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DIACONIA REPORT, AUSGABE 4, APRIL 2009 |
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Iona und ihre Mutter Ilus kümmern sich um den kleinen Matei. Doch wenn die Familie keine Hilfe bekommt, sitzen Mutter und Kinder demnächst auf der Strasse.
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Rumänien
Kleine Familie hat grosse Mietschulden – Schlecht bezahlte Arbeit im Ausland – Mutter verkaufte ihr Blut
Verliert die kleine Iona nach dem Vater auch ihre Unterkunft?
Die sechsjährige Iona hat einen grossen Wunsch: Sie möchte, dass ihre Familie genug Geld hat und ihr Vater heim zu ihr nach Rumänien kommen kann. Sie vermisst ihn so sehr.
Seit Dezember arbeitet Stefan Munteanu im Ausland auf dem Bau. Nur so ist es ihm möglich, knapp 74 Franken (50 Euro) im Monat an seine Frau Ilus und seine beiden kleinen Kinder zu schicken. Leider kann er nicht jeden Tag arbeiten, denn sein Job ist wetterabhängig.
Die Munteanus leben in grosser Armut, seit Vater Stefan (34) mit seiner Immobilien-Firma Konkurs gegangen ist. Vor vier Monaten haben sie die letzte Miete für ihre Zweizimmerwohnung bezahlen können. Insgesamt schuldet die Familie dem Vermieter fast 1200 Franken (knapp 800 Euro). Mit den 295 Franken (200 Euro), die sie vom Staat für ihre Kinder bekommt, kann die kleine Familie gerade mal das Nötigste bezahlen, wie Essen, Kindergartengebühren oder Windeln für den fünf Monate alten Sohn Matei.
Von 2005 bis 2007 ist Mutter Ilus alle drei Monate Blutspenden gegangen. Mit dem Geld, das sie dafür bekam, konnte sie zumindest Lebensmittel kaufen. Als Matei dann auf die Welt kam, fiel auch diese Geldquelle weg. Die Munteanus sind auf Hilfe angewiesen, sonst droht ihnen Obdachlosigkeit. Bitte unterstützen Sie dieses Projekt, damit die Kinder auch weiterhin ein Dach über dem Kopf haben und die kleine Iona wieder lachen kann!
Projekt Nr. 1332
„Nothilfe Iona”
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Bitter arm und auch noch Opfer eines Betrügers geworden: Familie Brumaru.

Der kleine Claudiu leidet unter Atemproblemen und braucht dringend ein Inhalationsgerät.
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Rumänien
Arme Familie sorgt sich um die Gesundheit ihrer Kinder
Baby ringt verzweifelt nach Luft
Es ist so schwer für rumänische Familien, im Winter Arbeit zu finden. Seit Oktober des vergangenen Jahres sucht Sorin Brumaru aus Sacele bei Brasov verzweifelt nach Arbeit. Als er kürzlich das Angebot eines Mannes aus Bukarest bekam, dachte er, er hätte es endlich geschafft. Doch der Mann entpuppte sich als Betrüger, und so musste der Familienvater enttäuscht und ohne Arbeit wieder nach Hause zurückkehren.
Im Moment lebt die Familie von 110 Schweizer Franken im Monat (etwa 75 Euro), die sie für die Kinder bekommt. Doch das reicht natürlich nicht aus. Die Eltern überleben immer irgendwie, aber die Gesundheit der Kinder bereitet ihnen grosse Sorgen.
Die Unterernährung der Mutter hat vor allem beim kleinsten Kind Claudiu (13 Monate) Spuren hinterlassen. Es musste schon oft mit Atemproblemen ins Spital. Claudiu benötigt Vitamine, um sein Immunsystem zu stärken, das ihn gegen Krankheitserreger schützt. In seinem jungen Leben war er bereits zehn Mal im Spital, das letzte Mal im Februar. Auch die anderen Kinder benötigen dringend Vitamine und Kleidung. Oft schon konnten sie nicht zur Schule gehen, weil sie nichts anzuziehen hatten. Der 15-jährige Alex hat nicht einmal die ersten beiden Schulklassen geschafft.
Die Familie hat sich von Bekannten Geld geliehen, um Lebensmittel zu kaufen, doch inzwischen können sie auch das nicht mehr machen, denn es ist einfach nicht genug Geld da, um die Schulden zurückzuzahlen. Dabei benötigt gerade das Baby Claudiu dringend einen Inhalator. Denn schon oft ist es verzweifelt im Bett gesessen, weil es nicht genug Luft zum Atmen hatte. Wir würden die verzweifelte Familie gerne unterstützen und sind dabei auf Ihre Gaben angewiesen. Haben Sie herzlichen Dank!
Projekt Nr. 1333
„Soforthilfe Claudiu und Familie”
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Unvorstellbare Armut: Maria (rechts) lebt mit ihrem blinden Mann, ihrer Schwiegermutter und den beiden Kindern in einem baufälligen Haus.
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Albanien
Eine Frau kämpft für ihren blinden Mann und ihre Kinder – Familie ist dringend auf Unterstützung angewiesen
Ein Leben in Dreck und Elend
Es ist ein Schicksal, das berührt: In unvorstellbar armen Verhältnissen lebt Familie Pulli in einem Dorf nördlich der albanischen Hauptstadt Tirana. Im Haus ist es eiskalt. Das Dach ist undicht, es regnet in die Wohnung. Zu fünft lebt die Familie dort: Der blinde Vater Fran (49 Jahre alt), Mutter Maria (40), die beiden Kinder und Frans Mutter.
Fran hat das Schicksal besonders hart getroffen. Durch den Fehler eines Arztes verlor er mit 23 Jahren sein Augenlicht. Seither ist er auf die Hilfe seiner Frau angewiesen. Früher hatte er nie Probleme mit den Augen – bis er beim Arbeiten auf einem Bauernhof einen Dorn ins rechte Auge bekam. Auch das linke Auge wurde dadurch geschädigt. Bei der folgenden, fehlgeschlagenen Operation verlor er sein komplettes Augenlicht. Die Familie kämpfte um finanzielle Entschädigung, aber niemand übernahm die Verantwortung für den offensichtlichen Kunstfehler. Seither leidet Fran unter schweren Depressionen. Maria heiratete ihren Fram dennoch und möchte für den Rest ihres Lebens an seiner Seite stehen.
Doch inzwischen hängt ihr Überleben von der Unterstützung von Verwandten ab. Maria ist verzweifelt: „Unser Leben ist eine Misere inmitten von Dreck und Elend. Hätten wir nicht die Unterstützung unserer Verwandten, von denen wir manchmal Kleidung bekommen, könnten wir nicht überleben“. Maria erzählt von ihren Kindern, die die ärmsten in der Schule sind. Oft kommen sie weinend heim, weil sie nicht wie die anderen Kinder etwas Gutes kaufen können.
Alles was diese Familie hat, ist die soziale Unterstützung des Staates und die Invalidenrente von Fran. Doch die reicht nicht aus, denn Fran ist dringend auf Medizin angewiesen, da er auch unter Diabetes und Rheuma leidet. Die Kosten für die Medizin sind viel zu hoch für das geringe Einkommen der Familie. Um Lebensmittel kaufen zu können, müssen die Pullis im Supermarkt anschreiben lassen. Doch der Besitzer hat ihnen nun ein Ultimatum gestellt. Zwar hat er grosses Mitleid mit der Familie, doch auch er braucht sein Geld. Als die Diaconia-Mitarbeiter die Familie besuchten, brachten sie Lebensmittel für ein paar Tage mit. Maria und Fran waren sehr dankbar und hoffen, dass die Diaconia-Mitarbeiter bald wieder kommen. Mit Ihrer Hilfe wird das möglich sein!
Projekt Nr. 1334
„Hoffnung für Familie Pulli“
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Razvan ist behindert, konnte aber sofort mit einer Diaconia-Mitarbeiterin kommunizieren. Die Familie hofft auf weitere Hilfen.
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Rumänien
Epilepsie des Sohnes treibt Familie in den finanziellen Ruin
Kleiner Junge hat keine Kontrolle über sich
Razvan ist sieben Jahre alt. Seit seiner Geburt leidet er an Epilepsie. Er schreit oft sehr laut, weil es ihm nicht möglich ist, verständlich zu sprechen. Seine Mutter muss sich 24 Stunden am Tag um ihren kleinen Sohn kümmern. Razvan hat einfach keine Kontrolle über seinen Körper, darum benötigt er auch dringend Windeln, auch wenn er schon sieben Jahre alt ist. Bereits die Windeln bedeuten eine finanzielle Last, die die Familie nicht tragen kann. Für Razvans grossen Bruder war die Situation daheim nicht auszuhalten, darum ist er bei den Grosseltern untergekommen.
Die Familie ist inzwischen hoch verschuldet. Als die Mutter operiert werden musste, kamen neue Schulden dazu. Die Mitarbeiterinnen von Diaconia haben sich Razvan angesehen und mit ihm gearbeitet, da sie sich mit behinderten Kindern auskennen. Sie konnten sofort mit ihm kommunizieren. Für die Mutter war das unglaublich. Aber diese Erfahrung hat gezeigt, wie erleichternd es für Razvan ist, wenn er Menschen um sich hat, die ihn verstehen.
Mit Ihrer Hilfe kann dem schwer kranken Jungen weiter geholfen werden. Herzlichen Dank für Ihre praktische christliche Nächstenliebe!
Projekt Nr. 1335
„Hilfe für Razvan“
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Sie strahlen um die Wette: Die Kinder des Diaconia-Kinderheimes in Dhading / Nepal. |
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Nepal
Pastor kümmert sich mit seiner Frau hingebungsvoll um Waisen und vier eigene Kinder
Fröhliches Lachen auf dem "Dach der Welt"
Diaconia unterstützt im bitter armen asiatischen Bergstaat Nepal drei Kinderheime. Zwei befinden sich in der Stadt Pokhara, eines in der Provinz Dhading. Alle werden als Internate geführt und stehen auch Waisen- und Flüchtlingskindern offen. Die Verantwortlichen dieser Heime sind Christen, die den Kindern die Liebe Gottes nahe bringen.
Das Heim in der Provinz Dhading wird von Pastor Man B. betreut. Er gibt die Botschaft von der Liebe Gottes mit Worten und Taten weiter. Er und seine Frau haben ihr ganzes Leben dem Dienst an den Waisenkindern gewidmet, ausserdem versorgt das Ehepaar noch vier eigene Kinder. Pastor B.s erste Frau ist bei der Geburt ihres zweiten Kindes gestorben. Viele nepalische Väter lassen nach einer solchen Tragödie ihre Kinder im Stich. Aber Man B. weiss sich von Gott berufen, Kindern zu helfen. Täglich gibt es im Heim eine Andacht, gemeinsam liest man in der Bibel, es wird gesungen und gebetet.
Pastor B. dankt der ganzen Diaconia-Familie für die Unterstützung des Heimes. Er bittet alle Freunde von Diaconia, auch in Zukunft den Waisenkindern in Dhading zu helfen: „Ohne Ihre Unterstützung können wir nicht weiter machen. Dann müssten unsere Kinder zurück auf die Strasse. Möge Gott Ihren Dienst segnen!“
Bitte helfen Sie mit, dass Pastor B. und seine Frau weiterhin die Waisenkinder betreuen können und die gute Nachricht des Evangeliums in den Bergen des Himalaya bekannt wird. Herzlichen Dank für Ihre Gaben, die in Nepal schon so viel Gutes bewirkt haben!
Projekt Nr. 1336
„Nepalhilfe“
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Zhenik und Diana sind plötzlich zu Waisen geworden.
Nur ein Grab bleibt den trauernden Kindern von ihren Eltern.
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Armenien
Vater stirbt an Herzinfarkt – Mutter kommt bei Autounfall ums Leben
Fünf Kinder trauern um ihre Eltern
Die Diaconia-Mitarbeiter in den Einsatzgebieten sehen bei ihrer Arbeit viel Leid und sind oft sehr betroffen von den Lebensgeschichten und der Not der Menschen. Doch es gibt Schicksale, die die Helfer an ihre persönlichen Grenzen bringen. So war es bei der tragischen Geschichte von Familie Chatschatrian.
Familie Chatschatrian stammt aus dem abgelegenen Bergdorf Sevaperd. Bis heute gibt es dort keine ärztliche Versorgung für die rund 200 Einwohner. Der Ort ist sehr arm, die einzige Beschäftigung der Bauern ist die Viehzucht. Das bevorzugte Transportmittel sind die Pferde, weil die Gegend schwer passierbar ist und es keine geteerten Strassen gibt.
Muschegh und Margarit lebten 17 Jahre lang glücklich zusammen. Dem Ehepaar wurden fünf Kinder geschenkt: vier Töchter und ein Sohn. Der Wendepunkt in der Familiengeschichte war der Tod von Muschegh. 2005 starb er an einem Herzinfarkt. Das war ein schwerer Schlag für die Familie, besonders für die Kinder, die mit ihrem Vater tief verbunden waren und ihn bis heute sehr vermissen. Margarit sorgte mit grosser Hingabe und Mut für ihre Kinder. Sie wusste, dass sie für ihre Kinder stark bleiben musste. Alle Verwandten und Bekannten halfen der Familie nach Kräften.
Am 1. Dezember 2008 passierte dann ein schreckliches Unglück: An diesem kalten Wintertag war Margarit mit zwei ihrer Töchter unterwegs. Das Auto, in dem sie von der Stadt ins Dorf fuhren, rutschte auf einer vereisten Bergstrasse weg und stürzte in eine Schlucht. Die 45-jährige Margarit starb an Schädelverletzungen, der Fahrer wurde mit schweren Brüchen ins Krankenhaus gebracht. Wie durch ein Wunder überlebten Margarits Töchter diesen schrecklichen Autounfall. Der Fahrer, ein Vetter von Margarit, wurde einen Monat lang im Krankenhaus behandelt. Er war schon auf dem Weg der Besserung, als man ihn über den tragischen Tod von Margarit informierte. Einen Tag später erlag er einem Herzinfarkt.
Fünf Waisenkinder, von denen drei minderjährig sind, leiden sehr unter dieser Situation. Trotzdem halten die Kinder zusammen, auch wenn jedes um die Mutter trauert. Nur so können sie es schaffen, auch ohne sie zu überleben. Die Älteren sorgen schon für die Familie. Die Grosseltern schenken den Kindern viel Liebe und Zuneigung und versuchen, ihr Leid zu verringern, auch wenn der Verlust der Eltern durch nichts ersetzt werden kann. Bitte helfen Sie mit, diese vom Schicksal schwer getroffenen Kinder zu unterstützen, und schliessen Sie sie in Ihre Gebete ein.
Projekt Nr. 1337
„Waisenkinder in Not“
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Mariam lebt mit ihren Kindern auf engstem Raum in einem feuchten, schimmeligen Zimmer und ist völlig verzweifelt.
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Armenien
Junge alleinerziehende Mutter muss sich um Kinder und Eltern kümmern –
Nicht genug Geld für tägliche Mahlzeiten
Mariams Leben ist aus den Fugen geraten
Mariam, die 1977 als erstes Kind ihrer Familie geboren wurde, wuchs zunächst behütet und ohne materielle Sorgen auf. Ihre Eltern Arschavir und Anahit bekamen später noch zwei Kinder. Damals war die Sowjetunion, deren Teil Armenien war, sehr stabil. Vater Arschavir arbeitete in einem Werk, das elektrische Geräte produzierte. Der Staat gewährleistete seinen Bürgern ständige Arbeit. Doch es sollte nicht so bleiben, und Mariams behütetes Leben geriet aus den Fugen.
Nach dem Umsturz in der Sowjetunion steckte Armenien in einer schweren wirtschaftlichen Krise. Tausende Menschen verloren ihre Arbeit, unter ihnen auch Arschavir. Die Familie musste jetzt jeden Tag um ihr Überleben kämpfen. Vater Arschavir verkraftete diese Situation nicht und leidet bis heute an psychischen Störungen. Zwar fand er Arbeit als Briefträger, doch mit der Verschlechterung seines gesundheitlichen Zustands verlor er auch diesen Arbeitsplatz. Die Familie hatte keine finanziellen Mittel, um ihn zu einem Spezialisten zu bringen, so musste der Schwerkranke ständig zu Hause bleiben. Auch seine Frau Anahit ist krank. Sie leidet an Diabetes. Für Mariams Bruder Aram war das eine schreckliche Zeit. Er wollte nicht mehr den Schulunterricht besuchen und versuchte, die Familie zu retten. Als 14-Jähriger arbeitete er bereits auf dem Bau, doch viel Geld konnte er damit nicht verdienen.
Mariam, die Krankenschwester gelernt hatte, fand keine Anstellung. Ihre Kenntnisse musste sie aber zu Hause einbringen, indem sie ihren kranken Vater pflegte. Für die junge Frau war das eine anstrengende Arbeit. Viele schlaflose und hungrige Nächte musste sie am Bett ihres Vaters verbringen. Seine Anfälle machten die ohnehin schwere Lage zu Hause unerträglich. Diese Situation war der Hauptgrund, dass Mariam ohne lange zu überlegen im Jahr 2000 einen jungen Mann heiratete. Doch Mariam wurde enttäuscht. Ihr Mann war ein arbeitsloser Nichtsnutz, der sich nicht dafür interessierte, ob seine Kinder etwas zum Essen oder zum Anziehen haben. 2001 kam ein Sohn zur Welt, 2004 bekam sie ihre Tochter. Im selben Jahr verstarb ihre Schwiegermutter, die sie immer sehr unterstützt hatte, plötzlich an einem Herzinfarkt. Nun musste Mariams kleine Familie plötzlich ohne Unterstützung leben. Damit die Kinder nicht hungern, blieb ihr nichts anderes übrig, als wieder in ihr Elternhaus zu ziehen. Kürzlich ist ihre Mutter, die als Putzfrau arbeitete, gefallen und hat sich das Bein gebrochen. Nun muss sich Mariam neben ihren Kindern auch um beide Elternteile kümmern. Mit ihrer geringen staatlichen Rente kann diese Familie nicht einmal das tägliche Brot kaufen.
Diaconia hat durch den Nothilfefonds sofort die notwendigen Untersuchungen und Behandlungen der Mutter eingeleitet. Doch ohne den Lohn der Mutter geht diese Familie zugrunde. Bitte helfen Sie mit, Mariam und ihren Angehörigen zu helfen. „Die Angst vor der ungewissen Zukunft bringt mich zur Verzweiflung“, berichtete Mariam mit Tränen in den Augen.
Projekt Nr. 1338
“Nothilfe Mariam“
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Armenien
Preise drohen zu explodieren
Armenien steht vor einer dramatischen Wirtschaftskrise. Die staatliche Zentralbank hat Anfang März die Kontrolle der Wechselkurse aufgegeben. Daraufhin verlor die armenische Währung Dram rapide an Wert, und die Preise zogen sofort an.
Wenn die Preise noch weiter steigen, wird dies nach Einschätzung der Diaconia-Mitarbeiter vor Ort zu einer erneuten Katastrophe für die arme Bevölkerung führen. Die Wirtschaftskrise schlägt mittlerweile voll in Armenien durch. Die Arbeitslosenzahl steigt. Viele Firmen, die mit dem Ausland Geschäfte machen, haben keine Aufträge mehr. Armenier, die in Russland und USA Arbeit gefunden hatten, wurden entlassen und kommen jetzt wieder zurück. Das heisst, viele Familien verlieren ihre Unterstützer aus dem Ausland, die wenigstens ab und zu Geld schickten. Auch die Kriminalitätsrate steigt.
Wie kritisch die Lage ist, zeigt sich in der Hauptstadt Jerewan. „Die ganze Stadt ist zu einem gigantischen Automarkt geworden. Überall stehen Fahrzeuge am Strassenrand, auf denen ‚zu verkaufen‘ steht“, berichten die Diaconia-Mitarbeiter. Unabhängige Wirtschaftsfachleute befürchten, dass diese Krise für Armenien ähnlich schlimm werden könnte wie die Jahre des Karabach-Krieges nach dem Ende der UdSSR.
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Das Glück strahlt ihnen aus den Augen: Das Leben der Grossfamilie Gevorgian hat eine glückliche Wendung genommen.

Ein Plüschäffchen zum Kuscheln und ganz viel Liebe: Die kleine Elen wächst behütet im „Dorf der Hoffnung auf“.
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Armenien
Im "Dorf der Hoffnung" hat auch das Leben der Gevorgians eine glückliche Wendung genommen
Grossfamilie ist voller Dankbarkeit
Es war ein schöner und sonniger Apriltag im Jahr 2006, als die junge Familie Gevorgian den Einzug in ihre neue Fünfzimmerwohnung im „Dorf der Hoffnung“ feiern konnte. Inzwischen wachsen ihre Kinder in einem liebevollen Umfeld auf. Die Ältesten besuchen die Schule und lernen fleissig. Armen und Lusine Gevorgian haben auf ihrem kleinen Landstück vor dem Haus einen schönen Garten mit Obstbäumen und Blumen angelegt. Doch das Leben der beiden verlief nicht immer so harmonisch.
Armen Gevorgian war das einzige Kind seiner Eltern. Sein Vater ist früh gestorben, seine Mutter Emma musste ihren Sohn alleine erziehen. Wegen der aufgelaufenen Schulden verkaufte Emma 1992 ihre Wohnung. Es war die Zeit nach dem Zerfall der Sowjetunion, als Armenien seine Unabhängigkeit erklärte. Die Wirtschaft des kleinen Kaukasus-Staates geriet in eine schwere Krise. Ein Grossteil der Bevölkerung lebte unter der Armutsgrenze. Finanzielle Not und Arbeitslosigkeit führten dazu, dass viele Familien ihre Heimat verlassen mussten, um ihr Glück im Ausland zu suchen.
Trotz dieser Schwierigkeiten heiratete Armen 1993 im Alter von 17 Jahren Lusine, die nur 16 Jahre alt war. Es ist erstaunlich, dass es diese jungen Leute in dieser Zeit überhaupt gewagt haben, eine Familie zu gründen und fünf Kinder zur Welt zu bringen. 1995, 1997 und 1999 sind ihre Söhne Hrant, Hakob und Hajk geboren, 2001 und 2003 bekamen sie ihre Töchter Emma und Elen. Hajk hat chronische Darmprobleme und immer wieder Gallenblasenentzündungen. Die anderen Kinder sind gesund, wofür die Familie Gott immer wieder dankt.
Zunächst wohnte die kinderreiche Familie in einer Mietwohnung. Armens beruflicher Aufstieg verlief rasant. Zuerst arbeitete er auf dem Markt, dann reparierte er Ledersachen zu Hause. 1996 wurde er im Aussenministerium als Wächter aufgenommen, dann arbeitete er dort als Postbote, dann als Inspektor und inzwischen ist er dort als so genannter „Oberspezialist“ tätig. Dennoch reicht sein geringes Einkommen bei weitem nicht aus, seine Familie zu versorgen.
Im Frühling 2002 wurde das Diaconia-Projekt ,,Dorf der Hoffnung“ von der Regierung Armeniens bestätigt und die Bauarbeiten konnten beginnen. Das Ziel des Programms ist es, obdachlosen sozial schwachen Familien eine Unterkunft zu gewähren.
Unter Tausenden von Bewerbungen für eine Wohnung im Dorfe war auch Armen, der in seinem Brief an den Einsatz-Leiter Baru Jambazian schrieb: ,,Von unserer Regierung haben wir nicht viel zu erwarten. Insbesondere kinderreiche Familien sind heutzutage gefährdet. Jeden Tag müssen wir ums Überleben kämpfen. Ich kann nicht einmal Papiere erstellen lassen, wonach ich eine kinderreiche Familie habe, weil der bürokratische Weg, um diesen Ausweis zu bekommen, sehr lang und mit Kosten verbunden ist.“
Dank des ,,Dorfes der Hoffnung“, das das einzige seiner Art in Armenien ist, wurden schon 78 glücklichen Familien helle und trockene Wohnungen zu Verfügung gestellt. Auch Armen und Lusine sind dort glücklich. Jeden Tag beten sie für die Freunde von Diaconia, die dieses Projekt ermöglicht haben und es auch weiter unterstützen. Viele weitere arme, kinderreiche Familien warten sehnlichst auf einen Platz im „Dorf“. Um Ihnen helfen zu können, bedarf es Ihrer Solidarität mit den Ärmsten im ältesten christlichen Land der Erde.
Projekt Nr. 1339
“Dorf der Hoffnung“
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Albanien
Diaconia-Spender lassen den Traum eines blinden Jungen Wirklichkeit werden
Ein Traum ist für den blinden Stenald in Erfüllung gegangen. Dank Diaconia darf der arme Junge aus Albanien nun auf einem intakten Klavier spielen. Bitte lesen Sie mehr darüber im beiliegenden Blatt „Dank Ihrer Hilfe durften wir helfen“. Wir danken Ihnen sehr herzlich für Ihre Mildtätigkeit im Namen aller Notleidenden und der Diaconia-Mitarbeiter im In- und Ausland! |
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DIACONIA
Diesen Ostergruss mit Osterhase und Eichhörnchen hat ein Patenkind aus Armenien für die Leser des Diaconia-Reports gemalt. Wir wünschen dem Kind, seiner Familie und allen Freunden von Diaconia ein gesegnetes Osterfest!
Diaconia Internationale Hilfe
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