
| DIACONIA REPORT, AUSGABE 8, AUGUST 2009 | ||||
![]() Zuhause in einem alten Eisenbahn-Waggon: Die Familie mit ihren behinderten Kindern kann sich keine Wohnung leisten. ![]() Sorgenvolle Gesichter: Selbst die Kleinsten in der Kinderschar der Familie wissen bereits, was es bedeutet, in Not und Armut zu leben. |
Grafische Version dieser Ausgabe...
Behandlungskosten stürzen Familie in Armut - Mutter: „Kinder sind Geschenke Gottes“ Drei Jungen kommen mit verkrümmten Füssen zur Welt Wie kann man sechs Kinder versorgen, wenn man nur von dem kargen Gehalt des Vaters leben muss und in einem engen Eisenbahn-Waggon wohnt? Wie verliert man nicht den Glauben an Gott, wenn alle drei Söhne behindert zur Welt kommen? Susanna muss sich diesen Fragen immer wieder stellen. "Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER. |
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![]() Drei starke Frauen: Kristine (Mitte) leidet unter starken Schmerzen. Ihre Mutter Dustrik und ihre Tochter Diana hoffen und beten, dass sie den Kampf gegen den Krebs gewinnt. |
Armenien Trotz starker Schmerzen kämpft eine junge Frau im Vertrauen auf Gott ums Überleben Krebskranke Mutter hofft auf Hilfe "Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER. |
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![]() Diese Stupa in Kathmandu, ein buddhistisches Denkmal, wird von einer Gruppe orange gekleideter hinduistischer Pilger besucht. Hinduismus und Buddhismus prägen den Alltag in dem asiatischen Bergstaat. Nun richten sich Aggressionen gegen die christliche Minderheit. |
Nepal Militante Hindu-Gruppen verüben Bombenanschlag – Missionar aus Gefängnis entlassen – Kinderheime bislang unbehelligt Christen werden massiv bedroht Hinduistische Extremisten haben in Nepal der christlichen Minderheit mit massiver Gewalt gedroht. Die Terrororganisation NDA, die sich zu einem Bombenanschlag auf eine Kirche in der Hauptstadt Kathmandu bekannt hat, fordert die etwa eine Million Christen in dem Himalaja-Staat auf, ihre Aktivitäten einzustellen. Sonst werde man eine Million Bomben in Kirchen platzieren, liess die Nepalesische Befreiungsarmee (NDA) die Medien wissen. Sie kämpft unter anderem dafür, den Hinduismus wieder zur Staatsreligion zu erklären. Seit 2007 ist Nepal ein säkularer Staat. Am 23. Mai war in einer katholischen Kirche in Kathmandu während einer Gebetsversammlung eine Bombe explodiert. Es gab drei Tote, 14 Kirchgänger wurden teilweise schwer verletzt. Nach der Explosion wurden Hunderte grüner Zettel in der Kirche gefunden, auf denen die NDA als Drahtzieher genannt wurde. Wie der Informationsdienst „Compass Direct“ berichtet, hat die Polizei eine 27-jährige Tatverdächtige festgenommen. Sie habe angegeben, Mitglied einer extremistischen Gruppe zu sein, die sich „Rettet die hinduistische Nation“ nennt. Sie habe die aus einem umgebauten Dampfdrucktopf bestehende Bombe im Auftrag der NDA in der Kirche platziert. "Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER. |
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![]() In den Gesichtern der Heimkinder spiegelt sich ihre seelische Not wider. Ihre Kleidung haben sie von Diaconia geschenkt bekommen. ![]() Oft haben die Kinder nur solche Schuhe – für Regen und Schnee völlig ungeeignet. ![]() Diese Kinder aus Brasov leben im Heim. Diaconia möchte ihnen die Liebe und Geborgenheit schenken, die ihnen so sehr fehlt |
Rumänien Finanzkrise trifft die Ärmsten besonders hart – Staat hat kein Geld mehr Heimkinder brauchen dringend Kleidung und Schuhe Rumänien ist von der weltweiten Finanzkrise hart getroffen. Arme haben darunter besonders zu leiden. Für Tagelöhner gibt es kaum noch Arbeit. Viele Familien verlieren ihr Hab und Gut. Tausende wurden entlassen, unzählige Firmen mussten schliessen. „Alleine in Brasov haben in den ersten vier Monaten dieses Jahres 1100 Menschen ihre Arbeitsstelle verloren“, berichten die Diaconia-Mitarbeiter aus der 280.000 Einwohner zählenden Stadt in der historischen Region Siebenbürgen. Und dies sind nur die offiziellen Statistik-Zahlen. Tatsächlich dürften im ehemaligen Kronstadt noch weit mehr Menschen betroffen sein. Dramatisch ist die Situation für jene Kinder, die nicht bei ihrer Familie leben, sondern im Kinderheim – weil sie Waisen sind oder weil ihre Eltern gewalttätig, kriminell oder drogenabhängig sind. Diese Kinder sollen selbst für Kleidung und Schuhe sorgen, was aber einfach unmöglich ist. „Wir waren in verschiedenen Heimen und haben sehr viele Kinder getroffen, die völlig vereinsamt sind. Wenn man durch die Tür kommt, springen sie sofort auf einen zu und möchten auf den Arm genommen werden.“ Die Kinder haben Fremden gegenüber jede Scheu verloren, sie lechzen geradezu nach menschlicher Wärme und Zuwendung. Viele dieser Heimkinder haben nur noch Lumpen als Kleider und ein einziges Paar kaputter Schuhe. Die Diaconia-Helfer haben den Leitern der Heime versprochen, sich um Spenden zu bemühen, um die schlimmste Not zu lindern. Helfen Sie mit? Projekt Nr. 1385 „Nothilfe Kinderheime” "Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER. |
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![]() Am Strand Geborgenheit und Gott erleben: Für 70 Kinder soll dieser Traum mit Hilfe der Diaconia-Freunde wahr werden. |
Albanien Im Diaconia- Sommercamp können traumatisierte Kinder Frieden finden und Gottes Wort hören Unvergessliche Reise für arme Kinder Kamez ist ein Ort der Not und des Elends. Über eine Million Menschen leben in dieser albanischen Stadt. Die meisten kommen aus dem armen Norden des Landes in der Hoffnung, sich ein wenig Wohlstand zu verdienen. Doch die Realität sieht anders aus: Viele Familien müssen täglich ums Überleben kämpfen. Die Kinder trifft es besonders hart. Etliche können die Schule nicht beenden, denn es fehlen die finanziellen Mittel. Sie werden als billige Arbeitskräfte eingesetzt, um den Lebensunterhalt ihrer Familien zu sichern. Schon in jungen Jahren müssen die Kinder schwere und oftmals unwürdige Arbeiten verrichten. Die Stadt wächst täglich, und mit ihr wachsen die Not und das Elend. Arme Kinder in Albanien wissen nicht, was Urlaub bedeutet. Darum möchte Einsatzleiter Artan Metohu für diese Kinder, die ohne Hoffnung, ohne Bildung und meist auch ohne Liebe aufwachsen, erholsame Sommerferien ermöglichen. Die Kinder sind physisch und psychisch schwer geschädigt. In das Sommercamp, das Diaconia gemeinsam mit der protestantischen Kirche organisiert, würde Artan Metohu gerne 70 Kinder einladen, ihnen von der Liebe Gottes erzählen und christliche Werte vermitteln. Auf der anderen Seite ist das Ferienlager eine grossartige Möglichkeit, den Kindern einen Traum zu erfüllen. Für sie wird es eine wundervolle Erfahrung und eine unvergessliche Reise werden. Der Strand ist ungefähr 40 Autominuten von Kamez entfernt. Das vorgesehene Haus liegt direkt am Meer. Ein Koch soll sich um die Mahlzeiten kümmern und pro Gruppe gibt es einen Pastor und zehn Freiwillige der Emanu-El-Kirche, die sich um die Kinder kümmern. Die Kinder werden in Altersgruppen aufgeteilt. In der ersten Camp-Woche sind Kinder im Alter von 7 bis 13 Jahren eingeladen, in der zweiten Woche 13- bis 17-Jährige. Neben vielen Spielen am Strand und im Wasser bleibt genug Zeit, den Kindern die Chance zu geben, Gottes Wort und seine Liebe kennenzulernen. Ausserdem können im Camp neue Freundschaften geschlossen werden. Die Kosten für das Camp belaufen sich auf 10.500 Franken (knapp 7000 Euro). Bitte helfen Sie mit, dass für 70 Kinder ihr Traum in Erfüllung geht. Projekt Nr. 1386 „Sommer-Camp” "Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER. |
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![]() Die Grosseltern kümmern sich rührend um Alexandra. Diaconia sichert mit Lebensmitteln und Medikamenten ihr Überleben. |
Rumänien Grosseltern und Enkelin wurde die Wohnung gekündigt Vierjähriger droht die Obdachlosigkeit Alexandra ist gerade vier Jahre alt und sie weiss noch nicht, welche Gefahren das Leben birgt. Ihre Geschichte steht für so viele tragische Familienschicksale in Rumänien. „Es ist unvorstellbar, wie diese Kinder regelrecht nach Liebe schreien“, berichten die Diaconia-Mitarbeiter aus Brasov. Alexandra lebt seit ihrer Geburt zusammen mit ihren Grosseltern in einem acht Quadratmeter kleinen Raum. Der Wohnungsbesitzer will nun das Gebäude verkaufen, die Familie droht obdachlos zu werden. Der Grossvater arbeitet als Zeitungsverkäufer und erhält dafür umgerechnet 145 Franken (95 Euro) im Monat. Er schaut sich nun nach einer zweiten Arbeitsstelle um, doch die Zeit drängt. Denn um eine neue Wohnung zu mieten, muss im Voraus bezahlt werden, und dafür ist kein Geld da. Während der derzeitigen Krise stehen die Chancen auf eine weitere Arbeit sehr schlecht. Die Grossmutter kann aufgrund gesundheitlicher Beschwerden nicht arbeiten. Sie muss täglich Medizin nehmen, welche ebenfalls eine Menge Geld kostet. Die einzige Freude, die die armen Grosseltern ihrer kleinen Alexandra machen können, ist ein Heft mit Bildgeschichten. Jeden Montag gibt es das Heftchen und es ist eine grosse Freude für die ganze Familie, wenn die Grossmutter abends daraus vorliest. Ohne die Lebensmittel und Medikamente, die Diaconia-Mitarbeiter vorbeibringen, könnte diese Familie nicht überleben. Danke für Ihre treue Unterstützung! Projekt Nr. 1387 „Familie in Not” "Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER. |
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![]() Der kleine Ferentz darf nicht in den Kindergarten. Das Risiko, sich dort eine Infektion zu holen, ist zu gross für den geschwächten Jungen. Seine Mutter kümmert sich liebevoll um ihn. |
Rumänien Einzige Rettung für einen an Leukämie erkrankten Jungen ist ein geeigneter Spender – Familie hat kein Geld mehr für Kleidung und Windeln Der kleine Ferentz wartet verzweifelt auf einen Knochenmark-Spender Seit seinem dritten Lebensjahr leidet der kleine Ferentz an Blutkrebs (Leukämie). Heute ist er fünf Jahre alt, doch sein Leben spielt sich hauptsächlich in Arztpraxen und im Spital ab. Alle zwei Wochen muss er in ein Bukarester Krankenhaus. Um ihrem Sohn die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen, hat sich seine Mutter Judit dazu entschlossen, nach Bukarest zu ziehen. Ferentzs Vater ist Waldarbeiter in der Nähe von Brasov und kann daher unter der Woche nicht bei seinem kleinen Sohn sein. Darum sind die Wochenenden die glücklichsten Tage für den kleinen kranken Jungen. Nachdem bisher alle Versuche, Ferentz von seiner Krankheit zu heilen, fehlgeschlagen sind, haben seine Eltern nun die Erlaubnis erhalten, ihn auf eine Knochenmark-Spende-Liste zu setzen. Bisher konnte jedoch noch kein geeigneter Spender gefunden werden. Doch die Familie braucht nicht nur einen geeigneten Knochenmark-Spender. Sie benötigt dringend finanzielle Unterstützung. Das meiste Geld, was diesen armen Menschen zur Verfügung steht, wird für die Fahrten zur Klinik, die Behandlungen und spezielle Diät-Nahrung ausgegeben. Für alltägliche Dinge wie Kleidung oder Windeln ist nichts mehr übrig. Die einzige Hoffnung der Eltern ist, dass ihr kleiner Junge eines Tages gesund sein wird und mit anderen Kindern unbeschwert spielen kann. Bitte beten Sie, dass sich bald ein geeigneter Spender findet, und unterstützen Sie diese arme leidgeprüfte Familie durch Ihre Gaben. Möge Gott Ihnen Ihre Mildtätigkeit reichlich vergelten! Projekt Nr. 1388 „Rettung für Ferentz” "Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER. |
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![]() Eine glückliche Familie: Astghik und ein Teil der Kinder im Wohnzimmer ihres Hauses im „Dorf der Hoffnung“. ![]() Die Zwillinge fühlen sich im Haus sichtlich wohl und leiden seither nicht mehr unter Asthma. ![]() Wächst geborgen auf: die kleine Marina. ![]() Die Jungen in ihrem Zimmer mit Stockbetten. |
Armenien
Das „Dorf der Hoffnung“ war die Rettung für ein Ehepaar und ihre Kinder Eine Grossfamilie im Glück Wieder hat das „Dorf der Hoffnung“ seinem Namen alle Ehre gemacht und ist zur neuen Heimat einer glücklichen Familie geworden. Das Ehepaar Astghik und Hovhannes Fermanian lebt mit seinen sieben Kindern in dem kleinen Stadtteil, der von Diaconia für besonders arme Familien in der Hauptstadt Jerewan gebaut wird. Astghik ist in Jerewan aufgewachsen. Nachdem sie die Schule mit ausgezeichneten Leistungen beendet hatte, wurde sie in das polytechnische Institut in die Chemieabteilung aufgenommen. Nach dem Abschluss heiratete sie Hovhannes, einen Armenier, der aus Abchasien stammte. Projekt Nr. 1389 „Dorf der Hoffnung” "Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.
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DORF DER HOFFNUNG Chance für Neuanfang Im „Dorf der Hoffnung“ haben obdachlose kinderreiche Familien die Chance auf einen Neuanfang. Diaconia baut dieses Dorf am Stadtrand von Jerewan für 200 der ärmsten Familien. Die ersten 20 konnten im Jahr 2003 ihre Wohnungen beziehen. Diaconia errichtet nicht nur die Wohnhäuser, sondern sorgt auch für Strassen, Versorgungsleitungen und Gemeinschaftsgebäude.
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