August 2010

  RUMÄNIEN

Ein neues Haus, ein neues Leben

Der Vater hatte seine Stelle in einer Schokoladenfabrik verloren und versuchte, sich und seine Familie mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser zu halten. Seine Frau war krank, und plötzlich mussten die beiden älteren Töchter – selbst noch Kinder – die Verantwortung für die kranke Mutter und ihren neugeborenen Bruder übernehmen. Einmal mehr half Diaconia hier mit Essenspaketen mit gesundem Gemüse und anderen Vorräten, Windeln und warmen Kleidern. Gerade vor Wintereinbruch war dies sicher eine erste wichtige Massnahme. Der ältere Bruder George durfte sich sogar über ein paar Turnschuhe freuen, und die erste Matratze überhaupt hielt Einzug im Haus. Ein neuer Tisch und ein paar Stühle ermöglichen den grösseren Kindern nun, ihre Hausaufgaben unter besseren Bedingungen zu erledigen. An Weihnachten überraschte Diaconia die Familie sogar mit kleinen Geschenken. Durch Freundschaft und materielle Hilfe hätte nun eine gewisse Normalität einkehren können, aber bereits stand man vor einem nächsten Problem: Sie mussten ihr Haus verlassen.
Diaconia konnte der vom Schicksal gezeichneten Familie ein kleines Haus zur Verfügung stellen und half auch bei den Innenrenovationen. Ohne Ihre Hilfe wären diese armen Leute verloren gewesen. Die Eltern bedanken sich bei allen Spendern für diesen Segen.

(Projektnummer 1405, Diaconia Report Oktober 2009)




  RUMÄNIEN

Aniece – Augenlicht gerettet

Die Mutter ist nahezu blind, nun sollte dem Baby dasselbe Schicksal widerfahren. Im Dezember 2009 baten wir Sie um Hilfe, die dringende Operation zu ermöglichen.
Die beiden Augen der kleinen Aniece konnten in Bukarest in zwei Etappen erfolgreich operiert werden. Die Eltern können ihr Gefühl der Dankbarkeit und Erleichterung kaum in Worte fassen. Wie aufgewühlt waren sie, als sie nach den geglückten Eingriffen ihre kleine Tochter beobachten konnten, wie sie langsam anfing, farbige Gegenstände zu betrachten und diese dann auch ergreifen wollte.

Unser Mitarbeiter vor Ort hat uns ein kleines Interview mit den Eltern geschickt:
Diaconia: „Wie fühltest du dich während den Operationen?“
Vater: „Ich vertraute auf Gott, ich wusste, dass unsere kleine Tochter in seinen Händen war. Aber ich will auch allen Spendern für die finanzielle Unterstützung danken.“
Diaconia: „Wie war es für dich als Mutter?“
Mutter: „Es war so hart für mich. Ich brauchte meinen Mann so sehr und baute auf Gottes Hilfe. Ich kann ja auch sehr schlecht sehen. Und als ich mit meiner kleinen Tochter alleine im Krankenhaus war, hatte ich einfach nur Angst vor meiner Hilflosigkeit. Aber später kam dann auch mein Mann dazu, und wir konnten uns gemeinsam um Aniece kümmern.
Diaconia: „Was kannst du über die Hilfe von Diaconia sagen?“
Mutter: „Wir hätten uns die Operation nie leisten können, dafür bedanke ich mich von ganzem Herzen. Die Mitarbeiter von Diaconia waren so freundlich und hilfsbereit. Heute sind wir wie Bruder und Schwester. Die Gespräche tun uns gut. Man findet selten Menschen, mit denen man so gut reden kann.Vielen Dank für alles!!“

(Projektnummer 1431, Diaconia Report Dezember 2009)




  ALBANIEN

Hygienische Toiletten

Wie schon in anderen Berichten erwähnt, unterstützt Diaconia in Albanien oft Kindergärten, Altersheime und Schulen. Und manchmal sind es sogar auch kleinere Aktionen, die das Leben in diesen Institutionen verbessern und erleichtern, denn genau hier fehlt oft das Geld aus eigenen Mitteln. Toiletten in Schulanlagen in Albanien können nie an unserem Standard gemessen werden. Artan Metohu, unser Mitarbeiter vor Ort, spricht sogar von einem Albtraum, wenn er sich an die früheren sanitären Anlagen in der Schule von Kavaje erinnert. Die Situation war so schlimm, dass sich die Lernenden wie auch das Lehrpersonal lieber ins Freie begaben. Mit den neuen hygienischen Toiletten – nun sogar unterteilt für Mädchen und Knaben – wurde dieses leidige Thema nun endgültig gelöst.




  ARMENIEN

Nothilfe Rusanna

Aufopferungsvoll und mit aller Kraft versucht Rusanna ihre beiden jüngeren Geschwister zu versorgen. Sie sind Vollwaisen. Der Vater starb vor 7 Jahren an Tuberkulose und vor einiger Zeit starb die Mutter ebenfalls daran. Den Tod Ihrer Mutter konnten die Geschwister nur schwer verkraften, und auf einmal lastete alle Verantwortung auf Rusanna. Ohne die Hilfe der Nachbarn, die sie ab und zu mit Essensresten versorgten, hätten die Geschwister den Winter wohl kaum überstanden. Neben den offenen Ausbildungsfragen kam ein noch grösseres Problem auf die jungen Geschwister zu: Sie wohnten nur in einer kleinen Einzimmerwohnung in einem Wohnheim. Diese Zimmer sind der letzte Schritt vor einem Leben auf der Strasse und sie sind oft in einem katastrophalen Zustand und kaum besser als ein schlechter Stall. Viele Menschen in diesen Wohnheimen leiden an Tuberkulose, sehr wahrscheinlich war dies auch einer der Gründe für die Erkrankung ihrer Eltern. Auch bei den Geschwistern zeigten sich erste Anzeichen.
Armut macht hoffnungslos, und aus eigener Kraft, trotz aller Strebsamkeit, würde es den Geschwistern nie gelingen, aus diesem Strudel der Armut herauszukommen. Arbeit gibt es kaum, und selbst wenn man welche findet, ist es nahezu ausgeschlossen, dadurch mehr als das Nötigste zum Leben zu erhalten.
Dank Ihrer überwältigenden Hilfsbereitschaft, liebe Freunde von Diaconia, durften wir den Geschwistern vor Kurzem eine freudige Nachricht überbringen. Das Geld reichte aus, um in der kleinen Stadt Tscharencavan für die Geschwister eine kleine Wohnung zur Verfügung zu stellen. Trocken, sauber und mit eigener Toilette; das ist mehr, als die Geschwister sich jemals vorstellen konnten. Nun brauchen sie keine Miete mehr zu bezahlen, sie können sich ganz auf die Lösung der weiteren Fragen konzentrieren.
Die Tränen des Glücks und die Freude waren einer der schönsten Momente, die wir erleben durften. Dafür danken wir Ihnen ganz herzlich.


(Projektnummer 1322, Diaconia Report März 2009)



  ARMENIEN

Nothilfe Samvel

Mit der Geburt Samvels begann für die Familie Makarian ein langer Leidensweg. Samvel lebt in Ajgut, einem kleinen Dorf nahe der Grenze zu Aserbaidschan, abgelegen und ohne funktionierende Infrastruktur. Samvel hatte eine Lymphzyste. Das bedeutet, dass unter seiner Zunge eine Geschwulst war, die sich ständig mit Flüssigkeit füllte. Dadurch konnte er kaum sprechen, essen oder trinken. Der kleine zweijährige Junge litt sehr darunter. Jede Woche hätte die Geschwulst vom Arzt behandelt werden müssen. Das waren Kosten, welche die Familie nie hätte tragen können.
Weiterhin vermuteten die Ärzte, dass die Geschwulst bösartig sein könnte, doch auch hier fehlte das Geld zur Abklärung oder Behandlung.
Doch hier griffen Sie, liebe Spender, ein. Dank Ihrer Unterstützung durfte Samvel endlich in ein Krankenhaus nach Jerevan kommen. Die Ärzte entfernten die Lymphzyste, und es stellte sich heraus, dass sie nicht bösartig war. Laut Aussage der Ärzte muss Samvel zwar unter Beobachtung bleiben, bis er 18 Jahre alt ist, aber zunächst ist alles vollständig entfernt.
Die Eltern sind überglücklich und berichten freudestrahlend, wie gut Samvel sich entwickelt. Er kann sprechen, essen und trinken – dies alles ohne Schmerzen. Ein aufgewecktes Kind ist aus ihm geworden. Sie haben einer Familie einen Lichtstrahl geschenkt, liebe Freunde. In einer Situation, aus der es keinen Ausweg zu geben schien, durfte dieser armen Familie geholfen werden. Danke!


(Projektnummer 1469, Diaconia Report April 2010)






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Juli 2010

  RUMÄNIEN

Eine Brille für Luminita

Luminita wohnt bei ihren Grosseltern, von ihrer Mutter wurde sie verlassen. Die beiden älteren Menschen leben von einer geringen Pension in sehr bescheidenen Verhältnissen. Eine Krankheit kann unter solchen Umständen in Rumänien selten behandelt werden. Luminita hatte nämlich Probleme mit ihren Augen, oft konnte sie nicht mehr erkennen, was der Lehrer an die Tafel schrieb. Unser Mitarbeiter brachte das Mädchen zum Augenarzt, und daraufhin konnte ihm eine geeignete Brille angepasst werden. Auch wurde die Familie mit Nahrungsmittelpaketen unterstützt, und Luminita durfte sich über neue Schulmaterialien freuen. Mit ihrer Brille war sie nun auch wieder fähig, alles zu lesen und aktiv am Schulunterricht teilzunehmen.
Die kleine Familie wurde von Diaconia während eines ganzen Jahres unterstützt. Durch die wiederholte materielle Hilfe konnte auch Luminitas seelische Wunde etwas geheilt werden. Zurückgewiesen von der eigenen Mutter, durfte sie nun miterleben, dass sich Menschen für sie einsetzten, sich für sie interes-sierten. Das längst ersehnte Fahrrad, das unser Mitarbeiter dem Mädchen besorgen konnte, hat sicher auch seinen Teil zur Genesung beigetragen. Mit Tränen in den Augen dankte die Grossmutter für die Hilfe und Unterstützung.

(Projektnummer 1316, Diaconia Report Februar 2009)




  RUMÄNIEN

Ein Neustart

Es war im tiefsten Winter, als ihr Haus in Brand geriet. Familie Covasan ist mit dem Leben davonge-kommen, ansonsten hat sie alles verloren. In einem ersten Schritt wurde die Familie mit Nahrungsmitteln, Medikamenten und Kleidern eingedeckt. Auch die verschiedenen Baumaterialen wurden dankend in Empfang genommen.
Hätte Diaconia während dieser Phase die arme Familie nicht unterstützt, wäre sie verloren gewesen. Ob es sich um einfaches Essbesteck, Teller oder warme Winterkleider handelte, alles wurde gebraucht. Besonders freuten sich die Kinder auch über ein paar neue Spielsachen, welche die traurige Situation etwas vergessen liessen. Die Familie ist sehr dankbar für die Hilfe und steht auch heute noch in Kontakt mit Diaconia.

(Projektnummer 1424, Diaconia Report März 2010)




  ALBANIEN

Mit der Saat wächst die Hoffnung

Familie Doda ist eine der Familien, die im Rahmen des Agrikultur-Projekts unterstützt wird. Dies geschieht sowohl für die Bereitstellung des Landes als auch für die Beschaffung des geeigneten Saatguts. Dadurch wird der erste Grundstein für ein eigentliches Selbsthilfe-Projekt gelegt. Obwohl noch nicht ganz dort angelangt, darf man heute sagen, dass das Projekt gut angelaufen ist. Bei seinen zahlreichen Besuchen konnte unser Mitarbeiter Artan Metohu beobachten, dass Kartoffeln, Karotten, Auberginen und Tomaten mit sehr viel Sorgfalt und Hingabe bewirtschaftet werden. Ndoja, der Familienvater ist sehr zufrieden und freut sich auf die absehbare erste Ernte. Jedes Familienmitglied ist im Gartenbau-Projekt involviert. Das wiederum wirkt sich äusserst positiv auf den Familienzusammenhalt und die Harmonie aus, denn jeder ist wichtig und wird gebraucht.
Im Namen seiner Familie bedankt sich der Vater ganz herzlich bei Diaconia. Er ist überzeugt, dass dieses Projekt richtig und gut ist und wird auch seine Kräfte dafür einsetzen.

(Projektnummer 1493, Diaconia Report Juni 2010)




  ARMENIEN

Brief an Diaconia Armenien

Die Ärzte hatten bei Susanna Brustkrebs diagnostiziert. Für ihre beiden Kinder wollte die zweifache Mutter den Kampf gegen die Krankheit aufnehmen, konnte sich aber eine Therapie nicht leisten. Im März 2009 baten wir Sie, der auch von anderen Schicksalsschlägen heimgesuchten Frau zu helfen. Mit einem Brief bedankt sich Susanna bei Diaconia und natürlich auch bei allen Spendern:
Liebe Freunde
Ich bedanke mich von Herzen dafür, dass Sie meine Behandlung ermöglicht haben. Mit Ihrer Hilfe konnten die Kosten für die Medikamente gedeckt werden. Ich befand mich in einer sehr schweren finanziellen Lage. Ich wusste nicht, ob ich die nötigen Therapien bezahlen oder für meine Kinder Brot kaufen sollte. Ich war hoffnungslos, mutlos und niedergeschlagen. Ich leide an Brustkrebs, ich wurde operiert und musste mich einigen Therapien unterziehen. Jetzt brauche ich eine ständige medikamentöse Behandlung. Damals war ich sehr verzweifelt, und dann erhielt ich von Diaconia die Nachricht über Ihre Unterstützung. Diese Nachricht verhalf mir zu neuen Kräften und weckte in mir das Gefühl der Dankbarkeit, weiterleben zu dürfen.
Mir fehlen einfach die Worte. Mein grenzenloser Dank geht an alle Spender und Mitarbeiter von Diaconia.
Susanna Arustamian


(Projektnummer 1322, Diaconia Report März 2009)



  ARMENIEN

Zeitungsartikel
Dies ist ein Zeitungsartikel, den eine Person,
der wir geholfen hatten, publizierte:

So lieb und teuer ist für mich dieser Name geworden, und so glücklich bin ich, dass ich eine Organisation namens Diaconia kennengelernt habe. Hier hat man ein warmes Herz für das Schicksal verschiedener Menschen. Hier findet man Beistand in Notlagen. Wo Probleme ausweglos scheinen, wird eine Lösung gefunden, ja sogar Träume werden wahr.
Im Dorf der Hoffnung wurde ich Zeuge einer ehrlichen, selbstlosen, anständigen und ordentlichen Arbeitsatmosphäre. Wenn man mit den Diaconia-Mitarbeitern spricht, merkt man, dass das eigene Leben noch Sinn macht. Das Dorf der Hoffnung vermittelt einem das Gefühl, immer beschützt zu sein. Mein Dank geht an alle Mitarbeiter für ihre aufwendige, sorgfältige und gewissenhafte Arbeit, die sich mit grenzenloser Geduld unsere Sorgen anhören und die Bedürftigen in ihrer Notlage unterstützen. Sie erfüllen ihre Arbeit mit voller Hingabe und behandeln jeden einzelnen Menschen, der sich an sie wendet, verständnisvoll und individuell. Sie schaffen es, in unsere Innenwelt einzudringen und uns mit ihren guten Ratschlägen Hoffnung für die Zukunft zu schenken.
Mein Dank geht auch an die Kinderärztin Marine, die nicht nur die Kranken betreut, sondern ihnen Mut und Zuversicht vermittelt. Eines weiss ich ganz genau: Alle Mitarbeiter bei Diaconia, sei es Pförtner oder Leiter, leisten einen hervorragenden Dienst. Alle sind lieb und wohlerzogen, die Arbeit ist fair und transparent. Ich beuge mich vor Ihrer grossherzigen Organisation und bringe meine tiefste Dankbarkeit zum Ausdruck. Möge Gott es Ihnen vergelten! Möge Gott sie reichlich segnen!


(Projektnummer 1453, Diaconia Report Februar 2009)






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Juni 2010

  RUMÄNIEN

Dorina: Auf dem Weg der Besserung

Gerade einmal drei Jahre alt war Dorina, als sie sich schwere Brandverletzungen am Arm zuzog. Heute ist das Mädchen 14 Jahre alt und musste in ihrem jungen Leben schon viele Operationen über sich ergehen lassen. Dorina wohnt bei ihrer Grossmutter. Vater und Mutter haben sich getrennt und sich seither nicht mehr gross um ihre Tochter gekümmert. In unserem Aufruf baten wir Sie, Dorinas Genesung zu unterstützen. So durfte sie nach der letzten Operation mit Verbandszeug und Hygieneartikeln versorgt werden. Damit aber alles schön verheilen kann, muss der Hautaufbau auch von innen her stattfinden, und dies kann nur durch eine gesunde, ausgewogene Ernährung erfolgen. Auch hier half Diaconia. Bei seinen zahlreichen Besuchen konnte unser Mitarbeiter Marius Demsa mit der Zeit eine Regeneration der Wunden (vom Bein war gesunde Haut auf die Brandwunde transplantiert worden) beobachten. Jedoch ein schmerzfreies Strecken ihres Armes war Dorina noch nicht möglich. Später wurden dann auch die hautbildenden Salben eingesetzt.
Zurückblickend darf man heute sagen, dass Dorina auf dem Weg der Besserung ist, der Arm lässt sich schon besser bewegen und strecken. Richtig gut geht es ihr nicht, wurde sie doch von ihren Eltern recht eigentlich im Stich gelassen. Aber das Mädchen besucht unser Kinderzentrum oft. Und hier wurde es auch mit Kleidern, Schuhen, Nahrungsmitteln und ergänzenden Medikamenten versorgt. Aber, was fast noch wichtiger ist: Hier kann sie sich aussprechen, hier hört ihr jemand zu.

(Projektnummer 1359, Diaconia Report Juni 2009)




  RUMÄNIEN

Neue Heizung für christliche Gemeinde in Brasov

Diaconia unterstützt eine christliche Gemeinde in Brasov. In den vergangenen Jahren durften hier viele Menschen erleben, wie der Glaube an Jesus Christus ihr Leben grundlegend verändert hat. Vor einiger Zeit hatte die Gemeinde einen grösseren Saal in Aussicht, mit genügend Platz für Gottesdienste, Kinderbetreuung und Administration. Jedoch fehlten Elektrizität und Heizung, und auch viele Renovationsarbeiten mussten in Angriff genommen werden.
Während den ersten paar Wochen wurde ein Heizsystem installiert, später folgten Isolationsarbeiten an den Aussenmauern. Es war wirklich eine Freude, zuzusehen, wie sich die Räumlichkeiten durch die fleissigen Arbeiter innerhalb kürzester Zeit veränderten. Durch zusätzliche Innenwände wurden neue, kleinere Räume für das Büro und den Kinderhort geschaffen. Nachdem die Wände gestrichen waren, wurde auch noch der Fussboden frisch zementiert und ausgelegt. Mit der Anschaffung von neuen Stühlen war der letzte Schliff getan und dem ersten Gottesdienst stand nichts mehr im Wege. Die Gemeindemitglieder danken allen Freunden von Diaconia für die grosszügige und segensreiche Unterstützung.

(Projektnummer 1471, Diaconia Report April 2010)




  ALBANIEN

Für einen erholsamen Schlaf

Im April durften sich die Bewohner des Altersheims in Shkoder über neue Decken, Kissen und Kleider freuen. Dies mag wohl sehr banal klingen, wo aber das Budget einer solchen Institution bis auf ein Minimum limitiert ist – es können gerade einmal die Ausgaben für Essen und Administration gedeckt werden – , stellt neue Bettwäsche tatsächlich eine Verbesserung der Lebensqualität dar! Und gerade in einem Altersheim, wo viele ältere Menschen oft ans Bett gefesselt sind, lassen Verschleiss und Abnutzung nicht lange auf sich warten. Unser Projektleiter in Albanien, Artan Metohu, durfte einmal mehr viele freundliche Worte der Dankbarkeit entgegennehmen: „ Wir schlafen nun viel besser und die guten Decken halten uns die ganze Nacht warm!“




  ARMENIEN

Hilfe für Narine und Wasgen

Zehn Jahre lang mussten Narine und ihr Sohn Wasgen hart ums Überleben kämpfen. Ihre Gegner hiessen Hunger und Kälte, Feuchtigkeit und Ratten. Narines Mann wird vermisst, ihr Sohn ist krank. Nach einem langen Irrweg wohnen Mutter und Sohn mittlerweile in einem Zimmer in einem Wohnheim. Der kleine Raum ist Esszimmer, Schlafzimmer und Küche zugleich. Es gab jedoch anfänglich weder eine Toilette noch ein Badezimmer. Doch das war nicht das einzige Problem, denn Wasgen hatte Gehirnzysten, die durch eine teure Operation entfernt werden konnten. Das Geld konnte durch Verwandte und Freunde aufgebracht werden. Seit der Operation jedoch ist Wasgen invalid.
Diaconia durfte Narine und Wasgen helfen, ihr Zimmer zu renovieren und in einem leeren Nebenzimmer ein Badezimmer einzurichten. Dies ist eine grosse Erleichterung für diese schwer geplagten Menschen. Nun haben sie einen Ansprechpartner für ihre Nöte. Auch die Zukunft von Wasgen, der gerne in der Touristikbranche einen Beruf erlernen möchte, sieht nun verheissungsvoller aus. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.


(Projektnummer 1418, Diaconia Report November 2009)



  ARMENIEN

Hilfe für Grigorian

Viele Menschen leiden noch heute unter den Folgen des verheerenden Erdebebens von 1988 in Armenien. Seda und Sejran Grigorian lebten in Vanadzor, in der Nähe des Epizentrums. Bei dem Erdbeben verloren sie nicht nur ihre Wohnung, Sejran wurde auch beim Versuch, ein junges Mädchen zu retten, schwer verletzt und ist seitdem arbeitsunfähig. Dennoch schlugen sie sich irgendwie durch. Die Tochter Marine arbeitete mit der Mutter in einem Blumengeschäft, und sie schafften es, die Familie über Wasser zu halten. Doch im Winter hatte Marine einen Unfall. Bei der darauffolgenden Untersuchung wurden auch noch Geschwülste bei ihr festgestellt.
Für weitere Untersuchungen musste sie nach Jerewan. Doch dazu reichte das Geld nicht.
Durch den Aufruf im Diaconia Report konnte nun sichergestellt werden, dass Marine in Jerewan untersucht wird. Die notwendige Operation kann ebenfalls durch Ihre Hilfe bezahlt werden. Danke, dass Sie dieser armen Familie geholfen und Marines Leben gerettet haben.


(Projektnummer 1453, Diaconia Report Februar 2009)



  ARMENIEN

Hoffnung für Hasmik

Die Zahl der Hilfsbedürftigen in Armenien wächst von Tag zu Tag. Beunruhigend sind vor allem die zunehmenden Krankheiten unter den Kindern. So auch bei Familie Hovhannisian. Sie hat drei Kinder, doch zwei von ihnen leiden unter Autismus. Dies führt zu schweren Konflikten in der Familie, besonders einer der Söhne, Hajk, ist sehr aggressiv. Erschwerend kommt hinzu, dass die Familie in einer kleinen Zweizimmerwohnung zusammen mit der Mutter Hasmiks und der Familie des Bruders wohnt. Doch auch diese Unterkunft müsste verkauft werden, um die hohen Schulden bezahlen zu können. Diese können sie nicht mehr zurückzahlen, da sie durch die Wirtschaftskrise auch ihre Arbeit verloren haben.
Dank Ihrer grosszügigen Hilfe, liebe Spender, konnte nun mit einer Therapie für die Kinder begonnen werden. Auch konnte ein Teil der Schulden beglichen werden. Dafür möchten wir Ihnen von Herzen danken. Sie haben es ermöglicht, dass Familie Hovhannisian wieder Hoffnung schöpfen darf.


(Projektnummer 1452, Diaconia Report Februar 2010)



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Mai 2010

  RUMÄNIEN

Es gibt wieder Hoffnung

Die Mutter war stark unterernährt, der Vater arbeitslos, und der kleine Claudiu litt unter Atemschwierigkeiten. Die Kinder konnten oft nicht zur Schule, da ihnen schlichtweg die Kleider fehlten. Diaconia unterstützte diese fünfköpfige Familie während eines Jahres. Und oft sind es Produkte des täglichen Bedarfs, die solch arme Leute wieder ein wenig aufatmen lassen. „Ihr habt unser Leben gerettet“, meinte der Vater, als unser Mitarbeiter in einem ersten Schritt Lebensmittel und Windeln vorbeibrachte. Auch der Zement und andere Baumaterialien für kleinere Renovationsarbeiten wurden sehr geschätzt. Ganz besonders freute sich die Familie auch über das Inhalationsgerät, das ihr eine Spenderin zukommen liess. Wenn Claudiu nun heute Atemprobleme hat, muss er nicht jedes Mal ins Krankenhaus gebracht werden. Hierfür möchten sich die Eltern des kleinen Jungen ganz herzlich bedanken.

(Projektnummer 1333, Diaconia Report April 2009)




  RUMÄNIEN

Ihr Haus ist jetzt bewohnbar

Es ist unvorstellbar, in welcher Armut die alleinerziehende Mutter Luminita Grancea mit ihren beiden Kindern leben musste: Im Haus war es eiskalt, die Haustür hatte ein Loch und das Dach bot keinen Schutz mehr gegen Regen und Schnee. Und das in Rumänien, einem Land in Europa. Heute darf sich die Familie wieder wohl und sicher fühlen (die alte Haustür konnte auch nicht mehr abgeschlossen werden!) in ihren vier Wänden. Luminitas Söhne werden nun auch nicht mehr so oft krank wie früher, als der Wind buchstäblich durch das Haus pfiff. Dafür ist sie sehr dankbar. Nach den allgemeinen Renovationsarbeiten wurde noch ein schöner Teppich ausgelegt, und die Mutter durfte sich auch über Bettwäsche, Matratzen und Schuhe freuen. Gab es Zeiten, wo kein Essen im Haus war, half Diaconia auch hier. Die beiden Kinder haben mit unserem Mitarbeiter Freundschaft geschlossen und freuten sich auf jeden Besuch. Vielleicht sehen die zwei Brüder in ihm auch ein wenig den Vater, den sie nie kannten.

(Projektnummer 1314, Diaconia Report Februar 2009)




  RUMÄNIEN

Bald geht es noch leichter

Vlad hätte gerne gewusst, wie es wohl wäre, den anderen Nachbarskindern hinterherzurennen. Der kleine Junge war von Geburt auf gelähmt. Durch eine Operation in Bukarest konnte Vlad zwar längst noch nicht gehen, war aber fähig mit Unterstützung zu stehen und sich ein klein wenig fortzubewegen. Seine Eltern hätten ihn gerne zu einer ergänzenden Behandlung in eine Spezialklinik nach Ungarn geschickt, aber hierfür fehlte das Geld. Durch Ihre Hilfe war es nun möglich, dieses Projekt zu realisieren. Diaconia kam für die Unterkunft von Mutter und Kind auf, und Vlad konnte während mehreren Wochen therapiert werden. Neben diversen Bewegungsübungen legte man auch grossen Wert auf Wassergymnastik.
Dies war im Herbst letzten Jahres. Heute kann Vlad alleine stehen und selbstständig drei bis vier Schritte gehen. Seine Bewegungen zeigen auch mehr Leichtigkeit als früher. Natürlich wäre es der Traum der Eltern, ihren kleinen Sohn eines Tages ohne fremde Hilfe gehen zu sehen. Jedoch der Weg dorthin ist noch weit. Dass Vlad jedoch diese Therapie machen konnte, hat sehr viel zu seiner – hoffentlich baldigen – Genesung beigetragen und war sicher ein Schritt in die richtige Richtung. Gerade die Mutter, die täglich mit ihm zusammen war und ist, beobachtet jeden kleinen Fortschritt, und dafür dankt sie allen Helfern von ganzem Herzen.

(Projektnummer 1371, Diaconia Report Juli 2009)




  ARMENIEN

Hoffnung für Borik

Borik Torosian schwebte in Lebensgefahr. Er hatte bereits einen Herzinfarkt gehabt, es ging ihm sehr schlecht und der zweite Infarkt, den er mit Sicherheit nicht überleben würde, kündigte sich bereits an. Der Familienvater hatte jedoch keine Möglichkeit, die teure notwendige Operation zu bezahlen. Schon sah er seine drei Kinder als Waisen heranwachsen. Borik hatte sein ganzes Leben lang schwer gearbeitet, doch seine Krankheit machte ihm das bald unmöglich. Verzweifelt wandte er sich an Diaconia. Dies war seine letzte Hoffnung.
Dank Ihrer grosszügigen Spenden durfte Diaconia die Operation bezahlen. Wieder wurde ein Leben, und damit auch die Zukunft der drei Kinder, durch Ihre Hilfe gerettet. Dafür dankt Ihnen die Familie Torosian von ganzem Herzen.


(Projektnummer 1444, Diaconia Report Februar 2010)



  ARMENIEN

Zahnbehandlung ermöglicht

Der 22-jährige Garegin ist geistig und körperlich behindert. Er leidet unter anderem an einer Bewegungsstörung, verursacht durch eine Fehlfunktion des Gehirns und der Nerven. Nun stellte sich heraus, dass auch seine Zähne schwer geschädigt waren. Eine Behandlung war dringend notwendig, um seine Schmerzen zu lindern. Für bedürftige und arme Familien in Armenien stellen solche Diagnosen in der Regel den wirtschaftlichen Bankrott dar. Allein die Kosten für die Behandlung seiner Behinderung übersteigen das karge Budget der Familie. An eine Zahnbehandlung war da gar nicht zu denken.
Doch wieder durften wir dank Ihrer Unterstützung Garegin und seiner Familie Hoffnung schenken. Die Zahnbehandlung konnte bezahlt werden. Weiter durften wir auch Medikamente zur Behandlung seiner anderen Leiden zur Verfügung stellen. Möge Gott es Ihnen vergelten.


(Projektnummer 1445, Diaconia Report Februar 2010)



  ARMENIEN

Behandlungskosten gedeckt

Acht Familienangehörige unter einem Dach, alle gesundheitlich angeschlagen, alle am Rande der Verzweiflung. Der neunjährige Arthur hat eine Knochenkrankheit, braucht orthopädische Hilfe, Physiotherapie und Medikamente. Dabei ist in der Familie kaum Geld für das tägliche Brot vorhanden. Doch auch das gibt es nicht jeden Tag, denn die Kosten für Medikamente sind kaum zu tragen. Allein Arthurs Behandlung kostet monatlich mehr, als die Familie in 6 Monaten verdient.
Umso grösser war die Freude und Dankbarkeit, als wir in Ihrem Namen, liebe Freunde von Diaconia, der Familie Chalatian mitteilen durften, dass Arthurs Behandlungskosten für ein Jahr gedeckt sind. Der Jubel und die Tränen, in dieser
aussichtslosen Lage doch eine Hand gereicht zu bekommen, ist mit Worten kaum zu beschreiben.


(Projektnummer 1428, Diaconia Report Dezember 2009)



  ALBANIEN

Schreinerlehrwerkstätte

Das Wohnheim für taubstumme Kinder bietet 150 Lernenden Unterkunft und Schulbildung. Neben des täglichen Unterrichts werden die Jugendlichen auch auf ihre Zukunft in der Berufswelt vorbereitet. Hierzu zählt zum Beispiel ein Schreinerkurs. Diaconia war es möglich, die Lehrwerkstätte mit entsprechenden Maschinen und neuem Werkzeug auszustatten. Diese ersetzten die alten, unhandlichen und teils gefährlichen Gerätschaften. Der Lehrer unterrichtet dieses Fach sehr gerne. Hier haben die Kinder die Möglichkeit, mit den eigenen Händen etwas zu erschaffen. Dieses Können und Wissen soll ihnen dann auch die Integration in die Berufswelt etwas erleichtern. So werden sie später auch die Möglichkeit haben, ein selbstständiges Leben zu führen.



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April 2010

  RUMÄNIEN

Herzoperation für Julian

„Wir möchten nicht mit ansehen müssen, wie dieses junge Leben zerstört wird, nur weil kein Geld zur Verfügung steht “, schrieb damals im September 2007 unser Mitarbeiter aus Rumänien. Julian brauchte dringend eine Herzoperation, und wir sind glücklich, dass wir dank Ihrer Unterstützung sein Leben retten konnten. Der Eingriff war nicht ganz einfach für die Spezialisten, aber es verlief alles gut. Diaconia organisierte den Transport des Kranken und versorgte seine Familie auch mit Essenspaketen und Kleidern. Nach der Operation wirkte Julian erschöpft und müde, jedoch sehr optimistisch. Die Eltern setzen grosse Hoffnung in ihren Sohn, denn er soll später für sie sorgen können. Der junge Mann bedankt sich bei allen Spendern von ganzem Herzen. Er kann kaum glauben, dass Menschen, die ihn eigentlich gar nicht kennen, sein Leben gerettet haben und somit der ganzen Familie eine Zukunftsperspektive ermöglicht haben.

(Projektnummer 1115, Diaconia Report September 2007)




  RUMÄNIEN

Petre

„Kommt zurück, wenn Ihr das Geld zusammen habt!“ Mit diesen Worten wurde Petres Eltern die Tür des Krankenhauses buchstäblich vor der Nase zugeschlagen. Die Familie versuchte, das Geld zusammenzusparen und sammelte sogar an Peters Schule. Aber die für die Herzoperation geforderte Summe bewegte sich für diese armen Leute in astronomischen Höhen. Als Diaconia von diesem Fall erfuhr, konnte endlich geholfen werden. Die Operation wurde durchgeführt, aber Petre litt danach unter starken Schmerzen und konnte nicht essen. Dadurch verschlechterten sich auch seine schulischen Leistungen, das letzte Schuljahr sollte wiederholt werden. Auch fühlte sich der Junge oft zurückgewiesen von seinen Schulkameraden, da er ihnen offenbar noch zu schwach, zu krank vorkam. Um dieser Traurigkeit entgegenzuwirken, luden unsere Mitarbeiter Petre ins Kinderzentrum in Brasov ein. Hier sollte ihm im Kreise der Gemeinschaft Kraft und Mut vermittelt werden.
Nun besucht Petre das Zentrum bereits seit sechs Monaten. Sein Lehrer ist sehr zufrieden mit den guten Leistungen des fleissigen Schülers. Auch im Kinderzentrum hilft er mit, wo er kann und spielte im Dezember sogar in einer Weihnachtsaufführung mit. Beim gemeinsamen Fussballspiel muss er sich allerdings noch etwas zurückhalten, da seine körperlichen Kräfte geschont werden müssen. Hier bei Diaconia hat Petre Freunde gefunden, die ihn auffangen, ermutigen und ihm auch helfen, ihn ein wenig von seiner harten Vergangenheit und der schmerzhaften Genesungszeit abzulenken.

(Projektnummer 1223, Diaconia Report Mai 2008)




  RUMÄNIEN

Ein erster Schritt aus der Armut

Als der kleine Andrei letztes Jahr zur Welt kam, hatten seine Eltern nicht einmal das Geld, ihm Babykleidung oder Windeln zu kaufen.
Dank Ihrer Unterstützung konnte die Familie in einem ersten Schritt mit Essenspaketen und Windeln versorgt werden. Die Eltern sind ehrliche und gute Menschen und der Vater setzte alles daran, eine Arbeit zu finden. Oft verlieren solche Leute den Mut und den Glauben ans Leben. Aber unsere Mitarbeiter setzen alles daran, diese vom Schicksal gezeichneten Menschen auch moralisch zu unterstützen. Weitere Kleider-, Hygieneartikel- und Lebensmittellieferungen folgten, und nach einiger Zeit konnte man eine gewisse Stabilisierung und auch hie und da ein Lächeln erkennen. Dem Baby geht es gut, der kleine Junge entwickelt sich prächtig. Marius Demsa, unser Mitarbeiter, der sich viel um die Familie kümmert, dankt allen Spendern. „Es fühlt sich einfach gut an, wenn man jemandem Hoffnung schenken kann, und das können wir nur dank unseren treuen Freunden aus der Schweiz und aus Deutschland!“

(Projektnummer 1346, Diaconia Report Mai 2009)




  ARMENIEN

Hilfe für Varduhi

„Ich habe nie gearbeitet, mein Sohn ist noch zu klein. Ich habe niemanden, der uns die Hand reichen kann. Wir brauchen Lebensmittel und warme Kleidung. Ich habe kein Geld, um Holz zu kaufen. Ohne Heizung werden meine Kinder im Winter erfrieren. Bitte helfen Sie mir.“ Varduhi brach in Tränen aus, als sie sich verzweifelt an Diaconia wandte.
Varduhi war unverschuldet in diese schwere Notlage geraten. Nach ihrem Sohn Gework, der bei einem Unfall ums Leben gekommen war, verlor sie auch noch ihren geliebten Ehemann. Nun musste sie alleine für ihre beiden verbliebenen Kinder sorgen, von denen das jüngste gerade einmal 20 Monate alt ist. Doch Sie, liebe Freunde, liessen Varduhi nicht im Stich. Dank Ihrer Hilfe konnten wir Varduhi und ihre Familie durch den Winter tragen, und einige der dringendsten Probleme lösen helfen. Dafür möchten wir Ihnen von Herzen danken.


(Projektnummer 1427, Diaconia Report Dezember 2009)



  ALBANIEN

Decken für Flutopfer in Shkoder

Unmittelbar nach der verheerenden Überschwemmung um die nordalbanische Stadt Shkoder versorgte Diaconia die Betroffenen mit Lebensmittelpaketen und Hygieneartikeln. Aber die Gewalt des Wassers schlug ein zweites Mal zu und zwar genau in derselben Gegend. Viele Familien waren gerade dabei, in ihre Behausungen zurückzukehren, um Ordnung zu schaffen und sich wieder einzurichten, als sie von einer weiteren Flut überrascht wurden. Erneut hinterliess diese Elend und Zerstörung.
In einem zweiten Schritt wurden nun viele Familien mit warmen Wolldecken versorgt. Es war traurig, am Verteilungstag in die verzweifelten Augen der Leute zu blicken. Wer weiss, vielleicht stellten diese Decken für einige sogar den einzig warmen, trockenen und unverwüsteten Schutz gegen die Kälte dar. Während der Verteilung berichtete eine junge Frau: „Nun wurden wir bereits zum zweiten Mal von einer Überschwemmung heimgesucht. Es war schrecklich, was beim ersten Mal nicht zerstört wurde, fiel dem Wasser beim zweiten Mal zum Opfer. Ich habe vier Kinder zu Hause. Mein Mann starb vor einigen Jahren. Meine Kinder waren so schockiert, dass ich sie zu meiner Schwester geschickt habe. Dort sind sie nun in Sicherheit. Alle meine Kleider wurden vom Wasser zerstört. Ich bin wirklich sehr froh und dankbar, dass ich nun die Decken habe.“


(Projektnummer 1465, Diaconia Report März 2010)



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März 2010

  RUMÄNIEN

Hilfe für Familie Cozac

Als damals im Jahr 2008 die ganze Familie an Hepatitis B erkrankte, war die vierköpfige Familie beinahe hoffnungslos verloren. Aufgrund ihrer Erkrankung konnten die Eltern nicht mehr arbeiten, und daher fehlte auch das Geld für Arzneimittel und Nahrung. Die kleine Maria war am schwersten betroffen von dieser Leberkrankheit, und ihr galt dann bei unserer Unterstützung vorerst die ganze Aufmerksamkeit. Sie wurde operiert und bekam die entsprechende Medizin. Auch der Rest der Familie wurde mit Lebensmitteln, Medikamenten und Kleidern versorgt. War eine ärztliche Kontrolle oder ein Krankenhausaufenthalt fällig, so übernahm Diaconia den Transport.
Maria hat sich inzwischen recht gut erholt, ist jedoch immer noch unter ärztlicher Obhut. Heute kann man zuversichtlicher in die Zukunft blicken, und eine gewisse Stabilität ist eingekehrt. Der Heilungsprozess jedoch ist schleppend und unberechenbar und kann sich noch mehrere Jahre dahinziehen. Aber die Familie hofft auf die Zukunft und ist dankbar für Hilfe und Zuspruch.

(Projektnummern 1196 und 1197, Diaconia Report Februar 2009)




  RUMÄNIEN

Hilfe gegen Kälte und Hunger

Familie Szasz wohnte in einem stark beschädigten, nahezu unbewohnbaren Haus, das Regen und Kälte eindringen liess. Der geringe Zahltag des Vaters reichte vorne und hinten nicht aus, um den Hunger der sechsköpfigen Familie zu stillen. Die Mutter klopfte an viele Türen, wurde aber immer wieder abgewiesen. Und zu Hause warteten die hungrigen Kinder.
Um sich gegen die kalten Winter zu wappnen, wurde zuerst das baufällige Haus renoviert: Die Wände wurden neu vergipst und gestrichen und die winddurchlässigen Türen und Fenster ersetzt. Heute ist das kleine Gebäude wieder ein richtiges Zuhause. Natürlich durfte sich die Familie auch über die Lebensmittel und die neuen Kleider freuen, wofür sie sich herzlich bei Ihnen bedankt.

(Projektnummer 1061, Diaconia Report Mai 2007)




  ALBANIEN

Diaconia unterstützt in Albanien regelmässig Institutionen wie Kinder-, Behinderten- und Altersheime. So durften sich auch die Bewohner und das Personal eines Altersheims in Fier über neue zusätzliche Blutdruckmessgeräte und über eine Tragbahre freuen. Wenn man sich vorstellt, dass die zum Teil betagten Menschen früher in Leintüchern getragen und transportiert wurden, so ist wohl letztere Anschaffung dringend nötig gewesen. Dies kam beispielsweise vor, wenn jemand ins Krankenhaus gebracht werden musste. Für die Pfleger war das reinste Knochenarbeit und nicht ungefährlich für beide Seiten, Patient und Träger. Die Leiterin bedankte sich mit folgenden Worten bei Diaconia:
„Diese Tragbahre erleichtert unsere Arbeit enorm, und es ist eigentlich eine Schande, dass wir so viele Jahre ohne dieses wichtige Hilfsmittel auskommen mussten. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen!“

(Projektnummer 1192, Diaconia Report Februar 2008)




  ARMENIEN

Hörgeräte für Geschwister

Silva Sahakian war verzweifelt. Bereits im Alter von 20 Jahren wurde sie Mutter, doch es stellte sich heraus, dass ihre Tochter Anusch von Geburt an taub war. Und es kam noch schlimmer. Auch ihr zweites Kind, ihr Sohn Hovhannes, wurde gehörlos geboren. Verzweifelt fragte sie bei den Ärzten nach, doch niemand konnte ihr Hoffnung machen. So mussten die Kinder in eine Sonderschule.
Später jedoch stellte sich heraus, dass der Junge und das Mädchen ein Resthörvermögen haben. Mit speziellen Hörgeräten könnten sie also sprechen lernen. Das Glück von Mutter Silva war zweigeteilt. Zum einen die Freude, zum andern die Hilflosigkeit was die Finanzierung betraf.
In ihrer Not wandte sie sich an Diaconia. Und hier konnte den armen Kindern durch Ihre Unterstützung, liebe Spender, geholfen und die Hörgeräte gekauft werden. Das Erstaunen und die Freude in den Augen der Familie war unsere Belohnung. Herzlichen Dank.


(Projektnummer 1402, Diaconia Report Oktober 2009)



  ARMENIEN

Hilfe für Helfer

Mit unvorstellbarem Einsatz und grosser Selbstaufopferung brachten die Söhne das Geld für die Strahlentherapie ihrer Mutter zusammen. So konnte der an einem Tumor im Kopf erkrankten Frau eine Behandlung in Russland ermöglicht werden. Doch der Preis, den sie dafür zahlen mussten, war hoch: Die hohen Schulden, die sie gemacht hatten, mussten zurückbezahlt werden, und die Krankheiten der eigenen Kinder konnten aus gegebenen Gründen nicht mehr behandelt werden. Denn mit so hohen Schulden wäre es den beiden Brüdern wohl sehr schwer gefallen, von denselben Freunden nochmals Geld zu leihen.
Und hier haben Sie, liebe Freunde, tatkräftig geholfen. Dank Ihrer Fürsorge konnten Araig und Artjom die Schulden begleichen und Artjoms Kinder bereits wegen ihrer Augenprobleme behandelt werden.
Die Dankbarkeit der ganzen Familie ist Ihnen gewiss und Sie, liebe Spender, werden in ihre täglichen Gebete eingeschlossen.


(Projektnummer 1395, Diaconia Report September 2009)



  ARMENIEN

Erneute Krebstherapie für Kristine

Ihr fester Glaube ermöglichte es Kristine, tapfer alle Leiden zu ertragen. Bereits in jungem Alter wurde ein Tumor bei ihr entdeckt und operiert. Doch seither hatte sie immer wieder mit Gesundheitsproblemen zu kämpfen. Dennoch bekam sie mit ihrem Mann eine gesunde Tochter, was an sich schon ein Wunder für die Ärzte war.
Doch der Tumor wuchs und wucherte erneut, die starken Schmerzen waren wieder da. Kristine jedoch liess sich nichts anmerken. Ihre 8-jährige Tochter Diana, die ihre Mutter über alles liebt, durfte es vorläufig nicht erfahren. Da die Familie kaum genügend Geld für Lebensmittel hat, schien eine Behandlung damals in weiter Ferne, doch Kristine verzweifelte nicht und vertraute weiter auf Gott. Und zu Recht, denn Sie, liebe Spender, ermöglichten es, dass Kristine die dringend benötigte Therapie beginnen und die notwendigen zusätzlichen Medikamente gekauft werden konnten.
In den nächsten Monaten wird sich zeigen, ob eine erneute Operation notwendig und machbar ist.
Doch dank Ihnen, liebe Freunde, konnte die ausweglose Situation dieser jungen Familie verändert werden.


(Projektnummer 1383, Diaconia Report August 2009)



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Februar 2010

  RUMÄNIEN

Warme Stube


Durch Diaconia finden Strassenkinder immer wieder den Weg in ein stabileres Leben zurück. Im April 2008 berichteten wir über Liviu und Alexandru. Die beiden Knaben lebten auf der Strasse und ihre Familien waren bitterarm. Zusammen mit unseren Mitarbeitern konnten die Eltern ausfindig gemacht werden. Um die armselige Behausung zu heizen, wurde Feuerholz gekauft. In Rumänien ist es nämlich verboten, Holz in den Wäldern aufzulesen und nach Hause zu nehmen. Brennholz muss gekauft werden, aber dafür fehlte das Geld. Die Kinder waren glücklich, als sie das Feuer im Ofen brennen sahen. Nun haben sie wieder einen warmen Platz zum Leben und können sogar ihre gewaschenen Kleider trocknen lassen.

(Projektnummer 1219, Diaconia Report April 2008)




  RUMÄNIEN

Keine Angst mehr vor kalten Nächten


Damals, bei unserem Aufruf im Diaconia Report, hatte die Familie Angst vor jeder kalten Winternacht, Angst vor einer ungewissen Zukunft. Sie lebte in einer baufälligen Blockhütte unter menschenunwürdigen Bedingungen. Die Freude war gross, als nun die Lastwagen, beladen mit Holz, Zement und anderen Baumaterialien, zufuhren. Vor allem die Kinder waren aufgeregt und begrüssten unseren Bautrupp mit viel Geschrei und Lachen, denn ihnen war wohl bewusst, dass hier jemand an sie gedacht hatte und nun ehrlich helfen wollte. Die Mutter trauert immer noch um ihr verlorenes Baby und braucht sehr viel Zuspruch und Unterstützung. Damit der Familienvater wieder einer Arbeit nachgehen konnte, musste er sich einer medizinischen Untersuchung unterziehen. Hierfür beglich Diaconia die Rechnung. Auch für die Nahrungsmittelpakete waren die Familienmitglieder sehr dankbar. Diaconia hat den Weg in eine bessere Zukunft geebnet.

(Projektnummer 1067, Diaconia Report Juni 2007)




  RUMÄNIEN

Vasiles Leben wurde gerettet


Es war ein schrecklicher Unfall, und die Mutter macht sich heute noch die schwersten Vorwürfe. Das Feuer wurde durch eine brennende Kerze entfacht, wobei sich der kleine Vasile schwerste Verletzungen und Verbrennungen zuzog. Heute, fast zwei Jahre später, sind wir glücklich, Ihnen mitteilen zu können, dass es der kleine Junge geschafft hat. Aber der Weg bis zu diesem Zeitpunkt war steinig und hart. Das Kleinkind litt an schrecklichen Schmerzen, die Mutter weinte Tag und Nacht und bat Gott, ihrem Sohn zu helfen. Lunge und Nieren versagten oft, die Ärzte unternahmen jedoch alles, um die Funktion der Organe zu stabilisieren. Natürlich mussten auch die schrecklichen Verbrennungen mit heilenden Salben behandelt werden, und eine spezielle Diät sollte die Genesung unterstützen.
Vasile befindet sich immer noch in ärztlicher Obhut, ist aber heute ausser Lebensgefahr. Die Mutter, die ihren Sohn während dieser unsäglichen Leidenszeit begleitete, stand kurz vor einem Nervenzusammenbruch; sie hätte wohl keinen Tag länger durchgehalten.
An Weihnachten machte Diaconia einen Spitalbesuch. Die gemeinsam gesungenen Weihnachtslieder gaben Mut und Hoffnung. Die Eltern sind so dankbar über die finanzielle Unterstützung. Jedoch erst in der Zukunft wird die junge Mutter so richtig verstehen, was sie durchmachen musste.

(Projektnummer 1192, Diaconia Report Februar 2008)




  ALBANIEN

Schöne Weihnachten für die Waisenkinder von Tropoje

Genau rechtzeitig zu Weihnachten konnten die Renovationsarbeiten am baufälligen Haus der fünf Kinder fertiggestellt werden. Die Geschwister waren sehr aufgeregt, als sie ihre Unterkunft zum ersten Mal wieder betraten. So viele Leute hatten im Vorfeld ihre Hilfe angeboten, aber von diesen Versprechen blieben oft nur leere Worte übrig. Darum hatte der Onkel auch seine Bedenken, als er mit Diaconia das Haus zum ersten Mal besuchte. Aber unser Einsatzleiter konnte beweisen, dass wirklich Hand angelegt worden war: Die Kinder standen mit ihrem Onkel vor einem neu renovierten Haus.
Es tut weh, sich die Geschichte der fünf Waisen anzuhören. Vor dem Einzug ins neue Haus hatten die Kinder in kalten, regendurchlässigen Räumen gelebt. Unser Mitarbeiter Artan Metohu denkt nicht gerne an seinen ersten Besuch zurück. Heute jedoch macht es viel Freude, die Kinder zufrieden in ihrem schönen, warmen Wohnzimmer zu sehen. Die glücklichen Hausbewohner danken allen Spendern für ihre Hilfe und Nähe in dieser schwierigen Zeit. Die richtigen Worte der Dankbarkeit auszudrücken, fällt ihnen nicht leicht, aber man kann die Freude in ihren Augen ablesen. Valbona, die älteste Tochter, hat nun die Mutterrolle übernommen und Gezim, der älteste Sohn, ist in die Vaterrolle geschlüpft. Valbona, von Natur aus ein eher schüchternes Mädchen, getraute sich nach einer Weile, ihre Freude in Worte
zu fassen:
„Ich weiss nicht, was ich sagen soll. Für uns hat sich vieles verändert. Wir dürfen nun in unserm neuen Zuhause ein besseres Leben führen. Wir danken allen für die wundervolle Hilfe.“
Im November 2009 besuchte Michaela Kuhlmann, unsere Geschäftsleiterin in Deutschland, zusammen mit ihrem Mann Albanien. Dank ihrem Beitrag zum neuen Haushalt durften sich die fünf Waisenkinder ein festliches Weihnachtsessen zubereiten und konnten sich später noch für lange Zeit von den geschenkten Lebensmitteln verpflegen.
Natürlich durfte auch ein Weihnachtsgeschenk nicht fehlen, und es war eine grosse Freude – ja, in Artan Metohus Augen sogar eine privilegierte Freude – den Kindern beim Auspacken zuzusehen. Trotz der anfänglichen Schüchternheit war das Glück des Augenblicks gross und wurde lautstark zum Ausdruck gebracht. Vielen Dank an alle Gönner, die diese schönen Festtage und das neue Heim ermöglicht haben.


(Projektnummer 1393, Diaconia Report September 2009)




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Januar 2010

  RUMÄNIEN

Knochenmarktransplantation


Die Leukämie des kleinen Ferentz trieb die arme Familie nahezu in den Ruin. Die Behandlungen waren teuer und erfolglos. Schliesslich konnte der Junge auf eine Knochenmarkspendenliste gesetzt werden. Aber auch das war mit enormen Kosten verbunden. Der geeignete Spender konnte zum Glück gefunden werden, und dank Ihrer Unterstützung durften wir dem Jungen und seiner Familie helfen. Die Operation wurde am 10. August 2009 erfolgreich in Ungarn durchgeführt. Während zwei Monaten befanden sich Ferentz und seine Mutter (sie konnte innerhalb des Spitalareals ein Zimmer für sich beziehen) in der Obhut des Krankenhauses.
Heute geht es dem Knaben den Umständen entsprechend gut. Er ist wieder zu Hause, muss jedoch den Kontakt zu kranken Leuten meiden. Auch darf er sich nicht der Kälte aussetzen und ist gezwungen, vorerst diesen Winter im Haus zu bleiben. Die Mutter betonte beim letzten Besuch, dass Ferentz nun auch ruhiger und ausgeglichener ist, denn die Angst vor der Transplantation hatte ihn sehr nervös gemacht.

(Projektnummer 1388, Diaconia Report August 2009)




  RUMÄNIEN

Kleider und Schuhe für Heimkinder


Unsere Mitarbeiter in Rumänien besuchten einige Kinderheime, und was sie hier vorfanden, war ernüchternd und beängstigend zugleich: Viele Kinder waren vereinsamt, trugen lumpige Kleider und besassen nur kaputte Schuhe.
Wo die Kleinen nicht selbst bei uns in Brasov vorbeikommen konnten, ging Diaconia, vollgepackt mit Hilfsgütern, zurück zu vier Waisenhäusern. Um die Verteilaktion zu optimieren und erleichtern, waren im Vorfeld die Schuhe anhand der Grössen vorsortiert worden. Für unsere Mitarbeiter war das ein ganz spezieller Moment. Beim Betreten der Heime wurden sie überrannt mit Fragen, Grüssen und Geschrei. Die Kinder erzählten teilweise ihre traurigen Lebensgeschichten, und ein Drang nach Akzeptanz, Liebe und Beachtung war deutlich spürbar. Aber mit ein wenig gespendeter Zeit und Achtung und natürlich den neuen Schuhen durfte Diaconia diesen Tag zu einem glücklichen Tag werden lassen.

(Projektnummer 1385, Diaconia Report August 2009)




  RUMÄNIEN

Dem kleinen Robert konnte geholfen werden


Als der kleine Robert vor zwei Jahren plötzlich Blut zu erbrechen begann und auch Blut im Stuhl hatte, sollte für die arme Familie ein langer Leidensweg beginnen. Oft bat die verzweifelte Mutter bei Diaconia um Hilfe, und oft hing das Leben des Kleinkindes nur noch an einem seidenen Faden. Die Operationen und damit verbunden Ausgaben liessen die Eltern beinahe verzweifeln. Aber Roberts Leben konnte dank Ihrer Hilfe gerettet werden. Zwar ist sein Zustand noch nicht ganz stabil, aber unsere Mitarbeiter vor Ort sind dankbar und froh, ihr Möglichstes getan zu haben. Diese Hilfe durfte die Familie in Form von Medikamenten und Transport-Hilfe zu dem 315 Kilometer entfernten Krankenhaus in Empfang nehmen. Auch Nahrungsmittel, Milch und Windeln wurden an die Eltern abgegeben. Die Spender werden die Tränen der Dankbarkeit nie zu sehen bekommen, aber die Mutter möchte allen ihren Dank aussprechen, den sie aber nicht in Worte fassen kann.

(Projektnummer 1256, Diaconia Report August 2008)




  ARMENIEN

Nothilfefonds – Aus unserer täglichen Arbeit
von Baru Jambazian, Einsatzleiter in Armenien


Armenien ist eine noch junge Republik. Oftmals sagen wir hier, wir sind gerade erst „volljährig“ geworden, deswegen müsse man viele Gegebenheiten und Probleme einfach hinnehmen. Die Zeit werde uns schon „erwachsen“ werden lassen.
Der Staat versucht, viele Probleme zu lösen, doch die Wirklichkeit sieht oftmals anders aus. Auf unserer Seite des Fensters sehen wir eine andere Realität als die glitzernden Lichter der Grosstadt, eine andere Realität als die meisten, die Armenien besuchen.
Als Hilfswerk haben wir immer wieder mit Fällen zu tun, die uns zu Herzen gehen. Fälle, in denen wir helfen wollen, die jedoch nicht durch die Patenschaften oder Sonderprojekte abgedeckt sind oder wo das Geld nicht ausreicht. Oftmals sind es medizinische Fälle, wo schnelle Entscheidungen getroffen werden müssen:

• Die Mutter eines Patenkindes muss dringend ins Krankenhaus, sonst wird sie eventuell sterben.

• Ein ehemaliger Freiheitskämpfer, der im Krieg mit Aserbaidschan für das Überleben seiner Heimat ein Bein geopfert hat, ist nun invalid und steht mit seiner Familie mitten im Winter auf der Strasse, da er kein Geld hat, eine Wohnung zu mieten.

• Da ist Armine, das kleine Mädchen das keine Paten hat, aber doch auch ein Recht auf Leben, zumindest jedoch aufs Überleben. Es braucht dringend Hilfe, und wenn es nicht die nötige Therapie bekommt, sieht es schlimm aus.

Diesen armen Menschen, diesen Schicksalen dürfen wir dank Ihrer Hilfe durch den Nothilfefonds helfen. Dieser Fonds rettet Leben. Dieser Fonds ist ganz konkrete Hilfe.
Dieser Fonds hilft dort, wo sonst nur Hoffnungslosigkeit regiert.
Dafür möchte Ihnen das Team von Diaconia im Namen der vielen Menschen, die durch diesen Fonds wieder Hoffnung schöpfen dürfen von ganzem Herzen danken und Sie ermutigen, es uns durch eine kleine Gabe mit dem Vermerk „Nothilfefonds Armenien“ zu ermöglichen, in Ihrem Namen ganz konkret zu helfen.

   



  ALBANIEN

Im Diaconia Report stellen wir Ihnen monatlich ein aktuelles Projekt in Albanien vor und bitten um Ihre Hilfe. Daneben setzt sich Diaconia Albanien auch für kleinere, nicht minder sinnvolle Hilfsaktionen im Land ein. So durfte sich beispielsweise das Küchenpersonal eines Wohnheimes für taubstumme Kinder in Tirana über einen neuen Gasherd freuen. Diaconia steht mit dieser Institution schon seit vier Jahren in Kontakt und hat geholfen, die Lebensqualität der Bewohner und Betreuer zu erleichtern und verbessern. Die verantwortliche Köchin arbeitet seit acht Jahren hier und freute sich ganz besonders auf den Tag der Inbetriebnahme dieses zweckmässigen Herds:
„Im integrierten Backofen haben wir nun die Möglichkeit, auf grossen Blechen zu backen, und auf den vier Kochplatten darüber können wir jetzt die Mahlzeiten für die 150 Kinder unkompliziert und in geeigneten Mengen zubereiten. Im Winter haben wir hier in Albanien oft Probleme mit der Elektrizitätsversorgung. Deshalb sind wir glücklich, dass wir durch den Gasherd auch dieses Problem lösen konnten. Auch ist die Reinigung viel einfacher als vorher, was uns natürlich den Arbeitsablauf erleichtert. Für so viele Menschen zu kochen, ist keine einfache Sache. Doch nun können wir mit mehr Professionalität arbeiten, wofür wir sehr dankbar sind.“




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Dezember 2009

  ARMENIEN

Schulbus konnte gekauft werden


Der Direktor der Schule N93 ist sehr aufgeregt. Soeben hat er am Telefon erfahren, dass Diaconia nun doch den Schulbus finanzieren kann, der so dringend benötigt wird. Es dauert keine fünfzehn Minuten, und er steht in unserem Büro um die Details abzuklären.
Noch vor wenigen Wochen mussten wir ihm eine negative Mitteilung geben. Die Mittel reichten leider nicht aus, um einen Bus zu kaufen. Doch Sie, liebe Freunde, liessen die Kinder des Dorfes der Hoffnung nicht im Stich. Besonders jetzt im Winter wird es gefährlich, den Weg zur Schule zu Fuss zurückzulegen. Die Kinder müssen nämlich eine der Hauptstrassen nach Jerewan passieren, wo es oft zu Unfällen kommt. Besonders wenn Schnee liegt, wird die abschüssige Strasse zu einem Unfallschwerpunkt.
Letzte Woche war es nun so weit. Der Bus konnte gekauft werden und wurde sofort eingesetzt. Nun müssen die Kinder im Dorf der Hoffnung, welche die Schule N93 besuchen, den gefährlichen und mühsamen Weg nicht mehr zu Fuss gehen. Dafür bedanken wir uns bei Ihnen herzlich.

(Projektnummer 1374, Diaconia Report Juli 2009)




  RUMÄNIEN

Anlässlich ihres Rumänien-Besuchs traf Michaela Kuhlmann, unsere Geschäftsleiterin in Deutschland, Ilus Munteanu. Die junge Frau lebt zusammen mit ihren zwei Kindern und ihren Eltern in einem kleinen Haus. Vom Staat erhält sie eine geringe Unterstützung. Als Diaconia im April 2009 um Ihre Mithilfe bat, ging man davon aus, dass Stefan, der Familienvater, zwecks Arbeit im Ausland sei. Heute weiss sie leider mehr.

Michaela: „Ilus, darf ich dir ein paar Fragen stellen?“
Ilus: „Ja, das ist in Ordnung.“
Michaela:„Wie hast du von Diaconia gehört?“
Ilus:„Eine Freundin, die auch Hilfe erhält, erzählte mir von Diaconia. Ich hätte nie gedacht, dass ich Hilfe bekomme, denn es gibt so viele andere, denen es noch bedeutend schlechter geht als mir. Viele alleinerziehende Frauen, die von ihren Männern verlassen wurden oder sie verlassen haben, werden auch von ihren Eltern verstossen. Das ist mir, Gott sei Dank, nicht passiert. Meine Eltern unterstützen mich so gut sie können. Aber sie haben doch selbst kaum genug zum Leben. Ohne die Hilfe von Diaconia (Lebensmittel, Kleidung, Schulmaterial usw.) würde ich es nicht schaffen, ohne Hunger und grossen Mangel über die Runden zu kommen. Dass die Hilfe so schnell und zuverlässig kommt, hätte ich nie gedacht.“
Michaela:„Hast du vorher schon irgendwo anders versucht, Hilfe zu bekommen?“
Ilus:“Ja, schon. Aber viele Einrichtungen sagen nur, dass sie helfen würden. Sie fragen nach Personalien und machen Versprechungen. Aber am Ende bekommt man doch aus irgendeinem Grund nichts. Ich war so verzweifelt, dass ich sogar an verschiedenen Orten zur Blutspende ging. Dafür gab es so etwas wie „Essensmarken“, die ich für Nahrung für die Kinder brauchte. Damit kann man für einen bestimmten Betrag einkaufen gehen. Aber meine Gesundheit hat das nicht lange mitgemacht und ich musste damit aufhören.“
Michaela:„Wie bist du in diese Situation gekommen, dass du Hilfe brauchst? Wo ist der Vater der Kinder?“
Ilus:„Mein Mann hat mich die ganzen Jahre misshandelt und gedemütigt, sowohl physisch als auch mit Worten. Ich hatte mich in mein Schicksal gefügt und hatte nicht die nötige Kraft, mich von ihm zu trennen. Je älter Ioana wurde, desto mehr Angst hatte ich um sie, um ihre Zukunft. Aber dennoch war ich zu schwach, mich aufzulehnen. Ich dachte ich wäre wertlos und viel zu dumm, um alleine klarzukommen.
Dann wurde ich wieder schwanger. Mein Mann wollte unbedingt, dass ich abtreibe. Er wollte kein zweites Kind haben. Aber ich – sie beginnt zu weinen – konnte es einfach nicht tun! Ich wusste schon von Anfang an, dass ich einen Sohn bekommen würde, ich spürte es einfach. Und ich hatte mir immer einen Sohn gewünscht. Für mich war ganz klar: Ich will dieses Kind behalten und ich werde es Matei nennen. Ich empfand, dass dieses Kind in mir ein Segen Gottes war.“
Michaela:„Was bedeutet der Glaube an Gott und an Jesus für dich?“
Ilus:„Eigentlich alles! Ohne Gott hätte ich längst aufgegeben! Als ich mit Matei schwanger war, war es mir, als wenn Gott mir neu begegnen und mich aufwerten würde. Ich dachte, wenn Gott mir so vertraut, dass er mir ein weiteres Kind anvertraut, wie kann ich ihm dann NICHT vertrauen? Er vertraut mir und ich vertraue ihm – völlig! Diese Erfahrung hat mir die Kraft gegeben, aufzustehen und die Zukunft in die Hände zu nehmen.“
Michaela:„Wo ist dein Mann jetzt? Weisst du das?“
Ilus:„Er hat einmal aus Italien angerufen und gesagt, er sei dort, um Geld zu verdienen und es uns zu schicken. Bis heute jedoch kam nichts und ich habe erfahren, dass er sich hier in Rumänien mit Leuten eingelassen hat, mit denen nicht zu spassen ist. Er ist vor diesen geflüchtet, da er um sein Leben fürchten muss. Er ist nicht weg, um Geld zu verdienen. Er musste sich in Sicherheit bringen. Ich bin froh, dass wir von ihm weg sind. Ich weiss gar nicht, was aus uns geworden wäre, wenn wir noch zusammen wären...“
Michaela: „Welche Wünsche hast du für die Zukunft?“
Ilus:„Ich wünsche mir, dass meine Kinder ohne grosse Sorgen aufwachsen und leben können. Dafür mache ich, was mir möglich ist.“
Michaela:„Welche Wünsche hast Du für DICH für die Zukunft?“
Ilus (lacht): “Vor lauter Sorge habe ich völlig verlernt, für mich selber Wünsche zu haben... Aber was ich mir wünschen würde, wäre, meinen Schulabschluss nachzuholen und eine Ausbildung zu machen in einem Beruf, der mir etwas Freude macht, und damit Geld zu verdienen. Momentan jedoch suche ich einfach nach einer Arbeit. Irgendetwas, mit dem ich unseren Lebensunterhalt verdienen kann. Egal ob am Fliessband oder an der Nähmaschine. Ich bin da nicht so wählerisch. Meine Eltern würden auf die Kinder aufpassen, wenn ich etwas finde. Ich bin so froh, dass ich sie habe... Hier in der Nähe, nicht weit in Richtung Brasov, wird eine Fabrik gebaut. Sobald dort Arbeiter gesucht werden, werde ich mich bewerben und bete schon jetzt, dass ich eine Stelle bekomme. Dann hätte ich auch einen kurzen Arbeitsweg.“
Michaela: Vielen Dank, Ilus, dass du so ehrlich gesprochen hast. Das hat mich sehr bewegt. Ich wünsche dir Gottes Segen für deine Zukunft und dass deine Wünsche für dich und deine Kinder in Erfüllung gehen.

(Projektnummer 1332, Diaconia Report April 2009)



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November 2009

  ARMENIEN

Ein Schulweg voller Hindernisse – Problem bald gelöst?


In unserem letzen Blatt „Dank Ihrer Hilfe durften wir helfen“ baten wir Sie erneut um Hilfe für das Schulbus-Projekt im Dorf der Hoffnung. Mit grosser Erleichterung und Freude dürfen wir Ihnen heute mitteilen, dass wir durch Ihre Unterstützung bald in der Lage sein werden, dieses Projekt zu realisieren.
Gerne werden wir Sie zu einem späteren Zeitpunkt detaillierter informieren und bedanken uns herzlich für Ihre Hilfe.

(Projektnummer 1374, Diaconia Report Juli 2009)




  ALBANIEN

Medikamente und Küchenzubehör für Altersheim in Fier

Medikamente sind in einem Altersheim besonders wichtig. Mit den geringen staatlichen Beiträgen können jedoch nicht immer alle Bedürfnisse abgedeckt werden. So war denn auch der Heimleiter sehr dankbar, als er mit einer Lieferung von Diaconia, welche vom Pflaster bis zur Schmerztablette alles beinhaltete, eingedeckt wurde. Denn gerade in diesen Tagen hatte sich der Medikamentenschrank nahezu geleert.

Auch die unpraktischen, aus alten Zeiten stammenden und oft sogar gefährlichen Küchengeräte mussten teilweise ersetzt werden. Heute darf sich das Personal nun beispielsweise über Kochtöpfe mit stabilen Henkeln und Griffen freuen. Ein professioneller Arbeitsablauf zum Wohle der Bewohner ist wieder gewährleistet.


  RUMÄNIEN

Neues Augenlicht für Eva

Ohne Operation wäre das Leben der tauben Frau vor drei Jahren bald völlig in Nacht und Stille versunken. Der graue Star musste unbedingt behandelt werden. Durch die Hilfe unserer Spender konnte Eva erfolgreich ambulant operiert werden. Der leichte Anfangsschmerz verklang bald, aber einige Zeit später konnte sie nur noch Schatten und Licht unterscheiden. Zum Glück ging auch diese Phase vorüber und Eva kann heute, ihrem Alter entsprechend, fast wieder hundertprozentig sehen. Sie lebt immer noch in ihrer kleinen Wohnung, kann es sich jedoch nicht leisten, eine Heizung installieren zu lassen. Dennoch ist sie sehr glücklich, wieder besser zu sehen. Durch ihren Sohn, der es versteht, mit der tauben Frau zu kommunizieren, möchte sie Ihnen ihren ganz herzlichen Dank aussprechen.

(Diaconia Report September 2006)


  RUMÄNIEN

Gerade rechtzeitig vor dem ersten Schnee

Die kleine Alexandra wächst bei ihren Grosseltern auf. Noch in diesem Sommer stand die Kleinfamilie vor dem Nichts, da sie ihre Wohnung bald verlassen musste. Der Grossvater suchte sich sogar eine zweite Arbeit, um das Geld für eine neue Unterkunft zusammenzubringen. Vor kurzer Zeit durften die drei nun in ihre neue, saubere Wohnung einziehen. Diese liegt nicht weit vom alten Wohnsitz entfernt, was den Umzug natürlich erleichterte. Diaconia hat die ersten zwei Monatsmieten sowie die Kaution übernommen. Vor einigen Tagen hat es schon zum ersten Mal geschneit. Dass man diesen Einzug vor dem Wintereinbruch und ohne vorübergehende Obdachlosigkeit geschafft hat, macht die Familie sehr glücklich. Sie wurde auch mit neuen warmen Kleidern, Essensvorräten und Medikamenten versorgt. Die kleine Alexandra konnte ihr Glück kaum fassen. Dieser kleine Wintervorrat wird helfen, die Alltagssorgen für eine kurze Zeit zu vergessen. Den Dank und die Freude möchten wir gerne an Sie weitergeben.

(Projektnummer 1387, Diaconia Report August 2009)


  RUMÄNIEN

Heizung für den Winter

Vor drei Jahren starb Jolans Mann. Seither ist die Mutter allein für ihre Kinder verantwortlich. Aber es fehlte an allem. Vor allem machte ihnen jedoch die eisige Kälte im Winter zu schaffen, das Nachhausekommen am Abend war wie ein Albtraum.

Nach einigen Vorabklärungen kaufte Diaconia einen Ofen und auch die entsprechenden Rohre konnten verlegt werden. Zusätzlich wurden einige Renovationsarbeiten am Mauerwerk vorgenommen. Heute ist Familie Mocsel sehr glücklich. Mit dem Gasofen kann auch gekocht werden. Heute können die Kinder am Morgen aufstehen und sich einen warmen Tee zubereiten. Früher gab es nur eine Feuerstelle im kalten Hof. Auch darf sich die Familie über die Lebensmittel und die warmen Winterkleider freuen. Dieser Umbruch im Leben gibt wieder Mut und Hoffnung, und dafür bedankt sich die Mutter bei allen Spendern herzlich.

(Projektnummer 1309, Diaconia Report Januar 2009)


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Oktober 2009

  ARMENIEN

„Ein Schulweg voller Hindernisse“ – Problem noch ungelöst


Öfter äussern sich Spender positiv über das Blatt „Dank Ihrer Hilfe durften wir helfen“ mit Berichten über erfolgreich abgeschlossene Hilfsprojekte. Es wird geschätzt, dass wir nicht nur immer wieder neu um Unterstützung bitten, sondern auch über geleistete Hilfe informieren.

Vereinzelt geht für Hilfsprojekte zu wenig Geld ein. So zum Beispiel für den dringend benötigten Schulbus im „Dorf der Hoffnung“ (s. Projekt Nr. 1374 im Diaconia Report vom Juli). Der Kleinbus, der 70 Kinder in die staatliche Schule „N93“ brachte, war nicht mehr fahrtüchtig. Weder der Schule noch den Behörden war es möglich, Ersatz zu beschaffen. Die Eltern konnten den Transport ihrer Kinder mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht bezahlen. Diaconia berichtete deshalb über diese Not und bat um Spenden im Betrag von 6‘500 Franken (rund 4300 Euro) für die Anschaffung eines guten Gebrauchtwagens. Total gingen Fr. 992.25 und Euro 65.-- ein, also bei weitem nicht der benötigte Betrag.

Baru Jambazian schrieb dazu: „Für das Schulbus-Projekt haben wir inzwischen schon mehr ausgegeben, als eingegangen ist. Da nicht genügend Geld hereinkam, haben wir der Schule Geld für die Miete eines Busses zur Verfügung gestellt. Ende Oktober werden wir jedoch auch diese Zahlungen einstellen müssen. Dann werden die Kinder zu Fuss in die Schule gehen müssen.“

Erfahrungsgemäss wird es der Schule nicht möglich sein, das für den Kauf des Busses nötige Geld zu beschaffen. Die Kinder werden deshalb künftig gezwungen sein, den fünf Kilometer langen Schulweg durch Kälte, Regen, Matsch und Schlamm zu Fuss zu gehen. Auf der äusserst gefährlichen Strasse ist es schon zu tödlichen Unfällen gekommen.

Ein Lehrer aus der Ostschweiz wird mit seinen Schülern für dieses wichtige und gar lebenserhaltende Projekt Dörrobst verkaufen. Wenn Sie sich von diesem Projekt ebenfalls angesprochen fühlen, können Sie auf dem beiliegenden roten Einzahlungsschein als Zahlungszweck „Projekt Nr. 1374 Schulbus“ angeben. Ganz herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

(DIACONIA REPORTJuli 2009)




  ARMENIEN

Hilfe für Familie Mejmarian

Vor Jahren adoptierte Sona Mejmarian Hakob und Arewik. Sie wollte den zwei Waisenkindern ein Heim und eine Familie geben. Liebevoll kümmerte sich Sona um die zwei gesundheitlich Angeschlagenen, doch die schwere Wirtschaftskrise in Armenien brachte sie um ihre Arbeit, ihr Hab und Gut. Nur mit Mühe konnte Sona sich um ihre kranken Kinder kümmern und stand vor vielen Problemen. Zeitweise musste die Familie sogar auf der Strasse leben.

Diaconia konnte durch Ihre Hilfe nicht alle Probleme lösen, doch mit tatkräftiger Unterstützung durfte die Familie einen Teil des Ballasts abwerfen. Die Kinder wurden ärztlich versorgt und bekamen warme Kleidung und Lebensmittel. Die Dankbarkeit Sonas kennt keine Grenzen: “In meinen schwierigsten Tagen habt Ihr uns die Hand gereicht und uns wieder Hoffnung geschenkt.”

Diese Dankesworte möchten wir gerne an Sie, liebe Spender, weitergeben.

(DIACONIA REPORT Oktober 2007)


  ARMENIEN

Ein Dach über dem Kopf

Im Überfluss hatte Nairuhi nie gelebt. Doch der Tag, an dem die Mutter von zwei Söhnen, ihren geliebten Mann Vahan durch einen Unfall verlor, stürzte sie endgültig in die Hoffnungslosigkeit.

Um ihre Kinder zu ernähren, machte sie nur jede erdenkliche Arbeit. Dennoch, der Verdienst reichte nicht aus, um alle Probleme der Familie zu lösen. Was ihr jedoch am meisten zu schaffen machte, war das Haus, welches ihr Mann nicht mehr fertigstellen konnte. “Wenn wir nur das Dach decken und ein kleines Zimmer fertigstellen könnten”, das war ihr sehnlichster Wunsch. Nur so würden sie den harten Winter überstehen.

Sie liebe Spender, haben diesen Wunsch Wirklichkeit werden lassen. Wir durften in Ihrem Namen das Dach sowie einen Raum und das Bad fertigstellen. Nun kann Nairuhi wenigstens dem kalten Winter entgegenblicken, ohne Sorge haben zu müssen, dass das Haus Schaden leidet oder alles feucht und kalt wird.

(Nairuhi und ihre Kinder, Projekt 1375, DIACONIA REPORT Juli 2009)


  RUMÄNIEN

Schulmaterial und Schuhe für die Schule

Oft können Kinder aus armen Familien die Schule nicht besuchen, weil es ihnen an Schreibzeug, wofür sie selbst aufkommen müssen, fehlt oder – noch schlimmer – weil sie schlichtweg keine Schuhe haben. Viele Eltern würden alles dafür geben, um ihren Kindern eine stabile und sichere Zukunft zu ermöglichen.

Manche können jedoch die erforderlichen finanziellen Mittel dafür nicht aufbringen. Oft müssen dadurch sehr motivierte und talentierte Kinder zu Hause bleiben. Von Diaconia durfte nun jedes Kind aus dem Dorf Maierus ein Paket mit dem nötigen Inhalt für die Schule in Empfang nehmen.

„Mit Ihrer Hilfe erhalten viele Kinder eine zweite Chance. Wie können wir uns an unserem neu renovierten Schulhaus freuen, wenn keine Stifte, kein Papier und keine Bücher vorhanden sind?“ so der Lehrer.

„Unsere Eltern haben kein Geld, um Kleider und Schuhe zu kaufen, wir sind so glücklich und dankbar, dass Sie gekommen sind “, ergänzte eine Schülerin. Durch die erhaltene Hilfe können die Menschen in diesem armen Dorf wieder Hoffnung und Kraft schöpfen, und sie wissen, dass man sie nicht vergessen hat.

(DIACONIA REPORT Oktober 2006)


  ALBANIEN

Sommerlager 2009

Unter dem Namen „Gottes Liebe“ organisierten Diaconia und die Evangelische Kirche von Kamez auch dieses Jahr wieder ein Ferienlager für benachteiligte Kinder an der albanischen Adriaküste. Mädchen und Jungen aus armen Familien, Waisen und Halbwaisen durften so für einmal ein paar sorglose Tage verbringen. Das Lagerhaus mit seinen schönen Zimmern lag direkt am Strand, was den jungen Gästen natürlich sehr gelegen kam. Sand, Wasser (mit Schwimmkurs) und Sonne vermochten die Kinder von ihrem tristen Alltag abzulenken, und gleichzeitig wurde ihnen auch die Chance gegeben, das Wort Gottes näher kennenzulernen. Die Lagerleiter waren sich wohl bewusst, welche Bürde jedes einzelne Kind bereits in jungen Jahren zu tragen hat. Hier sollten sie ein wenig vergessen können, Liebe und Fürsorge erhalten und letztendlich auch gutes und gesundes Essen geniessen. Früchte, Gemüse, Fleisch und Milchprodukte standen jeden Tag auf dem Speiseplan. Eine solche Vielfalt war für die Mehrzahl der Feriengäste etwas ganz Neues. Lagerleben bedeutet aber auch, kleinen Pflichten nachzukommen: So wurde der Strand sauber gehalten, der Tisch gedeckt und das Geschirr abgeräumt. Für diese Kinder war das Sommerlager ein unvergessliches Erlebnis, dementsprechend bewegend war dann auch der Abschied mit Umarmungen und Tränen. Durch Ihre Spenden konnten diese Kinder eine unbeschwerte Zeit am Strand verbringen – ganz herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

(Sommer-Camp, Projekt Nr. 1386, Diaconia Report August 2009)


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September 2009

  ARMENIEN

Bäckerei im Dorf der Hoffnung: Hilfe zur Selbsthilfe

Jede Nacht duftet es wohltuend aus der Bäckerei, die am Rande des Dorfes der Hoffnung gelegen ist. Frische Backwaren nach Schweizer Art, die sich grundlegend vom traditionellen Brot in Armenien unterscheiden, entstehen hier.
Mit grosser Begeisterung arbeitet das Bäckerteam in zwei Schichten, und auch unsere Mitarbeiter im armenischen Büro freuen sich darüber, dass sie nun öfter schmackhaftes Brot in der Mittagspause haben.
Mittlerweile konnten in Jerewan knapp 30 Läden dazugewonnen werden, dieses Brot und andere Backwaren zu verkaufen. Eine kleine, aber treue Stammkundschaft wurde aufgebaut. Und ganz besonders freuen uns die Anrufe begeisterter Kunden, die sich immer wieder lobend über die Qualität äussern. Dies ist eine ganz besondere Motivation für das Bäckerteam.
Dies alles wurde dank Ihrer Spenden und der tatkräftigen Hilfe von Herrn Andreas Dossenbach, der unsere Bäcker während drei Besuchen in Armenien im Schnellverfahren ausbildete, ermöglicht. Mit den neuen Öfen konnte unsere Kapazität erheblich gesteigert werden, und mit dem neuen Schwerpunkt „dunkles Brot“, welches besonders für Diabetiker geeignet ist, wollen wir den Absatz steigern. In den nächsten drei Monaten werden erneut Fernsehwerbespots geschaltet, die in Armenien um einiges günstiger sind als in der Schweiz oder in Deutschland.
Insbesondere freuen wir uns, dass die Gewinne, welche die Bäckerei einmal abwerfen wird, ganz den Hilfsprojekten von Diaconia und dem Dorf der Hoffnung zugutekommen. Somit unternimmt die Bäckerei einen konkreten Schritt der Hilfe zur Selbsthilfe.

(Mehr Brot – Mehr Hoffnung, Sonderaktion Nr. 1353 mit Diaconia Report Juni 2009)




  ARMENIEN

Viehaktion

Die Not der Bauern im gebirgigen Bezirk Chambarak ist gross. Als eine der ärmsten Regionen in Armenien, unmittelbar an der Grenze zu Aserbaidschan gelegen, durchläuft sie schwere Zeiten: Mehrere Jahre Miss-ernten, Stürme und fehlende Infrastruktur. Viele Männer wurden dadurch gezwungen, ihre Heimat zu verlassen, um irgendwo im Ausland eine Arbeit zu suchen, um wenigstens auf diesem Weg ihre Familie ernähren zu können. Doch dadurch werden Familien auseinandergerissen, Väter sehen ihre Kinder oftmals für Jahre nicht mehr. Alle würden bleiben, wenn es nur eine Perspektive, eine Hoffnung auf Arbeit gäbe. Denn arbeiten wollen alle. Schon von klein auf sind sie die Arbeit gewohnt, das harte Leben als Bergbauern kennen sie nur zu gut und lieben es.
Für diese Familien rief Diaconia nun zum zweiten Mal die Viehaktion ins Leben. Nach sorgfältiger Prüfung bekommen arme Familien Vieh und Futter, welches ihnen eine Lebensgrundlage bietet. Dadurch haben sie endlich wieder Arbeit, können freudig im Schweisse ihres Angesichts das tägliche Brot für sich selbst verdienen.
In den Verträgen, die wir mit diesen Familien abschliessen, wird festgehalten, dass jeweils das erste Jungtier gratis an eine weitere, von Diaconia ausgewählte arme Familie, abgegeben wird, die so wiederum eine Lebensgrundlage erhält.
Durch Ihre Hilfe konnten nun bereits zahlreiche Familien mit Vieh versorgt werden. Das bedeutet, diese Familien wurden davor bewahrt, getrennt leben oder durch noch schwerere Zeiten gehen zu müssen.
Überall war die Freude sehr gross, und nicht Wenige hatten Tränen in den Augen, als sie ihr Vieh erhielten.
Dies alles wurde durch Ihren Einsatz und Ihre Gaben ermöglicht.
Im Namen aller Bergbauern, die Sie so reich beschenkt haben, danken wir Ihnen von Herzen.

(Einmal spenden – Zweimal helfen, Sonderaktion Nr. 1362, April 2009)


  RUMÄNIEN

Augenoperation für Iosua

Obwohl Iosua ganz zuvorderst im Klassenzimmer sass, konnte er kaum die Wandtafel erkennen. Er brauchte eine Brille, und auch eine Augenoperation war dringend nötig. Dank Ihrer Unterstützung konnte im November 2008 der Eingriff durchgeführt werden. Während seines Spitalaufenthalts wurde der Junge von unserem Mitarbeiter und natürlich von seiner Mutter liebend umsorgt und betreut. Nach der Operation hatte Iosua für einige Zeit heftige Schmerzen, aber diese sind heute, nach fast einem Jahr, längst abgeklungen. Er muss nun immer eine Brille tragen. Für den scheuen Jungen beginnt jetzt ein neues Schuljahr, und er freut sich sehr, dass sich alles zum Guten gewendet hat. Auch der tägliche Blick in den Spiegel bereitet dem Jungen heute wieder mehr Freude, steht doch da ein 10-jähriger Iosua mit einem freundlichen Gesicht und einem geraden Blick, denn sein Schielen ist natürlich auch verschwunden. Unter Tränen bedankte sich auch der Vater im Namen seiner ganzen Familie. Er richtet seinen Gruss an alle Spender, die dies ermöglicht haben: „Möge Gott Sie alle segnen!“

(DIACONIA REPORT Juni 2008)


  RUMÄNIEN

Denisa: Transport zur Schule ist gesichert

Denisa kam als Frühgeburt zur Welt und musste in ihren jungen Jahren schon viel über sich ergehen lassen. Durch unzureichende und fehlerhafte ärztliche Betreuung kann die heute 12-Jährige nicht sprechen und kaum gehen. Sie war lange Zeit darauf angewiesen, von ihren Eltern in die Schule getragen zu werden. Aber Denisa ist im Wachstum, ihr Körper entwickelt sich, und die Eltern hatten bald keine Kraft mehr, sie zur Schule zu bringen.
Die Benutzung des öffentlichen Busses wäre eine Möglichkeit gewesen, die Strapazen der Eltern zu mindern, dies scheiterte jedoch an Denisas Langsamkeit und Hilflosigkeit beim Einsteigen. Nun wurde ein Mann gefunden, der das Mädchen jeden Tag zur Schule bringt und wieder abholt – die Benzinkosten werden von Diaconia übernommen. Der Lehrer freut sich ganz besonders, dass die gute Schülerin dadurch weiterhin am Unterricht teilnehmen kann. Auch die Mitarbeiter von Diaconia bringen Denisa ab und zu zur Schule und fahren mit ihr auch ins Krankenhaus, wenn sie von Schmerzen gequält wird. Die Eltern sind sehr dankbar, dass durch diese Lösung die Grundlagen einer stabilen Zukunft gesichert werden können. Denisa kann ihren Dank nicht in Worten ausdrücken, aber ihre Augen lassen uns dies erkennen.

(DIACONIA REPORT Mai 2008)


  RUMÄNIEN

Familienhilfe Brasov

Diaconia hilft Familien, die unverschuldet wegen Krankheit oder Unfall in eine Krise geraten sind. Das Ziel ist, solchen Leuten so schnell wie möglich wieder auf die Beine zu helfen. Derina kam mit sechs Fingern an einer Hand zur Welt. Ihr Bruder hatte Probleme beim Urin lassen, hier mussten etliche operative Eingriffe gemacht werden.
Auch Derinas Händchen wurde operiert, und heute kann sie mit ihren fünf Fingern gut greifen und zufassen, was vorher nicht möglich war. Um die Hand wieder voll einzusetzen, muss das kleine Mädchen Bewegungsübungen machen. Der behandelnde Arzt ist zufrieden mit den Fortschritten. Um Engpässe zu überbrücken wurde die Familie von Diaconia auch mit Essenspaketen, Windeln und Babypflegeprodukten unterstützt.
Die Eltern der beiden Kinder bedanken sich ganz herzlich für Ihre Unterstützung und freuen sich, bei Diaconia Menschen gefunden zu haben, die ihnen zuhören und zur Seite stehen.

(Nr. 1275, Diaconia Report Oktober 2008)


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August 2009

  ARMENIEN

Ein besseres Leben für Hasmik

Hasmik Goroian hatte sich ihr Leben ganz anders vorgestellt, als sie heiratete. Sie bekam vier Kinder, drei Töchter und einen Sohn.
Doch als die Kinder erwachsen waren und der Sohn zum Wehrdienst musste, ereilte sie die Nachricht, dass Gagik während des Dienstes schwer verletzt wurde. Hasmiks Mann konnte dies nicht verkraften und starb kurz darauf an einem Herzanfall.
Nun musste die Mutter alleine die teuren Medikamente besorgen und sich um den invaliden Sohn kümmern. Mit der Zeit blieb ihr nichts anderes übrig, als ihre Wohnung zu verkaufen, um ihre Schulden bezahlen zu können.
Doch kurz darauf starben auch ihre Tochter und ihr Schwiegersohn. Somit musste sie sich auch noch um die Enkel kümmern.
Inzwischen braucht Hasmik selber Pflege. Ihr sind nur noch Hoffnungslosigkeit und Trauer geblieben.
Dank Ihrer Hilfe, liebe Spender, konnten wir wieder einen Funken Hoffnung in Hasmiks Leben bringen und ihr auch finanziell unter die Arme greifen. Im Namen der ganzen Familie danken wir Ihnen dafür.

(DIACONIA REPORT Januar 2009)




  ARMENIEN

Ausbildungsfonds

Jedes Jahr erreichen uns unzählige Anträge mit der Bitte, eine Ausbildung oder ein Studium zu finanzieren. Kinder armer Familien haben in Armenien kaum eine Chance auf Berufsbildung. Für alles muss man bezahlen, und so bleiben viele Jugendliche und junge Erwachsene ohne Zukunftsaussichten. Doch gerade die Ausbildung ist eine der wichtigsten Hilfestellungen, die man gewähren kann, gibt es doch dem Betreffenden die Möglichkeit, später selbst Arbeit zu finden und die Familie aus eigenen Mitteln zu ernähren.
So auch bei Gohar Manukian. Die junge Frau stammt aus einfachen Verhältnissen. Da der Vater krank ist und nicht arbeiten kann, blieb ein Studium für Gohar ein Traum – bis sie an die Türen von Diaconia klopfte. Durch Ihre Spenden konnten wir Gohar das Studium ermöglichen.
Gohar steht stellvertretend für viele junge Menschen in Armenien, die talentiert sind und einen Plan für ihre Zukunft haben, jedoch nicht die dafür nötigen Mittel besitzen.
Solchen Jugendlichen darf Diaconia helfen, ihren Weg zu finden. Dafür sind wir auf Ihre Unterstützung angewiesen.
Danke, dass Sie helfen, Zukunft zu schenken.

(DIACONIA REPORT Januar 2009)


  ARMENIEN

Nierentransplantation Rusanna

Es gibt nach wie vor viele Menschen in Armenien, die unter schweren Krankheiten leiden und dringend eine Behandlung benötigen, jedoch dafür nicht genügend Geld haben. Dieses Schicksal sollte auch der 18-jährigen Rusanna widerfahren. Ihre rechte Niere funktionierte nicht mehr richtig, und kurz darauf drohte auch die zweite zu versagen. Obwohl Rusannas Mutter bereit war, ihrer Tochter eine Niere zu spenden, hatte Vater Kamisar keine Möglichkeit, die kostspielige Organtransplantation zu bezahlen, obwohl er vorgängig nahezu sein ganzes Hab und Gut dafür verkauft hatte.
Nur dank den grosszügigen Spenden der Diaconia-Gönner konnte die Operation durchgeführt werden. Der Eingriff verlief erfolgreich. Die Dankbarkeit der Eltern kennt keine Grenzen: „Das Bewusstsein, dass wir in unserem Unglück nicht allein gelassen wurden, gibt uns neue Kraft. Nun müssen wir nicht mehr um das Leben unseres Kindes bangen. Wir bedanken uns aus tiefstem Herzen für die Unterstützung.“

(DIACONIA REPORT Mai 2009)


  RUMÄNIEN

Augenoperation für blind-taubstumme Brüder

Die zwei Brüder lebten in einer Welt, in der sie ihre Umgebung nur ertasten konnten. Als sich die Möglichkeit einer Augenoperation bot, versuchte Diaconia der armen Familie unter die Arme zu greifen. Die Operationen verliefen gut, und es gab auch bei der Narkose keine körperbeeinträchtigenden Probleme. Aber wie würden die zwei Knaben ihre ersten visuellen Eindrücke verarbeiten? Ihr Gehirn hatte bis anhin ja noch nie Informationen in Form von Bildern erhalten. Hier gab es, laut der Aussage des behandelnden Arztes, nicht wirklich eine Therapiemöglichkeit. Die Zeit wird zeigen, wie sich die zwei kleinen Sehenden entwickeln. Familie und Freunde freuen sich über jeden Fortschritt und unterstützen die beiden Kinder tatkräftig. Die Eltern sind sehr dankbar und möchten diesen Dank auch an Sie weitergeben.

(DIACONIA REPORT August 2007)


  RUMÄNIEN

Nahrung und Medikamente für Darius

Wegen Gleichgewichts- und Bewegungsstörungen war und ist Darius (12 Jahre) auf Medikamente angewiesen. Diese Krankheit trieb die Familie schliesslich in die totale Armut; zeitweise musste sie am Bahnhof im Wartesaal übernachten und hungerte oft. Durch Ihre Spenden versorgten wir die Familie während einer gewissen Zeit mit Nahrung und Medikamenten. Diese Essenspakete waren lebenswichtig, denn die Arzneien hatten den Körper des Jungen sehr geschwächt. Einige Zeit zuvor hatten unsere Mitarbeiter kein einziges Stück Brot in diesem Haushalt gefunden. Immer noch seine Krankheit behandeln lassend, musste Darius in verschiedene Städte reisen und wurde auch hier von Diaconia begleitet. Weiter bekam er auch ein sogenanntes Herzschlagmessgerät, womit die Herztätigkeit regelmässig kontrolliert und ein allfälliger Krankenhausbesuch in die Wege geleitet werden kann. Für Ihre Nächstenliebe bedankt sich die Familie ganz herzlich.

(DIACONIA REPORT Januar 2008)


  ALBANIEN

Nun kann im Blindenheim das neue Schuljahr beginnen

In neuen Schachteln wurden insgesamt 275 kg Papier für den Brailledrucker im Blindenheim in Tirana angeliefert, und dank dieser Hilfe ist das kommende Schuljahr gerettet. Die Direktorin war überglücklich, denn ohne dieses wertvolle Papier wäre der ganze Schulablauf in Gefahr gewesen. Sie möchte Ihnen an dieser Stelle ihren Dank aussprechen:

„Das neue Schuljahr steht vor der Türe und während einer langen Zeit waren wir nicht sicher, ob wir das für uns so wertvolle Papier erhalten würden. Denn damit können wir Texte in Blindenpunktschrift ausdrucken, was für den täglichen Unterricht sehr wichtig ist. Jeder Lehrer erkundigte sich immer wieder nach dem Eintreffen des unentbehrlichen Guts. Heute sind wir Diaconia sehr dankbar, dass den blinden Kindern die gleichen Chancen eingeräumt werden können wie anderswo in Europa. Die Lehrer können nun ganze Textbücher selbst verfassen, und auch die Kinder haben jetzt die Möglichkeit, ihre eigenen Aufsätze, Gedichte und Geschichten für andere Blinde drucken zu lassen. Wenn am 15. September das neue Schuljahr wieder beginnt, dürfen sich die Kinder also auf einen professionellen Schulablauf freuen. Dafür danken wir Ihnen ganz herzlich!“



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Juli 2009

ARMENIEN

Anahit – die Hoffnung hat sich nicht erfüllt

Im Bericht „Dank Ihrer Hilfe durften wir helfen“ vom September 2008 gaben wir Ihnen einen Zwischen-bericht mit Bezug auf die Krebserkrankung von Anahit, der Frau unseres armenischen Mitarbeiters Mher. Anahit erhielt dank Ihrer Hilfe, liebe Spender, in Deutschland eine Behandlung. Leider bildeten sich in anderen Organen Metastasen. Die Behandlung gab immerhin Hoffnung auf eine etwas längere Lebensspanne. Nach menschlichem Ermessen würde Anahit ihrer Familie noch ein bis zwei Jahre erhalten bleiben. Nun hat Gott es anders bestimmt: Er hat sie am Donnerstag, 25. Juni, heimgerufen. Am Dienstag hatte ihre älteste Tochter die Schulabschlussfeier. Zuvor hatte Anahit während drei Wochen gegen den Tod gekämpft und sich immer wieder erkundigt, wie lange es noch gehe bis zu dieser Feier. Danach liess sie sich in Gottes Arme fallen.

(DIACONIA REPORT Februar 2008)




  ALBANIEN

Neue Betten für Kindertagesstätten

Als die neuen Kajütenbetten an die Kindertagesstätte in der Stadt Fier ausgeliefert wurden, teilte uns die Leiterin folgendes mit:

„Ich arbeite nun schon seit 5 Jahren in und mit Kindertagesstätten und für diese Aufgabe bringe ich auch die entsprechende Qualifikation mit. Dieser Arbeitsplatz hier ist für mich eine echte Herausforderung mit sehr viel Verantwortung. Es muss zum Wohle unserer kleinen Schützlinge hier einiges verbessert werden. Diese Kinder glücklicher zu machen, ist mein Ziel und der Grundstein meiner Motivation. Als staatlichem Kinderhort lässt uns das Budget nur einen engen Spielraum, die Bedürfnisse der Kleinen abzudecken. Darum ist die Unterstützung von ausserhalb, wie jetzt hier durch Diaconia, sehr wichtig. Wir sind sehr glücklich, nun diese Betten zu erhalten, welche wir so dringend brauchen.“

Und die alten, unhygienischen und nahezu gefährlichen Betten (ein im Bettrahmen eingespanntes Tuch, das nicht gewaschen werden konnte) stellte wirklich das Sorgenkind der Kindertagesstätte dar. Von staatlicher Seite her wurden die Mitarbeiter immer und immer wieder aufgefordert – auch unter Drohung von Schliessung – aus Sicherheits-, Gesundheits- und Hygienegründen etwas zu unternehmen.

Die neuen Betten sind nun hygienisch, sicher und stabil, und abgesehen von dieser Funktionalität sind sie einfach nur schön und haben das Gesamtbild massiv verbessert. Darüber dürfen sich Betreuer, Eltern – denn nun müssen sie nicht mehr besorgt um die Sicherheit ihrer Kinder sein – und natürlich die Kinder gleichermassen freuen. Noch nie zuvor durfte die Tagesstätte eine solch schöne Spende erhalten. Diese Freude und den Dank möchte die Leiterin gerne an Diaconia weitergeben.


  RUMÄNIEN

Hilfe für Petrre

Petres Mutter war eine verzweifelte, gebrochene Frau als sie Diaconia zum ersten Mal aufsuchte. Ihr Mann, der der Last der Krankheit seines Sohnes nicht standgehalten hatte, war Alkoholiker geworden und hatte die Familie verlassen. Während der Betreuungszeit durch Diaconia verstarb er dann, was Petre sehr traurig machte. Leider konnte das Leiden des Jungen (eine unerklärliche Funktionsstörung im Darm-Trakt, die ihn zum Tragen von Windeln zwingt) noch nicht geheilt werden, aber unsere Mitarbeiter haben versucht, sein Leben etwas lebenswerter und einfacher zu gestalten. Zuerst wurde der Junge mit genügend Windeln versorgt. In einem persönlichen Gespräch diskutierte man auch seinen aktuellen Stand in der Schule.

Durch die verschiedenen Operationen hatte er einiges versäumt, und es galt nun, diesen Stoff nachzu-holen, wozu er auch ermutigt wurde. Und ausgestattet mit neuem Schreibzeug sollte der Wiedereinstieg etwas leichter fallen. Auch durfte sich der talentierte Maler und Zeichner über seine neuen Aquarellfarben freuen. Zusätzlich wurden er und seine Mutter mit Lebensmittelpaketen unterstützt, welche sie dringend nötig hatten. Bis jetzt konnte keine der zahlreichen Operationen Petres Problem lösen, aber die Gewissheit, dass jemand für sie da ist, gibt beiden Mut für die Zukunft.

(DIACONIA REPORT Dezember 2008)


  RUMÄNIEN

Da fiel Iona ein Stein vom Herzen

Die junge Mutter blickte im Herbst 2007 auf einen Lebensabschnitt voller Verzweiflung zurück. Die Sorgen um Ihre Familie waren so stark, dass sie einen Zusammenbruch hatte, der eine einseitige Lähmung auslöste.

Der Beizug eines Spezialisten war der richtige Entscheid. Nur so konnten ihre Depressionen und Ängste durch Spezialisten therapiert werden, und Iona hat sich heute gut erholt. Auch die Kinder freuten sich sehr, als unser Diaconia-Mitarbeiter die geliebte Mutter nach dem Klinikaufenthalt wieder nach Hause brachte. Die eigentliche Hilfe in Ionas Augen war jedoch der Moment, als die ersten Essenspakete, Kleider und fehlenden Haushaltsutensilien geliefert wurden. Es war rührend zu beobachten, wie sehr sich die beiden Kinder ganz speziell über die Früchte freuten. Ein richtig grosser Stein fiel der Frau auch vom Herzen, als ihre in Verzug geratenen Mietzahlungen von Diaconia übernommen wurden. Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

(DIACONIA REPORT Dezember 2007)


  RUMÄNIEN

Milch für Kleinkinder

Wiederholt musste die Grossmutter für den kleinen Andrei Milch bei den Nachbarn oder im nahe gelegenen Lebensmittelgeschäft erbetteln. Einmal konnte sie dem 1-jährigen Jungen während 3 Tagen nur altes, in Tee aufgeweichtes Brot geben.

Immer und immer wieder kann man in Rumänien mit Hilfe durch Lebensmittel Not leidenden Menschen, in vielen Fällen Kindern, unter die Arme greifen. Gerade Milch ist, im Verhältnis zu den geringen Einkommen, ein kostbares Gut. In diesem Fall hat der kleine Andrei seine Milch von Diaconia bekommen. Auch wurde die Familie mit Nahrungsmittelpaketen unterstützt. Vielen Kleinkindern in Rumänien fehlen oft die Grundnahrungsmittel, die ein gesundes Wachstum fördern. Dank Ihrer Hilfe können wir diesem Missstand etwas entgegentreten.

(DIACONIA REPORT April 2008)



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Juni 2009

  ALBANIEN

Die neue Schule in Momel

Als unser Mitarbeiter Artan Metohu zum ersten Mal die Schule in Momel besuchte, erschien ihm das verwahrloste Gebäude wie ein verlassener Pferdestall. Doch als er sich dem Haus näherte, hörte er plötzlich Kinderstimmen durch die zerbrochenen Fensterscheiben. Es war schockierend zu sehen, dass im 21. Jahrhundert so etwas immer noch möglich ist. Der Lehrer war traurig und hilflos, unter solch miserablen Umständen unterrichten zu müssen: „Ich liebe meinen Beruf. Jedoch diese Bedingungen sind fast unerträglich, aber ich opfere mich um der Kinder willen auf. In ein paar Jahren werde ich pensioniert. Mein Traum wäre, dann an meinem letzten Arbeitstag eine schöne Schule zu hinterlassen, eine Schule, auf die wir Lehrer, die Eltern und natürlich auch die Kinder stolz sein können.“

Diaconia konnte – zusammen mit einer Partnerhilfsorganisation – helfen. Die baulichen Missstände und die Traurigkeit sollten bald der Geschichte angehören. Vernachlässigt und heruntergekommen zu einer Ruine, musste das Gebäude komplett abgerissen werden. Mit dem Neubau ist ein schönes, massives kleines Schmuckstück entstanden. Der Bürgermeister der Nachbarsgemeinde meinte jedenfalls, dass er von solch einem perfekten Schulhaus nur träumen könne.

Nach der Fertigstellung wurden die Klassenzimmer und der Kindergarten mit den entsprechenden Möbeln ausgestattet, und es ist heute fast unmöglich, sich an die alte Schule zu erinnern. Die Bewohner des Dorfes und auch Vorbeireisende bleiben nun stehen und bewundern das Kunstwerk. Der Lehrer möchte folgende Worte an Sie richten:

„Die Unterstützung durch Diaconia war für uns ein Segen. Als die Bauarbeiten anfingen, konnten wir die Reaktionen der Dorfbewohner beobachten. Eine anfänglich vorhandene Skepsis wurde bald abgelöst von Optimismus und Freude, denn die Leute erkannten schnell die Seriosität und Qualität des Unternehmens. Eltern, welche vorher ihre Kinder aus der alten Schule genommen hatten, bringen sie heute zurück, was natürlich auch dem Dorf hilft. Wir konnten zusehen, wie ein Traum wahr geworden ist. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich bei allen Spendern, natürlich auch im Namen der Kinder, Eltern und des Bürgermeisters“.

(DIACONIA REPORT Mai 2008)




  RUMÄNIEN

Lebensmittelpakete gegen den Hunger

Mit den Lebensmitteln von Diaconia konnte Dragos vor dem Verhungern gerettet werden. Hätte man den damals 15-jährigen Jungen auf der Strasse angetroffen, hätte niemand vermutet, dass er sich seit Wochen (zusammen mit seiner arbeitslosen Mutter) nur von Brot mit etwas Margarine ernährt hatte. Dragos wurde von Diaconia während eines ganzen Jahres mit wertvollen Nahrungsmitteln versorgt: Milch, Käse, Gemüse und Fleisch. Zusätzlich bekam er auch auf sein Alter abgestimmte Vitaminpräparate. Nach einiger Zeit nahmen seine Magenprobleme ab und Dragos bestätigte, dass er sich besser fühle. Zu Weihnachten wurde er mit einem Geschenk überrascht, worüber er sich sehr freute. Auch die Mutter ist sehr dankbar für die Hilfe und die neu erworbene Freundschaft, denn Dragos musste ohne Vater aufwachsen und die Beziehung zu Diaconia gibt ihm nun auch Halt und Stabilität für den weiteren Lebensweg.

(DIACONIA REPORT September 2006)


  RUMÄNIEN

Rares soll leben

Die Erleichterung war gross, als man den Tumor entfernen konnte. Als aber die Ärzte bei dem kleinen Jungen drei Wochen später erneut eine bösartige Geschwulst entdeckten, wusste sich die Familie nicht mehr zu helfen, denn der Vater war ohne Arbeit und selbst krank. Allein konnte das Geld für die erneut erforderliche Behandlung in Bukarest nicht aufgebracht werden.

Heute, fast zwei Jahre später, sind die Probleme zwar längst noch nicht gelöst, aber die Familie darf wieder etwas Hoffnung schöpfen, da sie jetzt weiss, dass jemand an ihrer Seite ist. Die Eltern Alina und Gabriel möchten hiermit allen Spendern ihren ganz herzlichen Dank aussprechen. Obwohl sich Rares jeden Monat einer Behandlung unterziehen muss, welche zurzeit auch nicht sehr gut anschlägt, ist er ein zufriedenes Kind. Neben der Unterstützung für die medizinische Versorgung für den krebskranken Jungen wird die Familie auch mit gesunder Nahrung und Haushaltzubehör unterstützt. Der Besuch unserer Diaconia-Mitarbeiter bereitet den armen Menschen immer wieder sehr viel Freude, und das Lächeln des Jungen ist auch ein Dank an Sie.

(DIACONIA REPORT Oktober 2007)


  RUMÄNIEN

Elena

Als Elena in die Schule kam, erhielt sie dort jeden Tag ein Brötchen und ein Glas Milch. Dies blieb oft ihre einzige tägliche Mahlzeit. Das kleine Mädchen wohnt zusammen mit seinen drei Geschwistern und den Eltern in einem armen Dorf in der Nähe von Brasov. Diaconia versorgte die Familie während längerer Zeit monatlich mit einem Lebensmittelpaket. Auch als die Kinder krank waren, wurden sie medizinisch unterstützt. Wenn sie ab und zu von Diaconia Bananen bekamen, war das wie Weihnachten für sie. Während dieser Versorgungszeit wurde auch viel mit den Kindern gesprochen und unsere Mitarbeiter haben festgestellt, dass sich die Kinder sehr gut und positiv entwickeln. Die Eltern, Marian und Simona, bedanken sich ganz herzlich bei allen Spendern.

(DIACONIA REPORT März 2006)



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Mai 2009

ARMENIEN

Abschied von Amalja

Im November 2008 berichteten wir über Amalja Mnazakanian, deren Geschichte Ihre Herzen gerührt und grossen Widerhall gefunden hat.

Lange Jahre litt Amalja an Niereninsuffizienz, was später zum Nierenversagen führte. Die gesundheitlich stark angeschlagene Frau musste drei Mal pro Woche zur Blutwäsche. Ihr Sohn Hajk arbeitete zwar auf dem Bau, doch das verdiente Geld reichte nicht einmal für den normalen Lebensunterhalt, geschweige denn für Medikamente und Behandlungen.

Dank Ihrer Hilfe, liebe Freunde, konnten wir mit der Behandlung beginnen. Doch schon bald darauf bekamen wir die traurige Nachricht, dass Amalja verstorben sei.

Die Ärzte hatten festgestellt, dass die Todesursache nicht die Nierenkrankheit war, sondern ein nicht erkanntes Magengeschwür, welches innere Blutungen verursacht hatte.

Mit den verbliebenen Mitteln wurden die Schulden und die Beerdigung von Amalja beglichen.

(DIACONIA REPORT November 2008)




  ALBANIEN

Bettdecken für 35 Familien

Das Dorf, welches von unserem Mitarbeiter, Artan Metohu, aufgesucht wurde, ist das notdürftigste in der ganzen Region Kavaje. Armut, Krankheit und Arbeitslosigkeit gehören hier zum täglichen Leben. Die lächerliche Sozialunterstützung des Staates reicht kaum für das tägliche Brot.

Die Wolldecken wurden an einem kalten Wintertag ausgeliefert, genau zur richtigen Zeit. Bei der Ankunft hatten sich die Familien bereits im Dorf versammelt, und mit Hilfe einer Namensliste und des Dorfvorstehers konnte die Verteilung gerecht und speditiv ablaufen.

Währenddessen hatte Artan Metohu auch die Möglichkeit, sich etwas mit den Dorfbewohnern zu unterhalten und ihnen einige Fragen zu stellen. Die Leute waren alle sehr dankbar. Neben den Problemen mit der Kälte und der mangelnden Heizung gibt es in dieser Jahreszeit auch immer wieder Stromausfälle. Vor allem sind es die kleinen Kinder, welche warme Decken für die kalten Winternächte brauchen. Auch berichteten viele Menschen über Krankheiten in ihren Familien. Ein Familienvater erzählte von seinen drei Kindern, die alle unter einer Blutkrankheit (Thalassämie) leiden, welche in dieser Gegend keine Seltenheit darstellt. Er ist gezwungen, mit den Kindern regelmässig nach Tirana zur Bluttransfusion zu gehen.

Die Leute wirkten müde, unterernährt, und ihre Gesichter reflektierten Hoffnungslosigkeit. Eine Wolldecke kann zwar nicht ihr Leben ändern, aber es ist ein erster kleiner Schritt dazu.


  RUMÄNIEN

Brandhilfe Brasov

Als das Mehrfamilienhaus in Brasov damals in Flammen stand, konnten sich die Bewohner zwar retten, standen nachher jedoch vor dem Nichts. So mussten sie vorübergehend buchstäblich auf der Strasse leben oder fanden Unterschlupf bei Freunden oder Verwandten. Diaconia konnte, dank Ihrer Unterstützung, zwei Familien unter die Arme greifen und ihnen einen Weg in eine bessere Zukunft ebnen. Die neu gefundenen Wohnungen wurden mit Möbeln, Matratzen und einem Gasherd ergänzt. Auch durften ganz alltägliche Sachen wie Nahrungsmittel, Geschirr und Kleider nicht vergessen werden. Die Kinder wurden sogar mit einem Fussball überrascht.

Eine Lötmaschine gilt zwar nicht gerade als Wohnungseinrichtung, aber einer der Familienväter durfte auch eine solche entgegennehmen. Mit dieser Apparatur kann er nun wieder seinem Nebenerwerb nachgehen und damit zusätzlich etwas Geld verdienen. Die Freude war gross, und nach Monaten des Suchens und Bangens durften die zwei Familien wieder ruhig schlafen und sich zu Hause fühlen.

(DIACONIA REPORT August 2007)


  RUMÄNIEN

Hilfe für Familie Moisa

Für den jungen Familienvater, Lucian, war die Hilfe von Diaconia lebensrettend. Der an Tuberkulose erkrankte junge Mann konnte zeitweise ohne Medikamente und Hilfe anderer nicht mehr stehen und gehen. Seine Lunge war so angeschlagen und beeinträchtigt, dass er keine Luft mehr bekam. Die monatliche, medikamentöse Unterstützung durch unsere Mitarbeiter gab dem 30-Jährigen neuen Mut und Lebenskraft. Im Vorfeld hatte Lucian oft beim Notarzt nach Medikamenten gefragt, jedoch die Antwort war nüchtern und niederschmetternd zugleich: „Zurzeit können wir Ihnen nichts geben, aber Sie können einige Tage im Krankenhaus verbringen.“

Als er dann durch Diaconia wirklich echte Hilfe bekam, war seine Freude unbeschreiblich. Die schwere Infektionskrankheit hatte auch vor dem kleinen Sohn, Alexandru, nicht Halt gemacht. Auch hier konnte mit Medikamenten geholfen werden. Zusätzliche Essenspakete halfen der Familie wieder auf die Beine zu kommen. Auch Lucians Frau, Ana, ist sehr dankbar. Die Vorstellung, Hilfe von Mitmenschen zu bekommen, die sie nie in ihrem Leben gesehen hat, macht sie sehr glücklich.

(DIACONIA REPORT Juli 2007)


  RUMÄNIEN

Ein trockenes Haus für Mariana und ihre Kinder

Mariana schaut auf eine traurige Vergangenheit zurück. Die Mutter von vier Kindern wuchs im Kinderheim auf, war elf Jahre lang mit einem sehr gewalttätigen Ehemann verheiratet und erlitt während dieser Zeit fünf Fehlgeburten. Schimmel und Kälte in der Wohnung liessen die beiden jüngeren Kinder erkranken, und die ganze Familie litt an Unterernährung. Der erste Einsatz unseres Teams galt einer vitaminreichen Ernährung. Der Feuchtigkeit und der Kälte wurden in einem zweiten Schritt der Kampf angesagt, indem eine Totalrenovation (Isolation, Anstrich, Linoleumboden) durchgeführt wurde. Die Familie fühlt sich heute wie in einem neuen Haus, und dank den isolierten Wänden muss niemand mehr frieren. Mit warmen Bettdecken, Kleidern und Schuhen wurde der Haushalt ergänzt. Die beiden jüngeren Kinder, Paul und Petronela, freuten sich jedes Mal über die Besuche unserer Diaconia-Mitarbeiter. – Natürlich können mit isolierten Wänden und einer warmen Mahlzeit nicht alle Probleme gelöst werden, aber es ist ein Neuanfang, der wieder Hoffnung gibt.

(DIACONIA REPORT Mai 2006)


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April 2009

  ARMENIEN

Nothilfe Amalia

Amalja heiratete 1975 und bekam drei Kinder. Die Geburt des jüngsten Kindes, ihres Sohnes Haik, ver-ursachte bei ihr ein Nierenleiden, was letztendlich zu einem Nierenversagen führte. Die einzige Überle-
benschance für Amalja ist die regelmässige Dialyse; dreimal pro Woche muss sie zur Blutwäsche.

Erschwerend kommt noch hinzu, dass Amalja nach einem Sturz vor sechs Jahren nun im Rollstuhl sitzt. Da der Ehemann in Russland verschollen ist, ihre beiden älteren Kinder verheiratet sind und ihre eigenen Familien haben, bleibt nur Amaljas jüngster Sohn Haik als einzige Stütze zurück. Dieser hätte die Möglichkeit gehabt, als Künstler in Europa zu studieren. Doch er wollte seine kranke Mutter nicht alleine lassen und arbeitet nun als Bauarbeiter, um Geld für die Behandlung und den Lebensunterhalt zu verdienen. Dieses Einkommen reicht jedoch bei weitem nicht, um alle Ausgaben zu decken.

Gemeinsam mit Ihnen, liebe Spender, können wir nun die Behandlung von Amalja weiterführen. Sie kann nun regelmässig zur Dialyse gehen. Ihre Dankbarkeit ist grenzenlos: „Danke, dass Sie mein Leben retten!“

Diese Worte geben wir gerne an Sie weiter.

(DIACONIA REPORT November 2008)




  ALBANIEN

Die neuen Brailledrucker

In Kooperation mit einer Partnerorganisation konnte Diaconia die Beschaffung von zwei Brailledruckern (Blindenschriftdruckern) für das Blindenheim in Tirana ermöglichen. Auf die Ankunft dieser Geräte freuten sich sowohl die Direktorin als auch die zuständigen technischen Mitarbeiter. Mit dieser Anschaf-
fung hat für das Heim ein neues Zeitalter begonnen. Nun kann die Schule selbst Lehrmaterial direkt in Blindenschrift produzieren. Die Beschaffung von vorgefertigtem Unterrichtsmaterial in Tastschrift ist nämlich grundsätzlich schwierig und teuer in Albanien.

Sämtliche Hauptfächer sowie auch die Zusatzfächer (hier fehlten schlichtweg die entsprechenden didaktischen Unterlagen, und so wurden diese Fächer bis anhin nur bedingt unterrichtet) können nun in Blindenschrift gedruckt werden. Und gerade diese Fächer – hierzu zählen Musik, Gesang, Spiele und Kunstliteratur – sind enorm wichtig für die Entwicklung der Kinder und können nun im „normalen“ Rahmen gelehrt und gelernt werden. Auch von den Kindern selbst verfasste Gedichte, Lieder und Geschichten können nun für den weiteren Gebrauch gedruckt werden.

Die Heimleiterin ist sehr dankbar:
„Wir finden keine Worte, Diaconia zu danken. Die Brailledrucker sind ein wunderbares Geschenk. Lange Zeit waren wir nicht imstande, genügend Texte für unsere Schüler hier zur Verfügung zu stellen. Mit diesen Druckern wird nun jedes Heimkind seine eigenen Textbücher erhalten. Die Apparaturen können ein Blatt beidseitig mit der Blindenschrift bedrucken, was auch sehr effizient ist, denn die Beschaffung dieses speziellen Papiers ist nicht ganz einfach. Im Namen aller Kinder und Mitarbeiter bedanke ich mich ganz herzlich. Diaconia ist uns immer wieder zur Seite gestanden und hat uns geholfen, schwere Zeiten zu überbrücken.“


  RUMÄNIEN

Ana-Maria

Damals liess man die arme Mutter und ihre Tochter Ana-Maria im Spital einfach warten, obwohl das Kind schwere Brandverletzungen hatte. In jener Nacht der Verzweiflung gab ihr jemand die Adresse von Diaconia, denn die Behandlungskosten hätte Familie Mihu nie bezahlen können. So zahlte Diaconia vorerst im Spital die zur Behandlung notwendigen Salben. Auch nachdem Ana-Maria aus der Klinik entlassen wurde, kümmerten sich unsere Mitarbeiter um das Mädchen und dessen Familie. Bei unzähligen Besuchen wurden frische Früchte und Grundnahrungsmittel mitgebracht. Auch durften sich die Kinder manchmal über eine Süssigkeit freuen. Um die Heilung der verbrannten Haut unter Kontrolle zu halten, bezahlte Diaconia auch die Reisekosten zum Krankenhaus. Zwischen Familie Mihu und Diaconia ist eine wirkliche Freundschaft entstanden. Ana-Marias Haut ist inzwischen sehr gut verheilt. Die ganze Familie bedankt sich recht herzlich bei allen Spendern.

(DIACONIA REPORT April 2007)


  RUMÄNIEN

Suppenküche Brasov

Aufgrund der unvorstellbaren Bürokratie, die in Rumänien herrscht, konnte das Budget für die staatliche Suppenküche in Brasov nicht freigegeben werden, und irgendeinmal war nichts mehr da.

Diese Armenküche wird von verzweifelten Eltern und Kindern besucht, die oft nicht einmal eine warme Mahlzeit pro Tag haben. Die Leute stellen sich dann jeweils in die Schlange und erhalten ihre Mahlzeit. Doch während jenen Tagen konnte ihnen nicht einmal ein Stückchen Brot gegeben werden. Diaconia überbrückte diesen Engpass mit über 900 Brotlaiben. Etwa 200 Familien suchen die Suppenküche regelmässig auf. Sie schätzen die Hilfe von Diaconia sehr. Die Eltern in diesen Familien wissen oft nicht, wie sie ihre Kinder ernähren und wie sie die Fragen nach dem fehlenden Essen beantworten sollen. Auch ältere Leute sind von dieser Essensabgabe abhängig. Während der Brotausgabe von Diaconia durften unsere Mitarbeiter in erleichterte Gesichter schauen und viel Dank entgegennehmen.

Sie und auch wir werden wohl nie wissen, wie es in solchen Leuten aussieht, die abhängig vom Brot von „Fremden“ sind.

(DIACONIA REPORT März 2007)


  RUMÄNIEN

Spital-Renovation

„Miserable Zustände im Kinderspital Brasov“. So wurde damals unser Bericht im Diaconia Report überschrieben. Der Verputz fiel von den Wänden, die hygienischen Verhältnisse waren miserabel und die kleinen Patienten mussten ihre Mahlzeiten immer im Bett einnehmen, weil die Essräume in einem desolaten Zustand waren. Durch die Unterstützung von Diaconia konnte nun renoviert werden. Auch neue Türen und Fenster wurden eingebaut. Während dieser Phase mussten die kranken Kinder verlegt werden, was nicht ganz einfach war. Heute sind die Räume renoviert und dank den neuen Fenstern auch schön warm. Auch wurden einige Räume umfunktioniert, sodass es heute so genannte Mutter-Kind-Zimmer gibt. Auch das neu eingerichtete Spielzimmer lässt die kleinen Kranken für einmal Schmerzen und Angst vergessen, und sie fühlen sich hier fast wie gesunde Kinder. Weiter wurde das Krankenhaus auch mit Medikamenten, Matratzen und Nahrungsmitteln (vor allem Gemüse) versorgt. Die Mitarbeiter des Spitals bedanken sich bei allen Spendern für die Verwirklichung dieses Projekts.

(DIACONIA REPORT September 2007)


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März 2009

  RUMÄNIEN

Gabriel und seine Mutter

Gabriel und seine Mutter wurden buchstäblich auf die Strasse gesetzt und standen vor dem Nichts. Die schlimmste Zeit ihres Lebens nahm hier ihren Anfang. Natürlich versuchten sie in ihrer Verzweiflung bei Freunden oder Verwandten unterzukommen, was aber nie richtig klappen wollte oder nur von kurzer Dauer war. Bereits während dieser Zeit wurden die zwei Suchenden von Diaconia mit Essen, Vitaminpräparaten, Kleidern, Schuhen und anderen nötigen Hilfsmitteln versorgt. Auch wurde Gabriel von unserem Mitarbeiter in der Schule besucht, wo durch persönliche Gespräche versucht wurde, dem Jungen Kraft zu geben. Schliesslich fanden sie eine kleine Wohnung und Diaconia zahlte für einige Monate die Miete. Der Tag des Einzugs war ein sehr spezieller Moment – endlich wieder ein Dach über dem Kopf und keine kalten Nächte mehr. Auch für den Unterhalt der Gasheizung wurde gesorgt. Das neue Leben in der Normalität konnte seinen Lauf nehmen: Die Mutter kann nun wieder kochen und waschen, und die Wohnung ist angenehm warm. Mit ihrer neuen Brille, ebenfalls durch Diaconia ermöglicht, kann die Mutter nun auch ohne Kopfschmerzen wieder lesen. Gabriel hat noch nie in seinem Leben einen Schulsack und richtiges Schreibzeug besessen, auch dafür hat Diaconia nun gesorgt. Für Mutter und Sohn hat sich das Leben dank Ihrer Hilfe deutlich verbessert. Beide danken Ihnen von ganzem Herzen dafür.

(DIACONIA REPORT Februar 2008)




  RUMÄNIEN

Lebensrettende Wärme

Vor einiger Zeit fiel die Hütte, in der die kleine Familie hauste, unter der schweren Last des Schnees zusammen. Alles was ihr blieb, war ein Zimmer, das nur schlecht beheizt werden konnte. Die Eltern hatten fürchterliche Angst, dass die Kinder in der Nacht erfrieren würden.

Diaconia investierte sehr viel Zeit in dieses Projekt. Baumaterial – wie Backsteine, Ziegel, Zement und Holz – musste herangeschafft werden. Die Kinder der Familie freuten sich über jeden Besuch der Diaconia-Mitarbeiter bzw. über jede neue Lieferung, die den Bau vorantrieb. Hier halfen sie auch beim Abladen von leichteren Sachen, und oft gab es dann als Belohnung ein „Halter-Bonbon“ aus Beinwil. Der Baubeginn war im letzten Frühling und die Arbeiten dauerten einige Monate. Das eigentliche Problem war damals die Notunterkunft. Die Familie lebte in diesem kleinen Zimmer auf engstem Raum. Aber nun konnte die Fläche sogar um 20 m2 vergrössert werden und das Haus ist heute, bis auf einige Inneninstallationen, fertig gebaut. Auch die aus der Schweiz gespendete Metalltüre und das neue Fenster erfüllen ihren Zweck bestens: Die Kälte wird abgehalten und niemand muss mehr frieren. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

(DIACONIA REPORT März 2008)


  RUMÄNIEN

Pakete gegen den Hunger

Es war für beide Seiten – für die Bewohner eines armen Dorfes und die Mitarbeiter von Diaconia – ein grosser und bewegender Tag. Viele vom Hunger getriebene Menschen versammelten sich bei der Ankunft des Lastwagens im Dorf. Es durften Lebensmittelpakete mit Brot, Milch und Wurstwaren an über 100 Familien verteilt werden. Um sicher zu sein, auch wirklich ein Paket zu bekommen, kreisten die Leute das Diaconia-Team regelrecht ein; sich schön in eine Linie zu stellen, wäre undenkbar gewesen. Das machte die Situation zeitweise relativ schwierig. So viele Erwachsene und Kinder baten um Essen. Viele Eltern baten auch nicht für sich selbst, sondern nur für ihre Kinder um Nahrung. Trotz den grossen Anstrengungen war die Aktion jedoch ein Erfolg, konnte man doch so vielen Menschen eine Freude bereiten, und dies widerspiegelte sich in den glücklichen Augen.

(DIACONIA REPORT Mai 2008)


  ARMENIEN

Therapie für Narine

Vor zwei Jahren begann die junge Mutter Narine über ständige Rückenschmerzen zu klagen. Die ärztlichen Untersuchungen zeigten, dass sie an einer seltenen Krankheit leidet, bei der sich die Blutstruktur verändert. Die dabei entstehenden Mikroben zersetzen die Knochen. So sind im Laufe der Zeit bereits fünf Rückenwirbel gebrochen.

Die Familie verkaufte alles, was sie besass, um Narine operieren zu können. Nach zwei Eingriffen brauchte nun Narine eine Chemotherapie. Doch die Familie hatte nichts mehr zu verkaufen und der arbeitende Ehemann erhält einen sehr geringen Lohn, der kaum für den täglichen Lebensmittelbedarf ausreicht.

Dank Ihrer grosszügigen Hilfe, liebe Spender, konnte nun Narine mit der Chemotherapie beginnen. Die Ärzte haben Hoffnung, dass dadurch die Krankheit eingedämmt werden kann. Bitte beten Sie auch weiterhin für Narine.


(DIACONIA REPORT November 2008)


  ALBANIEN

Das neue Klavier

Als das Klavier geliefert wurde, standen die Mitarbeiter des Blindenheims – und natürlich auch Stenald, der vor lauter Nervosität die ganze Nacht nicht hatte schlafen können – zum freudigen Empfang bereit.
Das Instrument wurde daraufhin im Musiksaal richtig platziert, und die ersten Töne durften dem Klavier natürlich von Stenald entlockt werden. Mit freudigem Eifer gab er ein kleines klassisches Konzert zum Besten, als ob er zeigen wollte, dass das nun endlich ein wirkliches Klavier sei. Auf die Frage hin, wie sich das Spiel auf dem neuen Instrument denn anfühle, antwortete er begeistert: „Ich bin heute sehr glücklich. Das Klavier ist ausgezeichnet. Nach diesen paar Musikstücken bin ich nun mit dem Klavier eins geworden. Es ist so toll. Es fehlen mir die Worte. Ich habe mich so auf dieses Instrument gefreut. Und ich habe irgendwie gewusst oder gespürt, dass Diaconia uns blinden Kindern hier im Heim schon immer versucht hat zu helfen.

Ich möchte mich ganz herzlich bei Diaconia bedanken. Mein Traum ist wahr geworden. Ich werde hart arbeiten, um Musiker zu werden, und dank dieses Klaviers werde ich es schaffen. Dieses Instrument wird natürlich auch von andern Kindern benutzt werden, die hier leben und auch Musiker werden wollen.“

Bei dem Instrument handelt es sich um ein akustisches Klavier, welches bei einem der drei Anbieter Albaniens besorgt wurde. Um blinde Kinder zu unterrichten erfüllt dieses Instrument alle Anforderungen und kann auch für Konzerte im Heim benutzt werden.

Die Musiklehrerin, selber sehbehindert, fügte hinzu: „Als Musiklehrerin ist natürlich auch für mich und die anderen blinden Kinder hier ein Traum in Erfüllung gegangen. Nun können wir unseren Musikunterricht massiv verbessern und sogar jährliche Musikexamen durchführen. Und natürlich können auch andere musikalische Anlässe, wie die Weihnachtsfeier, durch das Klavier perfekt ergänzt werden. Auch viele Eltern haben den Wunsch, dass ihre blinden Kinder ein Instrument erlernen, und wir planen daher den Klavierunterreicht zu intensivieren. Obwohl aus zweiter Hand, ist das Klavier in einem tadellosen Zustand, was für uns sehr wichtig ist. Ich denke, wir werden noch für eine sehr lange Zeit unsere Freude daran haben, denn es braucht einiges, bis ein so gutes Stück kaputt geht. Ich möchte mich bei Diaconia und allen Spendern recht herzlich bedanken. Durch Sie ist für Stenald und alle andern Kinder ein Traum in Erfüllung gegangen.“

(DIACONIA REPORT Juli 2008)


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  Liebe Freunde und Gönner

Auch in diesem Monat können wir Ihnen wieder von Menschen berichten, welchen durch Ihre Unterstützung geholfen werden durfte. Oft ist die Hilfe durch Diaconia der letzte Strohhalm, an den sich die Betroffenen klammern. So schreiben uns unsere Mitarbeiter vor Ort immer wieder von dankbaren Menschen und glücklich strahlenden Augen. Diesen Dank geben wir gerne an Sie weiter.

Diaconia Internationale Hilfe

Hans-Rudolf Hintermann

Februar 2009

  RUMÄNIEN

Das Atmen geht nun leichter

Seit seinem zweiten Lebensjahr leidet Gabriel an Asthma. Um Geld für Medikamente und ein geeignetes Atemgerät zu verdienen, hat die Mutter Arbeit in Deutschland gesucht. Der Kontakt mit ihr ist jedoch inzwischen abgebrochen. Durch unseren Aufruf in Diaconia Report im August 08 konnten unsere Mitarbeiter dem Jungen ein Atemgerät kaufen. Immer noch auf die Mutter wartend und hoffend, durchlebt die Familie eine harte Zeit, und die Angst vor einer weiteren Krise sitzt ihr tief in den Gliedern.

Jedoch der Kauf des dringend benötigten Atemgeräts und auch die Unterstützung durch Lebensmittel helfen den Schmerz etwas lindern. Gabriel hat keine Mühe, das Gerät anzuwenden, und abgesehen vom Heimweh nach seiner Mutter ist er nun ein zufriedener Junge.

(DIACONIA REPORT Juli 2008)




  RUMÄNIEN

Orthesen für Denisa

Denisa kam zu früh zur Welt. Durch einen Fehler des damaligen Spitalpersonals sind heute ihre Rückenmarknerven geschädigt. Sie kann nicht sprechen und leidet unter Lähmungen. Obwohl Denisa heute ein fröhliches Kind ist, ist es als Aussenstehender ohne Erfahrung nicht einfach, mit dem Mädchen zu kommunizieren. Aber seine Mutter hat gelernt, eine Brücke zu schlagen. Die beiden durchleben eine harte Zeit, aber der Tag, an dem die Orthesen (orthopädische Prothesen) durch Diaconia gekauft wurden, war etwas ganz Besonderes. Im Gesicht des Mädchens kann man nun Hoffnung, Dankbarkeit und Freude sehen und mit der Hilfe der Mutter geht das Gehen nun schon ganz gut. Zusätzlich wurde auch noch eine Gehhilfe besorgt; hier kann sich nun Denisa während der Fortbewegung darauf stützen. Die Mutter dankt allen Spendern von ganzem Herzen.

(DIACONIA REPORT November 2008)


  RUMÄNIEN

Nicolae

Der 52-jährige Nicolae ist nicht nur sehr krank (Probleme mit den Augen, Verdacht auf Tuberkulose, Schmerzen in einem Bein), sondern er muss sich auch noch um seine betagte Mutter kümmern. Soziale Kontakte gibt es nicht mehr viele, und auch der Versuch, bei staatlichen Institutionen Hilfe zu bekommen, scheiterte. Umso glücklicher und erstaunter war er, als er in unserem Mitarbeiter einen Freund gewinnen konnte, der ihn besucht, ihm zuhört und auch die nötige Hilfe geben konnte. So wurde Nicolae zum Doktor begleitet, wo die nötigen Untersuchungen seiner Augen gemacht wurden und schliesslich eine geeignete Brille angepasst werden konnte. Zusätzlich wurde er mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Medikamenten versorgt. Jedes Mal, wenn er von unserem Mitarbeiter besucht wird, ist er sehr glücklich und dankbar.

(DIACONIA REPORT Januar 2008)


  ARMENIEN

Neue Heizung für Blindenverein

Zu Sowjetzeiten wurde für die blinden Menschen in Armenien gut gesorgt. Doch dies ist Vergangenheit. Der armenische Staat ist heute nicht mehr in der Lage, diesen Menschen eine angemessene Unterstützung zukommen zu lassen.

So ist es auch sehr schwierig, die Arbeit unter den blinden Menschen in Armenien zu organisieren, welches sich der Blindenverein zur Aufgabe gemacht hat. Egal, an welche Tür man klopft, überall wird Hilfe abgelehnt. – Dank Ihrer grosszügigen Hilfe konnte nun im Gebäude des Blindenvereins rechtzeitig vor dem Winter eine neue Heizung installiert werden.

Brief vom Blindenverein

Sehr geehrte Spender

Mit Ihrer Hilfe wurde für uns ein sehr wichtiges Problem gelöst, das seit 15 Jahren niemanden mehr interessiert hat. Dank Ihrer grosszügigen Unterstützung wurde im Gebäude des Blindenvereins ein neues Heizungssystem installiert, welches zur effektiven Organisation unserer Arbeit beiträgt. Wie Sie schon wissen, können die Blinden bei der strengen Winterkälte mit ihren Fingern nicht mehr lesen.
Heute wird das Gebäude beheizt, und wir geniessen die Wärme in unseren Arbeitszimmern. Aus tiefstem Herzen bedanken wir uns bei Ihnen und den Mitarbeitern von Diaconia für Ihre unschätzbare Wohltat. Durch Ihre Barmherzigkeit haben Sie einen Lichtstrahl in unser dunkles Leben gebracht.
Wir wünschen Ihnen auch weiterhin viel Erfolg in Ihrer Tätigkeit.

Mit Hochachtung
T. Boyajian, Direktor des Blindenvereins

(DIACONIA REPORT August 2008)


  ALBANIEN

Weihnachtsfeier im Blindenheim

Im Vorfeld der am Heiligen Abend angesetzten Weihnachtsfeier hatte der Direktor der Blindenschule Eltern und Verwandte der Kinder eingeladen. Um den Kontakt mit nicht-blinden Kindern zu fördern, wurden auch Mädchen und Jungen von verschiedenen Schulen in Tirana eingeladen, um gemeinsam ein schönes Weihnachtsfest zu feiern. Für die blinden Kinder war dies ein wirklich wichtiger Anlass, hatten sie doch mit zwei Musiklehrern ein ganzes Programm mit musikalischen Beiträgen und Gedichten einstudiert. Alle hatten hart gearbeitet und fieberten mit Spannung dem Auftritt entgegen.

Die Halle füllte sich bis auf den letzten Platz und die Aufführung konnte beginnen. Die blinden Kinder spielten mit voller Hingabe und von ganzem Herzen, was die Zuschauer sehr bewegte. Die Kinder waren sehr stolz, die grosse Besucherzahl zu fesseln. Ein solches Erlebnis trägt viel dazu bei, dass sich bei diesen jungen Menschen auch ein gesundes Selbstbewusstsein entwickeln kann. So genossen sie den Applaus, der für einmal nur ihnen galt.

Die Eltern waren freudig überrascht, ihre Kinder auf diese Weise erleben zu dürfen. Ab und zu konnte man sogar einige Tränen über die Wangen kullern sehen.

Nach dem Weihnachtsspiel standen für alle Kinder und Gäste gedeckte Tische bereit. Der wunderschön dekorierte Weihnachtsbaum und der festlich dekorierte Saal rundeten das Bild ab und verbreiteten eine wunderbare Weihnachtsstimmung. Durch die Unterstützung von Diaconia konnte ein unvergessliches Weihnachtsfest durchgeführt werden.


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  Liebe Freunde und Gönner

Dankbar blicken wir auf das vergangene Jahr zurück.
Dank Ihnen konnten wir grosse Projekte wie die Bäckerei im Dorf der Hoffnung oder
den Kampf gegen den Menschenhandel erfolgreich realisieren. Aber auch jedes Lebensmittelpaket, jede warme Decke und jedes reparierte Dach hat seine Wirkung hinterlassen und viele Notleidende glücklich gemacht.
Im Namen aller Menschen, denen durch Sie geholfen werden konnte, danken wir herzlich und
wünschen Ihnen ein gesegnetes neues Jahr.

Diaconia Internationale Hilfe

Hans-Rudolf Hintermann

Januar 2009

  ARMENIEN

Wärme und ein dichtes Dach für Tamaras Familie

Für Tamara Grigorian und ihre vier Kinder stellt jeder neue Tag einen Kampf ums Überleben dar. Ihr Ehemann erlitt bei einem Verkehrsunfall schwere Kopfverletzungen und wurde invalid. So verlor die Familie ihren Ernährer, und Tamara wohnt heute in einer kaum Schutz bietenden Wohnung ohne trockene Wände und versorgt ihre Kinder alleine.

Der 13-jährige Sohn Dawit wollte die Familie unterstützen, hätte jedoch bei Arbeitsunfällen beinahe zweimal sein Leben verloren. Trotz aller Not ist es beeindruckend, wie die Familie zusammenhält und sich gegenseitig stärkt.

Diaconia konnte dank Ihrer Unterstützung die Kinder gründlich ärztlich untersuchen lassen sowie mit warmer Kleidung, Schuhen und Decken versorgen. Auch das Dach konnte abgedichtet werden, und die Familie wird genügend Brennholz und Kartoffeln für den Winter bekommen. Wir danken Ihnen im Namen von Familie Grigorian ganz herzlich für Ihre Unterstützung.

(Diaconia Report April 2008)




  ARMENIEN

Rehabilitation für Lusine und Tigran

Lusine und ihr Sohn Tigran, ein Patenkind bei Diaconia, waren auf der Strasse unterwegs, als drei Autos kollidierten. Mutter und Sohn gerieten zwischen die schleudernden Fahrzeuge und wurden beinahe zerquetscht. Beide wurden mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus gebracht und schwebten in Lebensgefahr.

Ohne die finanzielle Unterstützung von einigen Verwandten, denen es möglich war, etwas beizusteuern, und Diaconia hätten die Behandlungs- und Rehabilitationskosten nicht bezahlt werden können. Durch unseren Nothilfesofortfonds wurden die notwendigsten Ausgaben gedeckt. Da jedoch eine sehr kostspielige und langwierige Behandlung notwendig war, baten wir Sie, liebe Freunde, um zusätzliche Unterstützung.

Dank Ihrer Hilfe kann Lusine bereits wieder gehen, und auch ihrem Sohn Tigran geht es besser. Der Unfall hatte bei Tigran jedoch psychische Folgen. Er braucht weiterhin ärztliche Überwachung und Medikamente. Eine solche Behandlung und die damit verbundene Genesung sind und waren nur dank Ihnen, liebe Spender, möglich.

(Diaconia Report April 2008)


  RUMÄNIEN

Hilfe für Leostan

Über ein Jahr dauerten die Renovationsarbeiten an Cimpoer Leostans Haus. Aber es hat sich gelohnt. Der arme, kranke Mann hatte in einer sehr notdürftigen Unterkunft ausserhalb Brasovs gewohnt und dringend Hilfe gebraucht. So hatte er sich an den Präsidenten gewandt, sein Bittbrief blieb jedoch unbeantwortet. Während den Renovationsarbeiten musste Leostan oft unter freiem Himmel schlafen, aber so konnte er gleichzeitig sein Haus inklusive Baumaterial bewachen. Als das Haus dann fertig war, konnte er in einen brandneuen 16-Quadratmeter-Raum einziehen.

Seine Grosskinder besuchen ihn nun oft, um sich aufzuwärmen; viele von ihnen wohnen unter sehr schlechten Verhältnissen. Da Leostan auch sehr krank ist, stellt sein neues, warmes Reich eine wirkliche Lebensverbesserung dar. Hier betet er jeden Tag für die Spender und die Diaconia-Mitarbeiter und ist heute ein glücklicher Mann. Natürlich muss er sich immer noch mit täglichen Problemen und seiner Krankheit herumschlagen, aber die Tatsache, dass ihm endlich jemand geholfen hat, hilft über vieles hinweg.

(Diaconia Report August 2008)


  RUMÄNIEN

Ein kleines Haus für Familie Grosu

Plötzlich brannte das Haus, und Marina stand mit ihrer Familie buchstäblich auf der Strasse. Zuerst fanden sie Unterschlupf im Keller von Verwandten; dieser war jedoch kalt und feucht, und die Kinder wurden krank. Später zogen sie in den nicht viel besseren Keller ihres abgebrannten Hauses zurück und probierten den vom Feuer verschont gebliebenen Stall notdürftig „einzurichten“. Als Diaconia von diesem Unglück hörte, wurde im letzten Sommer durch den Bau eines neuen kleinen Häuschens tatkräftig geholfen. So muss sich Familie Grosu nicht mehr vor dem Winter fürchten. Marina bedankt sich von ganzem Herzen bei allen Spendern, die zu diesem kleinen Wunder beigetragen haben.

(Diaconia Report April 2008)


  ALBANIEN

Dankesbrief des Schuldirektors (vom 11. September 2008)

Im Namen aller Lehrer und Schüler der Dorfschule in Synej (Kavaje) möchten wir Ihnen für die Installa-tion der neuen Fenster und Türen recht herzlich danken.

Durch Ihre unschätzbare finanzielle Hilfe können unsere Schüler jetzt wieder unter normalen Umständen arbeiten und lernen, was alles viel leichter macht.

Das Lehrerteam hat eine schwere Zeit hinter sich. Die Schule war in einem sehr schlechten Zustand mit morschen Türen und Fenstern, welche der Feuchtigkeit, dem Regen und der Kälte des Winters nicht mehr standhalten konnten. Dies bewirkte, dass sich weder Schüler noch Lehrer wohlfühlten und der normale Schulablauf gestört war.

Dank Ihrer Hilfe ist das nun alles Geschichte, diese depressive und schwierige Zeit wird heute nur noch im „Schulmuseum“ mit Bildern dokumentiert.

Schüler und Lehrer sind gleichermassen motiviert und freuen sich auf das neue Schuljahr.

Die Renovation unseres Schulhauses hat auch einen grossen Eindruck in der Gegend des Dorfes hinterlassen. Die Einwohner sind Diaconia sehr dankbar, dass ihre Kinder die Schule wieder unter normalen Umständen besuchen können.

Wir bedanken uns noch einmal ganz herzlich für Ihre Arbeit und Unterstützung zum Wohle unserer Schüler und auch unserer Gemeinde. All jenen Spendern, die dies ermöglicht haben gebührt unsere Anerkennung.


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  Liebe Freunde und Gönner

Goldener Herbst: Wir spazieren durch den Wald und geniessen das faszinierende Wechselspiel von Licht und Farben. Abends wird es nun kälter, und wir machen es uns in unserem warmen Zuhause gemütlich. Für uns ist der Herbst meist eine schöne Jahreszeit. Für viele Menschen in Armenien oder Rumänien jedoch bringt er die Vorboten eines für gewöhnlich unbarmherzig kalten Winters.

So sind wir denn dankbar, dass wir Eduard und Nellis Kindern mit Ihrer Hilfe rechtzeitig vor dem Kälteeinbruch mit neuen, warmen Kleidern versorgen durften. Nachstehend erfahren Sie mehr über
die vielfach geleistete Hilfe.

Diaconia Internationale Hilfe

Hans-Rudolf Hintermann

November 2008

  ARMENIEN

Operation Taron

Der 17-jährige Taron litt während den letzten drei Jahren an einer schmerzhaften Gelenkentzündung. Da es in Armenien keine Gesundheitsvorsorge gibt, wurde für die Behandlung Tarons seitens der Familie bereits fast alles verkauft, und zusätzlich häufte sich auch ein Schuldenberg an. Doch die wahrscheinlich rettende Operation, bei der Endoprothesen implantiert werden sollten, schien in unerreichbarer Ferne, da die Kosten zu hoch waren. Mit den Grosseltern, seiner Mutter und Geschwistern sowie der Familie des Onkels in einer Wohnung lebend, sah es für Taron lange Zeit nicht so aus, als ob diese Operation je Wirklichkeit werden könnte.

Doch dank Ihrer Hilfe, liebe Freunde, konnte Taron nun operiert werden. Der Eingriff verlief gut und wir sind voller Hoffnung, dass Tarons Leiden nun nachhaltig gelindert werden konnte und sogar ein Ende haben wird.

(Diaconia Report Juli 2008)




  ARMENIEN

Nothilfe für 10 Kinder

Eduard und Nelli wurden zehn Kinder geschenkt – fünf Söhne und fünf Töchter – die sich jetzt im Alter zwischen drei Monaten und sechzehn Jahren befinden. In der Gegend, in der sie wohnen, ist das Leben hart, ist doch die karge Erde wenig fruchtbar, und ständige Erdrutsche erschweren die Landwirtschaft. Doch Eduard kämpft für seine Familie. Sein Verdienst reicht kaum, das Notwendigste zu kaufen, geschweige denn, seine inzwischen krank gewordene Frau untersuchen zu lassen.

Seine Hoffnung ruht auf Diaconia.

Dank Ihrer Spenden konnte nun veranlasst werden, dass Nelli untersucht und behandelt werden kann. Gerade rechtzeitig zum Winteranbruch wurden die Kinder mit neuen, warmen Kleidern und Schuhen ausgestattet. Weiter wurde die Familie mit Lebensmitteln und Decken versorgt.

Eduard und Nelli hatten an jenem Tag, als die Kinder zum ersten Mal ihre neuen Schuhe und Kleider tragen durften, Tränen in den Augen. Das Leuchten in den Kinderaugen ist ihr und unser Dank an Sie.

(Diaconia Report Juli 2008)


  RUMÄNIEN

Kinderzentrum Brasov

Vor kurzer Zeit hat das neue Schuljahr in Rumänien begonnen. Im Diaconia-Zentrum herrscht Hochbetrieb. Zusätzlich zu jenen Kindern, die schon über ein Jahr das Kinderzentrum besuchen, wurden nun zehn neue aufgenommen; viele von ihnen stammen aus sehr armen Verhältnissen. Beim täglichen Besuch erhalten sie eine gesunde Mahlzeit und Unterstützung bei den Hausaufgaben. Auch gemeinsames Singen und Basteln und das Lauschen einer schönen Geschichte oder einer Erzählung aus der Bibel gehören dazu. Seit September betreut Ema, eine junge Sozialpädagogin, die Kinder. Für sie ist ihre neue Arbeitsstelle etwas ganz Besonderes, wurden doch sie und ihre Familie selbst durch eine Patenschaft unterstützt. Von der empfangenen Hilfe nun etwas zurückzugeben, macht Ema sehr froh.


  RUMÄNIEN

Ein Treppenlift für Marton

Der elfjährige Marton leidet an einer erblich bedingten Muskelkrankheit. Statt sich zu entwickeln, bilden sich seine Muskeln allmählich zurück. Mit der Zeit hat der Junge die Kraft verloren, die im ersten Stock liegende Wohnung zu verlassen. Auch seine Mutter kann ihn nicht mehr tragen, da er ihr zu schwer geworden ist. Nach einem Besuch unserer Diaconia-Mitarbeiter war allen klar, dass eine Lösung gefunden werden musste. Dank Ihrer Unterstützung konnte ein Treppenlift installiert werden. Marton und seine Mutter bedanken sich bei all jenen Menschen, die dies ermöglicht haben.

(Diaconia Report August 2008)


  ALBANIEN

Endlich Tische und Stühle für Hausaufgaben

Diaconia unterstützt die Taubstummenschule in Tirana schon seit längerer Zeit. Als einzige Institution dieser Art in Albanien bietet sie 7-18-jährigen Schülern eine auf ihre Bedürfnisse und Fähigkeiten ausgerichtete Ausbildung. Da viele der Lernenden von ausserhalb kommen, leben sie im Studentenwohnheim gleich neben dem Institut.

Das grosse Problem war bis anhin das Fehlen von zweckmässigen Möbeln in den Schlafräumen. Die Kinder waren gezwungen, auf den Betten zu lernen oder zu lesen, für Körperhaltung und Augen sicher nicht zuträglich.

Der Direktor der Schule war überglücklich, als er kürzlich von Diaconia vernahm, dass fünf Schlafräume neu eingerichtet werden sollten. Auch der Zeitpunkt war ideal, befanden sich doch die Kinder noch in den Ferien. So konnten die Einrichtungsarbeiten schnell und speditiv verrichtet werden. Die Räume wurden mit Schränken, Nachttischen und natürlich einem Tisch mit zwei Stühlen ausgestattet; eine deutliche Hebung der Lebensqualität!

Durch die intensive Zusammenarbeit mit Diaconia konnte in dieser Schule während den letzten paar Jahren einiges zum Positiven verändert werden.

Die Mitarbeiter sowie die Schüler bedanken sich recht herzlich für Ihre Unterstützung.


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  Liebe Freunde und Gönner

Neben den herkömmlichen Erfolgsberichten können Sie in dieser Ausgabe auch über die Erlebnisse und Eindrücke einer freiwilligen Mitarbeiterin in Rumänien lesen.

Wir bedanken uns bei Nathan Weber und Barbara Wyder für ihren Einsatz ganz herzlich.
Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender, danken wir für Ihre Treue und Unterstützung.

Diaconia Internationale Hilfe

Hans-Rudolf Hintermann

September 2008

  ARMENIEN

Augenbehandlung fürs erste Jahr gesichert

Janna hatte nur einen Wunsch: Ihr Sohn sollte nicht erblinden. Nachdem ihr Mann nach langen Jahren der Schmerzen, verursacht durch die Kriegsverletzungen aus dem Bergkarabach-Krieg, verstarb, stand Janna ganz alleine da. Mit unermüdlichem Eifer und Fleiss versucht sie jedoch, für ihren Sohn Mutter und Vater zugleich zu sein.

Samwel, ein Patenkind von Diaconia, hatte bereits von Geburt an Probleme mit seinen Augen. Sein Augenlicht kann nur durch Speziallinsen gerettet werden, die aber sehr teuer sind und alleine durch Patenschaftsbeiträge nicht zu finanzieren sind. Bis zu seinem 22. Lebensjahr muss Samwels Behandlung fortgesetzt werden.

Dank Ihrer grosszügigen Unterstützung konnte nun das erste Jahr bezahlt werden. Die Welt des Jungen wurde somit nicht dunkel und farblos. Samwel möchte Ihnen ausdrücklich seinen tiefsten Dank von ganzem Herzen aussprechen.

(Ostkurier Januar 2008)




  ARMENIEN

Krebstherapie Anahit

Als langjähriger Mitarbeiter von Diaconia hat Mher schon oft gesehen, wie Menschen geholfen wird. Doch jetzt brauchte er selber Hilfe. Bei Anahit, seiner Frau und Mutter seiner 3 Kinder, wurde Magenkrebs im fortgeschrittenen Stadium festgestellt. Laut Prognosen hätte sie in Armenien noch 6 Monate zu leben gehabt. Die Befunde und Proben wurden nach Deutschland geschickt, und von dort kam Hoffnung. Mit einer Behandlung in Deutschland mit Strahlentherapie in Verbindung mit Chemotherapie hätte Anahits Leben gerettet werden können. Die Kosten jedoch konnte Mher nicht aufbringen.

Dank Ihnen, liebe Spender, wurde Anahit eine Behandlung in Deutschland ermöglicht. Nach weiteren Untersuchungen wurde jedoch leider festgestellt, dass sich in anderen Organen bereits Metastasen gebildet hatten, und die Behandlung wurde dementsprechend umgestellt.

Inzwischen befindet sich Anahit wieder in Armenien im Kreise ihrer Familie. Wäre sie nur in Armenien behandelt worden, hätte sie nur eine geringe Chance gehabt. Doch die Behandlung in Deutschland scheint angeschlagen zu haben; zumindest gibt sie Hoffnung auf eine etwas längere Lebensspanne. Nach menschlichem Ermessen wird Anahit mit Gottes Hilfe noch ein bis zwei Jahre mit ihrer Familie verbringen können.

(Ostkurier Februar 2008)


  RUMÄNIEN

Diesen Sommer haben zwei Schweizer, Nathan Weber und Barbara Wyder, in Brasov bei Diaconia für je einen Monat einen freiwilligen Einsatz geleistet.

Hier der leicht gekürzte Erlebnisbericht von Barbara:

Als ich am Sonntag, den 22. Juni, im Flugzeug nach Bukarest sass, freute ich mich auf das bevorstehende Abenteuer. Gleichzeitig beschlich mich ein ungutes Gefühl: Was mache ich, wenn niemand am Flughafen steht, um mich abzuholen? Nach der Landung in Bukarest folgte ich einfach meinem Sitznachbarn, von welchem ich annahm, dass er ein Geschäftsmann und nicht zum ersten Mal hier war. Nachdem ich meinen Koffer vom Fliessband genommen und die Einreisekontrolle passiert hatte, ging’s weiter Richtung Ausgang. Hier war mir sofort klar, dass ich erwartet wurde. Eine junge Frau mit einem orangefarbenen Ballon (mit meinem Namen drauf) lachte mich an: Annemarie von Diaconia!

Nach einer 2,5-stündigen Fahrt erreichten wir Brasov. Wir bummelten durch die Altstadt. Durch Annes spontane, herzliche Art fühlte ich mich sofort willkommen. Gegen Abend lieferte sie mich dann in Gimbav ab bei Luminita. Auch hier war ich willkommen. Auf Englisch und mit Hilfe von Wörterbüchern (Englisch und Rumänisch) gelang uns die Verständigung fast immer recht gut. An vier Sonntagen besuchte ich zusammen mit Luminita den Gottesdienst in ihrer Gemeinde. Mich beeindruckte die Ernsthaftigkeit dieser meist jungen Christen, ihr Herz für die Verlorenen (wöchentliche evangelistische Einsätze), die vielen, jungen Familien und der herzliche Umgang mit den Kindern.

In der ersten und zweiten Woche fanden Workshops statt. Es wurde gebastelt, gemalt und gespielt. Die Kinder waren zwischen 11 Uhr und 14 Uhr im Zentrum. Es gab Tage, da kamen bis zu 30 Kinder. Das Zusammensein und Basteln mit den Kindern machte mir viel Freude, auch wenn die Verständigung schwierig war. Kinder sind unkompliziert, das macht es einfacher. Sebi, ein 6-jähriger Bub, schwatzte jeden Tag unbekümmert drauflos, obwohl die andern Betreuer ihm immer wieder sagten, dass ich kein oder nur wenig Rumänisch verstehe. Das brachte mich oft zum Lachen. Ich schloss ihn sofort ins Herz. Schön fand ich auch, dass Roma-Kinder und Kinder aus der Gemeinde gemeinsam bastelten und spielten. Das war auch in den Lagern so.

Am Donnerstag und Freitag der zweiten Woche bereiteten Anne und ich die Lager vor. Ich hatte Material der KEB zum Thema Olympiade mitgenommen (Jesus als Coach). Daraus wählten wir Themen aus und übersetzten das Zusatzmaterial (Bibelverse, Vertiefungsblätter) auf Rumänisch. Das war eine harte Arbeit. Anne gab ihr Bestes, aber ich denke, solche Vorbereitungsarbeiten war sie nicht gewohnt und gingen gegen ihr Naturell. Wir hatten es aber trotzdem gut zusammen!
Schliesslich fuhren wir in der dritten Woche am Montag früh los Richtung Oltenita: 16 Buben zwischen 6 und ca. 16 Jahren, Jonuz, Christi, Nathanael und wir drei Frauen. Dass wir für diese Strecke so lange brauchen würden, verstand ich erst, als wir auf der sogenannten Umfahrungsstrasse von Bukarest waren.
Die 5 Tage mit den Buben waren eine gute Zeit, auch wenn Nathanael und ich ein bisschen gestresst waren, weil ein rumänisches Lager eben anders verläuft als ein schweizerisches. Wir erlebten gute und wertvolle Momente. Wir teilten die Buben in zwei Teams mit je einem Teamleiter ein. Diese waren dafür verantwortlich, dass ihr Team bei den verschiedenen Gruppenaktivitäten funktionierte. Es war toll zu sehen, wie eifrig die Jungs bei den Wettspielen mitmachten. Eine Aufgabe lautete, die Geschichte von Zachäus darzustellen. Ein Junge war der Erzähler, die anderen stellten die Geschichte wortlos dar, wobei „Zachäus“ auf einen richtigen Baum stieg. Die Geschichte wirkte sehr lebendig und eindrücklich. Als weiteres biblisches Thema hatten wir das Gleichnis vom Gastmahl gewählt. Die Kinder hörten gespannt zu. Jetzt war das Gleichnis dran in Form eines Theaters. Alle Leiter hatten sich verkleidet und spielten das Gleichnis ganz eindrücklich. Luminita z.B. spielte die Braut. Wir Zuschauer waren plötzlich mitten im Geschehen drin, als uns die „Küchenfrauen“ ein Dessert brachten. (Ich wusste nichts davon.) Die Buben waren ganz überrascht und merkten, dass sie die Gäste waren. Das war ein ganz eindrückliches Erlebnis für uns alle.

Das Lager mit den Mädchen verlief ganz anders. Wir hatten es gut zusammen. Wir waren 10 Mädchen und 3 Leiterinnen. Es war entspannter und ruhiger. Die Mädchen waren sehr kreativ, als es darum ging, eine Schürze und eine Verkleidung zu nähen, von Hand natürlich. Auch bei den Wettspielen waren sie eifrig dabei. Die Tochter von David hatte im Lager Geburtstag. Als Überraschung gab es im Wald ein Dessert bei Kerzenlicht. Am zweitletzten Lagertag bastelten die Mädchen Karten für die Nachbarn. Diese freuten sich sehr über diese kleinen Geschenke, welche ihnen die Mädchen überreichten. Den letzten Abend verbrachten wir am Lagerfeuer.

Am nächsten Tag hiess es für mich Abschied nehmen.

Gegen Ende meines Aufenthaltes packte mich das Heimweh. Ich hatte die Sprachbarriere unterschätzt. Zudem war ich seit vielen Jahren nicht mehr so lange von zu Hause weg gewesen. Es war für mich eine gute Zeit. Ich merkte aber, dass ich mit etlichen falschen Vorstellungen über Einsatz und Land losgezogen war. Was mich sehr berührte, war, zu merken, dass ich einfach willkommen war.


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