Sonderaktion Nr. 1475

BAUERNHOF DER HOFFNUNG

Ein Bauernhof, der Hoffnung schenkt

Diaconia erwirbt in Rumänien Ackerland — Langfristige Hilfe für die Ärmsten
Jedes Jahr müssen in Rumänien Menschen hungern. Wer zu geschwächt und ausgezehrt ist, stirbt. Diaconia möchte den Ärmsten der Armen helfen — langfristig und nachhaltig. Deshalb erwirbt Diaconia in Rumänien Ackerland. So kann im Laufe der Zeit ein vielfältiger landwirtschaftlicher Betrieb entstehen, zum Wohle der Ärmsten der Armen. Um einen Hof mit Ackerbau, Viehzucht, Früchten, Gemüse und Agrotourismus aufbauen zu können, ist Diaconia auf Ihre Hilfe angewiesen!




Rumänien leidet unter extremer Armut. Mitten im Elend möchten die Diaconia-Mitarbeiter einen „Bauernhof der Hoffnung“ aufbauen. So könnte dieser Bauernhof eines Tages funktionieren: Auf von Diaconia erworbenem Land arbeiten benachteiligte Familien Hand in Hand. Arbeitslose Familienväter freuen sich über die sinnvolle und bezahlte Arbeit. Auf den Äckern werden Kartoffeln, Getreide und Zuckerrüben angebaut. Im Stall stehen Kühe, Schweine und Hühner. Auf einer Wiese werden von Obstbäumen Äpfel, Kirschen und Birnen geerntet. Direkt daneben wachsen Zwiebeln, Karotten und Tomaten. Die Grundnahrungsmittel werden gratis oder sehr günstig an arme Familien abgegeben. Was übrig bleibt, wird auf den Märkten angeboten. Der Ertrag kommt dem Diaconia-Kinderzentrum in Brasov zugute. Im Hofgebäude werden als zusätzliche Einnahmequelle Übernachtungsmöglichkeiten für Familien, Gruppen und Einzelpersonen geschaffen. In einem kleinen Hofladen werden selbst produzierte Produkte wie Käse, Marmelade, Spargel oder Wild verkauft. Dieser „Bauernhof der Hoffnung“ muss kein Traum bleiben. Mit Ihren Gebeten und Gaben können Sie dieses besondere Projekt Wirklichkeit werden lassen!





Im Jahr 2010 möchte Diaconia die Grundfinanzierung des Projekts sicherstellen. Fachleute raten, 20 bis 30 Hektare Boden zu erwerben. Das ist in Rumänien rechtlich gesichert möglich.

Eine Hektare (10.000 Quadratmeter) Ackerland kostet rund 3.800 Franken (etwa 2.500 Euro).
1000 Quadratmeter kosten 380 Franken (250 Euro).
100 Quadratmeter kosten 38 Franken (25 Euro).

Hinzu kommen die Kosten für landwirtschaftliche Geräte und für den Anbau im ersten Jahr. Einsatzleiter Matthias Kipfer: „Bei der Umsetzung des Projekts streben wir an, mit Fachkräften zusammenzuarbeiten. Darum suchen wir sowohl in der Schweiz und in Deutschland, als auch in Rumänien nach Fachleuten, die uns unterstützen. Vielleicht ist es sogar möglich, einen Jungbauern zu gewinnen, der für eine Saison nach Rumänien kommt, um beim Aufbau mitzuarbeiten.“ Rumänien ist ein fruchtbares Land, doch es fehlt an Kenntnissen über ertragreiche Anbaumethoden. Auch gibt es viel zu wenige funktionierende Maschinen. Die Mitarbeiter von Diaconia Rumänien hoffen, bereits im Herbst 2011 die erste Ernte einbringen zu können.





Das sagen die Bedürftigen in Rumänien:

„Ich bin sehr sehr dankbar, dass meine Tochter zugenommen hat, seit sie ins Kinderzentrum kommt. Hier bekommt sie zu essen und wir haben auch Kartoffeln von Diaconia erhalten. Noch nie ging es meinen Kindern so gut wie jetzt. Sie sind auch viel gesünder und haben sich nicht erkältet wie in den letzten Jahren“, sagt Frau Aghel. Ihr Sohn und ihre Tochter besuchen den Kindergarten von Diaconia.

Eli kommt seit drei Jahren in das Diaconia-Kinderzentrum in Brasov: „Ich werde nie mehr aufhören, ins Kinderzentrum zu kommen. Hier habe ich viele Freunde und bekomme sehr gutes Essen. Meine Grossmutter und meine Mutter haben sich sehr gefreut, dass wir von Diaconia Kartoffeln und Gemüse und viele andere wertvolle Sachen erhalten haben.“

Frau Kovacs hat vier Kinder: „Es ist sehr schwer mit den vielen Kindern und ohne Hilfe. Nur ihr von Diaconia kümmert euch um uns. Die grösste Hilfe, die wir erhalten haben, sind die Nahrungsmittel.“

Alexandra ist 12-jährig: „Meine Mutter hat grosse gesundheitliche Probleme. Ich bin sehr dankbar für die Medikamente, die wir von Diaconia erhalten haben. Wir hätten gar kein Geld, um diese zu kaufen. Auch die Nahrungsmittel wie Kartoffeln und Zwiebeln, die wir erhalten haben, waren für uns eine grosse Erleichterung für den Winter.“

Ramona Muti ist 8 Jahre alt: „Am meisten gefällt mir bei Diaconia, dass wir zusammen gute Zeiten haben. Wir spielen und essen gemeinsam. Und ich bin sehr glücklich, dass wir auch Lebensmittel erhalten. Dadurch müssen wir keinen Hunger mehr leiden.“

Bitte helfen Sie mit, dass der „Bauernhof der Hoffnung“ kein Traum bleibt und die Ärmsten nicht mehr hungern müssen. Die Diaconia-Mitarbeiter in Rumänien danken Ihnen sehr herzlich für jede Unterstützung. Möge Gott Ihnen Ihre Mithilfe reichlich vergelten!

SONDERPROJEKT: BAUERNHOF DER HOFFNUNG


Wenn Sie noch Fragen haben: Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter!

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei unserem Projekt BAUERNHOF DER HOFFNUNG unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

Grafische-Flyer-Version CH (PDF, 800 KB)

 

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Sonderaktion Nr. 1466

NEUES DIACONIA VERTEILZENTRUM


Menschen hungern, frieren, sind verzweifelt — und das mitten in Europa. Rumänien versinkt in Armut und täglich wird es schlimmer. Sogar in ihren Wohnungen erfrieren die Menschen. Als Mitarbeiter von Diaconia stehen wir vor der fast unlösbaren Aufgabe, Bedürftigen zu helfen: Mit Lebensmitteln, Kleidung, Baumaterialien oder manchmal auch nur mit einer stummen Umarmung, damit der Mut die verzweifelten Menschen nicht verlässt. Doch jeder Dank und jedes glückliche Lächeln sind uns Ansporn genug, für die Ärmsten der Armen all unsere Kraft einzusetzen. Ohne die Hilfsgüter aus der Schweiz und aus Deutschland wären viele Menschen verloren. Doch es fehlt an einer geeigneten Lagerhalle, in der die Hilfsgüter sauber und trocken gelagert, sowie sortiert und verteilt werden können. Um für die künftigen Herausforderungen gerüstet zu sein, wollen wir ein Verteilzentrum für Hilfsgüter in Brasov aufbauen. In diesem Faltblatt erläutern wir das Projekt, geben Einblicke in die aktuelle Lage Rumäniens und lassen Betroffene zu Wort kommen. Bitte helfen Sie uns und geben Sie damit den Menschen in Rumänien ein grosses Stück Hoffnung!

AKTUELLE LAGE:

Den Menschen in Rumänien geht es so schlecht wie noch nie. Im vergangenen Jahr haben in Brasov Zehntausende ihre Arbeit verloren. Sie erhalten Arbeitslosengeld für ein Jahr, danach bekommen die Menschen kein Geld mehr. Jeder Dritte lebt in Armut und jeder Zehnte sogar in absoluter Armut. Diese Menschen haben nicht einmal genug Geld, um sich ein tägliches Essen leisten zu können. Die Weltbank erwartet für Rumänien, dass dort bis Ende des Jahres 2010 zwölf Prozent aller Menschen in extremer Armut leben werden. Betroffen davon sind vor allem Kinder. Diaconia Brasov entwickelt sich immer mehr zu einem inoffiziellen Sozialamt. Die städtischen Sozialarbeiter schicken die Menschen zu Diaconia, weil sie ihnen nichts geben können. Täglich bitten uns verzweifelte Menschen um Hilfe. Es ist unvorstellbar schwer, immer wieder entscheiden zu müssen, wem wir helfen können und wen wir abweisen müssen. Die Menschen, welche die Diaconia-Anlaufstelle besuchen und um Hilfe bitten, werden immer mehr und sie sind immer ärmer. Es sind Menschen, die für sich und ihre Kinder nicht einmal mehr die tägliche Nahrung sichern können. Sie klammern sich verzweifelt an uns, weil die öffentlichen Institutionen ihnen nicht mehr helfen können.




DAS PROJEKT:

Um Hilfsgüter lagern, sortieren, verwalten und effizient verteilen zu können, wollen wir eine gebrauchte Halle kaufen. Diese ehemalige holländische Autoverkaufshalle ist 500 Quadratmeter gross und wurde uns günstig angeboten. Der Erwerb, die Montage und die Einrichtung würden uns rund 30 000 Franken (etwa 20 000 Euro) kosten. Wir hätten damit die Möglichkeit, auch verderbliche Ware, wie beispielsweise Kartoffeln, fachgerecht zu lagern. Ebenso könnte die steigende Anzahl von Hilfsgütern untergebracht werden, die wir von rumänischen Fabriken und Geschäften zur Verfügung gestellt bekommen. Wir bitten Sie um Unterstützung, damit unsere Hilfe die von Armut betroffenen Menschen noch effizienter erreichen kann.

STIMMEN:

Krisztina Bali:
„Das Dach unseres Hauses war kaputt. Durch die Decke konnte ich die Sterne sehen. Ich musste jede Nacht wach bleiben, um Holz ins Feuer zu legen. Es regnete auf unsere Betten. An der Innenseite der Tür hat sich sogar schon Eis gebildet. Manchmal war es so kalt, dass wir nicht mehr wussten, was wir tun sollten. Letzten Sommer haben wir von Diaconia Baumaterial bekommen. Nun haben wir eine neue Tür, neue Fenster und genug Holz, um das Dach zu reparieren. Auch für den neuen Ofen sind wir sehr dankbar. Endlich müssen unsere Kinder nicht mehr frieren.“

Jolan Mocsel:
„Ich bin sehr froh, dass wir von Diaconia Kartoffeln erhalten haben. In der Vergangenheit weinten unsere Kinder oft, weil wir nichts zu essen hatten. Wir haben von Diaconia zwei Säcke Kartoffeln, einen Sack Zwiebeln und einen Sack Karotten erhalten. Jetzt müssen wir nicht mehr hungern.“

Cataline Mailat:
„Wir haben von Diaconia Kleider und Schuhe bekommen. Die letzten zweieinhalb Monate habe ich meinen Lohn nicht erhalten und wir hatten keine Nahrungsmittel mehr im Haus. Ich wusste nicht, an wen ich mich wenden konnte. Niemand kann sich vorstellen, wie es ist, wenn man als Mutter seinen Kindern nichts zu essen geben kann. In meiner Not ging ich zu Diaconia. Dort haben wir Lebensmittel und Kleider erhalten. Wir haben keine Worte, um auszudrücken, was die Hilfe von Diaconia für uns bedeutet. Diese Hilfe rettet unser Leben. Alles was wir am Leib tragen, haben wir von Diaconia erhalten. Vielen, vielen Dank!“

Familie Savu (fünf Kinder zwischen zwei und fünf Jahren):
„Nur weil wir von Diaconia Kartoffeln und Zwiebeln erhalten haben, hatten meine Kinder diesen Winter etwas zu essen. Mein Mann hat seit zwei Monaten keine Arbeit mehr und wir haben kein Geld mehr. Wir danken Diaconia ganz herzlich für die Hilfe und dafür, dass wir immer wieder anklopfen dürfen.“

Carmen Marginica (Mutter von drei Söhnen):
„Ich bin sehr froh, dass ich von Diaconia für meine Kinder Schul-material erhalten habe. Da sie jetzt haben, was sie für die Schule brauchen, schämen sie sich auch nicht mehr, in die Schule zu gehen, weil die anderen Kinder nun nicht mehr auf den ersten Blick sehen, dass wir arm sind.“






Familie Sztojka (lebt mit sechs Kindern in einem Zimmer ohne Strom und ohne Wasser):
„Alles Geld, das wir haben, brauchen wir für Nahrungsmittel. Seit langer Zeit habe ich keine Kleider und Schuhe für uns und unsere Kinder mehr kaufen können. Zum Glück bekommen wir Schuhe von Diaconia, sonst hätten wir nichts zum Anziehen. Wir sind sehr arm. Manchmal sind die Kleider, die wir von Diaconia erhalten, fast besser, als die, die man kaufen kann. Vielen Dank!“


Frau Kovacs (mit elfjährigem Sohn. Sie leben vom Essen aus der Suppenküche):
„Ich bin so glücklich, dass ich die warme Winterjacke von Diaconia erhalten habe. Meine Nachbarn sagen, ich sei reich. Aber niemand weiss, wie sehr ich gefroren habe, bis ich diese Jacke bekam. Jetzt bin ich froh, dass ich jeden Tag das Essen abholen kann, ohne dass ich mich erkälte.“


Frau Rus:
„Ich bin selbst nie in die Schule gegangen. Darum ist es mir sehr wichtig, dass meine Kinder in die Schule gehen können. Dass meine Kinder von Diaconia Schulmaterial erhalten haben, ist für uns eine sehr grosse finanzielle Erleichterung. Ich freue mich, dass die zwei ältesten Kinder bereits die Schule abgeschlossen haben. Vielen Dank!“


Frau Tanase (lebt mit ihren zwei Töchtern in einem kleinen Zimmer):
„Wir haben uns so gefreut, als wir an Weihnachten von Diaconia ein Lebensmittelpaket erhalten haben. Wir hatten nämlich überhaupt nichts mehr zu essen. Mit dem Mehl, der Milch und dem Zucker konnte ich sogar einen Kuchen für Weihnachten backen. Meine Kinder haben sich sehr darüber gefreut!“




Frau Sava:
„Es ist sehr schwierig, jeden Tag für jedes meiner Kinder ein Stück Brot abzuzweigen. Für uns ist jede Hilfe, vor allem die Lebensmittel, sehr willkommen. Meine Kinder freuen sich jeden Tag auf den Besuch im Kinderzentrum.“




Adriana Toma ist zwölf Jahre alt. Sie besucht zusammen mit ihren vier Geschwistern das Kinderzentrum von Diaconia. Die Mutter und der Vater haben die Familie verlassen, die Mutter lebt irgendwo in Spanien. Sie meldet sich nur selten. Adriana erzählt:
„Es ist sehr schwer ohne Mutter aufzuwachsen, und manchmal verlieren wir die Hoffnung, dass sie wieder zu uns zurückkommt. Ich bin so dankbar, dass wir das Schulmaterial und die Nahrungsmittel von Diaconia erhalten. Sonst wüssten wir fünf Geschwister nicht, wie wir überleben könnten. Besonders haben wir uns auch über die warmen Winterkleider gefreut. Endlich sind meine Füsse nicht mehr gefroren.“


ZUM SCHLUSS:

Wir sind auch in Zukunft sehr dankbar, wenn Sie uns mit Hilfsgütern unterstützen. Ob Kleider, Schulhefte oder Rollstühle — wir haben an verschiedenen Orten Sammelstellen für Sie eingerichtet. Näheres erfahren Sie in unseren Büros. Wenn Sie Beziehungen zu Fabriken oder Geschäften haben, die neuwertige Hilfsgüter, wie Zahnbürsten, Hygieneartikel, haltbare Lebensmittel, Kleider oder Schuhe abgeben können, wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich für uns einsetzen würden.




Wir bitten Sie herzlich: Lassen Sie christliche Nächstenliebe ganz praktisch werden und helfen Sie mit Ihren Gebeten und Gaben, dass dieses so dringend benötigte Verteilzentrum in Brasov bald Wirklichkeit wird!

SONDERPROJEKT: VERTEILZENTRUM BRASOV


Wenn Sie noch Fragen haben: Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter!

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei unserem Projekt SONDERAKTION NEUES DIACONIA-VERTEILZENTRUM unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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Sonderaktion Nr. 1421


Dreimal Freude bereiten

Bald schon brennen in unseren Wohnstuben die Kerzen, und wir freuen uns aufs Weihnachtsfest. Bei uns ist das eine Selbstverständlichkeit, an vielen anderen Orten aber sieht Weihnachten ganz anders aus. Keine Kerzen. Kein Feuer im Ofen. Kein Festmahl auf dem Tisch. Und wenn bei uns die Kinder ihre Geschenke auspacken, sitzen andere hungrig vor leeren Tellern.
Mit Ihrer Hilfe können auch die Armen, Verzweifelten und Kranken Weihnachten feiern. Mit einem Wintervorrat an Kartoffeln gegen den Hunger.
Mit Holz für eine warme Stube. Mit festen Schuhen und weihnachtlichen Überraschungen für die Kinder.

Gezielt helfen. Und das gleich dreimal.

1.- Weihnachtsaktion „Warme Stube“ – Holz zum Heizen und Kochen während der kalten Wintertage.
2.- Weihnachtsaktion „Kartoffeln gegen den Hunger“ – Gesunde Lebensmittel für den ganzen Winter.
3.- Weihnachtsaktion „Ohne Schuhe keine Schule“ – Arme Kinder besitzen keine Schuhe, aber ohne Schuhe können sie nicht zur Schule.
Wir bringen feste Schuhe und kleine Überraschungen zu den Kindern der Ärmsten.

Helfen Sie mit! Bringen Sie das Weihnachtsfest zu den Ärmsten der Armen.

Dank Ihrer Hilfe bringt Diaconia seit Jahren Weihnachtsfreude zu Familien in Not. Auch in diesem Jahr hoffen und beten arme Familien, dass jemand in der Weihnachtszeit an sie denkt.

Weihnachtsaktion „Warme Stube“

Gerade in Armenien, Rumänien und Albanien sind die Winter äusserst hart. Das Thermometer fällt bis 30 Grad unter Null. Die Ärmsten der Armen können sich kein Feuerholz leisten. In den kleinen Zimmern kriecht die feuchte Kälte in die Decken und das Bettzeug. Diaconia bringt Brennholz zu armen Familien in Armenien, Rumänien und Albanien, damit sie den Winter warm und trocken überstehen können.

Ein Holzvorrat für den ganzen Winter kostet für eine Familie Fr. 400.- (€ 270.-).


Familie Marica
Die bitterarmen Eltern von Andrej, Gabriel und Rares haben keine Arbeit. Zwischendurch kann sich die Mutter etwas mit Reinigungsarbeiten verdienen. Der Vater arbeitet zur Zeit einen Teil der Wohnungsmiete bei dem Hauseigentümer durch Fahrdienste ab. In ihrer kleinen Wohnung gibt es kein fliessendes Wasser, und etwas Feuerholz für den Ofen wird ihnen von Nachbarn zur Verfügung gestellt. Um gegen den Hunger anzukämpfen, musste die Mutter bei den Markthändlern Schulden machen. Aber ihr liegt viel daran, dass die Kinder etwas in die leeren Magen bekommen: „Ich lasse meine Kinder nie ohne ein Stück Brot zur Schule gehen, denn für sie ist es sehr hart, so zu leben.“



Weihnachtsaktion „Kartoffeln gegen den Hunger“

Hunger ist ein ständiger Gast bei vielen verarmten Familien in Armenien, Rumänien und Albanien. Im Winter stellt sich oft die Frage: Heizen oder essen? Wir möchten, dass notleidende Familien auch in diesem Winter genügend Nahrungsmittel bekommen und helfen mit einem ganzen Wintervorrat an Kartoffeln. Je nach Situation kommen noch Reis, Gemüse und andere überlebenswichtige Nahrungsmittel dazu.

Ein Sack mit 50 Kilogramm Kartoffeln kostet Fr. 30.- (€ 20.-).
Ein Wintervorrat von 300 Kilogramm Kartoffeln für eine Familie kostet Fr. 180.- (€ 120.-).


Familie Vlaicu
Die alleinerziehende, von einer mageren Sozialunterstützung abhängige Simina geht jeden Tag zehn Kilometer, um in einer Suppenküche ihr Essen abzuholen. Sie erhält davon jeweils drei Portionen. Diese Mahlzeit, die sie nun am frühen Nachmittag auf ihre vier Kinder und sich aufteilt, ist die erste des Tages. Menge und Qualität decken jedoch die Bedürfnisse der Familie nicht. Auch ein Pausenapfel oder ein Schulbrot sind den Kindern unbekannt. Die Mutter fürchtet sich vor dem Winter, denn sie weiss, dass sie ihre Lieben nur mangelhaft ernähren kann.



Weihnachtsaktion „Ohne Schuhe keine Schule“

In Armenien, Rumänien und Albanien gilt, wer keine Schuhe hat, geht nicht zur Schule. Viel zu viele Kinder kommen aus armen Familien, die sich keine Schuhe leisten können. Ohne Schuhe keine Schule – ohne Schule keine Zukunft. Wir wollen verhindern, dass es so weit kommt und bringen als Weihnachtsgeschenk Schuhe und kleine Überraschungen zu den Kindern in den Elendsquartieren.

Ein paar feste Winterschuhe kosten durchschnittlich Fr. 60.-
(€ 40.-)


Der Winter in unseren Einsatzgebieten ist sehr hart. Viele Kinder sind für diese Jahreszeit gar nicht gerüstet. Gerade in armen Familien mit oft nur einem Elternteil widerspiegelt sich diese Tatsache dramatisch. Es gibt kein Geld für Winterschuhe, die betroffenen Kinder müssen zu Hause bleiben. Die Ärzte sagen, dass viele Kinder durch ihre ungeeignete dünne Kleidung in grosser Gefahr seien, chronisch zu erkranken. Auch die Schulleiter äussern sich entmutigt zu dieser Situation: „Jeden Tag kommen verzweifelte Mütter zu uns und bitten um Hilfe. Und alles, was wir ihnen empfehlen können, ist, dass die Kinder zu Hause bleiben sollen, wenn es zu kalt ist.“



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... Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest

Liebe Freunde und Gönner

In unseren Einsatzgebieten herrscht jetzt tiefer Winter. Unsere Mitarbeiter kämpfen sich durch Schnee, Eis und Matsch, um die Notleidenden rechtzeitig zu versorgen.

Alle leiden unter der Kälte. Am schlimmsten ist es für die Kinder. Wir setzen alles daran, dass gerade sie richtig Weihnachten feiern können. In einer warmen Stube, mit einer warmen Mahlzeit, mit warmen Schuhen an den Füssen und kleinen Weihnachts-Überraschungen. Dafür nehmen unsere Mitarbeiter jede Mehrarbeit auf sich. Bitte begleiten Sie unsere Mitarbeiter in ihren Gebeten, dass der Herr sie in ihrer Arbeit im Dienste der Nächstenliebe leiten und bewahren möge.

Wie jedes Jahr ergänzen wir die materielle Hilfe durch unsere Kalender „Gottes herrliche Schöpfung“ mit prächtigen Fotos und Bibelzitaten in der jeweiligen Landessprache. Auf diese Weise dürfen wir mit Ihrer Hilfe auch dieses Jahr wiederum Gottes Frohe Botschaft verbreiten.

Allen unseren Freunden und Gönnern, die jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit mit uns an die Armen und Notleidenden denken, danken wir von ganzem Herzen.

Ihnen allen wünschen wir frohe und gesegnete Weihnachtstage.

Diaconia Internationale Hilfe – „Der Ostkurier“

Hans-Rudolf Hintermann, Präsident
und die Diaconia-Teams

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Helfen Sie Leben retten und Freude bereiten!

Liebe Leserin, lieber Leser, Ihre Spende hilft, verzweifelten Menschen in Armut und Not beizustehen und ihnen ein frohes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Gerade kinderreiche Familien sind auf diese Hilfe dringend angewiesen.



Diaconia Internationale Hilfe – „Der Ostkurier“ geniesst seit bald dreissig Jahren das Vertrauen zahlreicher Spenderinnen und Spender. Die Not ist riesengross. Je mehr Freunde und Gönner ihre Herzen öffnen, desto mehr können wir tun, um dort zu helfen, wo Hilfe überlebenswichtig ist.
Eine besonders wertvolle Form der Hilfe ist die persönliche Patenschaft.
Mit ihr unterstützen Sie direkt ein Kind, das dringend auf Ihren Beistand angewiesen ist. Möchten Sie als Patin oder Pate einem Kind ganz persönlich helfen? Wir senden Ihnen gerne mehr Informationen über eine Kinder-Patenschaft. Rufen Sie uns an. Wir freuen uns darauf, zusammen mit Ihnen von ganzem Herzen zu helfen.








Wenn Sie noch Fragen haben: Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter!

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei unserem Projekt AKTION WEIHNACHTSFREUDE unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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Sonderaktion Nr. 1411

Foto: Jutta Rotter / pixelio.de

Ausländer versprechen armen rumänischen Mädchen Arbeit – Dann werden sie mit brutaler Gewalt zur Prostitution gezwungen – Diaconia leistet dringend notwendige Aufklärungsarbeit

Raluca ist in einem kleinen Dorf in der Nähe der rumänischen Stadt Brasov aufgewachsen, als Jüngstes von fünf Geschwistern. Ihr Vater war arbeitslos, solange sie denken kann. Er trank viel. Die Mutter verdiente ab und zu etwas Geld als Tagelöhnerin. Ansonsten lebte die Familie von Kindergeld, doch das reichte nicht einmal für das Nötigste. Ralucas Familie wohnte in einer Hütte, ohne Strom und fliessendes Wasser. Zu ihren eindrücklichsten Kindheitserinnerungen zählen jene eiskalten Winternächte, in denen im einzigen Zimmer sogar die Milch im Krug gefror.

Foto: Korkey / pixelio.de

Als kleines Mädchen freute sie sich riesig auf die Schule. Raluca träumte davon, mit den anderen Kindern lesen und schreiben zu lernen. Doch schon bald merkte sie, dass sie dem Unterricht nicht gewachsen war. Niemand kümmerte sich um sie, niemand half ihr bei den Hausaufgaben. Wie auch? Ihre Eltern waren beide Analphabeten.

Immer häufiger schwänzte Raluca die Schule. Niemanden schien dies zu kümmern. Nach der dritten Klasse ging sie einfach nicht mehr hin. Sie konnte dem Unterricht sowieso nicht mehr folgen. Jetzt traf man Raluca meist auf der Strasse an. Sie bettelte an den Kreuzungen um Geld.

Als 16-Jährige wurde die hübsche Dunkelhaarige auf der Strasse von einem Ausländer angesprochen. Er fragte sie in gebrochenem Rumänisch, ob sie einen Job suche. Er habe ein Angebot für sie, als Serviererin in einem Restaurant in Italien. Das Mädchen fühlte sich geschmeichelt. Zum ersten Mal wurde es von jemandem ernst genommen. Es gab an, schon 18 zu sein, um sich die vermeintlich einmalige Chance nicht entgehen zu lassen.

Dann gab es ein Problem: Raluca hatte keinen Pass. Aber der Ausländer versicherte ihr, dass sie trotzdem ausreisen könne. Sie wurde zusammen mit zwei anderen Mädchen in einem Auto an die rumänische Grenze gefahren. Nachts wurden sie über einen unbewachten Grenzübergang gebracht. Nach weiteren zwei Stunden Fahrt hielt das Auto plötzlich mitten in der Wildnis an. Die Mädchen mussten aussteigen. Auf dem Parkplatz standen im Halbdunkel noch andere Mädchen. Mehrere Männer starrten sie an, begutachteten und betatschten sie. Raluca bekam Angst. Doch es war zu spät.

Ein Mann packte sie am Arm, gab ihrem Bewacher ein paar Geldscheine und schon wurde sie in ein Auto geworfen. Nach kurzer Fahrt hielt der Wagen in einem Innenhof an. Raluca wusste nicht, wo sie war. Sie zitterte vor Angst, als sie in ein Zimmer gesperrt wurde.

Etliche Stunden lag sie da, alleine auf einer Matratze. Hunger und Durst quälten sie. Plötzlich wurde die Türe aufgerissen, vier Männer betraten den Raum. Sie rissen dem Mädchen die Kleider vom Leib und vergewaltigten es. Zuerst versuchte es noch, sich zu wehren, aber es war zwecklos. Nach wenigen Tagen mit immer neuen Demütigungen war sein Wille gebrochen.

Noch in der gleichen Woche wurde Raluca von anderen Männern abgeholt. Nach einer Tagesreise schmuggelten sie die 16-Jährige in einem Kofferraum über eine weitere Grenze. Jetzt wurde sie in einem alten, baufälligen Haus gefangen gehalten. Immer wieder bekam sie „Besuch“ von Männern. Raluca musste als Prostituierte in Nachtclubs arbeiten. Die Zuhälter reichten sie immer weiter, immer neue Männer benutzten ihren Körper. Ralucas Martyrium dauerte insgesamt zwei Jahre.

Bei einer Polizei-Razzia wurde sie schliesslich entdeckt und sofort nach Rumänien zurückgeschickt. Alleine, ohne Geld und voller Scham, versucht Raluca nun, ein neues Leben zu beginnen. Sie traut sich nicht, ihren Eltern zu erzählen, was sie erlebt hat. Sie war zur Sklavin von skrupellosen Menschenhändlern geworden.

Foto: B. Stolze / pixelio.de

Es gibt in Rumänien Tausende von Mädchen und jungen Frauen, die sich ahnungslos für einen Job im Ausland anheuern lassen und sich dort plötzlich als Sexsklavinnen wiederfinden. Missbraucht und entwürdigt, haben sie meist jede Hoffnung und Zuversicht verloren.

Diaconia hilft diesen Frauen und kämpft gegen den Menschenhandel mit verschiedenen vorbeugenden Massnahmen und Aktionen:

Mädchen wie Raluca müssen gewarnt werden. Diaconia-Mitarbeiter kommen deshalb in die Schulen und informieren junge Frauen über die Gefahren von Arbeitsplätzen im Ausland.

Diaconia-Mitarbeiter besuchen Familien und leisten Aufklärungs-arbeit. Junge Frauen werden beraten und persönlich bei der Suche nach einem seriösen Arbeitsplatz unterstützt.

Im Kinderzentrum KIZ in Brasov werden junge Mädchen betreut und in der Schule gefördert, damit sie eine bessere Lebensperspektive bekommen.

Bitte helfen Sie mit, diesen schändlichen Menschenhandel zu bekämpfen. Mit Ihrer Gabe tragen Sie dazu bei, dass junge Frauen aus Rumänien nicht als Sexsklavinnen missbraucht werden!

Anmerkung: Zum Schutz der betroffenen Frauen und Mädchen wurden Namen, Fotos und Ortsangaben verändert. Die geschilderten Erlebnisse sind jedoch leider Realität.


Foto: A. Holzknecht / pixelio.de

Der Menschenhandel in Europa hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Prostitution ist ein lukratives Geschäft. Die Frauen, die gegen ihren Willen dazu gezwungen werden, auf den Strich zu gehen, stammen vor allem aus Russland, der Ukraine und aus Rumänien. Meist werden sie zunächst nach Albanien oder ins ehemalige Jugoslawien gebracht. Im serbischen Novi Sad hat sich nach den Recherchen von Hilfsorganisationen ein regelrechter Sklavenmarkt entwickelt. Rumänische Menschenhändler bieten dort Osteuropäerinnen zum Kauf an. Sie werden nackt zur Schau gestellt und von Zuhältern erworben, die sie erst einmal vergewaltigen und misshandeln. Dann werden sie in die Zielländer gebracht, dazu zählen beispielsweise Italien, Deutschland, Frankreich und die Schweiz. Laut der „Internationalen Organisation für Migration“ werden jährlich etwa 500.000 Frauen aus Mittel- und Osteuropa nach Westeuropa „verkauft“. Die Tricks der Menschenhändler werden immer hinterlistiger: So setzen sie zunehmend Frauen ein, um ihre Opfer anzuwerben. Die erscheinen vertrauenswürdiger als Männer. Im Ausland bekommen die Opfer tagsüber einen schlecht bezahlten Job, nachts werden sie zur Prostitution gezwungen. Durch den offiziellen Job haben es die Behörden schwer, den illegalen Menschenhandel nachzuweisen. Die Opfer werden jedoch doppelt ausgebeutet.

Foto: Taschaklick / pixelio.de

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Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei unserem Projekt STOPP DEM MENSCHENHANDEL unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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Grafische-Flyer-Version DE (PDF, 650 KB)

Kurzeinsätze in Rumänien
Es besteht die Möglichkeit, für 1-2 Wochen im Kinderzentrum in Brasov einen Kurzeinsatz zu leisten. Haben Sie Interesse, die Arbeit vor Ort kennen zu lernen, dann melden Sie sich unverbindlich per E-Mail oder Telefon bei uns.

 

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Sonderaktion Nr. 1400

DIE ZUKUNFT GEHÖRT DER JUGEND

DIESE AUSSAGE gilt allerdings nur unter gewissen Voraussetzungen. Dazu gehört vor allem eine gründliche Berufsausbildung. Wenn diese – wie oft in unserem Einsatzgebiet Armenien – fehlt, ist meist bittere Armut die Folge.
Sie können armen Jugendlichen in Armenien zu einer guten Ausbildung verhelfen, zum Beispiel jetzt durch Unterstützung des Berufsausbildungszentrums (BAZ) oder später durch die Übernahme einer Ausbildungs-Patenschaft.



Berufsausbildung bei uns...

Lehrstellenmangel und Jugendarbeitslosigkeit sind auch in der Schweiz und in Deutschland zum Dauerthema geworden. Zuerst kam der Lehrstellenmangel und dann die Wirtschaftskrise. Bei vergeblicher Lehrstellensuche behelfen sich manche Auszubildende mit einer Zwischenlösung, z. B. einem Praktikum. Flexibilität bei der Berufswahl ist von Vorteil. Oft muss auf den Wunschberuf verzichtet werden. Nach abgeschlossener Lehre gilt es dann eine Arbeitsstelle zu finden. Auch dies ist nicht immer einfach. Unter der Arbeitslosigkeit leiden nämlich vor allem die 20- bis 24-Jährigen. Die meisten Stellensuchenden gelangen aber schliesslich doch noch ans Ziel.

...und in Armenien
In unseren Einsatzgebieten, vor allem in Armenien, liegt die Berufsausbildung im Argen. Die obligatorische Schulzeit vermittelt den Schülern ein gutes Grundwissen. Auch die Hochschulen weisen ein hohes Niveau auf. Wer jedoch einen handwerklichen Beruf erlernen möchte, steht vor erheblichen Schwierigkeiten. Die bei uns als Einstieg in die Berufswelt übliche Lehre ist in Armenien kaum bekannt. Im besten Fall kann sich ein Schulabgänger bei einem Handwerker im Rahmen einer Anlehre die nötigen Berufskenntnisse aneignen. Allerdings — wie früher auch bei uns — nur gegen ein Lehrgeld. Anschliessend sucht der Ausgebildete eine passende Stelle. Dies ist in Armenien angesichts der hohen Arbeitslosigkeit allerdings recht schwierig.
Die meisten Jugendlichen verfügen nicht über das für eine Anlehre oder ein Studium nötige Geld. Es bleibt ihnen daher nichts anderes übrig, als eine Arbeit, z. B. als Tagelöhner, zu suchen. Die spätere Armut, auch einer künftigen Familie, ist so praktisch unabwendbar.

Patenkinder und Kinder im „Dorf der Hoffnung“ betroffen

Impression aus dem Dorf der Hoffnung, welches direkt neben dem BAZ aufgebaut wird.

Die unbefriedigenden Zustände bezüglich der Berufsausbildung bereiten uns seit langem grosse Sorge. Dank zahlreicher Patinnen und Paten können wir zwar Tausende Not leidender Kinder und ihre Angehörigen unterstützen. Nach der obligatorischen Schulzeit müssen wir jedoch die meisten von ihnen ohne weitere Ausbildung in eine ungewisse Zukunft entlassen. Dies betrifft auch viele der im „Dorf der Hoffnung“ wohnhaften Jugendlichen.

Zuerst geplante Abhilfe: eine neue Schule im „Dorf der Hoffnung“

Inspektion des Rohbaus: Finanzchef Martin Hintermann (links) mit Baru Jambazian.

Die staatlichen Schulen in Armenien befanden sich bis vor einiger Zeit meist in einem trostlosen Zustand. Im Winter musste der Unterricht wegen ungenügender Heizung oft eingestellt werden. Diaconia begann deshalb im Jahr 2006 mit dem Bau einer eigenen Schule. Anfänglich gingen erfreulich viele Spenden und auch Bazarerlöse christlicher Gemeinden ein.
Massive Teuerung der Baumaterialien, rückläufige Spenden und durch den Staat verlangte hohe Garantien für den Betrieb der Schule zwangen aber Diaconia, die Umnutzung der geplanten Schule ins Auge zu fassen.

Projektüberprüfung und –anpassung
Basierend auf der Diaconia-Vision, den Nothilfeempfängern eine nachhaltige Unterstützung zu geben, entschieden wir, unter Ausnutzung der bis anhin geleisteten Bauarbeiten statt der ursprünglich geplanten Schule ein Berufsausbildungszentrum (BAZ) zu errichten.

Bauleiter Wasgen Hambartsumian im Gespräch mit Baru Jambazian, Leiter Dorf der Hoffnung.

Dort soll Jugendlichen eine gute Berufsausbildung geboten werden, zum Beispiel als Maurer, Schreiner, Maler oder Elektriker. In der sich in der Aufbauphase befindlichen Bäckerei wird im „Dorf der Hoffnung“ künftig eine Ausbildung als Bäcker/Konditor angeboten.

Arbeitssitzung zum Thema BAZ: Intensiv, strukturiert, zielgerichtet — und mit feinen Gipfeli aus der Diaconia-eigenen Bäckerei im DdH versüsst.

Durch gute Ausbildung können zahlreiche Jugendliche später einmal für sich und ihre Familie selbst sorgen. Die Zweckänderung wurde durch die Behörden genehmigt.

Die nächsten Schritte
Diaconia-Vizepräsident Christian Sartorius und Vorstandsmitglied Martin Hintermann besuchten kürzlich das „Dorf der Hoffnung“. Bei dieser Gelegenheit klärten sie das weitere Vorgehen mit Bezug auf das BAZ ab. Für diesen Arbeitszweig wurde Sargis Svarian, der Sohn eines armenischen Pastors, engagiert.

Armenisch-schweizerischer Schulterschluss: Martin Hintermann, Wasgen Hambartsumian, Christian Sartorius (Vizepräsident Diaconia Schweiz) (von links).

Gespräch der beiden armenischen Führungskräfte Baru Jambazian und Sargis Svarian unter vier Augen im BAZ-Rohbau.

Dieser verfügt über eine gute Ausbildung als Service-Mechaniker sowie über eine theologische Grundausbildung und hat sich in Armenien unter anderem während fünf Jahren als Leiter eines englischen Hilfswerkes bewährt. Zudem hat er anlässlich eines einjährigen Aufenthaltes in einer Textilfabrik in Zypern die raue Wirklichkeit des Fabrikalltages kennengelernt. Der Kontakt kam durch armenische christliche Gemeinden zustande. Ab sofort ist Sargis für die Ausbildungstätigkeit und die gesamte lokale Koordination des BAZ zuständig. Baru Jambazian trägt wie bis anhin die Verantwortung für die gesamte übrige Hilfstätigkeit (Patenschaftswesen, Unterstützung Not Leidender, christliche und seelsorgerliche Aufgaben, Verwaltung u. v. a.).
Ziel von Diaconia ist es, dass die Bauarbeiten am BAZ im Herbst 2009 wieder aufgenommen werden und gegen Ende 2010 die ersten Werkstätten ihren Betrieb eröffnen können. Gleichzeitig soll auch die Lehrlingsausbildung gestartet werden. Ein weiteres Ziel ist es, dass ein Teil des künftig erwirtschafteten Gewinnes in den Unterhalt des „Dorfes der Hoffnung“ fliesst, um so die armenische (lokale) Unterstützung für dieses wichtige Projekt schrittweise aufzubauen.

Dürfen wir Sie um Unterstützung dieses wichtigen Hilfsprojektes bitten?
Der Rohbau steht zu 40 Prozent. Die Arbeiten sollen noch in diesem Herbst wiederaufgenommen werden. Dies ist uns möglich dank einer ansehnlichen Zuwendung — ein wahres Gottesgeschenk — an die Baukosten durch eine schweizerische Stiftung. Die Vereinbarung mit derselben hält fest, dass Diaconia einen wesentlichen Teil der Bau- sowie sämtliche Folgekosten zu tragen hat.
Viele von Ihnen begleiten die auf christlich-humanitärer Grundlage ausgeübte Hilfstätigkeit von Diaconia seit Jahren oder gar Jahrzehnten in vorbildlicher Treue. Deshalb erlauben wir uns, Sie auch bei der Verwirklichung des Berufsausbildungszentrums (BAZ) um Ihre Unterstützung in der Fürbitte und durch Gaben zu bitten. Im Voraus danken wir für Ihre Mithilfe wärmstens.
Über den Fortgang des Berufsausbildungszentrums (BAZ) werden wir Sie informieren. Gerne beantworten wir auch allfällige Fragen.

Antwort auf eine von Paten öfter gestellte Frage:
„Kann mein Patenkind nach der Schule einen Beruf erlernen?“

Patenschaften gehören zu den wirksamsten Möglichkeiten, bedürftigen Kindern nachhaltig zu helfen. Das Patenkind erhält alles, was es benötigt. Vor allem Nahrung, Kleidung, Schulmaterial sowie ärztliche und zahnärztliche Betreuung. Während der Dauer der Patenschaft wird für das Kind dank der Hilfe einer Patin oder eines Paten gut gesorgt. Nach Ende der obligatorischen Schulpflicht jedoch müssen wir die meisten Kinder ins Ungewisse entlassen. Eine Berufslehre mit einem Fachausweis ist in Armenien kaum bekannt. Im besten Fall können sich Jugendliche bei einem Handwerker gewisse Kenntnisse aneignen. Wie früher auch bei uns allerdings nur gegen ein entsprechendes Lehrgeld, das von den meisten Jugendlichen oder ihren Eltern jedoch nicht aufgebracht werden kann.
Damit die Jugendlichen später einmal für sich und ihre Familie selbst sorgen können und nicht in Armut geraten, richten wir in Armenien ein Berufsausbildungszentrum (BAZ) ein. Dort soll eine gute Berufsausbildung geboten werden. Geplant ist eine duale Ausbildung nach schweizerischem Vorbild aufzubauen. Zu diesem Zweck sucht Diaconia Internationale Hilfe mit schweizerischen Berufsverbänden und Berufsschulen Verbindung, um in der Schweiz verwendete Schulungsunterlagen an armenische Verhältnisse anzupassen und punktuell Fachkräfte aus der Schweiz für die Unterstützung dieses Projektes zu gewinnen. Im Bereich der Bäckerei, die als Pilotprojekt dient, hat diese Idee bereits konkrete Konturen angenommen. Auf längere Sicht streben wir an, den jungen Berufsleuten nach Abschluss der Lehre ein staatlich anerkanntes Diplom abzugeben. Dürfen wir Sie bitten, dieses für eine gesicherte Zukunft von Jugendlichen enorm wichtige Hilfsprojekt zu unterstützen? Für die tatkräftige Mithilfe danken wir Ihnen von Herzen.

Nächste und übernächste Lehrlingsgeneration aus dem Dorf der Hoffnung: Für junge Leute wie sie baut Diaconia das BAZ auf — mit Ihrer Hilfe.

Wenn Sie noch Fragen haben: Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter!

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei unserem Projekt BERUFSAUSBILDUNGSZENTRUM (BAZ) unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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Sonderaktion Nr. 1399

Gefährdet — ohne Zukunft
KINDER AUF DER STRASSE



Benjamin ist zehn Jahre alt. Jeden Tag steht er an der Kreuzung. Wenn die Autofahrer vor dem Rotlicht stehen, wäscht er ihre Windschutz-scheiben, ob sie wollen oder nicht. Meist gibt es harte Worte und Hiebe. Manchmal bekommt er eine Münze. Viel braucht er nicht.

Brot, billiges Hackfleisch und Ketchup bilden seine ganze Ernährung. Zuhause gibt es nichts, weder für ihn noch für die sechs Geschwister. Benjamins Mutter ist krank. Am Tag, als wir ihn antrafen, hatte er ein Arztrezept bei sich. Er brauchte das doppelte Bettel-Einkommen, um Medizin für seine Mutter zu kaufen. Zur Schule geht er längst nicht mehr. Er kann kaum lesen und schreiben. Beim Zählen erkennt er gerade die Münzen, die er erbettelt.

”Ich heisse Benjamin. Ich muss betteln, weil es zuhause nichts zu essen gibt. Und ich muss meiner Mutter helfen, damit sie ihre Medizin erhält.„

Es gibt Hunderte von Kindern wie Benjamin. Moise beispielsweise, der vor den Schlägen zuhause abgehauen ist. Catalin, der für sich und seine Geschwister Esswaren zusammenbettelt, oder Alin, der in der Kanalisation von Brasov lebt.

Durch Ihre Hilfe erhalten Strassenkinder eine Chance:
• Mit Lebensmittelpaketen für die ganze Familie.
• Mit Kleidern, Schuhen, Decken und einem Dach über dem Kopf.
• Mit Beratung, Betreuung und medizinischer Hilfe.
• Mit schulischer Hilfe, um gefährdete Kinder in der Schule zu behalten oder sie wieder in die Schule einzugliedern.


Wer sind die Strassenkinder?
Es sind Kinder wie Vasi. Vasi wurde von der Schule gewiesen, weil er nie Hausaufgaben machte. Aber wie auch? Er lebt in einem Kellerloch. Licht gibt es keines. Sein Vater trinkt. Als Bett diente eine Lage Karton.

Unsere Mitarbeiter trafen Vasi auf der Strasse und gewannen sein Vertrauen. Wir brachten ihm eine Matratze, Kleider und Schuhe. Um ihm noch besser helfen zu können, kommt er jetzt regelmässig zu uns ins Kinderzentrum Brasov. Bald kann er eine Spezialklasse für Analphabeten besuchen.

Wie Vasi haben auch die meisten anderen Strassenkinder eine Familie. Aber entweder sind die Familien zu arm, um für die Kinder zu sorgen, oder die Verhältnisse sind so zerrüttet, dass die Kinder fliehen. In vielen Fällen sind es sogar die Eltern selbst, die ihre Kinder zum Betteln auf die Strasse schicken.


Wie betreuen wir die benachteiligten Kinder?
Wir haben zwei Ziele:
Erstenshalten wir die Kinder davon ab, auf der Strasse zu landen, indem wir sie und ihre Familien mit Rat und Tat unterstützen.
Zweitensbegleiten wir sie durch ihre Schul- und Ausbildungszeit, indem wir sie im Kinderzentrum KIZ betreuen und unterstützen.

Die Kinder profitieren im KIZ von folgenden Angeboten:
Mahlzeit:Die Kinder erhalten täglich eine warme Mahlzeit.
Hausaufgabenhilfe: Die Kinder werden von Pädagogen täglich bei ihren Hausaufgaben unterstützt.
Kreativität, Spiel und Sport: Nachdem die Hausaufgaben erledigt sind, können die Kinder sich kreativ oder sportlich betätigen. Durch kleine Erfolgserlebnisse wird ihr Selbstbewusstsein gestärkt.
Kinderstunde:Regelmässig halten unsere Mitarbeiter christliche Kinderstunden.
Familienhilfe:Die Familien der Kinder werden regelmässig besucht und wenn nötig materiell unterstützt.
Mütterhilfe:Alleinstehende Mütter, welche nicht lesen können, haben die Möglichkeit, im KIZ einen Kurs zu besuchen.
Schulmaterial:Die Kinder müssen ihre Schulbücher und Hefte selber kaufen. Diaconia hilft den Kindern, ihr Schulmaterial zu kaufen.
Medizinische Hilfe:Wenn nötig begleiten unsere Mitarbeiter die Kinder zum Arzt oder Zahnarzt.









Warum ist Schulbesuch so wichtig?
Kinder aus verarmten Familien verlassen immer wieder die Schule und landen auf der Strasse. Dort ist das Leben unmenschlich hart. Auf der Strasse sind die Kinder nicht nur gefährdet, sie verspielen auch ihre Chance auf eine lebenswerte Zukunft. Ohne Schulabschluss bleibt ihnen nur eine kümmerliche Existenz als Tagelöhner oder das Abrutschen in die Kriminalität.

Die Kinder brauchen ganzheitliche Hilfe. Viele kommen aus zerbrochenen Familien. Alkoholprobleme, Arbeitslosigkeit, Hunger, Krankheit und Gewalt sind an der Tagesordnung.

Ohne Schule haben die Kinder keine Chance. Ohne Schulabschluss landen die Kinder unweigerlich auf der Strasse. Dann sieht ihre Zukunft düster aus: Gelegenheitsarbeiten und Kleinkriminalität.

Um diesen gefährdeten Kindern zu helfen, haben wir das Kinderzentrum KIZ in Brasov (Rumänien) geschaffen. Hier erhalten die Kinder regelmässig zu essen. Hier gewinnen unsere Mitarbeiter das Vertrauen der Kinder und unterstützen sie bei den Hausaufgaben. Hier fördern wir sie auf spielerische Weise beim Basteln und kreativen Gestalten. Hier hören wir uns aber auch ihre Sorgen an und helfen ihnen ganz gezielt.

Im KIZ führen wir die Kinder mit Lektionen, Hausaufgabenbetreuung und Ausbildung durch die Schule und damit in eine lebenswerte Zukunft. Mit Ihrer Unterstützung haben diese Kinder eine Zukunft!




Ihre Unterstützung ist für diese Kinder und ihre Familien entscheidend...

... ob Kinder wie Christina, Alex und Lumi eines Tages als Schreiner, Lehrer, Bäcker, Ingenieur usw. arbeiten und dadurch sich und ihre Familien versorgen und würdig leben können ...
... oder
... ob sie wie heute ihre Eltern täglich für sich und ihre Kinder ums überleben kämpfen müssen.

Unterstützen Sie das Kinderzentrum KIZ bitte mit einem Gönnerbeitrag
Unterstützen Sie das Kinderzentrum KIZ bitte mit einem Gönnerbeitrag. Dadurch ermöglichen Sie, benachteiligte Kinder und ihre Familien langfristig zu begleiten, sie zu unterstützen und aus der Armut herauszuführen.

KIZ Gönnerbeitrag Basis* Fr. 50.- / Euro 35.-

KIZ Gönnerbeitrag Standard* Fr. 100.- / Euro 70.-

KIZ Gönnerbeitrag Plus* Fr. 250.- / Euro 175.-

KIZ Gönnerbeitrag in beliebiger Höhe* Fr. / Euro .......
* Einmalig oder für ein Jahr

Ihr Gönnerbeitrag — egal in welcher Höhe — hilft uns, benachteiligte und vernachlässigte Kinder ganzheitlich zu betreuen und ihnen durch eine gute Schul- und Ausbildung eine Zukunft zu schenken.

Durch Ihren Gönnerbeitrag ermöglichen Sie:
• den Kindern täglich eine Mahlzeit anzubieten
• den Kindern Schulbücher und Hefte zu kaufen
• die Kinder täglich bei den Schulaufgaben zu unterstützen
• die Familien der Kinder mit Lebensmittelpaketen zu
unterstützen
• den Kindern im KIZ einen Ort der Geborgenheit zu geben
• den Kindern die Teilnahme an einem Kinderlager
• den Müttern an einem Alphabetisierungskurs teil-
zunehmen
• den Kindern Schuhe und Kleider zu schenken
... und vieles mehr!

Als Dankeschön senden wir Ihnen auf Wunsch Ihr persönliches Gönnerzertifikat mit Ihrem Namen und der Summe, mit der Sie das Kinderzentrum KIZ unterstützt haben.

Wenn Sie noch Fragen haben: Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter!

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei unserem Projekt KINDERZENTRUM unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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Kurzeinsätze in Rumänien
Es besteht die Möglichkeit, für 1-2 Wochen im Kinderzentrum in Brasov einen Kurzeinsatz zu leisten. Haben Sie Interesse, die Arbeit vor Ort kennen zu lernen, dann melden Sie sich unverbindlich per E-Mail oder Telefon bei uns.

 

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Sonderaktion Nr. 1381


Diaconia Kinderzentrum Brasov

ZUKUNFT SCHENKEN


Am Rande der rumänischen Stadt Brasov liegen die Elendsviertel. Schäbige Hütten ohne Wasser, Strom oder Heizung. Die Menschen hier sind bitterarm. Von Rumäniens Beitritt in die EU haben sie nichts. Im Gegenteil. Die Lebenskosten sind gestiegen und immer mehr Arbeitsplätze verschwinden.


Am meisten gefährdet sind die Kinder. Wer nicht zur Schule geht, landet unweigerlich auf der Strasse. Strassenkinder sind allgegenwärtig in Brasov. Sie betteln und wenn sie grösser werden, müssen sie sich mit Gelegenheitsjobs zufrieden geben oder gleiten in die Kleinkriminalität ab. Noch schlimmer: Gerade Strassenkinder sind durch den grassierenden Menschenhandel gefährdet.

Um diesen Kindern eine Zukunft zu schenken, haben wir das Kinderzentrum Brasov geschaffen. Hier legen wir besonderen Wert auf die ganzheitliche Betreuung von Leib, Seele und Geist. Nur so können benachteiligte Kinder eines Tages dank guter Schul- und Ausbildung aus dem Kreis der Armut ausbrechen.

Diaconia Kinderzentrum Brasov
Diaconia tut alles, um die Kinder vor dem Abgleiten in ein Leben auf der Strasse zu schützen. Unser Kinderzentrum mitten in einem Elendsquartier betreut zur Zeit täglich 30 Knaben und Mädchen — für mehr reicht der Platz nicht, aber wir hoffen das Zentrum mit Ihrer Hilfe noch in diesem Jahr erweitern zu können.

Woher kommen die Kinder?
Alle stammen aus den slumartigen Aussenquartieren von Brasov. Hunger, Kälte, Krankheit und Gewalt sind für sie an der Tagesordnung. Die meisten leben in dunklen Hütten ohne Strom, Wasser und Heizung. Oft sind die Eltern Analphabeten, oft drängen sie sogar die Kinder dazu, auf der Strasse zu betteln anstatt die Schule zu besuchen. Gerade deshalb müssen wir uns auch um die Eltern kümmern.

Warum eine Mahlzeit?
In Rumänien erhält ein Fünftel aller Kinder nur eine einzige Mahlzeit pro Tag. Hunger gehört für viele zum Alltag. Die Kinder, die wir in unserem Zentrum betreuen, stammen ausschliesslich aus sehr armen Familien. Wenn sie nach der Schule zu uns ins Zentrum kommen, erhalten sie deshalb als Erstes eine Mahlzeit. Zusätzlich versorgen wir besonders arme Familien mit Lebensmittelpaketen.









Warum Hilfe bei den Hausaufgaben?
In Rumänien sind die Schulen streng und die Kinder müssen schon ab der ersten Klasse übermässig viele Hausaufgaben erledigen. Viele halten dem Druck nicht stand und verlassen die Schule. Ohne die Unterstützung unserer Mitarbeiter hätten die Kinder im Zentrum keine Chance, die Schule erfolgreich zu durchlaufen. Unser Ziel ist es, dass sie dank einer guten Ausbildung der Armut entfliehen können. Als Alternative bleibt ihnen sonst nur die Strasse.

Warum Spiel, Sport und Basteln?
Für die Zeit nach den Hausaufgaben bereiten unsere Mitarbeiter ein kreatives Programm vor. Mit Ton, Gips, Papier oder Holz basteln, zeichnen und malen die Kinder nach Herzenslust. Für uns ist es jedesmal eine Freude zu erleben, wie die oft unsicheren und ausgegrenzten Kinder voller Stolz ihre Werke vorzeigen. So stärken und fördern wir ihr Selbstvertrauen. Das ist besonders wichtig, da viele Kinder aus zerstörten Familien stammen, wo sie wenig Zuspruch und Ermutigung erhalten.

Warum eine Kinderstunde?
Für viele ist die Kinderstunde der Höhepunkt des Tages. Wir singen mit den Kindern, erzählen Geschichten aus der Bibel und besprechen gemeinsam die persönlichen Probleme, Sorgen und ängste. Roman beispielsweise erzählt, wie er sich ängstigt, wenn sein Vater die Mutter schlägt. Jonut berichtet über seine Mutter, die sehr krank ist. Andrea vertraut uns an, wie sie jeden Abend betet, dass sie am nächsten Tag etwas zu essen erhält. Die Kinder lernen durch die Kinderstunde und werden ermutigt, in allen Herausforderungen auf Gott zu vertrauen.







Wer sind unsere Kinder?
Die Kinder, die wir im Kinderzentrum aufnehmen, stammen aus bitterarmen Familien. Hier ein paar Schicksale (Namen der Kinder zu ihrem Schutz geändert):

Andrea, ein begabtes Mädchen, besucht die zweite Klasse. Gemeinsam mit ihrer Mutter und Tante wohnt sie in einem Zimmer. Da die Mutter Putzfrau ist und nur wenig verdient, reicht das Einkommen kaum für die einzige tägliche Mahlzeit. Andrea kommt gerne ins Kinderzentrum. Besonders gefällt es ihr, zu basteln und Geschichten zu hören.

Noras Eltern sind Analphabeten. Sie wohnen gemeinsam mit den Grosseltern im Roma-Zigeunerviertel in einer kleinen Hütte. Der Vater ist schwer krank und kann nicht arbeiten. Die Familie lebt vom kargen Einkommen der Mutter, die sich als Putzfrau verdingt. Die Eltern hoffen, dass Nora dank guter Schulbildung eines Tages aus der Armut ausbrechen kann.

Paul ist ein achtjähriger Junge. Gemeinsam mit seiner Mutter und zwei jüngeren Brüdern lebt er in einer baufälligen Hütte im Roma-Zigeunerviertel. Strom und fliessendes Wasser haben sie nicht. Der Vater ist gestorben und die Mutter verdient als Tagelöhnerin nur wenig. Als Analphabetin kann sie Paul bei den Hausaufgaben nicht helfen. Abends liest Paul seiner Familie oft aus der Kinderbibel vor.

Was es kostet einem Kind Zukunft zu schenken

Jede Mahlzeit kostet Fr. 4.-
1 Woche Mittagessen: Fr. 20.- pro Kind
1 Monat Mittagstisch: Fr. 80.- pro Kind.

Die Betreuung durch ausgebildete Helferinnen und Helfer bei Hausaufgaben, beim Basteln und in der Kinderstunde
1 Woche Betreuung: Fr. 65.- pro Kind
1 Monat Betreuung: Fr. 260.- pro Kind

Wenn Sie noch Fragen haben: Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter!

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei unserem Projekt ZUKUNFT SCHENKEN unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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Sonderaktion Nr. 1353

Mehr Brot – Mehr Hoffnung:
Die Diaconia-Bäckerei wird zum Hoffnungsträger


Dank Ihrer Hilfe ist der Bäckerei im Dorf der Hoffnung ein vielversprechender Start geglückt. So vielversprechend, dass sie bereits aus allen Nähten platzt. Unser Schweizer Bäckerei-Experte Andreas Dossenbach hat sich deshalb bereit erklärt, wiederum als Freiwilliger nach Armenien zu reisen, um den dringend notwendigen Ausbau anzupacken.


Ein kurzer Rückblick: Vor zwei Jahren konnte die Bäckerei im Dorf der Hoffnung starten. Bereits heute gilt sie als Vorbild für Hilfe zur Selbsthilfe. Um auf diesem Erfolg aufzubauen, um weiteren Menschen die Chance auf eine Ausbildung als Bäcker oder einen Arbeitsplatz zu geben, müssen wir jetzt dringend die Bäckerei ausbauen.

So sieht der geplante Ausbau aus:

• Erstens wollen wir mit insgesamt zwei Öfen die Kapazität verdoppeln. Das gibt uns die Möglichkeit, Spezialitäten wie Croissants und Feingebäck zu backen, die wir den Hotels in der Hauptstadt Jerewan anbieten können, oder Brot für Diabetiker, das in Armenien nirgendwo sonst zu haben ist.

• Zweitens brauchen wir eine eigene Kornmühle, damit wir auch Getreide zu Vollkorn-Mehl vermahlen können.

Für das Dorf der Hoffnung ist das ein entscheidender Schritt in die Zukunft. Nur so kann das Dorf selbstständig werden. Nur so erhalten die jungen Männer und Frauen eine Chance auf einen Ausbildungsplatz. Und nur so können wir weitere Arbeitsplätze schaffen.

Mit jedem Laib Brot, den wir zusätzlich backen, schaffen wir Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft.


Unser Schweizer Bäckerei-Experte schreibt aus Jerewan:
Die Arbeit beginnt um 23.30 Uhr und endet gegen 08.00 Uhr in der Früh. übrigens, die Brotqualität ist ausgezeichnet. Nach meiner Einschätzung leisten die beiden Arbeitsgruppen und auch die Reinigungsfrauen sehr gute Arbeit. Mein grosses Kompliment!

UNSER TÄGLICHES BROT
Die Diaconia-Bäckerei ist zu einem Hoffnungsträger geworden. Hier schaffen wir Arbeitsplätze, hier bilden wir junge Menschen aus. Damit wird die Bäckerei im Dorf der Hoffnung zur ersten Ausbildungsstätte — weitere sind geplant. Aber um der Nachfrage gerecht zu werden, müssen wir die Bäckerei dringend ausbauen. Dafür brauchen wir einen zweiten Ofen, eine eigene Kornmühle, ein Rührwerk und all die anderen Spezialgeräte, die es für eine Backstube braucht.




Die gute Nachricht: Einen Teil des Materials haben wir als Geschenk erhalten. Für andere brauchen wir aber dringend Ihre Hilfe. Beispielsweise für das Allerwichtigste, den zweiten Ofen. Hilfe brauchen wir auch für den Transport — nach Armenien kostet er ein kleines Vermögen.

Wir wollen auf jeden Fall vermeiden, dass sich die Bäckerei im Dorf der Hoffnung in Schulden stürzen muss. Und wir wollen mit der verdoppelten Kapazität auch die Hoffnung auf eine Zukunft mit Ausbildungsmöglichkeiten und Arbeitsplätzen verdoppeln. Dank Ihrer Hilfe ist das möglich.


EIN BREITES ANGEBOT
Natürlich backt die Bäckerei in erster Linie unser gewohntes Brot, zusammen mit lokalen Brotsorten. Aber mit dem Ausbau kann die Bäckerei auch die Hotels der Stadt mit feinen Brotsorten und Croissants beliefern. Ebenfalls wichtig: In Armenien gibt es viele Diabetiker. Erst der Ausbau der Bäckerei ermöglicht es, Brot für Diabetiker zu backen. In beiden Fällen kommt der Erlös voll und ganz dem Dorf der Hoffnung zugute.




BROT FÜR DIE ZUKUNFT

Dank Ihrer Grosszügigkeit hat die Bäckerei im Dorf der Hoffnung einen erfolgreichen Start gehabt. Jetzt können wir die Kapazität mit Ihrer Hilfe verdoppeln. Das gibt nicht nur die doppelte Menge Brot, das erhöht auch die Zahl der Ausbildungsplätze und der Arbeitsplätze. Mit dem Ausbau der Bäckerei kommen wir unserem Ziel einen wichtigen Schritt näher, im Dorf der Hoffnung ein eigentliches Ausbildungszentrum zu errichten.


Mehr Brot für Armenien
Schenken Sie Brot. Schenken Sie Ausbildungsplätze, Arbeit und Hoffnung. Wir danken Ihnen von ganzem Herzen.

So können Sie helfen:
Je mehr Brot die Bäckerei backen kann, desto mehr Hoffnung gibt es für die Bewohner des Dorfes der Hoffnung. Der Ofen hat eine Kapazität von 56 Laiben Brot. Bitte helfen Sie uns, so viel Brot wie möglich zu backen!

1 Brot (1 kg) Fr. 3.-
1 Brotkorb mit 6 Laiben Brot Fr. 18.-
1 Ofenetage mit 14 Stück Brot Fr. 42.-
1 ganzer Ofen mit 56 Stück Brot Fr. 168.-

Wenn Sie noch Fragen haben: Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter!

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei diesem Projekt MEHR BROT- MEHR HOFFNUNG unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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Sonderaktion Nr. 1362

Einmal Spenden – Zweimal Helfen:
Armeniens Bergbauern hoffen –
Dank Ihrer Hilfe doppeltes Glück im Stall


Die Gegend von Chambarak ist bitterarm. Hier, direkt an der blutig umkämpften Grenze zu Aserbaidschan, sind der Boden steinig und das Leben hart. Sogar in diesem abgelegenen Winkel von Armenien wirkt sich die Wirtschaftskrise aus. Früher verdingten sich die Männer als Wanderarbeiter in Russland und konnten etwas Geld nach Hause senden. Jetzt gibt es nirgendwo Arbeit und das Geld fehlt an allen Ecken und Enden. Nur zu oft müssen die Familien fürs nackte überleben alles verkaufen, auch ihre Lebensgrundlage, das Vieh.

Aber ohne Vieh können diese genügsamen Bergbauern nicht überleben. Vieh im Stall heisst Milch, Käse, Eier und Fleisch auf dem Teller. Es heisst gesunde Kinder und ein menschenwürdiges Leben für die ganze Familie.

Um diesen Familien zu helfen, hat Diaconia sich etwas Besonderes einfallen lassen. Dank Ihrer Grosszügigkeit bringen wir Vieh zu den Bergbauern. Das Schönste dabei: Ihre Hilfe wirkt doppelt. Die erste Bergbauernfamilie erhält ausreichend Vieh und einen Futtervorrat, damit sie sich wieder eine Existenz aufbauen kann. Aber das erste Jungtier von jeder gespendeten Kuh, jedem gespendeten Schaf, Schwein oder Huhn geht an einen genauso armen Nachbarn. Mit anderen Worten: Ihre einmalige Spende hilft doppelt!

Diaconia hat die notwendige Erfahrung. Wir haben bereits Vieh in diese Gegend gebracht. Jetzt sind Vertreter aus den abgelegendsten Bergdörfern in ihrer Not zu uns gekommen: „Helft auch uns! Ohne eure Hilfe können wir nicht überleben!“


Hundertprozentiger Erfolg
Wie verlief unsere erste Hilfsaktion? Haben die Bauern Wort gehalten und das erste Kalb, Lamm, Ferkel sowie die ersten Küken abgegeben? Absolut — zu hundert Prozent! Jeder einzelne Bauer hat sich an das Versprechen gehalten und die ersten Jungtiere an einen genauso armen Nachbarn abgegeben.

Hilfe zur Selbsthilfe für Armeniens Bergbauern
Auch wenn der Boden steinig ist, die Bauern von Chambarak lieben ihr Land. Hier, oft auf über 2 000 Meter, bewirtschaften sie kleine Felder. Das Wetter hat ihnen übel mitgespielt, Dürre wechselt mit Hochwasser, und die unsicheren Zeiten machen das überleben immer schwieriger.

Alles, was die Bergbauern von Chambarak brauchen, ist Vieh im Stall und einen entsprechenden Futtervorrat, um wieder auf die Füsse zu kommen. Es sind arbeitssame und aufrechte Menschen, die hier ums überleben kämpfen. Wenn sie ihr Wort geben, dann halten sie es. Jeder Bauer, der von uns Vieh erhält, verspricht uns in die Hand, das erste Junge von einer gespendeten Kuh, einem Schaf, Schwein oder Huhn jeweils gratis an einen genauso bedürftigen Nachbarn abzugeben.

Hilfe ist dringend notwendig. Wie dringend, zeigen die Beispiele von Bergbauern-Familien, die jetzt auf unsere sofortige und nachhaltige Unterstützung hoffen.


Armine und Warasdat Simonjan
Die junge Familie lebt in einem kleinen Dorf in den Bergen, weit weg von der restlichen Welt. Warasdat und Armine sammeln im Sommer Holz und ringen dem kargen Boden etwas Kartoffeln und Mais ab. Es reicht hinten und vorne nicht. Das Haus ist zerfallen. Warasdat ist arbeitslos, seine Frau Armine erwartet ihr erstes Kind. Vieh von Diaconia ist buchstäblich ihre einzige Hoffnung. Dann kann sich die junge Familie mit Milchprodukten ernähren. Dann gibt es neben Kartoffeln auch Milch und Käse. Dann gibt es endlich Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft.

Armine macht sich grosse Sorgen: Wie soll ihr Mann sie und das Kind ernähren, wenn es geboren ist?

Die einzige Möglichkeit, im Winter das Zimmer ein wenig zu wärmen: der alte Holzofen, darauf ein paar Kartoffelscheiben als Mahlzeit.

 

Familie Saribekjan Smbat
In einem zerfallenen Haus weit in den Bergen haben wir die Familie Smbat kennengelernt. Der kleine Sohn Wresch ist zwei Jahre alt, musste aber schon viel durchmachen. Wenn es regnet, tropft es auf sein Gesicht und ins Bettchen. Oft kann er vor Hunger nicht einschlafen. Wenn er Glück hat, brät seine Mutter Kartoffeln auf dem Herd. Das ist alles, was es zum Frühstück, Mittagessen und Abendessen gibt. Drunten im Dorf haben einige Familien dank Diaconia jetzt Vieh im Stall. Darauf hofft die Familie und dafür ist sie bereit, Tag und Nacht zu arbeiten. Abends betet das Ehepaar und hofft im Vertrauen auf Gott auf unsere Hilfe.

In diesem Stall könnte das Vieh versorgt werden.

Der kleine Wresch wartet auf die Mutter, damit sie Kartoffelscheiben auf den Ofen legt.

 

Familie Arsumanjan Sjoma
In dieser Familie haben wir einen tüchtigen Jungen kennengelernt, Dawid. Nach den Hausaufgaben heizt er den Ofen ein und pflegt die kranke Grossmutter. Der Vater ist selten zu Hause. Er sucht Arbeit, doch es gibt keine. Bei unserem ersten Besuch trafen wir die Mutter nicht an. Sie musste Wasser holen. Bis zum nächsten Brunnen ist es recht weit. Die Tochter Karine lernt gut und will studieren. Aber davon kann sie nur träumen, die Familie ist völlig mittellos. Wie soll es weiter gehen? Ohne Unterstützung ist es praktisch unmöglich, in dieser Situation zu überleben.

Liebe und Respekt: Karine und alle in der Familie pflegen die bettlägerige Grossmutter.

Gerade im harten Winter ist es in Chambarak nicht leicht.

Armeniens Bergbauern beten und hoffen

Die Bergbauern von Chambarak leben in einem kargen Gebiet. Aber sie lieben ihre abgelegenen Höfe und möchten bleiben. Es sind arbeitssame und genügsame Menschen, genauso wie unsere Bergbauern. Aber in Armenien kann jeder Schicksalsschlag eine Existenz vernichten. Ein Unfall oder eine Krankheit können eine Familie zwingen, alle ihre Habseligkeiten zu verkaufen. Was dann? Versicherungen gibt es keine. Die Menschen beten und hoffen.

Die Bergbauern von Chambarak verdienen unsere Hilfe gerade weil sie sich selber helfen wollen. Tätige Hilfe zur Selbsthilfe bietet der verarmten Bevölkerung die beste Chance, auf eigenen Füssen zu stehen. Jetzt bringen Kühe, Schafe, Schweine und Hühner Hoffnung zu Menschen, die dringend unsere Hilfe benötigen.

Was kostet die doppelte Hilfe?

Doppelt helfen mit einer Kuh: Fr. 1 280.– (Euro 830.–)
Für 1 040 Franken gibt es eine Kuh. Das benötigte Heu dazu beläuft sich auf zusätzliche 240 Franken. Total 1 280 Franken pro Kuh.

Doppelt helfen mit einem Schaf: Fr. 435.– (Euro 280.–)
Ein Schaf kostet 195 Franken. Für das Futter ist ebenfalls mit zusätzlichen 240 Franken zu rechnen. Total 435 Franken pro Schaf.

Doppelt helfen mit einem Schwein: Fr. 360.– (Euro 230.–)
Ein junges Schwein kostet in Armenien 120 Franken. Für die Fütterung benötigt es nochmals 240 Franken. Total 360 Franken pro Schwein.

Doppelt helfen mit einem Huhn: Fr. 25.– (Euro 16.–)
Für 20 Franken gibt es ein Huhn. Für das Futter kommen nochmals 5 Franken hinzu. Total 25 Franken pro Huhn.

Wenn Sie noch Fragen haben: Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter!

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion EINMAL SPENDEN - ZWEIMAL HELFEN unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

Grafische-Flyer-Version (PDF, 2,5 MB)

 

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Kinderzentrum BRASOV
Vier Schwerpunkte


Gesunde Ernährung
In Rumänien bekommt ein Fünftel aller Kinder nur eine Mahlzeit pro Tag. Hunger gehört für viele arme Familien zum Alltag. Die Kinder, welche im Diaconia Kinderzentrum betreut werden, kommen ausschliesslich aus sehr armen Familien. Darum erhalten sie als Erstes, wenn sie von der Schule direkt ins Kinderzentrum kommen, eine einfache Mahlzeit. Zusätzlich werden besonders arme Familien durch Diaconia mit Lebensmittelpaketen versorgt.

Hausaufgabenhilfe / Bildung
Frisch gestärkt durch das Mittagessen machen sich die Kinder an die Hausaufgaben. In Rumänien sind die Schulen besonders streng und die Kinder müssen schon ab der ersten Klasse übermässig viele Hausaufgaben erledigen. Viele benachteiligte Kinder halten diesem Druck nicht stand und verlassen früher oder später die Schule. Nur allzu oft landen sie dann auf der Strasse. „Unsere Kinder“ hätten ohne die Unterstützung und Ermutigung unserer Mitarbeiter keine Chance, die Schule erfolgreich zu durchlaufen. Unser Ziel ist es, dass die Kinder eines Tages dank einer guten Ausbildung der Armut entfliehen können.



Kreativität, Spiel und Sport
Nach getaner Arbeit bereiten unsere Mitarbeiter ein interessantes, kreatives Programm vor. Mit Ton, Gips, Papier oder Holz wird gebastelt, gezeichnet und gemalt. Es ist jedesmal eine Freude zu erleben, wie die oft unsicheren, verspotteten und ausgegrenzten Kinder voller Stolz eines ihrer Kunstwerke vorzeigen kommen. Das Selbstvertrauen wird durch diese Arbeit gestärkt und gefördert. Dies ist sehr wichtig, da die Kinder oft aus zerstörten Familien kommen, wo sie nur wenig Zuspruch und Ermutigung empfangen.


Biblische Geschichten / Kinderstunde
Für viele der Kinder ist der Höhepunkt des Nachmittags der gemeinsame Abschluss. Es wird gesungen, Geschichten aus der Bibel werden erzählt und gemeinsam wird über persönliche Probleme, Sorgen und Ängste diskutiert. Raresch erzählt über seine Angst, wenn sein Vater die Mutter schlägt. Alex spricht über seine Mutter, die sehr krank ist. Elisabeta erzählt, wie sie jeden Abend betet, dass sie genug zu essen haben. Die Kinder lernen durch die „Kinderstunde“ und werden ermutigt, in allen ihren Herausforderungen auf Gott zu vertrauen.

Unsere Mitarbeiter

Diaconia Brasov arbeitet mit ausgewiesenen Fachleuten, welche sich mit viel Herz für die Kinder einsetzen. Ständige Weiterbildung auf den Fachgebieten wird bewusst gefördert. Ausserdem absolvieren Sozialarbeiter-Studenten von der Universität Transsilvanien bei uns ihr Praktikum. Diaconia Brasov ist eine christliche Organisation, welche die Kinder unabhängig ihrer Herkunft und Religion betreut und fördert. Diaconia Brasov besitzt für ihre Tätigkeit die rumänische staatliche Anerkennung und arbeitet eng mit anderen sozialen Institutionen zusammen. Transparenz und Professionalität sind uns wichtig. Monatlich erstellen wir einen ausführlichen Bericht (Controlling Report) sowie eine Erfolgsrechnung.

Im Diaconia Kinderzentrum werden die Kinder ganzheitlich betreut. Entwicklung von Leib, Seele und Geist ist uns ein Anliegen. Die heute benachteiligten Kinder sollen eines Tages dank guter Schul- und Ausbildung aus dem Kreis der Armut ausbrechen können.

DIESE DINDER BRAUCHEN SIE!


Dumitriana, ein begabtes Mädchen, besucht die zweite Klasse. Gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer Tante wohnt sie in einem Zimmer. Da die Mutter Putzfrau ist und sehr wenig verdient, reicht das Einkommen kaum für eine tägliche Mahlzeit. Dumitriana kommt sehr gerne ins Kinderzentrum. Besonders gefällt es ihr zu basteln und die biblischen Geschichten zu hören.


Alex ist ein achtjähriger Junge. Gemeinsam mit seiner Mutter und zwei jüngeren Brüdern lebt er in einer einfachen Hütte in einem Roma-Zigeunerviertel. Strom und fliessendes Wasser haben sie nicht. Sein Vater ist gestorben und seine Mutter verdient als Tagelöhnerin nur sehr wenig. Die Mutter von Alex ist Analphabetin und kann ihren Söhnen bei den Hausaufgaben nicht helfen. Alex liest abends seiner Familie aus der Kinderbibel vor.


Elisabetas Eltern sind beide Analphabeten. Sie wohnen gemeinsam mit den Grosseltern im Roma-Zigeunerviertel in einer kleinen Hütte. Der Vater ist sehr krank und kann nicht arbeiten. Die Familie lebt vom kleinen Einkommen, welches die Mutter als Putzfrau verdient. Die Eltern wünschen sich sehr, dass Elisabeta dank einer guten Schulbildung eines Tages aus der Armut ausbrechen kann. Sie sind sehr dankbar, dass Elisabeta das Kinderzentrum besuchen darf.

AUSGEGRENZTE KINDER!


Kinder, die das Kinderzentrum besuchen, kommen ausschliesslich aus slumartigen Aussenquartieren Brasovs. Hunger, Kälte, Krankheit und Gewalt sind für sie an der Tagesordnung. Die meisten leben mit ihren Familien in dunklen, menschenunwürdigen Hütten ohne Strom, Wasser und Heizung. Viele der Eltern sind arbeitslos, da sie selber Analphabeten sind. Für diese Kinder und ihre Eltern ist das Kinderzentrum ein Zentrum der Hoffnung!

Sie helfen konkret, indem Sie das Projekt “Kinderzentrum Brasov“ mit Ihrer Spende unterstützen.

Wenn Sie noch Fragen haben: Unsere Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter!

 

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns beim Projekt Kinderzentrum BRASOV unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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BAUSTEINE FÜR DIE ZUKUNFT
Ein Plan für Strassenkinder und verarmte Familien

Am Rande der Stadt Brasov in Rumänien dehnen sich Elendsviertel aus. Eine traurige Ansammlung von schäbigen Hütten ohne Strom, Wasser oder sanitäre Einrichtungen. Krankheit, Elend und Hunger sind allgegenwärtig.
Hier arbeitet Diaconia Internationale Hilfe. Für viele sind wir der einzige Hoffnungsschimmer in einer dunklen Welt. Wir helfen verarmten Familien und tun alles, um Knaben und Mädchen vor einem traurigen Leben als Strassenkinder zu bewahren.
Jetzt platzt unser kleines Zentrum aus allen Nähten. Wir brauchen dringend eine grössere Anlage, um die ständig wachsende Zahl gefährdeter Kinder und Familien zu betreuen.
Helfen Sie uns Baustein um Baustein zusammenzutragen. Zusammen bauen wir an einer menschenwürdigen Zukunft für die Kinder von Brasov.


Bauplan für die Kinder von Brasov
In unserem kleinen Zentrum betreuen wir bis zu 40 Kinder pro Tag und unterstützen in den Elendsquartieren gut 300 Familien. Das ist wie der berühmte Tropfen auf den heissen Stein. Es gibt noch viel mehr zu tun. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe.

So sieht die Zukunft aus
Wir planen ein Mehrzweckgebäude mit einem Essraum, wo die Kinder täglich eine warme Mahlzeit erhalten, mit Räumen für Hausaufgaben, Kinderstunde oder zum Basteln und Spielen. Aber wir brauchen auch Schulungsräume für Erwachsene und Jugendliche, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen, sowie ein Lager und eine Ausgabestelle für materielle Hilfe an verarmte Familien.




Warum ist Hilfe dringend notwendig?
Viele Kinder verlassen schon nach zwei, drei Jahren die Schule und landen unweigerlich auf der Strasse. Die Zukunftsaussichten sind trostlos. Die meisten Strassenkinder fristen später ein Leben als Gelegenheitsarbeiter oder Kleinkriminelle.
Der Schulabschluss bietet die einzige Chance, aus der Armut auszubrechen. Wir helfen den Kindern, dieses Ziel zu erreichen. Jeden Tag kommen sie nach der Schule zu uns ins Zentrum. Hier erhalten sie eine warme Mahlzeit, oft die einzige am Tag. Wir helfen ihnen bei den Hausaufgaben. Wir basteln und spielen mit ihnen — eine gelungene Bastelarbeit hilft, das angeschlagene Selbstvertrauen zu stärken. Die Resultate sind eindeutig. Bessere Schulleistungen und eine positive persönliche Entwicklung.
Kein Wunder, dass uns jeden Tag mehr Eltern bitten, auch ihre Kinder ins Programm aufzunehmen. Immer wieder müssen wir sie abweisen. Wir brauchen dringend ein grösseres Zentrum.




Ein gut vernetzter Plan
Diaconia geniesst die volle Unterstützung der Behörden. Sowohl bei der Hilfe für Kinder und Familien wie auch bei den gemeinsamen Anstrengungen, den Menschenhandel zu unterbinden. Zudem arbeiten wir eng mit der Universität von Brasov zusammen. Viele angehende Sozialarbeiter leisten bei uns ihr Praktikum ab.



Das Elend der Strassenkinder
Sie stehen an jeder Strassenkreuzung. Bei jedem Rotlicht versuchen sie, die Autoscheiben zu waschen. Sie betteln. Sie stehlen. Oft werden sie zum Opfer von Ausbeutung und Menschenhandel. Die meisten Strassenkinder haben nur einen Elternteil. Manchmal sind es sogar die Eltern, die ihre Kinder auf die Strasse zwingen. Deshalb gehören Elternbetreuung und Elternberatung genauso zu unseren Aufgaben wie die direkte Unterstützung der Kinder.
Unser Ziel ist es, die Kinder vor einem Leben auf der Strasse zu bewahren oder sie von der Strasse zurück in die Schule zu führen. Wir helfen den gefährdeten Familien auch direkt mit Lebensmitteln und Kleidern, damit die Kinder nicht zur Bettelarbeit auf die Strasse müssen. Jetzt, mit der Wirtschaftskrise, wird die Not täglich grösser. Wir brauchen dringend ein neues Zentrum, um unsere Hilfe auszuweiten.




Wie Sie helfen können
Der Rohbau für die erste Phase des neuen Zentrums kostet 180 000 Franken. Das ist eine Riesensumme. Aber jede Spende bringt uns einen Schritt weiter. Wir haben den Neubau in Bausteine aufgeteilt. Jeder Baustein kostet 20 Franken. Jeder hilft uns, den Kindern von Brasov eine Chance auf eine lebenswerte Zukunft zu ermöglichen.

Rumänien und die EU
Hilft Rumäniens EU-Beitritt den Armen? Im Gegenteil. Nur eine kleine Schicht profitiert vom Beitritt. Für die Armen sind die Lebenskosten so drastisch gestiegen, dass sie jetzt im Effekt noch ärmer dran sind. Und die steigende Arbeitslosigkeit stürzt immer mehr Familien ins finanzielle Nichts. .


Baustein um Baustein
Wir müssen schnell handeln. Der rumänische Sommer ist kurz und wir wollen den Rohbau so schnell wie möglich fertig stellen. Die Kinder können nicht warten. Täglich müssen wir zusehen, wie mehr und mehr Kinder auf der Strasse landen. Wir brauchen jeden Baustein, um das Zentrum auszubauen. Nur so können wir den Kindern von Brasov eine Aus- sicht auf eine lebenswerte Zukunft geben. Mit Ihrer Hilfe schaffen wir es. Zusammen können wir das Leben dieser Kinder verändern.

 

EHRE WEM EHRE GEBÜHRT

Der Dank und die Ehre für das Gelingen des Projektes gebühren in erster Linie Gott. Ihm ist das Zentrum gewidmet. Aber Ehre gebührt auch den Spenderinnen und Spendern. Deshalb bringen wir in der Eingangshalle des neuen Zentrums eine Erinnerungstafel an. Noch ist sie leer. Aber für jede Spende ab 500 Franken bedanken wir uns mit dem eingravierten Namen auf der Gönnertafel.



Helfen Sie uns bauen!
Ein Baustein kostet Fr. 20.-
Ein Pack Bausteine kostet Fr. 120.-
Eine Schubkarre voller Bausteine kostet Fr. 600.-
Bausteine für eine Wand kosten Fr. 6 000.-
Bausteine für einen Schulungsraum kosten Fr. 24 000.-
Bausteine für ein ganzes Stockwerk kosten Fr. 50 000.-

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns beim Bau des Schulungszentrums BRASOV unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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AKTION WEIHNACHTSFREUDE 2008
Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.
Lukas 2, 14

Dreimal Freude bereiten
Bald schon brennen in unseren Wohnstuben die Kerzen und wir freuen uns aufs Weihnachtsfest. Bei uns ist das eine Selbstverständlichkeit, an vielen anderen Orten aber sieht Weihnachten ganz anders aus. Keine Kerzen. Kein Feuer im Ofen. Kein Festmahl auf dem Tisch. Und wenn bei uns die Kinder ihre Geschenke auspacken, sitzen andere hungrig vor leeren Tellern.
Mit Ihrer Hilfe können auch die Armen, Verzweifelten und Kranken Weihnachten feiern. Mit einem Wintervorrat an Kartoffeln gegen den Hunger.
Mit Holz für eine warme Stube. Mit festen Schuhen und weihnachtlichen Überraschungen für die Kinder.

Gezielt helfen. Und das gleich dreimal.
1. Weihnachtsaktion
„Warme Stube“ — Holz zum Heizen und Kochen während der
kalten Wintertage.
2. Weihnachtsaktion
„Kartoffeln gegen den Hunger“ — Gesunde Lebensmittel für den
ganzen Winter.
3. Weihnachtsaktion
„Ohne Schuhe keine Schule“ — Arme Kinder besitzen keine
Schuhe, aber ohne Schuhe dürfen sie nicht zur Schule. Wir bringen feste Schuhe und kleine Überraschungen zu den Kindern der Ärmsten.

Helfen Sie mit!
Bringen Sie das Weihnachtsfest zu den Ärmsten der Armen.
Dank Ihrer Hilfe bringt Diaconia seit Jahren Weihnachtsfreude zu Familien in Not. Auch in diesem Jahr hoffen und beten arme Familien, dass jemand in der Weihnachtszeit an sie denkt.

Weihnachtsaktion „Warme Stube“
Gerade in Armenien und Rumänien sind die Winter äusserst hart. Das Thermometer fällt bis zu -30 Grad. Die Ärmsten der Armen können sich kein Feuerholz leisten. In den kleinen Zimmern kriecht die feuchte Kälte in die Decken und das Bettzeug. Diaconia bringt Brennholz zu armen Familien in Armenien und Rumänien, damit sie den Winter warm und trocken überstehen können.
Ein Holzvorrat für den ganzen Winter kostet für eine Familie
Fr. 400.- (€ 270.-).

Weihnachtsaktion „Kartoffeln gegen den Hunger“
Hunger ist ein ständiger Gast bei vielen verarmten Familien in Armenien, Rumänien und Albanien. Im Winter stellt sich oft die Frage: Heizen oder essen? Wir möchten, dass notleidende Familien auch in diesem Winter genügend Nahrungsmittel bekommen und helfen mit einem ganzen Wintervorrat an Kartoffeln. Je nach Situation kommen noch Reis, Gemüse und andere überlebenswichtige Nahrungsmittel dazu.
Ein Sack mit 50 Kilogramm Kartoffeln kostet Fr. 30.- (€ 20.-). Ein Wintervorrat von 300 Kilo Kartoffeln für eine Familie kostet
Fr. 180.- (€ 120.-).

Weihnachtsaktion „Ohne Schuhe keine Schule“
In Armenien, Rumänien und Albanien gilt, wer keine Schuhe hat, geht nicht zur Schule. Viel zu viele Kinder kommen aus armen Familien, die sich keine Schuhe leisten können. Ohne Schuhe keine Schule — ohne Schule keine Zukunft. Wir wollen verhindern, dass es so weit kommt und bringen als Weihnachtsgeschenk Schuhe und kleine Überraschungen zu den Kindern in den Elendsquartieren.
Ein paar feste Winterschuhe kosten durchschnittlich Fr. 60.- (€ 40.-)

 

Mit Ihrer Hilfe bringen wir auch in diesem Jahr Weihnachtsfreude zu den Ärmsten der Armen.

So schlimm ist es

Hier ist es so kalt, dass die Türe im Winter vereist. Am Morgen muss man sie jeweils aufbrechen. In diesem Verliess lebt die Familie Gahribyan, Vater, Mutter, drei Kinder und die Schwiegermutter. Sie hausen direkt neben dem Müllkeller eines Hochhauses unter den Abflussrohren. Der Betonboden ist eisig, die Rohre der Kanalisation tropfen, die Wände sind feucht. Kein Wunder, dass die Kinder ständig husten. Früher wohnte die Familie in einer kleinen Mietwohnung. Um die chronische Krankheit ihres Sohnes Khoren zu behandeln, musste sie alle ihre Habseligkeiten verkaufen. Heute verdingen sich Vater und der kranke Sohn so gut es geht. Aber es reicht weder fürs Essen noch für Khorens lebensnotwendige Medikamente.

Die Familie Abrahamyan lebt in einem verlotterten Waggon. Die Eltern und elf Kinder zwängen sich in das dunkle, enge Innere wo es kein fliessend Wasser und keine Heizung gibt. Da die Kinder weder ausreichende Kleidung noch Schuhe haben, können sie die Schule nicht besuchen. Einer der Söhne, Arthur, hat einen Leistenbruch, den die Abrahamyans aus Geldmangel nicht behandeln lassen können. Vater Tonik verdingt sich als Taglöhner, wenn er denn Arbeit findet. Das Geld reicht hinten und vorne nicht und die Kinder müssen regelmässig hungrig zu Bett.

 

... Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest

Liebe Freunde und Gönner

In unseren Einsatzgebieten herrscht jetzt tiefer Winter. Unsere Mitarbeiter kämpfen sich durch Schnee, Eis und Matsch, um die Notleidenden rechtzeitig zu versorgen.
Alle leiden unter der Kälte. Am schlimmsten ist es für die Kinder. Wir setzen alles daran, dass gerade sie richtig Weihnachten feiern können. In einer warmen Stube, mit einer warmen Mahlzeit, mit warmen Schuhen an den Füssen und kleinen Weihnachts-Überraschungen. Dafür nehmen unsere Mitarbeiter jede Mehrarbeit auf sich. Bitte begleiten Sie unsere Mitarbeiter in ihren Gebeten, dass der Herr sie in ihrer Arbeit im Dienste der Nächstenliebe leiten und bewahren möge.
Wie jedes Jahr ergänzen wir die materielle Hilfe durch unsere Kalender „Gottes herrliche Schöpfung“ mit prächtigen Fotos und Bibelzitaten in der jeweiligen Landessprache. Auf diese Weise dürfen wir mit Ihrer Hilfe auch dieses Jahr wiederum Gottes Frohe Botschaft verbreiten.
Allen unseren Freunden und Gönnern, die jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit mit uns an die Armen und Notleidenden denken, danken wir von ganzem Herzen.
Ihnen allen wünschen wir frohe und gesegnete Weihnachtstage.

Diaconia Internationale Hilfe — „Der Ostkurier“

Hans-Rudolf Hintermann
Präsident

 

 

Helfen Sie Leben retten und Freude bereiten!

Liebe Leserin, lieber Leser, Ihre Spende hilft, verzweifelten Menschen in Armut und Not beizustehen und ihnen ein frohes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Gerade kinderreiche Familien sind auf diese Hilfe dringend angewiesen.

Diaconia Internationale Hilfe — „Der Ostkurier“ geniesst seit bald dreissig Jahren das Vertrauen zahlreicher Spenderinnen und Spender. Die Not ist riesengross. Je mehr Freunde und Gönner ihre Herzen öffnen, desto mehr können wir tun, um dort zu helfen, wo Hilfe überlebenswichtig ist.
Eine besonders wertvolle Form der Hilfe ist die persönliche Patenschaft.
Mit ihr unterstützen Sie direkt ein Kind, das dringend auf Ihren Beistand angewiesen ist. Möchten Sie als Patin oder Pate einem Kind ganz persönlich helfen? Wir senden Ihnen gerne mehr Informationen über eine Kinder-Patenschaft. Rufen Sie uns an. Wir freuen uns darauf, zusammen mit Ihnen von ganzem Herzen zu helfen.

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei der Sonderaktion WEIHNACHTSFREUDE unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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Unser tägliches Brot
Mehl für die Bäckerei in Armenien

Dringend!
Die Bäckerei im Dorf der Hoffnung steht bereit — aber noch fehlt uns das Mehl für den Betrieb!
Das tägliche Brot ist im bitterarmen Armenien alles andere als selbstverständlich. Wie helfen? Mit Brot? Oder nachhaltiger mit einer Bäckerei? Genau das tut Diaconia. Denn eine Bäckerei bedeutet nicht nur Brot, sondern auch Arbeit und Ausbildungsplätze.

In Armeniens Hauptstadt Jerewan baut Diaconia das Dorf der Hoffnung für die Ärmsten der Armen — für obdachlose, arbeitslose und völlig verarmte Familien. Hier im Dorf erhalten sie ein Dach über den Kopf. Aber das ist bloss der erste Schritt. Was die Leute brauchen, ist Arbeit und Brot, und was die Kinder benötigen, ist eine solide Ausbildung.

Jetzt ist beides möglich.

In der Schweiz konnte Diaconia von einer Bäckerei die Backöfen, Rührwerke und anderen Ausrüstungen erhalten. Stück für Stück wurde alles nach Armenien transportiert und dort aufgebaut. Das Resultat ist ein kleines Wunder: In einem ehemaligen Lagerhaus am Rande des Dorfes der Hoffnung steht jetzt eine leistungsfähige Bäckerei.

Nicht nur das, ein Schweizer Bäckerfachmann hat seine Ferien geopfert und ist als Freiwilliger nach Armenien gefahren, um die Ausbildung der Bäcker zu übernehmen.

Das ist eine Riesenchance für das Dorf der Hoffnung. Aber um die Bäckerei selbsttragend zu machen, brauchen wir zweierlei. Mehl. Und Ihre Hilfe.

Brot zum Leben

Gleich beim Eingang zum Dorf der Hoffnung steht eine Lagerhalle, die nicht mehr benutzt wird. Das Gebäude eignet sich ideal als Bäckerei.

Die Leute im Dorf der Hoffnung haben sich gut auf die neue Aufgabe vorbereitet. Eine Studie zeigt, dass frisches Brot auf grosse Nachfrage stösst. Eines allerdings fehlt: Genügend Mehl, um Brot zu backen. Dafür brauchen wir Ihre Hilfe.

Warum ist die Bäckerei so wichtig?

Die neue Bäckerei kann weit mehr als Brot backen.

Die Bäckerei liefert Brot.

Die Bäckerei schafft Arbeitsplätze.

Die Bäckerei bietet Ausbildungsplätze.

Mit dem Einkommen aus der Bäckerei kann sich das Dorf der Hoffnung selber helfen. Beispielsweise beim Betrieb der Schule, die jetzt im Bau ist.

So erreicht Ihre Grosszügigkeit gleich vier Ziele! Die Bäckerei ist ein wichtiger Schritt in die Zukunft. Sie hilft den Bewohnern des Dorfes der Hoffnung, ihr Leben selber zu meistern. Genau das versteht Diaconia unter Hilfe zur Selbsthilfe.

Natürlich kommt der Erfolg nicht von heute auf morgen. Sechs Monate lang müssen wir der Bäckerei das Mehl und alle anderen Materialien liefern, und während sechs Monaten übernehmen wir sämtliche Betriebskosten. Nach Ablauf dieser Frist kann die Bäckerei selbsttragend arbeiten.

Jeden Monat benötigt die Bäckerei im Dorf der Hoffnung viele hundert Kilogramm Mehl. Ein Kilo Mehl kostet in Armenien rund 1 Franken 50 oder 1 Euro. Hinzu kommen aber noch die Kosten für Hefe, Öl, Eier, Zucker und Salz, sowie natürlich die Betriebskosten. Wir nennen das Mehl Plus. Darin ist alles enthalten, was die Bäckerei braucht, um Brot zu backen. Auf diese Weise kostet ein Kilogramm Mehl Plus 3 Franken oder 2 Euro. Unser Team in Armenien hat ausgerechnet, dass die Bäckerei während der ersten sechs Monate insgesamt 35 000 Kilogramm Mehl benötigt.

Bitte helfen Sie uns mit Mehl! Schenken Sie dem Dorf der Hoffnung das Brot zum Leben!

Der Schweizer Bäcker-Konditor-Meister Andreas Dossenbach hat seine Sommerferien geopfert, um als Freiwilliger im Dorf der Hoffnung Bäcker auszubilden. Er sagte uns: „Die Bäckerei und das Dorf der Hoffnung sind mir ans Herz gewachsen. Wie hier obdachlosen und verarmten Familien geholfen wird, ist wirklich einzigartig. Das Projekt ist besonders sinnvoll, weil es nachhaltig ist.“

Ihre Hilfe schafft Brot, Arbeit und Hoffnung auf die Zukunft:
Mehl Plus — Mehl und noch viel mehr. Alles, was es fürs tägliche Brot braucht.

1 kg Mehl Plus: 3 Franken/2 Euro
5 kg Mehl Plus: 15 Franken/10 Euro
Ein Sack mit 20 kg Mehl Plus: 60 Franken/40 Euro
Ein Sack mit 50 kg Mehl Plus: 150 Franken/100 Euro

Nur mit Ihrer Hilfe können wir den Traum wahr machen: Eine Bäckerei für das Dorf der Hoffnung. Fürs tägliche Brot. Als Arbeitsplatz. Als Ausbildungsstätte. Und als Einkommensquelle, um die Schule für die Kinder im Dorf zu finanzieren. Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Grosszügigkeit!

Brot fürs Leben
Mit Ihrer Hilfe erhält das Dorf der Hoffnung, was es zum Überleben braucht: Brot, Arbeit und eine Ausbildung für die Kinder.

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei der Sonderaktion BÄCKEREI IN ARMENIEN unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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Menschenhandel in Rumänien –
Verraten – verkauft – verstossen

Unglaublich aber wahr, Frauen, Mädchen und Kinder werden wie Vieh verschachert. Die Menschenhändler sind so dreist, dass sie sich wenige Schritte von unserem Zentrum in Brasov eingenistet haben.

Armut und Not in den Elendsquartieren machen viele Mädchen und Frauen unvorsichtig. Wenn gut gekleidete Männer oder Frauen auftauchen, die von lukrativen Jobs schwärmen, weit weg von zu Hause, vielleicht sogar im Ausland, dann glauben ihnen viele. Sie hoffen, damit endlich einen Ausweg aus der Armut gefunden zu haben. Wenn sie dann an ihrem angeblichen Arbeitsplatz ankommen, sieht die Realität anders aus. Mit Gewalt werden sie zur Prostitution gezwungen und wie Vieh von einem Zuhälter an den nächsten verkauft.

Einigen Frauen gelingt es, sich aus ihrem Sklavendasein zu befreien. Aber ihr Leidensweg ist damit noch nicht zu Ende. Oft werden sie nachher von ihren Familien verstossen. Was dann? Wieder auf die Strasse? Wir müssen helfen. Wir müssen die Not bekämpfen, die jungen Mädchen warnen und jenen einen Ausweg anbieten, die sich aus der Sklaverei befreien konnten.

Auch Kinder werden verkauft, versklavt und zum Betteln abgerichtet. Mit Ihrer Hilfe können wir den betroffenen Kindern beistehen!

Magdalena — verraten
Magdalena kommt aus einer bitterarmen Familie in Brasov, ganz in der Nähe des Diaconia-Zentrums. Ihr Vater war ständig betrunken. Obwohl sie oft hungrig zu Bett ging und sich manchmal nachts im Wald vor ihrem Vater verstecken musste, schaffte sie es in eines der besten Gymnasien der Stadt. Sie begann vom Geld zu träumen, das man angeblich im Westen verdienen kann. Eine Frau gaukelte ihr vor, wie leicht es sei, diese Träume in Spanien zu verwirklichen. Vorsichtig schlich sich die Frau in ihr Vertrauen ein und bald schon reisten die beiden nach Spanien. Dort begann Magdalenas Albtraum. Sie wurde eingesperrt, gedemütigt, geschlagen und vergewaltigt. Täglich musste sie sich prostituieren. Eines Nachts gelang ihr die Flucht. Am Morgen danach fand sie eine Zeitung mit dem Inserat einer Familie, die ein Hausmädchen suchte. Magdalena ging zur Adresse. Als die Türe geöffnet wurde, brach sie weinend zusammen. Die Leute nahmen Magdalena auf, pflegten sie und gingen mit ihr zur Polizei.

Valentina — verkauft
Die fünfzehnjährige Valentina stammt aus einem kleinen Dorf in Rumänien. Als man ihr im Ausland Arbeit anbot, freute sie sich darauf, endlich etwas zu verdienen. Gleich nach ihrer Ankunft wurde sie in ein Hochhaus gebracht. Eine Frau trat ins Zimmer. „Zieh dich aus“, befahl sie. „Ausziehen? Warum?“ Als Antwort erhielt Valentina einen Schlag ins Gesicht und einen Tritt in den Bauch. Am Abend kamen noch zwei andere Mädchen in die Wohnung. Am nächsten Tag wurden die drei in eine Waldlichtung gefahren. Dort stürzten sich fünf Männer auf sie und vergewaltigten die Mädchen. Offenbar war der Verkauf perfekt, denn am nächsten Tag wurde Valentina zu einem anderen Hochhaus gefahren. In einer Wohnung warteten bereits vier besoffene Männer auf sie. Nach einigen Monaten erklärte man ihr, sie tauge nicht mehr für die „Arbeit“ im Apartment. Jetzt musste sie am Bahnhof anschaffen. Ständig wurde sie überwacht. Eines Tages stand sie absichtlich dicht vor dem Gleis. Sie wollte sich vor den nächsten Zug werfen. Aber ein junger Mann sprach sie an. Sie erzählte ihm alles. Als Valentinas Aufpasser ungeduldig wurde, reagierte der junge Mann sofort und kaufte dem Aufpasser Valentina einfach ab. Gottseidank meinte er es gut mit ihr. Er schenkte ihr etwas Geld und schickte sie nach Hause. Bald spürte Valentina, dass sich in ihrem Bauch etwas regte. Zuerst dachte sie, sie habe etwas Schlechtes gegessen. Doch bald wusste sie, dass sie schwanger war. Und jetzt? Wie weiter?

Mioara — verstossen
Die siebzehnjährige Mioara freute sich auf ihren Ausflug mit Freundinnen ans Meer. Im Bahnhof von Bukarest mussten sie auf den Anschluss warten. Zwei junge Männer sprachen Mioara an und behaupteten, sie hätten ein Geschenk für sie. Es sei im Auto vor dem Bahnhof. Als sie beim Wagen ankamen, warfen sie Mioara auf den Rücksitz und fuhren mit ihr in ein Aussenquartier. Von da an wurde sie täglich vergewaltigt und musste den „Kunden“ zur Verfügung stehen. Sie konnte weder fliehen noch ihre Eltern verständigen. Nach fast zwei Jahren wurde sie schwanger. Ihre „Besitzer“ brachten sie ins Spital. Die Menschenhändler erkundigten sich im Spital nach dem Baby und erfuhren, es habe Aids. Noch am gleichen Tag wurde Mioara in die Stadt gefahren und aus dem Auto geworfen. Irgendwie schaffte es das Mädchen, ihr Baby aus dem Spital zu holen und zurück nach Brasov zu kommen. Das war vor sieben Jahren. Vor ein paar Wochen ist die kleine Tochter an Aids gestorben. Mioara ist heute fünfundzwanzig Jahre alt. Sie hat Aids und weiss nicht, wie lange sie noch zu leben hat.

Diaconia arbeitet mit der offiziellen „Nationalen Agentur gegen den Menschenhandel“ zusammen. In Brasov besteht die Einheit aus einem Polizeibeamten, einer Sozialarbeiterin und einer Psychologin. Rumänien kann sich kein Geld für die eigentliche Arbeit leisten und jetzt hoffen die Beamten, dass wir etwas für die geschundenen Frauen tun. Die Dienststelle führt 130 Dossiers mit den Schicksalen von Frauen und Kindern, die ganz dringend auf unsere Hilfe angewiesen sind.

MIT IHRER HILFE KÖNNEN WIR MEHR ERREICHEN
Diaconia hilft dreifach

Erstens: Wir bekämpfen die Armut.
Wer genug zu essen hat, die Schule besucht und einen Beruf erlernen kann, fällt nicht auf die Versprechen der Menschenhändler herein.

• Für jedes gefährdete Mädchen und jedes gefährdete Kind benötigen wir für Schule und Ausbildungshilfe monatlich 75 Franken (45 Euro).

Zweitens: Wir klären auf.
Wir verteilen Flugblätter und wir sind jederzeit für Gespräche mit den Mädchen da. Wenn ein Mädchen Arbeit angeboten bekommt, dann prüfen wir das Angebot.

• Ein Set Flugblätter zur Aufklärung über Menschenhandel und wie man sich dagegen schützt, kostet 25 Franken (15 Euro).

• Eine Informationsveranstaltung, beispielsweise in einer Schule, kostet 50 Franken (30 Euro).

• Persönliche Gespräche und Überprüfungen von Arbeitsangeboten können das Schlimmste verhüten. Sie kosten pro Fall 100 Franken (60 Euro).

Drittens: Wir helfen direkt den betroffenen Frauen.
Am schwierigsten ist es, den Frauen und Kindern zu helfen, sich aus ihrem Sklavenleben zu befreien. In Zusammenarbeit mit der Nationalen Agentur gegen Menschenhandel bearbeiten wir heute rund 130 Dossiers. Hinter jedem steckt ein unvorstellbares Schicksal. Jeder Fall ist anders. Einige Frauen müssen wir vor den Menschenhändlern verstecken. Andere brauchen Hilfe bei der Wiedereingliederung. Oder wir kümmern uns um Kinder, die zum Betteln gezwungen werden. Das sind langfristige Aufgaben, aber nur in monatelanger Arbeit können wir den Frauen und Kindern wirksam helfen.

• Hundertdreissig Dossiers. Jedes enthält das Schicksal einer versklavten Frau oder eines Kindes. Die monatliche Hilfe pro Dossier kostet durchschnittlich 200 Franken (120 Euro).

Ein neues Leben für versklavte Frauen und Kinder

Vor wenigen Tagen haben wir Ostern, das Fest der Auferstehung, gefeiert. Gibt es einen sinnvolleren Zeitpunkt als jetzt, versklavten Frauen ein neues Leben zu schenken? Kinder vor einem Schicksal als Bettler zu bewahren? Oder junge Mädchen davor zu schützen, in die Hände der Menschenhändler zu fallen?

• Hundertdreissig Dossiers. Jedes enthält das Schicksal einer versklavten Frau oder eines Kindes. Die monatliche Hilfe pro Dossier kostet durchschnittlich 200 Franken (120 Euro).
• Für jedes gefährdete Mädchen und jedes gefährdete Kind benötigen wir für Schule und Ausbildungshilfe monatlich 75 Franken (45 Euro).
• Ein Set Flugblätter zur Aufklärung über Menschenhandel und wie man sich davor schützt, kostet 25 Franken (15 Euro).
• Eine Informationsveranstaltung, beispielsweise in einer Schule, kostet 50 Franken (30 Euro).
• Persönliche Gespräche und Überprüfungen von Arbeitsangeboten können das Schlimmste verhüten. Sie kosten pro Fall 100 Franken (60 Euro).

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei der Sonderaktion MENSCHENHANDEL unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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Sonderaktion "Weihnachtsfreude" –
Helfen heisst Freude bereiten

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Wenn bei uns die Lichter brennen und wir Weihnachten mit einem Festmahl feiern, sieht es für jene auf der Schattenseite des Lebens weniger festlich aus. Es ist eisig kalt. Kein Ofen wärmt die Unterkunft, keine warme Kleidung hält die Winterkälte ab und die Teller bleiben leer. Viele sind verzweifelt und krank. Hunger und Kälte fordern ihre Opfer. Was tun? Mit Ihrer Hilfe möchte Diaconia wie immer zur Adventszeit die Weihnachtsfreude zu den Ärmsten der Armen bringen. Niemand sonst hilft diesen verzweifelten Menschen. Aber mit Ihrer Hilfe erhalten alte, kranke und arbeitslose Menschen eine Weihnachtsüberraschung. Einen Wintervorrat an Kartoffeln beispielsweise. Holz oder Gas für Kochherd und Ofen, um Weihnachten in der warmen Stube feiern zu können. Und die Kinder überraschen wir mit Schuhen, Spielzeug und Süssigkeiten.

Mit unserer jährlichen „Aktion Weihnachtsfreude“ helfen wir ganz gezielt. Mit Kartoffeln, Schuhen oder mit Feuerholz und Gas. Den Kindern machen wir eine besondere Freude mit Spielzeug und Süssigkeiten. Helfen Sie mit! Entweder indem Sie einfach für die „Aktion Weihnachtsfreude“ spenden, oder indem Sie sich jene Teile aussuchen, die Ihnen am wichtigsten erscheinen.

Seit Jahren bringt Diaconia Weihnachtsglück zu vielen Familien. Unsere Hilfe besteht diesmal aus folgenden Weihnachtsaktionen:
„Warme Stube“,
„Kartoffeln gegen den Hunger“,
„Ohne Schuhe keine Schule“,
„Freude für die Kinder“ und
„Vieh für Stall und Leben“.


Je nach Situation helfen wir einer Familie mit allen Komponenten oder einfach mit jenen, die am notwendigsten sind. Zusätzlich geben wir warme Winterkleider ab und helfen mit medizinischer Versorgung solange unsere Mittel reichen.

Weihnachtsaktion "Warme Stube":
In Armenien und Rumänien sind die Winter äusserst hart. Das Thermometer fällt bis zu -30 Grad. Viele Schulen können nicht beheizt werden und bleiben deshalb geschlossen. Schlimmer noch, die Ärmsten der Armen können sich kein Feuerholz leisten. In den kleinen Zimmern wird es klamm und die feuchte Kälte kriecht auch in die Decken und das Bettzeug. Diaconia bringt Brennholz zu armen Familien in Armenien und Rumänien, damit sie den Winter warm und trocken überstehen können. In Jerewan, der Hauptstadt Armeniens, ist es eigentlich günstiger, mit Gas zu heizen und zu kochen. Aber die Familien brauchen einen Gasanschluss, der 600 Franken (€ 360) kostet – keine arme Familie kann sich das leisten. Zusammen mit dem Anschluss, dem Ofen und den Gaskosten kommt das auf 800 Franken (€ 480) für den ersten Winter. Ein Holzvorrat für den ganzen Winter kostet für eine Familie je nach Einsatzgebiet zwischen Fr. 300.- (€ 180.-) und Fr. 500.- (€ 300.-). Die Gasversorgung samt Installation kommt auf rund Fr. 800.- (€ 480.-) pro Familie zu stehen.

Zukunft für albanische Kinder
Die Dorfschule im albanischen Gjoci i Vogel ist völlig verlottert. Zitternd sitzen die Kinder in den zugigen Klassenzimmern. Jetzt im Winter ist die Kälte unerträglich. So bald als möglich müssen wir die Schule renovieren. Aber dafür brauchen wir Ihre Hilfe. Die Gesamtkosten betragen 30 000 Franken (€ 18 000). Jeder Franken oder Euro zählt!

Weihnachtsaktion "Kartoffeln gegen den Hunger":
Hunger ist ein ständiger Gast bei vielen verarmten Familien in Armenien, Rumänien und Albanien. Im Winter stellt sich oft die Frage: Heizen oder essen? Wir möchten, dass notleidende Familien auch in diesem Winter genügend Nahrungsmittel bekommen und helfen mit einem ganzen Wintervorrat an Kartoffeln. Je nach Situation kommen noch Reis, Gemüse und andere überlebenswichtige Nahrungsmittel dazu.
Ein Sack mit 50 Kilogramm Kartoffeln kostet je nach Einsatzgebiet zwischen Fr. 25.- (€ 15.-) und Fr. 60.- (€ 36.-). Ein Wintervorrat von 300 Kilo Kartoffeln für eine Familie kostet zwischen Fr. 150.- (€ 90.-) und Fr. 360.- (€ 216.-)

“Ich heisse Adam Elisabata und wohne im Bezirk Brasov (Rumänien). Unsere Situation ist sehr schlecht, weil wir nichts zum Überleben haben. Ich habe drei Kinder. Mein Mann kommt nur ab und zu nach Hause. Wir leben vom monatlichen Kindergeld. Zwölf Franken pro Kind. Davon muss ich jeden Monat den Strom und das Wasser bezahlen. Nachher bleibt nicht einmal mehr genug für das tägliche Stück Brot. Jetzt kommt der Winter und ich habe keine Möglichkeit, in ein Geschäft zu gehen und warme Kleider und Schuhe für die Kinder zu kaufen. Wir haben zwar eine kleine Hütte, aber wir haben nichts, womit wir überleben können. Wir haben kein Geld und keine Nahrungsmittel. Die Kartoffeln und Zwiebeln, die Diaconia uns versprochen hat, werden uns helfen, den Winter zu überleben. Aber wir brauchen dringend Kleider und Schuhe für die Kinder sowie Betten und Decken, weil jetzt der kalte Winter kommt. Wir können alles gebrauchen! Für jede Hilfe danke ich euch aus ganzem Herzen!”

Weihnachtsaktion „Ohne Schuhe keine Schule“:
In Armenien, Rumänien und Albanien gilt, wer keine Schuhe hat, geht nicht zur Schule. Viel zu viele Kinder kommen aus armen Familien, die sich keine Schuhe leisten können. Ohne Schuhe keine Schule – ohne Schule keine Zukunft. Wir wollen verhindern, dass es so weit kommt und bringen als Weihnachtsgeschenk Schuhe zu den Kindern in den Elendsquartieren. Ein paar feste Winterschuhe kosten durchschnittlich Fr. 30.- (€ 18.-).

Maria Nastase schreibt uns:
“Ich bin die Grossmutter von Alexandru und Stefan. Die Mutter hat die beiden Buben verlassen. Jetzt sorge ich für sie. Bitte helft mir, dass ich den beiden Schuhe kaufen kann, damit sie in den Kindergarten und die Schule gehen können. Sie haben bis jetzt noch gar keine Schuhe.”

Im Diaconia-Einsatzgebiet Rumänien gehen von 1 190 schulpflichtigen Kindern nur 315 zur Schule. Die Direktorin hat alle Familien besucht und gefragt, warum die Kinder nicht zur Schule kommen. Sie erhielt immer die gleiche Antwort: Wir haben kein Geld für Schuhe, kein Geld für Schulmaterial und keine warmen Kleider für den Winter.

Weihnachtsaktion „Freude für die Kinder“:
Weihnachten ist das Fest der Liebe. Es ist herzerwärmend zu sehen, wie die Augen der Kinder leuchten, wenn wir sie bescheren. Es braucht nicht viel. Ein Spielzeug vielleicht und ein paar Süssigkeiten. Die Freude und Dankbarkeit sind überwältigend. Natürlich können wir in einer Familie nicht nur ein Kind beschenken – wir müssen an alle denken. Eine Weihnachtsüberraschung für alle Kinder einer Familie kostet im Durchschnitt Fr. 50.- (€ 30.-).

Weihnachtsaktion für verarmte Bauern „Vieh für Stall und Leben“:
Viele Bauern in Armenien und Rumänien haben alles verloren. Wir möchten ihnen Hilfe zur Selbsthilfe bringen, damit sie weiterhin ihre Höfe bewirtschaften können. In Armenien sind es vor allem Bergbauern, die unter den schwierigen Zeiten leiden. Und in Rumänien haben in diesem Herbst Unwetter zu gewaltigen Schäden geführt. Viele Bauern mussten zusehen, wie ihr Vieh von den Fluten mitgerissen wurde. Wir wollen den verarmten Bauern mit Vieh und einem Vorrat an Futter durch den Winter helfen. Die Bauern haben uns in die Hand versprochen, das erste Junge jeweils an einen genauso armen Nachbarn abzugeben.
Eine Kuh mit Futtervorrat Fr. 1 280.- (€ 766.-)
Ein Schaf mit Futtervorrat Fr. 435.- (€ 261.-)
Ein Schwein mit Futtervorrat Fr. 360.- (€ 216.-)
Ein Huhn mit Futtervorrat Fr. 25.- (€ 15.-)

Helfen Sie Leben retten und Freude bereiten!

Wir bitten Sie, liebe Leserin, lieber Leser, uns durch ihre Spende zu helfen, verzweifelten Menschen in Armut und Not beizustehen und ihnen ein frohes Weihnachtsfest zu ermöglichen. Vor allem kinderreiche Familien sind auf diese Hilfe dringend angewiesen.

Diaconia Internationale Hilfe geniesst seit über zwanzig Jahren das Vertrauen vieler Spenderinnen und Spender. Die Not ist riesengross. Je mehr Freunde und Gönner ihre Herzen öffnen, desto mehr können wir tun, um dort zu helfen, wo Hilfe überlebenswichtig ist.

Eine besonders schöne Form der Hilfe ist die persönliche Patenschaft, mit der Sie ganz direkt ein Mädchen oder einen Knaben unterstützen. Möchten Sie als Pate oder Patin bei uns mithelfen? Wir senden Ihnen gerne unsere Informationsunterlagen. Rufen Sie einfach an. Wir freuen uns darauf, zusammen mit Ihnen von Herzen zu helfen.

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie uns bei dieser Sonderaktion WEIHNACHTSFREUDE unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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Einmal spenden.
Zweimal helfen.
Bergbauern in Armenien

Im bitterarmen Armenien, in einer steinigen, verlassenen Gegend, kämpfen Bergbauern ums Überleben. Sie sind es gewohnt, hart zu arbeiten und sie wollen arbeiten. Aber jetzt gefährdet eine Folge von Dürre und Überschwemmungen ihre Existenz. Verzweifelt suchen die Männer Arbeit in der Stadt oder verdingen sich als Wanderarbeiter in Russland. Das zerreisst die Familien und entvölkert ganze Dörfer.

Die Bergbauern hier sind genügsam. Alles was sie brauchen, ist Hilfe zur Selbsthilfe. Zum Beispiel in Form einer Kuh, einem Schaf, einem Schwein oder ein paar Hühnern. Zusammen mit dem notwendigen Vorrat an Futter, können sie sich damit ihre Existenz wieder aufbauen.

Das Schönste dabei, die Nutztiere helfen nicht nur einer, sondern gleich zwei Bergbauern-Familien. Als Christen in dieser ersten christlichen Nation der Welt wissen die Bauern, was tätige Nächstenliebe ist. Wenn ihre Kuh kalbt, wenn das Schaf oder das Schwein Junge wirft oder die Hühner Küken ausbrüten, gehen die ersten Jungtiere in Zusammenarbeit mit Diaconia an ebenso arme Nachbarn. Damit wirkt Ihre einmalige Hilfe doppelt!

Tätige Nächstenliebe als Hilfe zur Selbsthilfe

Chambarak ist eine der ärmsten Regionen Armeniens. Der Boden ist steinig, das Klima rau, das Leben hart. Hier kämpfen armenische Bergbauern ums Überleben. Sie leben auf einer Höhe von 1 500 bis 2 000 Meter, ihre Felder fürs Heu liegen noch höher. In den letzten Jahren hat ihnen das Wetter übel mitgespielt. Dürre wechselte mit Hochwasser und Überschwemmungen. Die Folgen sind schlimm. Verlassene Gehöfte, zerrissene Familien, entvölkerte Dörfer.

Schon die kleinste Hilfe kann hier die Wende bringen. Die Bergbauern von Chambarak brauchen nicht viel, um wieder auf die Füsse zu kommen. Eine Kuh, ein Schaf, ein Schwein, Hühner. Das sichert einerseits das eigene Überleben und liefert andererseits Milch, Butter, Eier und Fleisch, das sich auf dem Markt verkaufen lässt.

Damit die Nutztiere die erste Zeit gut überstehen, insbesondere den harten armenischen Winter, bringen wir den Bauern jeweils zusätzlich noch einen Vorrat an Futter.

Für jede verarmte Bergbauern-Familie stellen wir einen Plan auf. Brauchen sie eine Kuh? Wäre ihnen besser mit einem Schaf oder Schwein geholfen? Würden Hühner am wirksamsten sein? Und jede Familie verpflichtet sich, die ersten Jungtiere in Zusammenarbeit mit Diaconia an einen genauso armen Nachbarn abzugeben.

“Aber wer sind diese Bergbauern? Wie müssen wir uns ihr Leben und ihre Not vorstellen? Hier ein paar Beispiele (natürlich beschenken wir je nach den eingehenden Spenden weitere, hier nicht erwähnte Familien):

Familie Adamjan:
In diesem Dorf im Grenzgebiet von Armenien kann man nur mit Haustieren überleben. Aber die Familie Adamjan hat keine. Auf einem kleinen Feld ziehen die Kinder Bohnen. Das ist alles. Vor einiger Zeit besassen sie Schafe, Hühner und zwei Kühe. Aber sie mussten alle verkaufen. Der Vater ist selten zu Hause, da er durch die Dörfer wandert, auf der vergeblichen Suche nach Arbeit. Die Kinder packen an, wo sie können. Alles, was sie zum Anziehen haben, kommt von Diaconia. Jeden Abend beten sie, dass Gott ihnen eine Kuh schenkt, ein Schaf und Hühner. Das gibt ihnen Lebensmut und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.

Familie Chatschojan:
Früher besass die Familie eine Kuh, aber der Vater musste sie verkaufen. Mit einem Teil des mageren Erlöses ist er in die Stadt gezogen, in der Hoffnung auf Arbeit. Gefunden hat er nichts. Jetzt lebt die Familie von einem kleinen Flecken Erde, auf dem sie Kartoffeln anpflanzt. Sonst gibt es nichts. Die Mutter Hasmik wünscht sich von ganzem Herzen eine Kuh, damit ihre beiden Söhne etwas Butter und Milch zu den trockenen Kartoffeln bekommen. Sie selber ist kaum arbeitsfähig. Das feuchte Haus und die ständigen Entbehrungen haben ihre Gesundheit zerrüttet. Manchmal hilft ein Nachbar. Aber was die Familie wirklich braucht, ist eine Kuh als Starthilfe in ein menschenwürdiges Leben.

Familie Chatschatrjan:
Nachts hören die drei Kinder oft, wie der Vater vor Schmerzen schreit. Bei einem Bombenangriff hat er schwere Verletzungen erlitten, die ihn arbeitsunfähig machen. Jetzt lastet die ganze Arbeit auf dem 78-jährigen Grossvater und den Kindern. Die kleine Susanna hat von der verstorbenen Grossmutter gelernt, welche Kräuter essbar sind. Die sammelt sie und die Mutter kocht eine Suppe daraus. Was fehlt, sind die dringend notwendigen Milchprodukte. Dank Diaconia erhalten die Kinder wenigstens Kleider zum Anziehen. Der grösste Wunsch der Familie aber ist eine eigene Kuh. Sasun, der Sohn, hilft bereits im Dorf bei Nachbarn im Kuhstall aus. Jeden Abend betet er darum, bald seine eigene Kuh versorgen zu können.

Familie Abrahamjan:
Nachts hören die drei Kinder oft, wie der Vater vor Schmerzen schreit. Bei einem Bombenangriff hat er schwere Verletzungen erlitten, die ihn arbeitsunfähig machen. Jetzt lastet die ganze Arbeit auf dem 78-jährigen Grossvater und den Kindern. Die kleine Susanna hat von der verstorbenen Grossmutter gelernt, welche Kräuter essbar sind. Die sammelt sie und die Mutter kocht eine Suppe daraus. Was fehlt, sind die dringend notwendigen Milchprodukte. Dank Diaconia erhalten die Kinder wenigstens Kleider zum Anziehen. Der grösste Wunsch der Familie aber ist eine eigene Kuh. Sasun, der Sohn, hilft bereits im Dorf bei Nachbarn im Kuhstall aus. Jeden Abend betet er darum, bald seine eigene Kuh versorgen zu können.

Familie Abrahamjan:
Früher besass die Familie sogar einen Traktor. Missernten und Krankheit haben alles zunichte gemacht. Der Traktor ist bloss noch eine nutzlose Ruine, das Vieh musste die Familie verkaufen. Jetzt ist der Vater in die Stadt gezogen, in der Hoffnung auf Arbeit. Bisher ohne Erfolg. Alle helfen zu Hause mit, auch die Kinder. Die Mutter klopft bei Nachbarn an, wo sie manchmal im Stall mitarbeiten darf. Die drei Töchter ziehen jeden Tag in den Wald, wo sie Pilze und Beeren suchen. Alle beten um ein Wunder. Was sie von ganzem Herzen herbeisehnen, sind ein oder zwei Schweine als Starthilfe zu einem lebenswerten Leben.

Familie Abresjan:
Vor ein paar Jahren besass die Familie noch zwei Kühe, Schafe und Schweine. Aber als die Not immer grösser wurde, musste die Familie ihr Vieh verkaufen. Damit konnte sie wenigstens einen Teil der Schulden bezahlen. Der Vater ging ins ferne Russland, wo er auf Arbeit hofft. Als Hilfsarbeiter ist das schwer und gefährlich. Das Haus der Familie ist zerfallen, alle Fensterscheiben sind zerbrochen, und der Stall ist leer. Mit Gottes Hilfe hofft die Familie, dass darin bald ein paar Schafe stehen werden. Als erster Schritt in eine bessere Zukunft.

Familie Chavaljan:
Der Vater ist schwer zuckerkrank. Hilflos muss er zusehen, wie seine Kinder beinahe Tag und Nacht arbeiten und doch am Abend hungrig zu Bett gehen. Die Mutter hilft anderen Bauern beim Melken. Geld bekommt sie keins dafür. Nur manchmal ein Stück Butter oder etwas Milch. Eigene Tiere besitzt die Familie nicht. Dabei ist es ihr grösster Wunsch, eine Kuh zu besitzen und ein paar Hühner. Die Kinder kennen sich im Stall aus und wären überglücklich, für die Kuh und die Hühner zu sorgen. Dann müssten sie auch am Abend nicht mehr hungrig zu Bett gehen.

Was kostet die doppelte Hilfe?

Tätige Hilfe zur Selbsthilfe gibt verarmten Bergbauern die Chance, auf eigenen Füssen zu stehen. Mit einer Kuh, einer Ziege, einem Schwein oder mit Hühnern bringen Sie Hoffnung zu Menschen, die dringend unsere Hilfe benötigen.

Helfen mit einer Kuh:
Fr. 1 280.– (Euro 775.–)
Für 1 040 Franken gibt es eine kräftige Kuh. Das Heu für die Überwinterung kostet 240 Franken. Mit insgesamt 1 280 Franken ermöglichen Sie einer bedürftigen Familie das Überleben. Und mit dem ersten Kalb erhält eine zweite Familie die gleiche Überlebenschance.

Helfen mit einem Schaf:
Fr. 435.– (Euro 265.–)
Ein Schaf kostet 195 Franken. Für das Futter kommen 240 Franken hinzu. Mit 435 Franken verhelfen Sie einer verarmten Familie zu einem Schaf. Das erste Lamm geht dann an einen genauso armen Nachbarn.

Helfen mit einem Schwein:
Fr. 360.– (Euro 220.–)
Ein junges Schwein bekommt man in Armenien für 120 Franken. Für die Fütterung benötigt es nochmals 240 Franken. Mit 360 Franken helfen Sie gleich doppelt: Vom ersten Wurf gehen einige Ferkel an genauso arme Familien in der Nachbarschaft.

Helfen mit einem Huhn:
Fr. 25.– (Euro 15.–)
Für nur 20 Franken gibt es ein Huhn. Das Futter kostet nochmals 5 Franken. Insgesamt 25 Franken braucht es, um einer Familie mit einem Huhn zu helfen. Sobald Küken schlüpfen, erhält eine genauso arme Familie die gleiche Hilfe.

Ja! Ich will helfen! Wenn Sie den Bergbauern in ARMENIEN helfen und uns bei dieser Sonderaktion unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.

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