DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 12 | Dezember 2018 | Erscheint monatlich | 38. Jhg.
Aus dem Haus geworfen
Die kleine Familie Varga befindet sich in grosser Not
RUMÄNIEN – „Ich habe Angst, dass die Kinder verzweifeln und mutlos werden. Darum versuche ich, ihnen unsere momentane Lage wie ein spannendes Abenteuer erscheinen zu lassen. Tagsüber bin ich stark, für Mario (7) und Andreea (2). Weinen kann ich nachts.“

Die kleine Familie Varga befindet sich in grosser Not.
Gabriela ist mit ihren 28 Jahren noch jung, trotzdem musste sie schon viel Schweres durchmachen. Ihre Ehe war nie einfach, ihr Mann ein zorniger, gewalttätiger Mensch. Trotzdem fiel Gabriela aus allen Wolken, als er sie und die gemeinsamen Kinder vor einem Jahr einfach vor die Türe stellte. Er begann eine Beziehung mit einer anderen Frau und interessiert sich nicht dafür, was aus Gabriela, Mario und Andreea wird.

Aus dem Haus geworfen.
Im Moment wohnt die junge Mutter mit den zwei Kindern bei Verwandten in einer aus Holz und Plastikfolie improvisierten Hütte. Gabriela musste ihre Arbeitsstelle aufgeben, da sie niemanden hat, der auf die Kinder aufpassen würde. Sie hatte in Braşov in einer Fabrik gearbeitet und monatlich 400 Franken verdient. Dieses Geld fehlt der kleinen Familie jetzt schmerzlich. Das Kindergeld beträgt 44 Franken. Natürlich reicht dieses Geld nicht einmal für eine Woche, die Familie befindet sich in einer furchtbaren Lage. Gabriela verdient ein paar Franken dazu, indem sie bei Nachbarn um Arbeit bittet.

Mario ist ein aufgeweckter, freundlicher Junge.
Anfangs hatte die tapfere junge Frau gehofft, dass die schwierige Situation nur vorübergehend sein würde. Unterdessen ist jedoch bereits ein Jahr vergangen und keine Besserung der Lage in Sicht. Gabriela beginnt, sich um die Zukunft der zwei Kinder zu sorgen. Sie wünscht sich von Herzen, sie ausreichend ernähren und kleiden, sowie ihnen den Schulbesuch ermöglichen zu können. Mario ist ein schlauer Bursche, er hat soeben die Vorschule begonnen. Um ihm das benötigte Schulmaterial zu kaufen, musste Gabriela sich Geld ausleihen. Den Wunsch, ihren Sohn mit schönen, neuen Kleidern auszustatten, hat die junge Mutter aufgegeben. Stattdessen kämpft sie fleissig gegen den Schmutz und sorgt dafür, dass ihre Kinder gewaschen sind und saubere Kleider tragen. Ein schwieriges Unterfangen bei den hygienischen Bedingungen, unter denen sie leben müssen. Ihr Zuhause hat weder Strom noch fliessendes Wasser.

Die kleine Andreea spürt, dass ihre Mutter bedrückt ist.
Wir möchten Gabriela und ihre Kinder in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Sie brauchen dringend Brennholz, Lebensmittel, warme Kleider und Schuhe sowie einen Schulsack und Schulmaterial für Mario. Damit sie in ein sauberes und stabiles Zuhause ziehen könnten, würden wir gern die Miete für ein halbes Jahr bezahlen in der Hoffnung, dass die Mutter bald wieder eine Anstellung findet. Mit einem Betrag von 2 800 Franken können wir für diese Familie ein Segen sein.

Eine nachhaltige Hilfe wäre eine Patenschaft für Mario und Andreea. Ganz herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3609 – "Aus dem Haus geworfen"

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Wie ein Vogel im KÄfig
8-köpfige Familie leidet unter extremem Platzmangel
ARMENIEN – Familie Barseghian lebt unter schwierigsten Bedingungen auf engstem Raum zusammen. Wie würde sie sich freuen über mehr Platz und eine ruhige Ecke zum Lernen, damit die Schulkinder ihre Hausaufgaben konzentriert erledigen können!

Die Fülle von Eindrücken, die uns beim Besuch dieser grossen Familie begegnet, ist unbeschreiblich.

Der Vater Garsevan (32) und seine Frau Marine (33) haben sechs Kinder: Saribek (8), Samvel (6), Sarah (4), Sargis (knapp 3), Isaak (1 ½) und Milena (1 Monat). Die Familie Barseghian wohnt seit 2014 in einer Einzimmerwohnung einer Überbauung. Davor lebte sie mit den Eltern und sechs Geschwistern von Garsevan zusammen.

Der Raum ist nur 15 m2 gross und hat weder Toilette noch eine eigene Küche. Die grosse Familie teilt das Badezimmer des Hauses mit vielen anderen und benutzt die Gemeinschaftsküche.

Das Leben dieser aufgeweckten Kinder gleicht dem Leben eines Vogels, der in einem kleinen Käfig eingesperrt ist. Auch Marine hat in ihrem Alltag mit unbeschreiblichen Schwierigkeiten zu kämpfen. Sie wäscht die Kleider mit kaltem Wasser in einem gemeinschaftlich genutzten Badezimmer und kocht alle Mahlzeiten in einer Küche, die sie mit vielen anderen teilen muss.

Die Kinder sehnen sich nach einem Plätzchen zum Spielen.
Es ist unvorstellbar, wie diese Familie zusammengepfercht in einem solch engen Zimmer leben kann. Mehrere Kinder schlafen in einem Bett. Es ist sehr schwierig, auf so begrenztem Raum grundlegende sanitäre und hygienische Bedingungen aufrecht zu erhalten. Der einzige Lichtblick der Eltern sind ihre Kinder. Kinder, die aber leider keinen Platz haben zum Spielen oder sich auch nur frei zu bewegen.

Garsevan arbeitet als Fahrer bei der Müllabfuhr und sorgt so gut wie möglich für seine Familie. Die ca. 190 Franken, die er im Monat verdient, reichen aber kaum für genügend Brot, geschweige denn für gesundes, vitaminreiches Essen.

Die Familie Barseghian träumt vom Leben in einer Wohnung mit fliessendem Wasser, eigener Küche, Badezimmer und vor allem genügend Platz, so dass die Kinder spielen und sich ihrem Alter gemäss entwickeln können. Den älteren Kindern, die bereits zur Schule gehen, stände eine ruhige Ecke zur Verfügung, um ihre Hausaufgaben zu erledigen.

Mit 3 700 Franken könnten wir dieser Familie für zwei Jahre die Mietkosten einer kleinen Wohnung bezahlen und dadurch den Kindern die nötige Bewegungsfreiheit ermöglichen.

Vielen herzlichen Dank, wenn Sie uns mit Ihrem Beitrag darin unterstützen!

Projekt Nr. 3610 – "Wie ein Vogel im Käfig"

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Wenn der grösste Wunsch der Schulbesuch ist
45 Kinder in Dobreni hoffen sehnsüchtig auf ein Wunder
RUMÄNIEN – Mit 110 Franken ermöglichen wir einem Kind den Schulbesuch für ein Jahr. Mit 110 Franken bringen wir ein Kind seinem Wunschtraum einen grossen Schritt näher. Mit 110 Franken bewirken wir im Leben eines Kindes ein Wunder.

45 Kinder in Dobreni hoffen sehnsüchtig auf ein Wunder.
Das neue Schuljahr hat bereits begonnen. Das zweite Semester stellt jedoch eine neue Herausforderung dar, sowohl für die Kinder als auch für ihre Eltern.

Das grösste Problem ist nicht unbedingt der Schulstoff, den die Kinder bewältigen müssen. Vielen Kindern in Rumänien fehlt es am nötigen Schulmaterial, angemessener Kleidung und Schuhen. Da es im Winter oft schwieriger ist, Arbeit zu finden, werden die finanziellen Nöte noch grösser.

In zahlreichen rumänischen Familien spielt sich Tag für Tag das gleiche Szenario ab. Ein Kind besucht die Schule vormittags. Wenn der Unterricht zu Ende ist, eilt es nach Hause, damit sein Bruder oder seine Schwester die Schuhe anziehen und nachmittags zur Schule gehen kann. Oft werden auch die Schultasche und die Stifte geteilt. Schlimmstenfalls müssen die Kinder die Schule wieder abbrechen, nur weil das Geld einfach nicht reicht für Essen, anständige Kleider und Schulmaterial.

Die zwei Jungs wünschen sich, in die Schule zu gehen.

„Ich möchte so gerne lernen!“
In Dobreni wissen wir von 45 Kindern, die Hilfe brauchen, um für die Schule ausgerüstet zu sein. Sie kommen aus sehr armen Familien. Die Kinder müssen oft hungern, weil das Geld für genügend Essen fehlt. Sie besitzen kaum warme Kleider, um ihre mageren Körper zu bedecken. Trotz, oder vielleicht sogar wegen diesen schlechten Bedingungen, unter denen sie leben, wünschen sie sich, in die Schule gehen zu dürfen. Ihre einzige Hoffnung, um der Armut zu entkommen, liegt in einer guten Bildung. Viele von ihnen haben grosse Pläne und träumen davon, später einmal Feuerwehrmann, Lehrerin oder sogar Politiker zu werden.

„Mit einem Schulabschluss finde ich später eher Arbeit.“
Wir glauben, dass wir diesen hoffnungsvollen Kindern dabei helfen können, dass ihr grösster Wunsch in Erfüllung geht und sie von einer guten Schulbildung profitieren können.

Dank Ihrer Unterstützung, liebe Spender, können die Flügel, welche diese Kinder ihren Zielen entgegen tragen, „neue Kraft kriegen, dass sie auffahren mit Flügeln wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“ (Jesaja 40,31)

Mit 110 Franken können wir ein Kind für die Schule ausrüsten. Mit 4 950 Franken könnten wir allen 45 Kindern helfen. Die einzige Chance dieser Kinder ist ein Wunder. Helfen wir ihnen doch, dieses Wunder zu erleben!

Vielen herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3611 – "Den Schulbesuch ermöglichen"

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Wenn gesundheitliche Nöte sich häufen
Die 4-jährige Sonya braucht dringend unsere Hilfe
ARMENIEN – Das kleine Mädchen hat schon viel durchgemacht. Nur nach einer gründlichen Abklärung kann es auch therapiert und hoffentlich schmerzfrei werden.

Die kleine Sonya hat schon viel Schweres durchgemacht.
Sonya, die in der Familie Ghazaryan aufwächst, ist kein Einzelkind. Sie hat fünf Brüder und zwei Schwestern. Drei Kinder besuchen die Schule und zwei studieren am Gymnasium. Die Familie besteht aus insgesamt elf Personen, denn nebst seiner Frau und den acht Kindern versorgt Manvel (43) zusätzlich seine betagte Mutter (68). Somit lastet eine grosse Verantwortung auf dem Familienvater.

Manvel arbeitet in einer Konstruktionsfirma. Mit dem spärlichen Lohn kann er seiner Familie kein luxuriöses Leben bieten. Die Kinder verstehen aber die schwierige Situation, sind mit dem Wenigen zufrieden und erbitten sich nie etwas von ihren Eltern. In dieser Familie, in der alle fest zusammenhalten, nimmt jedermann Anteil an den gesundheitlichen Problemen der 4-jährigen Sonya. Das kleine Mädchen hatte ein angeborenes Handicap. Es kam ohne Darmausgang zur Welt und musste schon fünf komplizierte Operationen über sich ergehen lassen. Es schien, als ob Sonya nun ein normales Leben führen und mit den anderen Kindern fröhlich spielen könne. Leider machten sich aber schon kurz nach der letzten Operation neue Beschwerden bemerkbar, nämlich Rückenschmerzen. Die Ärzte eines Spitals in der Hauptstadt vermuten, dass bei der Operation möglicherweise ein Nerv verletzt worden ist. Die Eltern wünschen sich eine umfassende Abklärung, so dass alle Zweifel beseitigt werden können und das Möglichste für Sonya unternommen werden kann.

Mit 2 200 Franken könnten wir mithelfen, dass die kleine Sonya gründlich untersucht und eventuell therapiert werden kann. Nur so hat sie die Chance, als fröhliches Kind ein schmerzfreies Leben führen zu können.

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!

Projekt Nr. 3612 – "Hilfe für Sonya"

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Im verlotterten Wohnwagen „zuhause“
Mit 22 Franken im Monat ist es schwierig, über die Runden zu kommen
RUMÄNIEN Marilena kämpft mit den Tränen, als sie sagt: „Ich bin so dankbar, dass meine Kinder mich nicht vergessen haben. Es bedeutet mir unendlich viel zu sehen, dass sie für uns da sind und uns helfen wollen.“

Es ist schwierig, unter solchen Umständen den Lebensmut nicht zu verlieren.
Marilena (57) hat 11 Kinder, aber nur der 15-jährige Sebastian lebt noch zu Hause. Wenn man einem alten, baufälligen Wohnwagen „Zuhause“ sagen kann. Stefan, der Vater der Kinder, hat sich vor einigen Monaten das Leben genommen. Jahrelang hatte er unter Depressionen gelitten. Eine Behandlung war aufgrund der grossen Armut nicht möglich. Marilena und Sebastian leiden sehr unter dem Verlust.

Das einzige regelmässige Einkommen der Familie ist die Kinderzulage für Sebastian, dies sind 22 Franken pro Monat. Marilena arbeitet als Tagelöhnerin auf dem Feld, findet jedoch oft keine Arbeit.

Zwanzig Jahre lang hatte sie in einer Fabrik gearbeitet, bis zu deren Schliessung. Erst in 6 Jahren bekommt sie das Pensionskassengeld ausbezahlt.

Marilena wünscht sich für ihren Sohn eine bessere Zukunft.
Sebastian hat die 9. Klasse begonnen und möchte später Koch werden. Er pendelt täglich zur Schule, der Transport kostet jedoch viel Geld.

Die Familie Farkas kämpfte schon immer gegen die Armut. Sie konnte sich nie ein eigenes Häuschen oder eine Wohnung leisten. Am wichtigsten war es, die Kinder mit Nahrung und Kleidung zu versorgen. So kommt es, dass Marilena und Sebastian nun in einem Wohnwagen leben. Das Grundstück, auf dem er steht, wurde ihnen vom Bürgermeister von Tohanul Nou zur Verfügung gestellt, unter der Bedingung, dass sie sich so schnell wie möglich ein Haus bauen. Andernfalls müssen sie das Dorf wieder verlassen.

Marilena hat es mit der finanziellen Unterstützung ihrer bereits erwachsenen Kinder geschafft, das Fundament fertigzustellen. Ihre Kinder haben bereits eigene Familien und führen ein hartes Leben in Armut und Schwierigkeiten, aber trotzdem helfen sie ihrer Mutter nach Kräften.

Dieser Wohnwagen ist Marilenas und Sebastians Zuhause.
Der Winter wird hart werden für die zwei, da sich der Wohnwagen mit dem uralten Ofen nur schlecht heizen lässt. Doch am meisten Sorgen macht sich Marilena um zwei ihrer Grosskinder. Die beiden flüchten immer wieder zu ihr, um sich vor ihrem gewalttätigen Vater in Sicherheit zu bringen. Es tut Marilena in der Seele weh, sie wieder nach Hause schicken zu müssen, sobald sich dort die Situation ein wenig beruhigt hat. Aber Hoffnung leuchtet in ihren Augen auf, wenn sie sagt: „ Wenn ich das Häuschen fertig bauen könnte, würde ich die zwei Kinder für immer hier behalten.“

Wir möchten Marilena und Sebastian mit Baumaterial unterstützen. Jede Spende ist für sie eine grosse Hilfe. Die Kosten für ein bescheidenes Haus (Ziegel, Zement, Holz, Dach, Fenster und Türen) belaufen sich auf 6 500 Franken. Zusätzlich möchten wir für Sebastians Schulweg aufkommen.

Gemeinsam können wir das schwere Los von Marilena und Sebastian erträglicher machen. Vielen herzlichen Dank für jede Spende!

Projekt Nr. 3613 – "Im Wohnwagen zuhause"

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Unterstützung für Saruhi
Mutter muss allein für ihre Kinder sorgen
ARMENIEN – Saruhi ist am Ende ihrer Kraft. Ihr Mann Taron wanderte nach Russland aus. Seit über drei Jahren hat er seine Familie nicht mehr besucht, Geld schickt er auch nur sehr spärlich. Saruhi suchte sich eine Stelle und arbeitet hart, trotzdem reicht das Geld einfach nicht aus.

Dies ist das Zuhause von Saruhi und ihrer Familie.
Nach ihrer Hochzeit im Jahre 2006 lebten Saruhi Makaryan und Taron Nikoghosyan fast ein Jahr lang zusammen mit Tarons Eltern und Geschwistern im Städtchen Talin.

Für so viele Personen war der Platz im Haus aber sehr eng und das junge Ehepaar beschloss auszuziehen. Saruhis Vater lebt und arbeitet in Russland. Er schlug seiner Tochter und ihrem Mann vor, bei Saruhis Mutter zu leben.

Das Ehepaar war einverstanden und zog nach Katnaghbjur. In der ersten Zeit konnte Taron in Talin im Strassenbau arbeiten und Geld verdienen. Aber bald ging die Arbeit zu Ende und er blieb arbeitslos.

Ab und zu schickte Saruhis Vater Geld. Die Familie wuchs jedoch, da Saruhi und Taron zwei Söhne geboren wurden. Die finanzielle Lage der Familie war ernst.

Saruhi sorgt nach Kräften für ihre Mutter und
ihre drei Kinder.
Deshalb beschloss Taron, auch nach Russland auszuwandern. Am Anfang schickte er regelmässig Geld nach Hause. Auch wenn er nicht viel schicken konnte, schaffte es Saruhi, damit gut für ihre Mutter und die Kinder zu sorgen und sie zu ernähren, denn sie war sehr sparsam.

Taron kam ein paar Mal heim und besuchte seine Familie. Der Familie wurde ein drittes Kind geschenkt, eine Tochter.

Im Frühling 2015 ging Taron wieder nach Russland. Seither kam er nie mehr nach Hause. Er fehlt der ganzen Familie schmerzlich. Die Kinder müssen ohne Vater aufwachsen. Leider schickt er weder regelmässig noch ausreichend Geld. Saruhi entschloss sich tapfer dazu, selber Arbeit zu suchen, damit die Kinder nicht mehr hungern müssen. Gott sei Dank fand sie eine Anstellung in einer Limonadenfabrik im Nachbardorf. Dort wäscht Saruhi Flaschen. Der Job ist anstrengend und wird sehr schlecht bezahlt. Für 50 gewaschene Flaschen bekommt Saruhi gerade mal einen Franken. Trotzdem ist sie sehr dankbar, dass sie durch ihre Arbeit die Familie vor dem Verhungern bewahren kann. Saruhis Mutter sorgt nach Kräften für ihre Enkel, aber sie leidet an Arthritis und hat oft starke Schmerzen. Leider sind Saruhis Arbeitstage sehr lang. Wenn sie spätabends heimkommt, sind die Kinder meistens schon im Bett. Daher vermissen die Kinder ihre Mutter sehr. Saruhi ist oft am Ende ihrer Kräfte.

Die Wohnverhältnisse sind sehr bescheiden.
Dann nimmt sie einen Tag frei, um Zeit mit ihren Kindern zu verbringen, die Grossmutter zu entlasten und sich ein wenig zu erholen. Sie hofft und betet noch immer, dass ihr Mann bald nach Hause kommt und sie sich wieder vermehrt um ihre Kinder kümmern kann.

Wir möchten dieser armen Familie nachhaltig helfen. Mit einer Kuh (inklusive Futter für ein Jahr) für 1 280 Franken könnten wir ihr Leben stark verbessern. Herzlichen Dank für Ihre Spenden.

Projekt Nr. 3614 – "Unterstützung für Saruhi"

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AUTISTISCHER JUNGE
Die Betreuung des inzwischen 14-jährigen Sohnes hat bei der Mutter Spuren hinterlassen
ARMENIEN – Nur mit unserer Hilfe hat Haykush die Möglichkeit, ihren schmerzenden Rücken behandeln zu lassen, um weiterhin für die grosse Familie sorgen zu können.

Die Grossfamilie Manukyan lebt in Gyumri, der zweitgrössten Stadt Armeniens. Mush (43) und Haykush (39) haben fünf Kinder. Sie alle sind noch minderjährig. Im gleichen Haushalt lebt auch Sirush (71), die Grossmutter.

Nach der Geburt ihres ersten Kindes, einer Tochter, kam im Jahre 2004 David zur Welt. Es war eine grosse Freude für die Eltern, ihren Sohn in die Arme nehmen zu dürfen. Nach einiger Zeit wurde festgestellt, dass der Junge an Autismus leidet. Den Eltern wurden noch drei weitere Kinder geschenkt: Sarah, Joseph und Mary.

Die letzten 14 Jahre waren sehr schwierig für die Familie. Davids Betreuung hatte ernsthafte Konsequenzen für Haykushs Gesundheit. Sie kümmert sich tagtäglich um ihre grosse Familie, dazu kommt die intensive Pflege für David. Je älter der Teenager wird, umso anstrengender werden die Aufgaben der Mutter. Sie muss David führen, baden und umsorgen. Während den letzten Jahren litt sie immer wieder unter starken Rückenschmerzen. Manchmal sind ihre Schmerzen unerträglich.

Der Zusammenhalt in der Familie Manukyan ist gross.
Mush, der Vater, arbeitet als Bauarbeiter, ist aber leider nicht fest angestellt. Im Winter ist er oft arbeitslos und die Familie kann nur auf staatliche Sozialhilfe hoffen.

Diese Familie, die mit grossen finanziellen Schwierigkeiten kämpft, hat keine Chance, für Haykush eine gründliche Abklärung und eine gute Behandlung zu bezahlen, welche ihr Erleichterung bringen würden.

Die Familie hat auch viele andere Probleme, aber Vorrang hat die Therapie für Haykushs Rücken. Mit 2 400 Franken könnten wir die nötigen Untersuchungen und Behandlungen finanzieren.

Indem wir der Mutter helfen, helfen wir auch den fünf minderjährigen Kindern, die ihre Fürsorge und Zuwendung noch viele Jahre brauchen.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Projekt Nr. 3615 – "Autistischer Junge"

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Schrecklicher Unfall
Ein „Experiment“ mit schlimmen Folgen
RUMÄNIEN – „Es wäre mir nie in den Sinn gekommen, dass Darius auf die Idee kommen könnte, mit dem Feuer zu spielen. Wäre ich doch nur fünf Minuten früher nach draussen gegangen! Es tut unsagbar weh, den eigenen Sohn so unerträglich leiden zu sehen.“

Ohne Operation kann Darius seinen Arm
nie mehr richtig bewegen.
Darius ist sieben Jahre alt. Vor einigen Monaten erlitt er einen schweren Unfall. In einem unbeobachteten Moment zündete er einen Abfallsack an, wie er es bei einem Nachbarn beobachtet hatte. Mit einem Stock stocherte er im Feuer herum. Plötzlich sprang das Feuer auf ihn über, im Abfallsack befanden sich die verschiedensten leicht entzündlichen Gegenstände.

Die Mutter hörte seine Schmerzensschreie und eilte ihm zu Hilfe - trotzdem verstrichen wertvolle Sekunden, bis die Flammen, die seine Kleider verzehrten, gelöscht werden konnten. Es folgte eine sehr schwere, schmerzvolle Zeit mit unzähligen schlaflosen Nächten und einem zweimonatigen Spitalaufenthalt.

In diesem primitiven Raum haust die ganze Familie.
Momentan ist Darius überglücklich. Er darf wieder zu Hause sein und geniesst seine Eltern und den kleinen Bruder Cristian (2). Ihm ist nicht bewusst, dass er mindestens noch eine Operation benötigen wird, um die zerstörte Haut unter der Achsel zu entfernen. Sonst könnte er seinen Arm nie richtig bewegen. Diesen Eingriff muss die Familie aber, im Gegensatz zur Notfallbehandlung direkt nach dem Unfall, selber bezahlen. Bogdan (28) und Cristina (25) gehören jedoch zu den ärmsten Familien des Dorfes. Sie haben, gerade auch deswegen, keine Chance, Arbeit zu finden und leben in bitterer Armut.

Das Zuhause der Familie Podar ist eine zerfallene Holzhütte ohne Strom, Wasser oder Toilette. Bogdans Versuche, die Hütte auszubessern, scheinen zwecklos, das Leben der kleinen Familie wird im Winter jeweils zu einem Albtraum.

Bogdan und Cristina wollten Darius für die Schule anmelden. Der kleine Junge wurde jedoch nicht aufgenommen, weil er keine „angemessenen“ Kleider hat.

Die Familie Podar braucht dringend unsere Hilfe. Wir können uns die Armut, in der die vier Personen leben, gar nicht vorstellen. Wir möchten Darius helfen, damit seine Narben richtig behandelt werden können. Er benötigt Geld für den Transport zum Krankenhaus, die Operation sowie für spezielle Cremen, damit seine Haut möglichst gut verheilen kann. Der siebenjährige Junge ist für sein Alter schwach entwickelt und braucht dringend ärztlich verschriebene Vitamine und gesundes, vollwertiges Essen. Der kleine Cristian trägt selten Windeln, weil dafür das Geld fehlt. Diese Tatsache trägt zu einer Verschlechterung der hygienischen Bedingungen und der Sauberkeit bei.

Schenken wir Darius und Cristian eine glücklichere Kindheit, indem wir ihnen Nahrungsmittel und Kleidung schenken, Windeln für Cristian und andere Notwendigkeiten. Mit 3 300 Franken können wir die Not dieser bedürftigen Familie lindern und Darius weiterhin ärztliche Behandlungen sowie die notwendige Operation bezahlen. Wir können vier Menschen Hoffnung bringen!

Projekt Nr. 3616 – "Hilfe für Brandopfer Darius"

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Ein Kühlschrank für Familie Jeghiasaryan
Wie schade, wenn kostbare, dringend benötigte Lebensmittel verderben!
ARMENIEN – Sochak und seine Frau klagen nicht und arbeiten fleissig, um die Familie durchzubringen. Sie haben eine Kuh, die ihnen wertvolle Milchprodukte liefert, welche aber leider oft verderben.

Sochak Jeghiasaryan und Ashchen Atoyan heirateten 1990. Fünf Jahre lang lebten sie zusammen mit Sochaks Bruder bei den Eltern. Als dieser heiratete, wurde der Platz langsam aber sicher zu eng.

Die Grossfamilie besass noch ein anderes Haus, leider erst im Rohbau. Sochak baute mit seinem Bruder Schritt für Schritt weiter. Bald schon zog er mit seiner Frau Ashchen und den drei Kindern ein. Seither leben sie in der Stadt Tsamakasar in der Provinz Aragatsotn.

Armenien war in dieser Zeit im Krieg mit Aserbaidschan und Sochak nahm mit anderen Freiwilligen am Krieg teil. Manchmal bekam Ashchen monatelang keine Nachricht von Sochak, sie wusste nicht einmal, ob er noch am Leben war. Zum Glück kehrte er bei Kriegsende 1994 unversehrt nach Hause zurück und die Familie war wieder vereint.

Familie Jeghiasaryan kann nur dank der eigenen Milchprodukte überleben.
Sochak betrieb Viehzucht, aber für die unterdessen 6-köpfige Familie reichte das Geld bei Weitem nicht aus. Ab und zu arbeitete er zusammen mit einem Freund in Gjumri, der zweitgrössten Stadt Armeniens, auf dem Bau. Eines Tages bekam die Firma einen grossen Bauauftrag in Russland. Der Familienvater fuhr mit der ganzen Truppe saisonweise dorthin, in der Hoffnung, Geld zu verdienen, um das Haus fertig bauen und mit dem Nötigsten ausstatten zu können. Bereits in der zweiten Arbeitssaison wurden die Gastarbeiter von den Auftraggebern nicht mehr registriert, daher wurde Sochak mit all seinen Kollegen ausgewiesen. So konnte er seine Pläne nicht verwirklichen, das Haus ist immer noch nicht fertiggestellt.

In Armenien findet er leider keine feste Anstellung und muss sich mit Gelegenheitsjobs zufrieden geben.

Zum Glück besitzt die Familie eine eigene Kuh, so hat sie wenigstens Milchprodukte. Leider ist der alte Kühlschrank seit einigen Monaten kaputt und nicht mehr zu reparieren. Verderbliche Milchprodukte können darum nicht aufbewahrt werden. Einen neuen Kühlschrank können Jeghiasaryans sich nicht leisten. Ihr Geld reicht kaum für die Grundnahrungsmittel aus.

Mit einem neuen Kühlschrank für 600 Franken können wir die Familie entscheidend unterstützen, so dass keine wertvollen Milchprodukte mehr verderben.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Projekt Nr. 3617 – "Kühlschrank"

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Schmerzhafte Trennung
Die ganze Familie leidet unter der Abwesenheit des Vaters
ARMENIEN – Es ist hart für Ashot, weit entfernt von seinen Lieben arbeiten zu müssen. Anders kann er seine Familie jedoch nicht ernähren. Mit einer Starthilfe könnte er in Armenien eine Anstellung finden.

Die Familie Petrosyan wohnt in der Provinz Kotajk. Der 35-jährige Ashot und seine Frau Amalia (30) leben mit ihren drei Kindern in einer Mietwohnung. Die beiden grösseren Kinder Alexander (9) und Elena (7) besuchen die Schule und die 4-jährige Zoya die Vorschule. Die drei Kinder werden von ihren Eltern liebevoll umsorgt. Alexander, Elena und Zoya haben hoffnungsvolle Pläne für die Zukunft. Sie wünschen sich, nach ihrem Schulabschluss einen guten Beruf erlernen zu können, um ihrem Vater zu helfen, ein eigenes Haus zu kaufen.

Leider findet Ashot in Armenien keine Verdienstmöglichkeit. Seit ein paar Jahren ist er deshalb gezwungen, in Russland zu arbeiten. Dies war für den besorgten Vater die schwierigste Entscheidung seines Lebens. Er selber sagt dazu: „Ich liebe meine Familie sehr und kann es fast nicht ertragen, sie immer wieder verlassen zu müssen. Jedes Mal, wenn ich gehe, werden meine Kinder krank und leiden unter der Trennung.“

Die ganze Familie leidet unter der Abwesenheit des Vaters.
Ashot arbeitet in Russland als Chauffeur und kann damit für seine Familie das nötige Geld verdienen, damit sie einigermassen über die Runden kommt.

Aber er vermisst seine Frau und die Kinder sehr. Wann immer er für kurze Zeit nach Hause kommen kann, versucht er in Armenien eine Arbeitsstelle zu finden, bisher leider ohne Erfolg. So bleibt ihm nichts anderes übrig, als einmal mehr von seinen Lieben Abschied zu nehmen. Nur so hat er die Möglichkeit, seine Familie mit dem Nötigsten zu versorgen.

Ashots grösster Wunsch bleibt, in seinem Heimatland arbeiten zu können, was für ihn nur mit einem eigenen Auto möglich wäre.

Mit 3 300 Franken könnten wir ihm ein passendes Auto kaufen und somit gewährleisten, dass er in Armenien Geld verdienen kann.

Helfen wir dieser Familie, mit unserer Unterstützung wieder vereint zu werden und glücklich zusammen leben zu können!

Herzlichen Dank für Ihre Spende!

Projekt Nr. 3619 – "Auto für Familie Petrosyan"

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Willkommen im Diaconia-Team
Mein Name ist Ellie Hunziker. Ich bin 36 Jahre alt und zusammen mit drei älteren Geschwistern in Leutwil aufgewachsen. Mein Vater arbeitete in der Kirchgemeinde Leutwil-Dürrenäsch als Pfarrer. Meine Eltern führten ein offenes Haus, häufig waren Besucher aus den verschiedensten Ländern bei uns zu Gast. Als der Eiserne Vorhang fiel, begannen meine Eltern unverzüglich damit, Hilfsgütertransporte nach Rumänien durchzuführen. Durch diese Transporte und die vielen Familienreisen nach Rumänien ergaben sich wertvolle Freundschaften mit rumänischen Familien, Land und Leute wuchsen uns ans Herz. So entschloss ich mich nach der Matura dazu, vor dem Start meiner Ausbildung zur Primarlehrerin ein Sozialpraktikum in Rumänien zu machen. In Craiova arbeitete ich bei „ethos open hands“ und half im Kindergarten, in der Küche und bei einem Projekt mit den Strassenkindern. In dieser Zeit lernte ich Mihai kennen, einen jungen Rumänen, der mit grossem Engagement die Strassenkinder betreute. Wir befreundeten uns. So fiel mir der Abschied von Rumänien besonders schwer…

Wieder zurück in der Schweiz, begann ich mein Studium an der Fachhochschule. Mihai kam im Jahr 2003 in die Schweiz, um im Berner Oberland zu studieren. Ein Jahr später feierten wir unsere Hochzeit. Ich unterrichtete drei Jahre lang in Lauterbrunnen, wir wohnten in Unterseen und genossen die wunderschöne Gegend. Nachdem Mihai seine theologische Ausbildung abgeschlossen hatte, kehrten wir 2007 in den Aargau zurück und wohnen seither in Oberkulm.

Mihai und Ellie Hunziker.
Ich arbeitete erneut als Primarlehrerin. Nach der Geburt unseres ersten Kindes reduzierte ich mein Pensum und war fortan Teilzeit angestellt, unterbrochen von Babypausen. Gott schenkte uns vier tolle Kinder: Joshua (10), Anna (8), Lena (5) und Micha (3).

Als Mihai vor gut einem Jahr bei Diaconia einstieg, wurde ich angefragt, ob ich für den Report Texte übersetzen und korrigieren könnte. Begeistert sagte ich zu. Das Schreiben war schon immer eine Leidenschaft von mir. Die Möglichkeit, über ein Thema zu schreiben, das mir am Herzen liegt und dadurch Menschen zu helfen, die auf Hilfe angewiesen sind, erfüllt mich mit grosser Freude und Dankbarkeit.

Im Sommer beendete ich meine Unterrichtstätigkeit. So kann ich mich - nebst reich ausgefülltem Familienalltag mit Haus, Ehemann und vier Kindern - mit viel Herzblut für die Menschen in unseren verschiedensten Einsatzländern engagieren. Ich staune darüber, wie Gott unser Leben lenkt. Bereits in meiner Kindheit pflanzte ER, durch das Vorbild meiner Eltern, die Liebe für bedürftige Mitmenschen in mein Herz. Zudem schenkt ER mir durch meinen Ehemann und jetzt auch durch die Anstellung bei Diaconia reichlich Gelegenheit, dieser Liebe auch Taten folgen zu lassen.

Alles, was ihr tut, das tut von Herzen als dem Herrn und nicht den Menschen. Kolosser 3, 23
Auf der Flucht
14-jähriges Mädchen wird von der Schule ausgeschlossen.
RUMÄNIEN – Bei Maria und Anca Mordășan häufen sich die Schwierigkeiten. Nicht genug, dass sie um ihr Leben fürchten mussten und der 6.-Klässlerin der Schulbesuch verwehrt bleibt. Das tapfere Mädchen sollte auch dringend augenärztlich untersucht, vielleicht sogar operiert werden.

Obwohl Anca erst 14 Jahre alt ist, durchlebt sie gerade einen schrecklichen Albtraum. Zusammen mit ihrer Mutter Maria (32) musste Anca vor ihrem eigenen Vater flüchten. Dieser ist Alkoholiker und bedrohte sowohl Frau als auch Tochter mit dem Tod. Die beiden haben zwar Anzeige erstattet, aber die Polizei kann nicht viel ausrichten.

Maria und Anca fanden in einer anderen Ortschaft Unterschlupf. Das alte Haus, in dem sie momentan leben, gehört einem Bekannten, der ihre schwierige Situation kennt und ihnen helfen will.

Anca hat seit ihrer frühen Kindheit Augenprobleme. Sie sieht sehr schlecht und der Zustand ihrer Augen verschlechtert sich von Monat zu Monat. Immer häufiger beginnen sie vor Übermüdung so sehr zu schmerzen, dass die 14-Jährige sich mit geschlossenen Augen ins Bett legen muss, bis diese sich erholt haben.

Bisher war sie erst einmal beim Augenarzt, als sie vor 7 Jahren in die Schule kam. Für weitere Abklärungen fehlte das Geld. Die Situation war damals schon kritisch. Unterdessen ist es höchste Zeit, das Problem in Angriff zu nehmen, bevor es zu spät ist.

14-jähriges Mädchen wird von der Schule
ausgeschlossen.
Anca sollte eigentlich die 6. Klasse besuchen. Da Maria und sie im Dorf, in dem sie Unterschlupf gefunden haben, nicht offiziell angemeldet sind, wurde Anca von der Schule abgelehnt. Morgen für Morgen sieht sie die Dorfkinder zum Unterricht gehen und leidet unter dem Ausschluss. Obwohl Anca sich nicht beklagt, sieht Maria den Schmerz ihrer Tochter und leidet mit ihr.

Die Mutter erzählt: „Trotz den Augenproblemen hat Anca in den früheren Klassen gute Resultate erzielt. Es wäre so wichtig für sie, die Schule weiterhin besuchen zu können, um so eine gute Schulbildung zu erhalten. Ich wünsche ihr ein besseres Leben.” Maria weiss aus eigener Erfahrung, wie es ist, das Leben ohne Schulabschluss meistern zu müssen. Sie ist gezwungen, mit Saisonarbeiten Geld für sich und ihre Tochter zu verdienen: Im Frühling sammelt sie Waldfrüchte, im Sommer Pilze, im Herbst hilft sie bei der Kartoffelernte. Obwohl sie sich abmüht und jede Gelegenheit wahrnimmt, verdient sie nur wenig und schafft es knapp, mit ihrer Tochter zu überleben.

Wir möchten Anca helfen und ihr den Besuch bei einem Augenarzt ermöglichen. Gerne würden wir sowohl den Untersuch als auch die Brille, die Augentropfen sowie die eventuell erforderliche Operation (einschliesslich Transport) bezahlen. Zudem wollen wir den beiden helfen, ihren Heimatschein am ehemaligen Wohnort abzuholen und sich im neuen Dorf offiziell anzumelden, damit Anca die Schule wieder besuchen kann. Für den Schulbesuch möchten wir Anca Kleider sowie das benötigte Schulmaterial kaufen.

Mit 3 100 Franken helfen wir Maria und Anca durch diese schwere Zeit hindurch und unterstützen sie dabei, wieder ein geregeltes Leben führen zu können.

Der Herr segne Sie für Ihre Hilfe!

Projekt Nr. 3620 – "Auf der Flucht"

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