DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 02 | Februar 2020 | Erscheint monatlich | 40. Jhg.
EDITORIAL
Eine ausgestreckte Hand
Das Ziel der Verkündigung des Evangeliums war von Anfang an sehr ehrgeizig! Eine Handvoll Fischer und einfache Menschen aus Galiläa und anderen kleinen Dörfern in Israel bekamen den Auftrag, die Botschaft, welche sie direkt von Jesus Christus bekommen hatten, zu verbreiten. Nicht bis nach Kana, nicht bis nach Jerusalem, nicht einmal bis nach Rom, sondern bis in alle Ecken der Welt und bis ans Ende der Zeit. Dazu gehörte auch ein Aufruf zur Dringlichkeit: „Bald kommt der Auftraggeber wieder und will die Ergebnisse sehen.“

Heute würde man dies als eine enorme Überforderung bezeichnen, ohne Berücksichtigung der begrenzten Ressourcen der Jünger.

Wenn man jedoch bedenkt, dass die Ressourcen dessen, der den Auftrag gegeben hat, unbegrenzt sind, versteht man auch, wie der Glaube einfacher Menschen an ihren erhabenen Auftraggeber zu solchen Ergebnissen führen konnte. Diese einfachen Fischer und Handwerker haben tatsächlich die Welt auf den Kopf gestellt und sind sowohl bis zum Rande der bekannten Welt als auch bis zum Ende der ihnen zur Verfügung gestellten Zeit gegangen – bis heute geht das Abenteuer des Evangeliums und der Diakonie weiter. Viele Menschen hören und sehen das Evangelium und werden selber Teil der grossen Familie Gottes auf Erden – gerettete Menschen, die Gottes Liebe widerspiegeln.

Diaconia Internationale Hilfe bemüht sich, wie viele andere christliche Hilfswerke, das Evangelium und seine Begleiterin, die Diakonie, möglichst vielen armen und benachteiligten Menschen, von Osteuropa bis in den Fernen Osten, nahe zu bringen.

Beinwil ist bloss ein kleines Dorf an einem malerischen See, wo eine Handvoll Mitarbeiter sich bemühen, Grosses zu bewegen und Grosses zu erreichen für ihre Mitmenschen in anderen Ländern. Eine ausgestreckte Hand, eine helfende, tröstende und unterstützende Hand zu sein, in einer Welt, die Heilung an allen Ecken braucht.

Herzlich Ihr


Mihai Hunziker
Geschäftsführer
Armut und Hunger
Grossfamilie lebt in unbeschreiblicher Not
ARMENIEN – Es schmerzt die 90-jährige Grossmutter, das Leid in der Familie mitansehen zu müssen und nicht helfen zu können.

Charentsawan ist eine Stadt in der Provinz Kotajk im Zentrum Armeniens. Hier lebt die Familie Shahnazaryan. Die 90-jährige Grossmutter Piruza wohnt bei der grossen Familie ihres Sohnes, welche in bedenklicher Armut lebt. Tag für Tag wünscht sich Piruza, dass sich die miserablen Bedingungen, in der die Familie ihres Sohnes leben muss, bessern dürfen.

Piruzas Sohn, Hrach (41) und seine Frau Ani (38) haben sechs Kinder. Meline (14), Susanna (11), David (9) und Anahit (6) besuchen die Schule, der kleine Narek (5) geht in den Kindergarten. Mushegh (15), der Älteste, studiert an der Hochschule.

Hrach ist der einzige Verdienende in der Familie. Sein Magengeschwür bereitet ihm Sorgen. Wegen seiner angeschlagenen Gesundheit kann er keine strenge körperliche Arbeit verrichten. Manchmal wird ihm von Bekannten eine Arbeit angeboten, welche dann mit einem kleinen Geldbetrag entlohnt wird. Ani ist Hausfrau und sorgt für die Grossmutter und die täglichen Bedürfnisse der grossen Familie.

Es ist sehr schwierig für eine Familie ohne regelmässiges Einkommen, täglich alle hungrigen Mäuler zu stopfen. Bei einer karitativen Einrichtung erhalten Shahnazaryans eine Mahlzeit pro Tag kostenlos.

Arm, verlassen, krank und ohne festes Einkommen – die Situation der Familie Shahnazaryan ist verzweifelt.
Die Kinder sind sehr scheu und leben zurückgezogen. Sie versuchen, die häusliche Armut zu verstecken. Sie machen den Eltern keine Vorwürfe, weil es ihnen an Nahrung und Kleidern mangelt und sie nicht die gleichen Bedingungen haben wie ihre Klassenkameraden. Sie versuchen, zusammenzuhalten und einander zu helfen.

Die Wohnung, in der die arme Familie lebt, ist in einem baufälligen Zustand. Es ist eine der wenigen Wohnungen, die noch keinen Gasanschluss haben. Im Winter kommt zur Nahrungsknappheit und dem Mangel an Kleidern noch ein anderes Problem, nämlich die Heizung. Shahnazaryans verbrennen alte Kleider, Schuhe und Abfälle, die sie während des Sommers gesammelt haben.

Bei so vielen Nöten ist es sehr schwierig zu entscheiden, was diese Familie am dringendsten braucht.

Mit 2 400 Franken können wir mit Brennholz, Nahrung, Kleidern und Medikamenten helfen.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Zusammen können wir das Leben dieser Familie verändern.

Projekt Nr. 3838 – "Grossfamilie in unbeschreiblicher Not"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Verschlossene Türen
Das Geld für Nareks ärztliche Behandlung fehlt
ARMENIEN – Wegen gesundheitlicher Probleme nicht arbeiten zu können und somit nicht die Möglichkeit zu haben, für die Familie aufzukommen, treibt den Vater in grosse Not und Verzweiflung. Er hat an verschiedensten Stellen um Hilfe gebeten, jedoch erfolglos.

Verschlossene Türen.
Robert Aleksanyan (46), seine Frau Lamar (42) und die beiden Söhne Narek (13) und David (12) wohnen gemeinsam mit Hayastan Michaelyan (49), einem Verwandten, in Arevik in der Provinz Armavir. Die Familie bewohnt das untere Stockwerk eines halbfertigen Hauses, welches in einem sehr ärmlichen Zustand ist.

Weil niemand Arbeit hat, fehlt auch das Einkommen. Der Vater Robert hat Probleme mit seinen Beinen, er hat grosse Mühe beim Gehen. Nicht für seine Familie sorgen zu können, hat sein Selbstwertgefühl stark angegriffen.

Er sagt von sich selbst: „Ich kann mich nicht wirklich als Vater und Ehemann betrachten, da ich meine Familie nicht unterstützen kann.“ Sein Gesichtsausdruck ist sehr ernst, als er erzählt: „Ich habe schon an viele Türen geklopft, leider ohne Erfolg. Niemand hat uns geholfen!“

Das Geld für Nareks ärztliche Behandlung fehlt.
Narek, der älteste Sohn, leidet an Epilepsie und ist geistig zurückgeblieben. Er sitzt den ganzen Tag auf dem kalten Boden neben der Türe und beobachtet das Dorfgeschehen. Eigentlich sollte er regelmässig in der Hauptstadt Jerewan untersucht werden und die Verordnung für die angepassten Medikamente erhalten. Das kann sich die Familie jedoch nicht leisten. Deshalb hat Narek keine ärztliche Betreuung, was den Eltern natürlich grosse Sorgen bereitet.

Narek und David sollten schon lange zur Schule gehen. Angemessene Kleider, Schuhe, Schulmaterial und andere nötige Utensilien fehlen. Narek fehlt auch der Mut, am Unterricht teilzunehmen, weil er sich seiner Krankheit schämt. David bleibt zu Hause bei seinem Bruder.

Die beiden Knaben haben eine sehr enge Beziehung, müssen aber schon in jungen Jahren die harte Seite des Lebens kennen lernen und viel Leidvolles ertragen.

Mit 1 800 Franken könnten wir dieser Familie unter die Arme greifen und ihr hartes Leben ein bisschen erleichtern.

Vielen herzlichen Dank für jede Spende!

Projekt Nr. 3839 – "Medizinische Hilfe für Narek"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Armut verhindert Schulbesuch
Gute Schülerin möchte lernen – muss aber immer wieder zu Hause bleiben
RUMÄNIEN – Madalina hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Sie musste zwar bereits zwei Schuljahre wiederholen, weil sie oft wochenlang den Unterricht nicht besuchen kann, da die Kleider oder die Schuhe dazu fehlen. Trotzdem schaut sie vorwärts. Als Älteste in der Klasse hat sie keinen leichten Stand, doch sie gibt nicht auf und lernt, wann immer sie die Möglichkeit hat.

Die 14-jährige Madalina wohnt zusammen mit ihren vier Brüdern Danut (16), Octavian (12), Darius (11) und Andrei (7) und ihren Eltern Dan und Angi im Dorf Dumbravita. Die Familie Varga ist sehr arm, aber äusserst fleissig. Alle sieben Familienmitglieder wohnen in einem Raum, der nur 25 Quadratmeter gross ist.

Madalina ist ein tatkräftiges Mädchen, das im Haushalt viel hilft. Weil sie leider oft nicht zur Schule gehen konnte, musste sie zwei Schuljahre wiederholen. Wenn sie in der Schule ist, lernt sie sehr eifrig. Sie ist eine gute Schülerin. Momentan muss sie jedoch der Schule fernbleiben, da sie keine Schuhe hat.

Gute Schülerin möchte lernen – muss aber immer wieder zu Hause bleiben.
Die Eltern standen vor einer schwierigen Entscheidung: Was ist dringender, Brennholz zu kaufen, um den Winter zu überstehen, oder Schuhe, damit Madalina den Unterricht besuchen kann? Es tat ihnen weh, ihre Tochter enttäuschen zu müssen, aber sie sahen keine andere Möglichkeit. Angi erzählt uns: „Das Brennholz brauchen wir, um zu überleben. Wenn wir nicht heizen können, werden die Kinder vielleicht krank. Geld für einen Arztbesuch oder für Medikamente haben wir jedoch keines. Es war eine harte Entscheidung! Madalina möchte so gern lernen...“

Mit 2 400 Franken können wir Madalina und ihre Brüder über längere Zeit mit Schulmaterial, Nahrungsmitteln, Schuhen und Kleidern unterstützen. Ausserdem möchten wir gern den Hof zementieren. Dies würde den allgegenwärtigen Schlamm stark reduzieren und der ganzen Familie dienen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und Mithilfe!

Projekt Nr. 3840 – "Schulbildung = Chance"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Tatkräftig und voller Vertrauen
„Was auch immer geschieht, Gott kümmert sich um uns“
RUMÄNIEN – Trotz der schwierigen Situation, in der sich Ancuta mit ihren drei Töchtern befindet, verliert sie weder ihren Mut noch ihr Gottvertrauen. Tapfer geht sie Schritt für Schritt vorwärts und hofft, dass sich ihre Umstände eines Tages bessern dürfen.

Die 23-jährige Ancuta hat drei Töchter: Nicoleta (6), Anais (3) und Ilinca (1 Jahr und 3 Monate).

„Was auch immer geschieht, Gott kümmert sich um uns.“
Bis vor Kurzem lebte sie mit ihren Kindern in der Nähe von Brașov in einer kleinen Einzimmerwohnung. Leider teilte ihr die Vermieterin vor einigen Monaten mit, dass die Wohnung nicht mehr zur Verfügung stehe und sie innerhalb von zwei Wochen ausziehen müsse. So fand Ancuta bei ihrer Tante Unterschlupf, 45 Kilometer von Brașov entfernt.

Dort lebt neben der Tante noch eine andere Familie in dem kleinen Haus mit zwei Zimmern. Der Platz ist sehr eng.

Helfen wir dieser tapferen Mutter, ihr Vorhaben zu vollenden.
Seit zwei Jahren hat Ancuta eine Arbeitsstelle in der Stadt, sie reinigt in verschiedenen Häuserblocks die Treppen. Die tapfere Mutter ist sehr dankbar für diese Stelle. Dank dem Lohn und den Kinderzulagen hat Ancuta monatlich 270 Franken zur Verfügung. Dieser Betrag reicht gerade so für das Allernötigste.

Momentan kostet es viel Geld, die Fahrten zur Arbeit zu bezahlen, weil die Tante in Persani wohnt, 45 Kilometer von Brașov entfernt. Es ist jedoch für die kleine Familie sehr wichtig, dass die Mutter, welche nur vier Schuljahre abschliessen konnte, die Arbeitsstelle behalten kann.

Angespornt durch die Hoffnung auf ein besseres Leben, begann Ancuta vor einigen Monaten, für sich und ihre Töchter ein kleines Häuschen zu errichten. Momentan fehlt das Geld, um weiterzubauen, aber die junge Mutter gibt die Hoffnung nicht auf, mit ihren Töchtern eines Tages in einem eigenen Zuhause wohnen zu dürfen.

Ancuta baut eigenhändig ein „Zuhause“ für ihre Kinder.

Mit 4 000 Franken können wir Familie Kozaks Traum wahr werden lassen. Wir möchten sie mit Baumaterial, Nahrungsmitteln und Kleidern unterstützen und für Ancuta ein Bus-Abonnement bezahlen, damit sie nach Brașov zur Arbeit fahren kann. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Projekt Nr. 3841 – "Tapfere Mutter braucht Hilfe"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Ein Albtraum
In Lebensgefahr – und alle schauen weg
RUMÄNIEN – Elena hatte eine schreckliche Kindheit. Ihre Eltern trennten sich, als sie noch klein war. Die Mutter heiratete erneut. Da Elena bis zum Alter von 18 Jahren keine Geburtsurkunde hatte, konnte sie auch nie die Schule besuchen. Lesen und schreiben kann sie trotzdem, sie brachte es sich selbst bei.

Die Mutter und Elenas Stiefvater bekamen noch acht Kinder. Es war Elenas Aufgabe, auf sie aufzupassen.

Das Leben des armen Mädchens bestand aus Schlägen, Missbrauch und Vernachlässigung.

Im Alter von 15 Jahren meinte sie, an der Seite eines Jungen endlich ein bisschen Ruhe und Liebe gefunden zu haben und zog zu ihm und seinen Eltern. Sie flehte ihre Mutter an, die benötigten Dokumente zu unterschreiben, um endlich die Geburtsurkunde machen lassen zu können, doch ohne Erfolg. Die Mutter liess sich nicht erweichen.

Elena war noch ein Kind. Ein Kind, welches nur Gewalt und Härte kannte, welches keinen einzigen Tag in der Schule gewesen war und keinerlei Bildung hatte. Bereits mit 16 Jahren gebar sie ihr erstes Kind, den heute 5-jährigen Daniel. Zwei Jahre später kam Delia zur Welt und vor zwei Monaten Sofia.

Bereits nach Daniels Geburt bahnte sich der Albtraum an. Der Vater der Kinder begann zu trinken und Elena brutal zu verprügeln. Oft drohte er sogar, sie umzubringen.

„Selig sind, die da Leid tragen; denn sie sollen getröstet werden.“ (Matthäus 5,4)
Daniel und Delia merkt man an, dass sie stark traumatisiert sind. Viel zu oft mussten sie miterleben, wie ihr Vater ihre geliebte Mutter schlug und bedrohte. Vor einem Monat, kurz nach der Geburt von Sofia, hielt es Elena nicht mehr aus. Sie schnappte sich die Kinder und verliess fluchtartig ihr Zuhause. Ohne Geld in der Tasche, aber mit einer riesigen Angst im Nacken, flehte sie einen Busfahrer an, sie zu ihrer Tante zu bringen. Gott sei Dank hatte der Mann ein Herz und nahm die Flüchtenden ohne Fahrkarte mit.

Elena wusste, dass ihre Tante nicht gastfreundlich ist, aber ihr blieb keine andere Wahl. Für kurze Zeit konnte die verzweifelte Mutter dort Unterschlupf finden, aber dann machte ihr die Tante klar, dass sie wieder gehen müsse. So kam Elena an die Pforte von Diaconia Brașov und flehte um Hilfe und Beistand.

Elena lebt in grosser Angst. Sie fürchtet, mit ihren Kindern auf der Strasse zu landen und hat Panik, dass ihr Mann sie finden könnte. Sie musste ihr Telefon sperren lassen, weil er sie wiederholt mit dem Tod bedrohte. Natürlich ging sie in ihrer Not zur Polizei und hoffte, eine Verfügung gegen ihren Mann erwirken zu können, aber niemand wollte ihr helfen.

Wie können wir Elena und ihren Kindern beistehen? Das Beste wäre es, ihnen für mindestens zwei Jahre eine kleine Wohnung an einem sicheren Ort zu mieten (4 800 Franken) oder ihnen ein kleines Häuschen (12 Quadratmeter) mit fliessendem Wasser und WC zu kaufen (10 000 Franken). Zusätzlich möchten wir Elena, Daniel, Delia und Sofia mit Kleidern, Windeln, Milchpulver und Nahrungsmitteln aushelfen.

Familie Hodorog befindet sich in unvorstellbarer Not und Bedrängnis. Wir wollen nicht wegschauen, sondern hinsehen und handeln. Vielen Dank, wenn Sie uns dabei helfen!

Projekt Nr. 3842 – "Elenas Albtraum"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Schwindende Hoffnung
Junge Familie kämpft einen aussichtslosen Kampf
ARMENIEN – Wir möchten die Lebensbedingungen von Familie Manasyan verbessern, indem wir ihr ein Badezimmer finanzieren. Dies würde den Alltag der fünfköpfigen Familie erleichtern und verschönern.

Sarkis und Lusine Manasyan heirateten 2012 und haben drei wunderbare Kinder. Raisa ist sieben, Robert vier und Romella zwei Jahre alt. Die Eltern haben keine Arbeitsstelle, das einzige Einkommen besteht aus einer staatlichen Unterstützung von 75 Franken monatlich.

Trotz vieler Probleme haben sie ihr freundliches Lächeln noch nicht verloren. Sie haben die Hoffnung nie aufgegeben, einmal aus der finanziellen Notlage herauszukommen und ein eigenes Häuschen bauen zu dürfen.

In den letzten sieben Jahren wohnten sie in verschiedenen Dörfern und Distrikten zur Miete. Jetzt leben sie in Parakar in einem Container, der auf dem Land des Grossvaters steht.

Die grosse Armut und die Platznot in den verschiedenen Unterkünften haben die Kinder geprägt und teilweise psychische Probleme verursacht. Der vierjährige Robert läuft immer wieder weg. Er hat grosse Schlafprobleme, fühlt sich eingeengt und würde viel lieber im Freien übernachten.

Junge Familie kämpft einen aussichtslosen Kampf.
Im Container sind weder Toilette noch Badewanne vorhanden. In grossen Behältern schleppt Lusine das Wasser zum Haus ihrer Schwiegereltern, um die Kinder im Hof baden zu können. Die junge Mutter hat Rückenprobleme, was sie jedoch nicht daran hindert, sich abzumühen, um den Kindern das kleine Vergnügen bieten zu können.

Als Romella auf die Welt kam, sind die Hoffnungen der Eltern auf eine bessere Zukunft wieder aufgeblüht. Zur Geburt des dritten Kindes erhielt die Familie vom Staat eine finanzielle Zuwendung. Voller Freude legte Sarkis in der Nähe des Containers das Fundament für das eigene Haus und begann mit dem Bau eines Badehäuschens. Leider reichte das Geld nicht weit. Nun stehen die knapp mannshohen Wände des Badezimmers da als stumme Zeugen eines grossen Traumes.

Um den kleinsten Traum der Familie erfüllen zu können und ein bisschen Glück in ihr Leben zu bringen, würden wir ihr gern für 3 300 Franken das begonnene Badezimmer fertig bauen. Mit Spenden von 10 000 Franken könnte sogar das Wohnhaus gebaut werden.

Herzlichen Dank, wenn Sie uns helfen, diesen Traum wahr zu machen!

Projekt Nr. 3843 – "Hilfe in ausweglosem Kampf"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Hilfe für Angela und Marcel
Geldnot wegen Krankheit
RUMÄNIEN – Der kranke Marcel möchte seiner Frau so gern helfen und kann doch nicht. Das ist für den tatkräftigen, liebevollen Familienvater eine richtige Qual.

Die Familie Kosak war niemals reich. Marcel (50) und Angela (47) lebten jedoch über die Jahre sparsam und fleissig und schafften es so, ihre acht Kinder zu ernähren und sogar ein Haus mit drei Zimmern zu bauen. Die Kinder sind zwischen 14 und 31 Jahre alt, die meisten von ihnen haben unterdessen eigene Familien gegründet.

Marcel leidet darunter, dass er keine Hilfe mehr sein kann für seine Familie.
Leider bemerkte der Familienvater vor zwei Jahren alarmierende gesundheitliche Symptome. Die medizinischen Untersuchungen ergaben einen Blasentumor, welcher im Mai 2018 operativ entfernt wurde. Durch diese Operation wurden jedoch die Nieren in Mitleidenschaft gezogen. Seit einem halben Jahr benötigt Marcel deshalb dreimal wöchentlich eine Dialyse.

Die Wohnung ist feucht und kalt, die Lebensmittel sind knapp.
Marcel hatte als Hirte gearbeitet und so das Einkommen der Familie verdient. Seit er krank wurde, fällt sein Lohn weg. Die finanzielle Lage der Familie hat sich dadurch drastisch verschlechtert. Dazu kommt, dass Marcel Windeln braucht, diese sind sehr teuer. Angela kümmert sich um ihren kranken Mann und versucht, Haus und Hof in Ordnung zu halten. Sie beklagt sich nie, aber es ist offensichtlich, dass die schweren Arbeiten, die früher von ihrem Mann übernommen wurden, sehr anstrengend sind für die tapfere Frau.

Als Marcel noch gesund war, werkelte er fortwährend am Haus, ersetzte hier etwas, flickte dort etwas. Diese Unterhaltsarbeiten fehlen nun dem Gebäude. Seit einigen Monaten drückt Wasser durch die Wände, was einerseits für die Einrichtung schädlich ist, andererseits aufgrund des Schimmelpilzes auch gesundheitsschädigend. Es bedrückt Marcel, dass er aufgrund seiner Krankheit nicht in der Lage ist, etwas dagegen zu tun. Er macht sich Sorgen und liegt nachts stundenlang wach.

Das Ehepaar teilt Sorgen und Leid und ist dankbar für jede Hilfe.
Wir möchten Familie Kozak helfen, die betroffene Wand aussen zu isolieren und innen zu reparieren, so dass das Problem der Feuchtigkeit gelöst wird. Mit einem Vorrat an Windeln für Marcel, Kleidung und Lebensmitteln für die ganze Familie können wir ins Haus von Angela und Marcel grosse Erleichterung bringen. Die Verwirklichung dieses Projekts kostet 3 600 Franken. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Projekt Nr. 3844 – "Schwerwiegende Folgen nach Krebserkrankung"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.

Das hässliche Gesicht der Armut
Wir möchten George, Ianis und Nicoleta eine normale Kindheit ermöglichen
RUMÄNIEN – „Wir kämpfen gegen die Armut. Wir bereiten den Unterricht vor, richten unser Zentrum sauber und farbenfroh ein, kochen gesundes Essen und setzen uns voll ein. Und wir werden dies auch in Zukunft tun, Tag für Tag. Warum tun wir das? Weil wir das Gute lieben und weil wir wissen, dass wir gemeinsam mit Ihnen das Böse in der Welt reduzieren können.“

Die Worte von Monica Pirvu, der Leiterin des Kinderbildungszentrums KiBiZ, gehen unter die Haut. Es ist wahr, die Armut hat ein hässliches Gesicht. Wie abstossend das Antlitz der Armut ist, können wir uns in der Schweiz schon fast nicht mehr vorstellen.

Hinter Fenstern, die mit Karton verschlossen sind, wächst eine Generation einer dunklen Zukunft entgegen.
Den Mitarbeitern von Diaconia Brașov begegnet es jedoch auf Schritt und Tritt. Es gibt Tage, da kommen die Menschen in Scharen zur Türe des Diaconia-Zentrums. Frierende, hungernde und verzweifelte Notleidende, deren einzige Hoffnung Diaconia ist.

Die Eltern bitten um Hilfe für ihre Kinder.
Heute möchten wir Ihnen Familie Cimpoier vorstellen. Razvan (32) und Nicoleta (26) sind seit sieben Jahren verheiratet und haben drei Söhne, George (6), Ianis (5) und Nicu (3).

Früher lebten sie zusammengepfercht bei Nicoletas Eltern, vor zwei Jahren fanden sie eine eigene Unterkunft. Fenster haben sie keine, die Öffnungen sind mit Karton verschlossen, die Wände sind feucht und schadhaft. Seit sieben Jahren arbeitet Razvan in einer grossen Fabrik. Der Lohn ist gering und die tägliche Fahrt von 20 Kilometern verschlingt bereits einen grossen Teil davon.

Nicoleta versucht nach Kräften, für ein bisschen Gemütlichkeit zu sorgen...
Der älteste Junge, George, sollte eigentlich täglich zur Schule und anschliessend ins KiBiZ gehen, wo er Hilfe bei den Hausaufgaben sowie eine warme Mahlzeit erhalten würde. Weil jedoch saubere, warme Kleider, Winterschuhe und anständige Lebensbedingungen fehlen, bleibt George dem Unterricht meistens fern. Seine Chancen auf eine bessere Zukunft sinken jedoch drastisch ohne Schulbildung. Das Gleiche gilt auch für Ianis und Nicu.

... aber die desolaten Bedingungen in der Unterkunft der Familie sind nicht zu übersehen.
Wir möchten hier eingreifen und die Lebensbedingungen der Familie Cimpoier verbessern. Bitte helfen Sie mit, George, Ianis und Nicu die Chance auf Schulbildung zu schenken! Für 3 000 Franken können wir den verzweifelten Eltern mit Fenstern, einer dichten Türe, einem Ofen zum Heizen und Kochen sowie Kleidern und Lebensmitteln unter die Arme greifen. Wir bedanken uns von ganzem Herzen!

Projekt Nr. 3846 – "Das hässliche Gesicht der Armut"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Hilfe zur Selbsthilfe
Mit einem kleinen Coiffeursalon könnte Shushanik ihre Familie unterstützen
ARMENIEN – Shushanik ist eine tatkräftige junge Frau. Obwohl sie gerne studiert hätte und ihr dies aufgrund des Geldmangels verwehrt blieb, resignierte sie nicht. Im Gegenteil, sie entdeckte eine Marktlücke, eignete sich die erforderlichen Fähigkeiten als Coiffeuse an und ist bereit, ihre Familie zu unterstützen. Nun fehlt ihr nur noch die nötige Ausrüstung – hier ist unsere Hilfe gefragt.

Im Jahre 2009 veränderte ein harter Schicksalsschlag das Leben der Familie Marianyan. Slavik, der Vater, der an Nierenproblemen gelitten hatte, starb und hinterliess eine grosse Lücke, ja, eine grosse Leere. Mit dem Ehemann und Vater starben auch die Träume der Familie, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Der Schmerz und die Trauer waren so gross, dass niemand in der Familie sich vorstellen konnte, je wieder lächeln zu können…

Als Slavik krank geworden war, half seine Mutter Anahit tatkräftig beim Bebauen eines Grundstückes in der Nähe der Wohnung. Seitdem sie aber im Jahr 2018 auch verstorben ist, liegt die ganze Last auf Narines Schultern. Diese Last vermag sie kaum zu tragen und sie ist verzweifelt. Sie macht sich grosse Sorgen, weil sie nicht weiss, wie sie die Familie allein durchbringen kann. Das einzige Einkommen ist ein Zuschuss vom Staat von 150 Franken im Monat.

Narine (40) wohnt mit ihren drei Kindern in Arevik. Anahit ist 20, ihre Schwester Shushanik 18 und ihr Bruder Hambardzum 13. Die älteste Tochter, Anahit, studiert an der Universität in Jerewan im dritten Jahr Agrarwissenschaft. Sie ist sehr fleissig und eine ausgezeichnete Studentin.

Mit einem kleinen Coiffeursalon könnte Shushanik ihre Familie unterstützen.
Shushanik hat die Schule ebenfalls mit einem guten Resultat abgeschlossen. Leider musste sie den Traum von einem Studium begraben, weil das Geld nicht reicht. Shushanik liess sich aber nicht entmutigen und entschied sich, Coiffeuse zu werden. Für den Preis von 100 Franken konnte sie zwei Monate lang eine kurze Lehre machen. Der Beruf gefällt ihr und entspricht ihren Begabungen. In der kleinen Stadt Arevik wohnen rund 3000 Menschen und es hat keine einzige Coiffeuse für Damen.

Shushanik macht sich grosse Sorgen um ihre Familie und möchte so gern ihrer Mutter und den Geschwistern helfen. Sie weiss, dass sie als Coiffeuse Geld verdienen würde, mit dem sie ihre Familie unterstützen könnte. Sie wünscht sich, ihrer Mutter einen Teil der finanziellen Last abzunehmen.

Wenn sie eine kleine Ecke in ihrem Haus einrichten und dort arbeiten könnte, wäre das ein grosser Segen für die ganze Familie. Shushanik hat aber keine Ahnung, woher sie das Geld nehmen sollte, um die nötigen Einrichtungsgegenstände zu finanzieren. Aber sie lässt sich die Hoffnung nicht rauben, dass sie das Leben ihrer Lieben zum Guten verändern und wieder ein wenig Freude ins Haus bringen kann.

Um Shushanik zu unterstützen, brauchen wir 1 900 Franken. Wer hilft uns dabei?

Ganz herzlichen Dank für Ihre Spende!

Projekt Nr. 3847 – "Hilfe für Shushanik"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


PDF dieser Ausgabe hier öffnen