DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 03 | März 2020 | Erscheint monatlich | 40. Jhg.
EDITORIAL
Liebe Leserinnen und Leser
Mitte Januar durfte ich in Beinwil am See einen schönen Nachmittag verbringen mit Personen, die an unserem Hilfswerk interessiert sind.
Ich konnte die Arbeit in unseren Einsatzländern präsentieren und zielgerichtet über konkrete Projekte berichten.

Es ist eine Freude, im Schnellgang durch die verschiedenen Arbeitsbereiche und Unterstützungsmöglichkeiten zu gehen, bis der Punkt kommt, wo das Herz auf beiden Seiten für etwas brennt. Sei es eine Patenschaft oder eine Schule, ein Heim, ein Kind aus einem abgelegenen Dorf in Rumänien, Armenien oder gar noch weiter entfernt in Indien. Es gibt so viele Menschen, die unsere Hilfe und unsere Unterstützung nötig haben.

Diese Möglichkeit für ein persönliches Gespräch bei uns in Beinwil am See haben auch Sie! Ich lade Sie ganz herzlich ein, vorbei zu kommen, um mehr über die Arbeit, die Projekte und die Herzensanliegen von Diaconia Internationale Hilfe und dem Mitarbeiter-Team zu erfahren.

Herzlich Ihr


Mihai Hunziker
Stv. Geschäftsführer
Vom Ehemann verlassen
Irina hat den Boden unter den Füssen verloren
Rumänien – „Wenn ich merke, dass mich die Verzweiflung erneut wie eine riesige Welle überrollt, suche ich mir einen sicheren Ort, an dem ich den Tränen freien Lauf lassen kann. Meine Kinder sollen mich nicht weinen sehen.“

Irina (26) befindet sich mit ihren zwei Kindern in einer schwierigen Situation. Ihr Ehemann hat die Familie im Stich gelassen. Er will die Verbindung abbrechen, nicht einmal für die Kinder bekundet er noch Interesse.

Da Irina die Miete nicht mehr bezahlen konnte, musste sie vorübergehend bei einer Tante Unterschlupf suchen. Die Familie ihrer Tante lebt jedoch auf ganz engem Raum und die momentane Wohnsituation ist sehr schwierig. Irina merkt, dass es an der Zeit wäre, ihre Tante zu verlassen, aber sie weiss nicht, wie sie es schaffen könnte, ein Zimmer zu mieten.

Die junge Mutter konnte nur vier Schuljahre absolvieren und findet deshalb keine Arbeitsstelle. Das einzige Geld, das Irina zur Verfügung steht, ist das Kindergeld. Der Vater bezahlt keinen Unterhalt für seine Kinder. Die verzweifelte Mutter dachte daran, vor Gericht zu gehen und die Unterhaltszahlungen einzufordern, aber sie fühlt sich schon beim Gedanken daran überfordert und das Geld, um ein Verfahren zu eröffnen, fehlt ihr auch.

Irina hat den Boden unter den Füssen verloren.
Der sechsjährige David ist in der Vorbereitungsklasse. Er hat viele Bedürfnisse, die ihm seine Mutter allesamt nicht erfüllen kann, angefangen bei sauberen Kleidern und guten Schuhen bis hin zum Schul-material. Das Geld reicht nicht einmal für die Lebensmittel.

Irina ist froh, dass weder David noch seine kleine Schwester Sofia (2) ahnen, wie ernst die Situation ist.

Wir möchten dafür sorgen, dass Irina ihren Kindern ein stabiles Zuhause bieten kann. Gern würden wir der kleinen Familie ein bescheidenes Häuschen mieten und für Irina einen Job suchen, für den ein Schulabschluss keine Voraussetzung ist.

Mit 2 900 Franken können wir die grosse Not der verlassenen Familie lindern und Hoffnung schenken.

Herzlichen Dank, wenn Sie an Familie Prejmerean denken!

Projekt Nr. 3852 – "Vom Ehemann verlassen"

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In unerträglicher Not
Ein eigenes Zuhause für Laura und ihre Söhne
RUMÄNIEN – Da das eigene Häuschen unbewohnbar ist, musste die verzweifelte junge Mutter bei ihren Eltern unterkommen. Diese sind jedoch alkoholkrank und machen Laura und ihren Kindern das Leben zum Albtraum.

Als Laura Cocicodar mit 16 Jahren ihren Freund kennen lernte, konnte sie ihr Glück kaum fassen. Endlich durfte sie ihr Zuhause, in dem sie so viel Schweres und Trauriges erlebt hatte, verlassen. Endlich hatte sie jemanden gefunden, der sie anständig behandelte und mit ihr gemeinsam ein liebevolles Daheim aufbauen wollte.

Ein eigenes Zuhause für Laura und ihre Söhne.
Die beiden errichteten sich ein kleines Häuschen und bekamen zwei Söhne, Ionut (6) und Ricardo (1 Jahr und 3 Monate).

Doch dann lernte ihr Mann eine andere Frau kennen. Er verliess Laura und die gemeinsamen Kinder. Laura verfiel in eine tiefe Depression. Sie blieb allein mit ihren zwei kleinen Jungen, ohne Brennholz, ohne Geld, ohne Lebensmittel. Da sie so jung eine Familie gegründet hat, hatte sie nie eine Anstellung. Die Schule besuchte sie nur sechs Jahre lang.

Mit diesem defekten Dach ist das Haus unbewohnbar und gefährlich.
Das kleine Häuschen begann zu verlottern, aber da war niemand, der Laura geholfen hätte, es zu reparieren.

Der jungen Mutter blieb nichts anderes übrig, als all ihren Mut zusammenzunehmen und mit den beiden Kindern an die Tür ihres Elternhauses zu klopfen und um Einlass zu bitten.

Die Eltern haben grosse Alkoholprobleme. Wenn sie getrunken haben, drohen sie Laura und den Kindern regelmässig mit dem Rausschmiss.

Nach solchen Krisen geht Laura mit den Buben bei ihrem verlotterten Häuschen vorbei und überlegt sich, ob es nicht doch irgendwie möglich wäre, es zu renovieren und wieder dort einzuziehen. Sie wünscht sich nichts anderes als einen ruhigen, trockenen und warmen Ort, an dem ihre Kinder in Frieden aufwachsen können. Aber ohne eine helfende Hand ist sie nicht imstande, diesen Traum zu verwirklichen.

Ionut besucht die Vorbereitungsklasse und Ricardo braucht seine Mutter noch rund um die Uhr.

Wie dankbar wäre Laura, ihren Kindern ein friedliches Zuhause bieten zu können!
Für das heruntergekommene Häuschen benötigen wir Renovierungsmaterial sowie ein Fenster und zwei neue Türen, einen warmen Fussboden aus Holz, einen neuen Ofen und Möbel. Wir hoffen, dass wir dank Ihrer Unterstützung das Haus renovieren können. So könnte Laura ihre Kinder in Frieden aufziehen. Für die Verwirklichung dieses Projekts benötigen wir 4 000 Franken. Vielen Dank für alle Unterstützung!

Projekt Nr. 3853 – "Unerträgliche Not"

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Völlig mittellos
„Eure Hilfe ist unsere einzige Hoffnung“
ARMENIEN – Hätten die Nachbarn nicht Erbarmen, müsste Narine mit ihren Kindern verhungern.

Narine Zohrabyan ist 35 Jahre alt und lebt in Lusagyugh, einem Dorf in der armenischen Provinz Aragatsotn. Sie hat fünf Kinder: Sarkis (13), Taruhi (11), Gohar (10), Manik (6) und Anna (3). Die Familie befindet sich in einer sehr kritischen, hoffnungslosen Situation.

Für lange Zeit hat Narine die Brutalität ihres Ehemannes ertragen. Den Kindern zuliebe hat sie jahrelang geschwiegen und still gelitten. Ihr Mann ist Alkoholiker und wenn er betrunken war, hat er sowohl seine Frau wie später auch seine Kinder geschlagen.

„Eure Hilfe ist unsere einzige Hoffnung.“
Es kam der Tag, an dem Narine dies nicht länger aushalten konnte. Um ihre Kinder und sich vor weiteren Schlägen zu schützen, liess sie sich 2016 von ihrem Mann scheiden.

Zuerst zog sie mit den Kindern zu ihren Eltern, dann mietete sie einen Raum in einer Zweizimmerwohnung. Das andere Zimmer ist von anderen Mietern bewohnt. Die Wohnung befindet sich in einem armseligen Zustand. Die Wände sind nur halb fertig, das Zimmer ist kalt und feucht.

Wie unsagbar traurig, wenn Kochtopf und Magen leer bleiben!
Vier Kinder besuchen die Schule, müssen aber immer wieder zu Hause bleiben, weil Kleider, Schulsachen und andere Notwendigkeiten fehlen.

Narine kann nicht arbeiten gehen. Sie leidet an Varikose (schmerzhafte Krampfadern) und hat Mühe beim Gehen. Die Kinder unterstützen ihre Mutter psychisch und physisch, so gut sie können.

Die Töchter Zaruhi und Gohar haben Augenprobleme, die leider nicht behandelt werden können, da das Geld fehlt und sie nicht einmal genug Kleider und Nahrung haben. Die Mutter leidet schmerzlich darunter, dass sie nicht genug Geld hat, um ihre Kinder mit dem Allernötigsten zu versorgen.

Die Familie erhält vom Staat keine Unterstützung.

Das bedeutet, dass Narine keinerlei Einkommen hat. Wie gut, dass die Nachbarn ihnen mit Kleidern und Essen aushelfen!

Wie gern würden wir Narine helfen und sie und ihre Kinder ein bisschen glücklicher und hoffnungsvoller machen! Dazu brauchen wir 2 400 Franken.

Danke, wenn Sie uns das mit Ihren Spenden ermöglichen!

Projekt Nr. 3854 – "Völlig mittellos"

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Schulbildung ist das grosse Ziel
Eine aussergewöhnliche Familie
RUMÄNIEN – Obwohl das Elternpaar Viatan selbst einen sehr schlechten Start ins Leben hatte, kämpft es für die Zukunft der Kinder. Unterstützen wir gemeinsam den grossen Einsatz von Victor und Viorica!

Victor und Viorica repräsentieren ein wirklich aussergewöhnliches Paar.

Eine aussergewöhnliche Familie.
Viorica hatte schon in der Kindheit grosse gesundheitliche Probleme. Sie besuchte zwar für einige Jahre die Schule, aber da sie viel Zeit im Spital verbringen musste, konnte sie weder die Schule noch eine Ausbildung abschliessen.

Viorica sorgt sich um die Zukunft ihrer Familie.
Victor wurde als Kind von seinen Eltern verlassen. Er wuchs in einem Kinderheim auf und konnte nur vier Schuljahre absolvieren. Aber er lernte, ums Überleben zu kämpfen. Die beiden heirateten und bekamen zwei Kinder, die auch etwas ganz Besonderes sind. Ana ist elf Jahre alt, Denis acht. Die Eltern wünschen sich von Herzen, dass das Leben ihrer Kinder einfacher und schöner sein darf als ihr eigenes. Ihr grösster Wunsch ist es, dass Ana und Denis die Schule abschliessen können.

Mit filigranen Handarbeiten versucht die fleissige Mutter, die knappen Finanzen aufzubessern.
Der Vater liess sich den Lebensmut trotz seiner schweren Kindheit nicht nehmen und bemüht sich tagtäglich nach Kräften, für seine Familie das Beste zu tun. Mit seinen 39 Jahren besucht er momentan die Abendschule, um seinen Schulabschluss nachzuholen. Dadurch könnte er einen besser bezahlten Job finden und seine Familie ernähren. Ohne Schulabschluss erhält man in Rumänien einen Minimallohn von 300 Franken pro Monat. Obwohl Victor eine anspruchsvolle Arbeit an einer komplizierten Maschine erledigt, bekommt er nur das Gehalt eines ungelernten Arbeiters. Mit dem Abschluss in der Tasche wird sich das ändern.

Viorica hat eine körperliche Behinderung und erhält deshalb eine Rente von 100 Franken monatlich. Auch sie tut alles, um das Leben ihrer Kinder zu verbessern. Sie stellt kleine, kreative Handarbeiten her, die sie verkauft, um mit dem Erlös etwas zum Einkommen beitragen zu können. Da die vierköpfige Familie in einem einzigen Raum lebt, kocht, isst und schläft, ist der Platz sehr knapp. Aber Viorica lässt sich davon nicht abhalten und arbeitet Tag für Tag fleissig an ihren filigranen Stücken.

Trotz dem grossen Einsatz der Eltern ist das Einkommen der Familie an der unteren Grenze. Die medizinische Behandlung von Viorica sowie der Tochter Ana, die an einer Autoimmunerkrankung leidet, kostet jeden Monat rund 150 Franken.

Trotz der grossen Not hat Familie Viatan die Lebensfreude nicht verloren.
Um die Last, die auf den Schultern der Eltern liegt, zu verringern, haben wir Denis in unser Tageszentrum aufgenommen. So erhält er jeden Tag eine ausgewogene Mahlzeit und kann nebst dem Erledigen der Hausaufgaben auch sportliche und spielerische Aktivitäten geniessen, die in seinem Alter so wichtig sind.

Wir möchten Vioricas Unternehmen gerne unterstützen. Durch den Kauf einer kleinen Nähmaschine, einer Schneidmaschine und anderen Werkzeugen könnten wir Viorica helfen, ihre Arbeit auszubauen und das Einkommen zu verbessern. Zudem möchten wir ein Zimmerchen an ihr Haus anbauen, damit die fleissige Mutter dort ihre Werkstatt einrichten könnte und die Platznot der Familie dadurch gelindert würde. Mit 2 000 Franken helfen wir diesem fleissigen Ehepaar, seine Familie auf einen guten Weg zu bringen und schenken Ana und Denis die Chance auf einen Schulabschluss und bessere Startchancen. Wir empfehlen Ihnen dieses Projekt ganz herzlich!

Projekt Nr. 3855 – "Eine aussergewöhnliche Familie"

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Die Zeit drängt
Angst vor erneuter Obdachlosigkeit!
ARMENIEN – Anahit fleht: „Bitte helft uns zu überleben, gebt uns eine Chance, wieder an Wunder zu glauben...“

Die heute 58-jährige Anahit lebte mit ihrer Familie zehn Jahre lang in Lachin, wo sie als medizinische Assistentin arbeiten konnte. Mit Levon (58) hatte sie fünf Söhne und eine Tochter. Momentan lebt nur noch der jüngste Sohn Roland (23) bei ihr und ihrem Mann, denn im Laufe der Jahre haben die älteren Söhne und die Tochter geheiratet und eine Familie gegründet. Sie leben weit entfernt.

Im Jahr 1994 traf ein grosses Unglück die Familie. Der älteste Sohn wurde im Berg Karabach – Krieg verwundet. Um seine medizinische Behandlung bezahlen zu können, verkauften die Eltern ihr Haus. Leider vergeblich! Ihr Sohn verstarb und die Familie war obdachlos.

Der Verlust ihres Sohnes und die aussichtslose Wohnsituation stürzten Anahit in tiefe Verzweiflung.

Während neun Monaten lebten Anahit, Levon und Roland unter trostlosen Bedingungen in einer Garage. Sie hatten weder Wasser, Heizung, Essen noch Kleider. Anahit beschreibt diese Zeit als die härteste und grausamste ihres Lebens. Als ihre Tochter von der schwierigen Situation hörte, holten sie und ihr Mann die drei nach Jerewan, nahmen sie bei sich auf und unterstützten sie sieben Jahre lang. Als dann aber Anahits Enkelin heiratete, wurde der Platz im kleinen Häuschen zu eng.

Nach langem Suchen fanden sie schliesslich eine Wohnung in Zvartnots im Zentrum Armeniens. (Dort befindet sich auch eine faszinierende Ruinenstätte mit interessanten Ausgrabungsfunden.)

Angst vor erneuter Obdachlosigkeit!
Die Miete beträgt 100 Franken. Ihre Wohnung ist in einem desolaten Zustand. Es gibt weder Badezimmer noch Waschbecken, Heizung oder Wasser.

Bis 2018 arbeitete Levon als Taxichauffeur. Roland arbeitet auf dem Bau, sein Lohn ist sehr klein und reicht gerade mal für einen Bruchteil der Mietkosten. Im Moment verdient er gar nichts, denn im Winter wird nicht gebaut.

Die Familie erhält keine Unterstützung vom Staat.

Das Ehepaar leidet an diversen gesundheitlichen Problemen: Anahits Lymphgefässe sind von Fadenwürmern befallen, sie hat Krampfadern und Rückenprobleme, Levon hat Hepatitis. Beiden fehlen die medizinische Betreuung sowie die medikamentöse Behandlung. Als sich Levons Zustand vor ein paar Tagen verschlechterte, wurde er ins Spital gebracht. Weil er kein Geld hat, wurde er ohne medizinische Versorgung wieder nach Hause geschickt. Auch Anahits Zustand wird immer schlimmer, sie kann sich kaum bewegen. Oft gibt es nichts zu essen. Wenn Geld vorhanden ist, wird es für günstige Grundnahrungsmittel gebraucht.

Gesunde Ernährung, die für Levon so wichtig wäre, können sie sich nicht leisten.

Weil die Familie in letzter Zeit die Miete nicht bezahlen konnte, gab ihr der Vermieter eine einwöchige Frist. Wenn die Mietkosten bis dahin nicht bezahlt sind, stehen Anahit, Levon und Roland erneut auf der Strasse!

Mit 3 200 Franken können wir diese Familie mit Medikamenten und Essen unterstützen und in den Wintermonaten auch die Miete bezahlen. Vielen herzlichen Dank für jede Spende!

Projekt Nr. 3856 – "Drohende Obdachlosigkeit"

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Der Traum von einer dauerhaften Bleibe
Trotz vollem Einsatz aller Familienmitglieder braucht Familie Srapyan unsere Hilfe
ARMENIEN – Auch wenn Gagik und Gurgen noch Kinder sind, haben sie die grosse Not erkannt und übernehmen Verantwortung für die Familie, aus der sich der Vater davongeschlichen und sie einsam und wehrlos zurückgelassen hat.

Die Familie Srapyan besteht aus vier Personen: Aregnaz (39), Gohar (15), Gagik (14) und Gurgen (12).

Im Jahre 2003 heirateten Aregnaz und Artyom. Es folgten schwierige Jahre, in denen die Eltern weder Arbeitsstellen noch eine passende Unterkunft fanden.

Schliesslich erhielt die Mutter eine Anstellung auf einer Farm.

Artyom, der Vater, verliess die Familie und liess Frau und Kinder in grosser Armut und Not zurück. Kurz darauf wurde das Paar geschieden. Die Mutter übernahm die volle Verantwortung für ihre drei Kinder und zog mit ihnen nach Baghramyan in der armenischen Provinz Armawir. Dort mietete sie ein kleines Haus, das die Familie aber schon bald wieder verlassen musste. Nach anstrengender Suche fand sie eine enge, heruntergekommene Unterkunft für 30 Franken.

Trotz vollem Einsatz aller Familienmitglieder braucht Familie Srapyan unsere Hilfe.
Die 15-jährige Gohar ist krank, sie leidet an Epilepsie. Leider kann sich die Familie die Medikamente nicht leisten, die das kranke Mädchen so nötig hätte. Um die Familie über Wasser zu halten, müssen die Knaben ihre Mutter bei der Arbeit unterstützen. Die beiden Jungen und die Mutter hüten 30 Kühe aus dem Dorf. Sie stehen frühmorgens auf und führen die Kühe auf entfernte Felder. Den ganzen Tag essen sie kaum etwas und wenn sie am Abend müde und hungrig heim kommen, steht nur eine karge Mahlzeit auf dem Tisch.

Die beiden Jungen beschweren sich nicht über ihr hartes Los oder die Tatsache, dass sie weder Zeit noch Musse haben, um sich mit Gleichaltrigen zu treffen und Freunde zu finden. Sie haben nur einen Traum: Sie wünschen sich ein bleibendes Dach über dem Kopf und die Möglichkeit, genug Geld zu verdienen, um die Familie durchzubringen.

Im Winter fällt der Verdienst als Hirte weg und die Familie friert und hungert.

Ein kleines, heimeliges Häuschen ist der grösste Traum dieser fleissigen, ehrlichen und aufopferungsvollen Familie. Um ihr diesen Traum erfüllen zu können, benötigen wir 3 200 Franken.

Wer hilft mit? Herzlichen Dank für jede Spende!

Projekt Nr. 3857 – "Familienhilfe Srapyan"

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Diagnose Krebs
Sonia kämpft um ihr Leben
RUMÄNIEN – Familie Grancea besteht aus zehn Personen. Der Platz im Häuschen ist knapp, die finanziellen Mittel ebenso. Bis vor Kurzem war Sonias Zuhause jedoch trotzdem ein glücklicher, harmonischer Ort. Von einem Tag auf den andern veränderte sich alles.

Traurig, aber mit einem Hoffnungsschimmer in den Augen, schaut das 12-jährige Mädchen in die Kamera. Sonia hält ihre Puppe auf dem Schoss. Auch wenn sie weiss, dass sie dafür eigentlich zu alt ist, geniesst sie den schwachen Trost, den ihr das geliebte Spielzeug geben kann. Im Spiel kann sie manchmal die Angst vor der Zukunft vergessen.

Sonia wächst in einer armen Familie auf. Als Jüngste von acht Kindern weiss sie seit frühester Kindheit, was Mangel bedeutet. Die Eltern sind Analphabeten, der Vater Milu (51) arbeitet im Wald. Sonias ältere Geschwister unterstützen ihn bei der harten Arbeit. Die Liebe und die Zufriedenheit, die in dieser Familie herrschen, ermöglichten Sonia jedoch eine glückliche Kindheit.

Sonia kämpft um ihr Leben.
Bis zu dem Tag, als die Ärzte an Sonias linkem Eierstock einen Tumor entdeckten. Sie wurde notfallmässig operiert und musste anschliessend eine strikte, schmerzhafte Behandlung über sich ergehen lassen. Leider hat sie aber noch einen langen Weg vor sich, denn auch am rechten Eierstock wächst ein Tumor.

Die Mutter Floricai (48) kämpft mit den Tränen: „Es tut schrecklich weh, das eigene Kind so leiden zu sehen. Sie ist doch noch so jung! Ich möchte ihr so gerne die gesunde Ernährung ermöglichen, die sie braucht, aber wir können es uns nicht leisten. Die Ärzte betonten, wie wichtig neben der Ernährung auch ein eigenes, sauberes Zimmer für unsere Tochter wäre. Ihr Körper hat genug zu kämpfen und sollte möglichst von allen Krankheitserregern abgeschirmt sein. Wie soll das gehen? Wir sind zu zehnt in zwei Zimmern zuhause, jemand von uns ist fast immer erkältet...“

Mit 3 200 Franken können wir Sonia mit Kleidern, Hygieneartikeln und gesunder Ernährung versorgen, die Medikamente bezahlen, welche nicht von der Krankenkasse übernommen werden und Floricai eine Waschmaschine kaufen. Bitte helfen Sie uns dabei! Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3858 – "Diagnose Krebs"

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Ein bescheidener Wunsch
Erholsame Nachtruhe für Familie Parvu
RUMÄNIEN – „Wenn ich mir etwas wünschen dürfte, wäre dies ein zweites Bett. Zu sechst ist es in einem Bett wirklich ungemütlich. Oft ist der Schlaf sehr kurz und morgens spürt man jeden Knochen aufgrund der unbequemen Schlafposition.“

Die 40-jährige Salomia lächelt, als sie dies sagt. Man spürt, dass sie trotz der schwierigen Verhältnisse von Herzen dankbar ist für ihre Familie. In dem kleinen Häuschen ist es sauber und warm, die Kinder sind satt und fröhlich.

Tag für Tag vollbringt Salomia das Kunststück, mit den knappen finanziellen Mitteln die dringendsten Bedürfnisse zu stillen, so dass niemand hungern oder frieren muss. Gegen den Rauch, welcher vom alten, gefährlichen Ofen ausgestossen wird, vermag auch ihr bewundernswertes Geschick im sparsamen Haushalten nichts auszurichten, ebenso wenig gegen die Löcher in der Kleidung und den Schuhen der Kinder.

Salomia lebt gemeinsam mit ihrem Mann Gheorghe (35) in einem Häuschen mit zwei Zimmern in Dumbravita, 35 Kilometer von Brașov entfernt. Gheorghe ist sehr fleissig. Er arbeitet als Tagelöhner und versucht, Tag für Tag Arbeit zu finden, um möglichst viel Geld für seine Familie zu verdienen.

Erholsame Nachtruhe für Familie Parvu.
Der 10-jährige Octavian besucht die 3. Klasse, Georgiana und Vladut sind beide 7 Jahre alt und gehen in den Kindergarten. Die dreijährige Carina ist zuhause bei der Mutter.

Mit 3 600 Franken können wir Familie Parvu helfen. Sie benötigt dringend einen neuen Ofen, so dass sie wieder angstfrei schlafen kann und auch keinen Rauch mehr einatmen muss. Wir möchten Salomias Wunsch erfüllen und der Familie ein zweites Bett kaufen. Wenn wir Gheorghe Baumaterial zur Verfügung stellen, würde der fleissige Familienvater im Frühling noch einen Raum anbauen. Dadurch hätten die älteren Kinder ein eigenes Zimmer und könnten ihre Hausaufgaben in Ruhe erledigen.

Wir bedanken uns ganz herzlich für alle Unterstützung!

Projekt Nr. 3860 – "Ein bescheidener Wunsch"

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Einsam, frierend und hungernd
Gezeichnet von den Spuren der Einsamkeit
RUMÄNIEN – Traurig erzählt die Seniorin: „Der einzige Lichtblick in meinem Leben sind meine Pflanzen und Blumen. Mich um sie zu kümmern, schenkt mir Freude.“

Wie passend, dass Floarea versucht, ihre karge Wohnung mit Pflanzen zu verschönern! Der Name der 67-jährigen Frau bedeutet „Blume“.

Die Blüte ihres Lebens ist jedoch längst vorbei. Einsam und Not leidend haust sie in ihrem verlotterten Häuschen. Seit einigen Jahren ist die achtfache Mutter Witwe. Zwei ihrer Kinder starben unter tragischen Bedingungen, die anderen haben Familien gegründet und kämpfen selbst ums Überleben. Floarea ist ganz allein und auf sich gestellt. Die Einsamkeit hat bereits tiefe Narben in die Seele der Seniorin eingebrannt. Ihr Blick ist resigniert, hoffnungslos.

Floarea lebt von einer kleinen Rente, die monatlich 140 Franken beträgt. Einen Teil des Geldes benötigt sie für ihre Medikamente, sie braucht jeden Tag zwei Insulinspritzen. Wenn dann die Stromrechnungen und das Brennholz bezahlt sind, bleibt fast nichts mehr übrig für Lebensmittel. Floarea heizt sehr sparsam.

Als wir sie in ihrem renovierungsbedürftigen Häuschen besuchten, froren wir trotz warmer Kleidung. Sie erzählte uns: „Ich habe bereits 100 Franken Schulden im Lebensmittelladen nebenan. Bis ich nicht einen Teil davon zurückbezahlen kann, schäme ich mich, noch mehr anschreiben zu lassen. So hungere ich halt. Seit gestern hab ich nichts mehr gegessen.“

Die Pflanzen schenken Floarea Trost und Freude.
Floareas Ofen ist alt, er raucht und wärmt das Zimmer nur ungenügend. Der Fussboden ist beschädigt und lässt die Kälte ins Haus, der Kühlschrank und die Waschmaschine sind kaputt gegangen. Ohne Geld lässt sich all dies nicht ändern, Floarea kann die notwenigen Reparaturen nicht bezahlen.

Die Toilette befindet sich im Hof. Damit sie sich waschen kann, erwärmt Floarea Wasser auf dem Herd.

Wir wollen der einsamen Frau über eine längere Zeitspanne hinweg helfen und ihr Lebensmittel, Brennholz und Medikamente bezahlen. Durch den Kauf von einem Herd, einem Kühlschrank und einer Waschmaschine können wir ihren Alltag stark erleichtern, auch wollen wir dafür sorgen, dass der Fussboden renoviert wird.

Mit 3 100 Franken können wir dies ermöglichen, bitte helfen Sie uns dabei! Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3861 – "Unterstützung für einsame Seniorin"

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Eine Kuh für Familie Sargsyan
Georg leidet an Schizophrenie
ARMENIEN – Um die Behandlung des kranken Mannes bezahlen zu können, verkaufte die Ehefrau schweren Herzens ihre Kuh. Ohne Milch und Käse ist es jedoch sehr schwierig, die Kinder gesund zu ernähren.

Gohar und Georg heirateten 2009. Ihre ersten beiden Ehejahre waren glückliche Zeiten. Zwei Knaben wurden ihnen geschenkt.

Im dritten Jahr aber veränderte sich Georgs Verhalten mehr und mehr. Gohar musste lange betteln, bis sie ihren Mann von einem Arztbesuch überzeugen konnte. Die Diagnose war niederschmetternd. Georg leidet an Schizophrenie. Da die Krankheit immer schlimmer wurde, entschied man sich zu einer Behandlung. Leider sprach Georg nicht darauf an, er fand sich in der fremden Umgebung des Spitals gar nicht zurecht. So musste die Therapie erfolglos abgebrochen werden.

Gohar und ihre Familie sind für die nachhaltige Hilfe dankbar.
Die Grossmutter hatte mit der Familie zusammen gewohnt. Sie war drei Jahre lang bettlägerig und wurde von Gohar gepflegt. Etwa zur gleichen Zeit, als die Grossmutter starb, nahm Georgs Krankheit agressive Züge an. Es musste etwas geschehen!

Nach etlichen Erkundigungen fand Gohar einen Arzt, dem auch Georg vertraute. Er erklärte sich bereit, einen neuen Versuch einer Behandlung zu starten. Aber die Familie war mittellos. Gohar beschloss deshalb, die Kuh zu schlachten, um den Arzt bezahlen zu können.

Hie und da näht Gohar für andere Leute. Anstatt Geld nimmt sie für ihre Arbeit dann oft Käse oder Milch, um den Kindern ein nahrhaftes Frühstück anbieten zu können.

Wir möchten der armen Familie gern eine Kuh schenken, damit alle mit gesunden Milchprodukten versorgt werden können. Dazu benötigen wir 1 500 Franken. Vielen herzlichen Dank für Ihre Spende!

Projekt Nr. 3862 – "Eine Kuh für Gohar und Georg"

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