DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 10 | Oktober 2018 | Erscheint monatlich | 38. Jhg.
„Mein“ KiBiZ – „Unsere“ Denisa
Denisa hat im KiBiZ ein Zuhause gefunden
RUMÄNIEN – Herbstzeit ist in Rumänien auch Schulanfangszeit. Mitte September beginnt das neue Schuljahr. Dies ist für viele Familien eine sehr schwierige Zeit, denn die Eltern sind dafür verantwortlich, den Kindern alles zu kaufen, was sie im kommenden Schuljahr brauchen.

Denisa fühlt sich im KiBiZ zu Hause.
Für Kinder wie Denisa (12) ist der Schulanfang eine besonders trostlose und traurige Zeit. Ihr Vater verliess die Familie vor 5 Jahren. Denisas Mutter versuchte daraufhin, eine Arbeitsstelle zu finden, leider ohne Erfolg. Da sie nie die Schule besuchte, kann sie weder lesen noch schreiben. Schliesslich entschied sie sich schweren Herzens dazu, ins Ausland zu gehen, um dort zu arbeiten.


Endlich kann sich das Mädchen wieder freuen.
Denisa gehört zu den Tausenden rumänischer Kinder, die von der Arbeitsmigration betroffen sind. Oft arbeiten beide Elternteile im Ausland. Die Kinder bleiben bei Grosseltern oder Verwandten. Es gibt Dörfer, in denen man praktisch keine arbeitsfähigen, jüngeren Menschen auf der Strasse sieht, nur ältere Leute und Kinder, denen man die Sehnsucht nach Eltern, Geborgenheit und Familie, vom Gesicht ablesen kann. Sie leiden unter seelischer Vernachlässigung. Die Sozialarbeiter und Psychologen reden von einer Volkskrankheit. Denisa weiss nur, dass ihre Mama nicht bei ihr ist und dass der Vater sie im Stich gelassen hat. Die Grossmutter ist alt und krank. Eine Nachbarin schaut von Zeit zu Zeit nach ihr.


Im KiBiZ erfahren die Kinder Geborgenheit.
Denisa sehnte sich nach Liebe und Geborgenheit, aber jetzt ist sie, wie sie selber sagt, ein glückliches Kind. Sie wurde von unseren KiBiZ-Mitarbeitern gefunden. Man könnte sagen, sie hat ein zweites Zuhause gefunden. Aber eigentlich ist es das einzige Zuhause, das Denisa hat, ein Ort, an dem sie bedingungslos akzeptiert und geliebt wird. Sie sagt gerne „mein“ KiBiZ und die rumänischen Mitarbeiter von Diaconia reden liebevoll von „unserer“ Denisa. Das KiBiZ ist eine Familie für Kinder wie Denisa.


Unsere Mitarbeiter machen sich grosse Sorgen um die Kinder, die in diesem armen Viertel der Stadt Braşov wohnen. Viel zu oft werden Mädchen in Denisas Alter von Menschenhändlern angesprochen und verschwinden, ohne dass jemand da ist, der sich um sie Sorgen macht. Oft wird ihre Abwesenheit lange nicht bemerkt. Dann ist es für ein Eingreifen der Polizei meistens schon zu spät.


„Wir sind dankbar für jedes Kind, dem wir helfen können. Wir sind dankbar für jedes Kind, welches wir auf der Strasse als Erste antreffen oder welches wir durch die Zusammenarbeit mit den Behörden kennenlernen“, berichten die Mitarbeiter von Diaconia. So kann Denisa in Sicherheit, in „ihrem“ KiBiZ, vom Winter träumen, von dem Tag, an dem ihre Mutter wieder nach Hause kommen wird.

Damit diese Arbeit in Braşov möglich ist, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen, liebe Spender. Momentan betreut das KiBiZ 100 Kinder. Die Kosten für die nötige Infrastruktur, Lehrpersonen, Essen und Hausaufgabenhilfe belaufen sich für ein Kind auf 210 Franken monatlich.

Vielen Dank, dass Sie unsere Arbeit unter bedürftigen Kindern in Rumänien unterstützen!

Projekt Nr. 3583 – "KiBiZ"

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Schlaflose Nächte für Raluca
Raluca leidet an Skoliose, einer Verkrümmung der Wirbelsäule. Das 12-jährige Mädchen braucht dringend eine Operation.
RUMÄNIEN – Nachts ist es am schlimmsten. Durch die Verkrümmung der Wirbelsäule bekommt Raluca nur schlecht Luft, die Schmerzen sind manchmal fast unerträglich. Aber sie ist eine Kämpferin. Tagsüber hilft sie fleissig im Haushalt mit, putzt und wäscht das Geschirr.

Raluca hofft auf Hilfe.
Rodica und Radu Oprea haben zwei Töchter, Raluca (12) und Christina (10). Radu arbeitet als Wächter in einer Fabrik, er verdient 350 Franken pro Monat. Die finanzielle Lage der Familie ist schwierig. Sie bewohnt ein bescheidenes, unter grossem Einsatz gebautes Haus.

Vor vier Jahren erkrankte die bis anhin kerngesunde Raluca an Hepatitis A. Wochenlang lag sie im Spital und kämpfte gegen die Krankheit. Als der Virus endlich besiegt war, zeigten sich Anzeichen einer Wirbelsäulenverkrümmung. Die Eltern kratzten das nötige Geld zusammen, um Raluca in Targu Mures von einem Spezialisten untersuchen zu lassen. Sie versuchten alles, um dem kranken Mädchen zu helfen, liessen ihr ein Korsett anpassen, bezahlten ihr Gymnastik. Aber nichts zeigte wirklich Erfolg, Raluca benötigt unbedingt eine Operation.

Der verkrümmte Rücken bereitet grosse Schmerzen.
Der geplante Eingriff ist sehr kompliziert, würde die Lebensqualität des Mädchens aber bedeutend verbessern. Da sich die Skoliose weiterhin verschlechtert, besteht ohne Operation die Gefahr, dass andere Organe unter der Verkrümmung leiden. Raluca ist ein mutiges Mädchen. Ihr ist bewusst, wie kompliziert der Eingriff und wie langwierig und schmerzhaft die Rehabilitationsphase nach der Operation sein würde. Nichtsdestotrotz wünscht sie sich von Herzen, ein normales Leben führen zu können, so zu sein wie die anderen Kinder.

Ein grosser Teil der Kosten für diese Operation (zum Beispiel das benötigte Material) wird von der Versicherung nicht oder nur teilweise übernommen. Rodica und Radu müssten 14 000 Franken bezahlen, damit Raluca operiert werden könnte. Obwohl die Eltern selbst aktiv wurden und es schafften, übers Internet 1 250 Franken für ihre Tochter zu sammeln, fehlt ihnen immer noch ein Grossteil des geforderten Betrages.

Liebe Spender, bitte helfen Sie Raluca und ihrer Familie, die benötigte Summe bereit zu stellen! Jede Spende bringt Raluca einem gesunden Rücken näher.

Vielen herzlichen Dank für jede Gabe!

Projekt Nr. 3576 – "Operation für Raluca"

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Gibt es Hoffnung für Samvel?
Samvel Hovhannisyan war sechs Jahre alt, als in seiner Familie ein grosses Unglück geschah
ARMENIEN – Der Tod des Vaters veränderte das Leben von Mariam und den zwei Kindern von Grund auf. Aber Mariam gab nicht auf und kämpfte für das Überleben ihrer kleinen Familie. Jetzt, 13 Jahre später, braucht Samvel unsere Hilfe. Sonst muss er sein Studium abbrechen.

Samvels Vater, Arsen Hovhannisyan, lebte zusammen mit seiner Frau Mariam, den Kindern, seinen Eltern und dem jüngeren Bruder im Elternhaus. Arsen betrieb Landwirtschaft und war ein verantwortungsbewusster und liebevoller Vater und Ehemann. Die Nachbarn liebten ihn für seine Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft. Er half, wo er nur konnte. Im Jahre 2005, als Samvel sechs und seine Schwester Milena vier Jahre alt waren, passierte in ihrer Familie das Schlimmste, das man sich vorstellen kann.

Arsen half wie schon so oft den Nachbarn beim Mähen des Grases. Auf der Heimfahrt kippte der Traktor um und begrub Arsen unter sich. Er verstarb noch am Unfallort.

Für die erst 27-jährige Mariam war das ein unbeschreiblicher Schock. Sie verlor nicht nur ihren geliebten Ehemann, sondern auch den Versorger ihrer beiden Kinder. Nun lag die ganze Verantwortung bei ihr. 2011 zog sie mit Samvel und Milena in die nächste Stadt, weil sie auf dem Land unmöglich Arbeit finden konnte.

Sie mietete eine Wohnung, in der die Familie bis heute wohnt. Die Kinder beendeten die Volksschule.

Es fällt Samvel schwer, sein Studium aufzugeben.
Samvel wünschte sich sehr, eine höhere Schule besuchen zu dürfen. Zielbewusst und einsatzfreudig begann er, an der Universität in Jerewan Wirtschaft zu studieren. Er ist jetzt im zweiten Jahr. Weil das Geld der Familie knapp wurde, beschloss er, eine Arbeit zu suchen, aber er bekam erneut gesundheitliche Probleme.

Nach dem Tod seines Vaters wurde bei dem damals 6-jährigen Jungen eine in Schüben auftretende Krankheit diagnostiziert, welche eine Infektion im linken Bein verursacht. Die Ärzte verschrieben ihm Medikamente, welche er lebenslang einnehmen muss. Durch das erneute Aufflammen der Krankheit kann er seinen Plan nicht verwirklichen, zu studieren und nebenbei zu arbeiten.

Mariam verdient zu wenig, um die Familie mit Essen und Kleidern zu versorgen nebst Wohnungsmiete und Studiengebühren für ihren Sohn. Milena ist jetzt 16 Jahre alt. Sie hat Sehstörungen und musste sich bereits zweimal in einer Augenklinik operieren lassen. Die letzte Operation wurde am 9. Juli 2018 durchgeführt.

Nun hat sich Samvel entschieden, sein Studium abzubrechen, weil die medizinische Hilfe und die Studiengelder das Familien-Budget bei weitem übersteigen. Er möchte nicht, dass die ganze Familie unter seinem Studium leiden muss.

Wir wünschen uns, dass wir Samvel dabei helfen können, sein Studium abzuschliessen, damit er nachher für seine Familie eine wirkliche Stütze sein kann. Mit einem Abschluss hätte er die Chance, eine gut bezahlte Arbeitsstelle zu finden und für seine Mutter und seine Schwester zu sorgen.

Mit 1 400 Franken könnten wir sowohl Samvels Studiengebühren als auch seine Medikamente für ein Jahr bezahlen.
Vielen herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3577 – "Hoffnung für Samvel"

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Eine Kuh und Baumaterial für Familie Bagdasaryan
Bessere Lebensbedingungen für 6-köpfige Familie
ARMENIEN – Irina erzählt: „Der Winter steht schon vor der Tür, hier in den Bergen dauert er lange. Ich habe jetzt schon Angst davor, wie sich die feuchte Kellerwohnung auf unsere Gesundheit auswirken wird. Im Moment sind die Kinder meistens draussen, in der kalten Jahreszeit ist dies nicht möglich.“

Irina und Norik wurden beide im armenischen Dorf Katnaghbjur geboren und sind dort aufgewachsen. Norik hat seine Eltern schon im Alter von 12 Jahren verloren. Dadurch war sein Heranwachsen geprägt von Trauer, Armut und Not.

2002 beschlossen Norik und Irina, die sich schon seit ihrer Kindheit kannten, eine eigene Familie zu gründen. Für das frisch verheiratete Ehepaar gab es keine andere Möglichkeit, als bei Noriks ebenfalls verheiratetem Bruder und seiner Familie zu wohnen. Sie bekamen freundlicherweise ein Zimmer im Hause des Bruders, das Fenster wurde zu einer Türe umgebaut. So hatten sie ihren eigenen Eingang. Dies war für die nächsten 14 Jahre ihr bescheidenes Zuhause. Hier kamen auch ihre drei Kinder zur Welt. Die Kinder wurden grösser und der Platz im kleinen Zimmer immer enger. Da verkaufte ihnen der Bruder zu einem günstigen Preis ein Stück Land, damit Norik und seine Familie ein eigenes Haus bauen konnten. Unter grossen Schwierigkeiten konnte man ein Tiefparterre mit drei kleinen Zimmern erstellen.

Bessere Lebensbedingungen für 6-köpfige Familie.
2012 erhielt Norik einen Job beim Elektrizitätswerk. Es war eine grosse Freude für die ganze Familie, dass der Vater eine permanente Stelle hatte, auch wenn der Lohn nicht gross war. Ein Jahr später konnte die Familie endlich in ihr eigenes Haus umziehen. Sie war überglücklich über die eigenen vier Wände.

Unglücklicherweise merkte sie bald, dass es in den Zimmern immer feucht war, was sich auf die Gesundheit der Kinder sehr schädlich auswirkte. Deshalb träumten die Eltern davon, ein weiteres Stockwerk zu bauen. Norik beschloss, einen Kredit aufzunehmen und mit dem Weiterbau des Hauses zu beginnen. Doch weiter als bis zu den halben Wänden reichte das erhaltene Geld nicht.

Im Jahr 2017 kam eine kleine Tochter zur Welt, die der ganzen Familie viel Freude bereitet.

Leider ist das Geld im Haus immer sehr knapp. Auch die monatliche Unterstützung des Staates von knapp 90 Franken deckt die Bedürfnisse der Familie nur für einige Tage.

Wir hoffen, mit Ihrer Hilfe dieser Familie eine Kuh schenken zu können, damit die Kinder eine gesündere, ausgewogenere Ernährung haben und sich die finanzielle Lage der Familie entspannen darf.

Mit 2 000 Franken könnten wir sowohl eine Kuh, Futter für ein Jahr sowie Baumaterial kaufen, damit der Bau des zweiten Stockwerkes vorangehen könnte und die ganze Familie bald nicht mehr in feuchten Zimmern schlafen müsste.

Ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Projekt Nr. 3579 – "Bessere Lebensbedingungen für Familie Bagdasaryan"

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Alexandras Traum
„Mami, wann gehen wir endlich wieder nach Hause?“
RUMÄNIEN Der Raum, in dem die kleine Familie momentan wohnt, verdient den Namen Zuhause nicht. Die vier Personen bewohnen ein kahles Zimmer in einem Nebengebäude des Bauernhofs. Der Gestank dringt durch jede Ritze und die einzigen Spielkameraden für die Kinder sind die Kühe und Schafe des Bauernhofs.

Ioan (44) und Cristina (27) Buta haben es nicht leicht. Sie versuchen, ihre Tochter Alexandra (8) über den Verlust der Freunde und Verwandten sowie des heimatlichen Dorfes hinweg zu trösten, doch insgeheim leiden auch sie sehr stark unter Heimweh.

„Mami, wann gehen wir endlich wieder nach Hause?“.
Bis vor zwei Jahren lebte die kleine Familie in Bistrita. Ganz unerwartet musste sie Ioans Heimatort verlassen, weil dessen gewalttätiger Bruder ohne Vorankündigung das elterliche Haus verkaufte und die Familie in der Folge ohne ein Dach über dem Kopf dastand.

Der Holzvorrat für den Winter ist noch sehr klein.
Ioan fand Arbeit auf einem Bauernhof mit Kühen und Schafen. Er ist als Hirte angestellt. Obwohl dieser Job ihn nur selten zuhause sein lässt, ist die Familie doch dankbar für den regelmässigen Lohn und das Dach über dem Kopf. Zusammen mit dem Kindergeld hat die Familie monatlich 400 Franken zur Verfügung, dieses Geld reicht jedoch nicht, um alle Bedürfnisse der Familie zu stillen.

Ioan hat Probleme mit seinen Augen. Auf einem Auge ist er stark kurzsichtig, mit dem anderen Auge sieht der Familienvater gar nichts mehr. Leider reicht das Einkommen der Familie nicht, um Ioans Augen gründlich untersuchen zu lassen.

Ioan und Cristina sind beide fleissig und versuchen nach Kräften, für ihre zwei Kinder zu sorgen. Vor eineinhalb Jahren bekam Alexandra noch ein Schwesterchen, Nicole. Leider fehlt es der Familie an sehr vielem: Kleider für die Kinder, Windeln für Nicole, Schulmaterial für Alexandra sowie Nahrungsmittel für die ganze Familie. Ein sehr wertvolles Gut ist Feuerholz, damit der alte, aus Ziegeln gebaute Ofen das Zimmerchen im Winter notdürftig erwärmen kann. Die Familie versucht, einen Vorrat an Holz anzulegen. Sie bringt Äste aus dem Wald und sammelt weggeworfene, kaputte Möbel, mit der Hoffnung, dies möge ihr durch den Winter helfen.

Alexandra sehnt sich nach einem richtigen Zuhause.
Damit die Kinder in einer sauberen, sicheren Umgebung aufwachsen können, ist es wichtig, dass die Familie in eine geeignete Unterkunft umziehen kann. Der Raum, in dem sie jetzt wohnt, ist nur eine Notlösung. Da man in Rumänien als junge Familie auf Hilfe und Unterstützung von Verwandten angewiesen ist, wäre es für die Familie von Vorteil, wenn sie wieder in ihre alte Heimat zurückkehren könnte. Ioan hat dort ein Häuschen gefunden, welches 5 000 Franken kostet. Die Familie wäre überglücklich, ein eigenes Zuhause zu haben und wieder in der Nähe von ihren Freunden und Verwandten zu leben.

Wir wollen dieser Familie helfen und ihr Nahrungsmittel, Kleider, Windeln und Feuerholz bringen. Mit 5 000 Franken könnten wir zudem Alexandras grossen Traum, „endlich nach Hause zu gehen“, erfüllen und der Familie dieses Häuschen schenken.

Vielen Dank für jede Spende!

Projekt Nr. 3580 – "Alexandras Traum"

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Verheerender Brand
Familie Pirvu verliert all ihr Hab und Gut
RUMÄNIEN – Gabriela berichtet: „Gott sei Dank brannte es nicht nachts. Wir waren alle am Heuen. Genau an diesem Tag hatten wir auch unsere älteste Tochter Diana, die wegen ihrer schweren geistigen Behinderung sehr oft im Bett liegt, an die frische Luft mitgenommen. Wir sind unendlich dankbar, dass so niemand von uns verletzt wurde.“

Der Bauplatz für das neue Haus ist bereit.
Am 11. Juli dieses Jahres brach im Haus von Cornel und Gabriela ein Feuer aus. Die Familie wohnte abseits des Dorfes auf einem Hügel. Bis Nachbarn und Feuerwehrleute beim Haus eintrafen, um den Brand zu löschen, war es schon zu spät. Das Haus war komplett abgebrannt. Alle Habseligkeiten der Familie wurden zerstört. Sie besitzt nichts mehr ausser den Kleidern, die sie an jenem Tag beim Heuen trug.

Momentan dürfen die Familienmitglieder bei Verwandten schlafen, dies ist jedoch nur eine vorübergehende Lösung. Alle fürchten sich vor dem kommenden Winter, der ohne ein Dach über dem Kopf noch schwerer zu überstehen sein wird als sonst. Cornel und Gabriela hatten es noch nie leicht. Ihre älteste Tochter Diana ist sehr schwer behindert und braucht dauerhafte Pflege und Unterstützung. Diana hat noch zwei jüngere Schwestern, Ana Maria (15) und Elena (10). Diese beiden Mädchen besuchen die Schule.

Der Schulweg ins Dorf ist weit und vor allem im Winter sehr beschwerlich. Beide Elternteile haben keine feste Arbeitsstelle. Cornel verdient mit Gelegenheitsarbeiten zwischendurch ein wenig Geld. Das einzige konstante Einkommen der Familie ist Dianas Invalidenrente, nämlich 120 Franken im Monat, plus 40 Franken Kindergeld für die jüngeren Mädchen.

Nach dem Feuer haben Gabriela und Cornel sofort mit den Aufräumarbeiten begonnen und den Platz vorbereitet, um das Fundament für ein neues Haus zu bauen. Leider fehlt der Familie das Geld, um das benötigte Baumaterial zu kaufen. Und weil alles vollständig zerstört wurde, braucht es sehr viel Material: Zement, Kies, Sand, Holz, Ziegel, Fenster, Türen…

Der Zugang zum Grundstück ist sehr schlecht befahrbar, aber Nachbarn haben sich bereit erklärt, das Material mit dem Traktor bis auf den Hügel zu transportieren und sogar beim Hausbau mitzuhelfen.

Die Flammen haben alles zerstört.
Wir wollen dieser Familie, die auch in so schwierigen Zeiten den Mut nicht verloren hat, gerne helfen. Wir möchten ihr Baumaterialien kaufen. Der Winter naht und sie hat kein Dach über dem Kopf. Natürlich braucht es auch einen neuen Ofen, einige Möbel und alles, was die Mädchen benötigen, um das neue Schuljahr starten zu können. Jede Spende ist ein Segen für die Familie. Helfen wir ihr, dass sie den Winter nicht ohne ein Zuhause überstehen muss!

Herzlichen Dank für jede Spende!

Projekt Nr. 3581 – "Verheerender Brand"

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Armines Albtraum
Ein Hirntumor stellt das Leben der zweifachen Mutter und der ganzen Familie auf den Kopf
ARMENIEN – Hrach (44) und Armine (37) Vardanyan heirateten im Jahr 2007. Wie alle jungen Ehepaare hatten auch Vardanyans wunderbare Träume und Ziele. Sie träumten davon, zusammen zu arbeiten, eine eigene Wohnung zu kaufen, Kinder zu haben und gute Bedingungen zu schaffen, damit ihre Kinder eine glückliche Kindheit hätten. Aber…

Drei Monate nach der Heirat zogen Hrach und seine Frau vom Land in die Stadt. Sie hofften, dass dort ihre Träume in Erfüllung gehen würden. Sie mieteten eine Wohnung. Im Jahr 2008 wurde ihnen Aram (10) geschenkt und sechs Jahre später Arevik (4). Die Geburt ihrer Kinder erfüllte die Eltern mit Freude.

Hrach arbeitet in Yerevan, etwa 40 km von seinem Zuhause entfernt, bei der Müllabfuhr und verdient im Monat etwa 180 Franken. Aram geht zur Schule und Arevik besucht den Kindergarten.

Das Geld war zwar immer knapp, doch die Familie lebte bescheiden und zufrieden.

Armine hatte sich vorgenommen, einen Job zu suchen, sobald die Kinder etwas grösser seien. Sie wollte auch zum Familieneinkommen beitragen und so die finanzielle Lage der Familie absichern. Aber Armine konnte ihre Pläne nicht in die Tat umsetzen…

Armines Albtraum.
Im Jahr 2013 bekam sie plötzlich heftige Kopfschmerzen, die immer wieder auftraten. Ein Arztbesuch war wegen des fehlenden Geldes erst drei Jahre später möglich. Die Untersuchungsresultate waren ein Schock: Armine hatte einen Hirntumor, der sofort entfernt werden sollte. Wegen Geldmangels musste die Operation ein ganzes Jahr hinausgeschoben werden. Damit endete aber das Leiden der damals 36-jährigen Frau nicht. Es folgten weitere Operationen: Magen und Schilddrüse. Und vor zwei Monaten hatte sie einen zweiten Eingriff im Hals.

Armine geht seit zwei Jahren durchs Tränental. Wegen all der gesundheitlichen Probleme fehlen ihr Zeit und Kraft, sich an ihrer Familie, an ihren süssen Kindern zu erfreuen.

Weil Armines Hirntumor mit einem Nerv zusammengewachsen war, ist die rechte Hirnhälfte beschädigt. Sie hat Lähmungserscheinungen im Gesicht, kann den Kiefer nicht richtig öffnen, das Auge ist halb geschlossen.

Armine ist nicht fähig, allein das Haus zu verlassen, sie ist verzweifelt und am Ende ihrer Kräfte.

Laut Spezialisten sollte sie regelmässig den Arzt aufsuchen und spezifische Medikamente einnehmen. Doch beides ist unmöglich für diese arme Familie.

Mit 2 000 Franken pro Jahr könnten wir Armine die nötigen, regelmässigen Arztbesuche und die angeordnete Behandlung ermöglichen.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Projekt Nr. 3582 – "Armines Albtraum"

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Eine Kuh für Familie Manukyan
Gohar braucht dringend Hilfe, aber sie kann sich eine Operation nicht leisten
ARMENIEN – Durch eine Kuh hätte die ganze Familie genügend Milchprodukte. Der Verkauf von Milch, Butter und Käse wäre eine dringend benötigte Einkommensquelle und würde Gohar den notwendigen medizinischen Eingriff ermöglichen.

Das Dorf Katnaghbjur befindet sich in der armenischen Provinz Aragatsotn. Es ist ein typisches Bergdorf, liegt 1700 m ü. M. und hat 1500 Einwohner. Der Winter ist kalt, der Sommer warm und trocken. In dieser Region betreibt man hauptsächlich Obstbau (es gibt viele Aprikosenbäume) und teilweise auch Viehzucht.

1996 haben Gohar und Andranik Manukyan geheiratet. 10 Jahre lang lebte die junge Familie mit Andraniks Vater und dem jüngsten Bruder zusammen. In dieser Zeit kamen ihre vier Kinder zur Welt. Als Andraniks Bruder ins heiratsfähige Alter kam, beschlossen Gohar und ihr Mann, mit ihren Kindern ins Dorf zu ziehen und dort ein Haus zu mieten. Vier Jahre lang lebte die Familie in diesem Miethaus. Ein Cousin, der seit Jahren in Russland lebt, schenkte Andranik und seiner Familie ein Grundstück mit einem kleinen Rohbau. Andranik baute das Haus auf und die Familie freute sich sehr über das Eigenheim, auch wenn es sehr klein und nicht besonders stabil war.

Eine Kuh für Familie Manukyan.
Andranik ist Automechaniker von Beruf. Im Dorf fährt man hauptsächlich alte russische Autos und Andranik kennt sich gut aus mit diesen Modellen. Leider aber wird seine Arbeit schlecht bezahlt, ausserdem zahlen die Bauern häufig in Raten und oft auch in Naturalien. Diejenigen, die im Steinbruch arbeiten, begleichen die Reparaturkosten für ihr Auto meistens mit Baumaterialien.

Daher beschloss Andranik, aus dem erhaltenen Vorrat an Bausteinen ein neues Haus mit einem sicheren Fundament zu erstellen. Jedes Jahr schafft er es, mit seinen Söhnen ein Stück weiter zu bauen.

Der älteste Sohn von Manukyans ist im Wehrdienst, die grösste Tochter lernt Friseurin. Die anderen Kinder gehen noch zur Schule.

Gohar führt nicht nur den Haushalt, sondern pflanzt zusammen mit den Kindern auch Tomaten, Gurken, Bohnen und Kräuter an. Durch den permanenten Wassermangel in ihrem Dorf sind die Ernten aber nur gering.

Leider hat Gohar gesundheitliche Probleme. Sie sollte dringend operiert werden, aber die Familie kann sich den Eingriff nicht leisten.

Um dieser fleissigen, gläubigen Familie unter die Arme zu greifen, würden wir ihr gerne eine Kuh schenken, mit Futter für ein Jahr. Dies kostet 1 280 Franken.

Dies wäre für sie eine immense Hilfe und eine grosse Unterstützung in der schwierigen Situation. Vielen herzlichen Dank für Ihre Gaben!

Projekt Nr. 3584 – "Hilfe für Familie Manukyan"

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Bildung verändert Leben
Mit Ihrer Hilfe können die Kinder der Familie Gatei eine gute Schulbildung erhalten
RUMÄNIEN – Je grösser die Armut und je niedriger das Bildungsniveau, desto zahlreicher sind die Kinder in den rumänischen Familien. Die Geschichte von Maria und Nicolae veranschaulicht dies.

Nicolae stammt aus einer kinderreichen Familie, Maria ebenfalls. Sie war die Älteste von acht Geschwistern.

Antonia kann sich trotz der Armut herzhaft freuen.
Die Erinnerungen an ihre eigene Kindheit beschränken sich auf die übergrosse Verantwortung, die sie tragen musste. Sie war schon früh Ersatzmutter für ihre Geschwister. Sowohl Maria als auch Nicolae haben nur die ersten acht Schulklassen besucht. Den weiteren Schulbesuch konnten sich ihre Eltern nicht leisten.

Obwohl die Schwierigkeiten und der Mangel während der Kindheit in ihren Erinnerungen noch präsent sind, wiederholt sich die traurige Geschichte auch in ihrem Leben. Die Familie hat sieben gesunde Kinder: Andrea, Robert, Alex, Adi, Antonia, Rares und Dragos. Diese Kinder sind eine grosse Freude für die Eltern, bringen aber andererseits auch eine grosse Verantwortung mit sich. Die Familie ist sehr dankbar für die feste Arbeitsstelle, die Nicolae hat. Er arbeitet in einer Fabrik und verdient 350 Franken im Monat. Dazu erhielt das Ehepaar von Nicolaes Grossmutter 300 m2 Bauland. Das Land musste zuerst geebnet werden. Anschliessend bauten sie mit gebrauchten Baumaterialien ein kleines Häuschen mit nur einem Raum. Dies kostete viel Arbeit und Geld. Die Familie ist jedoch glücklich darüber, ein Dach über dem Kopf zu haben sowie Strom und Wasser. Um all das zu ermöglichen, musste sie einen Kredit aufnehmen, was gerade in Rumänien den Weg in noch bitterere Armut bereitet.

Die grosse Familie leidet unter Platzmangel.
Die Kinder sind gerne in der Schule und im Kindergarten, zudem sind sie sehr sportlich. Andrea wurde sogar ausgewählt, im Schulsportteam mitzumachen. Dies wäre eine grosse Chance für das Mädchen, die Eltern haben jedoch nicht die Möglichkeit, ihr die benötigte Ausrüstung zu kaufen und für die übrigen Kosten aufzukommen. Das Geld reicht kaum für das obligatorische Schulmaterial. Jeden Herbst, wenn das neue Schuljahr beginnt, braucht es Kleider, Schulsachen und vieles mehr, damit die Kinder in der Schule bleiben können. In dieser Zeit des Jahres muss die Familie im Lebensmittelladen häufig Schulden machen und nicht selten haben die Kinder Hunger.

Auch der Platzmangel ist ein riesiges Problem für die Familie. Neun Menschen in einem kleinen Raum sind schlichtweg zu viele, drei Betten für alle zu wenig.

Nicolae wünscht sich ein zweites Zimmer für seine Kinder.
Der Vater träumt davon, noch ein Zimmer anzubauen, damit die Kinder dort schlafen können. Tagsüber könnten die älteren Kinder dort lernen und für die Schule arbeiten. Momentan ist es sehr schwierig für die grösseren Kinder, ihre Hausaufgaben konzentriert erledigen zu können, wenn daneben die Kleinen spielen, streiten und weinen. Im Sommer kann man nach draussen ausweichen, im Winter ist das unmöglich.

Wir möchten Familie Gatei unterstützen. Ein Kühlschrank würde helfen, Lebensmittelkosten zu sparen. Wir möchten Schulsachen, Kleider, Windeln und einen kleinen Nahrungsmittelvorrat kaufen. Nach Möglichkeit würden wir Maria und Nicolae auch gerne helfen, ein zweites Zimmer anzubauen. Mit 3 000 Franken könnten wir das Leben dieser Familie in Not stark verbessern.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Projekt Nr. 3585 – "Bildung verändert Leben"

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Menschenunwürdiges Dasein
89-jährige Frau und ihre behinderte Tochter brauchen dringend unsere Hilfe
RUMÄNIEN – Nicolae (ein Mitarbeiter von Diaconia Braşov) erzählt: „Als ich die zwei Frauen in ihrem verlotterten Zimmer besuchte, schrie Tereza vor Schmerzen. Schnell nahm ich mit einem Arzt Kontakt auf, welcher ihr eine entzündungshemmende Salbe und Schmerzmittel verschrieb. Unvorstellbar, was Tereza und Simona Stoica durchmachen müssen.“

89-jährige Frau und ihre behinderte Tochter
brauchen dringend unsere Hilfe.
Terezas Leben begann in einer tschechischen Stadt, wo ihre rumänischen Eltern arbeiteten. Als junge Erwachsene lernte sie dort ihren zukünftigen Mann kennen. Zusammen beschlossen die beiden, in Rumänien ihr gemeinsames Leben aufzubauen und eine Familie zu gründen. Ihnen wurden zwei gesunde Söhne geboren. Später brachte Tereza auch ein geistig behindertes Mädchen mit dem Namen Simona zur Welt.

Bald nach Simonas Geburt wurde von einem Augenblick zum andern alles anders. Terezas Mann wurde im Wald von einem Baum erschlagen. Neben der grossen Trauer über den Tod des Ehemannes fiel dadurch auch das einzige Einkommen der Familie weg. Kurz darauf starb einer der beiden Söhne bei einem Autounfall. Als wäre all dies nicht schlimm genug, fiel das alte Haus der Familie in sich zusammen. Beim Aufräumen des Trümmerhaufens verunfallte Tereza, daraufhin musste ihr die grosse Zehe amputiert werden.

Jetzt stand Tereza ohne eine Bleibe auf der Strasse, verletzt und mit einer behinderten Tochter, für die sie die Verantwortung trug. Um den Winter zu überstehen, verscherbelte sie ihr Grundstück. Knapp 200 Franken erhielt sie dafür. Damit konnte sie für eine Weile die Miete für eine Unterkunft bezahlen sowie einige Grundnahrungsmittel kaufen.

Momentan wohnen Tereza und Simona in einem kleinen Zimmer, das ihnen vom Bürgermeister für eine beschränkte Zeit zur Verfügung gestellt wurde. Tereza ist unterdessen 89 Jahre alt und bettlägerig. Sie kann das Zimmer, welches sich im Obergeschoss befindet, nicht mehr verlassen. Simona versteht intuitiv, dass ihre Mutter sie braucht. Sie kümmert sich rührend um die alte Frau, gibt ihr zu essen und zu trinken und hilft ihr dabei, ihre Notdurft in einen Eimer zu verrichten.

Tereza braucht dringend Schmerzmittel und einen Arzt, der sie zu Hause besucht. Beide Frauen benötigen für längere Zeit Lebensmittel sowie zwei Betten. Im Moment teilen sie sich ein uraltes, kaputtes Bett. Im Winter werden sie Holz brauchen, um das Zimmer zu heizen. Wir möchten die Wände streichen und das Zimmer gründlich desinfizieren. Von grosser Hilfe wären auch ein kleiner Kühlschrank und eine Waschmaschine.

Die alte Tereza leidet unter starken Schmerzen.
Mit 3 000 Franken könnten wir die Lebensumstände von Tereza und Simona stark verbessern.

Wir danken von Herzen für alle Unterstützung.

Projekt Nr. 3586 – "Betagte Mutter mit behinderter Tochter"

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Davids Gebet
Der 5-jährige David gibt nicht auf
ARMENIEN – Wenn bei diesem wunderschönen Sommerwetter viele Kinder draussen im Hof spielen oder mit den Eltern spazieren gehen, muss der 5-jährige David zu Hause bleiben. Er träumt davon, eines Tages hinaus zu gehen und mit Freunden zu plaudern.

David ist der Jüngste in der Familie Naghdalyan. Sein älterer Bruder heisst Nver und ist 13 Jahre alt, seine beiden Schwestern sind Anoush (15) und Anahit (9). Wie in allen Familien, bekam David als jüngstes Kind grosse Aufmerksamkeit. Er war ein fröhlicher, lebhafter Junge und verstand es, alle glücklich zu machen.

Am 29. Juli 2017 geschah etwas Schreckliches: Davids Temperatur begann plötzlich rapide anzusteigen, was seinen Körper sehr schwächte. Im Spital stellte sich heraus, dass die Blutzuckerwerte stark überhöht waren. David fiel ins Koma, sein Gehirn war angeschwollen.

Erst nach 17 Tagen erwachte David aus dem Koma, zeigte aber keinerlei Reaktionen. Als Folge des Hirnödems konnte er sich nicht mehr bewegen und nicht mehr sprechen. Auch seine Augen waren starr.

David hofft auf die Hilfe Gottes.
David wurde in ein Rehabilitationszentrum gebracht. Eine Langzeitbehandlung und Physiotherapie brachten nach einem Jahr unerwartete Resultate: David begann, seine Augen, seine rechte Hand und sein rechtes Bein zu bewegen. Heute kann er wieder hören, erkennen und mit Leuten kommunizieren. Immer noch hat er starke gesundheitliche Einschränkungen: Die linke Seite ist sehr schwach und er braucht spezielle Hilfsmittel. Er spricht nur mit grosser Mühe und ganz langsam, ist schwerer Diabetiker und braucht 4–5 Mal täglich Insulin-Spritzen. Für weitere Behandlungen ist ein 4-monatiger Aufenthalt in der Reha nötig. Um das Sprechen zu trainieren, braucht er die Hilfe eines Logopäden.

Für eine grosse Familie, in der nur der Vater eine Arbeitsstelle hat, ist es sehr schwierig, das Geld für die erforderlichen Therapien aufzubringen.

Der Aufenthalt und die Behandlung in der Reha sowie das Training mit dem Logopäden kosten für ein Jahr knapp 2 000 Franken.

Der kleine David betet drei Mal täglich und bittet Gott, ihm zu helfen, dass er eines Tages wieder im Hof spielen kann wie seine gleichaltrigen Freunde.

Vielen herzlichen Dank, wenn Sie mit einer Spende mithelfen, dass David seinem Wunschtraum Schritt für Schritt näher kommt!

Projekt Nr. 3587 – "Davids Gebet"

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