DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
DIACONIA-REPORTs ARCHIV 
Ausgabe Nr. 11 | November 2020 | Erscheint monatlich | 40. Jhg.

Der Traum einer Mutter von 5 Söhnen
Alleinerziehende Mutter träumt von einem Leben ohne Sorgen
Armenien – Die Grossfamilie Mnacakanyan ist vor zwei Monaten vom Dorf Arzakan in die Stadt Charentsavan umgezogen, um sich dort niederzulassen.

Grund hierfür war die Scheidung von Armine und Sargis, der seine Frau und die 5 Kinder auf die Strasse setzte. Er weigert sich seine Söhne Narek (18), Karen (16), Gor (11), Raffi (4) und Robert (2) zu unterstützen.

Alleinerziehende Mutter träumt von einem Leben ohne Sorgen.
Armine ist mit ihren Kindern in ein Mietshaus in Charentsavan gezogen, für das sie eine Miete von 50 Franken zahlt. Sie erzählte: „Als wir das Haus besichtigt haben, haben wir gesehen, dass es eine Baracke ist. Die Fenster sind kaputt, die Wände in einem trostlosen Zustand.“ Das Haus ist so klein, dass vier Kinder in einem Bett schlafen müssen.

Armine berichtete, dass das Dach undicht ist und wenn es regnet Wasser auf das Bett der Kinder tropft. Armine arbeitete in Arzakan als Elektrikerin, wurde jedoch nach dem Umzug entlassen. Narek wird in wenigen Tagen seinen obligatorischen Militärdienst antreten.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Der 16-jährige Karen hat sich die Verantwortung aufgebürdet, für die Familie zu sorgen. Er weiss, dass alle Hoffnungen auf ihm beruhen. Also arbeitet er von morgens bis spät nachts für 5 Franken pro Tag, um seiner Mutter und seinen Brüdern Lebensmittel zu besorgen. Gor weigert sich dieses Jahr, zur Schule zu gehen. Er schämt sich wegen seiner abgenutzten Kleidung.

Der kleine Raffi ist noch zu jung, um zu verstehen, dass seine Familie in einer extremen Notsituation lebt. Er weint den ganzen Tag und bittet seine Mutter und älteren Brüder, ihm Spielsachen zu kaufen. Er konnte sein Glück kaum fassen, als die Diaconia-Mitarbeiter ihm einen Stift und etwas Papier in die Hand drückten, damit er etwas malen kann.

Armine bat uns, ihnen mit Lebensmitteln auszuhelfen, sodass sie mit Karens Lohn ein anderes Haus mieten können. Sie träumt davon, dass ihre Kinder in Zukunft neue Kleidung tragen und in einem schönen Haus leben können. Helfen Sie mit, das triste Leben dieser Familie in ein freudiges Dasein zu verwandeln!

Für diese Familie benötigen wir einen Betrag von 2 200 Franken.

Wir freuen uns auf Ihre Spende!

Projekt Nr. 3970 – "Notsituation Armine"

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Prekäre Lage
Wenn Armut einsam macht – Erika und Bucur möchten ihre Kinder mit Gleichaltrigen spielen sehen
Rumänien – Cătălin (5) und seine Schwester Monica (8) leben gemeinsam mit ihren Eltern Erika (44) und Bucur (45) in einem Dorf namens Mina 1 Mai. Dort bewohnen sie ein kleines Haus von gerade einmal 16 Quadratmetern ohne Toilette.

Beide Elternteile haben bereits eine gescheiterte Ehe hinter sich. Vater Bucur ist Analphabet und bleibt der Familie oft fern: Er arbeitet als Schäfer, allerdings hütet er nicht eigene, sondern fremde Schafe. Erika hat eine Anstellung in einer Fabrik, bleibt aber aufgrund der aktuellen Pandemiesituation zu Hause.

Die finanzielle Lage ist äusserst prekär: Erika stehen kaum Lebensmittel für ihre beiden Kinder zur Verfügung. Cătălin besucht den Kindergarten, Monica geht in die zweite Klasse. Sie besitzt weder vernünftige Kleidung noch Schuhe, um ihren täglichen Aktivitäten nachgehen zu können. Man sieht Familie Laszlo die Armut förmlich an: Ein Blick auf das Zimmer und den Garten, schon weiss man, wie schwer es die Vier haben. Die Mutter Erika ist zudem leicht geistig zurückgeblieben, dennoch ist sie in der Lage, sich um ihre Kinder zu kümmern.

Cătălin und Monica möchten gern mit Gleichaltrigen spielen – doch sie schämen sich ihrer Armut.
Cătălin und Monica leben in einer Strasse, in der es andere arme Kinder gibt. „Doch sie sind nicht so arm wie wir“, sagen sie. Sie schämen sich und spielen daher lieber alleine in ihrem Garten.

Bucur und Erika schweben zig Pläne vor, wie die Zukunft ihrer Kinder aussehen soll, doch sie lassen sich aufgrund ihrer finanziellen Situation einfach nicht realisieren. Zwar haben sie es geschafft, wenigstens fliessendes Wasser und Strom zu bekommen, doch sie benötigen dringend ein Badezimmer. Der Zaun besteht aus altem gesammeltem Material.

Wir möchten dieser Familie helfen, die einfach nur kämpft, um ihre Lage zu verbessern. Einige Baumaterialien für ein Bad, jedoch auch einige Materialien, um den vorhandenen Raum zu renovieren, wären ein grosser Segen für die Familie. Auch eine langfristige Unterstützung mit Lebensmitteln, Kleidung und Schuhen wäre hilfreich, damit die beiden Geschwister zur Schule gehen können. Bucur und Erika sind für jede Hilfe, die sie bekommen, sehr dankbar. Eine Summe von 2 900 Franken würde die Familie aus ihrer aktuellen Notlage befreien. Jeder kleine Betrag hilft. Wir freuen uns auf Ihre Spende!

Projekt Nr. 3971 – "Prekäre Lage"

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Allein gelassen, krank und ohne Hoffnung
Von den Eltern verlassen, die Grossmutter krank – wird Mihaela ihr Lächeln behalten können?
Rumänien – Mihaela ist 9 Jahre alt und wird von ihrer 64-jährigen Grossmutter Ileana aufgezogen. Das Mädchen besucht die 3. Klasse. Die beiden leben unter prekären Umständen und zahlen Miete für ein heruntergekommenes Haus ohne fliessendes Wasser. Ileana ist sehr krank und hat Probleme mit ihrem Herzen und ihren Lungen.

Mihaelas Mutter liess ihre Tochter zurück, als diese gerade einmal 2 Monate alt war. Über ihren Vater wissen das Mädchen und ihre Grossmutter nur, dass er sich vor einigen Jahren mit einer anderen Frau ein neues Leben aufgebaut hat. Keiner der Verwandten interessierte sich für Mihaela. Ileana wird von vielen finanziellen Problemen geplagt, denn sie hat infolge der Pandemie ihren Arbeitsplatz als Tellerwäscherin in einem Restaurant verloren.

Sie macht sich grosse Gedanken um den bevorstehenden Winter, denn das Fenster und die Tür in dem Haus sind kaputt, so dass die Kälte ungehindert eindringen kann. Ileana hat während des Sommers draussen im Garten eine improvisierte Kochstelle gebaut. Dort findet sich auch eine alte, kaputte Waschmaschine. Bald geht die Schule wieder los, doch Mihaela fehlen die notwendigen Mittel. Sie ist ein junges, introvertiertes Mädchen, dessen Welt sich voll und ganz um die Grossmutter dreht.

Mihaela hat nur noch ihre Grossmutter.
Wir möchten den beiden mit Lebensmitteln, Kleidung, einem neuen Herd und einer neuen Waschmaschine helfen. Sie benötigen ebenfalls Brennholz für den Winter. Ileana verwendet ausschliesslich Holz, welches sie unter Abfällen findet. Aufgrund ihrer gesundheitlichen Probleme nimmt Ileana Medikamente ein, die sie sich allerdings nicht mehr leisten kann. Gerne würden wir ihr auch auf diese Art und Weise helfen. Ein neues Fenster und eine stabilere Tür würden für mehr Wärme und Komfort sorgen.

Hierfür benötigen wir etwa 3 500 Franken. Jeder kleine Beitrag hilft. Wir danken Ihnen für Ihre Spende.

Projekt Nr. 3972 – "Hilfe für Ileana"

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Leben auf Rädern
Das Geld für Renovierungsarbeiten fehlt – Anush ist verzweifelt
Armenien – Anush Smbatyan (41) kann seit ihrer Geburt nicht laufen und ist auf ihr Dreirad angewiesen. Kaum auf der Welt, litt sie unter schweren gesundheitlichen Problemen, die ihr das Gehen unmöglich machten.

Ihr einziger Helfer und „treuer Gefährte“, wie Anush ihn selbst bezeichnet, ist das Dreirad, das sie nutzt, um voranzukommen, sich zu drehen und sich zu bewegen. Sie erzählte uns, dass sie schon seit ihrer Kindheit davon träumte, Schauspielerin zu werden. Trotz ihrer schwerwiegenden Erkrankung sorgte Anushs Mutter dafür, dass sie eine Schule für behinderte Menschen in Armavir besuchen konnte. Dort erhielt sie die Möglichkeit, viele schauspielerische Kenntnisse zu erlernen und sich mit Schauspielern auszutauschen, die sie kannte.

Anush hat ihren Traum verwirklicht und konnte ihr Ziel erreichen: Sie ist sogar zum Publikumsliebling avanciert! Mittlerweile war sie schon zu Gast auf vielen Bühnen, hat an zahlreichen Vorführungen teilgenommen und sogar ihre eigene Show gehabt, bei der sie alleine auftrat. In all diesen Jahren haben Anush und ihre Mutter, Shahinyan Arevshat (70), in einem kleinen Wohnwagen gewohnt, in dem sich das Leben ziemlich kompliziert gestaltete.

Anush mit ihrem „treuen Gefährten“.
Die Theatergruppe hatte Anush allerdings so sehr ins Herz geschlossen, dass sie alle gemeinsam Geld gesammelt und die Wohnfläche des Wohnwagens mit einigen Wänden erweitert haben, damit sie komfortabler wohnen kann. Durch die neuen Wände sieht der Wohnwagen aus wie eine Hütte, die allerdings weder ein stabiles Dach noch ein Bad hat, was für Anush eigentlich wichtig wäre. Da Anush nur mit der Fortbewegungshilfe vorankommt, benötigt sie dringend ein Bad und eine Toilette in gutem Zustand.

Die Theatergruppe hat Anush ebenfalls mit einigen Arbeiten im Inneren des Wohnwagens geholfen: Sie hat die Wände gestrichen und den Fussboden in ihrem Zimmer aufgearbeitet, worüber sich Anush sehr gefreut hat. Mittlerweile sind einige Jahre vergangen und ihr Zustand hat sich verschlechtert. Sie musste ihre geliebte Bühne verlassen und führt nun ein Leben, das sie erst recht krank macht, wie sie uns erzählt.

Anush berichtet uns, dass sie sehr traurig darüber ist, dass das Publikum und die Menschen um sie herum sie noch vor einigen Jahren so gerngehabt hatten.

Ausser ihrer Mutter hat sie jetzt niemanden mehr, der ihr hilft. Anush ist eine gastfreundliche Person, die anderen Menschen stets mit einem Lächeln begegnet – ein Lächeln, das uns nicht mehr aus dem Kopf geht. Sie braucht wirklich unsere Hilfe. Das Haus, in dem sie lebt, hat kein stabiles Dach, sodass Schnee und Regen eindringen. Auch ein Gasanschluss ist nicht vorhanden, ausserdem gibt es eine ganze Reihe weiterer Probleme, die uns Anush aus Scham nicht erzählen wollte.

Um ihr zu helfen, benötigen wir 1 800 Franken. Wir freuen uns, wenn auch Sie einen Beitrag leisten, um Anush ein schöneres Leben zu ermöglichen.

Projekt Nr. 3973 – "Sicheres Wohnen"

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Kleines Haus für Familie Choolla Nooka
Das Geld für die Miete fehlt – es droht die Obdachlosigkeit
INDIEN – Raju ist 17 Jahre alt und studiert dank unserer Partnerorganisation „Uppahar“ im zweiten Jahr an der polytechnischen Fakultät. Raju ist das einzige Kind seines 63 Jahre alten Vaters Adinarayana und seiner 57-jährigen Mutter Parvathi.

Sie sind eine kleine Familie, die im Dorf Lolugu wohnt – und so arm, dass sie manchmal gezwungen sind, die Nachbarn um Lebensmittel anzubetteln oder zu hungern.

Die ganze Hoffnunng ruht auf Rajus Studiumabschluss.
Das Ehepaar war lange kinderlos. In ihrer Gemeinde herrscht der Aberglaube, dass es Unglück bringt, einer unfruchtbaren Frau in die Augen zu schauen. Dies brachte eine grosse soziale Isolierung mit sich. Das Ehepaar litt zunehmend psychisch wie auch physisch.

Nach langjährigen ärztlichen Behandlungen wurden die beiden Eltern eines Sohnes. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie ihr ganzes Hab und Gut für die Behandlungen ausgegeben.

Trotz dieser widrigen Umstände wächst Raju zu einem ordentlichen jungen Mann heran. Er ist ein ruhiger, zurückhaltender Junge. Der junge Mann wird von dem indischen Projektteam in vielen Bereichen gefördert, um sein Studium erfolgreich zu absolvieren.

Die Familie Choolla Nooka lebt nun im Haus ihres ehemaligen Nachbars. Sie bezahlt monatlich 300 Rs. (Fr. 3.75) Miete. Seit nunmehr 6 Jahren werden beide Elternteile von Raju von gesundheitlichen Problemen geplagt: Der Vater leidet an Rückenschmerzen und kann nicht mehr arbeiten, also sorgt die Mutter mit ihrer Arbeit für ein wenig Einkommen. Doch auch sie hat Schmerzen in den Knien, sodass sie nicht regelmässig arbeiten kann. Während des vor Kurzem stattgefundenen Lockdowns hatte die Familie zahlreiche Schwierigkeiten zu bewältigen. Es gab kaum Arbeit, nicht einmal für gesunde Leute und somit kein Geld für Lebensmittel.

Choolla Nookas jetziges Zuhause.
Die Familie durchlebte eine schwere finanzielle Krise. Gelegentlich bat sie andere darum, ihr Geld zu leihen, doch sie stiess auf Ablehnung, da keine Hoffnung besteht, dass sie es zurückzahlen kann. Aufgrund der Covid-19-Pandemie konnte die Familie die letzten 5 Monate ihre Miete nicht bezahlen. Der Hauseigentümer verlangt nunmehr die Miete, denn die Pandemie hat auch ihm zugesetzt, und er benötigt das Geld dringend, um Lebensmittel für seine Familie zu kaufen. Die Eltern machen sich grosse Sorgen über Rajus Zukunft, denn sie sind beide kraftlos und krank und fürchten, nicht mehr lange zu leben. Beim Gespräch mit den Eltern spüren wir ihre Sorgen und Nöte bezüglich ihrer Gesundheit und ihrer Zukunft sowie auch die des Sohnes ganz deutlich.

Wir möchten der Familie ein kleines Haus bauen, damit sie von ihren alltäglichen Sorgen befreit werden und ihnen die Last abgenommen wird, die monatliche Miete zu bezahlen.

Für dieses Projekt benötigen wir 4 500 Franken. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 3974 – "Haus für Rajus Familie"

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Ein Unglück kommt selten allein …
Schmerzen und finanzielle Sorgen sind an der Tagesordnung
ARMENIEN – Familie Harutyunyan lebt in einer Wohnung zur Miete in Metsamor, in der Region Armavir. Arpine (39) lebt gemeinsam mit ihrem Ehemann Khanamir (48) und den beiden Söhnen Gor (18) und Vazgen (12) zusammen.

Sie sind schon oft von einer Mietwohnung in die nächste umgezogen. Derzeit leben sie seit einem Jahr in einem Haus, für das sie 50 Franken Miete zahlen.

Arpines ältester Sohn Gor hat sich vor ein paar Tagen der Armee angeschlossen, worüber Arpine unendlich traurig ist, da er seinen Eltern durch verschiedene Arbeiten und Tätigkeiten in der Landwirtschaft stets zur Hand gegangen ist. Jetzt sorgt Arpine alleine für den Lebensunterhalt. Sie arbeitet seit 2007 als Krankenschwester im Krankenhaus von Metsamor und verdient monatlich 120 Franken. Arpine macht ihre Arbeit sehr gut. Sie hilft Patienten und pflegt sie, doch sie leidet selber auch unter gesundheitlichen Problemen.

Sie hat ein Venenleiden, welches ihr grosse Schmerzen bereitet, und es besteht eine massive Thrombosengefahr. Die Ärzte haben ihr gesagt, dass sie dringend operiert werden muss, jedoch ist der Eingriff ziemlich riskant. Diese Tatsache quält sie jede Nacht, erzählte uns Arpine unter Tränen. Sie berichtete uns von ihrem Leben und dass sie fürchtet, dass die Krankheit so weit fortschreitet, dass sie stirbt und ihre Kinder ohne Mutter aufwachsen müssen.

Arpines Venenleiden verursacht grosse Schmerzen.
Arpines Ehemann ist ebenfalls erkrankt. Er leidet an einer Neurose und nimmt Medikamente ein. Er hat starke Schmerzen. Eine Arbeit hat er nicht, doch wenn die Schmerzen einigermassen erträglich sind, betätigt er sich in der Landwirtschaft, was allerdings selten vorkommt. Arpines jüngster Sohn geht zur Schule und ist Mamas Sonnenschein. Er hofft immer, dass alles gut wird und er bald das Alter erreicht, um seiner Familie zu helfen.

Bei unserem Besuch befand sich Arpines Ehemann in einem akuten Neurosezustand, sodass wir ihn nicht zusammen mit seiner Familie fotografieren konnten.

Arpine erzählte, dass sie von ihrem verdienten Geld die Miete für das Haus in Höhe von 50 Franken und etwa 20 Franken für Strom und Wasser zahlt, der Rest wird für ihre Medikamente und für die ihres Mannes aufgewendet. So kommt es vor, dass sie kein Geld mehr hat, um Lebensmittel zu kaufen und den Ladenbesitzer bitten muss, alles anzuschreiben, in der Hoffnung, dass sie die Rechnung im kommenden Monat begleichen kann.

Doch der nächste Monat steht vor der Tür und das Geld reicht wieder nicht. Arpine hat unsere Hilfe dringend nötig, wir sind ihre einzige Hoffnung, es ist sonst niemand da, der sie unterstützt. Wenn wir Arpine helfen, die Miete zu zahlen und Lebensmittel zu besorgen, ist ihr bereits sehr geholfen.

Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende, um dieser Familie mit 1 800 Franken unter die Arme zu greifen!

Projekt Nr. 3975 – "Finanzielle Entlastung"

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Potter’s House Rehab Center (Töpferhaus Reha Center)
Arbeit gehört zum Therapieplan
RUMÄNIEN – Florin (28) ist das zwölfte Kind einer Grossfamilie. Seine Mutter war zwei Mal verheiratet. Als äusserst verantwortungslose erwachsene Frau wollte sie sich nicht um ihre Kinder kümmern, darum gab sie alle zur Adoption frei.

Die Therapeuten mit den Suchtkranken.
Somit wurde auch Florin im Alter von zwei Jahren von einer Ingenieursfamilie adoptiert. Als er ein wenig älter war, hing er mit den Kindern aus der Nachbarschaft herum. Sie unternahmen Ausflüge und machten sich einen Spass daraus, vieles auszuprobieren – leider auch Drogen. Florin geriet infolgedessen im zarten Alter von zwölf Jahren in eine schwere Drogensucht. Er verliess die Schule und stieg in den Drogenhandel ein. Florin reiste durch das ganze Land, um Drogen zu kaufen und zu verkaufen. Seine Sucht verschlimmerte sich zusehends. Florin suchte einige Zeit später verzweifelt nach Therapiemöglichkeiten, doch die Psychologen konnten ihm aufgrund seiner starken Drogensucht nicht richtig helfen. Es kam, wie es kommen musste: Florin wurde ins Krankenhaus eingeliefert, wo Ärzte und Pflegepersonal um sein Leben kämpften. Diesmal hatten ihn die Drogen ein für alle Mal zu Fall gebracht! Fast hätte er es nicht überlebt.

Im Potter’s House Rehab Center in Braşov, kam es zu einer Veränderung

Mittlerweile befindet sich Florin im Potter’s House Rehab Center in Braşov, Rumänien.

Hier hat sein Leben eine Wende genommen, denn Florin hat sein Leben Jesus anvertraut. Als neugeborener Christ möchte er die Drogen für immer aus seinem Leben verbannen und ein sinnvolles Dasein führen. Als Teil seines Entzugsprogramms sucht er täglich unser Hilfswerk Diaconia auf, wo ihn Tag für Tag ein strukturierter Tagesplan erwartet und er eine Mahlzeit bekommt. Zusammen mit dem Potter’s House Rehab Center hat Diaconia Braşov den am besten geeigneten Plan aufgestellt, um jungen Männern wie Florin dabei zu helfen, ihren Entzug mit Erfolg zu meistern.

Glücklich über die sinnvolle Tätigkeit.
Das Potter’s House Rehab Center in Braşov hat ein auf dem christlichen Glauben basierendes Suchttherapieprogramm entwickelt, das speziell auf die Bedürfnisse drogensüchtiger Männer ausgerichtet ist. Dieses Therapieprogramm unterstützt die Patienten dabei, ihr Selbstvertrauen zu stärken, und vermittelt ihnen Werte, die sie für die Zeit nach ihrer Entlassung für den Alltag benötigen. Hierzu gehören:
Entzug meistern und abstinent bleiben
Gewinn der Eigenständigkeit
Identifikation der emotionalen und körperlichen Auslöser
Umgang mit Wut und Stress
Erarbeiten einer Zukunftsperspektive
Umgang mit Angststörungen und Depressionen
Trauma Bewältigung
Förderung einer vertrauensvollen Glaubensbasis

Stabil genug um einer Beschäftigung nachzugehen.
Das hoch qualifizierte Suchttherapiepersonal arbeitet gemeinsam mit den Patienten einen auf sie abgestimmten Therapieplan aus, in dem neue gesunde Bewältigungsstrategien und positive Fertigkeiten für die Genesung und Prävention von Rückfällen entwickelt werden. Eine Suchterkrankung betrifft jeden Teil einer Person – den Verstand, den Körper und die Seele. Sie alle drei erleiden im Verlauf der Suchterkrankung Schaden. Ein wichtiges Element der Rehabilitation bildet den Einbezug der Glaubensebene in den Prozess. Die Patienten werden durch ihre schwierigste Zeit betreut, indem ihnen ein stabiles und unterstützendes Umfeld angeboten wird, welches erheblich zur ganzheitlichen Genesung beiträgt.

Diaconia Braşov arbeitet mit dem Potter‘s House Rehab Center zusammen und stellt Arbeit, Lebensmittel und Kleidung für die Männer zur Verfügung, die am Entzugsprogramm teilnehmen. Diaconia kümmert sich in der ersten Phase um sie und unterstützt sie so lange, bis sie Stabilität erreicht haben und zuverlässig genug sind, um einer Beschäftigung nachzugehen.

Derzeit werden dank dieser Zusammenarbeit 6 Männer aus Rumänien und der Moldawischen Republik betreut. Sie nehmen jeden Morgen am Gebet teil, besuchen die tägliche Bibelstunde und kommen dann zu Diaconia. Hier werden sie in eine geregelte Tätigkeit eingebunden und erhalten eine gesunde Mahlzeit.

Gemeinsam die Sucht bezwingen.
Hauptsächlich arbeiten sie auf dem Bauernhof der Hoffnung, wo sie unseren Landwirten täglich unter die Arme greifen. Ausserdem schenken wir den Männern nach Bedarf Kleidung, und wir versuchen, ihre dringendsten Bedürfnisse zu erfüllen.

Für die Betreuung dieser 6 Männer benötigen wir monatlich 2 400 Franken. Wir bitten Sie, uns dabei zu helfen, diese Männer im Potter’s House Rehab Center zu unterstützen. Wir begleiten die verlorenen Söhne dieser Welt in ihrem Bestreben, zum Leben zurückzufinden.

Projekt Nr. 3976 – "Suchtkranke"

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Eine Familie braucht Hoffnung
Ohne Hilfe von aussen haben die Ghazaryans keine Hoffnung für die Zukunft
ARMENIEN – Armen Ghazaryan ist 47 Jahre alt und lebt mit seiner Familie im kleinen Dörfchen Zartonk, in der Region Armavir. Armens Familie besteht aus insgesamt 6 Personen.

Mit ihm leben seine Frau Tsovinar Hakobyan (41), der älteste Sohn Sargis (24) mit Schwiegertochter Tatev (19) und deren zweijähriger Sohn, der den Namen seines Grossvaters trägt, sowie Armens jüngster Sohn Argishti (16) unter einem Dach. Wir möchten ein bisschen etwas über die Familie erzählen, die ihr ganzes Leben als Nomaden verbracht hat und fortwährend von Haus zu Haus zog.

Zahlreich sind die Nächte, in denen Armen, seine Frau, die ihre Tränen kaum zurückhalten kann, und seine Kinder unter freiem Himmel verbracht haben. Armen und Tsovinar haben uns erzählt, wie ihre Kinder ihnen bereits in jungen Jahren halfen, sich um die damalige Kuh zu kümmern, Besen zu fertigen und anschliessend von Dorf zu Dorf zu wandern, um sie gemeinsam mit ihrem Vater zu verkaufen.

Die Familie lebt nun seit 3 Jahren in einem Haus, für das sie eine Miete von 40 Franken bezahlt. Seit fast einem Jahr kann sie diesen Betrag allerdings nicht aufbringen, da niemand in der Familie einer geregelten Arbeit nachgeht. Mittlerweile verkauft sie wieder Besen, die sie anfertigt. Sobald einige Exemplare fertiggestellt sind, werden sie zusammengepackt, auf dem Rücken festgemacht und verkauft, bis sich die vom vielen Gehen müden Beine zu Wort melden. Die Ghazaryans befinden sich in einer wirklich prekären Lage. Ihr Leid nimmt einfach kein Ende: Jedes Familienmitglied leidet unter gesundheitlichen Problemen, welche es unmöglich machen, Arbeit zu finden. Armen hat ernsthafte Probleme mit seiner Wirbelsäule. Seiner Frau Tsovinar ergeht es nicht besser: Sie wird von Magengeschwüren und -erosionen sowie Beinkrämpfen geplagt, jedoch erhalten weder sie noch Armen medizinische Hilfe, da das Geld nicht einmal für Lebensmittel ausreicht.

Die Ghazaryans möchten das Nomadenleben aufgeben.
Die Familie wurde darüber in Kenntnis gesetzt, dass das Haus, in dem sie lebt, zum Verkauf steht und es jederzeit den Besitzer wechseln kann. Nach dieser Hiobsbotschaft hat sich die Lage der Familie weiter verkompliziert. Hinzu kommt, dass Armens Schwiegertochter Tatev in wenigen Monaten entbindet und sich derzeit wegen einer ernsthaften gesundheitlichen Problematik in ärztlicher Behandlung befindet. Sämtliche Familienmitglieder sind deprimiert, erschöpft, hoffnungslos …

Niemand lacht, denn selbst ein befreites Lachen ist mittlerweile zu einem Traum geworden. Die Situation erscheint auswegslos. Die Familie weiss nicht einmal, worum sie bitten soll, denn ihr ist gar nicht so recht bewusst, was sie denn noch glücklich machen könnte. Einen Wunsch hat sie letztendlich doch äussern können: Eine Kuh käme den Ghazaryans sehr gelegen, denn bei ihnen zu Hause lebt ein Baby und ein weiteres wird bald das Licht der Welt erblicken.

Milchprodukte wären eine grosse Hilfe. Es besteht die Möglichkeit, die Kuh in einem Stall im Dorf unterzubringen, sodass sie auch bei einem möglichen Umzug der Familie erhalten bleibt.

Armens Familie ist wirklich verzweifelt und braucht unsere Hilfe. Wir möchten ihr mit einer Kuh und einigen Lebensmitteln etwas Gutes tun. Dafür benötigen wir 2 300 Franken. Helfen auch Sie mit, dieser Familie ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern!

Projekt Nr. 3977 – "Eine Kuh für Ghazaryans"

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Die Glücklosen
Wenn Seelenqualen das Leben bestimmen …
ARMENIEN – Armine Hovhannisyan ist 35 Jahre alt und lebt mit ihren beiden Töchtern Noyemi (15) und Hripsime (7) in Tscharenzawan, einer Stadt in Armenien. 2012 verliess Armines Ehemann Gevorg (40) das Land, um in Russland zu arbeiten. Dort verdrängte er den Gedanken, dass in seiner Heimat eine Ehefrau und zwei minderjährige Töchter auf ihn warten.

Im Jahr 2017 wurde er aus Russland abgeschoben und kehrte zu seiner Familie nach Armenien zurück. Armine erzählte uns, dass sie damals davon überzeugt war, alles in ihrer Familie würde nun endlich gut werden und Gevorg würde sich um sie und ihre Kinder kümmern. Doch leider schlug diese Hoffnung fehl.

Nach seiner Rückkehr verfiel Gevorg dem Alkohol und war jeden Tag betrunken. Er arbeitete nicht, schlug Armine und nahm ihren Lohn an sich, um Alkohol zu kaufen. Armine erzählte uns bei unserem Besuch unter Tränen von diesen Gräueltaten und zeigte uns die Narben auf ihrem Rücken, die ihr durch Gevorgs Schläge zugefügt wurden. Ein ganzes Jahr lang verprügelte und beschimpfte Gevorg sie vor den Kindern. Im April 2018 fand Armine bei ihrer Rückkehr von der Arbeit ihre Töchter weinend am Hauseingang vor. Die Nachbarn berichteten ihr, dass sie Gevorg dabei beobachtet hätten, wie er die Kinder schlug und vor die Tür setzte.

Unsicherheit und Hilflosigkeit bestimmen Hripsimes Leben.
Dies war letztendlich der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte: Armine konnte und wollte dies nicht dulden. Sie rief die Polizei. Im Laufe des Gerichtsverfahrens wurde bei Gevorg eine psychische Erkrankung diagnostiziert: Er litt unter Schizophrenie und wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.

Dennoch hat Gevorgs Grausamkeit bei den Kindern schlimme seelische Folgen hinterlassen. Hripsime leidet seit frühester Kindheit an Hörproblemen, Epilepsie und einer psychischen Erkrankung. Als wir die Wohnung betraten, dachte Hripsime, ihr Vater sei zurückgekehrt. Sie weinte und versteckte sich unter dem Bett. Armine hat keine feste Arbeit. Gelegentlich reinigt sie die nahegelegenen Geschäfte, um etwas zu verdienen.

Der einzige Lebensunterhalt der Familie ist das Kindergeld in Höhe von 62 Franken, das für Hripsimes Medikamente und Windeln aufgewendet wird. Noyemi wird dieses Jahr wohl nicht zur Schule gehen, da das Geld für Kleidung und Schulutensilien fehlt. Die Wohnung, in der Armine mit ihren Töchtern lebt, gehört Gevorgs Eltern.

Armine erzählte uns, dass Gevorg in einigen Monaten aus der psychiatrischen Klinik entlassen wird und gedroht hat, sie gewaltsam aus der Wohnung zu vertreiben, sobald er draussen ist. Armine bat uns, mit Lebensmitteln auszuhelfen, da sie und ihre Töchter zahlreiche Tage hinter sich haben, an denen sie Hunger leiden mussten. Bitte helfen Sie mit, etwas Hoffnung in ihr tristes Leben zu bringen!

Um Armines Familie zu unterstützen, benötigen wir 2 200 Franken.

Projekt Nr. 3978 – "Unterstützung in der Not"

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