DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 11 | November 2018 | Erscheint monatlich | 38. Jhg.
Kinder, die offiziell gar nicht existieren
Vor Maria verschliesst sich jede Tür
RUMÄNIEN – Maria, ein schüchternes 6-jähriges Mädchen, besitzt keine Papiere. Amtlich existiert sie nicht. Sie kann weder die Schule besuchen noch sich bei Krankheit von einem Arzt behandeln lassen.

Über die Familie Levai haben wir bereits berichtet (März 2015, Erfolgsbericht Dezember 2016). Mit diesem Projekttext möchten wir Ihr Herz für die kleine Maria gewinnen und für viele andere Kinder, Teenager und sogar Erwachsene, die in der gleichen Situation sind. Es ist kaum zu glauben, aber es gibt viele Menschen in Rumänien, die nicht registriert sind. Sie besitzen weder eine Identitätskarte noch einen Geburtsschein.

Kinder, die offiziell gar nicht existieren.
Marias Eltern besuchten nie die Schule, sie können weder lesen noch schreiben. Es fällt ihnen schwer, Formalitäten zu erledigen. Bei einem Brand wurden die Ausweispapiere des Vaters zerstört, darum konnte er die Geburten seiner jüngeren Kinder nicht melden. Die Mutter hatte nicht den Mut, als Analphabetin zu den Behörden zu gehen. So haben Maria (6), Cristina (5) und Diana (3) keine Geburtsurkunden, die ihre Existenz beweisen.

Sie führen ein Leben im Schatten. Die drei Kinder haben keinen Kinderarzt, der die Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen ausführt und ihre Entwicklung überwacht. Sie haben kein Recht darauf, den Kindergarten und die Schule zu besuchen. Nur, weil ihnen ein kleines Stückchen Papier fehlt. Ein Papier, auf dem ihr Geburtsdatum stehen sollte sowie die Familie, zu der sie gehören.

Unter Tränen erzählt Marias Mutter: „Es macht meinen Mann und mich unendlich traurig, zu sehen, wie unseren Kindern alle Türen verschlossen sind. Sie führen quasi ein Phantomleben. Unser Leben war schon immer traurig und grau, aber für unsere Kinder wünschen wir uns eine bessere Zukunft. Wir möchten, dass sie in die Schule gehen und einen Beruf erlernen dürfen. Vielleicht könnte uns ein Arzt erklären, wieso unsere Kinder so oft krank sind und permanent mit Schwäche zu kämpfen haben. Ich weiss nicht, ob dies nur an der schlechten Ernährung liegt oder ob ihnen vielleicht etwas anderes fehlt. Das macht mir Angst.“

Das Einkommen der Familie ist sehr klein, die Bedürfnisse jedoch sind gross. Darum haben die Eltern keine Möglichkeit, die Situation ihrer Kinder aus eigener Kraft zu verbessern. Es kostet viel Geld und Ausdauer, die Papiere nachträglich ausstellen zu lassen. Auch ist eine gewisse Schulbildung unabdingbar, um dieses Anliegen bei den Behörden zu vertreten. Wir möchten hier für Maria und ihre Geschwister einstehen. Wir wollen ihnen eine Geburtsurkunde und eine Identitätskarte ausstellen lassen. Maria, Cristina und Diana sollen aus der Isolation heraus ins Leben treten können.

Ohne Geburtsurkunden bleibt diesen Kindern die Schule verwehrt.

Schüchtern träumt Maria: „Mit einem roten Schulsack am Rücken, gefüllt mit Heften, farbigen Stiften und schönen Büchern, möchte ich mit den anderen Kindern zusammen in die Schule laufen. Ich sehe sie jeden Tag vorbeigehen und würde so gerne dazugehören.“

Die Familie benötigt professionelle Unterstützung beim Erstellen der Papiere und Begleitung im Alltag. Die Ausweise kosten 500 Franken pro Kind. Des Weiteren möchten wir ihnen Kleider, Schuhe und Schulmaterial kaufen und sie mit gesunder Nahrung versorgen. Mit 3 000 Franken könnten wir diesen Kindern eine Existenz ermöglichen.

Vielen herzlichen Dank für jede Unterstützung!

Projekt Nr. 3590 – "Kinder ohne Papiere"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Ein Licht in der Dunkelheit
Der Winter ist für arme Menschen in Moskau eine besonders schwierige Zeit
RUSSLAND – In Russland feiert man am 7. Januar Weihnachten. Der Winter zieht jedoch schon lange vor den Feiertagen alle Menschen mit seiner klirrenden Kälte in den Bann.

Für diejenigen, die friedlich im Kreise der Familie bei einer Tasse Tee die kalten Abende verbringen können, ist es eine Freude, dieser besinnlichen Zeit entgegen zu schauen.

Not lindern am gemeinsamen Tisch.
Für arme Familien, die nicht genug Holz haben, für Strassenkinder, Kinder aus Waisenhäusern, kranke Menschen in den Spitälern und andere hilfsbedürftige Menschen in Russland bedeutet die Winterzeit eine leidvolle Zeit.

Für solche Menschen sind Leute wie Galina Dzhuzhenova, unsere Mitarbeiterin in Russland, eine lebendige Botschaft der Hoffnung. Sie verkörpern die Aussage aus dem oben zitierten biblischen Text.

Galina und ihre Helfer organisieren diverse Weihnachtsfeiern in Spitälern, Seniorenheimen, Waisenhäusern und baptistischen Kirchen. Sie geben durch ihre Worte, aber auch durch ihre Taten die Botschaft von Gottes unendlicher Liebe weiter. An diesen verschiedenen Anlässen begegnen sie jedes Jahr vielen Menschen und können ihre Not ein bisschen lindern. Neben der frohen Weihnachtsbotschaft erhalten die Besucher jeweils auch etwas Feines zu essen und ein kleines Geschenk.

Ein kleines Geschenk bringt grosse Freude.
Neben altbekannten Gesichtern kommen auch viele neue dazu, da die Armut im Land immer grösser wird. Jedes Jahr fehlen jedoch auch liebgewonnene Gesichter, vor allem von denjenigen, die auf der Strasse leben. Bei diesen Menschen kann es gut sein, dass die erste Begegnung und Hilfe, die man ihnen entgegenbrachte, zugleich auch die letzte war.

Galina kümmert sich liebevoll um die bedürftigen Menschen in ihrer Umgebung. Arme christliche Familien sind unendlich dankbar für ihren Besuch, die Lebensmittelpakete und die Botschaft der Hoffnung.

Damit unsere mutige und unermüdliche Helferin aus Moskau anderen Menschen helfen kann, braucht sie unsere Unterstützung.

Denken wir doch auch an ein russisches Kind, wenn wir so langsam beginnen, unsere Weihnachtsgeschenke vorzubereiten!

Jede Spende ist eine grosse Hilfe für Galinas Arbeit! Herzlichen Dank für alle Unterstützung!

Projekt Nr. 3591 – "Notvoller Winter in Russland"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Licht und Wärme für Familie Grigoroaie
Die Kälte pfeift durch jede Ritze
RUMÄNIEN – Es braucht viel Entschlossenheit, das warme Bett zu verlassen, wenn es im Haus klirrend kalt ist und draussen ein langer, beschwerlicher Fussweg wartet. Ein Weg, den man auch im tiefsten Winter mit durchlöcherten Schuhen und dünner, abgenutzter Kleidung zurücklegen muss.

Ioan (48) ist ein liebevoller Vater. Er möchte seinen Kindern viel Liebe und Geborgenheit schenken, war doch seine eigene Kindheit sehr traurig.

Die 6-köpfige Familie lebt auf engem Raum.
Jeden Tag liess ihn sein Stiefvater spüren, dass er ihn als Last empfand. Als Ioan 15 Jahre alt war, musste er sein Zuhause verlassen und für sich selber sorgen. Glücklicherweise fand er einen Job in einer Fabrik. Mit 20 Jahren erkrankte er an Tuberkulose. In der gleichen Zeit stellte die Fabrik ihren Betrieb ein. Der junge Mann gewann zwar den Kampf gegen die Krankheit, ist seither jedoch arbeitslos. Bis heute hat er keine feste Anstellung mehr gefunden. Er ist nur noch als Tagelöhner tätig.

Der uralte Ofen ist eine Gefahrenquelle.
Sarolta (46) ist mit den Kindern zuhause und führt den Haushalt. Im Herbst hilft sie im Dorf bei der Kartoffel- und der Maisernte und verdient dadurch ein wenig Geld für den Winter. Vier Kinder wurden dem Ehepaar geschenkt: Andreea (14), Bogdan (11), Florin (9) und Sarica (7). Alle Kinder besuchen die Schule. Der Winter ist immer eine besonders schwierige Zeit für die Familie. Sie wohnt am Rande des Dorfes auf einem Feld. Im Winter liegt oft viel Schnee. Dann muss der Vater für die Kinder einen Weg freischaufeln, damit sie zur Schule gelangen können. Das Haus, in dem die Familie Grigoroaie wohnt, ist uralt und müsste unbedingt renoviert werden. Der karge Lohn des Vaters reicht jedoch knapp für die benötigten Lebensmittel, für Baumaterial bleibt nichts übrig. Ioan hat versucht, mit gebrauchten Materialien einiges notdürftig zu flicken. Trotzdem befindet sich das Haus in einem erbärmlichen Zustand. Eines der zwei Zimmer ist momentan unbewohnbar.

Für die dringendsten Renovierungen braucht es Zement, um die Wände zu verputzen, Balken für das Dach und Bretter für den Boden. Des Weiteren müssen zwei Fenster und die Türe ersetzt werden. Die alten schliessen nicht mehr richtig und lassen die kostbare Wärme entweichen.

Mit diesen Reparaturen wäre der Familie für die nächsten Jahre sehr geholfen.

Die Kinder benötigen dringend gute Schuhe und warme Kleider für den Winter. Alles, was die Familie besitzt, wurde ihr aus Mitleid von Nachbarn überlassen. Der Kühlschrank schliesst nicht mehr, der Ofen qualmt, die Möbel drohen auseinander zu fallen. Eine Waschmaschine besitzt die Familie nicht, Sarolta wäscht die Kleider der grossen Familie von Hand.
Mit 4 200 Franken können wir Licht und Wärme in das Häuschen der Grigoroaies bringen.
Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung!

Projekt Nr. 3592 – "Wärme für Familie Gorigoroaie"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Einsam und ans Bett gefesselt
Diaconia konnte Catalins grössten Wunsch erfüllen
RUMÄNIEN – Vor einigen Jahren musste der bettlägerige Catalin zusehen, wie seine Mutter zusammenbrach und an einem Herzinfarkt starb. Sein Vater verlor zwei Jahre später den Kampf gegen den Krebs. Jetzt ist Catalin ganz allein.

Catalin Firu ist erst 16 Jahre alt, aber bereits Vollwaise. Er kam mit vielen gesundheitlichen Problemen zur Welt. Seine Beine sind sehr schwach, darum kann er nicht gehen. Er verbringt seine Tage einsam und verlassen, ans Bett gefesselt.

Seit dem Tod beider Elternteile ist Catalin praktisch allein auf der Welt und hat niemanden, der ihm hilft. Seine einzige Verwandte, eine Cousine, leidet an Skoliose. Catalin bekommt vom rumänischen Staat eine Invalidenrente. Dieses Geld ist sehr knapp bemessen und Catalin lebt unter schrecklichen Bedingungen. Er hat noch nichts von der Welt gesehen als nur sein Häuschen und die Strasse, an der er wohnt. Bei unserem ersten Besuch war es sein sehnlichster Wunsch, einen Rollstuhl zu besitzen. Diesen Wunsch konnten wir ihm bereits erfüllen. So kann er mindestens stundenweise seinem stickigen, kleinen Zuhause entfliehen und auf der Strasse die frische Luft und die Sonnenstrahlen geniessen.

Catalin ist sehr dankbar für den Rollstuhl.
Catalin ist einerseits sehr gesprächig. Sein Innerstes ist voller Gedanken und Ideen, die er aber mit niemandem teilen kann. Andererseits ist er sehr schüchtern und traut sich nicht, den Mitmenschen in die Augen zu sehen. Verschämt senkt er seinen Blick. Er benötigt nicht nur für seine körperlichen Bedürfnisse unsere Hilfe, sondern unbedingt auch für seine emotionalen Nöte. Er leidet noch immer stark unter dem Verlust seiner Eltern und ist von seiner Umwelt abgeschnitten. Wir möchten für ihn da sein und ihm Liebe und Anteilnahme schenken.

Catalin braucht Lebensmittel, Kleider, warme Bettdecken und Vitamine sowie Feuerholz und einen neuen Ofen für den Winter. Bis jetzt erhielt Catalin hie und da von den Nachbarn ein wenig Holz, aber auch für sie ist der Winter hart und Brennholz Mangelware. Catalins Toilette ist im Hof. Da niemand da ist, um ihn nachts zu begleiten, würden wir ihm gerne auch Windeln kaufen.

Mit 2 000 Franken könnten wir Catalin längerfristig unterstützen und dafür sorgen, dass er unter würdigen Bedingungen leben kann.

Wir bitten Sie von Herzen, ein Segen zu sein für diesen verwaisten Jungen. Vielen Dank!

Projekt Nr. 3593 – "Hilfe für Catalin"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Sanat, das Findelkind
Der kleine Säugling braucht ein liebevolles Zuhause
INDIEN In Indien werden immer wieder unerwünschte Kinder, mehrheitlich Mädchen, ausgesetzt und dem sicheren Tod überlassen. Die einzige Überlebenschance dieser Babys besteht darin, von barmherzigen Menschen gefunden und gerettet zu werden.

Dieses herzige Baby wurde am
Strassenrand gefunden.
Der 18. August 2018 war ein regnerischer Tag im Bezirk Gajapati in Indien. Schon seit Wochen hatte es täglich stark geregnet. An diesem Tag bekam Bapi Pani, der Bruder unseres indischen Mitarbeiters Rajat Pani, durch einen anonymen Anruf die Nachricht, ein neugeborenes Baby sei entdeckt worden, ein kleiner Junge. Es ist in Indien nichts Ungewöhnliches, dass man tote oder dem Tod geweihte Mädchen am Strassenrand findet. Aber dass sogar ein gesunder Junge verlassen worden sei, konnte Bapi, der Direktor einer christlichen Schule, kaum glauben. Er eilte an den beschriebenen Ort und fand den Säugling in der Nähe eines Tempels im Dorf Rayagada. Er war blutverschmiert, wahrscheinlich erst ein paar Stunden alt. Die Polizei wurde informiert und das Baby so schnell wie möglich in ein Krankenhaus gebracht. Nach einem gründlichen Gesundheits-Check und den nötigen Impfungen wurde der kleine Junge zum Schuldirektor nach Hause gebracht. Er wird von Bapi und seiner Frau liebevoll umsorgt. Das Baby bekam den Namen Sanat Kuma. Sanat bedeutet in der alten indischen Sprache „ewig“ oder „der Ewige“.
Ein Menschenleben wurde gerettet und DEM geweiht, der Leben retten und ewiges Leben schenken kann.

Seit Eva ein kleines Mädchen ist, fühlt sie sich wohl in der Grossfamilie Pani.
Bapi und seine Frau hatten im Jahr 2003 bereits Ähnliches erlebt. Damals fand Rajat Pani beim Joggen ein von Hunden umzingeltes, bereits schwer unterkühltes, neugeborenes Mädchen. Die Familie seines Bruders nahm das Kind bei sich auf und adoptierte es. Unterdessen ist die kleine Eva bereits 15 Jahre alt. Durch die liebevolle Tat einer gläubigen Familie durfte ihr Leben gerettet werden.

In Indien gibt es eine 60-tägige Frist, in welcher ein Neugeborenes von seinen biologischen Eltern oder Familienangehörigen akzeptiert und angenommen werden kann. Nach dieser Frist wird das Kind zur Adoption frei gegeben. Normalerweise landen solche Kinder in einem Waisenhaus.

Eva ist eine fleissige, aufgestellte Schülerin.
Der indische Staat hat aus der Adoption einen Prozess mit hohen Hürden gemacht, damit der Verkauf und der Missbrauch von Kindern eingedämmt werden. Darunter leiden aber auch christliche Familien, die ein Kind adoptieren und somit retten möchten. Sie können weder die einmalige Adoptionsgebühr von 1 200 Franken aufbringen noch die notwendigen Papiere ausfüllen und den ganzen bürokratischen Prozess durchstehen.

Bitte beten Sie mit uns, dass eine indische Familie gefunden wird, die bereit ist, den kleinen Sanat zu adoptieren und helfen Sie mit, die 1 200 Franken für die Adoption zu sammeln! Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3594 – "Sanat – das Findelkind"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Eine Enteignung mit furchtbaren Folgen
Traurig ist die Geschichte der Familie Pacurart
RUMÄNIEN – „Ich erinnere mich gerne an früher, als mein Mann und ich noch jung waren. Mein Mann hatte ein festes Einkommen und wir lebten mit unseren sechs kleinen Kindern zwar arm, aber zufrieden in unserem Häuschen. Wir hatten ein glückliches Familienleben. Damals war die Welt noch in Ordnung.“

Vor ungefähr 20 Jahren jedoch passierte etwas, das für viele furchtbare Folgen hatte. Nach dem Kommunismus mussten zahlreiche Konflikte betreffend Besitz und Eigentum gelöst werden. Infolgedessen wurde auch Familie Pacurar das Haus weggenommen.

Gott sei Dank können die Kinder noch lachen.
Dieser Schock war zu gross für den Ehemann und Vater. Er sah keinen Ausweg und nahm sich das Leben. Verständlicherweise hatte die Mutter Luminita in dieser schlimmen Lage nicht die Kraft, für ihr Recht zu kämpfen. Die Familie verlor somit sowohl das Dach über dem Kopf als auch den Familienvater und Ernährer.

Von da an hatten die sechs Kinder ein sehr schweres Leben. Sie zogen von einer Sozialwohnung in die nächste, mit einer trauernden Mama, die von der Situation total überfordert war und den Kindern weder Normalität noch Stabilität bieten konnte. Unterdessen sind die Kinder erwachsen, doch jedes einzelne von ihnen trägt schwer an der Last der Vergangenheit. Ein Sohn beging in seiner grossen Not ebenfalls Suizid, dies war ein weiterer furchtbarer Schlag für die Familie.

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass ihre Fröhlichkeit nicht verloren geht.
Raluca, die älteste Tochter, ist heute 27 Jahre alt. Mit 17 verliess sie das traurige Zuhause, sie erhoffte sich eine hellere Zukunft an der Seite ihres Ehemannes. Sie bekam drei Kinder, Ana-Maria (10), Andrei (8) und Marian (6). Vor Kurzem jedoch kehrte der Mann der jungen Familie den Rücken und trennte sich von seiner Frau. Raluca zog mit ihren drei Kindern zu ihrer Mutter zurück. Diese hatte in der Zwischenzeit noch einmal geheiratet, aber auch dieses Mal erfüllte sich ihr Traum von einem glücklichen Familienleben nicht. Zwar durfte sich das Ehepaar über die Geburt von zwei Kindern freuen, Rafael (10) und Robert (6). Der Ehemann ertrug jedoch die Probleme und die Lasten nicht, die diese Familie mit sich trägt. Er verliess seine Frau und die beiden Kinder vor vier Jahren.

Durch die Rückkehr von Raluca hat Luminita neue Hoffnung geschöpft. Sie möchte ihrer Tochter und den drei Enkelkindern beistehen und ihnen all die Liebe und Unterstützung zukommen lassen, die sie ihren Kindern in der Vergangenheit nicht hatte geben können. Sie arbeitet als Putzfrau bei verschiedenen Familien und erhält täglich eine warme Mahlzeit in einer Suppenküche. Leider verdient sie viel zu wenig, um alle Bedürfnisse stillen zu können.

Das Häuschen, in dem die zwei Frauen mit den insgesamt fünf Kindern jetzt wohnen, kostet Miete. Zudem braucht die Familie dringend Nahrungsmittel und Kleider. Gott sei Dank können die Kinder trotz aller Schwierigkeiten und Armut noch lachen. Ihre Freude basiert auf den guten Beziehungen, die sie aufgebaut haben und der Gewissheit, dass sie geliebt werden.

Wir möchten dafür sorgen, dass sie dieses Lächeln nicht verlieren. Wir wollen Nahrungsmittel, Kleidung und Schulmaterial kaufen. Dafür benötigen wir 1 000 Franken. Mit Ihrer Hilfe, liebe Spender, können wir die Liebe und Fürsorge Gottes sichtbar machen.

Projekt Nr. 3595 – "Familienhilfe Pacurar"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Hilfe für Kamo Sohrabjan
ARMENIEN – Obwohl Kamo im Rollstuhl sitzt, kümmerte er sich jahrelang liebevoll um seine Eltern und pflegte die bettlägerige Mutter bis zu ihrem Tod. Jetzt ist er selber auf Hilfe angewiesen.

Kamo wohnte bei seinen Eltern und umsorgte sie liebevoll. Als Fahrer verdiente er zwar wenig, konnte jedoch den Lebensunterhalt der Familie damit bestreiten. 2004 erkrankte Kamo plötzlich an Schuppenflechte. Er entwickelte eine sehr schwere Form von Psoriasis-Arthritis. Bei dieser Krankheit sind die Beschwerden einer Schuppenflechte an Haut und Nägeln mit chronischen Entzündungen an Gelenken, Sehnen und der Wirbelsäule kombiniert.

Der tapfere 49-jährige Mann erträgt sein Schicksal ohne Klagen.
Die Erkrankung schritt so schnell voran, dass Kamo bald nicht mehr laufen konnte. Um seine Therapien und Medikamente bezahlen zu können, waren die Eltern gezwungen, ihre Wohnung zu verkaufen. Die Familie zog in eine kleine Mietwohnung. Trotz der langwierigen und aufwendigen Behandlungen konnte die tückische Krankheit nicht besiegt werden. 2005 wurde die Familie von einem weiteren Unglück getroffen. Kamos Mutter erlitt einen Schlaganfall. Früher kümmerte sie sich um ihren Sohn, nun wurde sie selbst zum Pflegefall und brauchte rund um die Uhr Betreuung. Zu dieser Zeit war Kamo schon an den Rollstuhl gefesselt, trotzdem übernahm er die Pflege seiner bettlägerigen Mutter. Er kochte für sie, gab ihr das Essen ein und erledigte den Haushalt. Die finanzielle Situation der Familie verschlechterte sich drastisch. Sie lebte von der Invalidenrente und der kleinen Sozialhilfe. Andere Einnahmequellen hatte sie nicht. Armut und Hoffnungslosigkeit bestimmten den Alltag. Kamo betreute seine Mutter mit grosser Hingabe sieben Jahre lang bis zu ihrem Tod. Es war eine grosse Anstrengung für den behinderten Mann, aber er klagte nicht. Kurz darauf starb auch sein Vater. Kamo blieb ganz allein zurück und war völlig verzweifelt. Dass er in dieser schwierigen Zeit Karine traf, war wie ein Wunder. Kamo und Karine verliebten sich und heirateten. Karine hat auch erhebliche gesundheitliche Probleme, aber sie sorgt liebevoll für Kamo, macht die Einkäufe und verrichtet die Hausarbeiten. Die beiden befinden sich leider in einem grossen finanziellen Engpass. Kamos Invalidenrente und der staatliche Zuschuss machen zusammen etwa 85 Franken aus, reichen aber nicht einmal für das Allernötigste. Kamo braucht kostspielige Medikamente und Heilsalben, auf die er lebenslang angewiesen sein wird. Zudem muss das Ehepaar auch noch die Miete bezahlen und die Nebenkosten decken. Das kleine Einkommen reicht hinten und vorne nicht, um ein menschenwürdiges Leben führen zu können.

Für seine Medikamente und Therapien braucht Kamo jährlich 3 300 Franken. Vielen Dank für Ihre Gebete und Unterstützung!

Projekt Nr. 3597 – "Hilfe für Kamo Sohrabjan"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Besuch vom „Moș Martin“ * beim Bauernhof der Hoffnung
„Die Kuh und die Bärin werden zusammen weiden“ (Jesaja 11,7)
RUMÄNIEN – Bis die messianische Vision von Jesaja Wirklichkeit wird, müssen wir zwischen unseren schönen Rindern und den karpatischen Bären einen elektrischen Zaun beibehalten.

* Rumänische, kindliche Bezeichnung für Bär.
Unser Diaconia-Bauernhof liegt mitten in einer idyllischen Landschaft in den Karpaten, dort, wo der Bär und der Wolf sich „gute Nacht“ sagen, in einer wilden und praktisch unberührten Natur.

Diesen Sommer hat sich der Bär auf dem Foto entschieden, unserem Bauernhof zwei nächtliche Besuche abzustatten. Bio-Rindfleisch, vor allem wenn es sich um Angus-Rindfleisch handelt, ist sehr begehrt. Auch wenn wir uns höflichere und zahlungswilligere Kunden für unser Fleisch wünschten, war es doch sehr beeindruckend, mit dem Bären Bekanntschaft zu machen. Es zeigt auch, wie wichtig die Aufgabe der Mitarbeiter von Diaconia Braşov ist, die mittlerweile kilometerlange Zaunanlage auf unebenem Terrain zu installieren und instand zu halten.

Wir möchten uns bei dieser Gelegenheit bei Ihnen für Ihre Unterstützung und Ihr Mittragen herzlich bedanken. Wenn Sie diese Arbeit unterstützen möchten, können Sie für eine Erneuerung und Erweiterung der Solaranlage und des elektrischen Zaunes spenden. Herzlichen Dank und liebe Grüsse aus den Karpaten!

Projekt Nr. 3598 – "Besuch von Moș Martin"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


„Haus auf Fels“
Im Jahre 2015 gründete Gagik Mkrtchyan die nichtstaatliche Organisation „Haus auf Fels“.
ARMENIEN – „Nachdem ich 2007 mein Leben mit Gottes Hilfe in Ordnung gebracht hatte, wuchs in meinem Herzen der Wunsch, Menschen zu erreichen, die sonst niemand erreichen kann.“

Die betreuten Männer lernen das Wort Gottes kennen.
Obwohl Gagik in einer christlichen Familie aufgewachsen ist, konnte er während seinen frühen Teenager-Jahren den vielen Versuchungen nicht widerstehen. Im Alter von 14 Jahren glitt er ganz in ein kriminelles Leben ab. In diesen dubiosen Kreisen war er angesehen und hatte viel „Erfolg“. Seine Eltern entschieden sich daraufhin, nach Russland auszuwandern, um Gagik von dieser ungesunden Gesellschaft zu trennen.

Doch in der neuen Umgebung öffneten sich Gagik weitere Türen zu verbrecherischen Geschäften. Schon nach kurzer Zeit wurde er einer der führenden Männer in der kriminellen Welt Russlands. Trotzdem zog es ihn im Jahr 2006 zurück in sein Heimatland Armenien. Ein Jahr später geschah ein grosses Wunder in Gagiks Leben. Er hörte Gottes Ruf und war seiner Stimme gehorsam. Das war der Beginn eines neuen Lebens.
Er erzählt: „Am Anfang kümmerten meine Frau Licine und ich uns um junge Menschen, die in Drogen, Alkohol und Kriminalität verstrickt waren.

„Haus auf Fels“ darf für viele ein Zuhause sein.
Die meisten von ihnen waren auf der Strasse gelandet. Wir nahmen sie mit zu uns nach Hause und integrierten sie in unsere Familie. Wir gaben ihnen zu essen, kleideten sie und predigten ihnen das Evangelium. Einige von ihnen brauchten professionelle Unterstützung. Immer mehr Menschen, die Hilfe brauchten, kamen dazu, sodass der Platz bald einmal zu eng wurde. Weil es in Armenien für diese verzweifelten Leute kein Reha Center gab, begannen wir zu beten, dass sich unsere Vision, diesen Menschen zu helfen, eines Tages erfüllen würde.

Die Küche muss dringend renoviert werden.
Im Jahre 2015 besuchten uns verschiedene Glaubens-Brüder. Als sie sahen, unter welchen Bedingungen wir unseren Dienst taten, entschieden sie, für dieses Projekt ein zweistöckiges Haus zu erwerben. Nach dem Kauf gründeten wir die Organisation „Haus auf Fels“. Zurzeit leben 30 Menschen hier, die Probleme mit Drogen, Alkohol oder der Spielsucht haben. Viele von ihnen verbrachten bisher die meiste Zeit ihres Lebens in Gefängnissen.“

„Haus auf Fels“ verwirklicht folgende Projekte:
• Hilfe für Heimatlose – Bedürftige werden mit Essen und Kleidung versorgt.
• Hilfe für grosse Familien und ältere Leute – Betreute, die im Zentrum wohnen, renovieren kostenlos Wohnungen und Häuser oder hacken Holz für den Winter.

Es braucht viel Geschick, auf diesem Herd für mehr als 30 Personen zu kochen.
Die Möglichkeiten sind begrenzt, da alle Mittel für die Arbeit von privaten Spendern aufgebracht werden.

Man kann sich gut vorstellen, wie viel Geld eine so grosse „Familie“ für das tägliche Essen, die Kleidung usw. benötigt.

Im Moment ist die Küche die schwächste Stelle des Hauses. Die Ausstattung und die hygienischen Bedingungen sind sehr mangelhaft.

Mit 5 000 Franken könnte man sowohl die Küche renovieren als auch einige wichtige Geräte anschaffen.

Bitte helfen Sie mit, diese wertvolle Arbeit zu unterstützen!

Projekt Nr. 3599 – "Haus auf Fels"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Solomons Traum
ARMENIEN – Die Kinder der Familie Tananyan sind sehr begabt, doch leider fehlt das Geld, um sie zu fördern.

Der 11-jährige Junge träumt davon, Kunst zu studieren.
Obwohl die vier Kinder der Familie Tananyan unter kärglichen Bedingungen aufwachsen, haben sie ihre Träume noch nicht begraben.

Kamo, der Vater, hat gesundheitliche Probleme, welche zu einer körperlichen Behinderung führten. Es ist ihm daher nicht mehr möglich, eine physisch anstrengende Arbeit zu verrichten. Da er aber als fürsorglicher Vater seine Verantwortung gegenüber seinen Kindern wahrnehmen will, meldete er sich bei einem Taxiunternehmen und bat um eine Anstellung als Chauffeur. Die Firma erkannte die Schwierigkeiten in Kamos Familie und gab ihm den Job. Kamo arbeitet fleissig und liebt seine Familie sehr, doch sein Gehalt reicht nicht aus, um für die täglichen Bedürfnisse und die Bildungskosten seiner Lieben aufzukommen. Seine Frau Marine ist Hausfrau und sorgt liebevoll für ihren Mann und die Kinder.

Tananyans Kinder haben ihre Träume noch nicht aufgegeben.
Der älteste Sohn heisst Solomon und ist 11 Jahre alt. Er besucht eine öffentliche Schule und liebt Zeichnen und Malen über alles. Er träumt davon, einmal ein grosser Künstler zu werden. Solomon ist sehr begabt. Sein Herzenswunsch ist es, die nötigen Malutensilien zu besitzen und eines Tages an einer guten Schule Kunst studieren zu dürfen. Es ist schade, wenn die Mittel fehlen, um ein so talentiertes Kind fördern zu können.

Der 9-jährige Armen und die 7-jährige Ani sind in der Schule sehr fleissig. Beide lieben Musik und würden sehr gerne ein Instrument spielen. Aber die Eltern sehen keine Möglichkeit, um diesen Wunsch erfüllen zu können.

Levon, der Jüngste, ist erst 2 Jahre alt. Er kennt noch keine unerfüllbaren Träume. Levon ist wunschlos glücklich dank der fürsorglichen Aufmerksamkeit und Liebe seiner Eltern und Geschwister.

Die Tananyans leben unter sehr bescheidenen Bedingungen in einer gemieteten Wohnung. Den Kindern fehlt eine ausreichende Ernährung und angemessene Kleidung.

Mit 3 000 Franken könnten wir Familie Tananyan ein ganzes Jahr mit Nahrung und Schulgeld versorgen. Schon der kleinste Beitrag bedeutet für diese Familie eine grosse Chance. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3600 – "Solomons Traum"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.



Talente fördern
Fussball ist Florentinas Leidenschaft
RUMÄNIEN – Rund 100 Kinder besuchen täglich das Kinderbildungszentrum KiBiZ in Braşov. Kinder, deren Flügel unter der Last und den Sorgen des täglichen Lebens zu brechen drohen. Mit Ihrer Hilfe, liebe Spender, können wir jedes einzelne dieser Kinder spezifisch fördern und unterstützen.

Jedes Kind kann erfolgreich sein, wenn jemand da ist, der es unterstützt, ermutigt und gern hat.

Florentina geht seit dem Kindergarten ins KiBiZ. Sie war damals ein schüchternes, aber fröhliches Mädchen mit einer grossen Entschlossenheit und einem zähen Willen. In geblümten Kleidern und wehenden Röcken tat sie nichts lieber als Ball spielen und träumte davon, Fussballerin zu werden.

Fussball ist Florentinas Leidenschaft.
Florentina kommt aus einer grossen Familie, die unter ärmlichen Bedingungen in einem kleinen Häuschen am Rande der Stadt wohnt. Das Leben der 8-köpfigen Familie war schon immer hart, obwohl der Vater fleissig arbeitete, um seine Familie zu ernähren. Leider ist er an Lungenkrebs erkrankt. Sein Zustand verschlechtert sich zusehends. Die Ärzte sind sehr zurückhaltend in ihren Äusserungen bezüglich seiner Überlebenschancen. Das ist sehr schmerzhaft für die ganze Familie, zudem hinterlässt das fehlende Einkommen des Vaters eine grosse Lücke im Familienbudget. Die Mutter ist nun die Einzige, die für die Familie Geld verdienen kann.

Florentina ist glücklich, Teil einer Fussball-Mannschaft zu sein.
Unterdessen ist Florentina 13 Jahre alt. Sie träumt noch immer davon, eine berühmte Fussballerin zu werden. Weil die Diaconia-Mitarbeiter ihr Talent erkannten, unterstützten sie Florentina voll und ganz und ermutigten sie, weiter zu trainieren. Bis vor einem Jahr durfte das talentierte Mädchen in Knabenmannschaften mitspielen, aber mit zunehmendem Alter musste eine andere Lösung gefunden werden. Die Mitarbeiter schafften es, ein Mädchenteam zu finden, in welches Florentina nach einem Test auch wirklich aufgenommen wurde. Nach bloss einer Woche in dieser Mannschaft wurde Florentina überdies ausgewählt, an nationalen und internationalen Pokalspielen der Juniorinnen teilzunehmen.

Florentina hat ihren Traum nie aufgegeben. Auch wenn die Umstände und die Armut der Familie dagegen sprachen, blieb Florentina unbeirrt und zielstrebig. Dank Ihnen, liebe Spender, darf dieser Traum wahr werden. Sie haben es ermöglicht, dass Diaconia Braşov Florentina finanziell unterstützen und ihre Ausrüstung sowie die Reisekosten zu auswärtigen Matches bezahlen kann.

Es erfüllt uns mit riesiger Freude und Dankbarkeit, zu sehen, wie Florentina ihre Flügel ausbreitet und fliegen darf.

Diese Geschichte ist ein wunderbares Beispiel dafür, was geschehen kann, wenn wir bedürftige Kinder unterstützen und an sie glauben. Jedes einzelne Kind, welches das Kinderbildungszentrum besucht, braucht unsere Unterstützung, damit der Start ins Leben gelingt.

Herzlichen Dank für Ihre Spenden fürs KiBiZ! Der Herr möge Sie reich segnen!

Projekt Nr. 3601 – "KiBiZ"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Besuch vom „Moș Martin“ * beim Bauernhof der Hoffnung
RUMÄNIEN – Die Lage der 70-jährigen Viorica ist hoffnungslos. Die grosse Flut im Sommer hat ihr Haus und ihren ganzen Kartoffelvorrat zerstört. Die Seniorin steht mittellos und verzweifelt auf der Strasse und fleht um Hilfe.

Anstatt einen behaglichen Lebensabend geniessen zu können, muss Viorica Taras um ihre Zukunft bangen. Sie durchlebt gerade die schlimmste Zeit ihres Lebens. Ihr 100-jähriges Haus wurde von den Wassermassen vollständig zerstört und kann nicht mehr renoviert werden.

Viorica blieb zwar Gott sei Dank unverletzt, ist jetzt aber vollkommen mittellos.

Sie wurde von den Behörden angewiesen, die Ruine ihres Hauses unter keinen Umständen zu betreten. Einerseits wegen der Einsturzgefahr, andererseits weil der Schimmelpilz, der sich aufgrund der Feuchtigkeit entwickelt hat, ihrer Gesundheit schaden würde. Trotzdem zieht es Viorica täglich zu ihrem alten Zuhause. Immer wieder sortiert sie traurig die Überreste ihrer Habseligkeiten. Praktisch alles wurde vom Wasser zerstört. Viorica ist vollkommen verzweifelt. Tagsüber versiegen ihre Tränen nur selten, nachts findet sie keinen Schlaf. Sie hat kein Dach mehr über dem Kopf und der Winter steht schon vor der Türe.

Findet Viorica keinen Unterschlupf, schläft sie unter freiem Himmel.
Viorica erhält eine staatliche Unterstützung von 100 Franken pro Monat. Dieses Geld reicht nicht einmal für Lebensmittel und Brennholz. Sie hat keinerlei Ersparnisse und kann es sich nicht leisten, eine kleine Hütte aufzubauen oder irgendwo ein Zimmer zu mieten.

Hie und da findet Viorica Unterschlupf bei Nachbarn und Verwandten, manchmal muss sie die Nächte unter freiem Himmel in ihrem Hof verbringen. Sie hat bei den verschiedensten Stellen und Menschen angeklopft und um Hilfe gebeten. Die ganze Nachbarschaft leidet ebenfalls unter den Auswirkungen der Flut. Jede Familie ist betroffen, unzählige Menschen sind obdachlos und verzweifelt. Niemand kann Viorica helfen.

Eines Tages hört sie von Diaconia. Mit Tränen in den Augen und dem Wissen, dass dies ihre letzte Chance ist, bittet sie unsere Mitarbeiter um Hilfe.

Wir möchten Viorica auf ihrem Grundstück ein kleines Häuschen (4m x 4m) bauen. Sie soll den Winter nicht auf der Strasse verbringen müssen. Auch wenn die Nachbarn selber eine harte Zeit durchmachen, haben sie doch zugesagt, beim Bauen zu helfen. Mit 6 000 Franken könnten wir das Material für ein stabiles und sicheres Zuhause liefern und auch einen wärmenden Ofen kaufen. So könnte Viorica dem Winter getrost entgegen schauen.

Bitte helfen Sie dieser verzweifelten Seniorin, damit sie schon bald keine einzige Nacht mehr unter freiem Himmel verbringen muss!

Herzlichen Dank für jede Spende!

Projekt Nr. 3602 – "Ein Dach über dem Kopf"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


PDF dieser Ausgabe hier öffnen