DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 07 | Juli 2018 | Erscheint monatlich | 38. Jhg.
Ein Zaun und Vieh für Familie Tausch
Schweine- und Hühnerhaltung als Weg in eine bessere Zukunft
RUMÄNIEN – Mitten auf dem Feld – ohne Strom und fliessendes Wasser – lebt Familie Tausch. Florin (25) konnte dort für seine Frau Laura (25) und die Kinder Alexandru (6), Denis (5), Andra (4) und Alin (2) ein Haus mit einem Raum und einer Küche bauen. Hinter dem Haus steht ein Plumpsklo.

Flavius ahnt nicht, welches Schicksal ihm bevorsteht.
Florin und Laura haben beide schwere Zeiten hinter sich. Laura musste im Alter von zwölf Jahren mitansehen, wie ihre Mutter mitten auf der Strasse an einem Schlaganfall starb. Laura erlitt ein schweres Trauma und kurz danach brach bei ihr eine heftige Schuppenflechte aus. Sie zog sich immer weiter zurück, hielt Haus und Hof in Ordnung, bekochte ihren Vater und ihre Brüder, lernte aber nie lesen und schreiben. Ihr Mann Florin brach nach zwei Jahren die Schule ab, weil er seine arme, siebenköpfige Familie mit Gelegenheitsjobs unterstützen musste. „Bildung ist wichtig und der Schlüssel für ein besseres Leben“, sind sich beide einig und wollen, dass ihre Kinder lernen können. Alexandru, Denis und Andra gehen bereits in den Kindergarten.

Familie Tausch wünscht sich, in ihrer grossen Scheune zwei Schweine und Hühner zu halten.
Das Haus der Familie steht schutzlos auf dem Feld von Florins Mutter. Innen gibt es nur zwei Betten und einen Tisch – Sachen, die andere Leute auf den Müll geschmissen hatten. Für Familie Tausch sind sie aber viel wert. Florin nimmt jeden Job an, doch der Verdienst reicht nicht. Die grosse Chance auf eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen ist die alte Scheune von Florins Mutter. Dort steht bereits ein Pferd. Aber Laura träumt davon, auch noch zwei Schweine und ein paar Hühner zu halten. Platz gäbe es genug.

Für ihre vier Kinder wünschen sich die Tauschs eine bessere Zukunft und eine gute Schulbildung.
Auch Florin ist von dieser Idee begeistert, doch ohne schützenden Zaun rät er seiner Frau von diesem Vorhaben ab. „Und Holz für einen Zaun können wir uns nicht leisten“, sagt er frustriert. Hier möchten wir einspringen: Neben dem Material für den Zaun und der Anschaffung der Tiere wollen wir noch Schuhe für die Kinder, Lebensmittel und Windeln für ein Jahr bereitstellen. Hinzu kämen noch ein Bett und ein Ofen. 4 000 Franken wären ein wirklicher Segen für Familie Tausch. Diese Hilfe zur Selbsthilfe würde ihr eine gute Zukunft ermöglichen. Bitte helfen Sie mit.

Projekt Nr. 3525 – "Tiere für Familie Tausch"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Bäckerei für arme Dorfbewohner
Durch die Bäckerei von Karine können wir den älteren Menschen in Martiros den Alltag erleichtern
ARMENIEN – Karine und ihre Familie möchten gerne eine kleine Bäckerei aufbauen. Ihr Traum ist es, gesundes und schmackhaftes Brot zu backen für die älteren Dorfbewohner.

Die provisorische Backstube wird schon rege benutzt.

Karine und Rubik wurden beide in Martiros, einem schön gelegenen, typisch armenischen Bergdorf an der Grenze zu Aserbaidschan, geboren. Die beiden lernten sich kennen und lieben, sie heirateten im Jahr 1997.

11 Jahre lang lebte das junge Ehepaar mit den Eltern und Geschwistern von Rubik in einer Grossfamilie zusammen. Nachdem Rubiks Bruder ebenfalls heiratete und eine eigene Familie gründete, wurde der Platz zu eng. So beschlossen Karine und Rubik, das Dorf Martiros zu verlassen und ins Tal hinunter nach Wajk zu ziehen. Dort mietete das junge Ehepaar eine schlichte Wohnung und Rubik suchte sich eine Arbeitsstelle. Er bekam einen Job in einem Unternehmen, das Fenster und Türen herstellte. Karine sorgte für die beiden Kinder und erledigte den Haushalt. Leider verlor Rubik jedoch durch die kurze Zeit später eingetretene Wirtschaftskrise seine Arbeitsstelle. Er nahm anschliessend diverse Gelegenheitsjobs in der Baubranche an, ein regelmässiger Lohn fehlte der Familie aber sehr. Um aus dieser schwierigen Situation herauszukommen, versuchte Karine ihrem Mann unter die Arme zu greifen, indem sie alle möglichen Arbeiten annahm, welche sich ihr boten. Sie arbeitete unter anderem jahrelang in einer Bäckerei sowie in den letzten Jahren in einer kleinen Gaststätte. In dieser Zeit kam sie abends jeweils spät und total erschöpft nach Hause. Sie sah ihre Kinder nur noch selten, weil diese schon im Bett waren, wenn Karine endlich Feierabend hatte. Das war für die liebevolle Mutter sehr schwer zu ertragen, aber ohne ihre Arbeit konnte die Familie kaum existieren. Unglücklicherweise wechselte nach einiger Zeit der Besitzer der Gaststätte. Der neue Inhaber wollte den Betrieb mit seinen eigenen Leuten weiterführen. So verlor Karine ihre Stelle. Der Familie blieb dadurch nichts anderes übrig, als ihr Hab und Gut wieder einzupacken und zurück nach Martiros zu ziehen.

Die Verwandten empfingen Karine und Rubik mit ihren inzwischen drei Kindern mit offenen Armen. Doch die Familie musste wieder bei Null anfangen.

Zum Glück haben Rubik und seine Familie bei Verwandten Unterschlupf gefunden.

Mit den in den vergangenen Jahren erworbenen Berufskenntnissen äusserte Karine den Wunsch, in Martiros eine kleine Bäckerei aufzubauen, mit dem Ziel, die älteren Menschen im Dorf täglich mit Brot zu versorgen. Dieses Projekt wurde letztes Jahr durch eine internationale Organisation unterstützt, welche auch einen entsprechenden Backofen und einen Mischapparat zur Verfügung stellte, jedoch keine weitere Hilfe aufbringen konnte. Karine bekam von einer Bank einen kleinen Kredit. Die Männer konnten mit dem Geld einen Raum für die Bäckerei renovieren und ein paar notwendige Sachen besorgen.

Damit die Familie ihren Traum verwirklichen kann, ältere und notleidende Menschen mit Brot zu versorgen, sind aber noch weitere Arbeitsgeräte und Renovierungsarbeiten notwendig. Mit 2 000 Franken können Sie Karine, Rubik und den Kindern helfen, die Bäckerei fertig zu stellen und damit vielen Dorfbewohnern eine grosse Freude bereiten.

Projekt Nr. 3526 – "Bäckerei für Karine"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Staunende Kinderaugen
Unterstützung für eine hoffnungsvolle Zukunft
INDIEN – Viele wissbegierige, aber vom Leben benachteiligte Kinder warten auf ein Zeichen der Hilfe und Liebe.

Unterstützung für eine hoffnungsvolle Zukunft.

Wenn man in Indien mit Kindern arbeitet, wird man reich beschenkt. Die Kinder geben einem viel zurück an Freude und an Dankbarkeit. Jede Geste, die kleinste Hilfe und Aufmerksamkeit weckt sehr viel in diesen Kindern, die oft aufgrund ihrer Not und Armut vernachlässigt und in ihrer Entwicklung auf sich allein gestellt sind.

Oft fehlt das schulische Interesse, dies macht die Arbeit der Pädagogen umso schwieriger. Den Kindern beizubringen, dass es sich auszahlt zu lernen, die Hausaufgaben zu machen, nach jeder Arbeit wieder aufzuräumen, – Kindern, die vielleicht vor einem Jahr vor allem von einer warmen Mahlzeit geträumt haben – ist eine Herausforderung.

Doch es lohnt sich. Das sieht man gerade auch bei der 10. Klasse.

Seit letztem Jahr können auch grössere Kinder bis und mit Abschlussklasse von der Tagesstätte profitieren. Hrudai bietet ihnen Hausaufgaben-Hilfe und einen geregelten Tagesablauf. Die 10. Klasse ist sehr wichtig in Indien. Am Ende des Schuljahres wird aufgrund der Noten entschieden, wer ins College gehen kann. Alle Kinder, die im Hrudai-Programm waren, haben mit guten Noten die 10. Klasse abgeschlossen. Das ist Grund zu grosser Freude.

Das gemeinsame Singen macht die Kinder fröhlich.

Wir sind froh und dankbar für jedes der 100 Kinder, die betreut werden. Für diese Kinder haben die Hrudai-Verantwortlichen ein Haus gemietet. Ein Koch ist jeden Tag für das Wohl der Kinder verantwortlich und mehrere Lehrer betreuen die Kinder. Pastor Rajat Pani hilft, so oft er in der Gegend ist und Zeit hat, selbst mit.

Damit wir diesen und auch anderen Kindern in Indien nachhaltig helfen können, betreuen wir im Rahmen unserer internationalen Arbeit ein Patenschafts-Projekt. Wir unterstützen damit Kinder in Armenien, Rumänien und vereinzelt auch in Nepal und Süd-Afrika. Kürzlich durften wir auch in Indien mit Patenschaften starten.

Dank dieses Projektes kann Kindern direkt und nachhaltig geholfen werden.

Rajat Pani sagt: „Ein Kind über Jahre begleiten und somit auch seine Familie, ist ein grosses Zeichen der Liebe und Treue. Mit den hervorragenden Ergebnissen der 10. Klasse sowie vielen anderen kleinen oder grossen Erfolgen, sind wir ein Zeugnis für die Liebe und Hilfe Gottes.“

Viele Familien unterhalten jahrelang eine Patenschaft. Es entwickelt sich eine Beziehung, die manchmal sogar Jahrzehnte dauern kann. Das Schönste und Wertvollste dabei ist, dass man nicht nur beobachten kann, wie sich ein Kind entwickelt, sondern man kann ein Kind begleiten und ihm helfen. Oft wird eine Entscheidung der Familie, was die Schule oder die Gesundheit des Kindes angeht, nur aufgrund der regelmässigen Hilfe, die von der Patenfamilie kommt, getroffen. Zusammen können wir diesen Kindern und deren Familien helfen und ihnen eine entscheidende Stütze sein.

Wenn Sie Interesse haben an einer Patenschaft in Indien, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.
Mit 50 Franken pro Monat geben Sie einem Kind die nötige Unterstützung.

Projekt Nr. 3528 – "Staunende Kinderaugen"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Medizinische Hilfe für Livia
Trotz ihrer vielen Arbeitsstellen bekommt die 59-Jährige keine Rente
RUMÄNIEN – „Ich habe niemals um Hilfe gebeten, aber jetzt kann ich nicht mehr!“ Livia (59) schaut beschämt zu Boden und wischt sich eine Träne aus dem Augenwinkel. „Unfassbar, was aus mir geworden ist“, flüstert sie.

Nach einem aktiven Leben kann Livia heute
kaum noch laufen.

Schon als Teenager begann Livia zu arbeiten. Ein Leben lang haben sie und ihr Mann geschuftet. Zehn Jahre lang haben sie im Wald Früchte gepflückt – bei Wind und Wetter. Dies war Livias einzige Arbeit mit einem Vertrag. Danach arbeitete sie als Putzfrau, erzog fremde Kinder und machte sich als Haushaltshilfe nützlich. All dies leider ohne Vertrag, deswegen bekommt sie nun keine Rente. Denn die Minimalrente bekommt man in Rumänien erst, wenn man 15 Jahre mit Vertrag gearbeitet hat.

Livia war eine aktive Frau: Sie und ihr Mann bauten ein Haus und zogen zwei Kinder gross. Doch ihre Töchter können Livia jetzt nicht unterstützen. Die eine ist geschieden und muss ihre Kinder alleine durchbringen, die andere lebt ebenfalls in sehr armen Verhältnissen. Vor zwei Jahren starb Livias Mann. „Ich vermisse ihn so sehr“, sagt sie traurig. Er unterstützte sie nach Kräften, als sie krank wurde. Livia leidet unter Herzproblemen, Diabetes, Bluthochdruck und Atemnot. Die Krankheiten haben sich auch auf ihre Beine ausgewirkt, so dass sie kaum noch laufen kann. Vor zwei Jahren brach die kranke Frau vor ihrem Haus zusammen und lag anschliessend 30 Stunden im Koma. Nach ein paar Tagen im Spital wurde sie wieder entlassen. Man riet ihr, regelmässig Medikamente zu nehmen. Aber dafür fehlt ihr das Geld. Ihre medizinischen Unterlagen sind verloren gegangen und so kann sie keine Befreiung von den Behandlungs- und Medikamentenkosten beantragen.

Livia fällt es schwer, um Hilfe zu bitten. Doch sie weiss nicht weiter.

Wir möchten Livia für längere Zeit mit Geld für Medikamente und Transportkosten zum Arzt unterstützen. Zudem soll sie Lebensmittel und eine Waschmaschine bekommen. Ein neuer Ofen und Holz für den Winter würden ihr Leben erleichtern und sie hoffnungsvoller in die Zukunft blicken lassen. Bitte helfen Sie mit, ihr die ärgsten Sorgen zu nehmen. Dafür benötigen wir 3 800 Franken.
Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3529 – "Medizinische Hilfe für Livia"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


„Wir schaffen es nicht, noch einmal von vorne anzufangen!“
Ohne unsere Hilfe werden die 4 Kinder von Hripsime und Ara erneut entwurzelt
ARMENIEN Weil der 6-köpfigen Familie das Geld fehlt, um das Haus zu kaufen, in dem sie wohnt, besteht die Gefahr, dass sie ihr Zuhause verlassen muss. Dies wäre für alle Beteiligten tragisch, auch weil beide Elternteile gesundheitlich angeschlagen sind.

Hripsime und ihre vier Kinder möchten ihr Haus nicht verlieren.

Die Geschichte von Hripsime und Ara ist traurig, denn sie ist mit den schwierigsten Jahren der armenischen Neugeschichte verbunden. Um überleben zu können, musste die vierjährige Hripsime im Jahr 1988 zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern aus ihrem Heimatdorf in der aserbaidschanischen Enklave Nachitschewan fliehen. Die grosse Familie wurde damals zuerst im kleinen Städtchen Wajk untergebracht. Zwei Monate später konnte die Familie in ein abgelegenes Bergdorf mit dem Namen Sedea umziehen, denn die wenigen Häuser der ausgesiedelten Aserbaidschaner standen leer. So fand die Familie Unterschlupf in einem dieser verlassenen Häuser. Die Jahre vergingen und eines Tages traf die inzwischen erwachsene Hripsime ihren zukünftigen Mann Ara aus Jerewan, welcher bei Verwandten zu Besuch war.

Hripsime wie auch Ara hatten bereits beim Kennenlernen gesundheitliche Probleme. Dies hinderte sie jedoch nicht daran, einen gemeinsamen Weg zu gehen. Im Gegenteil, die Überzeugung, dass sie sich durch ihre gesundheitlichen Beeinträchtigungen besser verstehen könnten, bestärkte ihren Willen zu heiraten. So zogen sie gemeinsam nach Jerewan, in das kleine Haus von Aras Eltern, wo bereits 11 Personen wohnten.

Der Platz wurde aber immer knapper, da auch Hripsime und Ara inzwischen drei Kinder bekommen hatten. So entschied sich die junge Familie im Jahr 2016, wieder zurück zu gehen ins weit entfernte Sedea. Die Mutter von Hripsime hatte dort ein altes, verlottertes Haus gefunden für die Familie. Die drei Kinder gewöhnten sich schnell ans Dorfleben, im letzten Dezember kam das vierte Kind zur Welt. Ein grosses Problem der Familie ist der stetig schlechter werdende Gesundheitszustand von Ara. Vor zwei Jahren erlitt er einen Schlaganfall, was seinen Zustand weiter verschlimmerte. Auch die Rückenprobleme von Hripsime bereiten der Familie Sorgen. Trotz ihrer Schmerzen erledigt sie den Haushalt, kümmert sich um die Kinder und sammelt noch dazu in den Bergen fleissig Pilze und Pflanzen für den Verkauf.

Die monatliche Sozialunterstützung für die Familie ist so gering, dass man davon nur ein paar Tage leben kann. Auch die Miete für das Haus belastet das Budget zusätzlich.

Vor Kurzem teilte der Vermieter Hripsime und Ara mit, dass er das Haus verkaufen wolle. Er braucht dringend Geld. Die beiden können das Haus jedoch unmöglich bezahlen, darum besteht die Gefahr, dass sie wieder umziehen müssen. Wir möchten dieser Familie helfen und ihr den Kauf und die Renovierung des Hauses ermöglichen. Dazu sind 4 000 Franken notwendig.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 3530 – "Hauskauf für Hripsime und Ara"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Ein Ofen und eine Waschmaschine für Mirela
Vater verdient trotz harter Arbeit zu wenig, um seine Familie zu versorgen
RUMÄNIEN – „Ich kämpfe gegen den Dreck und den Russ – aber es ist meist vergebens“, sagt Mirela (31) traurig. Es ist nicht der einzige Kampf, den sie und ihr Mann Gheorghe (27) unermüdlich für ihre drei Kinder führen.

Alles im Haus der Familie ist alt und dreckig, der Ofen produziert vor allem Rauch und Russ.

Beide Elternteile haben nur wenige Jahre die Schule besucht. Sie leben in einer armen Gegend bei Rasnov, 15 Kilometer von Brașov entfernt. „Als wir uns verliebt und eine Familie gegründet haben, hatten wir so viele Pläne. Aber wenn man ungebildet ist, ist ein sorgenfreies Leben schwer“, erzählt Mirela.

Das Paar bemüht sich redlich. Gheorghe arbeitet im Wald anderer Leute, verdient als Ungelernter mit rund 250 Franken aber zu wenig, um seine Familie angemessen zu versorgen. Das Paar hat drei Kinder, die es liebevoll erzieht: Anastacia (4), Dumitru (3) und Maria (sechs Monate). Die Hütte, in der sie auf 14 Quadratmetern leben, hat Gheorghe auf dem Grundstück eines Verwandten aus gebrauchtem Material gebaut.

Anastacia ist auf unsere Unterstützung
angewiesen.

Alles, was die Familie besitzt, ist gebraucht und wurde von anderen Menschen bereits aussortiert. Die Hütte hat einen unbefestigten Boden, notdürftig mit Teppichresten und alten Decken verdeckt, der Schmutz kriecht trotzdem in jeder Ecke hervor. Der Ofen im Raum ist kaputt. Er raucht und russt ganz erbärmlich. Mirela kämpft tagtäglich gegen den Schmutz. „Ich bin froh, dass meine Kinder alles in allem gesund sind, aber wenn sie eine Erkältung haben, mache ich mir jedes Mal grosse Sorgen, dass etwas Schlimmeres daraus werden könnte. Wir hätten kein Geld für den Arzt oder Medikamente“, erzählt die 31-Jährige von ihren Nöten.

Wir möchten die Familie mit Lebensmitteln, Windeln und Trockenmilch für die Kleinen unterstützen. Ausserdem soll Mirela einen neuen Ofen und eine Waschmaschine bekommen. Zudem müssen die Tür und die Fenster der Hütte ausgetauscht werden, denn bei schlechtem Wetter wird es innen nass und ungemütlich. Die Familie ist dankbar für jede Hilfe.

Bitte unterstützen Sie sie mit Ihren Gaben und Gebeten, damit sie wieder Hoffnung für die Zukunft gewinnen kann. Mit 4 700 Franken können wir der Familie viele Sorgen abnehmen.

Projekt Nr. 3531 – "Hilfe für Mirela und Gheorghe"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Helfende Hände
Wenn die Helfer selbst Hilfe brauchen, springt Diaconia in die Lücke
ARMENIEN – Mit unserem Projekt für das College in Charentsavan helfen wir jungen Menschen, ihren Weg ins berufliche Leben zu finden. In einer Gegend mit düsteren Zukunftsperspektiven bietet diese Institution die einzige Chance für viele Jugendliche.

Der zukünftige Koch ist konzentriert bei der Arbeit.

Wie in vielen Ländern des Ostens entstanden in den kommunistischen Zeiten auch in Armenien diverse Berufsausbildungszentren. Eines davon ist das „Non-Profit College of Charentsavan“. Es wurde 1964 gegründet und war die grösste professionelle Berufsausbildungsstätte in dieser Region.

Die Stadt ist nach dem armenischen Dichter Yeghishe Carents benannt. Die Erinnerung an ihn ist, neben der Landschaft, das einzig Poetische in dieser Gegend. Die Industrie ist grösstenteils eine Ruine, der funktionierende Rest befindet sich in privaten Händen. Hier fehlen die Mittel, gezielt und konsequent in die Zukunft und Ausbildung der jungen Menschen zu investieren.

Ohne staatlichen Support und ohne Investoren ist das College von Charentsavan durch schwierige Zeiten gegangen. Wie die Fotos zeigen, müssen die Lernenden in vielen Bereichen mit ärmlichen Bedingungen zurechtkommen. Die Küche zum Beispiel, in der das Kochen unterrichtet wird, ist spartanisch eingerichtet. Die Armut ist im gesamten Zentrum nicht zu übersehen. Hier aber werden nicht ein Dutzend, sondern 267 junge Menschen ausgebildet, 56 davon in der Gastronomie.

Die Einrichtung ist spartanisch.

Im Zentrum werden neben der Kochkunst auch die Nutzung der Fahrzeuge und deren Reparatur, das Bauwesen, Fertigkeiten im Dienstleistungssektor, in der Buchhaltung und im Sekretariat gelehrt.

Nur eine solch solide Ausbildung gibt den jungen Menschen die Chance, später eine Stelle zu finden. Obwohl der Wille vorhanden ist, die Schule aufrechtzuerhalten, fehlt die nötige Unterstützung.

Der Schuldirektor, Artak Gregorian, sagt: „Ich nehme meine grosse Verantwortung für das College ernst. Die Schule ist meine zweite Familie. Unsere Studenten kommen aus armen Familien. Sie haben keine andere Wahl, kaum eine andere Chance. Doch um ihnen diese Chance zu ermöglichen, brauche ich Hilfe. Das Gebäude wurde nie renoviert, die Fenster und die Toiletten konnten nie erneuert werden. Von unseren verschiedenen Angeboten ist die Kochlehre am meisten gefragt. Doch wie können wir den Studenten unter diesen hygienisch schlechten Bedingungen gute Grundlagen vermitteln? Bitte helfen Sie uns, den Teil der Gebäude zu renovieren, in dem die Kurse stattfinden!“

Einige Möbel und Geräte müssen ersetzt werden.

Der Fussboden muss erneuert und die Wände müssen aufgefrischt werden. Fenster und Türen sind nicht nur alt, sondern wie der Boden auch von den erforderlichen hygienischen Standards weit entfernt. Gutes Licht und Farbe für die Wände fehlen. Die Studenten und Lehrer brauchen Tische, Stühle, Schränke, Tafeln und einen Projektor. Für die praktische Arbeit sind Kühlschränke, Kühltruhen, Gasherde und eine ganze Palette von Arbeitsgeräten bitternötig. Die Kosten für Renovierungs- und Reparaturarbeiten sowie für die Gerätschaften belaufen sich auf 13 000 Franken.

Unser Leiter vor Ort, Sargis Svaryan, empfiehlt dieses Projekt zugunsten der neuen Generation ganz herzlich. Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Projekt Nr. 3532 – "College in Charentsavan"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Ein neues Gesetz sorgt für Umbauarbeiten
Das Dhading Orphanage in Nepal benötigte ein zweites Treppenhaus
NEPAL – Gott sei Dank gewährte die Bank Man Bahadur den benötigten Kredit. So konnten die neuen Anforderungen rasch umgesetzt werden und das Dhading Orphanage kann den 15 betreuten Kindern und Jugendlichen weiterhin ein Zuhause schenken. Wir möchten uns gerne an der Finanzierung des Treppenhauses beteiligen.

Die Kinder sind stolz auf ihr neues Treppenhaus.

Der Tag beginnt früh im Dhading Kinderhaus in Nepal. Um 5.30 Uhr gibt es eine Gebetszeit, zu welcher alle herzlich eingeladen sind. Danach erledigen die Kinder ihre Hausaufgaben und von 7.00 Uhr bis 8.00 Uhr helfen sie beim Saubermachen im Haus. Anschliessend gibt es Frühstück. Der Rest des Tages ist mit dem Schulunterricht und schulischen Aufgaben gefüllt. Zum Spielen bleibt eine halbe Stunde Zeit vor dem Abendessen.

In dieser halb vergessenen Gegend im Himalaya-Gebiet, bei Kindern, die von der Familie verstossen wurden oder keine Eltern mehr haben, ist die Schulbildung und die Vorbereitung auf das Leben für die Zukunft äusserst wichtig. Die Leiter des Heimes, Man Bahadur und seine Frau Tara, versuchen den Kindern, von den praktischen Arbeiten bis zu den Glaubensfragen, das Rüstzeug fürs spätere Leben mitzugeben.

Im Heim haben die Mädchen Freundinnen gefunden.

Übers Wochenende nehmen sie an verschiedenen Veranstaltungen der Gemeinde teil, in der Man Bahadur Pastor ist, von Kindergottesdiensten bis zu Gebetszeiten und anderen Aktivitäten in der Gemeinde.

Neben den Schäden, die durch das letzte Erdbeben verursacht wurden und behoben werden mussten, kamen noch andere grosse Kosten auf das Waisenheim zu.

Wegen einem in Nepal neu verabschiedeten Gesetz dürfen Jungs und Mädchen nicht mehr auf dem gleichen Stockwerk wohnen. Deshalb musste ein zweites Treppenhaus gebaut werden, damit die Mädchen und die Knaben separate Eingänge haben. Diese Gesetzesänderung kam ziemlich abrupt und unerwartet. Damit das Heim den Kindern und Jugendlichen weiterhin ein Zuhause bieten kann, mussten diese Umbauarbeiten so schnell wie möglich erledigt werden. Man Bahadur nahm deshalb bei der Bank einen Kredit auf.

Die Kosten für das Treppenhaus beliefen sich auf 12 000 Franken. Die Arbeit wurde getan, das Waisenheim erfüllt die neuen Bedingungen, alle Kinder können im Heim bleiben. Aber die Schulden sind noch zu begleichen. Angesichts der wertvollen und notwendigen Arbeit des Heimes wollen wir das Dhading Orphanage weiter unterstützen.

Wir möchten Tara und Man Bahadur helfen, den Kredit bei der Bank zurückzuzahlen.

Damit das Ehepaar Tamang weiterhin einsamen, verwahrlosten und verwaisten Kindern aus Nepal Geborgenheit, Liebe und eine Zukunft schenken kann.

Ein Mädchen aus dem Heim sagte: „Ich bitte Sie in aller Demut, investieren Sie in die Zukunft der Kinder von Nepal. In Kinder wie mich!

Zusammen mit Ihnen können wir es schaffen, zusammen mit Ihnen können wir einen Unterschied machen. Herzlichen Dank für Ihre Gebete, Ihre Aufmerksamkeit und Zeit!

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.“

Projekt Nr. 3533 – "WAISENHAUS IN NEPAL"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Ein Tisch für Florin und Ionut
Elfjährige Zwillinge und ihre Mutter müssen ihr Leben neu ordnen
RUMÄNIEN – Florin und Ionut sitzen auf der Bettkante. Auf den Knien balancieren sie ihre Schulhefte und versuchen, ihre Hausaufgaben möglichst sauber und leserlich zu erledigen.

Die Jungen versuchen, durch das Sammeln von Schrott ein bisschen Geld zu verdienen – doch die Schule ist für beide wichtiger.

Die elfjährigen Zwillinge leben mit ihrer Mutter in einer Holzhütte. In Plastikschuhen und ohne Socken gehen sie jeden Tag in die Schule. Ihre Mutter Floarea (44) achtet darauf, dass die Jungen diszipliniert sind. Hinter Mutter und Söhnen liegt eine wechselvolle Geschichte: Floarea war zweimal verheiratet. Aus der ersten Ehe stammt eine Tochter (21), die eine eigene Familie hat. In der zweiten Ehe mit einem Trinker bekam Floarea ihre Zwillinge.

Mit den dreijährigen Jungen an der Hand verliess sie schliesslich ihren gewalttätigen Mann und fand Zuflucht in einem Kloster. Florin und Ionut wuchsen unter der Obhut von Nonnen auf, eine Zeit, an die sie gerne zurückdenken. Doch ihre Mutter verliess mit den Jungen das Kloster, zog zurück in ihr Heimatdorf und errichtete mit Hilfe ihrer Schwester die kleine Hütte auf dem elterlichen Land.

Die Zwillinge wünschen sich einen Tisch und einen Schrank.

Es fehlt an allem. Aber das Schlimmste ist, dass die Jungen hungern müssen. Manchmal können sie bei ihrer Tante essen, doch oft genug müssen sie mit knurrendem Magen ins Bett gehen.

Im Winter können Mutter und Söhne gar nicht in ihrem Haus bleiben, weil es dort keinen Ofen gibt. Dann schlüpfen sie bei der Tante unter. „Unsere Unterkunft ist ein Provisorium, wir haben immer noch kein richtiges Zuhause“, sagt Floarea.

Wir möchten das Provisorium beenden: Dazu benötigt die Familie einen Ofen, Feuerholz für den Winter und eine starke Tür für die Hütte. Die Zwillinge wünschen sich einen Tisch, an dem sie ihre Hausaufgaben machen können, einen Teppich für den Boden und einen Schrank, in den die Kleider eingeräumt werden können. Diese lagert die Familie zurzeit in schwarzen Säcken. Zudem möchten wir die Familie mit Grundlebensmitteln versorgen und den Jungen je ein paar gute Schuhe, Kleidung und Schulsachen geben. Insgesamt benötigen wir 3 000 Franken. Bitte unterstützen Sie die Familie und machen Sie die Hütte zu einem Zuhause für Floarea, Ionut und Florin. Vergelt´s Gott.

Projekt Nr. 3534 – "Unterstützung für Zwillinge"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Das tägliche Brot
Sommercamps für Kinder und Teenager
ARMENIEN – Wir möchten Kindern und Jugendlichen in Armenien behilflich sein, den Glauben zu vertiefen, sich über verschiedene Aspekte der Jüngerschaft auszutauschen und eine schöne Zeit miteinander zu verbringen..

Die uralten Backöfen sind gefährlich.

Die Kinder-Evangelisations-Gemeinschaft (C.E.F.) in Armenien erlebte zwischen den 60er und den 90er Jahren eine schwere Zeit. Es war die Zeit der Christenverfolgung. Damals war nicht daran zu denken, offiziell ein christliches Lager für Kinder und Teenager anzubieten. Im Geheimen führten die Gemeinden zwar kleine Zeltlager durch, wenn der Staat jedoch davon Wind bekam, wurden die Verantwortlichen ins Gefängnis gesteckt.

Endlich kam dann die lang ersehnte Freiheit, christliche Veranstaltungen organisieren zu dürfen.

Im Jahr 2000 erhielt die Kirche die Chance, ein altes Gebäude, welches noch aus der Sowjetzeit stammt, unter dem Marktpreis kaufen zu können. Bei der Grösse des Hauses war dies ein Wunder und eine ausserordentliche Gebetserhörung.

Viele Christen spendeten Geld und ermöglichten so, den Kindern mitten in der schönen Natur Armeniens dieses Ferienhaus zur Verfügung zu stellen.

Diese neuen Backöfen möchte die Kinder-Evangelisations-Gemeinschaft gerne kaufen.

Jetzt können dort Jahr für Jahr vom 1. Juni bis 1. Oktober Aktivitäten mit Kindern und Teenagern stattfinden.

Jährlich erreicht die Zahl der Teilnehmenden 10 000, sie reisen aus den verschiedensten Dörfern und Städten Armeniens an. Die Kinder und Jugendlichen teilen das christliche Leben miteinander und lernen, den christlichen Glauben auszuleben. Jeden Tag sind durchschnittlich 800 Personen auf dem Camp-Areal anwesend. Die Organisatoren müssen täglich 3 Mahlzeiten für die Kinder, Betreuer und andere Camp-Besucher bereitstellen.

Bereits im Jahr 2000, als das Gebäude gekauft wurde, war den Organisatoren klar, dass man riesige Mengen an Lebensmitteln benötigen würde. Darum wurde direkt neben dem Lagerhaus ein Bauernhof ins Leben gerufen. Dieser Bauernhof liefert täglich frische Milch- und Fleischprodukte.

Die Worte aus dem Vaterunser „Unser tägliches Brot“ haben im Lagerhaus eine ganz praktische Bedeutung. Die Kinder benötigen tagtäglich in grossen Mengen schmackhaftes Brot. Deshalb bauten die Verantwortlichen eine Bäckerei, welche die Teilnehmenden mit frischem Brot und anderen Backwaren versorgt.

Die Lagerteilnehmer geniessen das feine Essen.

An neue Öfen war wegen der hohen Preise nicht zu denken und so erstand man 2 alte, russische Backöfen sowie eine Knetmaschine. Die Backöfen hatten ihre Lebensdauer jedoch damals bereits überschritten, unterdessen verursachen sie ernsthafte Probleme. Die Türen sind verformt, dadurch entsteht ein hoher Energieverlust, weil die Wärme entweicht. Die Temperatur lässt sich nur schwer konstant halten. Vor allem stellen die Backöfen eine richtige Gefahr und eine mögliche Brandursache dar.

Jeden Tag werden 5 grosse Säcke Mehl benötigt, um die 800 Personen dreimal täglich mit Brot zu versorgen. Es ist also sehr wichtig, dass die Bäckerei funktionierende, zuverlässige Backöfen hat.

Wir möchten dieser christlichen Einrichtung helfen, passende Backöfen zu kaufen, damit die Bäckerei weiterhin ein Segen für so viele Kinder und Jugendliche sein kann. Wir benötigen für dieses Projekt 8 500 Franken.

Projekt Nr. 3535 – "Backöfen für Sommercamp"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Sommerzeit – Lagerzeit
Christliche Kinderlager in Russland
RUSSLAND – Für viele arme Kinder in Russland ist der Gedanke, ein zweiwöchiges Sommerlager zu besuchen, nur ein Traum. Wir können es möglich machen, dass dieser Traum für viele Kinder in Erfüllung gehen darf.

Spielen, lernen, teilen.

Auch in Russland naht die Zeit der Sommercamps. 80 Kilometer von Moskau entfernt liegt das schöne Dorf Oparino. Dort finden im Juli zwei Sommerlager statt, jedes dauert 2 Wochen. Im ersten Lager werden 50-60 Kinder betreut, im zweiten Lager die gleiche Anzahl Teenager. Galina Dzhuzenova ist unsere Partnerin in Russland. Seit 25 Jahren organisiert sie zusammen mit der Central Baptist Church aus Moskau jeden Sommer diese Camps.

„Wir kennen die Antwort!“

Mit Galina Dzhuzenova und ihrer Organisation „Brother-hood of Compassion“ (Bruderschaft des Mitgefühls) steht Diaconia Schweiz seit 1995 in Kontakt. Im Laufe der Zeit konnten durch diese Zusammenarbeit viele Projekte durchgeführt werden, unter anderem eine Suppenküche, eine Arbeit mit schwerbehinderten Kindern und einem Besuchsdienst im Frauengefängnis.

Das Hauptanliegen für die Zeit in den Sommercamps ist es, dass gläubige Kinder und Teenager mit Kindern zusammen sind, die mehr über den christlichen Glauben erfahren wollen. Kinder, die schon eine enge Beziehung zu Jesus haben, können durch das persönliche Zeugnis die Liebe Gottes und ihr Vertrauen auf Gott bezeugen, können vorleben, was sie im Elternhaus gelernt haben. Die Erfahrung zeigt, dass Kinder und Teenager viel empfänglicher sind, wenn sie die Botschaft des Evangeliums durch gleichaltrige Kolleginnen und Kollegen hören oder noch besser sehen und erleben.

Umgeben von der wunderbaren Schöpfung Gottes.

Die Baptistengemeinde unterstützt die finanziell schwachen Familien der Gemeinde, damit diese ihre Kinder ins Lager schicken können. Die Organisation von Galina finanziert das Camp für Kinder aus Kinderheimen, für Strassenkinder sowie Kinder aus armen Familien. All diese Kinder hätten sonst nie die Möglichkeit, in einem Sommerlager dabei zu sein. Für sie ist das Lager oft die einzige Möglichkeit, mit Gleichaltrigen Kontakte zu knüpfen und vor allem die Gute Nachricht der Bibel zu hören. Die Zahl der Kinder, die teilnehmen können, hängt von dem finanziellen Betrag ab, welcher der Organisation dafür gespendet wird.

Es gibt in Russland viele Probleme, von der weit verbreiteten bitteren Armut der Familien bis zu Sucht- und Gewaltproblemen. Die christliche Arbeit unter Kindern und Jugendlichen ist gerade deshalb sehr wichtig.

Durch diese Lager kann die Frohe Botschaft viele Herzen erreichen und dadurch viele Leben verändern.

Wir möchten dieses Projekt mit 8 000 Franken unterstützen, damit möglichst viele Kinder von dem Lager profitieren können.

Für Ihre Hilfe danken wir Ihnen ganz herzlich!

Projekt Nr. 3536 – "Christliche Kinderlager in Russland"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


„...mit Gottes Kraft und Segen“

Im heutigen Report dürfen wir unsere langjährige Mitarbeiterin Denise Weber durch ein Interview besser kennenlernen. Im Oktober 2010 hat Denise als Kauffrau bei Diaconia gestartet.

Ihr Arbeitsbereich ist vielfältig und beinhaltet Abklärungen bezüglich Patenanfragen, das Einholen von detaillierten Informationen für die verschiedenen Projekte, das Mithelfen bei der Versendung des monatlichen Diaconia Reports und vieles mehr.

Ein paar Worte über dich?
Ich bin dreifache Mutter von Sabine (32 Jahre), Benjamin (30 Jahre) und Viviane (27 Jahre) und lebe in Menziken, im schönen Wynental ganz in der Nähe von Beinwil am See (AG).

Der Liebe wegen bin ich vor mehr als 30 Jahren von der Stadt Zürich nach Menziken gezogen. Hier lebe ich mit meinem Mann Hanspeter seit 1982 in einem gemütlichen Einfamilienhaus, umgeben von einem grossen, grünen Garten, den wir gerne auch als unsere Wohlfühloase bezeichnen. Von Anfang an habe ich mich im Dorf Menziken gut eingelebt und engagierte mich viele Jahre als Sonntagsschullehrerin und später als Katechetin in der Kirchgemeinde Menziken-Burg.

Als glückliche Mutter und Hausfrau erfüllte mich diese wertvolle und wichtige Tätigkeit vor meinem beruflichen Wiedereinstieg mit viel Freude.

Über dich ganz persönlich?
Ich bin durch und durch ein Familien-Mensch. Es ist immer wieder toll, mit der ganzen Familie, Verwandten oder Bekannten ein Fest zu feiern oder zusammen am grossen Tisch ein feines Essen zu geniessen. Die Ausflüge mit meinem Mann, aber auch mit dem Frauenverein, Turnverein oder Wanderungen mit der Pilgergruppe, der ref. Kirche Menziken-Burg geniesse ich immer wieder sehr.

Kulturelle Anlässe wie Lesungen, Kunst- und Museumsausstellungen oder Kleinkunstveranstaltungen besuche ich gerne und regelmässig. Aber auch Spaziergänge in der Natur und Begegnungen mit meinen Nächsten im Dorf oder im Gottesdienst sind sehr wertvoll für mich.

Was bedeutet für dich Armut und Not?
Leider ist Armut und Not in unserer Welt immer noch allgegenwärtig. Soweit es mir möglich ist, möchte ich mich dem nicht verschliessen und meinen Beitrag leisten, um diesen Zustand zu ändern. Durch die Arbeit bei Diaconia hoffe ich, dass mir dies immer wieder ein wenig gelingt.

Was bedeutet Diaconia für dich?
Christliche Nächstenliebe in die Tat umzusetzen, indem man den Not Leidenden Hilfe zur Selbsthilfe leistet sowie deren Lebensbedingungen verbessert.

Wie möchtest du das praktisch umsetzen?
Indem ich mich gewissenhaft und pflichtbewusst für die Arbeit bei Diaconia sowie für die Anliegen der Spender und Paten einsetze. Ein harmonisches Miteinander ist mir dabei sehr wichtig. Deshalb möchte ich als Teamplayerin mit meinen Büro-Kollegen und mit den Länderleitern gut und respektvoll zusammenarbeiten.

Einige abschliessende Worte?
Es ist wunderbar zu sehen, wie der Einsatz unserer Mitarbeiter in den verschiedenen Ländern Kindern Geborgenheit und die Liebe Gottes näher bringt und sie in ihrer Entwicklung fördert. Aber auch wie Familien bessere Lebensbedingungen und eine hoffnungsvolle Zukunft erhalten. Es ist gut, dass ich mit Gottes Kraft und Segen und durch meine Arbeit einen kleinen Teil zu dieser Verbesserung beitragen kann.

Ein Haus für eine fröhliche Familie
Auf 27 Quadratmetern finden nicht alle acht Personen Platz
RUMÄNIEN – Wenn man diese Familie sieht, spürt man, wie sehr sich die Familienmitglieder lieben, wie fröhlich und herzlich sie einander zugetan sind. Eine Bilderbuchfamilie – die aber nicht gemeinsam essen, geschweige denn zusammen wohnen kann. Denn sie sind einfach zu viele für ihre kleine Wohnung in Brașov.

Ionel (41) und Tatiana (41) kamen als Jugendliche nach Brașov, trafen sich in der Kirchgemeinde, verliebten sich und heirateten. Sechs Kinder wurden ihnen geschenkt: Jesica (15), Rebeca (13), Beniamin (12), Ioana (4), Emma (2) und Filip (drei Monate). Doch weil es in der 27-Quadratmeter-Wohnung zu eng ist, schlafen Jesica, Rebeca und Beniamin bei ihrer Tante. Auch das Hochbett, das Ionel von einem Bekannten geschenkt bekam, ändert an der Platzsituation wenig. „Unsere Küche ist so eng, dass wir nicht gemeinsam an einem Tisch sitzen und die Mahlzeiten einnehmen können“, erzählt Tatiana.

In dieser Familie herrscht arge Platznot.

Ionel arbeitet auf dem Bau – ohne festen Vertrag. Zusammen mit dem Kindergeld lebt die achtköpfige Familie von 500 Franken im Monat. Zu wenig, um ein grösseres Haus zu finanzieren. Die Eltern versuchen, ihre Kinder zu fördern: Jesica geht ab September ins Gymnasium und möchte Zahnärztin werden. Rebeca besucht die siebte Klasse, sie liebt Erdkunde und nimmt am kostenfreien Schwimm- und Aerobic-Unterricht teil. Beniamin (5. Klasse) ist ein toller Basketballer und hat kürzlich einen Erfinder-Wettbewerb gewonnen: Er erfand einen Hammer mit einem magnetischen Nagelspender. „Er liebt es, zu tüfteln“, erzählt seine Mutter stolz.

Die Eltern bemühen sich von ganzem Herzen, ihre Kinder liebevoll aufzuziehen. Sie fürchten insgeheim, dass die Platznot die Entwicklung ihrer Kinder beeinträchtigen könnte. „Jesica verlässt oft das Haus, um in Ruhe zu lernen. Wir wissen einfach nicht, wie sich die Enge auf die Seelen unserer Kinder auswirkt“, formuliert Tatiana ihre Ängste. Deswegen träumt die 41-Jährige von einem kleinen Haus, das Platz bietet für alle Familienmitglieder. Im Umkreis von Brașov sind die Häuser leider sehr teuer.

Jede Spende ist willkommen. Bitte helfen Sie mit, dass die Familie bald gemeinsam unter einem Dach leben, lernen und lachen kann. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3537 – "Unterkunft für grosse Familie"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


PDF dieser Ausgabe hier öffnen