Wir helfen – dank Ihrer Spenden

Diaconia ist schwerpunktmässig in Rumänien und Moldawien, zwei Nachbarländern der Ukraine, tätig. Seit Kriegsausbruch nutzen unsere lokalen Mitarbeitenden die ohnehin auf Nothilfe ausgerichtete Infrastruktur zur Bewältigung der aktuellen humanitären Krise. Gemeinsam mit unseren treuen Spenderinnen und Spendern, die die den Begriff der Nächstenliebe weit fassen, können wir den ukrainischen Flüchtlingen so unbürokratisch, schnell und unkompliziert helfen. Wir tun dies in erster Linie über die Betreuung von Kindern auf der Flucht, die Lieferung von Hilfsgütern an die ukrainische Grenze und in die umkämpften Gebiete sowie die Ausstattung von Flüchtlingsunterkünften in Rumänien und Moldawien.

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Glückliche Momente für dieses ukrainische Flüchtlingskind

Diaconia bietet den Kindern an der Grenze Bastel- und Spielmöglichkeiten an

Dies ist eine willkommene Abwechslung

Die Angst und die Sorgen  weichen für einen Augenblick

Ukrainische Flüchtlingskinder

Bis heute sind mehr als 1,1 Millionen ukrainische Flüchtlinge über die Grenze nach Rumänien geflohen. Davon halten sich im Moment noch 82’700 im Land auf, ohne zu wissen, wie es für sie weitergeht. Seit Beginn des Krieges hat fast jede Sekunde ein Kind diese Grenze überquert und ist zum Flüchtling geworden. Schätzungen gehen davon aus, dass 33 % der ukrainischen Flüchtlinge in Rumänien Kinder sind.
Bei unseren Aktivitäten im Kinderbildungszentrum KiBiZ treffen wir daher wöchentlich auf Dutzende von Flüchtlingskindern. Wir helfen ihnen, die Situation des Krieges zu erfassen und zu verarbeiten. Bei einem unserer Einsätze mit dem KiBiZ-Schulbus, lernten wir Sascha kennen. Dabei fiel uns auf, dass er sich recht gut in Englisch unterhalten kann.

Er erzählte uns, wie er mit seiner Mutter hierherkam. Von der langen Busfahrt, von seinem Zuhause, das er verlassen musste und von seinem Vater und Bruder, die in den Krieg einberufen worden sind. Er vermisst sie sehr und kann es kaum erwarten, bald wieder nach Hause zurückkehren zu können. Er ist froh, dass er sich mit uns verständigen kann und hilft uns sogar beim Übersetzen von dem, was die anderen Kinder uns sagen wollen.
Sascha hängt sehr an seiner Mutter, denkt aber auch an allen Menschen, die dasselbe Schicksal, wie er, erleben. Es hat uns sehr berührt, als er bei uns Pfannkuchen für alle Flüchtlinge in der Umgebung bestellt hat. Es zeigt, welch ein grosses Herz er hat, und bestätigt uns als Team, in unseren täglichen Bemühungen.


Ilie P. bringt unsere Hilfsgüter in die Ukraine

In diesem Sommer hatten wir eine besondere Begegnung mit einem ukrainischen Familienvater namens Ilie P. Ilie hat von den ukrainischen Behörden die Erlaubnis erhalten, mit einem Kleinbus über die Grenze nach Rumänien zu fahren, um Hilfsgüter für sein Land abzuholen. Die einzige Bedingung für seine Ausreise war, innerhalb weniger Tage mit allen gesammelten Hilfsgütern in die Ukraine zurückzukehren und diese in den vom Krieg betroffenen Gebieten zu verteilen. Als wir den Mann auf der rumänischen Seite der Grenze antrafen, erzählte er uns über sein Vorhaben. Da es sich bei Ilie um eine Vertrauensperson handelt, beschlossen wir seinen Bus mit Lebensmitteln, Decken und sonstigen Hilfsgütern zu beladen. Schon ein paar Tage später erhielten wir einen Bericht mit Foto von seiner erfolgreichen Verteilung des Materials an Hilfsbedürftige in der Ukraine.

SOS Ukraine

Dies ist die Botschaft eines ukrainischen Flüchtlingskindes, welches unser tägliches Programm in Brasov besucht. Gut, dass Diaconia mit Spielen, Basteln und Kochen den Kindern hilft, ihre Trauer zu bewältigen. Im Moment begleitet Diaconia täglich über 240 ältere Menschen, sowie Mütter und Kinder in ihrer äusserst schwierigen Situation. Sie alle hoffen und warten auf eine baldige Rückkehr in ihr Heimatland. 


Kinderbetreuung auf der Flucht

Kinder aus Kriegsgebieten sind traumatisiert, leiden unter Schlafstörungen oder Bettnässen. Umso wichtiger ist es, dass sie am Tag etwas Normalität erfahren und einen Ort zum Spielen haben. Diesen bieten wir ihnen in unserem Diaconia-Bus, der in normalen Zeiten Bildung in verarmte Dörfer Rumäniens bringt und der jetzt vor immer wieder neuen Flüchtlingszentren an der Grenze zur Ukraine parkt. 

Hilfsgüter-Transport an die Grenze

Die wirtschaftlich gebeutelten Nachbarländer der Ukraine, stossen bei der Aufnahme der unzähligen Flüchtlinge, die eigentlich weiterreisen wollen aber oft doch länger bleiben müssen, an ihre Grenzen. In unseren Einsatzländern Moldawien und Rumänien unterstützen wir deshalb Privatleute und Kirchen, die ihre Türen und Herzen für diese Menschen öffnen.

Ausstattung von Notunterkünften

Seit den ersten Kriegstagen liefern wir ununterbrochen Hilfsgüter – allem voran Lebensmittel, Kleidung und Hygieneartikel – an Grenze. Diese werden von dort aus teilweise in Kriegsgebiete weitertransportiert. Unsere rumänischen und moldauischen Mitarbeitenden zählen dabei auf jahrelange Erfahrung im Verteilen von Lebensmittel-Paketen an bedürftige Mensch.

Dank an Diaconia

«Wir danken Diaconia für die grosse Sensibilität für die Bedürfnisse der Geflüchteten. Die Lebensmittelspenden und Hygieneartikel, Kleider und Schuhe erleichtern unsere Arbeit sehr. Die Schul- und Freizeitaktivitäten, die ihr im Diaconia-Bus angeboten habt, gaben den jüngeren Kindern die Möglichkeit, der bedrückenden Situation zu entfliehen und wieder einmal richtig Kind zu sein.»  

Daniel Rusu Witting, Pastor einer Kirche in Brașov, die aktuell 53 Ukrainerinnen und Ukrainer beherbergt