Rumänien- Die Zukunft gehört den Kindern

Auch heute noch, mehr als dreissig Jahre nach dem Ende der jahrzehntelangen kommunistischen Diktatur, sind in Rumänien deren Auswirkungen überall spürbar. Die Armut ist gross, die Löhne gering und die Infrastruktur schlecht. Tonangebende Politiker stammen noch immer aus dem Umfeld des ehemaligen Regimes, weshalb sich die Lebensumstände der Bevölkerung trotz des EU-Beitritts kaum verbessert haben.

 

Aufwachsen in Armut

Viele Kinder leiden unter diesen Umständen, besonders in den verarmten, abgeschiedenen Dörfern und den Elendsvierteln der Städte. Viele Eltern können nicht lesen oder schreiben, die fehlende Hygiene macht sie krank. So haben die Kinder besonders schlechte Chancen in der Schule und folglich auch, einmal eine Arbeit und somit einen Weg aus der Armut zu finden.

 

Wie wir helfen konnten

Diaconia konzentrierte sich seit Beginn seiner Hilfstätigkeiten in Rumänien, kurz nach dem Sturz des Diktators Ceausescu 1989, in erster Linie auf die Bildung der Kinder, den Hoffnungsträgern jeder Gesellschaft. Seit der Gründung des Kinderbildungszentrums KiBiZ in Brasov im Jahr 2007 konnten wir zahlreichen Kindern Zugang zu Schule ermöglichen sowie Hausaufgabenhilfe und persönliche Begleitung anbieten. Die Beziehung zu den Kindern öffnete uns die Tür zu den Nöten ihrer Familien.