DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 01 | Januar 2018 | Erscheint monatlich | 38. Jhg.
Eine Zukunft für Christina und ihre Geschwister
Mit einem Zaun, Vieh und einer dringend benötigten Nothilfe kann sich das Leben ändern
RUMÄNIEN – Christina strahlt übers ganze Gesicht. Sie hat ein paar Hagebutten entdeckt, die sie an die Passanten an der Strasse verkaufen will. Vielleicht reicht es ja für ein Bonbon aus dem Dorfladen.

Die Fünfjährige ist die jüngste von vier Geschwistern: Gemeinsam mit Zolt (15), Luiza (13) und Adam (8) sitzt sie jeden Tag vor dem Haus und wartet auf ihre Eltern. Zolt war nur ein Jahr in der Schule, Luiza geht in die dritte Klasse, Adam und Christina gehen nicht zur Schule beziehungsweise in den Kindergarten: Sie haben weder adäquate Kleidung noch Schuhe und Schulsachen. Deswegen bleiben sie zu Hause.
Die Kinder sitzen den ganzen Tag zuhause und warten darauf, dass ihre Eltern Lajos (34) und Erji (32) mit etwas Essbarem nach Hause kommen. Beide sind Analphabeten und Gelegenheitsarbeiter. Die Kinder wissen nie, ob ihre Eltern heute einen Job gefunden und Geld verdient haben oder nicht. Im Dorf, in dem die Familie wohnt, gibt es keine Arbeit.
Die Familie lebt in einem Haus mit nur einem Raum, das weder über Strom noch fliessendes Wasser verfügt. Es gibt auch keinen Zaun um das Haus, was dieses sehr unsicher macht – vor allem, wenn die Eltern lange wegbleiben. Die Armut der Familie ist mit Händen greifbar.
Wir wollen die Familie und vor allem die Kinder unterstützen. Deswegen möchten wir einen neuen Ofen und Feuerholz kaufen und mit Essen, Kleidung und Schuhen helfen. Des Weiteren möchten wir der Familie das Baumaterial für einen Zaun zur Verfügung stellen und ihr ein wenig Vieh geben. 5 000 Franken haben wir veranschlagt. So wäre die Familie für die Zukunft gerüstet und die Kinder könnten sorgenfrei aufwachsen.
Christina hat übrigens Glück gehabt: Ein Passant hat ihr – mehr aus Mitleid – die Hagebutten abgekauft. Das Geld reichte sogar für ein Bonbon für jedes Kind. Mit Ihrer Spende können Sie helfen, dass die Bonbons nicht die einzige Mahlzeit der Kinder, sondern wirklich ein süsses Extra bleiben. Herzlichen Dank.

Projekt Nr. 3455 – "Zukunft für Christina und Geschwister"

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Werkzeug für Alexandru
Selbstständigkeit ermöglicht fleissigem Familienvater, seine Familie zu ernähren
Rumänien – Alles, was Familie Calugaru erreicht hat, ist getragen von Liebe und harter Arbeit. Alexandru (30) und Laura (28) tun alles, damit es ihren drei Kindern gut geht, denn ihre eigene Kindheit verlief ganz anders.

Laura wuchs mit sechs Geschwistern in einer sehr armen Familie auf. Der Vater versuchte, in den Wäldern das karge Brot für die Familie zu verdienen. Die Mutter litt unter psychischen Problemen. Alexandrus Eltern und Verwandte sind alle krank. „Von unseren Familien konnten wir keine Hilfe erwarten“, resümiert der 30-Jährige. „Aber das ist nicht schlimm. Wir haben uns und gemeinsam sind wir stark!“
Auf einem Stück Land, das Lauras Grossmutter gehörte, hat Alexandru ein kleines Haus errichtet: einen Wohn- und Schlafraum, eine Küche und ein Badezimmer. Um das Geld für das Baumaterial verdienen zu können, ging der Familienvater nach Deutschland und arbeitete dort auf dem Bau. Laura kümmerte sich um Mindy (5), Natanael (3) und Lois (6 Monate) und sparte zudem so viel sie konnte. „Wir wollten noch ein Zimmer für die Kinder anbauen“, sagt sie traurig.
Doch leider wurde Laura krank: Ihre Nieren arbeiten nicht mehr richtig und sie ist wenig belastbar. Alexandru kam zurück, um ihr im Haushalt und mit den Kindern zu helfen. Der 30-Jährige ist sehr geschickt und hat in Deutschland gelernt, wie man Kamine und Kachelöfen baut. Doch mit einem normalen rumänischen Gehalt könnte er zwar vielleicht seine Familie ernähren, jedoch sicher nichts zurücklegen, um das Baumaterial zu kaufen.
Deswegen möchte sich Alexandru selbstständig machen, um so mehr Geld verdienen zu können. Die Nachfrage nach Öfen und Feuerstellen ist vorhanden. Doch um diesen Traum verwirklichen zu können, fehlt es Alexandru an Werkzeug wie Bohrer, elektrischer Schraubendreher, Kettensäge sowie Geld für die nötigen Papiere. Hier möchten wir helfen. Mit ihrer Unterstützung könnten wir mit 2 300 Franken Alexandrus Selbstständigkeit auf einen guten Weg bringen. Bitte helfen Sie dem Vater, das Leben seiner Familie auf sichere Füsse zu stellen. Herzlichen Dank.

Projekt Nr. 3456 – "Werkzeug für Alexandru"

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Eine Arbeit trägt Früchte
Kleines Mädchen erhielt Hilfe und gibt diese heute an arme Kinder weiter
RUMÄNIEN / BRAŞOV – Ema Pinzaru (30 Jahre), ehemaliges KiBiZ- Kind, arbeitet seit 10 Jahren als Lehrerin und Sozialarbeiterin bei Diaconia Ajutor International Braşov, wo sie als Volontärin begonnen hat.

Als Ema 4 Jahre alt war, starb ihr Vater bei einem Autounfall. „Am 31. Oktober sind es 26 Jahre her, dass ich, gemeinsam mit meinen 4 Brüdern, ohne Vater bin,“ bekundet Ema. Von einem Moment auf den anderen wurde aus einer ganz normalen Familie ein Sozialfall, ohne Sicherheit und Geborgenheit, sowie ohne Gewissheit, ob alles wieder gut wird. Für die Mutter folgte ein neues Kapitel in ihrem Leben. Der Familie wurde der Boden unter den Füssen weggezogen. Ab sofort musste die Mutter alleine für ihre 5 Kinder sorgen.
Es folgte eine sehr schwierige Zeit. Eine grosse Herausforderung war, trotz aller Schwierigkeiten nicht zu vergessen, dass Gott, der gute Vater, da ist und ER die Familie nicht vergessen hat.
Hunger war Bestandteil des Alltags. Von Zeit zu Zeit erhielt die Familie Brot und Konfitüre von verschiedenen Nachbarn. Während ihrer Schulzeit war Ema eines der hungrigen Kinder, ohne Sandwich in der Pause, wie sie in Rumänien meist in jeder Schulklasse anzutreffen sind.
„Ich weiss, was es bedeutet, hungrig zu sein und wenig Kleider zu haben. Ich weiss, wie es ist, nur ein Paar Hosen für das ganze Schuljahr zu haben, und am Abend das Bügeleisen von einer Nachbarin auszuleihen, um am nächsten Tag saubere und trockene Kleider anziehen zu können. Schuluniform? Schöne neue Kleider, um freudig in das Schuljahr zu starten? Dies löst bei mir nur traurige Erinnerungen aus. Ich wurde immer ausgelacht, weil wir nie Geld für die Schuluniform hatten. Und das Allerschwierigste war für mich, mitanzusehen, wie meine Mutter Abend für Abend beim Beten weinte. Als Kind war das für mich fast unerträglich. Ich kann es nicht in Worte fassen, was es für mich bedeutete, Gott als Vater kennenzulernen. Und als ich glaubte, dass es keine Hilfe mehr für uns gäbe, erfuhren wir durch Gott ganz praktische Hilfe. Die Leute, die uns diese Hilfe gebracht haben, waren von Diaconia Braşov. Durch diese Mitarbeiter zeigte mir Gott, dass ER Kinder liebt und mich nicht vergessen hat. Jetzt bin ich Lehrerin, arbeite für Diaconia Braşov und bin glücklich, die Möglichkeit zu haben, den Kindern aus armen Familienverhältnissen Gottes Güte aufzuzeigen: Gott liebt dich und ER wird immer wieder Menschen finden, die dir diese, seine Liebe ganz praktisch zeigen können.“
Für Ihre Hilfe, liebe Spender, bedanken wir uns ganz herzlich. Danke, dass dank Ihnen viele Kinder aus Rumänien die Güte und Fürsorge Gottes erfahren können.
Das Kinderbildungszentrum KiBiZ in Braşov hat es sich zur Aufgabe gemacht, die armen Familien in der Region zu unterstützen. Die Kinder erhalten jeden Tag eine warme Mahlzeit und bekommen Schulmaterial und Kleidung. Nach dem Unterricht helfen die Lehrerinnen und Lehrer bei den Hausaufgaben und geben Nachhilfeunterricht, sodass der Lernerfolg bei den Kindern gesteigert werden kann.
Bitte helfen Sie mit einer Spende, die Lohnkosten für das KiBiZ zu decken, damit solche Erfolgsgeschichten auch in Zukunft geschrieben werden können.

Projekt Nr. 3457 – "Eine Arbeit trägt Früchte"

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Eine Kuh FÜR Familie Sargsyan
Eltern und ihre fünf Kinder kämpfen ums Überleben
ARMENIEN – Das Dorf liegt idyllisch in den Bergen. Hier befindet sich auch das berühmte mittelalterliche Kloster Goschawank. Doch Familie Sargsyan hat keinen Blick für die Schönheiten ihrer Umgebung. Sie kämpft um ihr Überleben.

Wie viele ihrer Nachbarn ist die Familie sehr arm. Ackerland gibt es in dieser Region nicht und so helfen sich die meisten Einwohner dieses Fleckchens Erde mit kleinen Gärten, in denen sie Gemüse und Obst für den eigenen Bedarf anbauen. Ansonsten setzen die Bauern hier auf Viehzucht – Kühe, Schweine und Schafe lassen sich hier gut halten.
Doch Familie Sargsyan hat kein Vieh. Mutter Amalia (33) kümmert sich um die fünf Kinder und Vater Warujan (37) hat zwar Koch gelernt, doch er hat keine feste Arbeit. „Ich mache alles, was man mir anbietet“, erzählt er: „Gras mähen, beim Hausbau helfen oder Vieh hüten. Egal was, Hauptsache, ich kann ein wenig Geld für meine Familie verdienen.“
Den Traum vom besseren Leben haben die Sargsyans schon fast ausgeträumt. Vor ein paar Jahren brachen sie voller Hoffnung nach Russland auf. „Jetzt sind wir wieder hier und haben noch nicht einmal mehr unsere Kuh“, erzählt Amalia traurig. Denn das Tier, das sie einst besassen, mussten sie verkaufen, um ihre Schulden in den Lebensmittelläden zu bezahlen. Dabei könnte eine Kuh das Leben der Familie nachhaltig zum Besseren wenden. „Wir hätten Milchprodukte für die Kinder und vielleicht könnte man sogar ein paar Produkte verkaufen“, bringt es die Mutter auf den Punkt.
Die Familie hat sogar schon darüber nachgedacht, eine Kuh auf Kredit zu kaufen – doch sie bekommt kein Geld geliehen. Wir würden den Sargsyans gerne eine Kuh schenken. „Das wäre ein grosses Glück. Wir haben einen Stall und sie hätte auch zu fressen. Und wir würden sie auf keinen Fall erneut verkaufen, denn das war ein grosser Fehler“, so Amalia. Eine neue Kuh und Futter für die erste Zeit kosten 1 175 Franken. Bitte schaffen Sie mit Ihrer Spende eine Grundlage für die Zukunft der Familie Sargsyan. Vielen Dank.

Projekt Nr. 3458 – "Eine Kuh für Familie Sargsyan"

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Dichte Fenster und Türen für Erika und Laura
Kosten für Feuerholz und Medikamente verursachen Schulden
RUMÄNIEN – „Als sie meinen Mann nach seinem Sturz auf der Arbeit nach Hause brachten, war er innerhalb von Minuten tot. Wir konnten uns noch nicht einmal verabschieden“, sagt Erika (29). Jetzt zieht die Witwe die gemeinsame Tochter Laura (12) alleine gross.

Und das ist schwer für sie, denn sie hat keine Arbeit und mit dem Tod des Mannes fehlt das Einkommen. „Ich war die einzige von fünf Geschwistern, die zur Schule gehen konnte. Doch in der sechsten Klasse war das vorbei. Meine Eltern haben das so entschieden“, erzählt sie. „Ich erinnere mich noch daran, wie ich traurig am Fenster gestanden und meinen Mitschülern nachgeschaut habe.“ Aus dieser Erfahrung heraus ist es Erika so wichtig, dass Laura in die Schule geht. „Nur so kann sie etwas aus ihrem Leben machen“, sagt sie.
Mutter und Tochter wohnen in einem kleinen Haus. Überall sieht man, dass ein Mann im Haus fehlt: Die Fenster sind zerbrochen, die Haustür ist kaputt. „Ich kann mir keinen Handwerker leisten“, sagt Erika. 82 Franken monatlich stehen den beiden zur Verfügung. Laura hat grosse Ohrenprobleme: Ihre Trommelfelle haben kleine Risse, was sehr schmerzhaft ist.
Manchmal kann das Mädchen wegen der Schmerzen nicht zur Schule gehen. Die Medikamente gegen ihre Beschwerden kosten monatlich 125 Franken. „Ich habe schon überall Schulden. Und die Fahrt zum Arzt oder zu weiteren Untersuchungen können wir uns schon gar nicht leisten.“ Um Geld zu sparen, heizt Erika nur noch nachts, tagsüber tragen beide dicke Kleidung. Feuerholz ist teuer.
Wir möchten Erika und ihrer Tochter helfen. Sie sollen Feuerholz für den Winter bekommen. Ausserdem möchten wir die Medikamente und Behandlungen für Lauras Ohren für ein Jahr übernehmen. Und wir wollen dafür sorgen, dass Fenster und Türen repariert werden, denn die Zugluft im Haus ist nicht nur unangenehm, sondern auch schädlich für Lauras empfindliche Ohren. 4 500 Franken werden insgesamt benötigt.
Bitte helfen Sie mit, dass Erika und Laura entspannter leben und Hoffnung auf eine gute Zukunft schöpfen können. Vielen Dank für Ihre Spenden.

Projekt Nr. 3460 – "Reparaturen, Holz und Medikamente für Erika und ihre Tochter"

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Kinder ausbilden – Zukunft gestalten
37 neue Kinder kamen im November in der Tagesstätte Hrudai dazu!
INDIEN – Den betreuten Kindern Gottes Liebe nahebringen.

In Indien sind Wunder sehr wichtig. Wenn jemand etwas Aussergewöhnliches erlebt hat, ist es, als hätte man eine Wallfahrt gemacht. Auch wenn die Wunder meist nicht echt sind, bleibt man doch in dem Glauben, etwas Übernatürliches erlebt zu haben.
Dabei sind die echten Wunder den Menschen in Indien gegenwärtig. Und wir haben das Vorrecht, bei einem dieser Wunder mitgeholfen zu haben: Es sind die ehemals abgemagerten, schmutzigen und verängstigten Kinder, die in unserem Projekt Hrudai aufgenommen wurden.
Eine Tagesstätte verändert das ganze Leben eines Kindes und sogar dessen Familie. Dieses Wunder erleben die Dorfbewohner in der Region Gomma in Indien. Fröhliche, spielende, aber auch fleissige, wissbegierige Kinder, die jeden Tag die Tagesstätte besuchen.
Lehrer und Köche arbeiten dort, damit sie diesen Kindern nebst Unterrichtsstoff und Mahlzeiten auch die Liebe Gottes näher bringen und ihnen ein gutes Vorbild sein können. Unsere Mitarbeiter könnten in einer Stadt leben und dort arbeiten, um mehr zu verdienen, worauf sie aber verzichten und an einem Ort leben, wo es weder Spital noch sonstige Infrastruktur gibt! Zusätzlich nehmen sie einen längeren Arbeitsweg in Kauf. Warum? Damit auch sie an diesem Wunder teilhaben können: Will man die Zukunft eines Kindes verbessern, muss man in seine Bildung und Erziehung investieren.
Das wollen wir für einige arme indische Kinder tun. Unsere Mitarbeiter vor Ort betreuen 50 Kinder bis zur 5. Klasse. Seit November haben wir Hrudais Türen weiter geöffnet und es kamen nochmals 37 Kinder dazu, von der 6. bis zur 10. Klasse.
Das Problem ist, dass die Eltern oder Verwandten den Kindern beim Unterrichtsstoff nicht helfen können. Viele von ihnen sind Analphabeten. Möchte ein Kind jedoch weiterstudieren oder einen Beruf erlernen, braucht es viel Unterstützung, wie Nachhilfe, Schulmaterial, Schuluniform und vieles mehr. Auch wenn diese Dinge für uns selbstverständlich sind, entscheiden sie in anderen Ländern oft über die Zukunft eines Kindes. Kann eine Familie ihren Kindern diese Sachen nicht ermöglichen, müssen die Kinder zuhause bleiben.
Es ist uns ein grosses Anliegen, die Zukunft dieser Kinder zu gestalten. Wir wollen mithelfen, dass die Menschen in Indien das Wunder erleben: Fröhliche, lernende, spielende Kinder, deren Zukunft heller aussieht, denn man hat ihnen das Wichtigste mit auf den Weg gegeben – den Glauben und die Bildung.

Projekt Nr. 3461 – "Kinderhilfe Hrudai"

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Ein Leben ohne Matsch und Dreck
RUMÄNIEN – Der Matsch ist überall: an der Kleidung, an den Schuhen, vor dem Haus und auch im Haus. Feri (32) und Ana (31) Bela leben mit ihren beiden Kindern in sehr ärmlichen Verhältnissen und haben kein Geld, um ihren kranken Sohn zum Arzt zu schicken.

Das Ehepaar hat schon in jungen Jahren einen Sohn Sandor (14) bekommen. „Wir waren so glücklich und so stolz“, erinnert sich Ana. Doch schon bald stellte sich heraus, dass der Junge geistig behindert ist und zudem unter Nierenproblemen leidet. „Wir lieben ihn, wie er ist, und es zerreisst uns das Herz, dass wir ihn manchmal nicht zu den monatlich nötigen Untersuchungen ins Krankenhaus bringen können, weil wir kein Geld haben. Für Sandor kann dies lebensgefährlich sein“, erzählt die Mutter.
Die Lebensbedingungen der Familie, zu der auch die dreijährige Maria gehört, sind schlecht. Das Haus hat Feri aus alten Baumaterialien ohne richtiges Werkzeug zusammengebaut. Es gibt weder Elektrizität noch eine Toilette. Das Wasser kommt aus einem nahe gelegenen Brunnen, doch es ist nicht sauber – eine weitere Gefahr für die Gesundheit, nicht nur für Sandor. Haus und Brunnen sind von unbefestigtem Boden umgeben, der entweder staubig oder matschig ist.
Feri verdient als Gelegenheitsarbeiter nur wenig Geld und das meiste wird für Sandors Behandlungen ausgegeben. Mehr als einmal konnte sich die Familie nicht einmal Brot leisten. „Ich würde gerne unser Haus und den Hof benutzerfreundlicher ausbauen. Der Matsch, der uns umgibt, ist unerträglich. Ana kämpft täglich gegen den Dreck an, aber sie hat keine Chance“, sagt der 32-Jährige. Aber die Familie hat kein Geld, um das nötige Baumaterial zu kaufen. „Die Arbeiten könnte ich selber erledigen, wenn ich das Material hätte“, sagt Feri.
Wir möchten diese Familie in zweierlei Weise unterstützen. Zum einen möchten wir Feri mit Zement und dem Anschluss an die Stromversorgung helfen. Zum anderen wollen wir die monatlichen Spitalbesuche für Sandor ermöglichen. Alles in allem benötigen wir für die Familie 3 500 Franken. Bitte helfen Sie mit, das Leben und die Gesundheit der Familie zu verbessern. Vergelt’s Gott.

Projekt Nr. 3462 – "Ein Leben ohne Matsch und Dreck"

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