DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 01 | Januar 2019 | Erscheint monatlich | 39. Jhg.
Leben retten
Nur wer gegen den Strom schwimmt, kommt zur Quelle.
RUMÄNIEN – Viele Menschen in Rumänien haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung. Das wollen wir ändern: Wir möchten Ärzte in die Ghettos bringen, zu den Ärmsten der Armen, zu den leidenden Kindern! Und wir wollen unser Wissen über gesunde Ernährung mit unseren Schülerinnen und Schülern teilen.

Die Kinder lernen die Anatomie des menschlichen Körpers kennen.
Mit diesem Projekt möchten wir das Leben der benachteiligten Familien in Braşov nachhaltig verbessern. Familien aus dem Ghetto haben kaum Zugang zu medizinischer Versorgung. Meistens haben sie keinen Hausarzt, geschweige denn die Möglichkeit, einen Spezialisten aufzusuchen. Im Falle einer schlimmen Krankheit geht man auf die Notfallstation, aber dort werden nur die akuten Symptome bekämpft, nicht die Ursachen gesucht und behandelt.

Die hygienischen und medizinischen Kenntnisse der zumeist ungebildeten Eltern sind völlig ungenügend.

Eine schlechte Ernährung ist ein wichtiger Grund für Entwicklungsprobleme und hängt stark zusammen mit fehlenden Grundkenntnissen. Einerseits leiden die Kinder unter einem Mangel an lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen, andererseits gibt es bereits in jungen Jahren immer mehr übergewichtige Kinder. Fehlt eine ausgewogene Ernährung, leidet nebst der körperlichen auch die geistige Entwicklung. Die Schulleistungen sind ungenügend, das Kind ist müde, antriebslos, das Gedächtnis geschwächt. Kinder mit Mangelernährung haben eine erhöhte Anfälligkeit für Infektionskrankheiten.

Clara kann wieder herzhaft lachen, ihre Schmerzen sind verschwunden.
Wie können wir hier helfen? Damit man sich gesund und ausgewogen ernähren kann, braucht man elementare Kenntnisse über die Bedürfnisse des menschlichen Körpers. Nur so kann man beginnen, gesunde Gewohnheiten einzuführen und die Ernährung Schritt für Schritt zu verbessern.

Veränderungen der Mentalität erreicht man am ehesten durch Bildung.

Wir möchten einerseits pädagogische Unterstützung bieten gepaart mit Informationen und Unterrichtseinheiten zum Thema Gesundheit. Hier wollen wir bei den Kindern ansetzen. Wir werden unseren Schülerinnen und Schülern aufzeigen, wie gross der Einfluss der Ernährung auf unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit ist.

Andererseits wollen wir Ärzte zu den Familien bringen. Die Kinder sollen untersucht und nötigenfalls behandelt werden. Durch die Früherkennung lassen sich ernsthaftere Probleme verhindern.

Clara ist ein hübsches, 9-jähriges Mädchen mit einem schüchternen Lächeln. Seit über drei Jahren kommt sie ins KiBiZ. Ihre Mama kümmert sich allein um Clara und ihre drei jüngeren Geschwister. Im täglichen Überlebenskampf muss die Mutter all ihre Kräfte aufbieten, um den Kindern Essen auf dem Tisch und ein Dach über dem Kopf zu bieten. Für medizinische Belange bleibt weder Kraft noch Geld. Clara litt seit längerer Zeit an entzündetem Zahnfleisch und kariesbefallenen Zähnen. Sie hatte grosse Schmerzen. Weil das Geld fehlte, musste Claras Mutter die dringend notwendige Behandlung immer wieder hinausschieben.

Es ist toll, wenn die Ärztin (Tochter der KiBiZ-Leiterin) zur Diaconia-Familie gehört.
Dank Ihnen, liebe Freunde von Diaconia, konnten wir dem Mädchen den Besuch bei einem Zahnarzt bezahlen. Clara mag wieder lächeln.

Liebe Spenderinnen und Spender, wir können etwas bewirken! Wir können dafür sorgen, dass die Kinder im KiBiZ lernen, was gesunde Ernährung bedeutet. Und wir können ihnen die Möglichkeit schenken, von einem Arzt untersucht und gegebenenfalls behandelt zu werden. Wir benötigen dafür 3 000 Franken. Dadurch retten wir Leben! Vielen Dank für jede Spende!

Projekt Nr. 3625 – "Medizinische Vorsorge"

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Armselige Hütte in der Einöde
Kristine und ihr kleiner Sohn brauchen dringend Hilfe
ARMENIEN – Die 39-jährige Mutter macht sich grosse Sorgen um ihren kleinen Jungen, der wegen einer Zyste im Gehirn mental zurückgeblieben ist und noch nicht sprechen kann. Vom Kindergarten wird er wegen seinem Handicap ausgeschlossen.

Kristine Poghosyan (39) zieht ihren 4-jährigen Sohn Alexan allein auf. Der Vater verliess die Familie wegen Alkoholproblemen. Nach der Scheidung mussten Kristine und der Junge nach Musaler in der Provinz Armavir umziehen, weil sie keine Bleibe mehr hatten. Ein Dorfbewohner erlaubte Kristine, auf seinem Land eine Hütte aufzurichten als Obdach für sie und den kleinen Jungen. Diese dürftige Unterkunft liegt weit entfernt von jeder Zivilisation und es gibt weder Wasser noch Gas. Die beiden sind jedoch sehr dankbar, dass sie zumindest Stromanschluss haben. Alexan wächst unter unmenschlichen Bedingungen auf, weit weg von irgendwelchen Spielkameraden, in völliger Abgeschiedenheit.

Kristine und Alexan haben weder Waschbecken noch Küche, Toilette oder Bad. Im Winter ist die Unterkunft nicht beheizbar und die Bewohner des Dorfes stellen den beiden einen Schlupfwinkel in ihren Häusern zur Verfügung, bis es draussen wieder wärmer wird.

Dies sind aber nicht die einzigen Nöte, die diese geplagte Frau und ihr Sohn erdulden müssen. Alexan hat schwerwiegende gesundheitliche Probleme. Er leidet an einer Hirnzyste, die einen Nerv tangiert. Der Junge ist geistig zurückgeblieben und kann nicht reden oder sich mitteilen.

Kristine und der kleine Alexan leben unter trostlosen Bedingungen.
Die Ärzte haben der Mutter vorgeschlagen, ihren Sohn im Ausland operieren zu lassen, aber das ist für die arme Frau unmöglich. Kristine, die keine Hoffnung auf einen chirurgischen Eingriff hat, wünscht sich so sehr logopädische Hilfe, damit Alexan mindestens das Sprechen erlernen könnte. In den Kindergarten wird der Knabe wegen seiner Krankheit nicht aufgenommen.

Obwohl Kristine sich nur ums Wohl ihres Jungen sorgt, hat sie doch auch selbst grosse, gesundheitliche Probleme. Die Ärzte vermuten bei ihr Brustkrebs. Um sich darüber Klarheit zu verschaffen, müsste sie dringend gründlich untersucht werden, aber dazu fehlt das Geld. Dorfbewohner versorgen Mutter und Kind mit Kleidern, die Ernährung ist jedoch unzureichend.

Ohne Hilfe und Unterstützung von liebevollen Menschen gibt es keine Hoffnung für diese tapfere Frau und ihren kranken Sohn. Aber wir können helfen! Mit 2 300 Franken könnten wir Alexans Logopädie-Unterricht und Kristines Untersuchungen finanzieren.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Spende!

Projekt Nr. 3626 – "Logopädische Hilfe"

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Herzlichen Dank!
Lea und Boris Basic führten seit 22 Jahren mit vorbildlichem Engagement in 5503 Schafisheim, am Schopfweg 5, eine Sammelstelle für Hilfsgüter. Auf Ende 2018 gaben sie ihre langjährige Tätigkeit auf. Wir bedanken uns von ganzem Herzen für ihre wertvolle Arbeit und ihren grossen Einsatz für die Hilfsbedürftigen in Rumänien!

Wir danken ebenfalls Frau Elsbeth Merz ganz herzlich für ihre freiwillige Arbeit. 27 Jahre lang unterstützte sie Diaconia auf vielfältige und tatkräftige Weise: beim Leeren der Sammelstellen, bei der Entgegennahme von Hilfsgütern jeweils am letzten Freitag des Monats in der „Forelle“ (Apothekerweg 2, 5712 Beinwil am See) und auch beim Beladen der Lastwagen. Vielen herzlichen Dank für diese grosse Hilfe und Unterstützung!

Als ehrenamtlicher Chauffeur unseres Ford Transit Busses leistete Christian Müller während vieler Jahre einen unentbehrlichen Beitrag beim Leeren der Sammelstellen und dem Beladen der LKWs. Wir bedanken uns von Herzen für seinen grossen Einsatz.

Auch Frau Yvonne Grossenbacher möchten wir ganz herzlich „Danke“ sagen. Sie leistete jahrelang unschätzbare Freiwilligenarbeit, nahm in der „Forelle“ Hilfsgüter entgegen und bereitete sie auf.

Wir sind dankbar, dass sich bereits ein neues Team gebildet hat, um die Sammelstellen zu leeren. Dieses besteht aus Pfr. i. R. Paul Hunziker, Edi Kiener, Rita Fischer und Adolf Götti. Auch in Zukunft werden Hilfsgüter in unseren verschiedenen Sammelstellen entgegen genommen, um die Menschen in Rumänien mit den wertvollen Sachspenden zu unterstützen.

Vielleicht fühlt sich jemand von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, angesprochen und würde gerne eine neue Sammelstelle eröffnen oder Diaconia anderweitig praktisch unterstützen. Rufen Sie bitte einfach an – wir freuen uns darauf!

Mihai Hunziker
stv. Geschäftsführer

Weg aus der Einsamkeit
Die Freude, die man schenkt, kommt ins eigene Herz zurück.
RUMÄNIEN – Die Senioren, die im KiBiZ mithelfen, bekommen wieder Mut und Lebensfreude. Nicht mehr allein sein zu müssen und wieder eine Aufgabe zu haben, gibt ihrem Leben einen Sinn und erfüllt sie mit grosser Zufriedenheit und Dankbarkeit. Und umgekehrt freuen sich die Kinder, dass jemand Anteil nimmt und für sie Zeit hat.

Gebannt beobachten die Mädchen jeden Handgriff der Seniorin – sie wollen unbedingt lernen, so feine Kuchen zu backen.
3,4 Millionen Senioren leben zurzeit in Rumänien. 1,5 Millionen sind allein, auf sich selbst gestellt und leiden unter Einsamkeit. In den Dörfern sind sie auch von der medizinischen Versorgung abgeschnitten. Bei einer Befragung haben 47 % der rumänischen Senioren zugegeben, dass sie darunter leiden, nicht mehr nützlich sein zu können.

Diaconia Braşov versucht, einer Gruppe Senioren in dieser Not zu helfen. Die älteren Leute kommen als Volontäre ins KiBiZ und können nach Kräften bei der Arbeit mithelfen. Das Projekt entstand bei Diaconia einerseits aus dem Wunsch heraus, den Kindern mehr Menschen zur Unterstützung zur Seite zu stellen und andererseits, um den Senioren Lebenssinn und neue Aufgaben zu geben.

Übung macht den Meister.

Ganz frisch aus dem Ofen schmecken die Küchlein am besten.
Die Geschichte von Simona zeigt, wie wunderbar diese Arbeit das Leben von Senioren und Kindern verändern kann. Simona ist 83 Jahre alt. Sie hat ein schweres Leben hinter sich. Als sie zu Diaconia stiess, war sie verwitwet und lebte einsam und verlassen in ihrer kleinen Wohnung. Ihre Kinder waren ausgewandert, sie verbrachte ihre Tage ohne Beziehungen, ohne Wärme und Zuneigung. Sie litt darunter, nicht mehr gebraucht zu werden.

Simona – wie man Liebe schenkt
Vor einem Jahr kam Simona zum ersten Mal ins KiBiZ. Sie war scheu und unsicher, wagte nicht zu hoffen, dass sie gebraucht werden könnte. Sie wollte Kindern ohne Eltern gern helfen, traute es sich aber nicht wirklich zu. Nach den ersten liebevollen Umarmungen der Kinder lösten sich all ihre Bedenken in Luft auf. Simona kommt täglich ins Zentrum und die Kinder lieben sie wie eine eigene Grossmutter. Simona hat sich in diesem Jahr sehr verändert. Sie ist voller Energie und Freude. Durch die Zuneigung der Kinder und dadurch, dass ihre Arbeit geschätzt wird und sie einen Beitrag leisten kann, ist sie richtiggehend aufgeblüht. Sie ist stolz darauf, teilzuhaben an dieser wunderbaren Aufgabe, Kindern in Not zu helfen.

Ionela und Nicoleta – wie man Liebe findet
Die zwei 10-jährigen Mädchen sind Zwillinge. Beide sind gute Schülerinnen. Das Lernen lenkt sie von ihren Problemen ab. Sie haben bereits viel Schweres erlebt. Vor zwei Jahren starb ihr Vater, sein Tod war sehr schmerzhaft für die beiden. Sie versuchten, bei der Grossmutter Trost und Liebe zu finden. Die Mutter musste arbeiten gehen, um die Familie zu ernähren.

Simona und die Zwillinge sind ein gutes Team.
Leider starb ein Jahr später auch die Grossmutter. Irgendwie schafften es die Mädchen daraufhin nicht mehr, zurück in den Alltag, ins Leben zu finden. Zu gross waren ihr Schmerz, ihre Verunsicherung und ihre Angst vor einem erneuten Verlust. Im KiBiZ bekamen sie langsam wieder Lebensmut. Und Gott schenkte ihnen in Simona eine Grossmutter, wie sie im Buche steht, die sie liebt, Geduld hat und mit ihnen Pläne für die Zukunft schmiedet. Das hilft den Zwillingsmädchen ungemein, das Schwere zu vergessen und sich in der Schule und auch ganz allgemein auf die Zukunft zu konzentrieren.

Für unser Diaconia-Team in Braşov ist dieses Projekt eine wunderbare Erfahrung. Es ist sichtbar, wie sich dadurch das Leben der Senioren sowie der Kinder positiv verändert. Alt und Jung helfen sich gegenseitig!

Liebe Spender, helfen Sie bitte mit, damit wir in Rumänien vielen Seniorinnen und Senioren wie Simona und vielen Kindern wie Ionela und Nicoleta helfen können. Mit 5 000 Franken unterstützen wir diese wertvolle Arbeit ein Jahr lang. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3627 – "Senioren im KiBiZ"

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Hilfe für verzweifelte Familie
Durch Adrianas Krankheit rückt der Traum vom eigenen Häuschen in weite Ferne
RUMÄNIEN Florin ist mutlos: „Es tut mir weh, meine Frau so schwach und leidend zu sehen. Ihr Kalziumwert ist viel zu tief. Ich fühle mich furchtbar, weil uns das Geld für die Behandlung fehlt. Ich möchte ihr so gerne helfen!“

Florin (40) und Adriana (33) haben drei Töchter: Daria (13), Antonia (5) und Stefania (3). Sie leben zwischen zwei Dörfern, von beiden 3-4 km entfernt, in einem kleinen Zimmer, für welches sie Miete bezahlen. Florin arbeitet bei der Eisenbahn. Er überprüft die Zugschienen und räumt Gegenstände und Hindernisse weg. Sein Lohn beträgt 300 Franken. Er ist ein sehr verantwortungsbewusster Vater. Tag für Tag bringt er nach der Arbeit ein wenig Holz nach Hause, damit die Familie im Winter nicht allzu fest frieren muss.

„Werde ich Hilfe bekommen?“
Adriana hatte in einer Fabrik gearbeitet. In den letzten zwei Monaten jedoch litt sie unter einer starken Depression. Der Arzt stellte zudem einen erheblichen Kalziummangel fest, für die Behandlung fehlt aber das Geld. Weil Adriana aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustandes nicht mehr arbeiten kann, fällt ihr Lohn weg.

Da Adrianas Kindheit sehr schwer war, geprägt von Gewalt und Verwahrlosung, ist sie eine sehr engagierte Mutter. Sie kämpft für ihre Kinder und möchte ihnen eine geborgene Kindheit ermöglichen.

Ihre Unterkunft ist eine Bruchbude.
Florin ist ein liebevoller Vater.
Daria ist in der 8. Klasse und pendelt täglich in das nahe gelegene Dorf, in dem sich ihre Schule befindet. Es gibt einen Bus. Leider ist jedoch keine offizielle Haltestelle in Darias Nähe. Sie ist deshalb auf das Mitleid und den guten Willen des Fahrers angewiesen. Hat dieser keine Lust, das Mädchen mitzunehmen, muss sie die 3 Kilometer zu Fuss zurücklegen.

Sie wünscht sich, später eine Ausbildung zur Kosmetikerin in Braşov zu absolvieren, doch das Geld für die Fahrt fehlt.

Antonia und Stefania sollten den Kindergarten besuchen, leider ist dies aber aufgrund der grossen Entfernung nicht möglich.

Die 5-jährige Antonia ist verhaltensauffällig und hat Mühe, sich Informationen zu merken. Die Eltern würden ihre Tochter gerne abklären lassen, um sie besser fördern zu können. Die finanzielle Lage der Familie lässt dies leider nicht zu.

Die Krankheit der Mutter belastet die ganze Familie.
Florin hatte geplant, mit der Familie ins nächstgelegene Dorf umzuziehen. Er nahm bei der Bank ein Darlehen auf und kaufte sich ein Stück Land, um darauf ein Häuschen zu bauen. Da jedoch das Einkommen der Familie durch Adrianas Krankheit drastisch sank, ist kein Geld für Baumaterial vorhanden. Florin träumt: „Wenn wir im Dorf leben könnten, hätten Antonia und Stefania die Möglichkeit, den Kindergarten und später die Schule zu besuchen. Dies würde ihre Chance, eine gute Bildung zu erhalten, enorm erhöhen.“

Wir möchten Familie Necula das Baumaterial für ein kleines Häuschen bezahlen. Adriana braucht Geld für die Behandlung ihrer Krankheit, Antonia soll von einem Spezialisten untersucht werden. Daria wollen wir die Fahrtkosten nach Braşov bezahlen, damit sie sich zur Kosmetikerin ausbilden lassen kann. Die Familie benötigt ausserdem Brennholz, Lebensmittel und Kleidung. Mit 4 500 Franken können wir für diese verzweifelte Familie ein Segen sein und ihr durch eine schwere Zeit hindurchhelfen. Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung!

Projekt Nr. 3628 – "Hilfe für verzweifelte Familie"

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Colitis ulcerosa
Eine niederschmetternde Diagnose verändert alles
ARMENIEN – Durch die plötzliche, schwere Darmerkrankung des ältesten Sohnes veränderte sich das Leben der Familie Pogosyan von einem Tag auf den andern. Sie möchte Jora (13) so gerne helfen, doch das Geld dazu fehlt.

Familie Pogosyan ist am Ende ihrer Möglichkeiten.
Anusch und Alexan heirateten im Jahr 2002. Für die ersten Jahre mietete das junge Ehepaar eine Wohnung in Jerewan. Wie freuten sich die Eltern, als ihnen im Jahre 2005 ihr Sohn Jora geboren wurde, ein hübsches und gesundes Kind.

2007 fand Alexan einen neuen Job in Etschmiadsin. Die junge Familie beschloss, in diese kleine Stadt umzuziehen. Alexans Eltern verkauften ihr Haus im Dorf, damit ihr Sohn für sich und seine Familie in Etschmiadsin ein Haus kaufen konnte. Seither leben die Grosseltern mit Alexan und seiner Familie zusammen.

2009 kam der jüngere Sohn Erik auf die Welt. Das Glück der Eltern war vollkommen. Das Geld war zwar immer knapp, aber Anusch und Alexan waren dankbar für ihre Familie und zufrieden mit dem, was sie hatten.

Nur ein teures Medikament kann Jora helfen.
Anfang 2018 wurde das Leben der Familie durch die plötzliche Krankheit von Jora schwer getrübt. Der Junge litt immer häufiger unter Übelkeit. Er musste oft erbrechen, mochte nicht mehr essen, war gereizt und hatte immer wieder blutigen Durchfall. Die besorgten Eltern beschlossen, den Jungen untersuchen zu lassen. Es wurde eine chronische Erkrankung des Dickdarmes festgestellt, welche Geschwüre verursacht: Colitis ulcerosa. Die Diagnose war ein grosser Schock für die Familie! Es klang fast wie ein zweites Urteil, als die Ärzte den Eltern erklärten, dass bei Jora nur eine Besserung möglich wäre durch das Präparat Salofalk, welches sehr teuer ist.

Die Eltern können dieses Medikament unmöglich bezahlen. Bereits für die Untersuchungen mussten sie alles verkaufen, was Wert hatte. Anusch begann, für ein winziges Gehalt täglich 12 Stunden in einer Druckerei zu arbeiten, obwohl sie am liebsten die ganze Zeit bei ihrem Sohn zu Hause wäre. Die letzten zwei Monate halfen die engsten Verwandten mit Geld aus. Anusch und Alexan sind ihnen unendlich dankbar, aber sie wissen, dass auch den Verwandten das Geld bald ausgehen wird. Daher bitten die verzweifelten Eltern um Hilfe für ihren geliebten Sohn.

Mit rund 4 000 Franken könnten wir Jora das nötige Medikament für ein Jahr besorgen.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Projekt Nr. 3629 – "Colitis ulcerosa"

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Ein besseres Leben für Marias Familie
Es ist schwer, in dieser Armut die Hoffnung nicht zu verlieren.
RUMÄNIEN – Maria (30) und Tudor (38) bemühen sich von Herzen, ihren Kindern eine erträgliche Kindheit zu ermöglichen. Es scheint aber, als wären ihre Anstrengungen vergebens, die Lage hoffnungslos.

Tudor konnte bloss vier Schuljahre abschliessen. Da seine Familie sehr arm war, musste er bereits als Kind auf einem Bauernhof des Dorfes arbeiten, um Geld fürs tägliche Brot beizutragen. Seit damals hat sich für ihn nicht viel verändert. Für einen sehr kargen Lohn arbeitet er täglich im Wald, Feierabend hat er oft erst abends um zehn Uhr.

Maria und die kleine Teodora sind
gezeichnet von der ausweglosen Situation.
Maria besuchte die Schule bis zur 8. Klasse. Auch sie kommt aus einer armen Familie. Die vergangenen zwei Jahre waren für sie eine sehr schwere Zeit. Innerhalb einer Woche starben sowohl ihre Mutter als auch ein Bruder. Wann immer sie über ihren Verlust berichtet, beginnt sie zu weinen.

Sie wischt sich die Tränen ab und fügt leise hinzu: „Oft kann ich den Kindern nichts zu essen anbieten, nicht einmal ein Stück trockenes Brot oder wässrige Suppe.“

„Ist vielleicht Hilfe in Sicht?“
Wenn Lebensmittel im Haus sind, kocht Maria auf einem alten, verrosteten Herd. In einem Topf köchelt das Essen für die Familie, im anderen das Futter für das Schwein. Dieses Schwein ist das einzige „Vermögen“ der Familie.

Silviu ist in der 8. Klasse. Er möchte sehr gerne in Braşov das Gymnasium mit integrierter Kellner- und Kochausbildung besuchen.

Dies wird für die Familie finanziell aber sehr schwer sein, da sie 30 Kilometer von Braşov entfernt wohnt. Die Fahrtkosten sind sehr teuer. Auch angemessene Kleider, Schuhe und die Studienmaterialien müssten bezahlt werden.

Teodora (3) kam zu früh zur Welt, bei der Geburt war sie erst 7 Monate alt. Sie ist körperlich eher schwach und benötigt zusätzliche Vitamine. Sie ist jedoch ein kluges, aufgewecktes Mädchen und plappert gerne und viel.

Die Familie Necula lebt in einem ehemaligen Laden aus Holz, im Hof eines Verwandten. Sie hat es geschafft, aus diesem kleinen Gebäude ein anständiges Zuhause zu machen.

Sie setzte ein Fenster ein und renovierte einige Kleinigkeiten. Ein grosses Problem stellt jedoch das Dach dar. Wenn es regnet oder der Schnee schmilzt, wird die Decke nass und ist einsturzgefährdet.

Um diese Familie zu unterstützen, wollen wir einerseits ganz praktisch helfen mit Kleidern, Schuhen und gesunden Lebensmitteln.

Wir möchten gern einen neuen Ofen kaufen sowie Baumaterial liefern, damit Tudor mit Silvius Hilfe das Dach des Häuschens reparieren kann.
Wir wollen jedoch auch an die Zukunft denken. Wenn wir Silviu die Fahrt nach Braşov bezahlen, erhält er die Möglichkeit, eine gute Ausbildung abzuschliessen. Und Teodora braucht Vitamine und Nahrungsergänzung, damit sie gesund heranwachsen kann.

Mit 3 300 Franken können wir Familie Necula sowohl den Alltag erleichtern als auch für die Zukunft vorsorgen. Wir bedanken uns ganz herzlich für jede Unterstützung!

Projekt Nr. 3630 – "Familienhilfe Necula"

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Bildung schenkt Zukunft
„Ich liebe es, zur Schule zu gehen und zu lernen!“
RUMÄNIEN – Viele Kinder in Rumänien haben keine oder nur schlechte Chancen, die Schule zu besuchen. Die Zahl der vorzeitigen Schulabgänger ist sehr hoch, im Jahr 2017 waren es 18,5 Prozent. Im europäischen Vergleich gehört Rumänien zu den Ländern mit den höchsten Raten. Dies führt zu Analphabetismus und Armut.

Diese schlauen Jungs sollten gefördert werden.
Petronela (32) ist eine mutige Frau. Sie kommt aus einer armen Familie mit vielen Kindern und grossen finanziellen Problemen. Diese Vergangenheit hat ihr Willensstärke und Ausdauer beschert. Mit Kraft und Entschlossenheit setzt sie sich dafür ein, ihren Kindern Darius (14), Iulian (10) und Sofia (3) ein besseres Leben zu ermöglichen. Diese kamen zwar in schwierigen Zeiten zur Welt, aber sie werden von Herzen geliebt und wachsen in der Geborgenheit einer intakten Familie auf.

Daniel (34), der Vater der Kinder, ist Analphabet. Er hat keine Chance, eine gutbezahlte Arbeitsstelle zu finden, mit welcher er seiner Familie finanzielle Stabilität bieten könnte. Daniel arbeitet als Gelegenheitsarbeiter auf dem Bau oder auf dem Feld. Jeder Lohn, den er erhält, wird als grosses Geschenk angesehen.

Die drei Geschwister verstehen sich gut.
Die Familie Ursache wohnt in einem Gebiet, das von ehemaligen Landarbeitern eines Grossbetriebs bewohnt wird. Dieser Grossbetrieb (Kombinat) wurde nach der grossen Finanzkrise geschlossen. In dieser Region ist die Armut sehr gross, obwohl die Menschen gerne arbeiten möchten. Sie kennen sich nur in der Landwirtschaft aus, versuchen jetzt aber, neue Berufe zu erlernen, um ihre Familien zu ernähren. Die zwei Schüler der Familie, Darius und Iulian, sind sehr intelligent und erzielen in der Schule glänzende Noten.

Darius möchte sehr gerne Lehrer oder Maler werden, Iulian träumt von einer Karriere als Kosmonaut oder als Fussballer. Darius ist aussergewöhnlich talentiert. Seine Lieblingsfächer sind Mathematik und die Naturwissenschaften, darüber hinaus zeichnet er für sein Leben gerne. Um dem Raum, in dem die Familie wohnt, mehr Leben zu geben, hat er eine grosse, farbenfrohe Blume an die Mauer gemalt.

Ohne Unterstützung hätten die Kinder keine Chance, die Schule zu besuchen. Dank der Tatsache, dass alle drei Kinder im Patenschaftsprogramm sind und Darius und Iulian ins KiBiZ gehen können, besteht Hoffnung für die wissensdurstigen, klugen und beharrlichen Kinder. Es ist nicht einfach in Rumänien, eine Schule zu besuchen, wenn man aus einer der ärmsten Familien kommt. Nebst den Hänseleien und der Verachtung der Mitschüler kommt erschwerend hinzu, dass manchmal sogar die Lehrpersonen selbst die Kinder aus der Schule ausschliessen möchten. Wie schön, dass es die Unterstützung durch Diaconia gibt! Wie gut, dass die Kinder im KiBiZ duschen können und mit sauberen Kleidern versorgt werden!

Der stolze Schüler wird im KiBiZ herzlich willkommen geheissen.
Wir möchten die Familie Ursache mit gesunden Lebensmitteln und Holz unterstützen sowie mit Kleidung und Schuhen für die Kinder. Mit 3 000 Franken können wir die Lebensbedingungen in der Familie Ursache verbessern und dafür sorgen, dass die Kinder gesund heranwachsen dürfen. So ermöglichen wir es ihnen, sich ganz aufs Lernen zu konzentrieren. Wir können den Eltern eine riesige Last von den Schultern nehmen und die Kinderaugen strahlen lassen!

Wir bedanken uns von ganzem Herzen für Ihre Unterstützung!

Projekt Nr. 3631 – "Bildung schenkt Zukunft"

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Leben mit nur einem Lungenflügel
Nicu braucht Tag für Tag Pflege und Unterstützung
RUMÄNIEN – Mutter Nela hat Angst vor der Zukunft: „Ich bete jeden Tag um Gesundheit und Kraft, damit ich die Pflege meines Sohnes weiterhin bewältigen kann. Wenn ich krank werde, sieht es schlecht aus für uns beide. Wer würde sich dann um meinen Sohn kümmern?“

Nicu Necula ist 32 Jahre alt. Seit er 17 ist, hat er nur noch einen Lungenflügel.

Kurz nachdem sein Vater an Lungenkrebs gestorben war, wurde Nicu Ende 2003 von einer Lungenkrankheit befallen. Er wurde in Braşov in ein kleines Spital eingeliefert. Dort wurde er zwar behandelt, aber ohne gründliche Abklärungen und Untersuchungen. Das Spital besass die notwendigen Geräte nicht, die Bedingungen waren allgemein sehr schlecht. Der Zustand des Teenagers verschlimmerte sich, er erlitt einen Pleuraerguss. Dies bedeutet, er hatte eine übermässige Flüssigkeitsansammlung zwischen der Lunge und den Rippen.

Leben mitnur einem Lungenflügel.
Nach drei Wochen wurde er notfallmässig ins Bezirkskrankenhaus von Braşov gebracht. Sein linker Lungenflügel konnte nicht gerettet werden, er wurde in einer lebensgefährlichen Operation entfernt. Nicu war so schwach, dass er die Operation nur knapp überlebte. Über ein Jahr musste er im Krankenhaus bleiben, im Jahr 2005 durfte er endlich heim. Dort erwartete ihn seine Mutter Nela, sie ist unterdessen 60 Jahre alt. Die Operationswunde an Nicus Bauch blieb offen. Diese Öffnung erlaubt bestimmten Sekretionen, die der Körper an der Stelle des entfernten Lungenflügels produziert, abzufliessen.

Es fällt Nicu schwer, nicht mithelfen zu können.
Seit 13 Jahren reinigt Nela diese offene Stelle täglich mithilfe einer Spritze (ohne Nadel) und einer Lösung aus Betadine und Natriumchlorid. Anschliessend legt sie einen frischen Verband an. Seufzend sagt Nela: „Dies ist mein Arbeitsplatz.“ Das Betadine sowie das Verbandsmaterial muss selber gekauft werden, das Krankenhaus liefert nur das Natriumchlorid.

Nela erhält keine Pensionskassengelder, da sie nur 11 Jahre angestellt war, anstatt der geforderten 13 Jahre. Das einzige Einkommen der beiden ist das Krankengeld von Nicu, 122 Franken. Das Holz zum Heizen sowie der Strom kosten monatlich bereits 75 Franken. Nicu muss wöchentlich zur ärztlichen Kontrolle nach Braşov, der Transport ist sehr teuer. Sein Gesundheitszustand lässt es nicht zu, dass er im Dorf mit Gelegenheitsjobs Geld verdient. Er ist zu schwach, um körperlich zu arbeiten. Nicu hilft seiner Mutter, so gut er kann, wechselt kaputte Glühbirnen und rüstet das Gemüse. Es fällt dem jungen Mann schwer, untätig herumzusitzen. Letzten Monat nahm er ein Arbeitsangebot an. Er hoffte, so ein wenig Geld zu verdienen für den Winter. Prompt brach er sich eine Hand, so dass die nächsten Wochen noch schwieriger sein werden.

Die beiden leben gemeinsam in einem kleinen Zimmerchen (20m2) mit einer Küche. Das Geld ist sehr knapp, es reicht weder für genügend Nahrungsmittel noch für andere Notwendigkeiten.

Wir wollen Nela und Nicu helfen. Wir möchten mindestens 2 Jahre lang das Verbandsmaterial, das Betadine und die sterilen Spritzen bezahlen sowie die Transportkosten für die wöchentlichen Arztbesuche.

Zudem benötigen die beiden Brennholz, Lebensmittel, Kleider, Schuhe und Hygieneartikel. Um diese Hilfe zu ermöglichen, brauchen wir 2 900 Franken. Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Projekt Nr. 3632 – "Unterstützung für schwerkranken Nicu"

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Gebt Ani eine Chance!
Der plötzliche Tod des jungen Vaters stürzte die Familie in enorme Schwierigkeiten.
ARMENIEN – Trotz harter Arbeit der Mutter reicht das Geld nur ganz knapp zum Überleben. Von einem Studium nach dem Schulabschluss können die Kinder nur träumen.

Die 18-jährige Ani lebt mit ihrer Familie im Dorf Buzhakan in der Region Kotayk. Als sie 13 Jahre alt war, starb ihr Vater an einer Hirnhautentzündung. Als Älteste von drei Kindern begriff sie rasch, was der Verlust des Vaters für die Familie bedeutete. Sie musste von einem Tag auf den andern erwachsen werden und versucht seither, die Mutter nach Kräften zu unterstützen.

Die Familie stand ganz plötzlich vor ernsthaften psychischen und materiellen Schwierigkeiten. Varduhi Zaqaryan (39) musste all ihre Kraft aufbieten, um für ihre drei unmündigen Kinder zu sorgen. Sie unterdrückte ihre Trauer und begann, auf den Feldern der Bauern für einen geringen Taglohn zu arbeiten. Im Winter aber findet sie keine Arbeit. Das einzige Einkommen der Familie besteht aus einer staatlichen Unterstützung für arme Familien (30 Franken) und der 80-fränkigen Rente der Grossmutter Manushak. Das Leben der Familie Zaqaryan ist extrem schwierig. Sie hat kaum genug zu essen, mitfühlende Nachbarn versorgen sie mit Kleidern. Im Winter kann ihr Haus nicht beheizt werden, da das Holz fehlt. Es würde für die fünf kalten Wintermonate etwa 260 Franken kosten.

Gebt Ani eine Chance!
Anis Schwester Anahit (16) weiss noch nicht, wie es nach der Schule weiter gehen soll. Wegen den finanziellen Nöten besteht für sie keine Möglichkeit, studieren zu können. Grisha (12) möchte gerne zur Armee. Das wird ohne Unterstützung aber nur ein Traum bleiben, weil die Aussichten für einen armen Halbwaisen, der in einem abgelegenen Dorf wohnt, hoffnungslos sind.

Ani schloss die Schule mit ausgezeichneten Zeugnissen ab und hofft auf die Hilfe von lieben Menschen. Sie würde sehr gerne auf eine pädagogische Hochschule gehen. Weil sie von ihrer Familie nicht unterstützt werden kann, hat Ani bei verschiedenen Organisationen um Hilfe gebeten, leider erfolglos.

Die ganze Familie war hocherfreut über unseren Besuch. Obwohl es der Familie auch an Essen, Kleidern und Holz fehlt, bat die Grossmutter Manushak bloss um Unterstützung für Anis Ausbildung. Varduhi und Manushak haben nur einen Wunsch, nämlich den Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.

Die Auslagen für die Studiengebühren und das nötige Studienmaterial betragen für ein Jahr 3 000 Franken.

Lasst uns Ani helfen, ein Studium zu absolvieren! So kann sie später die Chance wahrnehmen, mit einer guten Anstellung die Familie, besonders ihre Geschwister, zu unterstützen. Vielen herzlichen Dank für jede Spende!

Projekt Nr. 3633 – "Bildung für Ani"

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Verantwortungsbewusste Söhne
Fleissige Familie braucht unsere Unterstützung, um ein neues Leben beginnen zu können.
RUMÄNIEN – Der 13-jährige Ionut lässt uns an seinen Schwierigkeiten teilhaben: „Ich werde ausgelacht, weil man mir unsere ärmlichen Verhältnisse ansieht. Ich lasse mir nicht anmerken, dass mich dies verletzt. Ich konzentriere mich darauf, gut zu lernen und zu Hause zu helfen. Ich möchte meiner Mama so gerne ein anständiges Leben in einem sauberen, kleinen Häuschen ermöglichen.“

Ilona Tudosanu verlor bereits als Teenager ihren Vater. Die Mutter heiratete erneut, leider keinen freundlichen Mann. Ilona wurde daraufhin gezwungen, die Schule aufzugeben, das Zuhause zu verlassen und sich eine Arbeitsstelle zu suchen.

Später heiratete sie und bekam zwei Söhne. Sie war dankbar, ein Zuhause und eine Familie zu haben. Leider verstarb ihr Mann vor 11 Jahren. Daniel war damals 10 Jahre und Ionut erst zwei Jahre alt.

Ionut leidet unter Mobbing aufgrund seiner Armut.
Ohne Einkommen konnte die Mutter die Miete nicht mehr bezahlen und musste mit den beiden Kindern das Haus verlassen. 6 Jahre lang lebten sie in verschiedenen Unterkünften und Ilona hielt die Familie mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser. Unter den vielen Umzügen und den dadurch verbundenen Schulwechseln litt auch die Bildung der Knaben. Daniel hat nur sechs Klassen abgeschlossen, Ionut besucht erst die 4. Klasse.

Ilona sorgt sich um die Zukunft der Kinder.
Mit 16 Jahren fand Daniel eine Arbeitsstelle auf einem Hof mit Kühen. Die Familie darf auf diesem Bauernhof einen kleinen Anbau (12 m2) als „Wohnung“ benutzen. Da dieser Raum nahtlos in das Stallgebäude übergeht, hat die Familie zwei Sessel als „Abtrennung“ zum Stall hin aufgestellt. Geschirr und Pfannen werden ausserhalb des Zimmerchens aufbewahrt, ein kaputter Kühlschrank dient als Ablagefläche.

Unterdessen ist Ilona bereits Grossmutter. Daniel und seine Frau bekamen einen Sohn, Claudiu-Nicolae. Schon bald nach der Geburt des Kleinen verliess die Frau Daniel, sie fand einen anderen Mann. Ihr kleines Kind hat sie zurückgelassen.

So passt jetzt Ilona auf Claudiu-Nicolae auf, währenddessen Daniel arbeitet.

Sie hat grosse Probleme mit den Augen. Ihr letzter Arztbesuch war im Jahre 2006. Weil das Geld immer knapp war und die anderen Bedürfnisse dringender, mussten Ilonas Augenprobleme warten. Wenn sie nicht dringend behandelt wird, wird sich ihre Sehkraft immer weiter verschlechtern.

Ionut hat es nicht leicht in der Schule. Seine Kameraden lachen ihn aus, weil er auf einem Bauernhof lebt, weil er zerrissene Kleider und zerlöcherte Schuhe trägt. Er ist ein sehr freundlicher Junge und erduldet die Hänseleien tapfer. Auch hilft er seiner Mama, wo er nur kann und holt mit einem kleinen Wägelchen Holz im Wald.

Ilona bekommt für Ionut 21 Franken Kindergeld und Daniels Lohn beträgt 250 Franken. Ilona erzählt: „Ich bin so dankbar, dass Daniel so hart arbeitet. Er ist viel zu jung für eine so grosse Verantwortung. Nur dank ihm haben wir etwas zu essen. Doch das Geld reicht einfach nicht!“
Mit der Miete für ein bescheidenes, aber anständiges Zuhause helfen wir der ganzen Familie und ermöglichen dem kleinen Claudiu-Nicolae ein würdevolles Aufwachsen. Unbedingt benötigt werden Nahrungsmittel, Kleider, Schuhe und Windeln sowie ein neuer Ofen und eine Waschmaschine.

Ilona möchten wir gerne eine augenärztliche Untersuchung bezahlen.

Mit 4 200 Franken können wir das Leben dieser tapferen, fleissigen Familie stark verbessern. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3635 – "Neustart"

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