DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 01 | Januar 2020 | Erscheint monatlich | 40. Jhg.
EDITORIAL
Neues wagen, um Altes zu bestätigen
„Ich werde mein Gesetz in ihr Inneres legen und werde es auf ihr Herz schreiben; und ich werde ihr Gott sein und sie werden mein Volk sein.“ Jer. 31,31

Im Alten Bund erreichte das Wort Gottes die Augen und die Ohren des Volkes. Mit dem Kommen Christi ist die Zeit angebrochen, Herzen zu erreichen, die Herzen des Bundesvolkes, die Herzen aller Menschen.

Gab es eine Veränderung? Ja, eine ganz grosse!

Es ist nicht mehr der Mensch, der Gott sucht, sondern Gott, der bei den Menschen wohnt und in den Herzen der Menschen lebt.

Das wollte der Herr schon immer. In Christus ist sein Wille vollkommen erfüllt worden. Der Herr kommt mit aller Herrlichkeit! Das unmittelbare Zeichen, dass wir den Herrn aufgenommen haben, ist das Neue, das in unserem Leben entsteht: Wir geben, wir teilen, wir geben auf! Christus nimmt in uns Gestalt an!

In Rumänien besteht seit einigen Jahren ein christlicher Verein mit dem Namen: „Taten der Gnade“. Zuerst wurde ihm viel Widerstand und sogar Feindschaft entgegengebracht, aber mit den Jahren sahen die Dorfbewohner, dass die Botschaft, die in dem Namen steckt, auch tatsächlich umgesetzt wird. Unterdessen wissen die Menschen, dass der Verein nicht nur schöne Worte anzubieten hat, sondern auch tatkräftige Hilfe.

Auch bei Diaconia ist es unser Ziel, die Hilfe unmittelbar den Bedürftigen zukommen zu lassen.

Ist Christus gekommen, so ist die Gnade am Wirken.

Zu Beginn des neuen Jahres feiern wir diese Gnade gemeinsam. Als gläubige Christen müssen wir unsere Energie nicht mehr in die Suche nach Gott und nach Erfüllung investieren! Gott hat uns gefunden und wohnt in uns, um mit seiner wunderbaren Gnade in uns und durch uns zu wirken!

Herzlich Ihr


Mihai Hunziker
Geschäftsführer
Narcisas grösster Wunsch? Nicht mehr auffallen!
Eine Handprothese wäre eine grosse Gebetserhörung
RUMÄNIEN – Narcisa ist das jüngste Kind einer 8-köpfigen Familie. Die Mutter war schon über 40 Jahre alt, als Narcisa zur Welt kam und alle freuten sich sehr über das Nesthäkchen. Die Freude wurde jedoch getrübt durch die missgebildete rechte Hand des Mädchens. Der Mutter war sofort klar, dass ihrem jüngsten Kind ein harter Weg bevorstehen würde.

Familie Cocalea lebt in grosser Armut. Der Vater des Mädchens, Valeriu (60), hatte einen schlimmen Arbeitsunfall, als Narcisa noch klein war. Er erlitt schwere Verletzungen, unter anderem einen Wirbelsäulenbruch. Seit diesem Unfall kann der Familienvater nicht mehr arbeiten. Die Invalidenrente, die er erhält, ist sehr klein, sie beträgt bloss 125 Franken. Narcisa bekommt eine Kinderzulage von 50 Franken und 12 Franken von der Invalidenversicherung. Das reicht nicht weit.

Das Haus der Familie ist klein, alt und ärmlich. Dazu gehört ein Stall, in dem eine Kuh, ein Schwein, einige Vögel und ein Pferd untergebracht sind. So kann die Familie sich einigermassen über Wasser halten. Die Mutter schuftet von früh bis spät, der Vater hilft bei der Arbeit mit, so gut er kann.

Die Geschwister von Narcisa sind alle bereits verheiratet und von zuhause ausgezogen.

Diesen Sommer hat Narcisa das achte Schuljahr mit einem guten Abschluss beendet. Sie entschied sich, nicht aufs Gymnasium zu gehen. Nicht etwa, weil sie nicht gern lernen würde, sondern weil sie das Kapitel Schule abschliessen wollte. Für Narcisa war die Schule ein feindlicher Ort gewesen. Wegen ihrer Hand wurde sie gehänselt, ausgegrenzt, verachtet. Auch wenn sie wusste, dass es speziell für ihre Zukunft wichtig wäre, einen guten Abschluss zu haben, brachte sie es einfach nicht über sich, sich weiterhin diesem Schmerz der Isolation auszusetzen.

Wir können Narcisa den Traum, ein möglichst selbstständiges Leben zu führen, erfüllen.
Gott sei Dank hat die grosse Schwester, Luminita (37), Narcisas Not gesehen. Sie lud sie ein, bei ihr in der Nähe von Brașov zu wohnen. Luminita hat zwei Kinder und ist froh, wenn die jüngere Schwester ab und zu auf die Kleinen aufpasst. Im Gegenzug bekommt Narcisa ein Dach über dem Kopf und genug zu essen. Narcisa hat sogar genug Mut gefasst, am neuen Wohnort doch wieder zur Schule zu gehen.

Der grösste Traum des 16-jährigen Mädchens wäre es, eines Tages zwei normal aussehende Hände zu haben, um nicht mehr aufzufallen. Noch schöner wäre natürlich eine funktionale Prothese, dank der sie nachher die rechte Hand auch wirklich gebrauchen könnte. Die Voraussetzungen dafür wären bei Narcisa gegeben, die Muskeln und Sehnen sind voll funktionsfähig.

Eine einfache Prothese kostet 1 500 bis 2000 Franken, der Preis für eine funktionale Prothese liegt bei ungefähr 10 000 Franken.

Damit Narcisa sich wirklich am Gymnasium einschreiben kann, möchten wir gern ihre persönlichen Ausgaben übernehmen. Mit 100 Franken monatlich könnten wir sicherstellen, dass Narcisa anständige Kleider, Schuhe und Schulmaterial hätte.

Wir bedanken uns von Herzen für jede Spende! Lassen wir dieses tapfere Mädchen nicht im Stich, sondern schenken wir ihm Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft!

Projekt Nr. 3827 – "Handprothese"

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Hilfe beim Hausbau
Was als Provisorium gedacht war, wurde zur Dauerlösung
ARMENIEN – Seit sechs Jahren möchten Qusakyans ein Haus bauen. Weiter als bis zur halben Höhe der Wände sind sie jedoch nicht gekommen. Wir können ihnen dabei helfen, ein richtiges Zuhause zu haben.

Parakar ist ein grösseres Dorf in der Provinz Armavir. Da wohnt Familie Qusakyan: Armanush (39), Vitaly (40) und die Tochter Meline (18). Der älteste Sohn dient in der Armee. Die Familie ist stolz auf ihn und freut sich, dass er seine Pflicht dem Vaterland gegenüber erfüllt und bei der Verteidigung der Landesgrenzen hilft.

Die Familie Qusakyan schafft es nicht allein, ihre Lebensumstände zu verbessern.
Zuvor lebten Qusakyans in Shamsadin. Weil die Lebensbedingungen dort sehr schwierig und die Arbeitsstellen nur ganz spärlich waren, zogen sie nach Parakar. Für die ersten drei Jahre wohnten sie in einem gemieteten Häuschen. Weil sie aber die Miete jeweils nur knapp bezahlen konnten, entschieden sie sich, mit Hilfe eines Kredites ein kleines Grundstück zu kaufen. Darauf stellten sie einen Wagen und hatten vor, darin sehr sparsam zu leben und sich Schritt für Schritt ein gemütliches, eigenes Häuschen zu bauen.

Wird der Traum vom eigenen Haus vielleicht doch noch wahr?
Unterdessen sind jedoch fast sechs Jahre vergangen und die Familie lebt noch immer in diesem Wagen, das gesamte Mobiliar besteht aus einem Bett und einem alten Sofa, ein Badezimmer fehlt. Langsam schwindet auch die Hoffnung, dass das Haus jemals fertig gebaut werden kann. Das Geld reichte gerade mal, um die Wände bis zur halben Höhe zu erstellen.

Unglücklicherweise hat Vitaly, der Vater, keine feste Arbeitsstelle. Er nimmt zwar jede sich bietende Gelegenheit an, um Geld zu verdienen, aber oft ist er auch arbeitslos. Armanush ist eine richtige Armenierin: geduldig und bereit, alle Schwierigkeiten ohne Murren und Klagen in Angriff zu nehmen. Sie gibt die Hoffnung nie auf und glaubt daran, dass auch sie eines Tages in einem hellen und heimeligen Haus wohnen dürfen.

Meline träumte schon als kleines Kind davon, Ärztin zu werden. Meline war eine gute, fleissige Schülerin und hoffte, nach dem Schulabschluss die medizinische Fakultät besuchen zu können. Doch dieser Traum hat sich leider zerschlagen, denn die Eltern können die Studiengebühren nicht bezahlen.

Das einzige feste Einkommen der Familie ist die Sozialhilfe vom Staat, diese beträgt 50 Franken im Monat.

Obwohl Familie Qusakyan viele Probleme hat wie Heizung, Schulden, fehlendes Bad etc. bleibt doch ihre Unterkunft das grösste Problem. Die ganze Familie träumt davon, ihr Haus fertig bauen zu können und endlich ein richtiges Zuhause zu haben.

Mit 3 300 Franken können wir diesen Wunsch erfüllen. Vielen Dank für jede Spende!

Projekt Nr. 3828 – "Hilfe beim Hausbau"

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Gewalttätiger Vater zwingt Familie zur Flucht
Ohne unsere Hilfe müssen Alin und Andrei ihre Berufslehre abbrechen, um die Familie zu ernähren.
RUMÄNIEN – Mit Entsetzen denken Cornelia und ihre drei Kinder an diesen Tag im Juni 2019 zurück. Durch die Angst- und Schmerzensschreie aufgeschreckt, riefen die Nachbarn die Polizei. Schlimmeres konnte so verhindert werden und die Kinder trugen keine bleibenden Schäden davon, zumindest keine körperlichen. Ihre Seelen jedoch sind tief verwundet.

Ohne unsere Hilfe müssen Alin und Andrei ihre Berufslehre abbrechen, um die Familie zu ernähren.
Cornelia war sich gewohnt, von ihrem Ehemann geschlagen zu werden. Während der vergangenen gemeinsamen Jahre erlitt sie viele Prügel und schweren Missbrauch. Dieses Mal war jedoch alles anders. Ihr Mann schlug nicht sie, sondern die drei gemeinsamen Kinder Alin (17), Andrei (16) und Timea (14). Die Mutter, die ihr eigenes schweres Los demütig ertragen hatte, konnte es nicht mit ansehen, wie jetzt auch die Kinder schwere Schläge einstecken mussten. Ihre Schreie alarmierten Gott sei Dank die Nachbarn, diese wiederum riefen die Polizei und die Ambulanz. Sogar im Fernsehen wurde über die Brutalität des Angriffs berichtet, den diese Familie erleben musste.

Wenn wir Familie Chezan jetzt unterstützen, kann Timea sich ganz auf ihre Schulbildung konzentrieren.
Seither leben Cornelia, Alin, Andrei und Timea in einer temporären Unterkunft, die sie jedoch bald werden verlassen müssen. Die leidgeprüfte Mutter macht sich grosse Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder. Alin und Andrei besuchen eine Berufsschule. Sie haben noch ein Jahr, respektive zwei Jahre vor sich, bevor sie die Schule abschliessen können. Timea besucht die 8. Klasse.

Das einzige Einkommen ist Cornelias Lohn von 400 Franken, sie arbeitet Schicht in einer Fabrik. Familie Chezan hat grosse Schulden. Das Ehepaar hat vor der Eskalation von der Bank Geld geliehen, um das Haus zu renovieren. Da das Haus der Familie des Mannes gehört, haben Cornelia und die Kinder keinen Anspruch darauf. Das heisst, Cornelia wird jahrelang Schulden abbezahlen müssen für ein Haus, von dem sie keinen Nutzen mehr hat.

Andrei ist ein sensibler Junge, der durch die Gewalt in der Familie einen grossen Schock erlitten hat. Er leidet so sehr unter dem Erlebten, dass er eines Tages sogar eine Überdosis Tabletten schluckte. Er hat momentan Therapiesitzungen und wir hoffen, dass es ihm bald wieder besser gehen darf.

Cornelia und ihre drei Kinder brauchen unsere Hilfe, um für die nächsten zwei Jahre eine Wohnung mieten zu können. So können die beiden Jungs ihre Ausbildung abschliessen und hoffentlich anschliessend eine gute Arbeitsstelle finden. Ohne unsere Unterstützung werden sie die Ausbildung abbrechen müssen, um Geld zu verdienen. Dies würde ihre Zukunft gefährden. Zudem braucht die verzweifelte Familie dringend Nahrungsmittel, Kleider und Schulmaterial.

Bitte helfen Sie uns, diese leidgeprüfte Familie zu unterstützen und den Kindern zu ermöglichen, die Schule und die Berufslehre gut abzuschliessen! Mit 3 500 Franken schenken wir Familie Chezan Hoffnung, Trost und die Chance auf eine Zukunft. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3829 – "Zur Flucht gezwungen"

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Obdachlose Familie lebt und schläft im Wartesaal eines Bahnhofs
Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf. Matthäus 18,5
RUMÄNIEN – Die 20-jährigen Eltern sind verzweifelt und hoffnungslos. Sie schämen sich, dass sie nicht besser für ihre Kinder sorgen können. Nie hätten sie gedacht, dass sie einmal auf der Strasse landen würden.

Und wer ein solches Kind aufnimmt in meinem Namen, der nimmt mich auf. Matthäus 18,5
Patric (15 Monate) mag lächeln, trotz den Bläschen von den Windpocken, die ihn immer noch plagen und schlecht schlafen lassen. Gott sei Dank sind er und sein kleiner Bruder Sasha (3 Monate) noch zu jung, um die Tragik ihrer Situation zu verstehen. Für die beiden ist die Welt in Ordnung. Sie fühlen sich geborgen in Mamas oder Papas Armen.

Leonard und Cristina kommen beide aus sehr armen Familien. Leonard konnte bloss zwei Jahre lang zur Schule gehen, Cristina immerhin sieben Jahre. Eine Zeit lang wohnte die junge Familie bei Leonards Mutter. Da jedoch 14 Personen zusammen in zwei Zimmern lebten, ging dies einfach nicht mehr und Leonard musste mit seiner Familie ausziehen. Daraufhin fanden sie Unterschlupf in einem kleinen Schuppen eines Nachbarn. Weil dieser das Bretterhäuschen abreissen wollte, mussten sie auch von dort wieder weg.

Der Bahnhof ist das einzige Zuhause, das Sasha kennt.
Da ihnen das Geld fehlt, ein Zimmerchen zu mieten, leben sie momentan auf dem Bahnhof. Für Cristina ist diese Situation fast nicht auszuhalten. Sie schämt sich furchtbar: „Wenn wir keine Kinder hätten, wäre unsere Lage noch eher zu verkraften. Es tut mir im Herzen weh, dass wir für unsere Söhne kein eigenes Zuhause haben. Es ist Winter. Ich habe schreckliche Angst, dass die nächste Krankheit noch schlimmer sein wird als die Windpocken.“

Leonard ergänzt: „Man fühlt sich so ohnmächtig. Anstatt unser krankes Kind zu pflegen und aufzupäppeln, sassen wir mit dem fiebrigen, von Juckreiz geplagten Patric hilflos im Wartezimmer. Die Menschen haben uns angestarrt und mit den Fingern auf uns gezeigt. Ich weiss einfach nicht weiter.“

Kinder, die für Kinder sorgen müssen...
Helfen wir Leonard und Cristina aus ihrem Albtraum heraus! Wir möchten der jungen Familie ein Jahr lang die Miete für eine kleine Wohnung bezahlen. Das gibt dem jungen Familienvater Zeit, zu lernen, auf eigenen Beinen zu stehen und für seine Familie zu sorgen. Die beiden Kleinkinder wollen wir mit Windeln, Milchpulver, Kleidern und Schuhen versorgen.

Mit 3 100 Franken könnten wir Familie Serban helfen, bevor es zu spät ist.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Projekt Nr. 3830 – "Obdachlos"

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Neue Hörgeräte
Darius kämpft tapfer, aber die Umstände sind hart
RUMÄNIEN – Der unterdessen zehnjährige Junge braucht erneut Unterstützung. Seine Hörgeräte sind nicht mehr stark genug. Wir wollen die Familie Negraru auch dieses Mal nicht allein lassen und bitten Sie, liebe Spenderinnen und Spender, um Mithilfe!

Vielleicht erinnern sich einige von Ihnen noch an Darius, den Jungen mit dem neugierigen Blick. Wir stellten ihn vor fünf Jahren im Projekt Nummer 3009 vor.

Darius kam viel zu früh zur Welt, sein Zustand war kritisch und er musste 50 Tage im Spital verbringen.

Als wir zuletzt über Darius berichteten, war er fünf Jahre alt, unterdessen besucht der 10-jährige Knabe die 3. Klasse. Eigentlich wäre er schon ein Schuljahr weiter, aber die Eltern entschlossen sich, ihn aufgrund seiner gesundheitlichen Probleme ein Jahr länger im Kindergarten zu lassen. 2014 konnten wir dem schwerhörigen Jungen dank Ihrer Hilfe ein Hörgerät kaufen, was für die ganze Familie ein grosser Segen war.

Leider hat sich Darius Zustand verschlimmert. Das Gehör des 10-jährigen Jungen hat sich in den letzten Jahren stetig verschlechtert und die Ärzte können nicht mit Bestimmtheit sagen, wann und ob diese Entwicklung stoppen wird.

Darius braucht erneut unsere Hilfe.
Zudem leidet der Junge unter vielen anderen gesundheitlichen Problemen, die Liste seiner Diagnosen liest sich wie ein medizinisches Lehrbuch.

Sein Vater kam zum Diaconia-Zentrum in Brașov und bat erneut um Hilfe.

Darius braucht stärkere Hörgeräte, die alten reichen nicht mehr aus. Da er zudem unter Skoliose leidet, wäre Gymnastik sehr förderlich.

Darius besucht die Regelschule, aber er ist ganz schüchtern und zurückgezogen. Seine Mitschüler machen sich einen Spass daraus, ihn zu foppen, was seine soziale Isolation noch weiter fördert.

Seine Eltern hatten vor Jahren bei der Bank ein Darlehen aufgenommen und eine Einzimmerwohnung gekauft. Da sie die Raten nicht mehr bezahlen konnten, nahm die Bank ihnen die Wohnung weg. Momentan leben sie zur Miete in einem Haus. Da die Familie noch immer verschuldet ist, kann sie sich keine neuen Hörgeräte leisten, geschweige denn für Therapiestunden aufkommen.

Mit 2 600 Franken können wir Darius die benötigten Hörgeräte bezahlen. Die Kosten für die Gymnastikstunden belaufen sich auf 30 Franken pro Woche. Wir bedanken uns ganz herzlich für jede Spende, die dem kranken Darius das Leben erleichtert!

Projekt Nr. 3831 – "Hörgeräte"

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Undichtes Dach
Bei jedem Regen dringt Wasser in die dürftige Unterkunft
ARMENIEN – Martirosians, die durch den Bergkarabachkrieg zu Flüchtlingen wurden, leben unter extrem schwierigen Bedingungen in zwei Zimmern eines halb fertigen Hauses in Parakar in der Provinz Armawir.

Fünf Personen gehören zur Familie: Romik, (29), seine Frau Armine (26), ihre Tochter Gayane (6) und die Grosseltern Arkady (67) und Greta (67). Über die Jahre haben sie es geschafft, die Wände eines Hauses zu bauen, hatten aber leider kein Geld, um das Gebäude ordentlich zu decken. Zur Not bedeckten sie ihre Unterkunft mit Blechen alter Fässer, um sich notdürftig vor dem Regen zu schützen.

Trotzdem muss die Familie nach jedem Regentag eimerweise Wasser aus der Unterkunft schöpfen.

Vater Romik trägt Brote aus und verdient damit zwei Franken im Tag. Wegen einer Knochenkrankheit sind seine Kräfte begrenzt. Auch seine Frau hat gesundheitliche Probleme. Sie leidet an einer polyzystischen Nierenerkrankung. Das ist eine Erbkrankheit, bei der es zur Bildung von flüssigkeitsgefüllten Zysten in beiden Nieren kommt. Diese Krankheit ist leider nicht heilbar, was die ganze Familie natürlich sehr belastet.

Romik und Armine machen sich grosse Sorgen, weil es ihnen nicht möglich ist, ihr einziges Kind ausreichend mit Nahrung, Kleidern und Schulmaterial zu versorgen. Sie haben wiederholt Stiftungen und den Staat um Hilfe gebeten, leider ohne Erfolg.

Bei jedem Regen dringt Wasser in die dürftige Unterkunft.
Da der Regen immer wieder in ihr Haus dringt, sind Wände und Boden feucht und in einem sehr schlechten Zustand. Oft befinden sich schwarze Skorpione in Gayanes Bett, was sehr gefährlich ist. Gayane besucht die Schule, hat aber leider keine Freunde. Sie schämt sich, weil sie nur ärmlich gekleidet ist, kein Schulmaterial hat und der Zustand ihres Zuhauses so desolat ist. Tagtäglich versichert das tapfere Mädchen ihren Eltern und Grosseltern, dass sie ganz fleissig lernt, um ihnen später einmal ihr Traumhaus bauen zu können.

Ohne Heizung und ohne Bad muss Familie Martirosian in ihren kalten, feuchten Räumen hausen. Wir können uns gut vorstellen, dass die Nässe und die Kälte ihre Gesundheit angreift.

Die Rente der Grosseltern beträgt 200 Franken im Monat. Dies ist das einzige feste Einkommen der Familie und muss regelmässig an die Läden verteilt werden, um Schulden abzuzahlen.

Martirosians sehen keinen Weg, um aus eigener Kraft aus ihren Schwierigkeiten herauszukommen. Darum haben sie uns um Hilfe gebeten.

Helfen wir dieser armen Familie!

Mit 3 500 Franken können wir ihr Haus mit einem guten, stabilen Dach decken.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Projekt Nr. 3832 – "Undichtes Dach"

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Vom Schicksal hart gebeutelt
Ancas täglicher Kampf für ihre Familie scheint vergeblich
RUMÄNIEN – Familie Stanciu steht wieder einmal einer dieser schlimmen Tage bevor, die sich in letzter Zeit häufen: Die Kinder verlassen ohne Frühstück und ohne Pausenbrot das Haus und gehen zur Schule. Wenn sie dann mit knurrendem Magen heimkehren, ist die Pfanne auf dem Herd leer. Es gibt keine Lebensmittel im Haus.

Anca kümmert sich aufopfernd um ihre beiden schwerkranken Söhne.
Es hätte eine freudige Zeit für die Familie sein sollen, als ihr fünftes Kind, der heute 6-jährige Ionut, geboren wurde. Kurz danach starb jedoch der Vater und die Mutter war mit den fünf Kindern auf sich gestellt. Eine grosse Kinderschar allein aufziehen zu müssen, ist immer schwierig. In Anca Stancius Fall ist dies jedoch fast ein Ding der Unmöglichkeit. Die beiden ältesten Kinder, Mihai David (18) und Alexandru (17) sind beide schwer krank. Mihai David hat einen Hirntumor, durch welchen er gelähmt und blind wurde. Sein um ein Jahr jüngerer Bruder leidet an tuberöser Sklerose, einer Erbkrankheit.

Mihai Davids Hirntumor hat schreckliche Auswirkungen.
Gabriela (15), Ancuta (11) und Ionut (6) besuchen die Schule.

Die Mutter bemüht sich, den Kindern ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, aber das Einkommen, welches sich aus der staatlichen Unterstützung und der Kinderzulage zusammensetzt, ist völlig unzureichend. Das Häuschen, in dem die Familie lebt, ist sehr sauber. Anca arbeitet von früh bis spät.

Die Familie hat kein Geld für Brennholz und Nahrungsmittel, die Kinder hungern und frieren. Die medizinische Behandlung von Mihai und Alexandru verschlingt monatlich rund 1 000 Franken.

Ancuta ist sehr motiviert zum Lernen.
Wir möchten Ancuta und Ionut in unser Tageszentrum in Vulcan aufnehmen. So könnten wir sie mit sauberen Kleidern, Schuhen und Hausaufgabenhilfe unterstützen und sie könnten sich an gesundem, schmackhaftem Essen richtig sättigen.

Durch einen Vorrat an Brennholz können wir sicherstellen, dass die Familie nicht mehr frieren muss.

Jede Spende von Ihnen ist ein grosser Segen für die verzweifelte Familie, die sich seit vielen Jahren in einem harten Überlebenskampf befindet. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3833 – "Schweres Schicksal"

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Gelernter Automechaniker träumt von einer eigenen kleinen Werkstatt
Helfen wir Smo dabei, seine Familie zu ernähren
ARMENIEN – Als Khazal und Lato Mamoyan heirateten, wünschten sie sich ein Haus voller Kinder, fröhlichem Lachen und Lebensfreude. Die Kinder wurden ihnen eins nach dem andern geschenkt. Doch leider erstarb das fröhliche Kinderlachen schon bald.

Lato wurde krank. Die Ärzte mussten ihm zuerst das eine Bein, dann das zweite, amputieren. Trotzdem verstarb er nur Monate später im Jahre 2002.

Er hinterliess seine Frau und neun Kinder, zwei Knaben und sieben Mädchen. Die ganze Last der Verantwortung lag nun auf Khazal. Sie litt sehr unter dem Verlust ihres Gatten und machte sich grosse Sorgen, wie sie ohne den Vater die Familie durchbringen könnte.

Auch die Kinder spürten diese Traurigkeit und Angst, waren oft bedrückt und verfielen in eine depressive, trostlose Stimmung. Sogar nachts raubte ihnen der Kummer manchmal den Schlaf.

Es ist wie ein Wunder, dass Khazal immer wieder die nötige Kraft fand und die Familie über die Runden kam. Der älteste Sohn und zwei Töchter haben bereits geheiratet. Alle Töchter sind inzwischen ausgezogen. Bei Khazal wohnt der älteste Sohn Smo (29) mit seiner Frau Gyulnara (27) und den drei Kindern Yana (7), Khazal (4) und Diana (1). Auch der zweite Sohn, Hpu (27), wohnt im Elternhaus.

Helfen wir Smo dabei, seine Familie zu ernähren
Da das Haus, das der Vater Lato vor Jahren zu bauen begonnen hatte, nie fertiggestellt werden konnte, wohnt die Familie im Untergeschoss des Gebäudes, wo es aber immer feucht ist. Die Fenster sind alt und sehr klein.

Die beiden Brüder haben keine feste Arbeitsstelle. Smo arbeitet, wann immer möglich, auf den Feldern, um seine Kinder ernähren zu können.

Eigentlich ist er ein ausgebildeter Automechaniker, der einzige, den es im Dorf gibt und Arbeit gäbe es genug. Die Familie Mamoyan lebt in Arevik, einem kleinen Dorf in der Provinz Armawir.

Smo hat aber keine Werkstatt, wo er die Autos der Nachbarn und Bekannten reparieren kann. Er ist überzeugt, dass er seine Familie ernähren, das Haus renovieren und die dringendsten Probleme lösen könnte, wenn er einen ordentlichen Arbeitsplatz hätte.

Um dieser Familie nachhaltig helfen zu können, würden wir Smo für 3 800 Franken gern eine Autowerkstatt bauen. Vielen herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!

Projekt Nr. 3834 – "Werkstatt für Smo"

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Die Hoffnung stirbt zuletzt
Ermordeter Vater – verzweifelte Familie
ARMENIEN – Als Suzie im Jahr 2008 heiratete und dem jungen Ehepaar zwei Jahre später auch ein Sohn geschenkt wurde, schien das Glück perfekt. Doch als der kleine Allen vier Jahre alt war, geschah ein grosses Unglück. Suzies Ehemann wurde brutal umgebracht – von einem Tag auf den andern war nichts mehr so, wie es einmal war.

Auch wenn Suzie (36) schrecklich unter dem Verlust ihres geliebten Ehemannes litt, blieb ihr nicht viel Zeit zum Trauern. Ein harter Überlebenskampf begann. Während Allen im Kindergarten war, versuchte Suzie mit Saisonarbeiten so viel Geld als möglich zu verdienen.

Da Suzie in jungen Jahren selbst beide Eltern verloren hatte, musste sie von früher Kindheit an viel Not und Elend erfahren. Sie wünscht sich nichts mehr, als dies ihrem Sohn zu ersparen.

Es ist traurig, dass Allen ohne die Hilfe, Unterstützung und Ratschläge eines Vaters aufwachsen muss, aber der unterdessen achtjährige, aufgeweckte Junge tut alles, um seiner Mutter Freude zu bereiten. Allen ist ein ausgezeichneter, fleissiger Schüler mit gutem Benehmen.

Ermordeter Vater – verzweifelte Familie.
Momentan leben die beiden in Pakarar in einem kleinen Container für 20 Franken Miete monatlich, aber sie wurden informiert, dass sie ausziehen müssen. Die Sorgen um die Zukunft sind erdrückend.

Suzie hat Angst, bald auf der Strasse zu stehen.

Zurzeit hat Suzie leider keine Arbeitsstelle, das einzige Einkommen besteht aus dem Familiengeld von 50 Franken. Nach dem Abzug der Miete bleibt nicht genug Geld übrig, um Allen mit gesunder Nahrung und Kleidern zu versorgen.

Gott sei Dank erhalten Mutter und Sohn hin und wieder von mitfühlenden Menschen Essen, sonst wären sie schon längst verhungert.

Helfen wir doch diesen beiden tapferen Menschen und nehmen wir ihnen die grössten Sorgen ab!

Mit 2 800 Franken könnten wir Sargsyans für ein Jahr eine Wohnung mieten und sie mit Kleidern, Nahrung und dem nötigen Schulmaterial versorgen. Vielen Dank für jede Spende!

Projekt Nr. 3836 – "Suzie und Allen in Not"

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