DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
DIACONIA-REPORTs ARCHIV 
Ausgabe Nr. 01 | Januar 2021 | Erscheint monatlich | 41. Jhg.

EDITORIAL
40 Jahre Diaconia Internationale Hilfe
Liebe Spenderin, lieber Spender

Zur Zeit des Kommunismus gelangten aus Ungarn, wo der Eiserne Vorhang bereits etwas durchlässiger geworden war als in anderen kommunistischen Staaten, Bitten um Bibeln, sowie humanitäre und finanzielle Hilfe an den 1958 gegründeten Verlag Hans-Rudolf Hintermann. Mit dem Strassenevangelisten Johannes Oppermann als Partner und dreissig bis fünfunddreissig Freiwilligen zusammen wurde die gewünschte Hilfe von Kehl am Rhein (D) aus in den Osten gebracht.

Als die Nachfragen die Möglichkeiten des Verlages überstiegen, wurde 1981 die „Mission hinter dem Eisernen Vorhang“ gegründet. Nach dem Fall des Kommunismus 1989 wurde der Verein in die heutige „Diaconia Internationale Hilfe“ umbenannt.

Die Einsatzgebiete haben sich im Laufe der Jahre erweitert. Seinerzeit war Diaconia sogar in Moskau tätig und unterstützte dort u.a. schwerstbehinderte Waisenkinder durch Patenschaften, Frauen in Gefängnissen und Hungernde durch Suppenküchen.

In Armenien wurde das „Dorf der Hoffnung“ mit 81 Häusern für Notleidende errichtet. Im Berufsausbildungszentrum können verschiedene Berufe erlernt werden.

Im Frühjahr 2019 durften wir in der Provinzstadt Charentsavan, 30 km nordöstlich von Jerewan, die Kindertagesstätte „Leuchtturm“ errichten. Kinder aus den ärmsten Stadtteilen nehmen jeweils am Programm teil. Dafür setzt sich Sargis Svaryan neben seiner Hilfstätigkeit für Diaconia und der Mitarbeit in einer Freikirche mit all seinen Kräften ein.

In Albanien sanierten wir ein Spital, wodurch die Kindersterblichkeit merklich zurückging.

In Rumänien sind ausgewiesene Lehrer im Kinderbildungszentrum „KiBiZ“ für das geistliche Wohl und die körperlichen Bedürfnisse von 130 Kindern besorgt.

Der „Bio-Bauernhof der Hoffnung“ steht in voller Blüte.

Erst kürzlich konnten 20 Angus-Rinder verkauft werden. Auf den Feldern werden Nahrungsmittel für Notleidende angebaut. Neuerdings wurden einige Arbeitsplätze für Behinderte eingerichtet.

In Indien unterstützt Diaconia Kinder und Jugendliche durch Patenschaften und bereitet sie auf die Zukunft vor.

Dankbar blicken wir auf 40 Jahre des gesegneten Wirkens zugunsten Notleidender zurück. Vor allem danken wir allen Gönnern, welche diese Arbeit immer wieder neu ermöglichen.

Mit herzlichen Segenswünschen!

Hans-Rudolf Hintermann
Präsident
Diaconia Internationale Hilfe
Ein Neuanfang für Ramona und ihre Kinder
Diese unschuldigen Kinder haben ein besseres Leben verdient.
Rumänien – Mutter Ramona, 32 Jahre alt, erlitt im September bei der Kartoffelernte eine schwere Rückenverletzung. Kurz zuvor hatte sie herausgefunden, dass ihr Ehemann sie und ihre 5 Töchter zu verlassen beabsichtigte.

Verlassen vom Ehemann und Vater kann die Familie jetzt Hoffnung schöpfen.
Ihre fünf Töchter – das sind Nicoleta (14), Lavinia (13), Damaris (10), Anemona (8) und Sofia fast 2 Jahre alt. Der Vater der Mädchen arbeitet seit fast einem Jahr im Ausland und war sich bislang um keine Ausrede verlegen, um seinen Töchtern kein Geld zukommen zu lassen. Er ist ein für alle Mal aus ihrem Leben verschwunden. Für Ramona ist es einerseits eine Erleichterung, da ihr Ehemann gewalttätig war und es in dieser Hinsicht kein grosser Verlust ist, dass er die Familie verlassen hat.

Die kleine Sofia spürt den Druck, der auf ihrer Mutter lastet.
Ramona arbeitete bis zur Geburt von Sofia in einer Fabrik. Jetzt kämpfen Mutter und Töchter jeden Monat ums Überleben, denn das Kindergeld für die Mädchen ist das einzige feste Einkommen, das ihnen zur Verfügung steht. In ihrer Verzweiflung wandte sich Ramona an Diaconia: Sie hat weder Geld noch Lebensmittel für ihre Töchter.

Lavinia leidet an Epilepsie. Sie besucht die 5. Schulklasse. Damaris und Anemona gehen beide in die 2., Nicoleta in die 7. Klasse. Die Mädchen benötigen einen Computer, um am Online-Unterricht teilnehmen zu können. Sie besitzen nur ein altes Handy, das eher schlecht als recht funktioniert.

Alle 6 Familienmitglieder teilen sich 2 Betten in einem kleinen Haus, das notdürftig zusammengeschustert wurde.

Anemona ist ein eher scheues und zurückhaltendes Kind.
Wir möchten der Mutter und ihren Töchtern mit Lebensmitteln, Kleidung, guten Schuhen und einer Waschmaschine helfen. Auch ein neues Bett und Windeln für die kleine Sofia wären eine grosse Entlastung. Da der Winter bald vor der Tür steht, benötigt die Familie Brennholz, was der Mutter ebenfalls grosse Sorgen bereitet. Ramona vertraute uns an, dass sie sich sehr schämt, um Hilfe zu bitten, und sie nur vorübergehend Unterstützung in Anspruch nehmen möchte.

Ein Betrag von 3 500 Franken wäre für diese 6 Menschen ein Segen. Wenn auch Sie ein Lichtblick für Ramona und ihre Töchter sein möchten, freuen wir uns auf eine Spende.

Jeder Betrag zählt!

Projekt Nr. 4008 – "Neuanfang Ramona"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Das Kinderbildungszentrum KiBiZ von Diaconia in Braşov wächst Schritt für Schritt
Rumänien – Die Angebote sind vielfältig, die Anforderungen an die Kinder hoch und deren Betreuung sehr herzlich. So wird das KiBiZ in Braşov und Umgebung wahrgenommen und geschätzt.

Das jetzige KiBiZ genügt den heutigen EU-Normen nicht mehr.
Wie Sie sicher bereits aus einem unserer Berichte entnehmen konnten, muss das KiBiZ in naher Zukunft umziehen. Das alte Gebäude entspricht von der Bausubstanz her leider nicht mehr den heutigen EU- Vorschriften. Im Augenblick besteht eine grosse Diskrepanz zwischen dem hohen Standard der Schulangebote und dem schlechten Zustand des Hauses. Dies wollen wir ändern!

Was lange geplant ist, soll endlich realisiert werden.

In der näheren Umgebung des heutigen Standortes liegt unser neues Grundstück inkl. eines Rohbaus für das neue Gebäude. Im untersten Stockwerk wurde bereits eine Sammelstelle für Hilfsgüter eingerichtet. Die Planung der Küche im Erdgeschoss steht im Mittelpunkt, an dessen Standort orientieren sich alle weiteren Räumlichkeiten. Anschliessend sollen in den beiden oberen Stockwerken die Schul- und Arbeitszimmer gebaut werden.

Mit dem Bau des neuen Hauses können die meisten Angebote unserer Arbeit in Rumänien unter einem Dach zusammengelegt werden. Damit können in Zukunft viele Kosten in der Administration und Logistik eingespart werden.

Der Rohbau des neuen KiBiZ; Stand heute.
Unter einem Dach

Die Tagesstruktur des KiBiZ, die soziale Anlaufstelle für Menschen in Not und die Beratungs- und therapeutischen Tätigkeiten von Diaconia Braşov werden in Zukunft in einem Gebäude untergebracht. Die Planung des Hauses sieht vor, dass die vielfältigen Tätigkeiten unserer Arbeit ungestört nebeneinander ablaufen können.

Das Kinderbildungszentrum KiBiZ, welchem eine grosse Bedeutung zukommt, hilft benachteiligten Kindern den Schritt in die Schule bis zum Abschluss zu meistern.

Das KiBiZ hat es sich schon lange zur Aufgabe gemacht, die armen Familien in der Region zu unterstützen. Eltern werden finanziell entlastet, und die Kinder erhalten täglich eine warme Mahlzeit, und nach Bedarf Schulmaterial, Kleidung und Schuhe, damit sie zur Schule gehen können. Nach dem Unterricht helfen die Mitarbeiter des Kinderbildungszentrums den Kindern dabei ihre Hausaufgaben zu lösen und geben Nachhilfeunterricht. Die Arbeit im KiBiZ ist auch für die ganze Familie ein grosser Segen. Viele Eltern finden bei den Diaconia-Mitarbeitern ein offenes Ohr und können frei über ihre Sorgen und Nöte berichten. Schritt für Schritt dem Ziel entgegen.

Es liegt auf der Hand, dass ein solches Bauvorhaben nicht von heute auf morgen realisiert werden kann. Aus diesem Grund planen wir den Bau mit dem damit verbundenen Umzug in fünf Jahres-Etappen.

So soll das neue Haus am Schluss aussehen.
In den nächsten 5 Jahren benötigen wir für den Umbau pro Jahr je 120‘000.- Franken.

Pro Monat bedeutet dies einen Betrag von 10‘000.- Franken.

Dürfen wir Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender, dieses Vorhaben ans Herz legen? Mit vereinten Kräften kommen wir dem Ziel Schritt für Schritt näher.

So können Sie unser KiBiZ unterstützen:
• Einmaliger Betrag in beliebiger Höhe
• Langzeitunterstützung während einer durch Sie bestimmten Zeit
Falls Sie sich für eine Langzeitunterstützung entscheiden, senden wir Ihnen auf Wunsch gerne eine Anzahl Einzahlungsscheine.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Langzeitprojekt Nr. 3750 – "KiBiZ"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Hoffnung trotz persönlichem Verlust
Eine Kuhspende soll dieser Familie weiterhelfen
Armenien – Nach dem Völkermord im Jahr 1915 durchlebt Armenien aufs Neue harte und schwierige Wochen. Mit Tränen in den Augen schauen wir dem unbarmherzig wütenden Krieg machtlos zu.

Als Suren (24) und sein Bruder Taron (29), von dem Krieg erfuhren, meldeten sie sich freiwillig, um für die Freiheit des Heimatlandes zu kämpfen. Doch bereits am allerersten Tag verlor Suren gegen eine Übermacht an aserbaidschanischen Soldaten den Kampf und wurde getötet. Er war gerade einmal drei Monate mit Diana Hakobyan (23) verheiratet und hatte grosse Pläne. Für die Sahradjans ist dies ein sehr herber Verlust, denn Suren war der Hauptversorger der Familie. Sein Vater erzählte uns, dass er ein sehr fürsorglicher und pflichtbewusster junger Mann war und stets in allen Belangen um seine Familienangehörigen besorgt war. Suren sorgte nebst seiner Ehefrau auch für seine Eltern Hayk (54) und Sanam (50), seinen älteren Bruder Taron mit Ehefrau Mariam (24), deren Kindern Hayk (2) und Tatev (4), für seinen jüngeren Bruder Karen (20) und seine Schwester Mariam (17).

Sanam und Hayk trauern um ihren Sohn Suren.
Familie Sahradjan befindet sich nun in einer äusserst schwierigen Situation. Denn die Eltern haben ernsthafte gesundheitliche Probleme mit der Wirbelsäule, den Beinen und den Nieren, sodass sie nur bedingt arbeiten können. Taron fehlt momentan ebenfalls als Arbeitskraft, da er noch im Krieg ist. Die Familie muss oft ihre Lebensmittel in den Geschäften anschreiben lassen und versucht, die Schulden mit dem nächsten Monatsgehalt zu bezahlen.

Mit dem Geschenk einer Kuh würden wir diese heikle Situation sehr wirksam und langfristig entschärfen. Denn damit hätten die Sahradjans eine gemeinsame Aufgabe, könnten ihre eigenen Milchprodukte herstellen und verkaufen. Wir sind zuversichtlich, dass die Familie trotz ihrem grossen Verlust und mit gemeinsamen Kräften getrost in die Zukunft schauen kann.

Bitte helfen Sie uns, den dazu nötigen Betrag von 2 200 Franken für eine Kuh inkl. Futter für ein Jahr zu finanzieren.

Herzlichen Dank dafür.

Projekt Nr. 4009 – "Eine Kuh für Sahradjans"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Ein kleines Stück vom Glück …
Oft von Hunger geplagt – wir wollen nicht wegschauen
Armenien – Karine Arakelyan (40) hat sich vor zwei Jahren scheiden lassen und verliess Vardenis gemeinsam mit ihren Kindern, um nach Mezamor zu ziehen. Dort lebt sie nun in einer provisorischen Behausung, für die sie jeden Monat 30 Franken Miete zahlt.

Ein kleines Stück vom Glück …
Karine hat zwei Töchter: Ani ist 8, Mariam ist 3 Jahre alt. Die provisorische Unterkunft, in der diese kleine Familie lebt, befindet sich in den verwahrlosten, felsigen und verlassenen Feldern, die zur Stadt Mezamor gehören. In diesem Gebiet lebt ein Teil der mittellosen Familien von Mezamor. Das Haus, in dem die Familie wohnt, ist sehr feucht und kalt, was für die Gesundheit der Kinder gefährlich ist. Karines älteste Tochter Ani besucht die Schule. Allerdings geht sie nicht regelmässig zum Unterricht, weil sie keine ordentliche Kleidung und Schulutensilien besitzt. Ani hat einen Tumor an der Hand, der operativ entfernt werden muss, doch Karine kann ihr Kind nicht zum Arzt bringen, weil ihr das Geld für die Fahrt, den mehrtägigen Krankenhausaufenthalt, Lebensmittel und die notwendigen Hygieneartikel für das Kind fehlt. Der Kindsvater unterstützt die drei überhaupt nicht. Er hat sich eine andere Familie aufgebaut, und Karine steht nun mit ihren Sorgen und Nöten alleine da. Sie hat es in ihrem ganzen Leben nicht leicht gehabt: Sie verlor ihre Mutter, als sie noch klein war. Ihr Vater, ein Alkoholiker, liess die Kinder zurück, als Karines Mutter starb. Karine ist müde, aber sie gibt nicht auf. Das einzige Einkommen, auf das sie momentan zurückgreifen kann, ist die Familienzuwendung in Höhe von 60 Franken, mit der sie die Miete und die Energiekosten bezahlen kann. Karine erzählte uns unter Tränen, dass es sogar mehrere Male vorgekommen ist, dass ihre Kinder vor Hunger ohnmächtig geworden sind und sie dabei hilflos zusehen musste. Ani berichtete uns, dass sie sich an die Nachbarn wenden, wenn sie Hunger haben und ihre Mutter kein Geld für Lebensmittel hat. Doch leider kommt es nicht oft vor, dass die Nachbarn ihnen helfen … Ani erzählte uns ebenfalls, dass sie nicht wie andere davon träumt, ein Haus oder ein Auto zu haben, sondern sie wünscht sich, nicht hungern zu müssen und sich kleiden zu können, wie andere Kinder auch. Die Augen dieser beiden Mädchen verraten ganz klar, wie enttäuscht und traurig sie sind. Sie sind noch klein, aber sie haben bereits erkannt, dass das Leben, das ihnen jetzt beschieden ist, nicht lebenswert ist.

Als unsere Mitarbeiter gingen, umarmten die Kinder sie und sagten ihnen, dass Diaconia ihre letzte Hoffnung sei und dass sie jederzeit in ihrem Haus willkommen seien.

Um Karine zu unterstützen und Ani die notwendige ärztliche Behandlung zu ermöglichen, benötigen wir 2 300 Franken.

Helfen Sie uns dabei, ein Leuchten in die Augen von Karine und ihre beiden Mädchen zu zaubern, damit auch sie von einer erfreulichen Zukunft träumen können.

Projekt Nr. 4010 – "Familienhilfe Karine"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Der Vater, der seine Töchter vergass …
Die Mutter Loredana kämpft um die Zukunft ihrer Kinder
Rumänien – Die Diaconia-Mitarbeiter besuchten die alleingelassene Loredana (29) in Braşov. Sie hat zwei Mädchen Antonia (5), Sabrina (4) und den Jungen Alexandru (6). Die Mutter befindet sich am Rande der Verzweiflung.

Die Kinder sind oft draussen, damit die Grosseltern etwas Ruhe haben.
Sie lebt vom Vater ihrer Kinder getrennt und teilt sich 12 Quadratmeter Wohnfläche mit ihren Kindern und ihren betagten Eltern: Das bedeutet, dass 6 Menschen auf kleinstem Raum zusammenwohnen.

Der Kindsvater nimmt Alexandru gelegentlich zu sich, wie auch am Tag unseres Besuches, an seinen Töchtern hat er allerdings keinerlei Interesse.

Loredana arbeitete für einen geringen Lohn als Reinigungsfrau in einem Geschäft, welches jedoch aufgrund der aktuellen Pandemie schliessen musste.

Sabrina und Antonia halten fest zusammen.
Von einem Tag auf den anderen stand die Mutter von drei Kindern ohne Einkommen da. Das Einzige, was die Familie jetzt zum Überleben hat, ist das Kindergeld.

Loredanas Eltern sind alt und möchten Ruhe, was aber aufgrund der engen Wohnverhältnisse nicht möglich ist. So ist Loredana oft gezwungen, mit ihren Kindern das Haus zu verlassen. Dies wird nun aber wegen der kälteren Jahreszeit immer schwieriger für sie.

Loredana und ihre Kinder brauchen dringend Lebensmittel, aber auch einen anderen Ort, an dem sie leben können. Solange Loredana keine Arbeit findet – was derzeit äusserst schwierig ist – benötigt sie unsere Hilfe.

Wir möchten der Mutter und ihren Kindern eine andere Wohnung für ein Jahr mieten, die Rechnungen zahlen und für Lebensmittel aufkommen. Hierfür benötigen wir 3 500 Franken. Wir danken Ihnen recht herzlich für Ihre Spende!

Projekt Nr. 4011 – "Unterstützung für Loredana"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Ein Zimmer für die Kinder …
Dies wäre eine grosse Entlastung für die Eltern und eine grosse Freude für die Geschwister
Rumänien – Wie arm Familie Horvat ist, erkennt man bereits von der Strasse aus. Ihr Garten ist ein trister Ort voller Schlamm, Dreck und Gegenständen, die sie vielleicht eines Tages brauchen könnte.

Die Kinder sind sehr gespannt, ob es ein neues Zimmer gibt.
Ștefan und Vasilica, beide 29, haben 3 Kinder: Marian 7, Denis 6 und Vali, fast 2 Jahre alt. Marian geht in die 1. Klasse, Denis in die Vorschule, doch beide sind momentan zu Hause, da aufgrund der Pandemie kein Unterricht stattfindet.

Das Haus der Horvats kann man nicht wirklich als solches bezeichnen: Sie haben nur ein Zimmer, das sowohl als Schlafraum als auch als Küche dient. Es gibt kein Bad, die Toilette befindet sich draussen, im hinteren Teil des Gartens.

Das Nesthäkchen Vali.
Ștefan und Vasilica haben die Schule nur 6 Jahre lang besucht.

Ștefan arbeitet bei der Müllabfuhr und verdient etwa 300 Franken pro Monat, die nicht reichen, um die Kosten der Familie zu decken.

Die fünfköpfige Familie teilt sich 2 alte Betten. Ștefan möchte die kleine Dachkammer in ein Zimmer für die Kinder umbauen, doch er benötigt dafür einige Materialien.

Derzeit besteht das Dach nur aus alten Metallblechen. Es muss gut gedämmt und mit entsprechenden Materialien ausgebaut werden, um daraus ein sicheres Zimmer zu machen.

Im ganzen Haus findet sich nur ein kleines, kaputtes Fenster, durch das der kalte Wind in das Zimmer dringt. Auch hier herrscht dringend Handlungsbedarf.

Benötigt werden ebenfalls Windeln für den kleinen Vali sowie Lebensmittel für die Kinder. Ein guter Ofen und Brennholz für den Winter wären für die Familie ein Segen.

Mit einem Betrag von 2 900 Franken könnten Ștefan und Vasilica das Dach dämmen und ein Zimmer für die Kinder einrichten. Auch würde ihnen das Geld helfen, um dringende Bedürfnisse zu erfüllen.

Wir danken allen von Herzen, die Familie Horvat mit einer Spende unterstützen möchten.

Projekt Nr. 4012 – "Dringendste Bedürfnisse"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Eine Kuh für Familie Khachatryan …
Marine und Mushegh mit ihren Kindern. Ihr Sohn Armen war gerade mit seiner Familie nicht zu Hause.
ARMENIEN – Marine Sargsyan aus Karakert, einem Dorf in der Region Armavir, hat uns um Hilfe gebeten, denn sie weiss nicht mehr weiter. Zu sehr plagen sie die Sorgen um Ehemann, Kinder und Enkel.

Marines Familie besteht aus 10 Personen: Marine selbst ist 54 Jahre alt, ihr Ehemann Mushegh Khachatryan ist 56. Sie haben gemeinsam die Töchter Mariam (16) und Lia (15) sowie die Söhne Samvel (17) und Hakob (8). Der ältesten Sohn Armen (28) aus erster Ehe, lebt mit seiner Frau Arevik Babayan (25) und den beiden Kindern Marinka (4) und Anna (3) im selben Haushalt. Marine hat damals im Krieg zwischen 1991-1993 fast ihre gesamte Familie und Verwandtschaft verloren und blieb verwaist und obdachlos zurück.

Sie leidet unter ernsthaften gesundheitlichen Problemen: Ihre Wirbelsäule ist geschädigt, ausserdem leidet sie an einer Niereninsuffizienz. Mushegh, ihr jetziger Ehemann lernte sie kennen, als er bereits schon schwere Augenprobleme hatte. Mittlerweile ist er komplett erblindet und kämpft dazu an Bluthochdruck und Diabetes. Sein vorbildlicher Wille, unter solchen Voraussetzungen für seine Familie aufzukommen, ist sehr beeindruckend.

Marine und Mushegh mit ihren Kindern. Ihr Sohn Armen war gerade mit seiner Familie nicht zu Hause.
Marine und Mushegh leben nun mit ihren Angehörigen im Dorf Karakert, in einem halb heruntergekommenen, feuchten und kalten Haus. Das einzige regelmässige Einkommen der Familie ist Musheghs Rente in Höhe von 66 Franken und das Kindergeld von 96 Franken.

Armen ist der einzige, der in der Familie einer Arbeit nachgehen kann. Er bewirtschaftet das Ackerland und versucht seine Familie dadurch mit dem Allernötigsten zu versorgen.

Letztes Jahr hat die Familie eine Kuh vom Staat geschenkt bekommen, was eine grosse Hilfe ist, denn so haben die Khachatryans ein Grundeinkommen und sind in der Lage, mit der Milch Joghurt und Käse für den Eigenbedarf herzustellen. Die Situation der Familie ist trotzdem bitterernst, sie benötigt dringend unsere Hilfe.

Wir möchten der fleissigen Familie eine weitere Kuh schenken. Dadurch wäre sie auch in Zukunft in der Lage, zusätzliche Einnahmen für die Kinder und die nötige medizinische Versorgung der Eltern zu erwirtschaften oder damit auch eigenständig Verbesserungen am Haus vorzunehmen.

Um Marines Familie zu helfen, benötigen wir 2 000 Franken. Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 4013 – "Kuh für Sargsyans"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Wie soll ich meine Kinder ernähren?
Diese Frage stellt sich Aurica jeden Tag neu
RUMÄNIEN – Aurica (47) hat die Schule zwar 4 Jahre lang besucht, kann jedoch trotzdem weder lesen noch schreiben. Vor drei Jahren starb ihr Ehemann Pascu an einem Herzinfarkt.

Wie soll ich meine Kinder ernähren?
Seitdem zieht sie 7 Kinder alleine gross: Andrei (16), Diana (14), Beniamin (12), Luca (9), Ovidiu (8), Miruna (6) und den kleinen Pavel (5). Die älteste Tochter ist 20 Jahre alt, bereits verheiratet und lebt nicht mehr zu Hause. Insgesamt hat Aurica also 8 Kinder, um die sie sich mit all den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln kümmert.

Der Familienvater hat sein ganzes Leben lang gearbeitet, allerdings waren es nur Gelegenheitsjobs ohne jegliche Kranken- und Rentenversicherung. Er hat bis zu seinem frühen Tod für die Familie gesorgt.

Die Familie von Aurica strahlt trotz grosser Armut eine grosse Zuversicht aus.
Die zwei älteren Kinder Andrei und Diana nehmen am Online-Unterricht teil. Mit den Lehrern von Benjamin, Luca und Ovidiu hält die Mutter Kontakt und kann so ihnen die Hausaufgaben erteilen.

Das Gesamteinkommen beträgt etwa 300 Franken pro Monat und reicht nicht einmal aus, um Lebensmittel zu kaufen.

Die Familie lebt in zwei Zimmern in einem Holzhaus. Als Sanitäranlage dient lediglich eine Latrine, auch eine Küche gibt es nicht. Doch Aurica beschwert sich nicht: Sie kocht draussen auf einem alten Ofen.

Wir möchten dieser Familie mit einem neuen Ofen und Brennholz für den Winter helfen, da dies für die verwitwete Aurica die am schwersten zu beschaffenden Dinge sind. Sie benötigt langfristig Unterstützung mit Lebensmitteln und Kleidung sowie Material, um das Holzhaus zu verputzen und zu streichen.

Bitte helfen Sie dabei, den Betrag von 3 300 Franken für Aurica und ihre Kinder zusammenzutragen, damit ihnen über einen längeren Zeitraum geholfen werden kann.

Projekt Nr. 4014 – "Hilfe für Aurica"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Wann kommt unser Sohn zurück?
Die von Sorgen gezeichneten Eltern bangen um ihren Sohn.
ARMENIEN – Hayk Margaryan (70) ist vor etwa einem Jahr mit seiner Ehefrau Sveta (60) und seinem Sohn Narek (29) wieder nach Charentsavan gezogen. Die Familie hat eine Zeit lang in Russland gelebt, doch dann erbte Hayk die Wohnung seiner Eltern im armenischen Dorf Charentsavan, und beschloss, dorthin zurückzukehren.

Wenn man sich das gesamte Haus von aussen anschaut, unterscheidet sich Hayks Wohnung von allen anderen: Die Fenster sind heruntergekommen, die Scheiben zerbrochen. Doch auch die kalten, feuchten Räume konnten die Stimmung von Narek nicht trüben. Er hatte es sich zum Ziel gesetzt, die gesamte Wohnung zu renovieren und dafür fleissig zu arbeiten. Ihm machte es nichts aus, von morgens bis spät abends zu schuften, um Geld zu verdienen.

Die von Sorgen gezeichneten Eltern bangen um ihren Sohn.
Der schreckliche Krieg, der in Armenien ausgebrochen ist, hat die Träume und Ziele von Tausenden von Familien wie die von Margaryans zunichtegemacht. Am 29. Oktober wurde Narek ebenfalls zum Krieg eingezogen. Mittlerweile warten Hayk und Sveta seit 2 Monaten darauf, dass ihr Sohn sich kurz meldet und ihnen sagt, dass es ihm gut geht. Seit Tagen hungern sie und haben kein Geld, um Lebensmittel zu beschaffen. Ihr einziges Einkommen ist Hayks Rente in Höhe von 64 Franken, die nicht einmal für seine Medikamente reicht.

Sveta berichtete uns, dass sie kein Geld haben, um die Energiekosten zu bezahlen, sodass ihnen diesen Monat Gas und Strom abgestellt werden. Hayk kann seit seinem Gehirnschlag seinen rechten Arm und sein rechtes Bein nicht mehr bewegen und leidet unentwegt unter Schmerzen. Weinend erzählte er uns, dass er gerne gesund wäre und sich freuen würde, seinen Sohn in diesen schweren Zeiten an seiner Seite zu haben. Lassen Sie uns dieser Familie gemeinsam helfen, Geld für Lebensmittel und Energiekosten zusammenzutragen. Dazu würden wir im Haus gerne neue Fenster einsetzen.

Um die Margaryans zu unterstützen, benötigen wir 2 600 Franken. Wir freuen uns über jeden Beitrag!

Projekt Nr. 4015 – "Wärme schenken"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.



Flüchtlinge aus Bergkarabach erhalten Obdach, warme Decken und Esswaren
Armenien – Die Solidarität in der armenischen Bevölkerung ist gross. Die Not, welche durch den Krieg entstanden ist, übersteigt alle Ressourcen der Hilfsorganisationen und Behörden.

Die Spitäler sind überfüllt, die Versorgung ist knapp und die Hygiene lässt zu wünschen übrig. Die Zahl der infizierten Menschen durch das Coronavirus ist massiv angestiegen, auch der Winter steht vor der Tür. Die Menschen helfen einander wo sie nur können und versuchen mit allen Mitteln die Situation unter Kontrolle zu halten. Die Herausforderungen nehmen jedoch kein Ende.

Dank Ihrer Hilfe kann das Lager im „Leuchtturm“ aufgefüllt werden.
Wie wir helfen:
Mit unserem, im Frühjahr 2019 neu eingerichteten «Leuchtturm», hat Diaconia die nötige Infrastruktur, um den Bedürfnissen dieser Menschen entgegenzuwirken.

Unsere Arbeit beinhaltet folgende umfangreiche Schwerpunkte:
1. Medizinische Hilfe
2. Wärme im Winter
3. Verbesserung der Wohnsituation
4. Nahrungsmittelhilfe
5. Kinderbetreuung
6. Das Schenken von Nutztieren

Freiwillige beim Sortieren der Hilfsgüter.
Die Arbeit ist in der Zwischenzeit sehr gut angelaufen. In diesem Sommer durften wir eine neue Lagerhalle errichten, welche uns erlaubt, Esswaren, Kleider und andere Hilfsgüter zwischenzulagern. Dies bedeutet grade im neu entflammten Krieg einen grossen Segen.

Was wir benötigen:
Gemeinsam mit den zahlreichen freiwilligen Mitarbeitern aus der benachbarten christlichen Gemeinde erweitert unser Diaconia-Team das Hilfsangebot im „Leuchtturm“ für die zahlreichen Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet.

➔ Die Flüchtlinge aus Bergkarabach erhalten Erste Hilfe und psychologische Betreuung.
➔ Es wird für eine vorübergehende Unterbringung gesorgt.
➔ Es werden Betten, Kleider und Decken zur Verfügung gestellt.
➔ Die Familien erhalten Lebensmittelpakete und Hygieneartikel.
➔ In Zusammenarbeit mit den Behörden werden dauerhafte Lösungen für die Unterbringung der Hilfesuchenden ausgearbeitet.

Das gefüllte Lager hilft vielen Flüchtlingen in ihrer Not.
Damit wir diese wichtige Arbeit unter extremsten Bedingungen möglichst effizient unterstützen können, benötigen wir Ihre finanzielle Hilfe. Das Geld wird vor allem für die Betreuung ankommender Flüchtlinge, deren Unterbringung, Esswaren und warme Kleider verwendet.

Herzlichen Dank für Ihre tatkräftige Unterstützung.

Langzeitprojekt Nr. 3865 – "Leuchtturm / Charentsavan"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.



PDF dieser Ausgabe hier öffnen