DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
DIACONIA-REPORTs ARCHIV 
Ausgabe Nr. 02 | Februar 2021 | Erscheint monatlich | 41. Jhg.

EDITORIAL
DU BIST NICHT ALLEIN
Liebe Spenderin, lieber Spender

Trauer und Einsamkeit gehören heute zu den grössten Problemen der Menschen. Oft tritt beides zusammen auf, egal ob sie arm oder reich, bedeutend oder unbedeutend sind.

Immer mehr auf sich allein gestellte Menschen wenden sich mit der Bitte um materielle Hilfe und Beistand an unsere Mitarbeiter in den Einsatzländern. Sie verwenden bei den Besuchen Not leidender Familien viel Zeit, um ihnen in dieser Einsamkeit Trost und Hoffnung zu geben. Dies drücken sie oft auch durch Bibelverse wie diesen aus: „Du bist weder jetzt noch sonst irgendwann alleine, ganz gleich in welcher Situation du dich befindest. Der Herr ist mit dir und will dich nicht verlassen.“

„Der Herr geht vor uns her!“ Auch für das bereits angefangene Jahr 2021 gilt dieser Zuspruch, für mich, wie auch für Sie. Das wünsche ich Ihnen von Herzen.

Mit Ihrer treuen Unterstützung, liebe Spenderinnen und liebe Spender, sagen Sie zu einem dieser Menschen in unseren Ländern, Du bist nicht allein.

Herzlichen Dank für Ihre Treue.

Stephan Schneider
Stv. Geschäftsführer
Diaconia Internationale Hilfe

„Der HERR aber, der selber vor euch her geht, der wird mit dir sein und wird die Hand nicht abtun noch dich verlassen. Fürchte dich nicht und erschrick nicht.“
5. Mose 31,8
Ein warmes Zuhause und eine Kuh für Familie Babayan
Mit wenig viel bewirken
Armenien – Arevik Babayan (24) lebt zusammen mit ihrem Ehemann Armen (28) und den beiden Kindern Anna (3) und Marine (4) im Dorf Lernagog. Armen geht einer saisonalen Arbeitstätigkeit auf den Feldern nach, während sich Arevik um die Kinder kümmert.

Noch ist es kalt, doch das könnte sich bald ändern.
Das Haus, in dem die Familie lebt, ist noch nicht fertiggestellt: Es liegt noch eine Menge Arbeit an, denn es gibt keine ordentliche Küche, kein Bad und die anderen Räume befinden sich noch im Rohbau – sie sind kalt und feucht. Der Boden besteht aus Beton und die Kinder laufen den ganzen Tag auf diesem eiskalten Untergrund. Der junge Vater verdient mit seiner Arbeit nicht genug für seine Familie, was ihn sehr belastet. Areviks einziger Wunsch ist es, eine Kuh zu besitzen. Sie erzählte uns, dass ihre Kinder nur selten Milch und Joghurt bekommen. Sie wäre glücklich, wenn sie ihre Kinder mit Milchprodukten versorgen könnte, die sie ohne fremde Hilfe selber herstellen könnte. Mit dem Geld, das ihr Ehemann verdient, werden die Energiekosten für das Haus gedeckt. Wenn etwas Geld übrigbliebe, könnte die Familie Lebensmittel und Brennholz kaufen oder es für Renovierungsarbeiten verwenden.

Arevik macht sich Sorgen um die Ernährung ihrer Kinder.
Für diese Familie werden 1 800 Franken benötigt. Bitte helfen Sie, jeder Betrag ist willkommen!

Projekt Nr. 4019 – "Eine Kuh für Babayans"

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FAMILIE BOCSA AUS RUMÄNIEN BRAUCHT DRINGEND HILFE
Wenn Pflicht- und Verantwortungsbewusstsein nicht ausreichen...
Rumänien – Die kleine Eva ist erst 9 Monate alt und leidet momentan an einer Lungenentzündung was zu akuten Atemproblemen führt. Durch zu wenig Flüssigkeitsaufnahme kam es zu einer Dehydrierung und einem niedrigen Blutzuckerspiegel.

Die kleine, gut behütete Eva.
Ihre Eltern Maria (25) und Gheorghe Bocsa (35) sind verzweifelt, denn sie können nur knapp für Medikamente und regelmässige Arztbesuche aufkommen.

Zur Familie gehören noch zwei weitere Kinder: Delia (7) und der Bruder Tudor (3). Zu fünft leben sie in einem kleinen Haus, das aus nur einem Zimmer besteht.

Auf dem kalten Zementboden liegt ein Teppich, der ein wenig vor der Feuchtigkeit und Kälte schützt.

Die Familie freut sich auf die Fertigstellung des Zimmers.
Maria und Gheorghe haben die Schule nur sieben Jahre lang besucht. Der Familienvater ist als Gelegenheitsarbeiter tätig. Pflichtbewusst nimmt er jede Arbeit an, die er bekommen kann, doch leider reicht sein Einkommen nur für die medizinische Versorgung der kleinen Eva. Gheorghe hat es zwar geschafft, die Wände für ein zweites Zimmer hochzuziehen, jedoch mangelt es an finanziellen Mitteln für die Fertigstellung.

Wir möchten dem Hilferuf dieser Familie nachkommen und ihr die dringend benötigte Unterstützung zukommen lassen. Für die Fertigstellung des zweiten Zimmers fehlen Zement, Isoliermaterial und Holz für den Bodenbelag. Ausserdem werden ein Fenster und eine stabile Tür benötigt.

Wir würden Familie Bocsa liebend gerne auch einen neuen Ofen und Brennholz, für die kleine Eva Windeln und Milchpulver und für die Geschwister warme Kleidung und Schuhe zukommen lassen.

Mutter Maria sagt, dass das neue Zimmer einen Segen für die Familie und auch für die kleine Eva wäre.

Gerne unterstützen wir gemeinsam mit Ihnen Familie Bocsa. Mit dem Betrag von 3 600 Franken verhelfen wir ihr einen Schritt weiter.

Projekt Nr. 4020 – "Ein zweites Zimmer für Familie Bocsa"

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Die eigene kraft reicht nicht mehr aus
Hilfe durch den Winter. Familie Zakharyan hofft auf unsere Unterstützung
Armenien – Die Familie Zakharyan lebt in einer Baracke aus Blech in einem kleinen Dorf in der Nähe von Spitak. Die Eltern haben das verheerende Erdbeben am 7. Dezember 1988 miterlebt, welches ihnen damals den Boden unter den Füssen weggezogen hat.

Albert Zakharyan (44) lebt mit seiner Frau Ellis Hunanyan (45) und den beiden Kindern Emma (11) und Sargis (7) in dieser notdürftigen Unterkunft. Sargis und Emma besuchen die Schule und machen grosse Fortschritte. Aber aufgrund des Coronavirus wurde der Unterricht auf online umgestellt. Da sie keinen Computer besitzen, haben sie nicht die Möglichkeit, daran teilzunehmen.

In den vergangenen Jahren konnte Vater Albert seinen Lebensunterhalt durch das Graben von Brunnen verdienen. Die harte Arbeit hat jedoch ihre Spuren hinterlassen. Albert wurde bereits zwei Mal an der Leiste operiert, die Schmerzen sind jedoch geblieben. Er ist deshalb seit einem Jahr nicht mehr in der Lage, seiner Arbeit nachzugehen. Somit fehlt auch das Einkommen für den Lebensunterhalt. Ellis ist ebenfalls arbeitsunfähig, sie hat eine linksseitige Erkrankung des Nervensystems, wofür sie eine monatliche Rente von 50 Franken erhält. Zusätzlich bekommt die Familie eine staatliche Zulage von 60 Franken.

Ellis mit ihren Kindern in der kalten Stube.
Das Beschaffen des fehlenden Brennholzes für diesen Winter bereitet dem Vater grosse Sorgen. In den vergangenen Jahren war er immer selbst in der Lage, dieses Problem zu lösen, doch dieses Jahr hat er keine Ahnung, wie er seine Familie durch den strengen Winter bringen soll. Ellis bat Diaconia, ihnen nach Möglichkeit mit Lebensmitteln und Brennholz zu helfen. Während des Gesprächs erwähnte der kleine Sargis, dass er davon träumt, eine Trommel zu besitzen.

Gerne würden wir dieser Familie Brennholz und Lebensmittel für den Winter zur Verfügung stellen. Sargis würde sich sehr über eine Trommel freuen und mit einem Computer könnten die Kinder am Unterricht teilnehmen.

Mit 2 600 Franken würden wir Familie Zakharyan wesentlich entlasten.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

Projekt Nr. 4021 – "Unterstützung für Zakharyans"

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Neue Perspektive für Familie Brumaru
Einer Betrugsmasche zum Opfer gefallen: Familie Brumaru steht vor dem Nichts ...
Rumänien – Maria und Gheorge Brumaru haben grosse Angst, dass die ganze Familie nach Weihnachten auf der Strasse stehen wird und nirgendwo hingehen kann.

Maria hofft auf ein sicheres Zuhause.
Auch wenn ihre vier Kinder Gabriel (19), Vasile (18), Laurențiu (16) und Maria (15), nicht mehr so klein sind, bereitet die jetzige Situation den Eltern Kopfzerbrechen.

Vor einiger Zeit wurde Gheorghe von seinem Chef hintergangen. Er versprach Gheorghe ein Grundstück für 6 500 Franken in einer schönen Gegend. Gheorghe verkaufte sein kleines Haus und übergab seinem Chef vertrauensvoll das Geld. Er ahnte nicht, worauf er sich da eingelassen hatte: Das Grundstück hat er bis heute nicht zu sehen bekommen, Georghe und seine Familie stehen nun ohne Haus und ohne Geld da.

Hier entsteht bald eine neue Überbauung.
Einige Bewohner des Dorfes überliessen ihnen vorübergehend für einige Monate ein Zimmer in einer ehemaligen grossen Mühle. Da der Hof nun einer Überbauung Platz machen muss, ist die Familie gezwungen, baldmöglichst wieder auszuziehen.

Das sind schlechte Aussichten. Gheorghe und seine Söhne nehmen jeden Gelegenheitsjob an, aber das reicht nur knapp für das Essen.

Einige ihrer Personalausweise sind abgelaufen, aber ohne gültige Wohnadresse bekommen sie keine neuen Papiere und ohne Papiere keine feste Arbeit.

Wir würden den Brumarus gerne helfen, indem wir ein Jahr lang für die Miete einer Wohnung aufkommen. So können sie die Erneuerung der Personalausweise beantragen und haben damit die Chance auf eine feste Arbeit. Auch Lebensmittel und Kleidung wären ein Segen für die Familie.

Mit dem Betrag von nur 3 000 Franken (250 Franken monatlich) hätte die Familie wieder eine positive Zukunft vor Augen und ein Dach über dem Kopf.

Projekt Nr. 4022 – "Eine Zukunft für Familie Brumaru"

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Eine Mahlzeit für Kinder
Kinder sind Leben, Kinder sind unsere Zukunft
Rumänien – Tragischerweise leiden in Rumänien zu viele Kinder unter unvorstellbaren Existenznöten.

Gesunde Nahrung bedeutet besseres Leben.
Es gibt Kinder, die nicht zur Schule gehen, weil sie hungrig sind, keine Kleider haben oder die benötigten Schul-utensilien fehlen. Aufgrund des Mangels an Nahrungsmitteln zeigen sich bei diesen Kindern Aufmerksamkeitsdefizite, Gedächtnisstörungen sowie Lernschwierigkeiten. Kurzum: Ohne gesundes Essen können die Kinder keine Leistungen in der Schule erbringen. Aus ihnen werden folglich Erwachsene ohne Schulbildung und mit geringen Chancen je einmal eine Arbeit finden zu können. Diese wiederum gründen Familien, in denen sich die Probleme Generation für Generation wiederholen. Fehlende vitaminreiche Nahrung ist deshalb heute noch ein wichtiger Aspekt, warum es zahlreiche solche bedürftige Familien gibt.

Immer wieder begegnen wir bei der Übergabe unserer Hilfsmittel bedürftigen Kindern wie z.B. Samir, welche weder durch eine Patenschaft noch durch ein Projekt Unterstützung erhalten.

Verhelfen Sie Kindern wie Samir zu einem besseren Leben. Seine Geschichte steht stellvertretend für die Geschichte von Hunderttausenden anderer Kinder in Rumänien. Samir lebt mit 4 weiteren Geschwistern und seinen Eltern in einer Einzimmerwohnung am Stadtrand einer Grossstadt in Rumänien. Dadurch, dass die Eltern keine Bildung haben, ist die finanzielle Lage schwierig. Sie haben oftmals zu wenig Lebensmittel im Haus.

Schenken wir Kindern wie diesem Hoffnung und ein Lächeln.
Die Pandemiekrise hat die Situation zusätzlich verschlechtert. Weiteren 1,38 Millionen Kindern geht es gleich wie Samir. Die Gefahr ist gross, in die Armutsfalle zu tappen. Bereits mehr als 700 000 Kinder leben derzeit in extremer Armut. Sie können mithelfen, dass diese Kinder jeden Tag eine Mahlzeit auf dem Tisch haben.

Mit dem Projekt „Eine Mahlzeit für Kinder“ möchten wir armen Familien helfen, ihre Zukunft in eine andere Bahn zu lenken. Wir möchten diese Hungerkette durchbrechen und Kindern eine hoffnungsvolle Zukunft schenken.

Dürfen wir Sie bitten, dieses Vorhaben finanziell zu unterstützen?

Projekt Nr. 4023 – "Eine Mahlzeit für Kinder"

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Sie haben auch die Möglichkeit, mittels einer Kinderpatenschaft effizient und zukunftsorientiert zu helfen. Aus diesem Grund weisen wir auch auf unser Patenschaftsseite hin.

Ein sicheres Zuhause für Familie Avetisyan
Der Familienvater kriegsverwundet, die Kinder hungrig: Anush braucht dringend unsere Hilfe
Armenien – Familie Avetisyan kommt aus dem Dorf Lernagog in der Region Armavir. Sie hat sich hilfesuchend an Diaconia gewandt, denn sie benötigt dringend unsere Unterstützung.

Ein sicheres Zuhause für Familie Avetisyan.
Die Mutter der Familie, Anush Avetisyan (42), ist verzweifelt und weiss nicht mehr weiter. Sie hat sechs Kinder: Hambarcum (16), Avetis (12), Aharon (10), Eva (6), Michael (3) und den neugeborenen Nelson (2 Monat alt). Armenak (52) ist Soldat und in den Krieg gezogen. Er hat seine Kinder, seine Frau und seine Mutter Victoria (76), die lange Zeit bettlägerig war, zurückgelassen.

Bis zum 22. November wusste die Familie nicht, ob er noch lebt. Der Familienvater wurde im Krieg verwundet und ist nun behindert mit einer Invalidität zweiten Grades. Trotzdem dient er immer noch für sein Vaterland.

Armenak (rechts) beim 2-wöchigen Besuch seiner Familie.
Die Familie lebt ständig in Angst, weil ihr Haus jederzeit einstürzen könnte: Ein leichtes Erdbeben reicht, um es in sich zusammenfallen zu lassen. Die Wände des Hauses weisen aufgrund der Feuchtigkeit tiefe Risse auf, die Decke hat nachgegeben. Es ist kaum zu glauben und erschreckend, dass die Avetisyans ihre Kinder in diesem Haus grossziehen müssen. Anush leidet an einer Neurose und ist sehr erschöpft, weil niemand in der Familie arbeitet und ihr Mann immer noch in der Armee dient.

Auch während unseres Besuches war die Familienmutter nicht in der Lage, uns in die Augen zu schauen. Sie starrte die ganze Zeit über vor sich hin, während sie uns von ihren Sorgen und Schwierigkeiten erzählte. Die Kinder wissen nicht, was es heisst, neue Kleidung zu tragen und es mangelt an Lebensmitteln. Die Nachbarn versorgen die Familie mit Essen und helfen, wo sie nur können. Die Kinder wünschen sich einfach nur normale Lebensumstände.

Ein sicheres Haus, Lebensmittel und Kleidung würden der ganzen Familie Hoffnung für die Zukunft geben. Es wäre schön, wenn ihr Traum eines Tages in Erfüllung geht …

Um Familie Avetisyan zu helfen, benötigen wir 3 200 Franken. Wir freuen uns auf Ihre Hilfe!

Projekt Nr. 4024 – "Lebensmittel und Baumaterial"

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Winterhilfe für Familie Anghel
Zeigen wir Nächstenliebe
Rumänien – Marius Anghel (23), seiner Frau Cătălina (20) und ihren drei Kindern Daniel (3), Marco (2) und Denis 7 Monate alt, steht ein harter und langer Winter bevor.

Catalina und ihre Kinder finden gemeinsam Wärme im Bett.
Die Familie lebt in grosser Armut. Cătălina kommt aus einer sehr armen Familie, sie hat 8 Geschwister und konnte nur 4 Jahre lang die Schule besuchen. Trotz allem versucht sie Freude auszustrahlen. Sie hat in der Wohnung ein paar Schneeflocken an die Wand gemalt, in der Hoffnung, die Kinder damit aufzuheitern.

Die Mutter sorgt für eine freundliche Stimmung im Haus.
Marius hat die Schule sogar 7 Jahre besucht, doch das reicht nicht, um eine ordentliche Arbeit zu finden. Er nimmt alle erdenklichen Gelegenheitsarbeiten an, um die Familie durchzubringen, doch die finanzielle Situation ist prekär. Mit eisernem Willen und hartem Einsatz schafft es die Familie gerade eben, das Geld für die Miete aufzubringen, doch der Kampf ist unvorstellbar. Es fehlt an Windeln und Milchpulver für die Kinder. Für Kleidung reicht das Geld nicht. Ein kleiner Lichtblick sind liebe Nachbarn, die den Anghels das ein oder andere Kleidungsstück schenken.

Die kalte Jahreszeit ist besonders hart: Der Ofen der Familie ist alt und produziert kaum Wärme. Zudem raucht er so stark, dass die Luft im Haus nahezu unerträglich und ungesund für alle ist.

Wir würden dieser jungen Familie gerne durch den Winter helfen. Dazu benötigen wir einen neuen Ofen und Brennholz, Lebensmittel, sowie Windeln für die Kinder. Ausserdem würden wir gerne etwas zur Miete beisteuern, um die Familie zu entlasten. Wir freuen uns, wenn Sie unser Vorhaben unterstützen.

Für Familie Anghel wird ein Betrag von 2 900 Franken benötigt. Gemeinsam schaffen wir es bestimmt, diesen wunderbaren Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern!

Projekt Nr. 4025 – "Wärme für Familie Anghel"

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Trotz SchicksalsschlägeN glaube nicht verloren
Wenn die einzige Hoffnung auf Gottes Güte ruht …
ARMENIEN – Vor einigen Tagen haben wir eine Familie besucht, die seit vielen Jahren auf Gottes Güte hofft. Die Mutter der Familie, Hayastan Grigoryan (39), bat uns um Hilfe.

Das Badezimmer bedarf einer dringenden Renovierung.
Sie ist Hausfrau und lebt gemeinsam mit ihrem Ehemann Khoren (46) und den fünf Kindern Arevik (17), Satenik (15), Arshaluys (13), Benik (10) und Narek (4) in der Stadt Armavir. Ausser Narek gehen alle Kinder zur Schule. Diese Familie musste zahlreiche Schicksalsschläge erleiden und sich schweren Prüfungen unterziehen, dennoch hat sie ihren Glauben an Gott nie verloren und hofft, dass sie eines Tages mit Gottes Hilfe ihre Lebensumstände verbessern kann. Narek, das Nesthäkchen der Familie, kam mit der sogenannten „Hirschsprung-Krankheit“ (Darmerkrankung) zur Welt. Der Junge hat sich bereits zwei Operationen unterzogen und wird nun auf den dritten Eingriff vorbereitet. Er ist trotzdem ein wahrer Sonnenschein: Er gibt seiner Familie unglaublich viel Kraft. Seine Eltern und Geschwister sind froh, ihn zu haben. Narek versteht schon viel und versucht, seiner Familie Hoffnung zu machen. Während des Gesprächs erzählte uns der Junge, dass er davon träumt, leckere Sachen zu essen. Er muss eine Spezialdiät befolgen, die viele Lebensmittel verbietet, da sie bei ihm starke Schmerzen auslösen.

Ein warmes Wohnzimmer macht alles gemütlicher.
Nareks Geschwister kümmern sich sehr fürsorglich um ihn und streiten sich jeden Tag darum, wer die Nacht bei ihm verbringen darf. Die Eltern sind stolz auf ihre grossherzigen Kinder, welche sie mit Würde erzogen haben. Hayastans Ehemann war viele Jahre lang als Soldat in der Armee tätig. Mittlerweile kann er wegen seiner gesundheitlichen Probleme schon länger nicht mehr arbeiten. Auch Hayastan leidet an schwerwiegenden gesundheitlichen Einschränkungen. Sie wurde aufgrund eines gefährlichen Blutgerinnsels in den Beinen operiert. Das einzige Einkommen dieser Grossfamilie ist das Kindergeld von monatlich 104 Franken. Die Probleme sind so zahlreich, dass das Geld vorne und hinten nicht reicht. Hayastan und Khoren schämen sich, über all ihre Schwierigkeiten und Sorgen zu berichten. Das Bad und die Toilette sind in einem desolaten Zustand, was der Familie grosse Probleme bereitet. Hinzu kommt die Beheizung des Hauses. Im kalten Winter benötigt die Familie Brennholz, das sie sich allein mit dem Kindergeld, das sie bekommt, nicht leisten kann. Die Familie hat nur den einen Wunsch von einer Toilette und einem Bad, welche sich in einem guten Zustand befinden.

Gerne würden wir gemeinsam für Familie Grigoryan einstehen und die für den Umbau des Badezimmers und für Brennholz notwendigen Mittel von 3 200 Franken aufbringen. Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe!

Projekt Nr. 4026 – "Bad für Grigoryans"

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Wir möchten sorglos und glücklich leben …
Mit unserer Hilfe haben die Kinder Hoffnung auf Schulbildung
ARMENIEN – Marine Hovsepyan (32) hat die Hoffnung komplett aufgegeben und sich hilfesuchend an uns gewandt.

Sie lebt mit ihrem Ehemann Virab (34), den Töchtern Mariam (10) und Ani (9) sowie dem kleinen Sohn Tigran (6) in Metsamor, einem Ort in der Region Armavir. Bereits schon vor ihrem Umzug dorthin musste die Familie harte Schicksalsschläge erleiden. Dadurch, dass sie andauernd von Haus zu Haus ziehen musste, stand die Familie unter grossem psychischem Druck: Auch heute sieht man kein einziges Lächeln auf ihrem Gesicht. Die Kinder haben wenig Zukunftsperspektive und oft nicht einmal Lust, miteinander zu spielen. Sie verbringen in der kalten Zeit den ganzen Tag im baufälligen Haus. Marines Ehemann arbeitet gelegentlich als Hilfsarbeiter.

Er betätigt sich in der Landwirtschaft und tut alles, was er kann, um ein wenig Geld zu verdienen. Marine und Virab sind seit 2009 miteinander verheiratet. In dieser Zeit haben sie nur wenige glückliche und unbeschwerte Tage zusammen erleben dürfen. Marine träumt davon, mit ihren Kindern und ihrem Ehemann das Gefühl von Glück verspüren zu dürfen. Mittlerweile leben die Hovsepyans seit einem Jahr in diesem Haus, für das sie eine Miete von 40 Franken zahlen. Es ist nicht beheizt und hat kein Badezimmer. Deshalb wenden sie sich an hilfsbereite Nachbarn, um deren Bad zu benutzen.

Wir möchten sorglos und glücklich leben …
Die Kinder können aufgrund von fehlender Kleidung und Mangel an Schulutensilien nicht zur Schule gehen. Die Familie bezieht Kindergeld in Höhe von 68 Franken, von denen der Grossteil für die Miete aufgewendet wird. Ani, die jüngere Tochter der Hovsepyans, leidet an einer vererbten Krankheit.

Jeden Tag bittet sie Gott von ihren Schmerzen befreit zu werden. Das Mädchen ist sehr erschöpft und in einem schlechten psychischen Zustand. Wir konnten es nur mit Mühe und Not dazu überreden, für das Foto aufzustehen. Ani wünscht sich so sehr eine sorgenfreie Kindheit wie alle anderen Kinder. Sie möchte nicht mehr an ihre Schmerzen denken, sondern einfach nur glücklich leben.

Die Familie benötigt dringend Lebensmittel, Kleider, Schulmaterial, Heizmaterial, medizinische Hilfe für Ani und nach Möglichkeit Hilfe bei der Zahlung der Miete. Dank Ihrer Hilfe haben die Kinder auch die Möglichkeit, die Schule zu besuchen.

Für Familie Hovsepyan werden 2 400 Franken benötigt. Wir danken Ihnen von Herzen für Ihre Hilfe!

Projekt Nr. 4027 – "Familienhilfe Hovsepyan"

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Drei freie Wünsche für Familie Tișcă
Bedenkliche Lebensumstände
Rumänien – Marian und Emanuela Tișcă haben 3 Kinder: Marian jr. (11), Florin (8) und Nicolas (4). Florin leidet an einer geistigen Behinderung und fordert die Familie mit seinem Temperament ordentlich heraus.

Renovierungsbedürftiger Raum.
Teilweise richtet er im Haus sogar grossen Schaden an. Sein älterer Bruder Marian geht in die 4. Klasse, Florin in die zweite. Beide bleiben momentan zu Hause und nutzen das Tablet, das sie von der Schule bekommen haben, für den Online-Unterricht. Leider hat Florin dieses Tablet bei einem aggressiven Anfall beschädigt. Die Familie muss nun gemäss der Schulbehörde Schadenersatz leisten.

Der fröhliche kleine Nicolas.
Mit dem Lohn, den Vater Marian mit seinen Gelegenheitsjobs verdient, ist dies ein hoffnungsloses Unterfangen. Die finanziellen Mittel reichen gerade einmal für die Lebensmittelkosten. Das Brennholz für die kalten Wintertage besorgt sich die Familie grösstenteils im Wald. Sie lebt sehr sparsam und gibt sich mit dem Minimum zufrieden.

Familie Tișcă hat drei grosse Wünsche: Sie möchte den kalten Fussboden, der nur mit ein paar Teppichresten abgedeckt ist, renovieren und das angefangene Badezimmer fertig verputzen und streichen. Ausserdem braucht Florin eine neue Brille.

Gerne wollen wir Familie Tișcă dazu noch mit Lebensmitteln und Brennholz unterstützen und das Tablet reparieren lassen.

Mit dem Betrag von 3 400 Franken können wir der Familie helfen, diesen Winter in einer warmen Stube zu verbringen, und ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

Projekt Nr. 4028 – "Drei Wünsche für Tișcă’s"

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Diabetes macht Familie Mondoc schwer zu schaffen
Selbstständigkeit schenken
Rumänien – Sorin (49) ist den Mitarbeitern von Diaconia Braşov bekannt, weil er früher bei der städtischen Müllabfuhr arbeitete und wöchentlich bei Diaconia die Müllcontainer leerte.

Für Aurelia wird alles zuviel.
Sorin und seine Frau Aurelia (50) leben im Dorf Zizin, das 17 km von Braşov entfernt liegt. Sie haben 5 Kinder und 10 Enkelkinder.

Vor sechs Jahren mussten Sorin aufgrund seiner Diabeteserkrankung zwei Zehen des rechten Fusses amputiert werden. Er arbeitete jedoch bis vor Kurzem weiterhin bei der Müllabfuhr. Im Oktober 2020 folgte dann der nächste Schicksalsschlag: Sorins linker Unterschenkel musste ebenfalls amputiert werden. Da er 16 Jahre in derselben Firma arbeitete, bekommt er heute eine Gesundheitsrente von monatlich 150 Franken, die gerade einmal für Lebensmittel reichen.

Sorin würde lieber arbeiten als im Bett zu liegen.
Die meiste Zeit verbringt Sorin mit Rückenschmerzen im Bett. Seine Ehefrau hilft ihm täglich mit einer kleinen Plastikschüssel bei der Morgentoilette. Vor zwei Wochen ging Aurelia mit einem ihrer Enkelkinder in den Wald. Dort stürzte sie, verletzte sich sehr schwer am Kopf und brach sich zwei Rippen. Für Aurelia ist es in ihrem schlechten körperlichen Zustand sehr schwierig geworden, sich um ihren Ehemann zu kümmern.

Eine kleine Toilette mit einer Dusche wäre ein grosser Traum für die Familie. Sorin könnte sich dann selbstständig waschen. Ausserdem braucht der Familienvater eine Prothese für sein amputiertes Bein, sodass er sich wieder bewegen kann und seine Rückenschmerzen zurückgehen. Brennholz wird ebenfalls dringend benötigt.

Mit einem Betrag von 3 900 Franken entlasten wir diese Familie in ihrem Alltag.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 4029 – "Badezimmer für Familie Mondoc"

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Situation IN Armenien
Bericht
Armenien – Im Moment ist es schwierig die Situation in Armenien zu beschreiben. Vieles ist nicht gelöst und unklar, was aber mit Sicherheit gesagt werden kann ist, dass die Lage in und um Armenien tragisch und unendlich traurig ist.

Am 9. November 2020 ist ein Waffenstillstandsabkommen zwischen Armenien und Aserbaidschan vom Präsidenten Aserbaidschans, vom Premierminister Armeniens und dem Präsidenten Russlands unterschrieben worden. Laut diesem Abkommen wurden 7 Gebiete von Bergkarabach Aserbaidschan zugeteilt. Diese Gebiete wurden im letzten Krieg 1992-1994 von Armenien erobert.

Die Region um Bergkarabach ist für die Existenz von Armenien strategisch sehr wichtig, da sie geographisch gut gelegen ist. Sie galt bisher als Sicherheitszone. Im neu unterzeichneten Abkommen soll zu Gunsten Aserbaid-schans in Zukunft ein 5 km breiter Korridor quer durch Armenien, Bergkarabach mit der aserbaidschanischen Enklave Nachidshevan (süd-westlich von Armenien) verbunden werden.

Gegenwärtig sind in der Krisenregion offiziell 2000 russische Friedenssoldaten stationiert worden. Sie sollen für die nächsten fünf Jahre die Sicherheit von armenischen Bewohnern in Bergkarabach gewährleisten. Der Austausch der gefallenen Soldaten wird von Seiten Aserbaidschans immer wieder verhindert. Es werden noch Hunderte von Soldaten als vermisst gemeldet.

Dadurch kann im Moment nicht genau ermittelt werden wie viele Opfer zu beklagen sind. Die Zahl der gefallenen armenischen Soldaten wird auf 3 000 - 5 000 geschätzt.

Einige der fast 80 000 Flüchtlingen aus dem Kriegsgebiet konnten in der Zwischenzeit wieder in die Hauptstadt Stepanakert zurückkehren. Die russischen Soldaten vermitteln ihnen durch ihre Präsenz Sicherheit und Schutz. Viele Flüchtlinge werden aber wohl nie mehr in ihre Heimat zurückkehren. In Armenien laufen Programme für deren Unterbringung in das Landesinnere.

Die politische Situation im Land ist sehr undurchsichtig und wirr. Eine Koalition von 17 Parteien verlangt den Rücktritt des amtierenden Premierministers Pashinyan. Täglich werden Demonstrationen organisiert und im Internet widersprüchliche Informationen verbreitet. Die Stimmung in der Bevölkerung ist sehr unterschiedlich. Viele Menschen, darunter auch Soldaten, unterstützen Präsident Pashinyan, weil durch diesen Vertrag wenigstens das Töten ein Ende gefunden hat. Andere wiederum werfen Pashinyan Verrat gegen seine Heimat und den daraus resultierenden Verlust armenischen Gebietes vor. Diese gehen unter der Führung oben erwähnter Koalition jeden Tag auf die Strasse und verlangen seinen Rücktritt.

Der Dollar-Kurs ist in dieser Zeit in die Höhe gesprungen und steigt weiter an, wodurch der Lebensunterhalt jeden Tag teurer wird. Die Corona-Pandemie hat auch in Armenien keine Pause gemacht. Das Virus wütet nebst allen erwähnten Nöten und Konflikten weiter.

Diaconia Internationale Hilfe konnte in den vergangenen Monaten im „Leuchtturm“ in Charentsavan tatkräftig Hilfe leisten. Flüchtlinge erhielten Hilfspakete und Bedürftige wurden mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln eingedeckt. Dank unseren zahlreichen Patenschaften wurde vielen Familien in dieser schweren Zeit mit den monatlichen Lebensmittepaketen die Existenz gesichert.

Narine Sahakyan,
Patenschaftsverantwortliche

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