DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 03 | März 2018 | Erscheint monatlich | 38. Jhg.
Medizinische Hilfe für Mateis Herz
Matei (2 Monate) wurde mit einem Herzfehler geboren und benötigt ärztliche Behandlung
RUMÄNIEN – Die Umstände der Familie Pavel sind hart, es fehlt ihr an allem. Vor zwei Monaten wurde der kleine Matei mit einem Herzfehler geboren. Die Eltern möchten ihn so gerne im Spital untersuchen und eventuell behandeln lassen, doch dazu haben sie kein Geld.

Medizinische Hilfe für Mateis Herz.
Darius (23) und Alexandra (20) sind zwei junge Eltern aus dem Dorf Augustin, ca. 50 km entfernt von Braşov. Sie haben 2 Kinder, ein 2-jähriges Mädchen Madalina und einen Jungen, der Matei heisst und zwei Monate alt ist. Das erste, was einem auffällt, wenn man den kleinen, dunklen Raum betritt, den sie ihr Zuhause nennen, ist das improvisierte Baby-Bettchen. Es ist eine alte Plastikwanne, welche an der Decke aufgehängt ist. Hier schläft der kleine Matei. Direkt unter diesem improvisierten Babybett befindet sich auch das Bett der Familie, das auf Backsteinen steht. Aus Platzgründen besteht das Inventar aus diesen wenigen Möbeln.

Die Sorgen der Mutter sind in ihrem Gesicht zu lesen.
Darius ist verzweifelt und fühlt sich machtlos in dieser ausweglosen Situation und der bitteren Armut. Er möchte so gerne die Lebensumstände seiner Familie verbessern, aber überall hat er mit Schwierigkeiten zu kämpfen.
Seine Eltern schickten ihn nicht in die Schule. Er kann weder lesen noch schreiben. Unglücklicherweise hat er auch noch Probleme mit den Augen. Eine Stelle zu finden ist für ihn ein Ding der Unmöglichkeit. Er bemüht sich sowohl in der Stadt als auch in Augustin erfolglos um einen Job. Oft wird er wegen seinen Augen-Problemen abgelehnt.
Wenn Darius für ein paar Tage Gelegenheitsarbeiten erledigen kann und dadurch ein bisschen Geld in der Hand hat, stellt sich ihm die schwierige Frage: „ Was soll ich für die Familie zuerst kaufen? Es braucht Windeln, es braucht Milch für Matei, es braucht Essen für die ganze Familie.“
In den Bergdörfern rund um Braşov ist es kalt, oft bis weit in den Frühling hinein. Der Ofen, welcher der Familie Wärme spendet, ist aber nur ausgeliehen und muss bald zurückgegeben werden.
Das Haus ist sehr schlecht isoliert. Durch die Ritzen und undichten Fenster kommt die Kälte ins Haus.

Wir haben nur uns!
Als ob all diese Schwierigkeiten nicht genug wären, wurde der kleine Matei mit einem Herzfehler geboren. Die Ärzte empfahlen der Familie, den Säugling für gründliche Abklärungen ins Spital zu bringen. Das Ehepaar kann sich jedoch nicht einmal die Fahrt ins Krankenhaus leisten. Die Ärzte geben den Eltern keine Unterstützung, wenn sie merken, dass kein Geld für die Behandlung vorhanden ist. Oft sterben Kinder, weil ihr Schicksal die Ärzte nicht interessiert.
Wir möchten die Familie mit Nahrungsmitteln, Milch und Windeln unterstützen. Ein neuer Ofen wäre ein grosser Segen für sie. Wir wünschen uns von Herzen, Matei helfen zu können, indem wir den Transport ins Krankenhaus sowie eine eventuelle Behandlung bezahlen.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Projekt Nr. 3476 – "Medizinische Hilfe für Matei"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Kleine Anfänge mit grosser Auswirkung
Arme Kinder dürfen lernen und werden ein Licht für ihre Mitschüler
Indien – Was ist schöner, als am Morgen eine Schar von Kindern in die Schule laufen zu sehen, alle mit bunten Kleidern und Schulsäcken?! Es ist wunderschön zu sehen, dass Ihre Unterstützung genau dieses Bild von fröhlichen Schulkindern im fernen und armen Indien ermöglicht.

Es ist ergreifend zu sehen, wie Schweizer Kinder auf etwas verzichten, um für andere Kinder spenden zu können. Kinder, die in Armut und Not leben, ohne etwas dagegen tun zu können. Auch ihre Eltern können wenig gegen diese Armut ausrichten. Sie brauchen Hilfe von anderen Menschen. Menschen wie wir. Mit unserer Unterstützung können diese Familien, vor allem die Kinder, einen anderen Lebensweg einschlagen.
Schon fast 90 Kinder haben sich für die Schule und die Hilfe, die unsere Tagesstätte anbietet, entschieden. Seit November letzten Jahres dürfen auch Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klasse die Tagesstätte besuchen. Dies ist ein grosser Segen für sie. Sie bekommen die teuren Bücher sowie die nötigen Schulmaterialien geschenkt. Sie erhalten Hilfe beim Erledigen der Hausaufgaben und Vorbereiten der Prüfungen. Normalerweise verlassen die Kinder aus armen Familien die Schule schon früher, weil das Geld und auch die Unterstützung beim Lernen fehlen. Die 37 neu aufgenommenen Jugendlichen können sich jetzt voll auf das Lernen konzentrieren, ohne sich sorgen zu müssen, ob das Geld ihrer Familien auch nächsten Monat für die Schulkosten reicht.

Kleine Anfänge mit grosser Auswirkung.
Es ist auch in Indien nicht einfach, den Glauben weiter zu geben. Gegen Worte sind die Menschen oft immun, sie hören nicht, was die Christen ihnen sagen wollen. Wenn sie aber Dutzende arme und ehemals vernachlässigte Kinder sehen, fröhlich und in sauberen und schönen Kleidern, wird die Neugier der Menschen geweckt. Wenn sie sehen, dass diese Kinder Schulbücher besitzen und im Unterricht besser mitkommen, weil die christlichen Lehrer Liebe, Zeit und Energie in sie investieren – dann ist dies ein Zeugnis, das keine Worte braucht. Ein Zeugnis, das nicht so einfach ignoriert werden kann.
Wir sind stolz und glücklich, in die höheren Klassen gehen zu können.
In der Tagesstätte Hrudai haben die Kinder am Samstag und Sonntag einen geistlichen und gemeinschaftsfördernden Programmteil. Sie lernen die Bibel kennen, sie singen und spielen miteinander. Wir möchten ihnen in den Monaten April/Mai die Möglichkeit geben, an einem christlichen Lager teilzunehmen. Dieses Lager und die Wochenenden ermutigen sie, die anderen in Liebe anzunehmen und Freunde für sich und für den Glauben zu gewinnen. Sie lernen, wie sie mit ihren Mitschülern, die andere Religionen, wie Hinduismus, Islam oder Buddhismus praktizieren, in Liebe umgehen können.
Bitte helfen Sie mit, die Löhne für die Lehrpersonen, die auch am Wochenende arbeiten, sowie die Lagerkosten zu bezahlen.

Langzeitprojekt Nr. 7004 – "Tagesstätte Hrudai"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Der Tod ihres Pferdes stürzt Familie Brumar in die Armut
RUMÄNIEN – „Unser Pferd hat viele Jahre lang unser Überleben gesichert und uns Nahrung und ein bescheidenes Einkommen verschafft. Mit seinem Tod ist auch unsere Hoffnung auf eine bessere Zukunft gestorben.“

Ionatan (34) und Rozalia (27) haben 5 Kinder: Silviu (11), Gheorghe (10), Alexandru (7), Maria (5) und Sonia (3). Der Familienvater will für seine Familie sorgen und versucht mit allen Kräften, Geld zu verdienen. Die Familie Brumar hat schon einiges hinter sich. Jahrelang hatte sie kein Haus über dem Kopf und viele Nächte schlief sie unter freiem Himmel. Ionatan und Rozalia können beide weder lesen noch schreiben. Doch sie können und wollen hart arbeiten, um ihre Familie zu ernähren.

Der Tod ihres Pferdes stürzt Familie Brumar
in die Armut.
Sie konnten sich ein 22 Quadratmeter grosses Häuschen bauen. Man kann zwar darin hausen, von wohnen kann jedoch nicht die Rede sein. Sobald es regnet, ist die ganze Zufahrt bis zum Haus ein einziger Sumpf. Rund um das improvisierte Häuschen sieht man das offene Feld.
Ionatan wünscht sich von ganzem Herzen, für seine Familie ein zweites Zimmer anbauen zu können. Zusätzlich möchte er einen Zaun rund um das Anwesen ziehen, damit sie Gemüse anbauen und Tiere züchten können.

Familie Brumar benötigt unbedingt ein regelmässiges Einkommen.
Für ein einigermassen konstantes Lebenseinkommen der Familie sorgte bis vor kurzem ihr Pferd, mit dem Ionatan verschiedenste Arbeiten für andere Leute erledigen konnte. Vor zwei Monaten starb dieses Pferd und damit auch die Verdienstmöglichkeit der Familie. Geblieben ist nur der Fuhrwagen, der unbenutzt im Hof steht. Alexandru fragt immer wieder: „Papa, wann bekommen wir ein neues Pferd?“ Ionatan bleibt seinem Sohn die Antwort schuldig. Er weiss, dass sie sich unmöglich ein neues Pferd leisten können.
Täglich muss die Familie ums Überleben kämpfen. Jeder Tag bringt die bange Frage mit sich, ob es Essen gibt und ob das Holz zum Kochen und Heizen für die Familie reicht. Der Familienvater ist so verzweifelt und am Ende seiner Kraft, dass er sagt: „Der, der die Familie über Jahre ernährte, ist gestorben“. Und damit meint er das Pferd.
Diese Familie braucht ein zweites Zimmer. Dazu die Möglichkeit, sich einen Garten anzulegen, um Gemüse anzubauen. Dies geht jedoch nur, wenn ihr Land mit einem Zaun geschützt ist. Und der Traum der ganzen Familie, das, was sie schmerzlich vermisst, ist ein Pferd. Mit dessen Hilfe könnte Ionatan in den schneefreien Monaten Geld für seine Familie verdienen.
Wir möchten dieser Familie helfen, ihre Existenz selbstständig zu sichern. Die 5 Kinder könnten ihre Energie und Zeit für die Schule und Ausbildung einsetzen. Sie müssten nicht mehr versuchen, etwas zum Überleben der Familie beizutragen. Sie würden nicht mehr in ständiger Sorge leben, ob das Essen für den nächsten Tag reicht.
Für Ihre Hilfe danken wir Ihnen herzlich.

Projekt Nr. 3477 – "Existenzsicherung für Familie Brumar"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Ohne Arbeit fehlt das Geld an allen Ecken und EndeN
RUMÄNIEN – „Ich wünsche mir so sehr, eine Arbeit zu finden, um meine Familie ernähren zu können. Meine Frau erwartet unser 3. Kind, aber wir hungern und frieren jetzt schon. Ich mache mir grosse Sorgen um unsere Zukunft.“

Tiberiu und Geanina Covaci sind ein junges Elternpaar aus einem Dorf nahe Braşov. Sie haben 2 Kinder, Damian (5) und Genica (2). Das dritte Kind ist unterwegs.

Ein Hauch von Lächeln, auch wenn man nicht weiss wie weiter.
Beide Eltern kommen aus sehr armen Familien. So wie viele junge Menschen aus ihrer Generation konnten sie nur die ersten 4 Schulklassen besuchen. Ihre Eltern haben sie zur Arbeit mitgenommen. Sie arbeiteten damals auf einer grossen, staatlichen Farm.
Ohne Schulabschluss und ohne jegliche Ausbildung haben sie kaum eine Chance, eine Arbeitsstelle zu finden. Sie geben ihr Bestes, aber ihr Leben gleicht eher einem Überlebenskampf als dem Aufbau einer Existenz für die Zukunft ihrer Kinder.
Die Familie wohnt in einem kleinen Zimmer, das der Mutter von Tiberiu gehört und in einem desolaten Zustand ist. Die Türe wurde ihnen von einem Nachbarn gegeben, der sich an einem Wintertag über die Kinder erbarmt hat.

9 m2 Lebensraum und tausend Pläne.
Tiberiu ist ein junger Erwachsener mit einer prekären Gesundheit, zudem ist er sehr scheu. Er wird bei jedem Stelleninterview übergangen. Nach jeder erneuten Absage kommt er traurig nach Hause, immer noch ohne Arbeit und ohne die Möglichkeit, Geld zu verdienen. Er sieht seine Kinder, die schon Anzeichen von Unterernährung aufweisen und oft hungrig zu Bett gehen müssen. Die Kälte des Winters ist im Haus kaum weniger spürbar als draussen. Der Lehmboden, auf welchem das improvisierte Bett steht, ist mit einer alten Bettdecke belegt. Es fehlt der Familie an Essen und das Wasser muss sie von weit her holen. Holz ist ein kostbares Gut, das meistens teuer ist. So verbrennen sie viele Holzreste und alles, was sie Brennbares finden können. Tiberiu sammelt im benachbarten Wald viele dünne Äste. Da der improvisierte Ofen stark qualmt und andere Holzstücke oft lackiert sind, ist die Gesundheit der ganzen Familie und vor allem die der kleinen Kinder, gefährdet. Geanina wäscht die Kleider in einem alten Plastikfass, das Tiberiu halbiert hat. Unter diesen Bedingungen erwarten Tiberiu und Geanina ihr drittes Kind. Da sie minimal versichert sind, darf Geanina nur sehr kurz im Spital bleiben und dann muss sie die Wochenbettzeit mit der ganzen Familie in dem armseligen und unhygienischen Zimmer verbringen. Die kleinste Infektion kann sehr gefährlich für die Mutter und auch für das Kind werden. Die junge Familie weiss das, aber sie hat keine Möglichkeit, aus eigener Kraft an ihrer bedauerlichen Situation etwas zu ändern.
Helfen Sie bitte mit, damit diese Familie nicht resignieren und aufgeben muss. Wir können helfen, indem wir der Familie alles kaufen, was sie für das Neugeborene brauchen wird, dazu dringend benötigte Möbel, einen neuen Ofen, der dicht ist und – die junge Mutter schliesst traurig die Augen, wenn man das erwähnt, denn für sie ist es nur ein Traum – eine Waschmaschine.

Projekt Nr. 3478 – "Dringende Hilfe für die junge Familie Covaci"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Feste Wände und Hühner für den Lebensabend
Ioan und Rozalia verloren im Alter unverschuldet ihr Zuhause
RUMÄNIEN – Obdachlos zu sein ist für jeden schwer, doch im Alter obdachlos zu werden, ist eine besondere Bürde. Ioan (66) und Rozalia (65) verloren erst vor ein paar Jahren ihr Zuhause, als Ioans Eltern starben und seine Schwester das Haus der Eltern erbte und einfach verkaufte.

Gern würden Ioan und Rozalia ihren Mais aus dem Garten an die eigenen Hühner verfüttern.
„Es war ihr egal, dass wir dort unser ganzes Leben gewohnt und unsere Eltern unterstützt haben“, sagt Ioan traurig. Es folgte eine harte Zeit für die beiden. Manchmal konnten sie bei Bekannten unterschlüpfen, doch manchmal mussten sie auf der Strasse schlafen. Schliesslich erbarmte sich ein freundlicher Mann und überliess ihnen die Hälfte seines Gartens – mitten in Braşov, in der Nähe der Eisenbahn. Dort baute Ioan eine enge Hütte, ohne Strom und fliessendes Wasser. Man kann innen nicht stehen, aber es gibt Platz für ein Bett und einen provisorischen Ofen. Im Garten baut das Paar Trauben und Gemüse an. Eine Rente oder sonstige Hilfe vom Staat bekommt es nicht – obwohl beide ein Leben lang gearbeitet haben.

Ioan sammelt fleissig altes Holz, damit sie die kleine Hütte heizen können.
„Wenn wir Hühner hätten, könnten wir die Eier verkaufen und hätten ein kleines Einkommen. Das Futter für die Hühner haben wir bereits, nämlich den Mais aus unserem Garten, der dort an dem Draht hängt“, sagt Rozalia. Die 65-Jährige macht sich Sorgen, denn es ist immer noch sehr kalt in Rumänien und als Brennholz kann sie nur das verheizen, was Ioan auf den Strassen findet. „Als Zehnjährige wurde ich von meiner Mutter wegen einer schlechten Schulnote so schwer misshandelt, dass ich um mein Leben fürchtete und mich im Winter im Wald versteckte. Ein Nachbar hat mich gerettet. Ich war völlig unterkühlt und hatte Erfrierungen. So verlor ich die Hälfte meines Fusses. Ich habe Angst vor der Kälte!“, sagt sie mit zitternder Stimme.

Es ist schwer, wenn man – wie Rozalia – im Alter sein Zuhause verliert.
Wir möchten Ioan und Rozalia unterstützen, während des Winters mit Holz und Essen und ab dem Frühling mit einer besseren Zukunft. Wir möchten ein Häuschen mit richtigen Wänden errichten und einen Stromgenerator und die ersehnten Hühner kaufen. 4.000 Franken werden dafür benötigt. Bitte helfen Sie mit, dass das Paar seinen Lebensabend sorgenfreier verbringen kann. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3479 – "Ein Zuhause für obdachlose Senioren"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Aus den Fängen von Angst und Schrecken in die Geborgenheit
Ein 7-jähriges Mädchen muss ohne Vater und Mutter auskommen
NEPAL – Was Rebika erzählt, ist eine Lebensgeschichte voll Angst und Leid. Es ist die Geschichte von so vielen Kindern, die mitten in einem Konflikt aufwachsen müssen. Ihr Leben ist von Angst, Unsicherheit, Misshandlungen und Missbrauch gezeichnet. Solche Kinder brauchen viel Zeit, Liebe, Zuwendung und Vertrauensaufbau, damit die Wunden geheilt werden können.

Rebika ist 7 Jahre alt. Ihre Mutter hat sie verlassen und ihren Vater kennt sie nicht. Wie sie selbst sagt: „Ich bin meinem Vater nicht bekannt“. Wie viel Leid musste dieses Mädchen erdulden?
Ihre Mutter war Teil der maoistischen Bewegung gegen die Regierung Nepals. Darum musste sie, zusammen mit anderen Jugendlichen, in den Dschungel flüchten. Das Leben im Dschungel ist sehr hart und schmerzlich. Oft kann man jahrelang, wenn nicht sogar jahrzehntelang, nicht mehr in die Gesellschaft zurückkehren.
Für die meisten Einwohner sind die Lebensbedingungen in Nepal sehr schwierig. Im Wald jedoch sind die Bedingungen gar unmenschlich, sodass nach einiger Zeit jede Art von Menschlichkeit verloren geht. Rebikas Mutter lebte in dieser Wildnis in ständiger Todesangst. Unter diesen Umständen wurde sie schwanger. Rebika kam im Dschungel zur Welt. Ihre Mutter brachte das Baby anschliessend zur Grossmutter und verliess es.

Rebika entdeckt ein Leben ohne Angst.
Rebikas Mutter versuchte daraufhin ihr Leben zu ändern. Sie heiratete, erzählte ihrem Mann aber nichts von ihrer Vergangenheit. Trotzdem kam die Wahrheit ans Licht. Die Ehe scheiterte und Rebikas Mutter flüchtete erneut in den Dschungel.
Die Grossmutter von Rebika lebt in bitterer Armut. Ihr Mann und ihre zwei Söhne sind gestorben. Sie konnte nicht richtig für das kleine Mädchen sorgen. Rebika fristete ihr Leben unter sehr schlimmen Verhältnissen.
Eines Tages entdeckte die Polizei das völlig verwahrloste Mädchen. Durch glückliche Umstände wurde es ins Waisenhaus von Man Bahadur gebracht. Dort erhielt es Zuwendung gläubiger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und lernte schliesslich die Liebe Gottes kennen. Rebika freut sich: „Ich habe jetzt alles, was ich brauche: Essen, Fürsorge, Schule. Ich bin so dankbar für Gottes Führung.“
Liebe Spender, damit Rebika und andere Kinder wie sie in dem Waisenhaus von Man Bahadur leben können und ihre psychischen Verletzungen heilen dürfen, bitten wir Sie um Hilfe. Helfen Sie mit, damit möglichst viele arme Kinder sowie Waisenkinder die Chance auf eine bessere Zukunft bekommen, und dass sie die Möglichkeit haben, die Gute Nachricht durch die Liebe und Zuwendung christlicher Mitarbeiter in Nepal zu erfahren.
Wir danken von Herzen für alle Unterstützung!

Projekt Nr. 3480 – "Rebikas Neubeginn in Geborgenheit"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Aus dem Karton in ein Haus
Trotz trostlosen Lebensbedingungen den Glauben nicht verloren
ARMENIEN – Auf einem Autofriedhof haben sich Lewon und Anahit Bagdasaryan eine Hütte aus Karton und Holzresten zusammengebaut und hausen dort mit ihren vier Kindern zwischen alten Autos und Abfall.

Wir befinden uns in den Bergen, im Dorf Sedea (Provinz Wajoz Dsor) auf 1500-1600 m über Meer, nicht weit von Wajk entfernt. Die Menschen in diesem Ort beschäftigen sich vorwiegend mit Obstbau, Viehzucht, Bienenzucht und Ackerbau. In diesem sehr armen Dorf leben 160 Menschen, darunter auch Familie Lewon und Anahit Bagdasaryan mit ihren drei Söhnen und einer Tochter. Der älteste Sohn ist 17 Jahre alt und arbeitet Teilzeit in einer Autowerkstatt. Der zweitälteste Sohn und die Tochter gehen in die Schule, der Jüngste bleibt zu Hause.
Diese armenische Familie hat eine sehr tragische Vergangenheit. Vater Lewon diente anfangs 90er-Jahre im Berg-Karabach-Krieg. Dort verletzte er sich am Bein. Dazu hatte er eine Kontusion, das ist eine schmerzhafte Schwellung durch äussere Gewaltanwendungen. Man vergass seine Verdienste für die Heimat gänzlich. Seither muss er mit einer monatlichen Unterstützung von Fr. 165.- zurechtkommen.

Rauen Bedingungen ausgesetzt.
Als seine Mutter an Krebs erkrankte, verkaufte er sein Haus, um die Behandlungen bezahlen zu können. Durch diese Schwierigkeiten geriet Lewon in eine tiefe Depression. Anahit blieb auch in dieser harten Zeit an der Seite ihres Ehemannes. Sie erhielten von ihrem Bruder ein kleines, verrostetes Häuschen aus Eisen im Dorf Malischka. Hier lebte die Familie, bis der Bruder sie eines Tages wegen eines Familienstreites auf die Strasse setzte. Daraufhin baute sich die Familie in einem Auto-Friedhof eine Hütte aus Karton und Holzresten, wo sie bis heute lebt. Alles, was die Dorfbewohner nicht mehr brauchen können, wird ebenfalls auf dem Areal deponiert. Das Wasser muss von weit her geholt werden, von Strom kann natürlich keine Rede sein. Anahit kocht und wäscht draussen. Es tut weh zu sehen, wie die Kinder die ganze Zeit draussen in der Kälte verbringen. Aber da das Holz fehlt, um zu heizen, ist es in der kleinen Hütte ohnehin nicht wärmer. Gott sei Dank war der Monat Dezember ziemlich mild. Auf die Frage, was sich die Familie wünscht, antwortet sie: “Vier Wände und ein Dach für unsere Kinder“.
Die Familie hat ihren Glauben nicht verloren. Sie betet und glaubt fest daran, dass sich ihr Leben eines Tages zum Besseren wenden wird. Gemeinsam wollen wir der verzweifelten Familie zu diesem Glück verhelfen. Im Dorf Sedea, wo die Kinder in die Schule gehen, möchten wir ihr ein Haus kaufen, welches durch den Wegzug einer anderen Familie nach Russland frei geworden ist. Dazu benötigen wir den Betrag von Fr. 5000.-. Bitte helfen Sie dieser Familie in ein neues Glück!
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 3482 – "Aus dem Karton in ein Haus"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.

WILLKOMMEN IM DIACONIA-TEAM
Mihai Hunziker / DIACONIA
Ein paar Worte über dich?
Ich bin 37 Jahre alt, verheiratet und Vater von 4 Kindern: Joshua (9), Anna (7), Lena (4) und Micha (2). Ich bin in Rumänien aufgewachsen und habe dort die Schule mit der Matura abgeschlossen. Meine Anfänge im Bereich der Hilfstätigkeit erlebte ich bei den Strassenkindern in Craiova. Bei dieser Arbeit ist auch ein Stück von meinem Herzen zurückgeblieben.
In der Schweiz habe ich eine theologische Ausbildung abgeschlossen und mein erstes Praktikum in einem Sozialunternehmen im Berner Oberland absolviert. Anschliessend kamen wir in den Aargau, hier arbeitete ich als Pastor und war bei einer grossen Schweizer Firma für den Aufbau eines Sozialprojekts in Rumänien verantwortlich.
Jetzt stosse ich – mit einer Verzögerung von 6 Jahren nach den ersten Gesprächen über eine mögliche Mitarbeit – zu Diaconia. Ich freue mich sehr über die neue Aufgabe.

Über dich ganz persönlich?

Ich lese gerne, liebe alte Schriften, sowohl zum Lesen als auch für die Materialkunde. Ich betreibe hobbymässig Archäometrie.
Ich war schon immer auf der Suche nach etwas Besonderem, auf der Suche nach einem Schatz. Den grössten Schatz habe ich gefunden – den Glauben an Jesus Christus. Den zweitgrössten Schatz hat mir Gott geschenkt – meine Frau Ellie. Für den profanen Schatz aus Gold und Silber muss ich mich noch in Geduld üben!

Mihai Hunziker.
Was bedeutet für dich Armut und Not?
Arme Menschen leben in einer geschlossenen Welt. Es ist wie ein Insider Club der Armut und ich gehörte als Kind zum innersten Kreis. Ich finde mich in fast jedem Bericht wieder, den ich für Diaconia verfasse, übersetze oder lese über Kinder und arme Familien aus Rumänien, Armenien, Indien usw. Gott hat mir damals einen Engel geschickt und mich aus dieser geschlossenen Welt herausgeholt. Jetzt möchte ich für ein Kind oder eine arme Familie ein solcher Engel sein.

Du arbeitest jetzt für Diaconia. Was bedeutet „Diakonie“ für dich?

Der indische Philosoph Mahatma Gandhi soll einmal über die Christen gesagt haben: „Eure Taten sprechen so laut, dass ich eure Worte nicht hören kann.“ Ich wünsche mir und uns allen, dass unsere Taten wieder so sprechen, dass wir keine Worte mehr brauchen, sondern dass wir diese Worte verkörpern – das ist für mich das Evangelium und die Diakonie.

Wie möchtest du das praktisch umsetzen?
Ich sehe meine Arbeit und die von Diaconia als eine Brücke. Wenn ich, liebe Spender, Ihr Herz für ein armes oder krankes Kind aus Rumänien, Armenien, Indien usw. gewinnen kann und wenn ich das verwahrloste Kind aus einem dieser Länder, das sich nach Liebe sehnt, in den Genuss Ihrer Fürsorge und Hilfe bringen kann, dann habe ich meinen Teil erfüllt.
Es macht mir aber auch Freude, mit anzupacken und unsere Mitarbeiter vor Ort tatkräftig zu unterstützen, wenn ich in den Einsatzländern bin. Ich möchte mich für die direkte Hilfe der benachteiligten Menschen, für die Bildung der Kinder, für die Hilfe zur Selbsthilfe einsetzen.

Einige abschliessende Worte?
Ich freue mich, zusammen mit dem ganzen Diaconia-Team und mit Ihnen zusammen, liebe Spender, etwas zu bewegen für möglichst viele arme Kinder und benachteiligte Menschen aus unseren Einsatzländern.

Mihai Hunziker
Stv. Geschäftsführer

Vom Regen in die Traufe
RUMÄNIEN – „Ich wünsche mir so sehr, dass meine Kinder die Schule besuchen können. Sie sollen es einmal besser haben als ich.“

Maria Lingurar verbrachte ihre ganze Kindheit in Armut. Sie erlebte Misshandlung und Missbrauch. Auf ihre 9 Geschwister musste sie oft aufpassen. Ihre Eltern arbeiteten auf einem Bauernhof mit Kühen. Die Kinder mussten von klein auf unter unmenschlichen Bedingungen mithelfen. Ihr Vater war Alkoholiker und schlug regelmässig die ganze Familie.
Mit 15 Jahren lernte sie Constantin kennen. Er war damals bereits 41 Jahre alt. Maria dachte, dass sie mit ihm ein neues Leben anfangen könnte. In ihr keimte Hoffnung auf, Hoffnung auf ein Leben ohne Gewalt und Misshandlung und mit ein bisschen mehr Nahrung auf dem Tisch. Maria und Constantin bekamen 4 Kinder, ein Mädchen und 3 Jungen, Iulia (9), Trandafir (7), Stefan (5) und Vladimir (3).
Nach der Geburt des ersten Kindes aber nahm das alte Leben wieder seinen Lauf. Die Schläge und Misshandlungen begannen von neuem, dieses Mal von dem Mann, von dem Maria gehofft hatte, er werde ihr ein besseres Leben ermöglichen. Die Polizei musste ständig einschreiten und versuchen, die junge Mutter und die Kinder zu schützen. Die friedlichen Phasen wurden immer kürzer, so dass Maria nach Jahren vergeblicher Hoffnung die Kinder mitnahm und zu Verwandten zog.

Vom Regen in die Traufe.
Jetzt leben sie in einem kleinen Nebenraum ohne festen Boden, mit einer Türe und einem Fenster, welche aus vielen Teilen und verschiedensten Materialien zusammengesetzt sind. Aber Maria ist glücklich, dass mindestens die Misshandlungen aufgehört haben.
Keines der Kinder besucht die Schule oder den Kindergarten. Sie haben weder Kleider noch Mittel, um die Schule besuchen zu können. Iulia hat nicht einmal eine Geburtsurkunde, weil Maria bei ihrer Geburt noch minderjährig war. Jetzt ist die Situation noch komplizierter geworden und die Tatsache, dass Maria Analphabetin ist, macht die Dinge nicht einfacher.
Maria kann unter diesen Bedingungen keine Stelle finden, und die Familie muss mit dem Kindergeld von 63 Franken im Monat auskommen.
Die Kinder spielen im Matsch, der das Haus umgibt, mit Schuhen, die abgenutzt sind und deren Grösse nicht passt. Wenn sie dann müde und hungrig ins Haus kommen und nach Essen fragen, zerreisst es Maria fast das Herz, weil es nichts ausser einem Stück Brot und ein, zwei Kartoffeln gibt.
Wir möchten diese tapfere Mutter mit Lebensmitteln und Kleidung für die Kinder unterstützen. Ein fester Boden, ein richtiger Ofen und eine kleine Waschmaschine könnten der jungen Frau das Leben stark erleichtern. Inzwischen kann sie auch die nötigen Papiere beschaffen, damit die Kinder die Schule besuchen können. Dies ist Maria ein grosses Anliegen. Dadurch hätten sie die Chance auf eine bessere Zukunft. Bitte helfen Sie uns, dieser verzweifelten Mutter zu helfen. Vielen herzlichen Dank.

Projekt Nr. 3483 – "Neuanfang für junge Mutter"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.

PDF dieser Ausgabe hier öffnen