DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 03 | März 2019 | Erscheint monatlich | 39. Jhg.
Behinderte Mutter, verwundbare Kinder
Die Verantwortung für die Familie liegt auf den Schultern der Kinder
RUMÄNIEN – Es war im Dezember, als Razvan (12) und Andreea (10) eines Tages bei Diaconia Braşov vor der Türe standen und um Hilfe baten. Auf den ersten Blick sah man, wie ernst ihre Situation war: Ihre mageren Körper schlotterten in der dünnen Kleidung, ihre Schuhe waren durchlöchert, ihr Blick verzweifelt.

Die Verantwortung, die Andreea tragen muss, ist viel zu gross für ein Kind.
Bereits am folgenden Tag kamen Razvan und Andreea wieder vorbei. Diesmal brachten sie auch ihre Mutter und die zwei kleinen Geschwister mit, Ovid (6) und Jasmine (3). Die Mitarbeiter im Zentrum sahen, dass sowohl die Mutter Larisa (31) als auch Ovid eine leichte geistige Behinderung haben. Es war offensichtlich, dass die zwei älteren Kinder die Verantwortung für die Familie tragen. Sie sorgen nach Kräften für ihre Mutter und die kleineren Geschwister, obwohl sie doch selber noch Kinder sind.

Larisa stammt aus einer armen Familie, sie konnte den Schulunterricht nur ein Jahr lang besuchen. In ihrer Kindheit erlitt sie zwei schwere Unfälle. Als Säugling wurde sie auf der Treppe des Wohnblocks fallengelassen und verletzte sich sehr schwer am Kopf. Als Larisa die erste Klasse besuchte, schloss der Busfahrer die Türe zu früh, klemmte das Mädchen ein und schleifte es einige Meter mit.

Larisa ist nicht in der Lage, ihren Kindern
Sicherheit und Stabilität zu bieten.
Der Vater der Kinder verliess Larisa nach der Geburt von Jasmine. Das einzige Einkommen der Familie besteht aus 84 Franken Kindergeld pro Monat. Larisa und die Kinder sind bei Verwandten untergekommen, sie leben dort in einem 12m2 grossen Zimmerchen. Ihre Vermieterin ist jedoch Alkoholikerin, das Leben im Haus geprägt von Streit und Skandalen. Razvan und Andreea möchten gerne für die Schule arbeiten und ihre Hausaufgaben erledigen, in diesem Lärm und Chaos ist das jedoch praktisch unmöglich. Oft werden die Kinder aus dem Haus gesperrt, jeden Tag droht die definitive Vertreibung. Trotz dieser widrigen Umstände nehmen ihnen die Vermieter zumeist das gesamte Kindergeld weg. Razvan hat auch schon all seinen Mut zusammengenommen und den Vermieter gebeten, ihnen nicht den gesamten Betrag zu nehmen, weil die ganze Familie hungert. Doch seine Bitte stösst meistens auf taube Ohren.

Familie Asavoaei benötigt dringend Hilfe und Unterstützung.
Razvan und Andreea wünschen sich sehr, das Kinderbildungszentrum zu besuchen. Durch einen Klassenkameraden, der das KiBiZ besucht, wurden sie auf das Hilfsangebot von Diaconia aufmerksam. Sie möchten ihre Hausaufgaben so gerne im Tages-Zentrum erledigen, ohne Störungen durch Streitereien und Lärm von den Vermietern, in einem sauberen, ordentlichen Raum, mit der Unterstützung liebevoller, hilfsbereiter Lehrpersonen. Sie würden dadurch auch jeden Tag in den Genuss einer warmen, vollwertigen Mahlzeit kommen. Sie könnten endlich einmal selber Kinder sein, sich helfen lassen, sich an eine starke Schulter anlehnen.

Wir wünschen uns, dieser Familie zu helfen. Wir möchten sie aus der unglücklichen Wohnsituation befreien und sie an einen ruhigen, sicheren Ort bringen.

Mit 3 500 Franken können wir Sicherheit, Stabilität und Hoffnung ins Leben von Familie Asavoaei bringen. Wir möchten zwei Jahre lang die Miete bezahlen für eine kleine Wohnung. Die Kinder brauchen warme Kleider und gute Schuhe, Jasmina benötigt auch Windeln. Vielen Dank!

Projekt Nr. 3659 – "Behinderte Mutter, verwundbare Kinder"

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Ein Unfall mit schlimmen Folgen
Der Vater von sechs Kindern ist schwer behindert
RUMÄNIEN – Vor fünf Jahren hatte Viorel (47) einen Unfall. Er war mit Ross und Wagen unterwegs. Das Pferd erschrak und ging durch. Viorel konnte das verängstigte Tier nicht bändigen und stürzte vom Wagen. Er lag drei Monate im Koma.

Der Vater von sechs Kindern ist schwer behindert.
Für seine Frau Anisoara (38) begann eine sehr schwierige Zeit. Ihr Leben war wie zweigeteilt. Tagsüber kümmerte sie sich um die sechs gemeinsamen Kinder Ionela (18), Viorica (15), Cornelia (13), Ionut (12), Andreea (10) und Gabriel (7). Die Nächte verbrachte sie im Krankenhaus, auf einem Stuhl neben dem Bett ihres Mannes. Als Viorel endlich aus dem Koma erwachte, hatte sein Gehirn Schaden genommen und er blieb halbseitig gelähmt.

Anisoara hatte auf einem Bauernhof gearbeitet. Unglücklicherweise wurde dieser geschlossen und sie hat kein Einkommen mehr. Viorels ärztliche Behandlung und sein langer Spitalaufenthalt waren sehr teuer. Da er als Tagelöhner gearbeitet hatte, besass er keinen Arbeitsvertrag und deshalb auch keine Krankenversicherung. Um die Rechnungen zu bezahlen, war Anisoara gezwungen, ihr Haus für knapp 2 400 Franken zu verkaufen.

Jetzt stand die Familie Jugar mit einem Schwerverletzten auf der Strasse, obdachlos und mittellos. Anisoara bat einen Nachbarn um Hilfe, der ihnen erlaubte, in einem alten Nebengebäude auf seinem Grundstück zu wohnen. Da er den Hof jedoch verkaufen will, ist dies nur eine vorübergehende Lösung.

Der Anbau besteht aus einem Raum, einem Flur und einer Toilette. Alles ist alt und beschädigt, von der Türe über die Fenster bis zu den Möbeln.

Die ganze Familie schläft im selben Raum. Dies ist sehr schwierig, da Viorel nachts oft aufwacht und vor Schmerzen oder Verwirrung schreit. Viorel hat sein Kurzzeitgedächtnis verloren. Er hat immer wieder schlimme Wutanfälle.

Anisoara ist am Ende ihrer Kraft. Sie weiss jedoch, dass sie für ihre Kinder stark sein muss. Nur dieser Gedanke hilft ihr, durchzuhalten.

Die sechs Kinder besuchen alle die Schule. Ionela ist bereits in der 11. Klasse. Sie besucht das Gymnasium im Nachbardorf, ab nächstem Sommer wird auch Viorica dort zur Schule gehen.

Diese Kinder haben schon viel durchgemacht und das Leid der Familie wird immer grösser.
Wir möchten die Familie Jugar mit Brennholz, einem neuen Ofen und Nahrungsmitteln unterstützen. Unser Ziel ist es, Anisoara dabei zu helfen, eine Zweizimmer-Wohnung zu mieten. So hätten die Kinder ein Zimmer für sich und könnten nachts ungestört schlafen. Für Viorel wäre es auch angenehmer, mehr Ruhe zu haben und vielleicht könnte so auch Anisoara ein bisschen mehr Erholung finden.

Um dies zu verwirklichen, bräuchten wir 3 100 Franken. Vielen herzlichen Dank für Ihre Spende!

Projekt Nr. 3651 – "Familie Jugar braucht Hilfe"

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Hoffnungslos
Arme Familie ist chancenlos ohne Hilfe von aussen
ARMENIEN – Es folgt Schlag auf Schlag. Familie Harutyunyan wagt schon fast nicht mehr zu hoffen, dass von irgendwoher Hilfe kommt. Wir können der verzweifelten Familie zeigen, dass Gott sie nicht vergessen hat.

Die Familie Harutyunyan lebt im Dorf Voskehat in der Region Armavir. Der Familienvater wanderte vor Jahren nach Russland aus, um dort Geld zu verdienen. Während dieser langen Zeitspanne erloschen das Verantwortungsgefühl und die Liebe für seine Familie in Armenien. Er liess sich scheiden und gründete in Russland eine neue Familie.

Der schwerkranke David bekämpft seine Verzweiflung.
So musste Stella (42) mit ihren fünf Kindern das Haus ihrer Schwiegereltern verlassen und landete auf der Strasse. Ein Bekannter der Familie, der im Ausland wohnt, überliess Stella sein Haus. Sie muss, Gott sei Dank, keine Miete bezahlen. Ihr neues Zuhause hat eine Küche und ein Schlafzimmer. Stella und ihre Söhne sind von Herzen dankbar für das Häuschen, auch wenn es in einem sehr ärmlichen Zustand ist. Ihnen erscheint es wie ein Palast.

Der älteste Sohn, David (21), entschloss sich, eine Arbeitsstelle anzunehmen und für seine Familie zu sorgen. Tragischerweise erkrankte er an Krebs und musste bereits drei Chemotherapien durchstehen.

Neben dem Schmerz und der Verzweiflung über die Krankheit wurde jetzt auch die materielle Not der Familie grösser. Die Medikamente und die Spitalaufenthalte sind teuer.

Wie werden wir Krankheit und Not überstehen?
Sein jüngerer Bruder Derenik (17) sprang in die Bresche, gab die Schule auf und arbeitet jetzt in Jerewan. Er verdient rund 136 Franken im Monat und sorgt dafür, dass seine Familie überleben kann. Artyom (16), Apaven (13) und Daniel (8) besuchen noch die Schule.

Als wäre all dies noch nicht genug, kam vor Kurzem die schlimme Nachricht, dass die Familie auf Ende April das Haus verlassen müsse.

Wir möchten die Familie unterstützen, indem wir ihr eine Wohnung mieten, damit sie nicht wieder auf der Strasse landet.

Gerne wollen wir auch für Davids medizinische Behandlung aufkommen.

Mit 2 700 Franken können wir eine rettende Hand ausstrecken. Zeigen wir Familie Harutyunyan, dass sie nicht allein ist mit ihrer Not!

Projekt Nr. 3652 – "Verlassen und hoffnungslos"

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Ein zweites Stockwerk für Familie Kasaryan
7-köpfige Familie braucht dringend ein gesünderes Wohnklima
ARMENIEN Gomk ist ein wunderschön gelegenes Dorf im Süden Armeniens. Es grenzt an die aserbaidschanische Enklave Nachitschewan und liegt 1900 m ü. M. Ursprünglich lebten hier Aserbaidschaner, die aber auswanderten, als der Bergkarabachkonflikt ausbrach. Die wenigen Häuser wurden von den aus Aserbaidschan ausgesiedelten Armeniern übernommen.

Artasch Kasaryan wurde 1973 in Saritap und Naira Arsumanyan 1980 in Waik geboren. Durch Zufall lernten die beiden einander kennen und heirateten im Jahr 2004. Artasch arbeitete schon immer in der Viehhaltung. Im Frühjahr brachte er die Dorfkühe auf die Weiden in den Bergen und im Spätherbst kam er mit dem Vieh nach Saritap zurück.

Schon 1996 hatte Artasch ein kleines Haus im Dorf Gomk gekauft, um während der Weidezeit eine Übernachtungsmöglichkeit zu haben.

Sein gemeinsames Leben begann das junge Ehepaar im Elternhaus von Artasch, wo auch der verheiratete Bruder mit seiner Familie lebte. Kurz nach der Heirat brachten Artasch und Naira die Tiere auf die Weide und lebten fortan in dem kleinen Haus in Gomk.

7-köpfige Familie braucht dringend ein gesünderes Wohnklima.
2005 kam ihr erstes Kind zur Welt. Ihr Haus war jedoch nicht geeignet für eine Familie. Es war ein kleines, ungemütliches Zuhause, ein Hausteil war für die Schweinezucht bestimmt.

Zuerst hatte Artasch geplant, in seinem Heimatdorf ein anderes Haus zu kaufen. Die Arbeit als Hirte brachte aber leider nicht viel Geld ein, ausserdem kamen nacheinander vier weitere Kinder zur Welt. So machte die Familie das Beste aus ihrer Situation und war dankbar dafür, ein Dach über dem Kopf zu haben.

Vor zwei Jahren beschlossen Artasch und Naira, in Gomk zu bleiben und hier ein Haus zu bauen. Artasch erstellte das Fundament und die Aussenwände, setzte Fenster und eine Türe ein. Sein Traum wäre, eine zweite Etage zu bauen, denn das Haus ist, nach der typischen Bauweise in Aserbaidschan, am Berghang gebaut. In diesen Häusern ist es sehr dunkel, feucht und kalt, denn die Sonne scheint nur von einer Seite kurz hinein. Die Kinder sind schwach und oft krank. Seit ein paar Jahren hat auch Artasch Gesundheitsprobleme. Gerne würde er das Haus für seine Familie nach oben ausbauen, wo es das ganze Jahr durch hell und sonnig wäre.

Mit 4 000 Franken könnte dieser Traum wahr werden. Ihre Unterstützung und Hilfe wird Licht und Freude in diese gläubige, liebevolle Familie bringen.

Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3653 – "Gesundes Wohnen für Familie Kasaryan"

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Von Geburt an krank
Vasilica ist am Ende ihrer Kräfte
RUMÄNIEN – Die 40-jährige Frau ist seit ihrer Geburt körperlich behindert. Durch eine Verletzung an der Ferse leidet sie zudem seit 28 Jahren unter unerträglichen Schmerzen. Durch eine gute medizinische Betreuung könnte der Fuss vielleicht gerettet werden.

Vasilica (40) wurde als erstes von sieben Kindern in eine Bauernfamilie hineingeboren. Bei ihrer Geburt entdeckte man, dass an beiden Füssen die Sehnen fehlen. Das rechte Bein war fünf Zentimeter kürzer als das linke. Zudem hatte sie einen grossen Tumor an der Wirbelsäule, auf der Höhe des Beckens.

Diesen konnte man erst entfernen, als das Mädchen sieben Jahre alt war. Im Anschluss an die Operation wurde bei Vasilica eine spastische Lähmung mit Inkontinenz diagnostiziert. Sie ist auf Windeln angewiesen. Deshalb war keine Schule bereit, das Mädchen aufzunehmen. Dank ihrer Mutter, die sie zuhause unterrichtete, lernte sie trotzdem lesen und schreiben.

Vasilica braucht dringend unsere Hilfe.
Als wären diese gesundheitlichen Probleme noch nicht genug, stand Vasilica mit zwölf Jahren auf eine Scherbe und hat seither grosse Probleme mit ihrer Ferse. Die Wunde verheilte nie mehr, es entstand eine chronische Knocheninfektion. Im Laufe der Zeit versuchten die Ärzte mehrere Hautbehandlungen, ja sogar Transplantationen, nichts half. Die Wirkung der Medikamente hat nachgelassen, die Schmerzen sind unerträglich geworden. Tag für Tag reinigt die Mutter die Wunde. Wenn das Geld für Verbandsmaterial fehlt, müssen Lumpen ausreichen.

Seit 28 Jahren lebt sie mit einer offenen Wunde.
Vasilica hat zwei kaputte Krücken, neue kann sich die Familie nicht leisten. Sie kann sich ohne die Hilfe ihrer Mutter nicht bewegen. Ihre Tage verbringt sie entweder auf einem Stuhl oder in ihrem Bett.

Ihre Geschwister haben unterdessen alle eigene Familien und sind nicht in der Lage, ihre kranke Schwester zu unterstützen.

Der Vater ist schon alt. Er versucht jedoch nach Kräften, mit den verschiedensten Gelegenheitsarbeiten bei Nachbarn ein wenig Geld zu verdienen.

Das Brennholz im Hause Davaipan ist sehr knapp. Vasilicas Bett ist alt und kaputt. Da sie oft liegen muss, werden ihre Schmerzen durch die verschlissene Matratze noch verschlimmert.

Die Lage der 40-Jährigen ist ernst. Aus medizinischer Sicht muss dringend etwas getan werden. Ein Arzt riet ihr bereits zur Amputation des Beines. Wir würden sie gern zu einem guten Arzt bringen, der sie gründlich untersucht, eine objektive Diagnose stellt und Wege sucht, wie man die schlimme Entzündung in den Griff bekommen könnte. Falls die Amputation die einzige Lösung sein sollte, wird sie eine Prothese brauchen.

Mit 4 200 Franken können wir Vasilicas Lage bedeutend verbessern.

Wir möchten die Fahrten und die Untersuchungen beim Arzt bezahlen. Vasilica soll neue Krücken erhalten, Medikamente, steriles Verbandsmaterial und Betadine sowie Windeln für Erwachsene.

Wir wollen die ganze Familie mit Brennholz, einem neuen Ofen und genügend Lebensmitteln für eine längere Zeit unterstützen.

Gerne würden wir Vasilica auch ein bequemes Bett kaufen. Bitte helfen Sie dieser tapferen Frau! Wir bedanken uns von ganzem Herzen für jede Hilfe!

Projekt Nr. 3654 – "40 Jahre Leid"

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Allein zu Hause
Drei Monate waren Cristian (9) und Ionut (6) auf sich gestellt
RUMÄNIEN – „Das war die schlimmste Zeit meines Lebens“, sagt der 9-jährige Junge über die Wochen, als seine Mutter im Spital war und er mit seinem kleinen Bruder allein zu Hause blieb.

Bis vor zwei Jahren verlief das Leben der Familie Pascalau in geregelten Bahnen. Als aber der Vater die Familie plötzlich verliess, veränderte sich alles. Bis jetzt hat er sich nie mehr gemeldet und unterstützt seine Kinder weder emotional noch finanziell.

Voller Angst und eingeschüchtert fand ich (Mihai Hunziker) die beiden vor. Fast getrauten sie sich nicht, ein Geschenk anzunehmen.
Die Mutter fand in einem Spital eine Anstellung als Putzfrau. Sie arbeitet von früh bis spät, doch der Lohn ist gering. Das Zimmer, in dem sie mit ihren zwei Söhnen wohnt, ist gemietet. Wenn die Miete bezahlt ist, bleibt vom hart erarbeiteten Geld fast nichts mehr übrig. Die drei leben in bitterer Armut und sind dankbar, wenn sie jeden Tag ein bisschen Brot kaufen können.

Die Grosseltern mütterlicherseits sind bereits gestorben, die Eltern ihres Mannes hat die Mutter nie kennengelernt. So ist sie ganz auf sich allein gestellt. Der Druck, die grosse Verantwortung und die Angst vor der Zukunft führten dazu, dass sie psychisch schwer erkrankte. Sie musste drei Monate lang stationär behandelt werden.

In dieser Zeit waren der 9-jährige Cristian und der 6-jährige Ionut mutterseelenallein zuhause. Die meiste Zeit schlossen sie sich verängstigt in ihrem Zimmerchen ein und warteten darauf, dass barmherzige Nachbarn etwas zu essen vorbei brachten.

Die Mutter ist wieder daheim, ihr Zustand ist aber noch sehr labil.
Cristian ist erst neun Jahre alt. Er sollte spielen, toben und Streiche aushecken können. Stattdessen beschützt er den jüngeren Bruder und tröstet die Mutter.

Die Mutter ist Gott sei Dank unterdessen wieder zuhause. Ihr Zustand ist jedoch nicht stabil, sie leidet noch immer unter einer schweren Depression, das emotionale Gleichgewicht fehlt völlig.

Es ist uns ein grosses Anliegen, die Familie Pascalau aus ihrer Notlage herauszuführen. Wir möchten den Kindern im Kinderbildungszentrum helfen. Der geregelte Tagesablauf, die schulische Unterstützung, das vollwertige Essen und die Liebe und Anteilnahme der Lehrerinnen und Lehrer würde Wunden heilen und ihrem Leben Halt geben.

Diese zwei Jungs, die in ihren jungen Jahren schon so viel Schweres durchmachten, müssen dringend hören und spüren, dass sie einen himmlischen Vater haben, der sie nie im Stich lassen wird.

Auch die Mutter braucht die Botschaft der Liebe Gottes. Wenn wir den Kindern helfen, befreien wir gleichzeitig auch die Mutter von vielen Sorgen und Ängsten. Wir schenken ihr die Chance, gesund zu werden.

Gemeinsam können wir ein Segen sein für diese Einsamen und Verlassenen.

Schenken wir Cristian und Ionut Liebe und Geborgenheit und ihrer Mutter neue Hoffnung!

Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3655 – "Allein zu Hause"

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Lippen-Kiefer-Gaumenspalte
Der 7-jährige Aram musste schon viel Schweres ertragen.
ARMENIEN – Die Not der Familie Rafaelyan ist erdrückend. Die Mutter ist alleinerziehend. Da sie keine feste Arbeitsstelle findet, ist die finanzielle Lage sehr schwierig. Zudem hat der älteste Sohn, Aram, grosse körperliche Beschwerden und benötigt dringend weitere Operationen.

Die 28-jährige Liana Rafaelyan wohnt mit ihren vier kleinen Kindern im Haus ihrer Eltern. Sie leben in der Stadt Hrazdan, etwa 45 km von der Hauptstadt Jerewan entfernt.

Zuhause fühlt sich Aram angenommen.
Die Familie lebt unter sehr schlechten Bedingungen. Die junge Mutter, die leider keine Anstellung findet, muss allein für ihre vier Kinder sorgen. Nicht die schlechten sozialen Bedingungen sind ihre grösste Sorge, sondern die gesundheitlichen Probleme ihres ältesten Sohnes.


Der 7-jährige Aram musste schon viel Schweres ertragen.
Aram Simonyan kam mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte zur Welt. Zusätzlich hat er auch einen angeborenen Herzfehler, eine sogenannte Pulmonalstenose. Dies ist eine Verengung der rechten Herzklappe.

Liana erzählt uns, dass ihr Sohn bereits mehrere chirurgische Eingriffe hinter sich hat, sowohl am Herzen als auch an Nase, Ohr und oberer Mundpartie.

Aram wird noch weitere Operationen brauchen, damit er richtig atmen, reden und essen kann.

Man muss seinen Kiefer und den Rachen operieren, die Zähne müssen entfernt und neue Zähne an der richtigen Stelle wieder platziert werden. Für Kinder, die älter sind als sieben Jahre, ist die medizinische Behandlung kostenpflichtig. Liana kann jedoch die Operationen unmöglich bezahlen.

Die junge Mutter ist dankbar, dass ihr Sohn die Schule besuchen kann. Er hat eine tolle Lehrerin, die ihn sehr lieb hat. Sie kämpft dafür, dass er nicht ausgelacht wird. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass Einzelne den Jungen spöttisch nachahmen.

Die Grosseltern versuchen, Liana und die Kinder in dieser schwierigen Situation zu unterstützen. Liana selber arbeitet viel und versucht, für ihre Familie Geld zu verdienen. Obwohl sie Rückenschmerzen hat, übernimmt sie immer wieder Saisonstellen, sammelt Kartoffeln usw.

Liana und ihre vier Kinder erhalten eine staatliche Unterstützung von 92 Franken.

Mit 3 000 Franken könnten wir der ganzen Familie wieder Hoffnung schenken und Aram die nötigen Operationen ermöglichen.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Projekt Nr. 3656 – "Medizinische Hilfe für Aram"

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Startkapital für junge Familie
Familie Ions grösster Wunsch ist es, Licht und Salz zu sein in ihrer Nachbarschaft
RUMÄNIEN – Robert (32) arbeitet momentan als Chauffeur. Sein Lohn ist knapp, trotzdem sparen er und seine Frau Ana (30) jeden Leu (Rumänische Währung), den sie erübrigen können, für ihren Traum.

Robert wuchs in einer armen Familie auf. Bis er 15 Jahre alt war, besuchte er die Schule. Dann liessen sich seine Eltern scheiden und die Mutter verliess das Dorf. Robert blieb mit seinem kranken, alkoholabhängigen Vater zurück. Er musste die Schule abbrechen und mit Gelegenheitsjobs Geld verdienen, um zu überleben.

Lucas darf in einer fürsorglichen Familie aufwachsen.
Mit 19 Jahren verliess Robert sein Heimatdorf. Er kam nach Braşov und schloss sich einer christlichen Gemeinde an. Fleissig und entschlossen besuchte er die Abendschule und konnte so sogar die Matura nachholen. In der Gemeinde lernte er Ana kennen, die beiden heirateten und gründeten eine Familie. Unterdessen haben sie einen 3-jährigen Sohn, Lucas.

Robert und Ana haben einen Traum. Sie möchten ein kleines Unternehmen gründen, um für ihre Familie zu sorgen. Gleichzeitig wollen sie jedoch ein Licht sein in der Dunkelheit und ein Segen für ihre Mitmenschen.

Mit unserer Hilfe kann Familie Ion selbst eine Hilfe sein.
Der fleissige junge Mann plant, eine Werkstatt einzurichten zur Auto-Innenreinigung. Er möchte für seine Kunden Autopolster und -teppiche fachmännisch reinigen. Den geeigneten Raum hat er schon gefunden. Dieser muss jetzt von all den angesammelten Sachen befreit werden, eine Aufgabe, die er momentan mit der tatkräftigen Hilfe seiner Frau und begleitet von den wissbegierigen Fragen des kleinen Sohnes am Feierabend erledigt.

Robert und Ana möchten den Menschen in ihrer Umgebung von Gottes Liebe erzählen. Um diese Liebe auch ganz praktisch weiterzugeben, planen sie, Waschmaschinen kostenlos zur Verfügung zu stellen. Wer zuhause ohne fliessendes Wasser oder Strom auskommen muss, wer sich keine Waschmaschine leisten kann, der soll bei ihnen gratis die schmutzigen Kleider waschen können.

Zudem möchte Robert ein offenes Haus und Herz haben für junge Menschen, die vom Land in die Stadt kommen. Robert weiss aus eigener Erfahrung, wie schwierig es ist, in der Stadt Fuss zu fassen und sich eine Existenz aufzubauen. Darum will er denen, die sich in der gleichen Lage befinden, helfen und sie nach Kräften unterstützen.

Wir möchten Robert und Ana ein Startkapital geben. Das Geld, welches für die erforderlichen Papiere benötigt wird, haben sie bereits gespart. Sie benötigen jedoch eine Grundausstattung: eine spezielle Waschmaschine, um Teppiche zu waschen, eine Zentrifuge zum Schleudern, einen Bürstenstaubsauger sowie Reinigungsmittel. Mit dem Lohn, den Robert erhält, können sie sich diese teuren Geräte unmöglich kaufen.

Mit 4 200 Franken können wir den Startschuss geben für die Eröffnung des Familienunternehmens mit sozialem Zusatzangebot. Familie Ion möchte Licht und Salz sein in ihrer Umgebung. Wir können ihr dabei helfen, diesen Traum zu verwirklichen. Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 3657 – "Startkapital für Familie Ion"

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Einsam und verlassen
Tapfere Mutter kämpft ums Überleben
ARMENIEN – Weil ihr Mann sie und ihr gemeinsames Kind im Stich liess, stand die junge Frau plötzlich auf der Strasse. Das geringe Einkommen reicht nicht einmal, um den Hunger des Sohnes stillen zu können.

Tsaghik Atanyan ist eine 30-jährige alleinerziehende Mutter. Sie kümmert sich liebevoll um Gor, ihren einzigen Sohn. Er ist zehn Jahre alt.

Tapfere Mutter kämpft ums Überleben.
Nach der Hochzeit im Jahre 2007 wohnte Tsaghik mit ihrem Mann im Hause des Schwiegervaters. Als ein Jahr später Gor zur Welt kam, schien ihrem Glück nichts im Wege zu stehen. Leider stellte sich nach ein paar Monaten heraus, dass Gor an verschiedenen Krankheiten litt. Während sich die Mutter um ihren Sohn sorgte, beschloss der Vater, seine Familie aufzugeben und sich scheiden zu lassen. Nun stand Tsaghik mit ihrem kranken Kind auf der Strasse. Eine Bekannte, die mit dem Kleinen Erbarmen hatte, nahm die beiden für kurze Zeit bei sich auf.

Gors Leben ist geprägt von Trauer und Krankheiten.
Als alleinerziehende Mutter hat Tsaghik keine Möglichkeit, eine Arbeitsstelle zu suchen, sie muss sich ja um ihren kranken Jungen kümmern. Ihr einziges Einkommen besteht aus 50 Franken Sozialhilfe. Gors Zustand hat sich leider nicht verbessert, nein, neue Leiden kamen dazu. Bis zum Alter von acht Jahren konnte er nicht laufen, auch ist er geistig zurückgeblieben. Tsaghik gibt sich die grösste Mühe, gut auf ihn aufzupassen, damit er sich nicht verletzt. Glücklicherweise darf er an einer Spezialschule für Kinder mit gesundheitlichen Problemen zum Unterricht gehen.

Gor und seine Mutter leben unter unmenschlichen Bedingungen. Die letzten drei Jahre hausten sie für 20 Franken monatlich in einem 12m² grossen Zimmerchen in einem Fabrikgebäude. Sie haben kein Bad, keine Küche und fast keine Möbel. Im Winter ist der Raum nicht einmal beheizbar.

Tsaghik musste eine Zyste operieren lassen und leidet an einer Herzneurose. Um den Hunger ihres Kindes stillen zu können, spendet sie manchmal Blut und verdient sich so ein paar Batzen. Allzu oft bleiben beide hungrig und frieren in ihrer trostlosen Unterkunft. Es ist schwierig, in einer solch ausweglosen Situation den Mut nicht zu verlieren.

Wie gerne würden wir dieser tapferen Mutter und ihrem armen Kind helfen! Mit 3 500 Franken könnten wir den beiden für ein Jahr eine Sozialwohnung mieten und sie mit Nahrung und Kleidern versorgen. Auch möchten wir die ärztliche Behandlung bezahlen. So könnten wir sie aus ihrer hoffnungslosen, einsamen Lage befreien und ihnen neuen Mut und Hoffnung schenken.

Vielen herzlichen Dank für jede Spende!

Projekt Nr. 3658 – "Einsam und verlassen"

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Familie lebt unter unmenschlichen Bedingungen
Schenken wir Lusine, Jorik und David die Chance auf eine gesunde Zukunft!
ARMENIEN – Während der Vater im Ausland für seine Familie Geld verdient, kämpft die Mutter zuhause für das Wohl der Kinder. Doch die Lage scheint aussichtslos…

Die Familie Mkrtchyan lebt in Gyumri. Carlen, der Familienvater, ist 43 Jahre alt. Er ist verheiratet mit Khanum (38). Das Ehepaar hat drei Kinder: Lusine (14), Jorik (13) und David (10). Khanum ist Hausfrau und kümmert sich liebevoll um die Kinder.

Die Mutter macht sich Sorgen um die Gesundheit der Kinder.
Leider fand Carlen in Gyumri und Umgebung, trotz all seiner Bemühungen, keine feste Arbeitsstelle. Die finanzielle Lage der Familie war schon immer sehr schwierig. Je älter die Kinder wurden, umso mehr stiegen die Kosten. Schweren Herzens entschloss sich Carlen schliesslich dafür, im Ausland zu arbeiten. Nur so kann er seine Familie vor dem Verhungern bewahren.

Schenken wir Lusine, Jorik und David die Chance auf eine gesunde Zukunft!
Die Familie wohnt im Haus eines Verwandten, welches ihr dieser freundlicherweise zur Verfügung stellt. Leider ist der Zustand des Hauses sehr schlecht. Das Gebäude ist beschädigt, die Wände sind feucht und die hygienischen Bedingungen katastrophal.

Die Mutter lässt uns an ihren Sorgen teilhaben: „Ich fürchte, unsere drei Kinder können unter diesen Umständen nicht gesund heranwachsen. Die Wände sind der ideale Lebensraum für Schimmelpilze, die Luft, die unsere Kinder tagtäglich einatmen, macht sie krank. Zudem ist es leider unmöglich, die Zimmer sauber zu halten. Dank dem Geld, das mein Mann schickt, können wir unseren Hunger stillen. Zurücklegen können wir davon jedoch nichts. Ich bin sehr sparsam, aber es ist aussichtlos, dass wir jemals unsere Wohnsituation verbessern können.“

Wir möchten Familie Mkrtchyan helfen. Mit 3 700 Franken können wir ihr zwei Jahre lange eine saubere Wohnung mit guten hygienischen Bedingungen mieten. Dadurch ermöglichen wir den drei hoffnungsvollen Kindern ein gesundes Heranwachsen und bieten ihnen einen besseren Start ins Leben.Wir bedanken uns herzlich für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 3661 – "Saubere Wohnung für Familie Mkrtchyan"

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Gravierende Kieferfehlstellung
Sipan kann nicht richtig essen
ARMENIEN – „Es ist schmerzhaft zu sehen, wie Sipan sich beim Essen abquält. Auf vieles muss er verzichten. Ich möchte ihm so gerne helfen! Doch ich kann das Geld dafür unmöglich aufbringen.“

Sipan kann nicht richtig essen.
Agapi Stepanyan arbeitet als Briefträgerin im kleinen Städtchen Wajk im Süden Armeniens. Ihr Leben ist seit Jahren sehr kompliziert, denn Agapi ist geschieden und muss allein für ihre drei Kinder sorgen. Ihr Mann lebt zusammen mit seiner Mutter in einer anderen Stadt und nimmt überhaupt keinen Anteil am Leben seiner Kinder.

Agapis Eltern sind arm und leben abgelegen in einem Dorf. Agapi mietete eine kleine Wohnung in Wajk, damit sie die Chance hatte, Arbeit zu finden. Sie verdient knapp 100 Franken pro Monat, zusätzlich wird die Familie mit 70 Franken vom Staat unterstützt. Die finanzielle Lage ist daher angespannt, obwohl Agapi sehr sparsam mit dem Geld umgeht.

Agapi bittet von ganzem Herzen um Hilfe für ihren Sohn.
Weitaus schwerer wiegt aber das Handicap von Sipan. Er hat eine angeborene Kieferfehlstellung, eine sogenannte Dysgnathie. Die Zähne beissen nicht aufeinander, dies führt dazu, dass er nicht kauen kann. Er muss auf hartes Essen verzichten.

Sipan wurde als Kind aus einer sozial schwachen Familie kostenlos operiert. Man schnitt ihm sowohl das obere Lippenbändchen als auch das Zungenbändchen durch, dies half leider nicht viel. Die erfolgversprechende Behandlung wäre das langfristige Tragen einer Zahnspange. Diese muss man in Armenien selber bezahlen. Agapi kann sich das nicht leisten, deshalb bittet sie von ganzem Herzen um Hilfe für ihren Sohn. Es ist ausgesprochen wichtig, diese Behandlung im Jugendalter durchzuführen.

Mit 700 Franken können wir Sipan die dringend benötigte zahnärztliche Behandlung ermöglichen. Vielen Dank!

Projekt Nr. 3662 – "Behandlung für Sipan"

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Zusammengepfercht
Familie lebt auf engstem Raum
RUMÄNIEN – Insgesamt neun Personen haben nur 9m² zur Verfügung. Dieser Raum dient nicht nur als Küche, sondern auch als Schlaf- und Wohnzimmer.

Die Wohnsituation der Familie Lacatus ist unvorstellbar. Als Iulian und Mary vor ungefähr 15 Jahren heirateten, erhielten die beiden von den Eltern ein 9m2 grosses Häuschen zuoberst auf einem steilen Hügel. Das war ihr ganzer Reichtum.

Schritt für Schritt versuchten sie, ihre Situation ein wenig zu verbessern: Erneuerung des Daches, Isolierung der Wände, Anschluss ans Stromnetz usw.

Familie lebt auf engstem Raum.

Die Mutter hat Freude an ihren Kindern.

Manchmal führt die Armut zu grossem Hunger und bitteren Tränen.

Das Häuschen bietet mit nur einem Quadratmeter pro Person sehr wenig Platz.

In der Zwischenzeit wurden ihnen sieben Kinder geschenkt: Martin (14), Valentin (9), Daniel (8), Ramona (6), die Zwillinge Miruna und Florentina (4) und der kleine David (4 Monate).

Die laufenden Ausgaben für die Kinder und die Kosten für Kindergarten und Schule erlaubten ihnen nicht, mehr Geld in das Haus zu investieren oder den Wohnraum sogar auszuweiten. Deshalb hausen sie noch immer zusammengepfercht auf engstem Raum. Sie bräuchten dringend mindestens ein zusätzliches Zimmer.

Das monatliche Einkommen der Familie beschränkt sich auf 180 Franken. Zusätzlich erhalten sie ungefähr 100 Franken für verschiedene Arbeiten, die sie in der Schule erledigen (Putzen, Heizen, Umgebungsarbeiten).

Um etwas dazuzuverdienen, pflückt Iulian Beeren und Pilze und bietet sie zum Verkauf an. Wenn Mary nicht gerade ein Baby zu versorgen hat, macht sie tagsüber Gartenarbeit bei anderen Leuten.

Das fleissige Ehepaar hat seinen Optimismus behalten und auch schon ein wenig Geld gespart, um sich eines Tages seinen Traum erfüllen zu können. Iulian und Mary möchten gerne zwei Zimmer anbauen, eines für die Knaben und eines für die Mädchen.

Die Baukosten für zwei kleine Zimmer betragen rund 3 000 Franken. Um ein solches Projekt verwirklichen zu können, müssten sie ein ganzes Jahreseinkommen auf die Seite legen, was mit sieben heranwachsenden Kindern natürlich unmöglich ist.

Mit 3 500 Franken möchten wir dieser Familie gerne unter die Arme greifen. Nicht nur benötigt sie unbedingt mehr Platz, sondern auch Geld für Brillen, ärztliche Untersuchungen und Zahnarztbesuche, die sie sich nicht leisten kann.

Wir wissen, dass Grosses geschehen kann, wenn Menschen sich zusammentun. Darum laden wir Sie herzlich ein, dieses Projekt durch Ihre Unterstützung zu ermöglichen, damit der Glanz in den Augen dieser Kinder nicht erlischt.

Vielen Dank für jede Spende!

Projekt Nr. 3663 – "Wohnraum für Familie Lacatus"

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