DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
DIACONIA-REPORTs ARCHIV 
Ausgabe Nr. 03 | März 2021 | Erscheint monatlich | 41. Jhg.

EDITORIAL
Ein grosses Dankeschön allen treuen Freunden und Spendern!
Liebe Spenderin, lieber Spender

Der durch Aserbaidschan gegen Armenien angezettelte Krieg hatte Tausende von Toten und Verletzten – Soldaten und Zivilisten – zur Folge. Ferner sind unzählige Flüchtlinge – darunter Witwen und Waisen – zu beklagen. Letzteren gilt unsere besondere Fürsorge. Obwohl Gott uns noch nie im Stich gelassen hat, beschlich uns doch eine gewisse Besorgnis, ob uns genügend Mittel für die Hilfe zur Verfügung stehen würden. Dass bei uns gleichzeitig die Pandemie mit verheerenden Folgen ausbrach, verschlimmerte die Lage zusätzlich.

Die Bedenken waren, Gott sei Dank, unnötig. Dankbar dürfen wir feststellen, dass die Bereitschaft zum Spenden in den letzten Monaten merklich zunahm und uns die Erfüllung unserer Pflichten Notleidenden gegenüber ermöglichte.

Die guten Eingänge führen wir u.a. darauf zurück, dass viele unserer Gönner sich bereits im fortgeschrittenen Alter befinden, bescheiden leben und nicht mehr um den Verlust ihrer Arbeitsstelle fürchten müssen. Die ZEWO bestätigt: Noch nie haben Schweizer so viel gespendet wie im letzten Jahr. Interessant ist, dass der Faktor Betroffenheit eine Rolle spielt. Je näher uns etwas ist und je eher wir selbst davon betroffen sein könnten, desto eher berührt uns ein Schicksal.

Bereits unsere Grosseltern hatten den Völkermord an den Armeniern während des ersten Weltkrieges miterlebt und die Opfer unterstützt. Die Verbundenheit mit Armenien ist geblieben. Deshalb bekundet unser Volk auch im jetzigen Krieg seine Solidarität mit dem verfolgten Volk.

Allen Freunden Armeniens und Spendern danken wir aus tiefstem Herzen für die Fürbitte und materielle Unterstützung.

Hans-Rudolf Hintermann
Gründer und Präsident
Diaconia Internationale Hilfe

(Eigene Gedanken und Beobachtungen, ergänzt durch Infos aus der „Aargauer Zeitung“)
Eine junge Familie trotzt den schwierigen Umständen
Familie Olariu kämpft gegen die Kälte
Rumänien – Für Camelia Olariu (20) und Sorin (30) ist der Winter die schlimmste Zeit für die ganze Familie. Ihre beiden kleinen Kinder; David (2) und Nicola (4 Monate), brauchen dringend gute Kleidung und ein warmes Zuhause.

Trotz Armut fehlt es nicht an Liebe.
Die Eltern haben grosse finanzielle Schwierigkeiten. Warme Kleidung und Brennholz können sie sich nicht leisten. Gelegentlich fährt Sorin mit seinem Pferd und Karren ins nahe gelegene Dorf um Auftragsarbeiten zu erledigen. Er übernimmt z.B. das Wegführen von Müll aus den Höfen oder das Zusammenrechen und Entsorgen von Herbstlaub in privaten Haushalten. Für diese Arbeiten verdient er etwa 11 Franken im Tag.

Camelia ist Gott dankbar dafür, dass ihre Kinder abgesehen von einer Anämie aufgrund der mangelhaften Ernährung im Grossen und Ganzen gesund sind. Die Familie lebt in einem kleinen Haus mit einem Zimmer ohne Küche. Die Toilette befindet sich draussen auf dem Hof. Der Weg dorthin ist zeitweise schlammig oder glatt gefroren. Camelia wäscht die Wäsche von Hand und ein Teil davon wird ausserhalb des Zimmers getrocknet.

Nicola, warm eingepackt im kühlen Wohnzimmer.
Die jungen Eltern haben es trotz schwierigen Umständen geschafft ein zweites Zimmer anzubauen. Leider ist es noch nicht fertig und somit unbewohnbar.

Damit die Familie den Winter besser überstehen kann, würden wir sie gerne dabei unterstützen, das zweite Zimmer fertigzustellen und für das Wohlergehen der Kinder zu sorgen. Dafür benötigen wir Baumaterialien, Lebensmittel, Windeln, Winterkleider und Brennholz.

Mit 3 500 Franken, können wir dieser aufgeschlossenen Familie durch den Winter helfen und Wärme sowie Geborgenheit schenken.

Projekt Nr. 4032 – "Wärme für Familie Olariu"

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Mit Wille und Motivation zum Erfolg kommen
Mit unserer Unterstützung soll dies möglich werden
Rumänien – Ionela (20) und Alexandru Mondoc (27) leben mit ihren beiden Kindern Ionuț (4) und Ana-Samira (2) im Dorf Zizin in einer kleinen Gemeinschaft unter sehr armen Menschen.

Mit Wille und Motivation zum Erfolg kommen.
Die Strassen sind in dieser Jahreszeit sehr schlammig oder gefroren. Die Zäune um die Häuser bestehen aus verschiedenen bunten Materialien.

Vater Alexandru arbeitet bei einer örtlichen Firma, in der verschiedene Metallteile poliert werden. So verdient er, in einem festen Arbeitsverhältnis, ein kleines Grundeinkommen. Er selber stammt aus einer armen Familie mit 7 Geschwistern, in der stets um das Überleben gekämpft wurde.

Bessere Hygiene für Mondocs.
Ionela kommt ebenfalls aus einer armen Familie, mit 5 Geschwistern. Sie hält das kleine Zimmer im Haus sauber und kümmert sich liebevoll um die beiden Kinder. Sie sagt: „Die Armut ist keine Entschuldigung dafür, dass es im Haus nicht sauber sein soll.“

Wie so oft üblich in Rumänien, fehlen im Haus der Familie Mondoc ein Badezimmer sowie eine Küche. Sie hat sich zum Ziel gesetzt zu sparen und mit Eigenarbeit diese Räumlichkeiten zu errichten.

Gerne wollen wir dieser willigen Familie unter die Arme greifen und ihr beim Erreichen ihres Ziels behilflich sein. Mit Baumaterialien für den Einbau einer Küche und dem Anbau eines Badezimmers, soll das Haus aufgewertet und die Hygienebedingungen verbessert werden.

Im Pijama auf dem Weg zur Toilette.
Weiter wollen wir der Familie mit Lebensmitteln und Windeln für die kleine Ana-Samira helfen.

Mit einem Betrag von 3 900 Franken und der Eigenleistung der tapferen Familie wird dieses Ziel realisierbar.

Gerne unterstützen wir dieses hoffnungsvolle Vorhaben. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

Projekt Nr. 4033 – "Bessere Hygiene für Mondocs"

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Nehmen wir unsere Verantwortung wahr ...
... damit Familie Grigoryan ihr Haus in Zukunft nicht mehr mit Abfällen beheizen muss
Armenien – Nune Grigoryan (48) und ihre Kinder Emma (23), Vera (23), Emilia (14), Arsen (12), Syuzanna (10) und Alexander (6) leben im italienischen Stadtteil von Spitak. Wie Hunderte andere Familien haben sie sich seit dem verheerenden Erdbeben im Jahr 1988 keine guten Lebensbedingungen schaffen können.

Wie in so mancher Familie in Armenien verlassen Väter ihre Frauen und Kinder, weil sie keine Möglichkeit finden, sie zu ernähren, oder es familiäre Probleme gibt. Dieses Schicksal traf auch Nune vor einigen Jahren. Ihr Mann David liess sich scheiden und verliess die Familie. Er zog mit einer anderen Frau nach Russland und liess seine eigene Familie mittellos zurück. Vor zwei Jahren hat Emma, eine der Zwillingstöchter, geheiratet und ist ausgezogen. Arsen, Syuzanna und Alexander gehen zur Schule und Emilia besucht das College. Obwohl die Kinder sich ihre Kleider und Schulsachen teilen müssen, machen sie gute Fortschritte in der Schule. Syuzanna hat an beiden Augen Probleme, die aber aus finanziellen Gründen noch nicht ärztlich abgeklärt werden konnten.

Nehmen wir unsere Verantwortung wahr, damit Familie Grigoryan ihr Haus in Zukunft nicht mehr mit Abfällen beheizen muss.
Nune hat früher als Lehrerin an der Schule unterrichtet. Sie musste wegen einer chronischen Herzneurose ihren Beruf aufgeben und braucht ständig Medikamente. Das einzige feste Einkommen der Familie ist die staatliche Beihilfe von 96 Franken monatlich. Grigoryans leben in einer Unterkunft, welche mehrheitlich aus Metall besteht und dadurch schlecht isoliert werden kann. Die Fenster sind verrottet, die Behausung ist sehr kalt und feucht und alles ist in einem sehr schlechten Zustand. Nach der Schule sammeln Arsen und Alexander auf der Strasse Plastik und andere brennbare Gegenstände aus Mülltonnen, um die Wohnung ein wenig zu beheizen, denn Brennholz kann sich die Familie nicht leisten.

Nune hat uns gebeten, sie nach Möglichkeit mit Brennholz, Lebensmitteln und warmer Kleidung zu versorgen. Die alleinerziehende Mutter wünscht sich sehnlichst, ihre Kinder in einer warmen Unterkunft aufziehen zu können. Ihre momentan einzige Hoffnung ist die Hilfe von Diaconia.

Gerne übernehmen wir als Hilfswerk Verantwortung und schenken dieser Familie ein warmes Zuhause. Auch möchten wir Syuzanna eine ärztliche Untersuchung ermöglichen. Helfen Sie uns dabei? Herzlichen Dank dafür.

Die Kosten dafür belaufen sich auf 2 200 Franken.

Projekt Nr. 4034 – "Wärme für Grigoryans"

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MARINES TRAUMBERUF SOLL WAHR WERDEN
„Wenn ich in meiner Jugendzeit meinen Traumberuf hätte erlernen können, würde ich heute arbeiten und Geld verdienen.“
Armenien – Marine Simonyan (33) lebt zusammen mit ihrer Schwiegermutter Shoghakat Yeranosyan (60), und den drei Kindern, Shogher (12), Ani (10) und Grigor (7) in der Stadt Metsamor, westlich von Jerewan.

Im Jahr 2018 verliess Marines Ehemann die Familie, um in Russland Arbeit zu finden. Dort hat er aber nicht nur Arbeit gefunden, sondern sich auch eine neue Existenz mit einer anderen Frau aufgebaut. Seither hat er den Kontakt zu seiner Familie abgebrochen. Für Marine ist inzwischen die Schwiegermutter zur engsten Bezugsperson geworden.

Shoghakat teilt das Schicksal der Familie und setzt sich liebevoll zum Wohl aller ein. Sie ist bereit, solange sie lebt, mit Marine und den Kindern zusammenzubleiben. Der Schwiegermutter gehört auch das Haus, in dem sie alle wohnen. Die Familie erhält keine Sozialleistungen. Marine träumte einst davon, Friseurin zu werden, doch leider konnte sie diesen Traum bis heute nicht verwirklichen. Im Sommer nutzt sie die Gelegenheit und arbeitet auf den Feldern bei der Ernte. In dieser Zeit verdient sie etwas Geld. Im Winter findet sie jedoch keine Arbeit und mit dem Ersparten kann sie die Kinder nicht ausreichend versorgen.

Marinas Traumberuf soll wahr werden.
Wie die meisten Häuser der armen armenischen Bevölkerung ist auch das Haus von Familie Simonyan in einem sehr schlechten Zustand. Die Wände und die Decke schützen nur schlecht vor Kälte und Wind und sollten unbedingt renoviert und isoliert und werden.

An Eigeninitiative und an einer Idee, wie Marine sich aus dieser Not befreien könnte, fehlt es nicht. Sie sagte uns: „Wenn ich in meiner Jugendzeit meinen Traumberuf hätte erlernen können, würde ich heute arbeiten und Geld verdienen.“ Schon etliche Male hat sie in Friseursalons um eine Chance gebeten, diesen Beruf erlernen zu dürfen. Was Marine jedoch fehlt, sind die finanziellen Mittel, um die Ausbildung zu bezahlen. Sie hat darum Diaconia um Hilfe gebeten.

Wir freuen uns, dieser tapferen Mutter in ihrem Vorhaben zu unterstützen. Mit dieser Ausbildung kann sie in Zukunft besser für ihre Kinder sorgen und auch alle Rechnungen bezahlen.

Der Friseurkurs kostet 400 Franken und wird 3 Monate dauern. Gerne würden wir die Familie zusätzlich mit Brennholz, Lebensmitteln und Kleidern versorgen. Vielleicht bleibt auch noch etwas für Renovierungsarbeiten übrig.

Für dieses Vorhaben benötigen wir 1 600 Franken.

Projekt Nr. 4035 – "Traumberuf von Marine"

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Christian möchte sein Leben wieder selber in die Hand nehmen
Für sein Vorhaben benötigt er unsere Starthilfe
Rumänien – Christian Staicu (39) trauert immer noch um seine verstorbene Mutter Margot. Ihr Tod hat ihn aus der Bahn geworfen.

Christian kämpft gegen seine Depressionen an.
Die Mutter von Christian war Diaconia bekannt. Vor wenigen Jahren haben wir die schwerkranke Frau unterstützt und ihr die ärztlichen Untersuchungen bezahlt. Die Ärzte gaben ihr damals nur noch eine kurze Lebenszeit, sie verstarb vor drei Jahren aufgrund ihrer Erkrankung.

Die von der Krankheit gezeichnete Margot.
Christian lebte sein Leben lang bei seiner geschiedenen Mutter. Gemeinsam kämpften die beiden sich durchs Leben und zogen von Ort zu Ort, in der Hoffnung bessere Lebensumstände anzutreffen. Schlussendlich liessen sie sich in Sighișoara nieder, in einem alten 2-Zimmer-Haus das in einem Hof steht. Bis vor Kurzem hatte Christian einen Job als Kellner und ein sicheres Einkommen. Eines Tages brach er plötzlich zusammen. Die Ärzte diagnostizierten eine Thrombose eines venösen Angioms mit sekundärem Stauungsinfarkt (VEIM Angiom), welche inoperabel ist. Christian leidet seither unter ständigen Kopfschmerzen und Augenproblemen. Seine Zukunftsangst bereitete ihm viele schlaflosen Nächte und führte schliesslich zu starken Depressionen.

Dieses Zimmer könnte Christian vermieten...
Er erhält eine Krankenrente von 180 Franken pro Monat, die aber für seine Ausgaben nicht ausreicht. Deshalb hat er sich hilfesuchend an Diaconia gewandt.

Christian möchte jedoch nicht sein Leben lang auf fremde Hilfe angewiesen sein. Er sagte uns: „Wenn es mir gelingen würde, das zweite Zimmer zu renovieren und ein Bad einzubauen, könnte ich es vermieten und mit dem Geld meine Rechnungen bezahlen.“

Wir möchten Christian gemeinsam in diesem Vorhaben unterstützen. Lassen wir seinen Traum wahr werden und das zweite Zimmer in Stand setzen. Auf diese Weise hätte er ein zusätzliches Einkommen. Für die Renovierung benötigt es diverse Baumaterialien; eine Haustür, ein Fenster und auch Sanitärartikel für das Badezimmer. Es erfordert auch einen Wasser- und Stromanschluss und der Fussboden müsste befestigt werden.

... dazu müsste es aber zuerst renoviert werden.
Mit dieser Investition von 3 500 Franken helfen wir Christian ein Stück Selbstständigkeit zurückzuerlangen. Er ist auch überzeugt davon, dass dies helfen würde, seine Depressionen zu bekämpfen.

Wir freuen uns, einen Menschen wie Christian zu unterstützen. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

Projekt Nr. 4036 – "Starthilfe für Christian Staicu"

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Wir kämpfen für Familie Dallakyan ...
... damit die 16-jährige Tochter ihre eigenen Kleider bekommt
Armenien – Gayane Dallakyan (52) und ihr Ehemann Yura (56) leben seit 1996 mit ihren Kindern Martun (27), Edik (19), Armen (19), Marieta (16), Arthur (13) und Artyom (11) in einem der Bezirke von Spitak.

Yura und sein ältester Sohn Martun beschäftigen sich im Dorf Masis mit Viehzucht. Die beiden leben seit einigen Jahren getrennt von der Familie und helfen ihr in keiner Weise. Für Gayane und die anderen Kinder ist das Leben verständlicherweise sehr hart. Armen und Edik sind Zwillinge und dienen momentan in der Armee.

Im 43-tägigen Karabach-Krieg wurde Armen am Unterleib von einem Granatsplitter getroffen. Sein Leben ist glücklicherweise nicht mehr in Gefahr, aber er muss noch über längere Zeit behandelt werden. Marieta besucht das College. Als einziges Mädchen in der Familie musste sie stets die abgetragenen Kleider der älteren Brüder tragen und dies oftmals auch jetzt, wenn sie ins College geht. Artyom und Arthur gehen noch zur Schule. Arthur leidet an einer Nervenkrankheit und einer psychischen Störung.

Wir kämpfen für Familie Dallakyan, damit die 16-jährige Tochter ihre eigenen Kleider bekommt.
In unserem Gespräch erwähnte die von ihren Nöten gezeichnete Gayane, dass sie sich am meisten Sorgen um die Gesundheit von Arthur und ihres verletzten Sohnes Armen macht.

Mit einem Einkommen von monatlich 72 Franken muss die Mutter die Familie durchbringen. Das alte Haus, in dem Sie wohnen, ist sehr klein. Die Fensterrahmen sind morsch, und es gibt so viele Löcher im Fussboden, dass Ratten ungehindert in die Wohnung dringen können. In den kalten Wintermonaten ist das kaum beheizte Zuhause ungemütlich und ungesund. Die Kinder werden oft krank. Mit Tränen in den Augen hat Gayane unseren Mitarbeiter von Diaconia Armenien gebeten, ihr und ihren Kindern in dieser schwierigen Zeit zu helfen.

Gerne gehen wir gemeinsam mit Ihnen auf die Bitte ein. Am dringendsten benötigt die Familie Feuerholz, warme Kleider und Lebensmittel. Wenn genug Geld zusammenkommt, könnten der Fussboden befestigt und das Fenster ausgewechselt werden. Marieta wäre überglücklich, das erste Mal in ihrem Leben neue, eigene Kleider zu besitzen. Mit 2 300 Franken helfen wir Familie Dallakyan über die gröbste Not hinweg.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 4037 – "Familienhilfe Dallakyan"

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Eine tapfere Frau ist an ihren Grenzen angelangt
Gemeinsam tragen wir diese vom Leben gebeutelte Frau durch ihre Leiden
Rumänien – Als wir vom Diaconia-Team vor dem Haus der Grigorius ankamen, wartete Mutter Marlena (55) bereits draussen. Sie erzählte uns, dass sie die letzte Nacht ohnmächtig wurde, als sie auf die Toilette gehen musste.

Dabei stiess sie sich den Kopf an. Dies geschah nicht, weil sie ungeschickt ist, sondern weil sie sehr krank ist. Ihr Mann Ioan (58) konnte ihr nicht zur Seite stehen, weil er am 26. Februar 2020 einen Schlaganfall erlitt. Bis zu diesem Zeitpunkt arbeitete er als Taxifahrer. Nun braucht er jedoch Inkontinenzeinlagen und Betreuung.

Auch ihr Sohn Rares (26) konnte ihr nicht helfen, da er in der letzten Silvesternacht wegen eines diabetesbedingten Zuckerschocks ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Im selben Haushalt lebt auch Marlenas psychisch kranke Mutter. Da Marlena die Einzige ist, die noch einigermassen auf den Beinen steht, muss sie sich nebst um ihren Mann, auch um ihre Mutter und Rares im Krankenhaus kümmern. Doch eigentlich ist der Gesundheitszustand von Marlena sehr labil. Der grösste Teil ihres Magens musste entfernt werden und deshalb wird sie durch eine Sonde ernährt. Zudem leidet sie an einer Funktionsstörung der Niere. Ausserdem wurde bei ihr eine venöse Thrombose diagnostiziert.

Eine tapfere Frau ist an ihren Grenzen angelangt.
Sie benötigt darum zweimal täglich Blutverdünner. Als ob das alles noch nicht genug wäre, hat Marlena an beiden Augen einen grauen Star und sollte dringend operiert werden. All diese körperlichen Leiden führten bei ihr zu starkem Untergewicht.

Familie Grigoriu erhält vom Staat eine monatliche Rente von 250 Franken. Diese muss für Lebensmittel, Medikamente und die Miete inkl. der Nebenkosten der heruntergekommenen 2-Zimmerwohnung ausreichen.

Die Familie steht finanziell und kräftemässig am Limit. Gerne würden wir uns um sie kümmern. Zuerst wollen wir ihr Brennholz liefern und die Erwachsenenwindeln des Ehemanns bezahlen. Weiter kommen die monatlichen Kosten von 180 Franken für den Blutverdünner Clexan dazu und schliesslich möchten wir für die Augenoperation von Marlena aufkommen.

Die Gesamtkosten für dieses Projekt belaufen sich auf 4 500 Franken.

Marlena ist eine tapfere und zarte Frau. Sie ist hoffnungsvoll, trotz aller Nöte in ihrer Familie. Lassen Sie uns dieser lieben Frau und ihrer Familie helfen!

Projekt Nr. 4038 – "Hilfe für Grigorius"

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Wir danken allen unseren Mitarbeitern in Rumänien

Hinter jeder nachhaltigen, sozialen Arbeit steckt ein grosser Aufwand, viel Leidenschaft und ein stetiges, den Anforderungen angepasstes Vorgehen. So erleben es auch unsere Diaconia-Mitarbeiter in Braşov, Rumänien. Jede Hilfstätigkeit an Notleidenden erfordert einiges an Einfühlsamkeit, Menschenkenntnis aber auch an innovativem Denken.

Unser Team in Braşov setzt sich täglich hingebungsvoll für ihre vielfältigen Aufgaben ein.

Hier sind einige davon aufgezählt:
Das Kinderbildungsprogramm mit täglich 130 Kindern im Kinderbildungszentrum KiBiZ
Der Bau des neuen KiBiZ-Gebäudes
Das Patenschaftsprogramm mit 230 Patenkindern
Das Verteilen der Hilfsgüter von den Transporten aus der Schweiz
Die Betreuung der Hilfsprojekte
Der Bauernhof der Hoffnung mit seinen über 100 Angus Rindern

Gerne zeigen wir Ihnen in dieser Ausgabe, wer für was zuständig ist.

Herzlichen Dank allen rumänischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Eure wertvolle Arbeit an Not leidenden Menschen.

Wir wünschen Euch im Jahr 2021 weiterhin viel Freude, Kraft und Gottes Segen für Euren Dienst und beten für Euch!

Diaconia-Team Schweiz

Rumaenische Kollegen
David Dugeniuk (45)
Geschäftsführender Direktor

Ich mag meinen Job, weil er mir die Möglichkeit gibt, das Diaconia-Team zu einer grossen Vision zu inspirieren, mit dem Ergebnis, in den armen Gemeinden zu wirken und Gottes Wort in die Welt zu tragen.
Rumaenische Kollegen
Alesia-Naomi Dugeniuk (23)
Programmdirektorin

An meinem Job gefällt mir vor allem, dass ich Führungskräfte bei der Qualitätsentwicklung unterstützen kann und dass ich meinen Mitarbeitern helfen kann, ihr volles Potenzial bei der Arbeit auszuschöpfen.
Rumaenische Kollegen
Ovidiu Gociu (42)
Datenbankentwickler, IT-Administrator und Buchhalter

Ich mag die logische und kreative Arbeit, die ich mache und die Zusammenarbeit mit dem Team ist wunderbar.
Rumaenische Kollegen
Lucian Gog (40)
Fundraising-Manager

Der Kontakt mit neuen Leuten gefällt mir sehr. Das macht meine Arbeit so interessant.
Rumaenische Kollegen
Iulian Rusu (23)
Fundraiser

Ich mag die Büroatmosphäre, das ausgezeichnete Arbeitsumfeld, die Kollegen sowie die Möglichkeit, sich menschlich wie auch beruflich zu verbessern.
Rumaenische Kollegen
Alex Cazacu (32)
Fundraiser

Ich mag den Job wegen den aufgestellten Arbeitskollegen, dem tollen Teamgeist und der Tatsache, dass wir alle Christen sind.
Rumaenische Kollegen
Monica Pîrvu (53)
Verantwortliche für das KiBiZ

Ich arbeite bei Diaconia, weil es ein christliches Werk mit gesunden Prinzipien und Zielen ist. Ich freue mich, dass ich durch mein Wirken im KiBiZ aktiv an den positiven Veränderungen der Kinder aus schwierigem Umfeld teilhaben darf.
Rumaenische Kollegen
Ema Pînzariu (33)
Erzieherin im KiBiZ

Mich begeistert, dass das was ich mit Kindern erarbeite, einen Unterschied in ihrem Leben ausmacht. Ich freue mich, dass ich nebst der Schulbildung auch emotional mit den Kindern arbeiten kann. Mir gefällt, dass ich meinen Arbeitsplan frei und kreativ gestalten darf.
Rumaenische Kollegen
Mariana Rusu (45)
Erzieherin im KiBiZ

Am meisten gefällt mir an meiner Arbeit die Tatsache, dass ich durch die Hilfe, die ich täglich den Kindern biete, Gottes Liebe vermitteln kann. Das christliche Umfeld im Tageszentrum in dem ich arbeite, ist eine zusätzliche Erfüllung.
Rumaenische Kollegen
Edward Dugeniuk (22)
verantwortlich für den Bauernhof der Hoffnung

Ich mag an meiner Arbeit besonders das Umfeld und die Arbeitskollegen!
Rumaenische Kollegen
Ionel Maftei (36)
Verantwortlich für die Patenschaften

Mir gefällt es, dass ich hautnah miterleben darf, wie bedürftigen Kindern und Familien geholfen wird. Dies bereitet mir eine grosse Genugtuung.
Rumaenische Kollegen
Nicu Mihălțan (39)
Verantwortlich für den Report und die Projekte

Eines ist offensichtlich: Mein Leben hat sich in den sechs Jahren, seit ich bei Diaconia arbeite, verändert. Es ist nicht immer einfach, mit den Problemen der Menschen in Berührung zu kommen. Ich freue mich aber umso mehr, dass ich mit der Hilfstätigkeit an Bedürftigen einen Unterschied ausmachen kann. Die leuchtenden Augen der notleidenden Menschen erfüllt mich mit grosser Dankbarkeit.
Rumaenische Kollegen
Andrei Politic (35)
Verantwortlich für die Rechtsabteilung

Ich mag meine Arbeit wegen der Vielfalt und dem Neuen, das sie jeden Tag mit sich bringt.
Vom Ehemann plötzlich verlassen:
Eines Tages stand Tamara mit ihren Kindern alleine da …
ARMENIEN – Familie Paravyan lebt in der Nähe der Stadt Spitak, die zur Region Lori in Armenien gehört. Nach dem verheerenden Erdbeben im Dezember 1988 blieb der Grossteil der Stadtbevölkerung obdachlos zurück.

Damals errichtete ein italienisches Unternehmen in der Nähe der Stadt für einige der betroffenen Menschen kleine Unterkünfte aus Metall. Diese sogenannten Container dienten als Notunterkunft, damit die Obdachlosen die Nächte nicht draussen verbringen müssen. Für die Paravyans wurde diese Behausung allerdings zur Dauerlösung.

Vor vier Jahren hat Tamaras Ehemann Galust das Land verlassen. Er überliess seine damals schwangere Ehefrau und die beiden Söhne ihrem Schicksal. Tamara (29) wohnt mit ihren drei Kindern Arsen (8), Allen (7) und Angelina (4) weiterhin in dem Container. Sie ist seit dem Weggang ihres Ehemannes sehr niedergeschlagen. Die Familie lebt einzig und allein vom Kindergeld in Höhe von 74 Franken. Von ihrem Ehemann hat sie in den vier Jahren keinerlei Nachrichten oder Unterstützung erhalten.

Die Mutter ist froh, wenigstens diese Notunterkunft zu haben.
Arsen und Allen sind im schulpflichtigen Alter, doch es fehlt ihnen oft an Schulutensilien. Auch wissen sie nicht, was es heisst, neue Kleidung und Schuhe zu tragen. Die kleine Angelina wartet immer sehnsüchtig darauf, dass Allen aus der Schule kommt, damit sie seine Schuhe anziehen und draussen spielen gehen kann. Tamara erzählte uns, dass die Regentage am schlimmsten sind. Das Wasser dringt durch das löchrige Dach auf die Betten und die undichten Fenster lassen die Kälte ungehindert in den Raum. Die Mutter schafft es nicht, Brennholz anzuschaffen. Die Vorstellung, wie die Familie den bitterkalten Winter überstehen soll, bereitet Tamara grosse Sorgen. Sie hat uns darum gebeten, mit Brennholz und Lebensmitteln auszuhelfen und wenn möglich, den Kindern warme Kleidung zu besorgen. Es wäre ihr auch ein grosses Anliegen, wenn das Dach repariert werden könnte. Sie würden sich alle so sehr darüber freuen!

Um den Paravyans zu helfen, werden 2 800 Franken benötigt. Jeder kleine Beitrag hilft, Tamara und ihren Kindern ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.

Projekt Nr. 4039 – "Besseres Zuhause für Paravyans"

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Armenien – Der Krieg und die gleichgültige Welt
Eine Stimme aus Armenien
Armenien ist mein Heimatland. Es ist eines der ältesten Länder der Welt, mit einer Geschichte, die bereits 3000 vor Christus anfängt. Das heutige Armenien bildet mit etwa 29‘800 km2 einen sehr kleinen Teil des historischen Armeniens. Wie auch andere Länder hat mein Heimatland in seiner Geschichte Kriege, Gewinne und Verluste erlebt. Die dunkelste Seite unserer Geschichte ist der armenische Genozid, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts von der türkischen Landesführung begangen wurde und der über 1,5 Mio. Armeniern das Leben kostete.

Die heutige türkische Regierung lehnt die Anerkennung des damaligen Genozides nicht nur ab, sondern hat im September 2020 mit Aserbaidschan zusammen einen neuen Krieg gegen Armenien geplant und gestartet. In diesem Krieg sind ausserdem terroristische Gruppen aus Syrien und Libyen involviert. Europäische Medien berichten, dass das von Armeniern bewohnte Berg-Karbach, nach internationalem Recht zu Aserbaidschan gehört. Nur schon logisches Denken offenbart die Absurdität dieser Aussage. Ist es möglich, dass ein vollständig von christlichen Armeniern bewohntes Gebiet wie Berg-Karabach zu einem muslimischen türkisch-aserbaidschanischen Staat gehört, welcher hundert Jahre zuvor Hunderttausende Armenier ermordet hat? Die Antwort ist eindeutig. Ausserdem ist zu erwähnen, dass Berg-Karabach nie ein Teil des unabhängigen Aserbaidschan gewesen ist.

Seit November, ist der Krieg zwar vorbei, aber in meinem Heimatland herrscht eine humanitäre Katastrophe. Und die westliche Welt, die während des Krieges nur zugeschaut hat, tut auch jetzt nichts. Diese Situation verletzt mich sehr.

Von Gohar Tamrazyan
(Kantischülerin, Aarau und Schach-Schweizermeisterin in der Kategorie U16)


Die Chancen einer Patenschaft in Indien
Rajat Pani, Leiter Indien
Laut Dr. Rajat Pani, unserer verantwortlichen Person in Indien, liegt in einer Patenschaft ein sehr grosses Potential, Kinder sowohl in der Bildung, sozial wie auch geistlich zu fördern. Der Weg in eine verheissungsvolle Zukunft in Indien führt über die Kinder.

Eine Patenschaft von Diaconia ist im „Gefüge“ der christlichen, sozialen und karitativen Gemeindeorganisation „Uppahar“ gut eingegliedert. Allein der Name Uppahar, was auf Englisch GIFT (GIFT= Gospel Integrated For Today), also GESCHENK bedeutet, untermauert dies.

Eine Kinderpatenschaft bedeutet eine hoffnungsvolle Zukunft.
Das Hauptziel von Uppahar ist es, Menschen mit der guten Nachricht von Jesus Christus zu erreichen und sie mit Bildungsprojekten, Lebensmitteln und Kleidern zu beschenken. Durch den Kontakt, den wir durch die Patenschaften zu den Kindern haben, können auch die Erwachsenen erreicht werden. Wir verteilen Bibeln, Traktate, christliche Literatur- und Liederbücher an die Familien, die mit grossem Interesse angenommen werden.

Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Unterstützung.

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