DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 05 | Mai 2019 | Erscheint monatlich | 39. Jhg.
Wenn jeder Tag zählt
Ana und Denisa Maria kämpfen für ihre Zukunft
RUMÄNIEN – Jeder einzelne Tag in der Schule ist ein Schritt in eine bessere Zukunft. Jedes abgeschlossene Schuljahr erhöht die Chancen, später eine Arbeitsstelle zu finden und somit überleben zu können.

Wenn jeder Tag zählt.

Die ganze Last liegt auf den Schultern der Grossmutter.
Ana (14) und Denisa Maria (12) haben schon früh ihre Mutter verloren und wachsen unter ganz ärmlichen Bedingungen auf. Es gleicht einem Wunder, dass die beiden Schwestern den Schulbesuch noch nicht abbrechen mussten. Ana besucht momentan die 7. Klasse, Denisa Maria die 4.

Vor sieben Jahren starb ihre Mutter. Der fortan alleinerziehende Vater, Nicolae Carolea, ist sehr dankbar, dass seine Eltern ihn unterstützen. Leider erkrankte er, aufgrund der schlechten Lebensbedingungen, der Mangelernährung und der Kälte im Haus, an Tuberkulose und Asthma. Er verbringt momentan mehr Zeit im Spital als zu Hause bei seinen Kindern.

Die Grosseltern waren seit 7 Jahren Tag für Tag im Einsatz und schenkten den Kindern viel Liebe und Aufmerksamkeit. Ihre Aufopferung hat sicherlich dazu beigetragen, dass die zwei Mädchen trotz den schwierigen Umständen noch zur Schule gehen.

Die Mädchen lernen trotz den schwierigen Umständen fleissig.
Leider verstarb der Grossvater im Februar. Sein Tod stürzte die Familie nicht nur in Trauer, sondern auch in finanzielle Not. Er war der Einzige gewesen, der über ein geregeltes Einkommen verfügte. Jetzt steht der Familie nur noch das Krankengeld des Vaters zur Verfügung. Dies reicht jedoch bei Weitem nicht zum Überleben.

Momentan wohnen die Grossmutter Lucia, der schwerkranke Nicolae und seine beiden Töchter in einem kleinen Zimmerchen, in dem sie leben, kochen, essen und schlafen.

Der grösste Wunsch der Mädchen ist es, die Schule nicht abbrechen zu müssen. Damit sie später eine Ausbildung machen können, müssen sie mindestens acht Schuljahre abschliessen. Wir wünschen uns, dass wir Ana und Denisa Maria darin unterstützen können. Wir möchten sie in unser Tageszentrum im Dorf Vulcan aufnehmen. Dort würden sie täglich eine gesunde Mahlzeit erhalten und könnten von einer guten Lernumgebung und professioneller Förderung profitieren.

Denisa Maria hofft, dass sich die Türe zum Tageszentrum für Ana und sie öffnet.
Die monatlichen Kosten im Zentrum betragen ungefähr 200 Franken pro Kind. Zusätzlich möchten wir Familie Carolea mit Lebensmitteln, Kleidung und Schuhen aushelfen. Es wäre sehr wichtig, ein zweites Zimmer anzubauen, damit die heranwachsenden Mädchen ein eigenes Schlafzimmer und ein wenig Privatsphäre hätten. Der Anbau dieses Raumes kostet 2 500 Franken.

Bitte schenken Sie Ana und Denisa Maria die Chance auf eine bessere Zukunft!

Vielen herzlichen Dank für jede Spende!

Projekt Nr. 3690 – "Wenn jeder Tag zählt"

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Überfordert
Varduhi kümmert sich trotz Hirntumor liebevoll um ihre Kinder
ARMENIEN – Weil die Mutter die Miete nicht bezahlen kann, muss die mittellose Familie immer wieder umziehen.

Varduhi Khachatryan ist 32 Jahre alt und muss ihre drei wunderbaren Kinder allein grossziehen. Seit einigen Jahren lebt die 4-köpfige Familie in gemieteten Räumen und zieht von einem Ort zum anderen.

Varduhi kümmert sich trotz Hirntumor liebevoll um ihre Kinder.
Vor vier Monaten zügelte Varduhi mit ihren Kindern ins Dorf Nor Gyugh, in der Hoffnung, hier eine Unterkunft zu finden, die sie sich leisten kann. Die Miete beträgt 31 Franken. Doch auch dieser Betrag, nebst den Kosten für die Nahrung, ist zu hoch, wenn nicht liebe Freunde sie unterstützen, denn die Familie hat kein Einkommen.

Larisa, Liana und Gor hoffen auf Hilfe.
Varduhi kann keine Stelle annehmen, denn erstens muss sie sich um ihre Kinder kümmern und zweitens hat sie ernsthafte gesundheitliche Probleme. Die Ärzte diagnostizierten bei ihr einen Hirntumor, welcher Kopfschmerzen und Atemprobleme verursacht. Im vergangenen Jahr hatte sie drei Chemotherapien. Sie bräuchte regelmässige ärztliche Untersuchungen, die sie sich aber nicht leisten kann.

Larisa (12) und Lianna (8) besuchen die Schule und der kleine Gor (2,5) kommt schon bald in den Kindergarten. Auch Larisa leidet oft unter Kopfschmerzen.

Varduhis Kinder haben in ihrem jungen Leben schon viel gelitten durch die vielen Umzüge, durch Hunger und Krankheiten. Die 4-köpfige Familie wohnt in einem winzigen Raum. Sie hat kein Badezimmer, nicht einmal eine Toilette. Es fehlt an grundlegenden Dingen.

Varduhi ignoriert ihre eigenen Gesundheitsprobleme und hofft auf Hilfe von barmherzigen Menschen, damit sie die Miete und das Allernötigste bezahlen kann.

Mit 1 400 Franken könnten wir der tapferen Familie ein Jahr lang die grössten Lasten abnehmen.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Projekt Nr. 3691 – "Überfordert"

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Familie Coscodar lebt in bitterer Armut
Abfall durchwühlen, anstatt die Schulbank zu drücken
RUMÄNIEN – Es ist wieder einmal so weit. Ausgerüstet mit einer riesigen Tasche klettern Alex und Ion mit ihrem Vater über Müllhalden, waten durch Bachbette und wühlen im Dreck. Sie sind auf der Suche nach PET-Flaschen. Die Motivation für ihre schmutzige Arbeit ist der nagende Hunger.

Alexandru (38) und Florica (30) haben acht Kinder: Alex (15), Ion (12), Adelina (10), Costel (8), Raluca (6), Izabela (4), Ecaterina (3) und Razvan (1). Das neunte Kind ist unterwegs.

Familie Coscodar lebt unter unvorstellbaren Bedingungen. Zu zehnt leben, essen und schlafen sie auf 16 Quadratmetern Fläche. Sie haben weder Strom noch fliessendes Wasser. Alexandru und Florica stammen beide aus armen Familien und haben nur drei oder vier Schuljahre abgeschlossen.

Familie Coscodar lebt trotz harter Arbeit unter der Armutsgrenze.
Auch ihre ältesten Söhne, Alex und Ion, mussten die Schule bereits abbrechen. Sie müssen ihren Vater dabei unterstützen, das tägliche Brot zu verdienen.

Adelina und Costel gehen zur Schule, die kleineren Kinder sind zu Hause bei der Mutter.

Der ganze Stolz der Familie ist ein Pferd mit Wagen. Damit kann der Vater das Wasser für den täglichen Bedarf nach Hause transportieren.

Alexandru nimmt jede Gelegenheitsarbeit an, die sich ihm bietet. Zusätzlich sammelt er zusammen mit Alex und Ion weggeworfene PET-Flaschen. Wenn der Sack nach stundenlanger Arbeit voll ist, beträgt ihre Ausbeute rund 30 Kilogramm Flaschen. Dafür erhalten sie im Recycling-Hof 4.50 Franken. Dieser Betrag muss reichen, um die 10-köpfige Familie einen Tag lang zu ernähren.

Wie gut, dass Razvan von all den Sorgen noch nichts weiss.
Das einzige konstante Einkommen der Familie ist das Kindergeld von 168 Franken. Mit diesem Geld hat Alexandru Backsteine gekauft. Er plant, ein zweites Zimmer anzubauen. Um mit dem Bau beginnen zu können, fehlt ihm aber noch sehr viel Material.

Alexandru hat grosse Probleme mit seiner Wirbelsäule. Vor zwei Jahren hatte er einen Unfall, als er im Wald am Holzen war. Er wurde auf die Notfallstation gebracht, musste das Krankenhaus aber nach der Erstversorgung wieder verlassen. Da er keine Krankenversicherung hat, kann er sich eine gründliche Untersuchung und Behandlung nicht leisten.

Die 6-jährige Raluca wurde mit einer Lippenspalte geboren, aber auch hier fehlt das Geld für eine medizinische Behandlung sowie für die Fahrten zum Arzt.

Wir möchten dieser armen Familie unter die Arme greifen. Sie benötigt Nahrungsmittel, Kleider, Schuhe sowie Windeln und Milchpulver für die Kleinsten.

Ralucas Lippenspalte sollte operiert werden.
Wir wollen die ärztliche Behandlung und die Fahrtkosten für Alexandru und Raluca bezahlen. Wir möchten Alexandru auch Baumaterial für das zweite Zimmer schenken.

Um der Familie langfristig das Leben zu erleichtern, wollen wir ihr ein Schwein und eine Schar Hühner kaufen.

Mit 3 000 Franken können wir die bittere Armut der Familie Coscodar lindern.

Wir bedanken uns ganz herzlich für jede Unterstützung.

Projekt Nr. 3692 – "Bitterer Armut"

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Ein Rollstuhl für Roxana
Das behinderte Mädchen würde so gern ihre Freundinnen besuchen
RUMÄNIEN Am 5. Mai wird Roxana ihren 14. Geburtstag feiern. Sie musste sich bereits von vielen Träumen verabschieden. Sie wird nie gehen oder die Schule besuchen können. Aber ein Traum ist ihr geblieben: der Traum, selbstständiger zu werden.

Roxana ist das jüngste Kind von Petre (50) und Rodica (46) Borzos. Diese stammen beide aus sehr armen Familien. Weil sie nie die Möglichkeit hatten, in die Schule zu gehen, können sie weder lesen noch schreiben.

Roxana ist an Haus und Hof gebunden.
Roxana wurde mit einem krummen Bein geboren. Leider brachte eine Operation keinen Erfolg. Roxana lernte nie gehen. Da es in ihrem Dorf keine Schule für körperlich behinderte Kinder gibt, hat sie keine Möglichkeit, etwas zu lernen. Roxana verbringt ihre Tage im Bett. Wenn sie auf die Toilette muss, kriecht sie auf Händen und Knien in den Hof. Wenn im Winter Schnee liegt, verrichtet sie ihre Notdurft in einen Eimer.

Roxana wird von Jahr zu Jahr grösser und schwerer. Es ist darum für ihre Mutter sehr anstrengend geworden, ihr zu helfen und sie zu stützen.

Wie traurig, dass Roxana auf allen Vieren zur Toilette kriechen muss.
Rodica war mit Roxana beim Arzt. Dieser gab der Mutter ein Formular, womit sie bei der zuständigen Kommission eine staatliche IV-Rente hätte beantragen können. Tragischerweise hat den Eltern beim Ausfüllen des Formulars niemand geholfen. Sie konnten den Text nicht lesen und folglich konnten sie auch die Rente nicht beantragen. Da die Familie unter dem Existenzminimum lebt, kann sie keinerlei Hilfsmittel kaufen, die der Tochter das Leben erleichtern würden.

Wir wollen Roxana einen elektrischen Rollstuhl kaufen. Dadurch würde sie Selbstständigkeit gewinnen. Sie wäre nicht mehr zu einem Leben im Bett verurteilt, sondern könnte Freundinnen besuchen. Sie hätte die Möglichkeit, trotz ihrer Behinderung am Leben teilzunehmen.

Wir möchten Roxana erneut zu einem Arzt bringen und ihre Eltern dabei unterstützen, die Invalidenrente zu beantragen.

Mit 3 500 Franken können wir Roxana die nötige finanzielle Unterstützung bieten und ihr den Kontakt mit der Aussenwelt ermöglichen.

Wir bedanken uns von Herzen für Ihre Hilfe und Ihr Mittragen.

Projekt Nr. 3693 – "Ein Rollstuhl für Roxana"

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Eine anstrengende Aufgabe
Doricas Eltern sind bettlägerig und brauchen rund um die Uhr Pflege und Betreuung
RUMÄNIEN – „Manchmal breche ich zusammen und weine vor Verzweiflung und Erschöpfung. Es bleibt mir aber jeweils nicht viel Zeit dazu: Schon dringt ein Ruf an mein Ohr, erneut benötigt mein Vater oder meine Mutter meine Hilfe. Dann wische ich mir die Tränen ab und mache einfach weiter.“

Dorica Buruiana ist 59 Jahre alt. Ihr Leidensweg begann im Jahr 2016, als ihre Mutter Iolanda (83) dement wurde. Dorica gab daraufhin ihre Arbeitsstelle auf, um für ihre Mutter zu sorgen. Schon bald war Iolanda bettlägerig. Nur ein Jahr später wurde auch ihr Ehemann Iosif (86) ein Pflegefall. Er leidet an Parkinson und hat Herzprobleme. Auch er kann sein Bett nicht mehr verlassen. So kümmert sich Dorica jetzt Tag für Tag, Woche für Woche, um ihre kranken Eltern.

Iosif und Iolanda hatten ihr Leben lang ohne feste Anstellung auf dem Feld gearbeitet. Sie erhalten daher keine Pension. Ihr einziges Einkommen ist das Krankengeld von 300 Franken.

Dorica hat seit ihrer Geburt nur zwei Finger an der rechten Hand. Dies hindert sie aber nicht daran, das Haus sauber und warm zu halten und gut für ihre Eltern zu sorgen. Die Betreuung der beiden ist jedoch sowohl emotional als auch körperlich sehr anstrengend und hinterlässt Spuren.

Iosif leidet an fortgeschrittener Parkinson-Krankheit.
Dorica pflegt ihre kranken Eltern mit grosser Geduld.
Doricas Tag beginnt früh. Um sechs Uhr steht sie auf, macht Feuer im Ofen und bereitet das Frühstück zu. Sie gibt Iosif und Iolanda das Essen und ihre Medikamente ein. Anschliessend kümmert sie sich um die Wäsche und den Haushalt. Die Körperpflege der Eltern stellt Dorica vor eine grosse Herausforderung, da es im Haus kein Badezimmer gibt.

Auch nachts kann sie sich nicht erholen. Ihre Eltern schlafen sehr unruhig. Dorica steht oft auf, um nach ihnen zu schauen. Manchmal fällt ihre Mutter aus dem Bett, wenn sie versucht, allein aufzustehen. Es ist jeweils sehr anstrengend, die Mutter wieder ins Bett zu heben.

Dorica leidet seit einiger Zeit an immer stärker werdenden Rückenschmerzen. Tapfer meint sie: „Ich versuche, die Schmerzen zu ignorieren. Ich kann ja doch nichts ändern an der Situation.“

Wir möchten Familie Buruiana helfen. Wir wollen Windeln und wasserdichte Matratzenauflagen kaufen. Dadurch könnten wir Doricas Wäsche-berg stark verkleinern. Wir möchten für die nötigen Medikamente aufkommen. Gerne würden wir auch einen Vorrat an Lebensmitteln und Brennholz liefern und der Familie zwei solide Fenster schenken. Dorica sollte zum Arzt gehen und ihre Rückenschmerzen abklären lassen.

Um all dies zu verwirklichen, benötigen wir 3 100 Franken.

Vielen herzlichen Dank für jede Spende!

Projekt Nr. 3695 – "Aufopfernde Pflege"

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Schmutz und Elend
Die Situation der Familie Caldarar ist aussichtslos
RUMÄNIEN – Zwei der sechs Kinder von Stelian und Maria sind krank. Alle leiden unter den gesundheitsschädigenden und desolaten Lebensbedingungen.

Stelian (40) und Maria (35) Caldarar haben sechs Kinder: Steli (14), Moise (12), Sara (10), Antonina (9), Artemisa (6) und Estera (5). Sie leben in Tohanu Vechi, Brașov, und gehen dort auch in die Kirche. Das Ehepaar wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und hatte deshalb nie die Möglichkeit, den Schulunterricht zu besuchen. Stelian ist Analphabet, seine Frau kann nur stockend lesen.

Schmutz und Elend.
Trotzdem liest Maria täglich in der Bibel. Langsam entziffert sie Wort für Wort und lässt sich Trost und Freude schenken.

Familie Caldarar wohnt in einem alten Haus mit einem sehr schlammigen Innenhof. Wohin man auch blickt, man sieht überall Schmutz, Armut und Elend.
Weil das Dach kaputt ist, bereitet sich Schimmelpilz an den Wänden aus, egal wie oft Stelian die Wände frisch streicht.

Familie Caldarar lebt in unvorstellbarer Armut.
Der Familienvater versucht auch, den schlammigen Hof auszubessern und bringt, so oft er kann, Ziegel und Steine mit, aber seine Bemühungen sind umsonst.

Die Kinder gehen zur Schule. Es gibt aber immer wieder Tage, an denen sie fehlen müssen, weil sie keine sauberen Kleider haben. Maria hat keine Waschmaschine. Unter diesen Umständen ist es fast unmöglich, die Kleider der Familie sauber zu kriegen.

Moise leidet an Hepatitis und Estera an Epilepsie. Beide Kinder benötigen Medikamente. Das Familieneinkommen besteht jedoch nur aus dem Kindergeld und der Bezahlung der Gelegenheitsjobs von Stelian. Alles, was die Familie besitzt, ist alt und wurde ihr von anderen Leuten überlassen.

Maria schöpft Kraft aus der Bibel.
Wir möchten Familie Caldarar mit Lebensmitteln, Kinderbekleidung und Schreibsachen für die Schule aushelfen. Wir wollen auch die Medikamente für die Kinder bezahlen.

Das grösste Bedürfnis der Familie besteht im Trinkwasser-Anschluss. Die Wasserleitung befindet sich bei der Strasse, muss jedoch bis in den Innenhof erweitert werden. Wir möchten den Hof pflastern, damit der Schlamm verschwindet und das Dach reparieren, um den allgegenwärtigen Schimmelpilz zu bekämpfen.

Mit 4 000 Franken können wir ein grosser Segen sein für Familie Caldarar. Vielen herzlichen Dank für alle Hilfe.

Projekt Nr. 3696 – "Schmutz und Elend"

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Verzweifelte Mutter
Laura und Antonia befinden sich in Gefahr, auf der Strasse zu landen
RUMÄNIEN – Die erschöpfte Mutter bittet unter Tränen um Hilfe: „Ich weiss einfach nicht mehr weiter. Vor lauter Angst kann ich nachts kaum schlafen. Mein einziger Wunsch ist es, Antonia (6) eine gute Kindheit zu bieten. Ich kann ihr jedoch nicht einmal genug zu essen geben. Wenn wir aus der Wohnung geworfen werden, sind wir obdachlos.“

Laura Agache (32) ist verzweifelt. Ihr Mann verliess sie vor zwei Jahren wegen einer anderen Frau. Leider interessiert er sich überhaupt nicht für seine Tochter und unterstützt sie weder finanziell noch mit Lebensmitteln oder Kleidung.

Die Puppe ist Antoniasgrösster Schatz.
Laura hatte bis letzten Oktober eine Arbeitsstelle als Verkäuferin. So schaffte sie es, für ihre Tochter und sich zu sorgen. Weil das Geschäft schloss, verlor sie die Stelle. Momentan besteht das einzige Einkommen aus 22 Franken Kindergeld. Dieses Geld reicht nicht einmal für den Kindergarten, der vier Franken kostet pro Tag. Laura muss ihre Tochter in einen privaten Kindergarten schicken, da sie sich am neuen Wohnort noch nicht anmelden konnte und Antonia somit der reguläre Kindergarten verwehrt bleibt. Die Kindergärtnerin weiss zwar um Lauras schwierige Situation, verlangt jedoch trotzdem den geschuldeten Betrag.

Laura sorgt sich um die Zukunft ihrer Tochter.
Beschämt erzählt die niedergeschlagene Mutter: „Ohne meine Geschwister, die Antonia und mir zwischendurch Lebensmittel vorbeibringen, wären wir wahrscheinlich schon längst verhungert.“

Miete und Nebenkosten betragen 300 Franken. Da Laura nicht mehr zahlen kann, droht der Vermieter, die kleine Familie auf die Strasse zu werfen.

Laura hat keinen Ort, wo sie mit ihrer Tochter Unterschlupf finden könnte. Ihre Mutter und zwei von Lauras Brüdern wohnen in einem kleinen Zimmerchen (16 m2). Es wäre unmöglich, dort noch zwei Personen unterzubringen.

Laura versucht, eine neue Stelle zu finden. Dies gestaltet sich aber sehr schwierig, weil sie nur vormittags arbeiten kann, während Antonia im Kindergarten ist. Sie hat niemanden, der an ihrer Stelle auf das kleine Mädchen aufpassen könnte.

Antonia leidet unter Blutarmut, wahrscheinlich aufgrund der Mangelernährung. Laura wird oft in den Kindergarten gerufen, um ihre Tochter nach Hause zu holen, weil sie erbrechen musste oder einen Schwächeanfall hatte.

Wir möchten sechs Monate lang die Miete sowie die Nebenkosten bezahlen. Gerne würden wir Laura ermöglichen, den Führerschein zu machen. Das würde ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen. Zudem wäre sie flexibler und könnte ihre Tochter einfacher in den Kindergarten bringen und wieder abholen.

Antonia ist gezeichnet von Hunger und Not.
Laura und Antonia benötigen dringend gesundes, nahrhaftes Essen. Antonia braucht auch Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel, um ihre Blutarmut zu bekämpfen.

Mutter und Tochter befinden sich in einer Krisensituation. Durch unser Eingreifen können wir sie davor bewahren, abzustürzen und auf der Strasse zu landen.

Mit 3 200 Franken können wir Laura die Chance geben, wieder auf eigenen Beinen zu stehen.

Vielen herzlichen Dank.

Projekt Nr. 3697 – "Verzweifelte Mutter"

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Hochzeitsvorbereitungen
Ein gutes Wohnklima schaffen
ARMENIEN – Levon möchte sein Haus renovieren, um der Braut seines Sohnes ein sicheres, sauberes Zuhause zu bieten.

Levon Mkrtchyan (60) lebt im Dorf Marmarashen, in der Region Ararat. Gemeinsam mit seiner Frau Laura (60) zog er sieben Kinder auf. Einige von ihnen sind bereits verheiratet und aus ihrem Heimatdorf weggezogen.

Das Haus der Familie wurde 1970 erbaut. Es hat ein Wohnzimmer und zwei Schlafzimmer. Die baulichen und hygienischen Bedingungen sind schlecht.

Trotz den schwierigen Umständen herrscht in der Familie Mkrtchyan ein warmes, liebevolles Klima. Levon und Lauras höchstes Ziel war es seit jeher, ihren Kindern eine Beziehung zu Jesus Christus vorzuleben. Der Glaube prägt den Alltag in dieser grossen Familie.

Levon arbeitete als Schlosser. Er liebte seinen Beruf. Dank harter Arbeit konnte er seine Familie ernähren. Seit einigen Jahren kann er aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht mehr arbeiten. Die Freude am Beruf und seine langjährige Erfahrung hat er seinem einzigen Sohn Petros (25) vermittelt.

Nach einer gründlichen Einführung führt dieser die Arbeit des Vaters weiter und sorgt mit seinem Verdienst für das Überleben der Familie.

Das düstere Haus braucht dringend eine Renovation.
Petros möchte gerne heiraten und eine Familie gründen. Seine Eltern freuen sich riesig.

Die Mutter hatte letztes Jahr einen Herzinfarkt und ist gesundheitlich angeschlagen. Die Hochzeitspläne und die Hoffnung auf Enkel, die im gleichen Haushalt leben und spielen würden, lenkt sie von ihren Sorgen ab. Levon und Laura haben durch den Entschluss ihres Sohnes neuen Lebensmut geschöpft.

Levon ist sich jedoch bewusst, dass das Haus keine guten Lebensbedingungen bietet für eine junge Familie. Es gibt kein Badezimmer, die hygienischen Bedingungen sind mangelhaft und weil das Dach kaputt ist, sind die Zimmer feucht.

Wir möchten Familie Mkrtchyan das nötige Baumaterial kaufen, um das Haus zu renovieren.

Die Renovation des Daches kostet 3 600 Franken, der Anbau eines Badezimmers 2 400 Franken.

Bitte helfen Sie Levon, sein Haus in einem guten Zustand an die jüngere Generation zu übergeben! Vielen Dank für Ihre Hilfe.

Projekt Nr. 3698 – "Hochzeitsvorbereitungen"

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Tragisches Erbe
Die Familie fürchtet, auseinander gerissen zu werden
RUMÄNIEN – Eine unheilbare Krankheit stellt das Leben von Ionut und seinem kleinen Bruder auf den Kopf. Jetzt droht der Familie auch noch die Wegnahme der Kinder, weil das Geld fehlt, um ein Badezimmer anzubauen.

Costica und Mihaela haben vier Kinder: Ionut (10), Rebeca (7), Madalin (5) und Violeta (2). Ihr selbstgebautes Häuschen steht im Dorf Maierus, 31 Kilometer von Brașov entfernt.

Trotz aller Not hat Ionut den Mut nicht verloren.
Der Albtraum der Familie Matei begann schleichend. Vor einigen Jahren klagte Ionut zunehmend über Muskelschwäche. Als sich sein Zustand verschlechterte, brachten ihn die Eltern zu einem Arzt. Die Abklärungen ergaben schliesslich sowohl für Ionut als auch für den jüngeren Bruder die Diagnose „Progressive Muskeldystrophie“. Das bedeutet, die beiden leiden an fortschreitendem Muskelschwund, bedingt durch einen vererbten Gendefekt.

Ionut konnte bis vor einem Jahr gehen, unterdessen tragen ihn seine Beine nicht mehr. Er ist vollkommen abhängig von den starken Armen seines Vaters. Madalin kann noch selbstständig gehen. Aber auch sein Zustand wird sich verschlimmern. Die „Progressive Muskeldystrophie“ kann weder geheilt noch aufgehalten werden.

Familie Matei hält zusammen.
Weil die beiden Jungs an der gleichen Krankheit leiden, haben sie eine sehr enge Beziehung zueinander.

Madalin besucht die Vorbereitungsklasse. Ionut musste die Schule nach der zweiten Klasse abbrechen, da ihn seine Beine nicht mehr trugen. Jetzt verbringt er seine Tage im Bett. Wenn er auf die Toilette muss, tragen ihn seine Eltern zum Plumpsklo im Garten.

Costica ist Analphabet. Er ist ein überaus liebevoller und fleissiger Vater. Weil er selber in unbeschreiblicher Armut aufwuchs, kämpft er unermüdlich für seine Familie.

Er hat das Vertrauen eines Bauernhofbesitzers gewonnen, der ihm Arbeit gab und ihm Lohn bezahlt, jedoch ohne Vertrag. Costica erzählt uns: „Ich bin froh, dass ich einen Job gefunden habe. Mir ist egal, was für eine Arbeit es ist. Wichtig ist nur, dass ich meinen Kindern etwas zu essen kaufen kann.“

Beim letzten Kontrollbesuch im Spital erteilte die Sozialassistentin Costica den Auftrag, dringend ein Badezimmer anzubauen. Falls er das nicht tue, werde der Staat ihm und seiner Frau die Kinder wegnehmen.

Die unheilbare Krankheit schweisst die Brüder zusammen.
Dies stürzte die Familie in grosse Verzweiflung. Costica könnte das Badezimmer mühelos selber bauen, er hat bereits die Wasserleitung bis in den Hof gezogen, aber die finanziellen Mittel für die Baumaterialien fehlen.

Bitte helfen Sie mit, dass Familie Matei zusammen bleiben kann! Ionut und Madalin sollen in einer liebevollen Umgebung aufwachsen können. Sie sollen zuhause bleiben dürfen, von der Mutter und dem Vater getragen und umsorgt werden.

Das Baumaterial für das vom Staat geforderte Badezimmer inklusive Fenster und Türe kostet 3 800 Franken. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

Projekt Nr. 3699 – "Tragisches Erbe"

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Finanzielle Notlage
Begabter Bauarbeiter erblindet auf einem Auge
ARMENIEN – Wegen der Gesundheitsprobleme des Vaters stellen die vier Kinder keine Ansprüche und sind dankbar für jedes Stück Brot. Trotzdem fehlt es am Nötigsten.

Familie Baghdasaryan lebt in Charentsavan, einer Stadt in der armenischen Provinz Kotayk.

Zur Grossfamilie gehören die Grossmutter Varsik (80), ihr Sohn Karen (40) und seine Frau Nvard (36), sowie deren Kinder David, Babken, Lily und die kleine Mary. Sie sind elf, zehn, sieben und vier Jahre alt.

Die drei älteren Kinder besuchen die Schule, Mary ist im Kindergarten.

Karens Frau Nvard erledigt den Haushalt und sorgt für die Kinder und die alte Schwiegermutter. Karen war deshalb schon immer der einzige Verdiener in der Familie. Er ist ein begabter Bauarbeiter. Dadurch war es ihm möglich, für seine Familie zu sorgen. Die Auftraggeber waren mit seiner Arbeit stets sehr zufrieden, da Karen ehrlich und bescheiden ist und gute, präzise Arbeit leistete.

Leider geriet durch eine Krankheit alles aus den Fugen. Vor sechs Jahren verschlechterte sich die Sehleistung des rechten Auges zunehmend und Karen suchte in verschiedenen Kliniken Hilfe. Da die Sehkraft für seinen Beruf sehr wichtig ist, war Karen bereit, teure Behandlungen zu bezahlen.

Der Verlust des Augenlichts kostete Karen die Verdienstmöglichkeiten.
2013 hatte er zwei komplizierte Augenoperationen. Entgegen allen Erwartungen brachten diese nicht den erwünschten Erfolg. Kurze Zeit später wurde er auf dem rechten Auge blind.

Die finanziellen Nöte in der Familie erlaubten es Karen nicht, auf seine Probleme Rücksicht zu nehmen und er ging weiterhin zur Arbeit.

Im Jahre 2017 stürzte er als Folge des eingeschränkten Gesichtsfeldes aus der Höhe hinunter und brach sich die Hand. So schnell als möglich nahm er die Arbeit wieder auf. Bei einem zweiten Sturz verletzte er sich jedoch erneut. Schweren Herzens musste er einsehen, dass er nicht mehr in seinem geliebten Beruf arbeiten kann.

Da Karen ein verantwortungsvoller Ehemann und Vater ist, versucht er, eine andere Arbeitsstelle zu finden, bisher leider ohne Erfolg.

Ohne Einkommen wird es immer schwieriger, ja unmöglich, sowohl die Miete für die Unterkunft zu bezahlen als auch für Nahrung und Kleidung aufzukommen.

Mit 2 200 Franken könnten wir Familie Baghdasaryan helfen, sich ein Jahr lang über Wasser zu halten.

Wir können Karen das verlorene Augenlicht nicht ersetzen, aber wir können die grossen Nöte, die daraus entstanden sind, mildern. Ganz herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Projekt Nr. 3700 – "Finanzielle Notlage"

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