DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
DIACONIA-REPORTs ARCHIV 
Ausgabe Nr. 05 | Mai 2021 | Erscheint monatlich | 41. Jhg.

EDITORIAL
Patenschaften – Hilfe fürs Leben
Liebe Spenderin, lieber Spender

Durch Kinder-Patenschaften durfte in den vierzig Jahren des Bestehens von „Diaconia Internationale Hilfe“ Tausenden von Bedürftigen nachhaltig geholfen werden. Die Patenschaftsbeiträge werden gezielt für die betreffenden Kinder eingesetzt. Oft fällt dabei noch etwas für ihre Geschwister ab.

Zurzeit hilft DIACONIA durch insgesamt 2‘245 Patenschaften in Armenien, Rumänien und – durch Pastor Rajat Pani – in Indien.

Eine Patenschaft bietet oft die Möglichkeit zum Briefwechsel. Ferner besteht in normalen Zeiten – ohne Pandemie! – anlässlich der durch Kurt Wenger begleiteten Armenienreise Gelegenheit, das Patenkind/die Patenkinder persönlich kennenzulernen.

Kinder werden bis Ende der obligatorischen Schulzeit, spätestens bis zum 18. Altersjahr, betreut. Sollte die Weiterführung einer Patenschaft wegen Krankheit, Arbeitslosigkeit oder aus anderen persönlichen Gründen nicht mehr möglich sein, so bitten wir um rechtzeitige Mitteilung. Ausnahmsweise kann die Patenschaft mit der ausdrücklichen Zustimmung des Paten zwecks Erlernung eines Berufes über das vorerwähnte Alter hinaus weitergeführt werden.

Der Preis einer Patenschaft beträgt monatlich Fr. 50.--. Vor Weihnachten besteht die Gelegenheit, einen freiwilligen Zusatzbetrag für ein Weihnachtsgeschenk zu überweisen.

Nachstehend finden Sie einen Kurzbericht, wie einem Kind wirksam geholfen werden durfte.

Wenn Sie bereits Pate sind, danken wir Ihnen für diese überaus wirksame Hilfe. Wenn Sie sich hingegen neu für Patenschaften interessieren, freuen wir uns darüber und geben Ihnen gerne jede gewünschte Auskunft. Auf der letzten Seite des „Diaconia Reports“ finden Sie eine Anzahl Kinder, die noch eine Patin oder einen Paten suchen.

Mit herzlichen Segenswünschen und freundlichen Grüssen

Hans-Rudolf Hintermann
Gründer und Präsident
Diaconia Internationale Hilfe

DAMIANS HABEN ES FAST GESCHAFFT
Sie kamen von der Strasse weg und brauchen für ihre Zukunft unsere Unterstützung
Rumänien – Florin (49) und Claudita Damian (37) haben sich vor langer Zeit auf der Strasse kennengelernt.

Raluca freut sich auf die Wohnverbesserung.
Florin wuchs in einer Arbeiterfamilie in Braşov auf. Seine Eltern besassen in einer anständigen Gegend eine eigene Wohnung. Der damals 10-jährige Junge ging in die Schule und war fleissig. Als er 18 Jahre alt war, liessen sich seine Eltern scheiden. Von diesem Zeitpunkt an mussten er und seine drei älteren Brüder ihr Leben selbst in die Hand nehmen, da keiner der Eltern die vier aufnehmen wollte. Von einem Tag auf den anderen landete Florin somit auf der Strasse. Er schlief in Bahnhöfen und war nicht mehr in der Lage, eine Arbeit zu finden.

Claudita dagegen wuchs in einer sehr armen Familie mit vielen Geschwistern auf. Sie hatte nie die Gelegenheit, die Schule zu besuchen. Auch sie fand sich auf der Strasse wieder, ohne Arbeit, ohne Sinn und Ziel. Die beiden lernten sich unter diesen Umständen kennen und lieben, gründeten bald darauf eine Familie. Ihre Beziehung gab ihnen neuen Mut, ihr Leben zu ordnen, und die nötige Kraft, sich und ihren Kindern etwas Eigenes zu bauen. Das Haus besteht aus nur einem Zimmer und einer Küche ohne verputzte und gestrichene Wände.

Familie Damian hat es geschafft von der Strasse wegzukommen.
Florin nimmt Gelegenheitsjobs an, meist ohne Arbeitsvertrag. Wenn er keine Arbeit hat, arbeitet er im Hof oder stellt aus ausgedienten Gegenständen brauchbare Dinge zusammen.

Die Eltern haben drei gemeinsame Kinder: Ionut (12), Raluca (4), und Izabela (2). Claudita hat einen weiteren Sohn aus ihrer früheren Ehe mit einem gewalttätigen Ehemann.

Florin und Claudita legen sehr grossen Wert auf Hygiene. Eine zu lange Zeit haben sie auf der Strasse gelebt. Daher ist es ihr grösster Wunsch, ein Badezimmer für ihre Kinder anzubauen und eine Waschmaschine zu besitzen. Zudem würden wir Damians gerne einen Kochherd schenken, die Wände und die Decke verputzen sowie den Fussboden ausbessern und befestigen.

Mit einem Betrag von 4 000 Franken würde dieser Familie den grundlegend notwendigen Zugang zu Hygiene ermöglicht werden.

Danke für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 4053 – "Bessere Hygiene für Damians"

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ELENA MÖCHTE IHRE TRAUMATISCHE VERGANGENHEIT HINTER SICH LASSEN
Der Wille dazu ist da. Für weitere Schritte benötigt sie unsere Hilfe
Rumänien – Elena Moise (20) ist eine von vielen jungen Frauen in Rumänien mit wenig Selbstvertrauen und ohne Motivation.

Elena möchte ihre traumatische Vergangenheit hinter sich lassen.
Elena brach die Schule vorzeitig ab und hatte ihr erstes Kind Mara (4) bereits sehr früh bekommen. Bis vor einiger Zeit lebte sie zusammen mit ihrem Freund Cosmin (23) im Haus seiner Eltern. Dort bekamen sie zwei weitere gemeinsame Kinder, Cosmina (3) und Sorin (2). Die traumatisierte Elena erzählt mit zittriger Stimme, wie Cosmin sie wie Abfall behandelte und sie immer wieder schlug – manchmal auch mit der Pferdepeitsche. Ihre Schwiegereltern haben sich nie in die Probleme eingemischt.

Elena musste mit den Kindern in ihr eigenes Elternhaus fliehen. Dort leben sie nun, in einem kleinen Zimmer von 20 Quadratmetern, mit den Eltern zusammen und drei weiteren Geschwistern. Das Zusammenleben mit so vielen Personen auf kleinstem Raum ist mit viel Stress und Lärm verbunden.

Elena würde heute alles anders machen...
Der Vater von Elena arbeitet als Strassenreiniger und sorgt alleine für die ganze Familie, denn das monatliche Kindergeld von 100 Franken, das eigentlich Elena zugesprochen werden sollte, behält Cosmin für sich.

Elena bereut ihre frühe Beziehung zu Cosmin. Sie möchte ihr Leben von Grund auf verändern und hat darum bereits mit dem Schuldirektor gesprochen. Die Aussicht, ihre nach 7 Jahren abgebrochene Schule wieder aufzunehmen, ist vielversprechend.

Sie verspürt das erste Mal den innigsten Wunsch, ihre trostlose Vergangenheit hinter sich zu lassen und einen Neuanfang zu wagen.

Wir freuen uns über diese mutige Entscheidung und möchten Elena gerne in den bevorstehenden Schritten unterstützen. Die junge Mutter braucht zuerst einmal Lebensmittel, Kleidung und Windeln für Cosmina und Sorin. Dann würden wir ihr gerne ein kleines Zimmer im Hof ihrer Eltern bauen, in dem sie mit ihren Kindern in ihren eigenen vier Wänden leben kann. Auch eine Kochstelle und eine Waschmaschine dürfen dort nicht fehlen.

... doch sie schöpft neue Hoffnung.
Mit diesen Veränderungen soll Elena die Möglichkeit bekommen, zur Schule zu gehen, während sich ihre Mutter um die Kinder kümmern würde.

Mit dem Betrag von 4 500 Franken helfen wir einer jungen Mutter mit ihren Kindern in ein neues Leben.

Projekt Nr. 4054 – "Neuanfang Elena"

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LILIT BAT UNS LEDIGLICH UM ETWAS ZU ESSEN FÜR DEN TAG
Gerne unterstützen wir diese Familie auch darüber hinaus
Armenien – Lilit Khekoyan lebt mit ihren drei Kindern, Milena (17), Alex (14) und Vrezh (3) im Dorf Alapars in der Region Kotayk.

Letzten Monat bat uns die alleinerziehende Mutter in Tränen aufgelöst um unsere Hilfe, weil sie für ihre Kinder nichts mehr zu essen hatte. Wir erkannten aus ihrer Geschichte gleich, dass die Familie in ernsthafter Not war. Lilits Ehemann Armen hatte die Familie im Jahr 2018 verlassen, weil er mit der Situation überfordert war. Er zog ins Ausland und liess seine damals schwangere Frau mit den beiden Kindern allein zurück. Lilit landete auf der Strasse. Eine Zeit lang fand sie an verschiedenen Orten Unterschlupf, bis sie schliesslich in eine Mietwohnung von einem im Ausland lebenden Mann ziehen konnte. Nun hat sie vorübergehend ein Dach über dem Kopf.

Lilit hat ernsthafte Sehprobleme. Sie wurde letztes Jahr am rechten Auge operiert. Damit sie auf dem linken Auge ihre Sehfähigkeit nicht verliert, benötigt sie dringend eine weitere Operation. Dafür fehlt ihr jedoch das nötige Geld. Die 17-jährige Milena hat all ihre Träume zurückgesteckt.

Gerne unterstützen wir diese Familie auch darüber hinaus.
Eigentlich möchte sie gerne Maniküre lernen, ist jedoch aufgrund der Familiensituation auf Stellensuche. Leider wird sie aber wegen ihres jungen Alters stets abgewiesen. Ihr Bruder Alex sollte eigentlich zur Schule gehen, ist jedoch aus Mangel an Kleidung und Schuhwerk sowie Schulmaterial dieses Semester noch nie dort erschienen. Er schämt sich vor seinen Klassenkameraden. Der kleine Vrezh ist das einzige unbeschwerte Familienmitglied, weil er die unbeschreibliche Not noch nicht realisiert. Die einzige Einkommensquelle ist die Familienhilfe von 70 Franken und Lilits Invalidenrente von 50 Franken.

Wir möchten die Familie nicht nur mit Lebensmitteln und Kleidern, sondern weiterführend unterstützen, weil wir an sie glauben und mit ihr auf eine bessere Zukunft hoffen.

Gerne möchten wir Milena die Ausbildung ermöglichen und nach Möglichkeit auch für Lilits weitere Augenoperation aufkommen. Damit Alex wieder in die Schule gehen kann, benötigt er auch Schulmaterial. Dafür benötigen wir insgesamt 2 300 Franken.

Glauben auch Sie an die Zukunft dieser Familie? Gerne dürfen Sie uns dabei mit diesem Projekt unterstützen. Herzlichen Dank.

Projekt Nr. 4055 – "Familienhilfe Khekoyan"

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ESEL THERAPIE
Hoffnung schenken
Rumänien

Eine neue Idee wurde geboren, ein neues Projekt ist gestartet.
Vor ein paar Tagen durften wir in Cristian, in der Nähe unseres Diaconia-Zentrums von Braşov, zwei neue Mitbewohner begrüssen. Die beiden Jung-Esel sind gut gereist und angekommen! Sie stammen aus einer guten sowie gepflegten Herkunft und weisen gültige EU-Pässe auf. Sie sind frisch geimpft und entwurmt, haben einen Microchip erhalten und ihre Hufe sind frisch bearbeitet. Es kann also losgehen!

Zwergesel haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten.
Mit den eingegangenen Spendengeldern aus der Sammlung im Jahr 2019 für die Esel-Therapie wurde die Anschaffung der beiden Tiere möglich. Nun geht es einen Schritt weiter: Wir möchten gemeinsam mit den Eseln daran arbeiten, bedürftigen Kindern wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.

Esel eignen sich für eine tiergestützte Therapie mit Kindern.
Das Ziel:
Die meisten Kinder, die von Diaconia unterstützt werden, stammen aus zerrütteten Familien. Ihr Leben ist von vielen traumatischen Erlebnissen geprägt. Aufgrund zahlreicher wissenschaftlicher Studien wurde bewiesen, dass Tiere im Allgemeinen hervorragend als Co-Therapeuten eingesetzt werden können. Das bedeutet, dass diese Tiere in Zusammenarbeit mit einer dafür ausgebildeten Fachperson therapeutische und/oder pädagogische Dienste erbringen, welche zuvor für einen bestimmten Patienten erarbeitet wurden. Insbesondere Zwergesel mit ihrem ausgeprägten Sozialverhalten werden von Therapeuten hochgeschätzt. Mit ihrer Kontaktfreude, ihrer Anpassungsfähigkeit sowie ihrem Einfühlungsvermögen eignen sie sich perfekt für eine tiergestützte Therapie mit Kindern.

Esel Therapie – Hoffnung schenken.
Besonders stark davon werden psychisch erkrankte, autistische und geistig sowie körperlich behinderte Kinder profitieren.

Sie lernen spielerisch, Kontakte zu knüpfen, sich im Gleichgewicht zu halten und Vertrauen in die Tiere und in sich selbst zu gewinnen. Dadurch können Frustration reduziert, Aggressionen abgebaut und das Sozialverhalten verbessert werden.

Die Tiere haben ein spürbares Einfühlungsvermögen.
Die Schwerpunkte:
Unsere Mensch-Esel-Interaktion hilft Kindern, mit ihren Problemen umzugehen:
Entwicklungsstörungen (z. B. bei Kindern mit Autismus).
Geistige, körperliche oder sensorische Behinderungen.
Psychische Erkrankungen.
Emotionale Störungen (Essstörungen, Psychopathologien).
Lernschwierigkeiten und Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS).
Soziale Ausgrenzung.

Gemeinsam in eine hoffnungsvolle Zukunft.
Was wir benötigen:
Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir ein Stück eigenes Land in der Nähe des Diaconia-Zentrums besitzen. Der Standort ist für die Tierhaltung und die Therapie ideal. Damit die beiden Esel artgerecht untergebracht werden können, wollen wir ihnen ein neues Zuhause einrichten. Die Kosten für die Stallung, einen Container für die Umkleidung und Geräte, sowie einen weiteren Container für das Büro und die Schulungen belaufen sich auf 20 000 Franken.

Wir freuen uns darauf, mit dieser Esel-Therapie vielen leidenden Kindern helfen zu können. Helfen auch Sie mit?

Herzlichen Dank!


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AUFGEBEN IST FÜR MARINA KEINE OPTION
Eine Familie hält am Leben fest
Rumänien – Die 7-jährige Marina ist ein hübsches und sehr gutmütiges Mädchen. Mit ihrem sanften Blick erobert sie die Herzen aller Menschen und findet stets die richtigen Worte.

Marina leidet an einer angeborenen Fehlbildung der Nieren, welche in ihrem jungen Leben bereits diverse schmerzhafte Nierenstauungen hervorgerufen hat. Dies erforderte kleinere medizinische Eingriffe, weswegen Marina schon viele Tage im Krankenhaus verbracht hat und von der Schule ferngeblieben ist. Für eine grosse Nierenoperation ist sie noch zu jung. Trotz dieser Belastung ist das tapfere Mädchen immer wieder aufgestanden und hat grosse Freude am Leben.

Im KiBiZ könnte Marina ihre schulischen Defizite aufholen.
Marinas Mutter Florentina (40), wuchs in einem Waisenhaus auf, weil sie nach ihrer Geburt von ihren Eltern ausgesetzt wurde. Das Gefühl des Verlassenseins hat tiefe Spuren in ihrem Leben und in ihrer Persönlichkeit hinterlassen. Als die Krankheit bei Marina diagnostiziert wurde, entschied sich Florentina, so gut wie möglich dafür zu sorgen, dass alles Menschenmögliche für ihr Kind unternommen wird. Sie bezahlte die vielen Arzt- und Krankenhauskosten selbst und kämpfte dafür, dass Marina so wenig Schmerzen wie möglich erleiden musste.

Man sieht auf den ersten Blick, dass hier Hilfe nötig ist.
Ein weiterer Schicksalsschlag traf die Familie vor einem Jahr. Der Vater erlitt einen Schlaganfall, von dem er sich nur langsam erholt. Er kann sich inzwischen wieder auf den Beinen fortbewegen, aber die harte und anstrengende Arbeit auf dem Bau kann er noch lange nicht aufnehmen.

Die kleine Familie hat im Laufe der Jahre viele Sorgen durchgemacht, aber sie hat stets durchgehalten und gekämpft. Doch jetzt ist sie finanziell wie auch gesundheitlich dermassen angeschlagen, dass sie unsere Hilfe benötigt.

Unser Tageszentrum KiBiZ wäre für Marina sowie auch für ihre Eltern die rettende Lösung. Das Mädchen kann seine schulischen Defizite aufholen und ihr soziales und emotionales Gleichgewicht finden.

Marina erhält zusätzliche Nahrung, Kleidung und medizinische Hilfe. Den Eltern möchten wir in Zukunft bei den anfallenden Arzt- und Krankenhauskosten sowie den Kosten für die Medikamente behilflich sein. Diese Unterstützung beläuft sich auf 3 300 Franken.

Marina und ihre Familie sind dringend auf unsere Hilfe angewiesen. Gerne setzen wir uns für sie ein.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

Projekt Nr. 4057 – "Unterstützung für Marina"

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Ein Traum soll wahr werden
Sie wünschen sich ein Bad und eine Toilette
Armenien – Naira Aghakhanyan lebt mit ihrem Mann Hovhannes Khachatryan (40), der gemeinsamen Tochter Margarit (7) und der Schwiegermutter, Makruhi (70) im Dorf Aygevan.

Sie wünscht sich ein Bad und eine Toilette.
In diesem Projekt stellen wir Ihnen eine typische armenische Familie vor. Sie lebt am Existenzminimum, hat aber die Zuversicht und Träume trotz Schicksalsschläge nicht aufgegeben. Nairas Bruder, der im kürzlich wütenden Krieg gefallen ist, hinterlässt eine grosse Lücke und Schmerzen. Inzwischen hat sich die Familie etwas von Ihrem Leid erholt.

Sie lebt bescheiden in ihrem dringend renovierungsbedürftigen Haus, weswegen sie Diaconia um Hilfe gebeten hat. Beim Besuch unserer armenischen Mitarbeiter fiel ihnen zuerst das Schlafzimmer auf. Es ist in einem sehr schlechten Zustand. Die Löcher in den Wänden wurden mit alten Stoffresten abgedichtet, um die Kälte abzuhalten.

Hier könnte mit Ihrer Hilfe ein Anbau entstehen.
Das jedoch grössere Problem ist die fehlende Nasszelle. Als Waschplatz dient draussen eine kleine Betonfläche, auf der die Familie jeweils eine Wanne stellt, um bei wärmeren Temperaturen ein Bad nehmen zu können. Auch die Toilette befindet sich im Aussenbereich.

Die hygienisch schlechten Bedingungen sowie die Feuchtigkeit im Haus sind ausschlaggebend für die ernsthaften gesundheitlichen Probleme der Familie. Nairas Schwiegermutter hat zudem gesundheitliche Probleme mit dem Blutdruck.

Vater Hovhannes hat keine feste Arbeitsstelle. Als Saisonarbeiter sorgt er für den Lebensunterhalt seiner Familie. Sein unregelmässiges Einkommen reicht aber gerade nur für Lebensmittel und die Nebenkosten. So gerne würde er sein Haus renovieren und Bad mit Toilette einbauen. Doch dies übersteigt seine finanziellen Mittel.

Gerne nehmen wir diese Herausforderung an. Mit Ihrer Unterstützung kann auf dem Betonplatz neben dem Haus ein Anbau mit Bad und Toilette erstellt werden. Gerne begleiten wir die Familie durch diese Bauzeit und unterstützen sie dazu mit Lebensmitteln und Kleidern. Für dieses Unterfangen benötigen wir 3 500 Franken.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 4058 – "Bad und Toilette für Khachatryans"

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EINE FAMILIE HÄLT ZUSAMMEN
Doch die Belastung ist gross
Rumänien – Dürfen wir Ihnen Familie Olescu aus Rumänien vorstellen? Sie besteht aus Vater Constantin (56), Mutter Cornelia (43) und den 4 Kindern Costel (23), George (17), Corina (20) und Larisa (13).

Larisa und ihre Mutter hoffen auf bessere Lebensumstände.
Der Zusammenhalt in der Familie ist gross. Für die in Armut lebende Familie ist dies überlebenswichtig. George hat die Schule frühzeitig abgebrochen, um einer Arbeit nachzugehen. Er fühlt sich verpflichtet, bei der Beschaffung des täglichen Brotes behilflich zu sein. Der älteste Sohn Costel ist bereits verheiratet und wohnt mit seiner Familie im selben Haushalt. Corina ist mit ihrem Ehemann bereits ausgezogen. Die Jüngste, Larisa, geht in die 6. Schulklasse.

Der Schimmel an den Wänden birgt gesundheitliche Gefahren.
Die Mutter Cornelia ist Analphabetin und besucht regelmässig die Kirche ihres Dorfes, um den sozialen Kontakt aufrechtzuerhalten. Sie ist stets bemüht, sich im Hintergrund für die Familie starkzumachen. Constantin arbeitet im Wald, was für seine Gesundheit besonders belastend ist. Aufgeben kommt für ihn jedoch nicht in Frage.

Familie Olescu lebt in einer kleinen, feuchten Wohnung. Als wir sie betraten, kam uns ein starker Geruch entgegen. Der Schimmel an den Wänden ist auf den ersten Blick ersichtlich. Alle Versuche, ihn mit einem Lappen und Putzmittel zu entfernen, sind gescheitert.

Diese fleissige und willige Familie braucht unserer Hilfe, um die notwendigen Massnahmen in Angriff zu nehmen, denn ihr Gehalt reicht dafür nicht aus. Gerne würden wir die Wände fachmännisch vom Schimmel befreien und isolieren und anschliessend den defekten Ofen durch einen neuen ersetzen. Damit würden die Räume trocknen und auch trocken bleiben. Larisa möchten wir für den Online-Unterricht einen dringend benötigten Laptop kaufen und für Cornelia eine Waschmaschine anschaffen – sie hatte noch nie eine.

Für diese Aufwendungen benötigen wir die Summe von 3 300 Franken.

Herzlichen Dank, dass Sie uns dabei unterstützen.

Projekt Nr. 4059 – "Trockenes Haus für Olescus"

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GLÜCKLICH TROTZ GROSSER NOT
Das Strahlen trotz grosser Armut nicht verloren
ARMENIEN – Wie schafft es Familie Gevorgyan, auch in den schwierigsten Phasen des Lebens das Lächeln und den Mut nicht zu verlieren?

Vor ein paar Tagen wandte sich Naira Badalyan (49) an uns. Naira wohnt zusammen mit Ihrem Ehemann Andranik Gevorgyan (53), Sohn Arthur (25) und Tochter Anna (24) in Sardarapat. Unser Besuch bei der Familie war beeindruckend und berührend zugleich.

Andranik hat seit seinem zwanzigsten Lebensjahr Probleme mit seinen Beinen. Eine Amputation musste bereits vorgenommen werden. Seither ist er in ärztlicher Behandlung. Zudem erlitt er vor 4 Jahren einen Schlaganfall. Seine Sprache und sein Gedächtnis wurden in Mitleidenschaft gezogen. Es ist ein Wunder und ein Geschenk Gottes, dass sich Andranik trotz allem noch an die Vergangenheit erinnern kann und wieder darüber sprechen kann. Seine Lebensfreude und seine Herzlichkeit überstrahlen alle Sorgen und Nöte in der Familie.

Arthur, der ältere Sohn, ist seit seiner Geburt gehbehindert und an den Rollstuhl gebunden. Wegen einer Störung des Immunsystems wurde bei ihm ein kreisrunder Haarausfall ausgelöst. Er wird nun mit DCP (Dicyprophenon) behandelt. Dadurch ist seine Kopfhaut entzündet und er verliert noch mehr Haare. Während unseres Besuchs strahlte Arthur eine unvorstellbare Wärme und Freundlichkeit aus. Seine Schwester Anna studiert und arbeitet nebenbei in einem Lebensmittelgeschäft im Dorf, um ihre Familie ein wenig zu unterstützen.

Das Strahlen trotz grosser Armut nicht verloren.
Die Hauptverantwortung für das Einkommen liegt somit bei der Mutter. Lange von Zuhause fernbleiben kann sie jedoch aufgrund der Behinderungen von Andranik und Arthur nicht.

Das Haus, in dem Familie Gevorgyan lebt, ist nur zur Hälfte fertiggebaut. Im unteren feuchten und sehr kalten Stockwerk befinden sich die Schlafräume und der Wohnraum. Die Toilette und die Küche befinden sich draussen. Die zweite Etage ist noch im Rohbau. Gerne würden wir ein rollstuhlgerechtes Bad mit Toilette installieren dazu das zweite Stockwerk isolieren und bewohnbar machen. Für die beiden Männer benötigen wir zudem Rollstühle und Gehhilfen, damit sie sich etwas freier bewegen können.

Gerne ermöglichen wir dieser aufgeschlossenen Familie bessere Lebens- und Wohnbedingungen. Dafür benötigen wir etwa 3 800 Franken.

Projekt Nr. 4060 – "Bessere Lebens- und Wohnbedingungen"

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EIN SCHICKSAL WENDET SICH ZUM GUTEN
Wir glauben gemeinsam mit Karine an die Zukunft und tragen sie durch ihre Not
ARMENIEN – Vor etwa zehn Jahren zogen Karine (29) und Gevorg (30) Aslanyan von Stepanavan nach Charentsavan um. Sie wurden schnell sesshaft und wurden 2013 Eltern eines Mädchens (Milena). Der Familie ging es gut, bis Gevorg im Jahr 2015 tödlich verunglückte.

Dieser Schicksalsschlag veränderte die Idylle von einem Tag auf den anderen, da mit dem Tod von Gevorg auch das Einkommen auf einmal fehlte. Zu dieser Zeit war Karine schwanger.

Als ihr die Nachricht vom Tod ihres Mannes mitgeteilt wurde, brachte sie ihr Kind zu früh zur Welt. Glücklicherweise wurde das Baby gesund geboren. Es bekam den Namen nach seinem Vater Gevorg.

Karine lebt nun mit ihren beiden minderjährigen Kindern Milena (7) und Gevorg (5) sowie ihrem Vater Meruzhan (64) in der Wohnung der Schwester ihres verstorbenen Mannes. Karines Mutter ist vor einiger Zeit gestorben. Damals, als sie noch lebte, musste Karine einen Kredit aufnehmen, um sie pflegen zu können. Doch leider konnten die Ärzte das Leben ihrer Mutter nicht mehr retten.

Wir glauben gemeinsam mit Karine an die Zukunft und tragen sie durch ihre Not.
Die Last, welche nun Karine auf ihren Schultern trägt, ist gross. Die Erziehung der beiden Kinder, die Pflege ihres gelähmten Vaters, der ungedeckte Kredit und der Tod ihrer Mutter bedrücken sie schwer. Karine selbst leidet an Kehlkopfkrebs – arbeiten mit dieser Diagnose ist unmöglich.

Ihrer früheren Tätigkeit als Mitarbeiterin einer Schulkantine kann sie nicht mehr nachgehen. Das einzige feste Einkommen der Familie besteht aus der Familienhilfe von 62 Franken und der Waisenrente von 150 Franken. Mit diesem bescheidenen Betrag bezahlt Karine die Stromrechnungen, einen kleinen Teil des Kredites, Schmerztabletten für ihren Vater und Lebensmittel.

Wie können wir helfen? Der Vater benötigt dringend einen medizinischen Eingriff und Medikamente. Gerne würden wir diese Kosten bezahlen sowie auch der Mutter in ihrer Krankheit beistehen. Zusätzlich wollen wir die tapfere und fürsorgliche Karine monatlich mit Lebensmitteln eindecken. Somit würde der finanzielle Druck der Familie für die restlichen Ausgaben erheblich reduziert. Dafür benötigen wir 2 600 Franken.

Dürfen wir Sie um Ihre Unterstützung bitten?

Projekt Nr. 4061 – "Finanzielle Unterstützung Karine"

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DREI GENERATIONEN UNTER EINEM DACH
Familie Catean kommt ohne unsere Hilfe nicht weiter
RUMÄNIEN – Vor ein paar Tagen besuchten uns eine ältere Frau namens Aglaia (64) und ihr Enkelkind Nicholas (7), weil sie dringend unsere Hilfe benötigen.

Nicholas wächst ohne Vater auf.
Aglaia, die acht Kinder in extremer Armut grossgezogen hat, wurde jahrelang von ihrem Mann geschlagen. Sie ist deshalb zu ihrer Tochter Adina Catean (27) und dessen Sohn Nicholas geflüchtet. Sie leidet unter starken rheumatischen Schmerzen. Zu dritt leben sie in einem kleinen Haus im Dorf Rotbav unter extrem engen Lebensbedingungen auf 12 Quadratmetern.

Adinas Sohn Nicholas wächst ohne Vater auf – er hat die Familie verlassen und den Kontakt abgebrochen. Der Junge besucht die Grundschule, ist lernwillig und intelligent.

Oftmals kümmert sich die kranke Grossmutter um den Jungen.
Nicholas Mutter Adina leidet an Depressionen. Sie war monatelang in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht. Oft geht sie nachts auf die Strasse und findet sich dann im Krankenhaus wieder, wo sie inzwischen allen Krankenschwestern bekannt ist. Dank der Medikamente hat Adina einen Job als Putzfrau in zwei Lebensmittelläden gefunden, allerdings ohne Arbeitsvertrag. Sie verdient monatlich 120 Franken, wovon sie gleich wieder 70 Franken für das kleine Haus bezahlen muss.

Aglaia erhält leider keine Rente. Sie hat zwar während der kommunistischen Zeit 7 Jahre lang auf einem Bauernhof gearbeitet, hätte dies aber 16 Jahre lang tun müssen, um eine Rente zu erhalten.

Mit diesem Projekt möchten wir gerne den 3 Familienmitgliedern eine grössere, geschützte Wohngelegenheit ermöglichen, in der Adina sozialen Anschluss findet und die Arbeit in der Nähe ist. Gerne würden wir der Familie zur finanziellen Entlastung auch für ein Jahr die Wohnungsmiete bezahlen und alle mit Lebensmitteln und Kleidung eindecken.

Mit dem Betrag von 3 400 Franken ermöglichen wir Familie Catean ein Leben in besseren Verhältnissen.

Projekt Nr. 4062 – "Bessere Verhältnisse für Cateans"

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