DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 06 | Juni 2019 | Erscheint monatlich | 39. Jhg.
SAUBERE KLEIDER UND SCHUHE
Ermöglichen wir Denis und Nicu den Besuch des Kindergartens!
RUMÄNIEN – Das „Recht auf Bildung“ sollte in Europa eine Selbstverständlichkeit sein. In Rumänien reichen mangelnde hygienische Bedingungen zuhause jedoch aus, um den Kindern die Türen zur Schulbildung zu verschliessen.

Gheorghe (30) und Margaret (21) haben drei Kinder: Denis (5), Nicu (4) und Andreea (2). Sie leben in einer sehr armen Gegend, in der es weder asphaltierte Strassen noch eine Kanalisation gibt.

Ermöglichen wir Denis und Nicu den Besuch des Kindergartens!
Gheorghe schaffte es, ein kleines Häuschen zu bauen. Die Familie ist dankbar für das Dach über dem Kopf. Die Lebensbedingungen sind jedoch sehr schwierig. Je nach Wetter ist es rundum sumpfig. Der fehlende Wasseranschluss verschlimmert die Situation. Es ist unmöglich, Haus, Kleidung und die Kinder einigermassen sauber zu halten.

Beschämt erzählt Margaret: „Ich wünsche mir, die Jungs im nächsten Schuljahr in den Kindergarten schicken zu können, um ihnen einen möglichst guten Start in die Schulzeit zu bieten. Leider geht das nicht, weil sie keine sauberen Kleider und Schuhe haben.“

Nicu wurde mit einer Fehlbildung im Brustkorb geboren. Er hat eine Delle zwischen zwei Rippen. Der Arzt empfahl, ihn gründlicher untersuchen zu lassen, um die Ursache festzustellen und mögliche Folgeschäden auszuschliessen, aber das nötige Geld fehlt.

Das Haus der Familie hat keinen Hof, denn die finanziellen Mittel für eine Umzäunung fehlen. Eine Naturstrasse führt nahe beim Haus vorbei. Die besorgte Mutter kann den Unfall, den ein Kind aus der Nachbarschaft erlitt, einfach nicht vergessen und lebt in ständiger Angst um ihre Kinder.

Ohne saubere Kleider bleibt der Kindergarten nur ein Traum.
Gheorghe findet keine feste Arbeitsstelle, das Einkommen der Familie besteht aus dem Kindergeld und den Einnahmen aus Gelegenheitsarbeiten. Alles Geld wird für Lebensmittel gebraucht, um den Hunger der Kinder zu stillen.

Im Winter stellt das Brennholz jeweils ein grosses Problem dar. Da das Haus nicht isoliert ist, braucht es Unmengen an Heizmaterial, um die eisige Kälte mindestens ein bisschen zu vertreiben.

Wenn draussen der Wind bläst, spürt man das im Wohnraum, denn das Dach ist nicht dicht.

Gheorghe und Margaret machen sich grosse Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder.
Wir würden Familie Boca gern das Material für einen Zaun sowie Isolationsmaterial kaufen. Nicu soll von einem Arzt gründlich untersucht werden.

Und wir möchten den drei süssen Kindern saubere Kleider und gute Schuhe schenken, so dass sie für den Kindergarten ausgerüstet sind.

Mit 2 900 Franken ermöglichen wir Familie Boca ein Leben in Sicherheit, Wärme und Sauberkeit.

Herzlichen Dank.

Projekt Nr. 3701 – "Kleider für den Kindergarten"

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Tödlicher Unfall auf der Baustelle
Auf tragische Weise verlieren eine junge Frau ihren geliebten Ehemann und zwei Kinder ihren fürsorglichen Vater
ARMENIEN – Nairuhi, die junge Witwe, sorgt liebevoll für ihre zwei Kinder. Leider reicht das Geld nicht, um den beiden ihren Wunschtraum zu erfüllen…

Die 33-jährige Nairuhi Mnatsakanyan heiratete 2010 Hovhannes Babayan. Zwei Jahre später erfreuten sich die jungen Eltern bereits an zwei wunderbaren Kindern, Mane (8) und Anahit (7). Das Jahr 2012 wurde jedoch zur schlimmsten Zeit im Leben der jungen Familie. Hovhannes arbeitete bei einem privaten Unternehmen in Charentsavan. Bei der Demontage eines Gebäudes geschah ein grosses Unglück: Der junge Familienvater wurde unter dem Bauschutt begraben und verstarb. Bloss zwei Jahre nach der Hochzeit wurde Nairuhi Witwe und die beiden Kleinkinder verloren ihren Vater.

Mane und Anahit sind die einzige Freude der verwitweten Mutter.
Seither lebt Nairuhi mit ihren zwei Mädchen in der Wohnung ihrer Schwiegermutter. Da sie sich um die Kinder kümmern musste, konnte sie seit ihrer Heirat nicht arbeiten gehen. Nach dem Tod ihres Mannes erhielt sie einige Monate Unterstützung von der Firma, bei der Hovhannes gearbeitet hatte. Aber dann wurde dieses Geld gestoppt. Nairuhis Schwiegermutter hilft, so gut sie kann.

Das Malen bereitet ihnen grosse Freude.
Das Haupteinkommen der Familie besteht aus einer kleinen Rente für die Kinder. Mane, das ältere Mädchen, kam mit einem Herzfehler zur Welt und musste operiert werden. Für Nairuhi, die so früh Witwe wurde, sind die Kinder ihre einzige Freude. Beide besuchen die Schule. Sie lernen fleissig und haben einen grossen Wunsch: Sie möchten den Mal- und Musikunterricht besuchen. Wie gern würde ihnen die Mutter diesen Wunsch erfüllen! Da das Geld aber kaum für das Nötigste reicht, ist das leider unmöglich.

Die Kinder leiden unter dem Verlust des Vaters und die Mutter vermisst ihren Ehemann schmerzlich. Wir können die Lücke nicht ausfüllen, die durch Hovhannes Tod entstanden ist. Wir können Nairuhi und ihren Töchtern aber zeigen, dass sie nicht allein sind, indem wir den beiden Mädchen ihren Herzenswunsch erfüllen.

Mit 970 Franken können wir Mane und Anahit ein Jahr lang den Besuch des Mal- und Musikunterrichts ermöglichen.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Projekt Nr. 3702 – "Mal- und Musikunterricht"

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Der tägliche Kampf ums Überleben
„Gibt es heute wohl etwas zu essen?“
RUMÄNIEN – Liliana (38) und ihre Kinder müssen sich mindestens nicht mehr fürchten vor den Schlägen und dem Schmerz, den der Familienvater ihnen zugefügt hat. Die Armut und der Hunger sind jedoch gross und es ist schwierig, unter diesen Umständen den Lebensmut nicht zu verlieren.

Nicht selten müssen Lilianas Kinder am Abend hungrig ins Bett.
Liliana hat 6 Kinder, Lora (20), Andreea (19), Victor (16), Gheorghe (15), Avram (12) und Petruta (11). Vor zwei Jahren trennte sie sich von ihrem gewalttätigen Ehemann. Jetzt hat zwar die Angst ein Ende gefunden, die Armut der Familie ist jedoch nicht zu übersehen.

Die älteste Tochter, Lora, hat bereits eine eigene Familie gegründet und lebt nicht mehr zuhause.

Avram und Petruta sind grosse Tierfreunde.
Andreea und Victor mussten schweren Herzens die Schule aufgeben und den Traum von einer guten Schulbildung begraben. Tapfer helfen sie mit, damit die Familie überleben kann.

Andreea arbeitet gemeinsam mit ihrer Mutter auf einer Hühnerfarm, leider ohne Arbeitsvertrag. Tagtäglich stehen die beiden Frauen morgens um drei Uhr auf und arbeiten bis 14 Uhr. Ihr Lohn beträgt 10 Franken pro Tag. Davon müssen Lebensmittel für sechs Personen gekauft werden.

Der 16-jährige Victor ist jetzt der Mann im Haus. Aufgrund der schlechten Lebensbedingungen und der Mangelernährung ist er körperlich nicht sehr stark, aber er schuftet tapfer für seine Familie, schleppt Brennholz nach Hause und erledigt alle schweren Arbeiten.

Familie Racoltea braucht Hilfe beim Fertigstellen des angebauten Zimmers.
Avram und Petruta besuchen zusammen die 3. Klasse, der 15-jährige Gheorghe wiederholt die 4. Klasse. Er hat gesundheitliche Probleme, er wurde mit einer kahlen Stelle am Kopf geboren. Wie der Arzt ihm mitteilte, sollte er unbedingt von einem Spezialisten untersucht und eventuell operiert werden.

Das Haus der Familie, das aus einem Zimmer und einer Küche besteht, ist sehr alt und zerfallen. Wir möchten gern das Dach reparieren.

Die Platznot der Familie ist gross, die Jungs müssen momentan in der Küche schlafen.

Liliana hat von freundlichen Nachbarn Backsteine bekommen. Unter grossen Anstrengungen gelang es ihr, einen zusätzlichen Raum anzubauen.
Aber bis dieses Zimmer bewohnbar ist, gibt es noch viel zu tun. Wir wollen das nötige Baumaterial liefern.

Das Dach sollte unbedingt repariert werden.
Familie Racoltea braucht gesunde Lebensmittel, Kleidung und Schulmaterial für Gheorghe, Avram und Petruta.

Mit 2 500 Franken können wir sowohl bei der Reparatur des Daches und der Fertigstellung des neuen Zimmers helfen sowie die Familie mit Nahrung, Kleidung und Schulmaterial unterstützen. Gerne wollen wir auch für Gheorghe die ärztliche Untersuchung und Behandlung bezahlen.

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Hilfe.

Projekt Nr. 3703 – "Kampf ums Überleben"

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Hirnschlag im Babyalter
Der 22-jährige David Dalakyan kann weder gehen noch sprechen
ARMENIEN Weil David unheilbar krank war, wurde er als kleines Kind von seinen Eltern verlassen. Seither kümmert sich die Grossmutter liebevoll um ihren Enkel. Nun aber weiss sie nicht mehr weiter und braucht dringend Unterstützung.

Der 22-jährige David Dalakyan kann weder gehen noch sprechen.
David konnte nie sprechen oder gehen. Er hört und beobachtet alles, aber er kann nicht antworten, denn er leidet an den Folgen eines Schlaganfalls im Kleinkindalter. Als sein Vater und seine Mutter realisierten, dass seine Behinderung irreversibel ist, wollten sie ihn verlassen. David war gerade mal ein Jahr alt, als seine Eltern die schwierige Situation nicht länger ertrugen und das hilflose Kind im Stich liessen, um ihr eigenes Glück zu suchen.

Die Grossmutter Tanya und ihr Ehemann sorgten von da an für den kleinen David. Sie versuchten alles, um dem Jungen zu helfen: Sie brachten ihn mehrmals ins Reha-Center, zu Massagen und verschiedenen Behandlungen. Inzwischen ist David schon 22 Jahre alt und liegt Tag und Nacht im Bett. Vor sechs Jahren starb Tanyas Mann. Seither liegt die schwere Last der Pflege und Betreuung des Enkels auf den Schultern der inzwischen 76-jährigen Grossmutter, die bei der Familie ihres anderen Sohnes lebt. Diese hilft Tanya, so gut sie kann.

Hirnschlag im Babyalter.
Die Pflege Davids ist sehr schwierig, physisch, psychisch und auch finanziell. Tanyas einzige Einnahmequelle ist die monatliche Rente von ungefähr 72 Franken. Dieses Geld reicht nicht einmal, um das Nötigste einzukaufen.

Davids Mutter erhält jeden Monat die Invalidenrente für den behinderten Sohn. Jedoch behält sie das Geld für sich, sie gibt nicht einmal einen Teil davon an David weiter. Der einsame, leidende junge Mann muss mit dem Wissen leben, dass seine Eltern ihn am liebsten vergessen würden. Nicht ein einziges Mal haben sie ihn in den vergangenen 21 Jahren besucht. Die treue Grossmutter weiss nicht mehr weiter. Sie hofft nun auf die Anteilnahme barmherziger Menschen. Sie braucht dringend Windeln, Medizin und Geld für weitere Behandlungen.

Mit 1 880 Franken könnten wir Tanya zwei Jahre lang die grössten finanziellen Sorgen abnehmen.

Bitte helfen Sie der tapferen Frau! Vielen herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3704 – "Hirnschlag im Babyalter"

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Beängstigende Armut
Können wir Hoffnung bringen in das düstere Leben der Familie Grancea?
RUMÄNIEN – „Wenn eines unserer Kinder krank ist, tut die Armut besonders weh. Ich kann kein Medikament gegen das Fieber oder die Schmerzen kaufen, wir können es uns nicht leisten. Ich fürchte mich vor der Zukunft.“

Maria (24) ist unter schrecklichen Bedingungen aufgewachsen. Sie versucht, ihre tragische Kindheit zu vergessen und spricht nicht über den Missbrauch und die Vernachlässigung.

Eduard fühlt sich verantwortlich für seine Geschwister.
Umso schmerzhafter ist es für sie, dass auch sie und ihr Mann Raul (25) ihren Kindern keine glückliche oder zumindest geborgene Kindheit ermöglichen können. Eduard (6), Fabian (5), Sonia (3) und Anais (1,5) wachsen unter Bedingungen auf, die wir uns kaum vorstellen können.

Das Haus von Familie Grancea ist 16 Quadratmeter gross. Es gibt weder Strom noch Wasser, die Toilette befindet sich auf dem Hof. Die Strasse, an der sie wohnen, ist nicht an die Kanalisation angeschlossen. Die Familie hat nicht genug zu essen. Die Kinder sind ungenügend gekleidet, Schuhe sind Mangelware.

Eine viel zu grosse Last liegt auf diesen jungen Schultern.
Der fleissige Familienvater versucht, die Familie mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser zu halten. Die Mutter Maria ist zuhause und sorgt für die Kinder. Sie hat starke Depressionen. Die Kinder leiden unter den Stimmungstiefs der Mutter. Eduard erzählt: „An manchen Tagen geht es Mama nicht gut. Ich versuche, ihr ganz fest zu helfen.“ Der 6-jährige Junge ist sehr klug. Als Ältester trägt er eine viel zu grosse Last auf den Schultern. Er fühlt sich verantwortlich für seine jüngeren Geschwister und will die Eltern unterstützen. Zeit und Unbeschwertheit, um ein kleiner Junge zu sein, hat er nicht. Wenn wir in Eduards Augen blicken, wird uns klar, dass er schon viel zu viel sehen und erleben musste, um unbekümmert zu spielen und seine Kindheit zu geniessen.

Wir wünschen uns, ein Lächeln auf seinem Gesicht zu sehen und Hoffnung in seinen Augen zu entdecken. Wir wünschen uns, Eduard, Fabian, Sonia und Anais ein Licht in der Dunkelheit sein zu können.

Bitte helfen Sie mit, im Leben von Familie Grancea eine Veränderung zu bewirken. Wir möchten den Kindern den Besuch des Kindergartens ermöglichen. Dazu brauchen sie Kleider und Schuhe. Die ganze Familie benötigt gesunde Nahrungsmittel. Wir wollen dafür sorgen, dass die Kinder im Krankheitsfall die nötigen Medikamente bekommen. Maria soll sich von einem Arzt untersuchen und behandeln lassen. Für die kleine Anais braucht es Windeln und Milchpulver.

Mit 3 000 Franken können wir Familie Grancea unterstützen. Vielleicht sind Eduards Augen bald von Hoffnung erfüllt und sein Gesicht von einem Lächeln erhellt! Vielen Dank!

Projekt Nr. 3705 – "Beängstigende Armut"

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Tapfere Familie bittet um Hilfe
„Wir kennen keine sorgenfreien Tage“
ARMENIEN – Die ernsten Gesichtszüge von Marina bekräftigen ihre Worte: „Es gab in unserem Leben keinen einzigen sorgenfreien Tag. Unser Leben ist geprägt von Angst, Flucht, Neubeginn und einem zähen Überlebenswillen.“

Stepanyans Wohnung ist in einem desolaten Zustand.
Familie Stepanyan lebte in der Stadt Baku in Aserbaidschan. Während der Massendeportation der Armenier musste die Familie ihr eigenes Zuhause verlassen und wurde in Abovyan in Armenien angesiedelt.

Obwohl Edik hart arbeitet, reicht sein bescheidener Lohn nicht, um die Küche zu renovieren.
Die Umsiedlung war nicht einfach zu bewältigen. Die Familie vermisste das frühere Zuhause, die Freunde und die bekannte Umgebung. Aber sie setzte alles daran, vorwärts zu schauen, sich an das neue Leben zu gewöhnen und das Beste daraus zu machen.

Mourad fand einen Job in einer Fabrik.

Die Familie durfte in einem Raum im Fabrikgebäude leben. Es herrschten zwar spartanische, unwohnliche Bedingungen, aber die Familie hatte ein Dach über dem Kopf und war dankbar. Mourad und seine Frau erzogen ihre sieben Kinder mit viel Liebe. Es schien, als würde sich ihr Leben in der neuen Heimat gut entwickeln.

Marina bemüht sich um Sauberkeit und Ordnung.
Doch im Jahre 2004 verletzte sich Mourad bei der Arbeit schwer und verlor vier Finger. Als Folge dieses Unfalls büsste er seine Arbeitsstelle ein. Die Familie musste ihren Schlafplatz verlassen und stand auf der Strasse. Sie zog nach Charentsavan, wo sie die Möglichkeit erhielt, in einem Haus, welches für Flüchtlinge bestimmt ist, unterzukommen.

Unterdessen sind drei der Kinder verheiratet und ausgezogen. Edik (23), David (18), Anahit (15) und Artur (14) leben noch bei den Eltern.

Edik ist der Einzige mit einem Verdienst. Er arbeitet als Bäcker und versucht, mit seinem bescheidenen Lohn die Familie zu ernähren. David wird in zwei Monaten der Armee beitreten. Anahit besucht das College und Artak die öffentliche Schule.

Die Küche der Familie Stepanyan ist düster und feucht.
Die Familie erhält eine Pension von 60 Franken.

Die Wohnung, in welcher die Familie lebt, hat keine Küche. Der Raum, der als Küche benutzt wird, hat kein fliessendes Wasser und die hygienischen Bedingungen sind sehr schlecht. Die Wände sind feucht und verschimmelt.

Wir möchten dieser leidgeprüften Familie eine einfache, aber hygienische Küche ermöglichen. Diese kostet 2 400 Franken. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 3706 – "Küche für Familie Stepanyan"

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Junge Familie in grosser Not
Familie Vardanyan benötigt dringend ärztliche Betreuung
ARMENIEN – „Ich sehe, wie meine Kinder leiden. Aber ich kann ihnen nicht helfen. Das schmerzt mich weitaus mehr als die Zysten in meinem Kopf. Bitte helfen Sie unseren Söhnen!“

Marine Melkonyan (30) und David Vardanyan (32) sind seit fünf Jahren verheiratet, haben aber noch kein eigenes Zuhause. Sie lebten schon in verschiedensten Mietwohnungen.

Das Haus von Davids Vater, das in Vanadzor stand, wurde durch das Erdbeben zerstört. Die junge Familie, die von einer Mietwohnung in die andere ziehen musste, sieht sich erneut Schwierigkeiten gegenüber. Ihre jetzige Wohnung im Dorf Khachpar konnte nur vorübergehend gemietet werden, da der Besitzer das Haus in wenigen Monaten verkaufen will. Das bedeutet, wiederum eine neue Unterkunft suchen, umziehen und den Transport in den Kindergarten und vieles mehr neu organisieren.

Die beiden Söhne heissen Areen und Mika. In den meisten Familien bereiten die Kinder mit ihrer Fröhlichkeit und Unbekümmertheit grosse Freude. Diese beiden Jungen aber sehen oft traurig aus. Der ältere der beiden, der erst 3-jährige Areen, leidet oft unter Kopfschmerzen. Er müsste dringend untersucht und, wenn nötig, behandelt werden. Der kleinere Junge, Mika, hat Herzprobleme. Er kam mit einem Loch im Herzen zur Welt. Halbjährliche Kontroll-Untersuchungen sind ärztlich verordnet. Er hat auch eine Verkrümmung der Wirbelsäule, die operiert werden müsste.

Die Küche der Familie Stepanyan ist düster und feucht.
David arbeitet in einer anderen Stadt, aber sein spärliches Gehalt reicht nicht einmal für die Wohnungsmiete und das Essen, geschweige denn für Arztbesuche und Medikamente.

Marine leidet sehr darunter, dass ihre beiden Kinder Schmerzen haben. Zuschauen zu müssen und nicht helfen zu können ist ihre grösste Not. Sie selbst hat ebenfalls gesundheitliche Probleme. Sie hat drei Zysten im Kopf, welche medikamentös behandelt werden sollten. Wegen Geldmangel musste diese Behandlung leider abgebrochen werden. Marine erbittet aber keine Hilfe für sich selbst, sondern nur für ihre zwei Söhne.

Mit 1 450 Franken könnten die medizinische Hilfe für Marine und die Kinder sowie Nahrung für ein Jahr finanziert werden. Helfen wir doch dieser geplagten Familie, indem wir ihr die grössten Sorgen abnehmen!

Vielen herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3707 – "Ärztliche Betreuung"

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Ruben und Samuel
Eine Familie kämpft für die Zukunft der Söhne
RUMÄNIEN – Pragmatisch sagt Lacramioara: „Für die Mädchen ist es bereits zu spät. Sie konnten die Schule nur kurz besuchen. Schon lange arbeiten sie, um die Familie mit ihrem Einkommen zu unterstützen. Aber wir alle wünschen uns, dass zumindest Ruben und Samuel bessere Chancen erhalten.“

Nicht weit entfernt vom Dorf Vulcan kämpft eine Familie dafür, den vier Kindern ein normales Leben zu ermöglichen.

Ruben gibt sich grosse Mühe bei den Hausaufgaben.
Der Vater arbeitete im Baugewerbe, erhielt aber zu wenig Lohn, um für seine Familie eine Wohnung mieten zu können. Er gab sich jedoch nicht geschlagen und begann, am Elternhaus seiner Frau ein Zimmer und eine Küche anzubauen. Er wünschte sich, den Mädchen ein eigenes Zimmer zu ermöglichen. Die Familie hat kein fliessendes Wasser.

Tragischerweise verstarb der fleissige Familienvater mit nur 46 Jahren.

Die Mutter und die Kinder blieben in einem unfertigen Haus zurück. Nur die Mauerstücke zeugen vom einstigen Wunsch des Vaters, das Haus zu vergrössern und die Kinder glücklich zu machen.

Er weiss, wie wichtig eine gute Schulbildung ist.
Ruben und Samuel möchten so gern weiterhin zur Schule gehen. Ruben geht in die vierte Klasse, Samuel in die dritte. Die beiden Jungs geniessen ihre Kindheit trotz der bitteren Armut und haben Pläne für die Zukunft. Sie erzählen uns, dass sie das Bauvorhaben ihres Vaters zu Ende bringen wollen. Sein Kampf um eine Verbesserung der Lebensumstände spornt Ruben und Samuel dazu an, ihr Bestes zu geben und fleissig zu sein.

Lacramioara ist 36 Jahre alt. Sie arbeitet als Haushälterin und ist von früh bis spät auf den Beinen. Trotz ihrem Einsatz ist die Not gross und die Zukunft düster.

Wir können Lacramioara und ihren Kindern Hoffnung bringen.

Die Familie wünscht sich, den begonnenen Anbau fertigzustellen und den Raum zu nutzen.
Mit der nötigen Unterstützung können die beiden fröhlichen Jungen die Schule abschliessen. Wir möchten sie in unsere Tagesstätte aufnehmen und professionell unterstützen.

Wir wünschen uns auch, die Pläne des verstorbenen Vaters in die Tat umzusetzen und den Anbau des zusätzlichen Zimmers fertig zu stellen.

Mit 3 500 Franken könnten wir dieser Familie nachhaltig helfen. Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Projekt Nr. 3708 – "Unterstützung für Ruben und Samuel"

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Ein Wettlauf gegen die Zeit
Medikamente könnten Gohariks Leben verlängern
ARMENIEN – Die Hoffnung auf Heilung hat Goharik aufgegeben. Aber sie wünscht sich, ihren Sohn noch nicht verlassen zu müssen. Jeder weitere Tag, den sie Mkrtich auf seinem Lebensweg begleiten darf, ist ein unendlich wertvolles Geschenk.

Die 38-jährige Goharik Sukiasyan ist eine alleinerziehende Mutter. Sie lebt bei ihren Eltern in Charentsavan in der Gegend von Kotayq.

Gohariks Lebensaufgabe ist es, sich um Mkrtich, ihren 9-jährigen Sohn, zu kümmern. Er geht zur Schule und lernt fleissig. Auch Gohariks Eltern und ihre Schwester Anna helfen dabei, für den aufgeweckten Jungen zu sorgen. Anna (36) ist die einzige Verdienende in der Familie. Mkrtichs Grossvater (60) ist pensioniert und erhält eine kleine Rente. Er leidet an den Folgen eines Schlaganfalls. Die Grossmutter Ofelian (58) sorgt für ihren Mann und für Goharik, die schwerkrank ist.

Im September 2018 ging es Goharik plötzlich sehr schlecht. Sie wurde ins lokale Spital eingeliefert, wo sie jedoch gar nicht behandelt wurde. Als sie zwei Monate später im Rengen-Institut in Jerewan untersucht wurde, diagnostizierten die Ärzte einen Tumor im Unterleib, der leider nicht operativ entfernt werden kann. Sie verordneten eine Chemotherapie und fünf Bestrahlungen.

Die leidgeprüfte Mutter ist dankbar für jeden weiteren Tag, den sie mit ihrem geliebten Sohn verbringen darf.
Goharik musste anschliessend Medikamente einnehmen und sollte regelmässig untersucht werden. All diese Therapien und die Medikamente kosteten sehr viel Geld. Annas Einkommen und die Pension des Grossvaters reichen jedoch kaum für das Allernötigste. Deshalb musste Goharik die Behandlung des Tumors stoppen. Die Krankheit verschlimmert sich und schwächt Goharik sehr. Sie kämpft tapfer ihrem Sohn zuliebe, dem sie Vater und Mutter sein muss. Sie lässt sich ihre Verzweiflung und Angst nicht anmerken und lächelt für Mkrtich.

Schenken wir Goharik und Mkrtich mehr Zeit! Durch Ihre Hilfe kann die Krankheit verlangsamt werden und Mkrtich darf seine Mama noch eine Weile länger bei sich haben.

Wir möchten Goharik die Medikamente bezahlen, die ihr tägliches Leid verringern und ihr Leben verlängern können. Mit 950 Franken können wir für die Medikamente ein Jahr lang aufkommen.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Projekt Nr. 3710 – "Medikamente für Goharik"

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Durch ein tragisches Unglück verarmt
Ein Unfall beim Holzen veränderte das Leben von Constantin und Veronica
RUMÄNIEN – Traurig erzählt Veronica: „Früher war Leben in Stall und Hof. Ich vermisse unsere Tiere, die Hühner, die Schweine, das zweite Pferd.“

Constantin (58) war im Wald, als der Unfall passierte. Er verletzte sich schwer mit der Kettensäge. Zwei Operationen benötigte er. Trotzdem hat Constantin, der sein Leben lang als Tagelöhner arbeitete, ständige Schmerzen. Für das Bezahlen der Arztrechnung musste eines der Pferde verkauft werden.

Wegen Geldnot mussten fast alle Tiere verkauft werden.
Vor dem Unfall verdiente Constantin mit seinen Gelegenheitsjobs Geld für die Familie. Veronica war zuhause, erzog die fünf Kinder, kümmerte sich um Haus, Hof und Tiere. Das Geld war immer knapp, aber es reichte. Die Kinder besuchten alle die ersten acht Schuljahre. Inzwischen haben sie ihre eigenen Familien gegründet.

Durch den Unfall geriet das Leben des Ehepaars aus den Fugen. Das einzige Einkommen fiel weg. Weder Constantin noch Veronica erhalten eine Pension.

Die kaputten Fenster müssen dringend ersetzt werden.
Durch den Verkauf der Tiere konnten sie die erste Zeit überstehen. Aber die Zukunft sieht beängstigend aus.

Veronica leidet unter starken Rückenschmerzen. Trotzdem schleppt sie tagtäglich eimerweise Wasser durch den Hof der Nachbarn bis zu ihrem Haus. An eine ärztliche Untersuchung wagt sie nicht einmal zu denken. Betrübt berichtet die tapfere Frau: „Wenn ich nach einem besonders anstrengenden Tag eine Schmerztablette nehmen könnte, wäre das für mich ein riesiges Geschenk. Aber wie kann ich mir Medikamente leisten, wenn wir kaum genug zu essen haben?“

Veronica erzählt, dass Haus und Hof zerfallen, dass vieles kaputt geht und weder sie noch ihr Mann es flicken können. Vom starken Wind zerbrachen sogar die altersschwachen Fensterscheiben.

Mit einer Wasserleitung können wir Veronica und Constantin das Leben erleichtern. Der leere Stall soll wieder mit Leben gefüllt werden: Wir möchten ihnen einige Hühner und zwei Schweine schenken.

Veronica wollen wir zum Arzt begleiten und ihr die nötigen Medikamente bezahlen. Wir würden zudem gern zwei neue Fenster einsetzen lassen. Mit 2 800

Projekt Nr. 3711 – "Hilfe für Veronica und Constatin"

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