DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
DIACONIA-REPORTs ARCHIV 
Ausgabe Nr. 07 | Juli 2021 | Erscheint monatlich | 41. Jhg.

EDITORIAL
„Schaffet Recht dem Armen und der Waise und helft dem Elenden und bedürftigen zum Recht.“ Psalm 82,3
Liebe Spenderin, lieber Spender

Diaconia Internationale Hilfe setzt sich seit über 40 Jahren mit grosser Leidenschaft mit dem Thema Armut auseinander. Wie können wir hier, in der reichen Schweiz die armen Menschen effektiv unterstützen?

Eine der wichtigsten Aufgaben unseres Hilfswerks ist es, die verfügbaren Spenden effektiv und nachhaltig für die vorgesehenen Spendenzwecke einzusetzen. Dies erfordert unter anderem eine zielorientierte Ausrichtung, eine kostensparende Administration, nachhaltige Projekte und eine offene Kommunikation mit den Spendern.

Ist denn ein solches Vorhaben überhaupt realisierbar und über viele Jahre aufrechtzuerhalten? Ja, ich bin überzeugt davon.

Ein runder Geburtstag, den Diaconia dieses Jahr feiern darf, veranlasst mich zurückzublicken, innezuhalten und mit dankbarem Herzen den Fokus weiter in die Zukunft zu richten. Ich stelle fest, dass unsere Patenschaften in der Vergangenheit einen wesentlichen Bestandteil unserer erfolgreichen Arbeit unter den Armen ausmachten. Eine Patenschaft umfasst klare Zielvorstellungen. Der monatliche Beitrag für ein Kind oder eine Familie bedeutet eine kontinuierliche Entlastung über Jahre hinweg – sowohl physisch wie auch psychisch. Dies wirkt sich in den allermeisten Fällen positiv auf ihre Zukunft aus.

Eine Patenschaft führt oft auch zu weiterführenden Hilfsmassnahmen, wie zum Beispiel die Sanierungen von Häusern und Wohnbereichen sowie die Nothilfe in familiären Notsituationen wie Krankheit, Unfall oder die aktuelle Pandemie. Ebenso wertvoll ist die persönliche Betreuung der Notleidenden durch unsere Diaconia-Mitarbeiter vor Ort. Eine grosse Bereicherung ist ausserdem der persönliche Briefkontakt, der über unser Büro in Beinwil am See abgewickelt wird, und die normalerweise jährlich stattfindende Armenienreise mit Kurt Wenger, die ein Treffen mit den Patenkindern ermöglicht. Diese Aufmerksamkeit gegenüber den bedürftigen Familien fördert das Selbstwertgefühl und gibt Hoffnung für die Zukunft.

Es bereitet mir jeweils grosse Freude und Bestätigung, wenn ich auf meinen Besuchen in unseren Einsatzländern junge Menschen treffe, die dankbar bezeugen: „Dank Diaconia hatte ich immer genug zu essen, durfte anständig gekleidet den Schulunterricht besuchen oder habe meine Lehre erfolgreich abgeschlossen.“

Eine Patenschaft hat dies möglich gemacht. Dies ist sehr ermutigend!

Gerne lade ich Sie ein, liebe Spenderin, lieber Spender, ebenfalls Teil unserer erfolgreichen Patenschaftsfamilie zu werden oder gegebenenfalls Ihre Erfahrungen mit Ihren Bekannten und Freunden zu teilen.

Denn...... „Was ihr einem dieser meinen geringsten Brüdern getan habt, das habt ihr mir getan!“

So steht es in der Bibel in Matthäus 25,40.

Hier finden Sie eine Auswahl an Patenkindern, die auf eine Patin oder einen Paten warten.

Herzlichen Dank für Ihre Treue.

Stephan Schneider
Geschäftsführer
Diaconia Internationale Hilfe

Wenn die Pandemie Millionen von Menschen betrifft
In unserem Einsatzland Indien ist die Corona-Pandemie ausser Kontrolle geraten
Indien – Die zweite Covid-19-Welle erschüttert das Herz von mehr als 1,39 Milliarden Indern. Im Mai starben täglich mehr als 4 000 Menschen an dem Virus – Tendenz fallend.

Die Situation ist nach wie vor sehr ernst – das Leben jedes einzelnen Bewohners ist gefährdet. Es fehlt überall an Betten, Sauerstoffgeräten, medizinischen Einrichtungen sowie an Möglichkeiten für die Einäscherungen und Bestattungen. Die Menschen leiden darunter, dass sie keine Arzttermine bekommen. Denn inzwischen befinden sich auch die meisten Ärzte und das medizinische Personal in häuslicher Quarantäne und wurden von ihren Pflichten entbunden. Durch diese Massnahmen sind Betroffene vermehrt auf sich allein gestellt, was zu einer unerträglichen Situation führt. Oft dürfen Ehepartner sich gegenseitig nicht besuchen oder zum Arzt begleiten – darunter leiden die Liebe und die gegenseitige Unterstützung.

Angesichts dieser Not sieht sich Uppahar als verantwortungsvolle christliche Organisation in Indien mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Auf der einen Seite steht die Verpflichtung, den Menschen zu dienen, und auf der anderen Seite die Einschränkungen durch die Pandemie-Richtlinien und die Angst vor einer Ansteckung. Die Uppahar-Zentrale liegt im Grenzgebiet von Andhra und Odisha und engagiert sich in beiden Bundesstaaten. Die verschiedenen Handhabungen in den zwei Grenzgebieten führen zu Einreisebeschränkungen und behindern die grenzüberschreitenden Hilfsgütertransporte erheblich. Viele Verwandte und Freunde haben geliebte Menschen verloren und brauchen Gebet und Unterstützung. Während des Lockdowns gibt es fast keine Arbeit, kein Einkommen, keine Nahrung und keine Mittel, um das Virus zu bekämpfen.

In dieser sehr herausfordernden Situation setzen wir unseren Glauben und unser Vertrauen auf Gott. Wir bitten Sie um Ihre Gebete und um finanzielle Unterstützung für Lebensmittel, Hygieneartikel und medizinische Hilfe. Dürfen wir mit Ihrer Unterstützung rechnen? Vielen Dank dafür.

Projekt Nr. 4071 – "Corona-Pandemie Indien"

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Eine einmalige Chance für Familie Otve
Sie hat die dauernde Suche nach einer Unterkunft satt. Familie Otve bietet sich eine Möglichkeit
Rumänien – Alexandru (44) und Erji (30) Otve haben kein eigenes Dach über dem Kopf. Zusammen mit ihrer gemeinsamen Tochter Ilona (2) kämpfen sie fieberhaft um eine feste Bleibe. Zudem ist Erji im fünften Monat schwanger.

Ilona freut sich auf das Geschwisterchen.
Alexandru ging nur 2 Jahre in die Schule. Dies verunmöglichte ihm, eine Ausbildung zu machen. Das bedeutet jedoch nicht, dass er nicht anpacken kann – im Gegenteil. Bis vor ein paar Monaten hatte er einen Job auf einem Bauernhof, aber leider ohne Arbeitsvertrag.

Das wurde ihm zum Verhängnis, denn sein Arbeitgeber hat ihn 4 Monate lang nicht ausbezahlt und ihn immer weiter hinaus mit Zahlungsversprechen vertröstet.

Familie Otve hat grosse Hoffnungen auf ein Eigenheim.
Die Tage wurden zu Wochen und die Wochen zu Monaten. So blieb Alexandru ohne Geld und musste den Arbeitsplatz verlassen.

Die kleine Familie lebte einige Zeit in Alexandrus Elternhaus, in dem auch zwei seiner Brüder mit ihren Familien wohnen. Die engen Wohnverhältnisse und die lebhafte Atmosphäre wurden Alexandru und seiner wachsenden Familie zu viel. Also zog er mit Erji und Ilona in das Haus seiner Schwester, im Wissen, dass er auch dort wegen der prekären Platzverhältnisse nicht lange bleiben kann.

In der Dorfgemeinde wurde nun der Familie ein kleines Grundstück zugesprochen, auf dem sie ein kleines Haus bauen kann. Im Gegenzug hat sich Alexandru verpflichtet, in Eigenleistung für den Bau aufzukommen.

Mit einem festen Wohnsitz erhält Alexandru von der Gemeinde Niederlassungspapiere, die ihm wiederum verhelfen, einen Job mit Arbeitsvertrag zu erhalten. Gerne würden wir Alexandru und seine Familie in ihrem Vorhaben unterstützen.

Mit der Hilfe seiner Verwandten ist er in der Lage, die Arbeiten selbstständig zu verrichten. Für die Baumaterialien wie Ziegel, Zement, Sand, Steine, Holz, Fliesen, Tür und Fenster bittet die Familie um Ihre Mithilfe. Der Betrag dafür kommt auf ca. 6 000 Franken zu stehen.

Wir schliessen uns der Bitte von Familie Otve an und freuen uns auf Ihre Mitfinanzierung. Herzlichen Dank dafür.

Projekt Nr. 4072 – "Eine einmalige Chance"

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Aufgeben will Susanna nicht
Sie hofft auf unsere Hilfe
Armenien – Unsere Begegnung mit Familie Ghazaryan hat uns einmal mehr tief bewegt. Während der Familienvater Zohrab (33) sein Glück, etwas Geld zu verdienen, in Russland versucht, bemüht sich die Mutter Susanna (38) um ihre beiden schulpflichtigen Kinder Margarit (11) und Haykaz (9) und um die Schwiegereltern Haykaz (66) und Margarita (65).

Susanna und Margarit zeigen uns die desolate Küche...
Zohrab kann seiner Familie nur wenig Geld, und dies unregelmässig, aus Russland zukommen lassen. Oft kommt über längere Zeit auch gar nichts, weil zu wenig Arbeit vorhanden ist. Das Einkommen reicht bei Weitem nicht aus, um die Familie mit dem Nötigsten zu versorgen.

...sowie das renovierungsbedürftige Bad.
Susanna lebt mit ihren Kindern schon seit vielen Jahren in Aknalitsch in der Region Armavir bei Zohrabs Eltern. Das Badezimmer und die Toilette des Ein-Zimmerhauses sind in einem baufälligen Zustand, teils aus Holz und teils aus Beton und ohne festen Fussboden. Die kleine Küche ist eine provisorische Lösung, und es fehlen viele notwendige Küchenutensilien.

Susanna ist in einer sehr verzweifelten Verfassung, was ihr zusehends auch auf die Psyche schlägt. Oft kommt sie an ihre Grenzen, vor allem, was die Erziehung der Kinder anbelangt. Aufgeben will sie nicht, aber die täglichen Probleme übersteigen ihre Kräfte.

Mit der Altersrente der Schwiegereltern werden ihre Medikamente und die Stromrechnungen bezahlt. Es kommt vor, dass die Familie nicht einmal mehr Geld für Brot übrig hat. Besonders schmerzhaft für Susanna ist die Tatsache, dass die beiden Kinder oft den Schulunterricht versäumen, weil es an Kleidung und Schulsachen fehlt. Sie geht oft mit den beiden ins Bett, mit dem Gefühl eine schlechte Mutter zu sein.

Mit einer Spende von 3 000 Franken haben wir die Möglichkeit, dieser Familie aus der grössten Not herauszuhelfen. Wir möchten sie mit Lebensmitteln, Kleidung, Medikamenten und dem nötigen Schulmaterial versorgen. Je nach Spendeneingang können einfache Renovierungen in Bad und Küche vorgenommen werden. Für Familie Ghazaryan sind wir die einzige Hoffnung. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 4073 – "Hilfe für Familie Ghazaryan"

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Alles hat so gut angefangen
Lili braucht unsere Hilfe, damit es auch in Zukunft weitergeht
Rumänien – Vor einiger Zeit war die Lebenssituation von Lili Adam (22) noch in bester Ordnung. Sie konnte als Tagelöhnerin in einer Hühnerfarm für 15 Franken täglich ihren Beitrag zum Familieneinkommen beisteuern.

Alles hat so gut angefangen...
Nun hat sie Dorin (24), der Vater der gemeinsamen Kinder Antonia (4) und Nicu (2), auf einmal ohne Grund verlassen. Ihre sichere Arbeitsstelle musste sie aufgeben, weil sie jetzt für die beiden Kinder da sein muss. Lili ist zwar nicht ganz auf sich allein gestellt, da ihre Familie im gleichen Dorf wohnt.

Lili hält alles sauber und gepflegt.
Finanzielle Hilfe kann sie jedoch nicht erwarten, da auch ihre Familienmitglieder in grosser Armut leben.

Vor ein paar Wochen warfen einige Jugendliche leichtsinnig Steine auf Lilis Hütte, in der Annahme, es handle sich bei diesem Häuschen lediglich um eine Bruchbude. Die Fensterscheiben barsten. Lili und ihre Kinder wurden aus dem Schlaf gerissen, blieben jedoch glücklicherweise unverletzt. Nachdem sie die Schuldigen zur Rede gestellt hatte, stellte sich heraus, dass sie nicht wussten, dass die Hütte bewohnt ist.

Antonia mit ihrer fürsorglichen Mutter.
Lili erledigt als alleinerziehende Mutter alle nötigen Aufgaben, wie zum Beispiel Brennholz mit der Axt spalten, selbst. Sie versucht mit allen Mitteln das bescheidene Zuhause, das weder über Strom noch fliessendes Wasser verfügt, in Ordnung und sauber zu halten. Ihr einziges Einkommen ist das Kindergeld von 65 Franken.

Ihr grösster Wunsch ist es, Strom- und Wasseranschluss zu haben.

Im Schuppen werden die Wintervorräte und das Brennholz gelagert.
Da die Voraussetzungen für beides gegeben sind, wollen wir als Hilfswerk dafür sorgen, dass Lili diese Anschlüsse bekommt. Die Hauptleitung für das Wasser ist in der Nähe und auch der Strommast ist auf der anderen Seite der Strasse. Die Installationskosten für Strom und Wasser betragen 2 200 Franken. Zudem möchten wir für neue Fenster sorgen und die junge Familie in den nächsten zwei Jahren persönlich begleiten sowie mit Kleidung, Lebensmitteln und Windeln versorgen. Dazu benötigen wir weitere 2 000 Franken.

Wir freuen uns auf eine positive Reaktion. Herzlichen Dank, dass Sie uns dabei unterstützen.

Projekt Nr. 4074 – "Strom und Wasser für Lili"

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Schwanger und alleingelassen
Adela freut sich auf unsere Hilfe.
Rumänien – Adela Lingurar (21) ist alleinerziehende Mutter der kleinen Veronica (2) und in Erwartung ihres zweiten Kindes. Der Kindsvater Gheorghe (25), hat nach einem Streit das Haus verlassen und die beiden seither nie wieder besucht. Dieser Zustand ist für die junge Frau sehr schmerzhaft und unerträglich.

Schwanger und alleingelassen.
Adela kommt aus einer Familie mit fünf Kindern – sie selbst konnte die Schule nur fünf Jahre lang besuchen. Der letzte Winter war für die Mutter und das Kind unerträglich. Wie man auf den Bildern sehen kann, ist die Haustüre defekt und lässt den Wind und die Kälte ungehindert eindringen. Durch das undichte Dach tropft es direkt auf die Decke des Bettes. Ungebetene Gäste wie Mäuse haben freien Zugang in die verwahrloste Behausung. Das Haus besteht aus altem Holz und Lehm und hat nur einen einzigen Raum ohne Toilette und Bad. Es gibt kein fliessendes Wasser und auch keinen Strom.

Adela freut sich auf unsere Hilfe.
Mit dem Kindergeld von 65 Franken monatlich sollte Adela die Miete, das Essen und die Stromrechnung bezahlen. Dafür reicht das wenige Geld jedoch nicht aus.

Nachbarn, die Mitleid mit ihr hatten, schenkten der kleinen Familie ein wenig Brennholz, damit sie nicht erfrieren musste.

Adelas grösste Sorge ist jedoch, dass sie sich nicht um das zweite Kind, welches sie bald zur Welt bringen wird, kümmern kann. Aufgrund ihrer Armut war es ihr auch nicht möglich, zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen.

Wir möchten der Schwangeren gerne diesen Untersuch ermöglichen und sie zu einem Arzt begleiten. Zudem planen wir, Adela eine neue stabile Tür und neue Fenster einzubauen sowie das Dach zu reparieren.

Bald sind sie zu dritt.
Mit etwas Aufwand können auch der Fussboden und die Decke ausgebessert werden, damit die junge Mutter in trockenen, warmen vier Wänden für ihre Kinder da sein kann. Gerne versorgen wir die Familie eine Zeit lang mit Lebensmitteln, Kleidung, Windeln und Milchpulver. Dafür benötigen wir einen Betrag von 3 400 Franken. Herzlichen Dank, dass Sie Mitgefühl zeigen.

Projekt Nr. 4075 – "Sichere vier Wände"

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Viel Aufwand und wenig Ertrag
Gerne helfen wir Armine Soghomonyan, damit sich die Früchte ihrer Arbeit auszahlen.
Armenien – Armine Soghomonyan (47) und ihr Ehemann Hakob Manukyan (52) leben mit den beiden Kindern Christine (21) und Hayk (12) in Metsamor in der Region Armavir.

Armine wünscht sich für ihre Kinder bessere Wohnbedingugen.
Wie fast immer, wenn die Nöte einer Familie zu gross werden, sind es die Mütter, die den mutigen Schritt wagen und auf uns zu kommen. So wandte sich kürzlich auch Armine mit ihrem Anliegen an Diaconia.

Die Familie Manukyan lebt in einem kleinen Haus ausserhalb von Metsamor. Hakob hat ernste gesundheitliche Probleme mit seinem Herzen und muss bald operiert werden. Trotz seiner Beeinträchtigung setzt er alles daran, seine Familie mit Lebensmitteln und Kleidung zu versorgen und alle Rechnungen zu bezahlen. Dies gelingt ihm recht gut. Leider werden seine Herzprobleme zusehends schlechter.

Die Feuchtigkeit, die eindringt, verursacht Schimmel an den Wänden.
Armine ist Hausfrau, hilft aber ihrem Mann tatkräftig bei der harten und schweren Arbeit auf den Feldern mit. Die beiden unternehmen alles, was in ihrer Kraft steht, um für ihre Existenz selbstständig aufzukommen. Hayk geht noch in die Schule und die leicht geistig behinderte Christine ist zu Hause, weil sie keine Arbeit findet. Sie konnte leider auch die Schule nicht abschliessen.

Das kleine Haus der Familie ist renovierungsbedürftig. Das grösste Problem ist das Dach. Es ist nicht dicht, weil es nie richtig fertiggestellt wurde. Auch das Badezimmer und die Toilette wurden aus finanziellen Gründen bereits im Rohbau benutzt und sollten dringend saniert werden.

Wenn es regnet, dringt das Wasser durch das undichte Dach ins Innere des Hauses ein, sodass es oft feucht ist. Zudem wird es im Winter furchtbar kalt. Es entstehen Risse, und die Wände müssen regelmässig ausgebessert werden. So benötigt die Familie einen Grossteil des Einkommens, um die jeweiligen Schäden zu beheben.

Die Manukyans haben ein Stück Land hinter dem Haus, wo sie Gemüse anbauen und verkaufen. Wir würden dieser Familie gerne helfen, das unfertige Haus fertigzustellen, damit sie ihr erwirtschaftetes Geld für ihren Lebensunterhalt verwenden kann. Darum bitten wir Sie um Unterstützung bei der Renovierung des Daches und der Instandstellung des Badezimmers und der Toilette. Dafür benötigen wir 2 800 Franken. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

Projekt Nr. 4076 – "Ein Dach für Manukyans"

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Ein Haus für Andreea und ihren kleinen Sohn
Für eine Zukunft ohne Gewalt
Rumänien – Andreea Racolțea (21) kümmert sich so gut es geht um ihr einziges Kind Andrei (1). Gelegentlich findet sie als Putzfrau in fremden Häusern eine Arbeit, muss dann aber meistens ihren Sprössling mitnehmen.

Andreea stammt, wie so viele andere Menschen in Rumänien, aus einem gewalttätigen Elternhaus. Zusammen mit ihren fünf Geschwistern musste sie jeweils mit ansehen, wie die Mutter vom Vater geschlagen wurde. Die Bilder bekommt sie nicht mehr aus ihrem Gedächtnis.

Über den Vater ihres Sohnes will Andreea nicht sprechen, weil er ebenfalls gewalttätig ist. Für Andreea war das Zusammenleben mit ihm untragbar. Seit der Trennung von ihm lebt sie mit Andrei im Haus ihrer Verwandten. Sie schämt sich jedoch, weil die Platzverhältnisse durch ihre Anwesenheit noch enger geworden sind. Für die junge Mutter ist diese Situation sehr belastend. Gerne würden wir gemeinsam dagegen etwas unternehmen.

Ein Haus für Andreea und ihren kleinen Sohn.
Neben dem Haus, in dem Andreea momentan wohnt, befindet sich ein Bauplatz mit einer Fläche von 25 Quadratmetern, der sich bestens eignen würde, um für Mutter und Kind eine eigene Bleibe aufzustellen. Die Verwandten würden Andreea in Eigenleistung helfen, das Haus zu bauen. Damit dieses Projekt realisiert werden kann, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Für den Bau des Hauses werden Baumaterial wie Zement, Backsteine, Ziegelsteine, Holz für Boden und Dach sowie kleine Fenster und eine Tür benötigt. Mit dem Betrag von 5 700 Franken könnten wir Andreeas Leben in positive Bahnen lenken und Andrei eine gesicherte Zukunft schenken.

Selbstverständlich werden wir Andreea in dieser Zeit auch psychologisch betreuen und ihr alles Notwendige für ihren kleinen Andrei zukommen lassen.

Nehmen Sie diese Herausforderung gemeinsam mit uns an? Herzlichen Dank dafür.

Projekt Nr. 4077 – "Ein kleines Haus für Andreea"

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Ein Nomadenleben mit schwerwiegenden Folgen
Gemeinsam ermöglichen wir Familie Hakobyan eine feste Bleibe
ARMENIEN – Elmira Aleksanyan (33) führt mit ihrem Ehemann Gor Hakobyan (38) und drei minderjährigen Kindern, Maria (12), Elen (10) und David (7), seit Jahren ein Nomadenleben. Bedingt durch ihre sehr harten Lebensbedingungen waren sie stets gezwungen, ihr Glück an einem neuen Ort zu versuchen.

Familie Hakobyan lebt verhältnismässig lange in Metsamor. Sie befürchtet bereits ihren nächsten Umzug, weil sie nicht mehr in der Lage ist, die Miete von 60 Franken monatlich zu bezahlen. Ihr einziges festes Einkommen von 68 Franken ist die Familienhilfe. Diese muss für die erwähnte Miete und Kleidung für die Kinder ausreichen. Lebensmittel kann der Vater mit saisonalem Ackerbau erwirtschaften. Es kommt oft vor, dass die Nachbarn aus Mitleid mit Esswaren und Anziehsachen aushelfen. Dieses ruhelose Leben hat sich negativ auf die Kinder ausgewirkt. Sie haben keine Freude mehr, sich stets wieder in neuen Schulklassen zu integrieren. Hinzu kommt, dass sie sich wegen ihrer alten und kaputten Kleider schämen.

Ein Nomadenleben mit schwerwiegenden Folgen.
Mutter Elmira hat ernste Probleme mit der Wirbelsäule (Diskushernie) und sollte so rasch als möglich behandelt werden. Es wurde ihr untersagt, auch nur leichte Arbeiten zu verrichten. Für eine Behandlung und Medikamente fehlt aber das nötige Geld. Ehemann Gor hat Schwierigkeiten mit dem Blutdruck, erledigt aber trotzdem pflichtbewusst landwirtschaftliche Arbeiten, ohne an seine Gesundheit zu denken.

Die fünfköpfige Familie hat sich aufgrund ihrer misslichen Lage an Diaconia in Charentsavan gewandt und um Hilfe gebeten.

Gerne helfen wir ihr aus der schwierigen Situation heraus. Damit Ruhe in die Familie einkehren kann, möchten wir vorübergehend die Miete für die Wohnung übernehmen, damit ihr Nomadenleben ein Ende findet. Es ist unser Anliegen, dass die Kinder neuen Mut und Freude finden, die Schule, ohne sich zu schämen, besuchen können. Mit neuen Schulranzen, Schulutensilien und gut gekleidet sollte dies gelingen. In einem weiteren Schritt ermöglichen wir Elmira ihre erste zwingend notwendige Arztkonsultation und den Zugang zu Medikamenten. Mit unserer finanziellen Entlastung hat Gor auch die Möglichkeit, kleinere Renovierungsarbeiten in der heruntergekommenen Wohnung in Angriff zu nehmen.

Dürfen wir Sie um Ihre Hilfe bitten? Für dieses Projekt benötigen wir 2 700 Franken.

Projekt Nr. 4078 – "Ende mit dem Nomadenleben"

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Im KiBiZ gibt es keine Klassenunterschiede
Delia soll im KiBiZ Anschluss finden
RUMÄNIEN – Die Schere zwischen Arm und Reich klafft in Rumänien immer mehr auseinander.

Kinder leiden besonders unter dem immer grösser werdenden sozialen Graben zwischen Arm und Reich. Oft werden Kinder aus der oberen Schicht bevorzugt behandelt. Die Armut verstecken kann man höchstens, wenn man gut gekleidet zum Schulunterricht erscheint. Es dauert jedoch nicht lange, bis die Not trotzdem sichtbar wird. Die 8-jährige Delia gehört zu einer Familie aus der unteren Schicht. Sie hat 2 ältere und 2 jüngere Geschwister. Das Jüngste ist 2 Jahre alt. Ihre Mutter ist Analphabetin. Sie kümmert sich um die Kinder und der Vater arbeitet, wo immer er Stellenangebote erhält. Vor der Pandemie war Delia eine fleissige Schülerin, die sich morgens bereits nach 6 Uhr zusammen mit ihren Geschwistern auf den Weg in die Schule machte. Um den Bus zur Schule zu erwischen, muss sie etwa 4 km zu Fuss gehen, was in ihrem Alter anstrengend ist. Erschwerend ist die Tatsache, dass Delia mit einer Behinderung geboren wurde. Sie leidet an einseitigen Lähmungserscheinungen ihres Körpers.

Im KiBiZ ist Delia gut aufgehoben.
Die Pandemie hat die Situation des Mädchens und seiner Familie noch einmal verschlechtert. Der Kampf um eine gute Arbeitsstelle ist härter geworden, die Entlöhnung schlechter. Aus eigener Kraft kann sich die Familie kaum aus dieser Situation befreien.

Dank unserem Kinderbildungszentrum KiBiZ in Braşov finden Kinder aus der unteren Schicht wieder Anschluss. Hier werden sie aufgenommen und betreut. Sie können von ihrer stressigen Situation zur Ruhe kommen und neue Kraft schöpfen. Hier spielt der Unterschied zwischen Arm und Reich keine Rolle mehr. Delia braucht das Kinderbildungszentrum. Hier wird sie im schulischen Bereich unterstützt und erhält jeden Tag eine gesunde Mahlzeit und die nötige medizinische Hilfe. Es gibt viele Kinder wie Delia. Für sie setzen wir uns gemeinsam ein.

Für die positive Entwicklung des Mädchens sowie Physiotherapie und die notwendige medizinische Behandlung ihrer Lähmungserscheinung benötigen wir etwa 3 000 Franken. Schliessen wir Delia gemeinsam ins Herz und schenken ihr einen Platz im KiBiZ.

Projekt Nr. 4079 – "Ein Platz im KiBiZ für Delia"

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Zwei Kinder trauern um ihren verunfallten Vater
Diaconia setzt sich tatkräftig für diese Familie ein
ARMENIEN – Das Ehepaar Narek (27) und Sona (26) Zakaryan und ihre beiden Kinder Samvel (4) und Arman (3) lebten bis vor dem verhängnisvollen Tag glücklich im Dorf Arza-kan in der Region Kotayk.

Familie Zakaryan war im Dorf sehr beliebt und für viele ein Vorbild. Gemeinsam lebten sie in einer Mietwohnung. Narek hatte Arbeit und verdiente den Lebensunterhalt für seine Familie. Vor einem Jahr verunglückte der Familienvater auf dem morgendlichen Arbeitsweg bei einem Autounfall tödlich. Die Nachricht erschütterte die Familie und ihr Umfeld. Das Leben von Sona und den beiden Jungen veränderte sich schlagartig. Die Schwierigkeiten nahmen überhand, und Sona zog mit ihren Kindern in die Stadt Charentsavan, den Wohnort ihres Vaters. Dort lebt sie seither in einer verfallenen Einzimmerwohnung.

Das herumliegende Renovierungsmaterial wird vom Grossvater für das Bad benötigt.
Durch die Feuchtigkeit sind die Wände und Fenster stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Kinder werden ständig krank. Sonas Vater versuchte, das Bad so gut es geht zu renovieren, aber das Geld reichte nicht aus. Sona lebt von 60 Franken Familienhilfe. Arbeiten kann sie nicht, weil die Kinder zu klein sind. Zudem brauchen sie die Mutter in ihrem Schmerz um den Verlust ihres Vaters besonders stark. Sona versucht alles, um ihre Kinder aufzuheitern. Dabei kann sie selbst die Tränen oft nicht zurückhalten. Die Familie braucht dringend unsere Hilfe. Sona setzt all ihre Hoffnung in Diaconia und bat uns um Lebensmittel. Ohne die fürsorgliche Hilfe von Nachbarn würde sie tagelang hungern müssen. Nebst der Versorgung mit Lebensmitteln und Kleidung wollen wir das angefangene Badezimmer fertig renovieren und das Nötigste in der Wohnung wieder instand stellen. Dafür benötigen wir 2 100 Franken.

Lasst uns gemeinsam dieser Familie helfen. Wir lassen nichts unversucht, um den beiden verwaisten Kindern wieder ein Lächeln zu entlocken. Danke für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 4080 – "Trost für Halbwaisen"

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