DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 08 | August 2018 | Erscheint monatlich | 38. Jhg.
Eine warme Küche für die ganze Familie
RUMÄNIEN – Liebe und Fürsorge gibt es in dieser Familie genug, auch wenn die Lebensumstände von Angela (27), Darius (28) und ihren vier Kindern Leon (9), Julia (8), Daria (2) und Larisa (elf Monate) schwierig sind.


Die Familie lebt in einer selbstgebauten, kleinen Hütte und ist sehr arm. Vater Darius hat Augenprobleme. Aber er war nie beim Arzt, denn er schämt sich nicht nur wegen seiner Armut, sondern vor allem, dass er Analphabet ist. Er befürchtet, etwas nicht notieren zu können, was der Arzt ihm sagt.

Der Ofen ist nur geliehen und die Küche hat kein Fenster.
Trotz der Einschränkung seiner Sehkraft versucht Darius, viel zu arbeiten. Zehn Franken pro Tag verdient er im Schnitt mit einem Gelegenheitsjob. Doch allzu oft findet er keine Beschäftigung. Dann versucht er, am Haus weiterzubauen, obwohl er kaum Material zur Verfügung hat. Immerhin konnte er eine kleine Küche errichten. Angela kann sie jedoch nur in den Sommermonaten nutzen, da der Raum kein Fenster hat und die Wände unverputzt sind. In der kleinen Küche steht ein geliehener Ofen, den Angela im Herbst zurückgeben muss. „Dann werden wir weder eine Wärmequelle noch eine Kochgelegenheit haben“, sorgt sich die Mutter.

Angela und Darius lieben ihre Kinder sehr. Dass die Älteren in die Schule gehen, versteht sich für die Eltern von selbst. Sie wissen, dass Bildung die einzige Waffe gegen Armut ist. Damit die Kinder ordentlich und sauber sind, holt Angela jeden Tag von weit her Wasser für die Wäsche. Während sie ihrer Arbeit nachgeht, passen die beiden älteren Kinder auf ihre Geschwister auf. „Wir sind wirklich mit wunderbaren Kindern gesegnet“, sagt die 27-Jährige stolz.

Angela holt das Wasser für die Wäsche von weit her.
Wir möchten der Familie helfen. Darius soll das Material für einen Zaun erhalten, denn das kleine Haus ist ungeschützt. Ausserdem braucht er Zement, ein Fenster und eine Türe, um die Küche fertigzustellen. Ein Ofen würde die Familie im Winter wärmen und eine handbetriebene Waschmaschine soll Angelas Arbeit erleichtern. Gerne möchten wir Darius endlich zum Arzt schicken, denn von seinem Augenlicht ist das Wohlergehen der Familie abhängig. Alles in allem benötigen wir dafür 4 100 Franken. Bitte helfen Sie dieser Familie!

Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3539 – "Eine Küche für Angela"

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Gesundheits-Check und College-Eintritt für die Hrudai-Kinder
Die Eltern der Kinder, welche die Tagesstätte Hrudai besuchen dürfen, freuen sich.
INDIEN – „Dank der Hilfe von Diaconia dürfen unsere Kinder in der Schule besser werden, möglicherweise sogar das College besuchen. Und das Wertvollste an Hrudai ist, dass unsere Kinder auch das Evangelium hören und bei schwierigen Fragen über das Leben und die Ewigkeit begleitet und weitergeführt werden. Herzlichen Dank, dass Sie unseren Kindern helfen.“

Die Jugendlichen hören aufmerksam zu, sie wollen noch viel lernen.

Das Hrudai-Projekt von Diaconia ist in der näheren Umgebung unseres Einsatzgebietes in Indien ein Begriff geworden. Viele Kinder, die dringend auf Unterstützung angewiesen sind, wünschen sich, in das Projekt aufgenommen zu werden.

Leider reicht der Platz nicht aus, um alle Gesuche bewilligen zu können.

Von den 35 Kindern, die die 10. Klasse absolviert haben, könnten 32 am College weiterlernen, weil sie sehr gute Noten haben.

„Könnten“, weil in Indien das Geld, welches für die Einschreibung, die Schuluniform sowie für die Bücher und andere Hilfsmittel benötigt wird, über die Zukunft der jungen Menschen entscheidet. Die Familien dieser 32 Kinder sind arm. Sie sind Christen. Aus diesen beiden Gründen werden sie diskriminiert, wegen ihrer materiellen Situation, aber auch wegen ihres Glaubens.

Pastor Pani betet für das kranke Mädchen.

Wir möchten diesen Teenagern gerne helfen, ein gutes Fundament für den späteren Lebenslauf zu legen. 250 Franken braucht ein angehender College-Student, damit er das nächste Kapitel in seinem Leben aufschlagen kann. Dazu kommen pro Jahr 100 Franken Gebühren.

In den staatlichen Colleges kann man wählen zwischen Wissenschaft, Handel und Kunst. Mit einem College-Abschluss ist für die jungen Menschen der Weg zu den verschiedensten Berufen offen.

Zudem möchten wir gerne für alle Kinder, welche die Kindertagesstätte Hrudai besuchen, einen Gesundheitscheck organisieren.

Viele schwere Schicksale könnten so verhindert werden. Krankheiten und bleibenden Behinderungen kann man vorbeugen, wenn man früh genug zum Arzt geht, um Impfungen nachzuholen oder um Krankheiten zu behandeln. Am Beispiel von Augenentzündungen kann man dies sehr gut sehen. Sucht man zu spät einen Arzt auf, besteht die Gefahr, zu erblinden.

In dieser Region ist es für eine Familie weder einfach noch günstig, die Kinder zum Arzt zu bringen. Demzufolge verzichten viele Familien, auf Kosten der Gesundheit der Kinder, auf die ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen.

Unsere Mitarbeiter in Indien bringen die Ärzte zu den Kindern und deren Familien nach Hause. Für 250 Kinder (184 im Programm angemeldete Kinder und ihre Geschwister) und für die Helfer vom Projekt Hrudai kostet ein eingehender Gesundheitscheck insgesamt 1600 Franken. Wir sind überzeugt, dass dieses Geld sinnvoll eingesetzt ist und durch diese Untersuchungen weitaus grössere Kosten und traurige Schicksale verhindert werden können.

Wir schliessen uns dem Dank der Eltern an und bedanken uns ganz herzlich bei Ihnen für Ihre Hilfe und für Ihre Investition in die Kinder Indiens.

Projekt Nr. 3540 – "Gesundheits-Check für indische Kinder"

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Ein sicheres und warmes Zuhause für den Winter
Der Vater kann das Haus für seine achtköpfige Familie aus Geldmangel nicht zu Ende bauen
Das Fundament steht – Ionel, Emanuel und Denisa würden gerne weiterbauen.
RUMÄNIEN – „Papa? Wann bauen wir weiter?“ Emanuel schaut seinen Vater Ionel (39) mit grossen Augen an. Dieser schaut beschämt auf den Boden und antwortet leise: „Bald“. Er weiss jedoch genau, dass der Bau nicht weitergehen wird, denn er hat kein Geld für das Material.

Vor einem Jahr half der Neunjährige seinem Vater eifrig, das Fundament für ein kleines Einzimmerhaus hinter dem Haus der Oma zu errichten. Dann kam der Winter und Ionel versprach, dass es im Frühjahr weitergehen würde. Er hat sogar günstig Dachziegel bekommen und diese gelagert. Es wurde Frühjahr, es wurde Sommer … Doch noch immer stapeln sich die Dachziegel neben dem Fundament und noch immer wohnen Ionel, seine Frau Veronica (34) und die sechs Kinder Minodora (15), Lavinia (11), Emanuel (9), Denisa (7), Denis (3) und Iosua (sechs Monate) in einer Holzhütte, die jeden Moment zusammenzufallen droht. „Nichts würde ich lieber tun als mit meiner Familie in unser kleines Haus zu ziehen, aber ich kann das fehlende Material nicht kaufen“, sagt Ionel verzweifelt.

Die Familie möchte so schnell wie möglich in ein sicheres Haus ziehen.

Der 39-Jährige ist Analphabet. Als Kind mit vielen Geschwistern hatte er nie die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen, sondern musste als Schafhirte Geld verdienen. „Meine Kinder sollen zur Schule gehen können und nicht mit Arbeiten zu unserem Lebensunterhalt beitragen müssen. Ich sehe ja an mir selber, wohin das führt, wenn man keine Schulbildung hat“, sagt er entschlossen. „Mit meinen Gelegenheitsjobs kann ich meine Familie ernähren und die Schulsachen sowie die Windeln für das Baby knapp bezahlen – da ist kein Geld fürs Bauen übrig.“

Die Dachziegel warten auf ihren Einsatz.

Wir würden Ionel gerne mit Baumaterial wie Zement, Kalk, Nägel, Schrauben, Holz und allem anderen ausstatten, damit er das kleine Haus möglichst noch vor dem Winter fertigstellen kann. Ein Nachbar hat versprochen, mitzuhelfen und weitere Freiwillige zusammenzutrommeln, damit der Bau schneller voranginge. Natürlich werden auch Türen, Fenster und ein Ofen gebraucht. Insgesamt würde die Fertigstellung des Hauses 5 500 Franken kosten. Bitte helfen Sie mit, dass die Familie Lingurar bereits im Winter in einem sicheren und warmen Zuhause wohnen kann.

Vergelt´s Gott.

Projekt Nr. 3541 – "Haus für 8-köpfige Familie"

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Lebensmut im Alter für Marihen
85-jährige Frau lebt einsam, traurig und ohne Unterstützung
RUMÄNIEN – Wehmütig und zärtlich streicht Marihen über die vergilbten Fotos. Vor 20 Jahren starb ihr Mann. 85 Jahre alt ist sie jetzt und sehr einsam.

Traurig schaut sich Marihen die alten Fotos an.

Ihre drei Kinder besuchen sie nicht. „Meinen Sohn habe ich seit acht Jahren nicht mehr gesehen. Damals liess er sich scheiden. Seitdem hat er sich nie wieder bei mir gemeldet“, sagt sie traurig. Eine ihrer Töchter ist Witwe und sehr arm, die andere lebt in einer anderen Stadt und hat ihre eigenen Probleme. „Ich kann verstehen, dass sie genügend eigene Sorgen haben, aber ich bin unendlich traurig, dass sie sich so gar nicht nach mir erkundigen“, sagt die alte Frau leise und weint.

Marihen wurde in der ehemaligen Tschechoslowakei geboren – ihre Mutter war Rumänin, ihr Vater Tscheche. Als sie sieben Jahre alt war, holte ihre rumänische Grossmutter Marihen und ihren Bruder zu Besuch nach Rumänien. Dann wurden die Grenzen geschlossen. Erst 27 Jahre später hat Marihen ihre Mutter wiedergesehen. In der Zwischenzeit war ihr Vater gestorben und sie hatte zwei kleinere Schwestern bekommen. „Die Politik hat uns unsere Jugend gestohlen“, sagt sie bitter.

Mühsam muss sich Marihen mit Wasser versorgen.

Die 85-Jährige ist gehbehindert und kann auch mit dem Stock nur schlecht laufen. Als wir ihr einen Rollator schenkten, begann sie vor Freude zu weinen. Er erleichtert ihr das Leben sehr. Auf unebenem Gelände muss sie jedoch auf den Stock zurückgreifen und auch in ihrem Haus gibt es ein paar Treppenstufen zu überwinden. Monatlich stehen ihr 132 Franken zur Verfügung, davon muss sie 76 Franken für ihre Medizin ausgeben. Da bleibt nicht viel übrig für die Lebensmittel, geschweige denn für andere Dinge. „Im Winter habe ich die Medikamente weggelassen, weil ich Feuerholz brauchte. Da bin ich schwer krank geworden“, erzählt sie. Auch im Krankenhaus bekam sie keinen Besuch.

Wir möchten Marihen dauerhaft unter die Arme greifen und ihr das Leben zumindest etwas erleichtern, indem wir sie mit Lebensmitteln, Medikamenten und Feuerholz ausstatten. Dafür benötigen wir 300 Franken monatlich, also 3 600 Franken im Jahr. Bitte schenken Sie der alten Frau neuen Lebensmut! Gott segne Sie!

Projekt Nr. 3542 – "Lebensmut für Merihan"

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»Fabrik des Guten« in Afrika
Hilfe für verlassene Kinder in Südafrika
SÜDAFRIKA Wenn man das Fertiggebäude, welches der christlichen Schule Nella Pella angeboten worden ist, das erste Mal sieht, denkt man eher an eine Fabrik und nicht an eine kindgerechte Schule. Doch genau das ist der Zweck der in Leichtbauform errichteten Hallen. Aus den Räumen sollen liebevoll eingerichtete Schulzimmer werden, in denen vielen Kindern Geborgenheit und Lebensmut geschenkt werden soll.

Von diesen Gebäuden träumen die Lehrpersonen und die Kinder.

Die Räume können beliebig erweitert werden. Man braucht nur eine ebene Fläche, um sie aufzustellen. Eine komplizierte Planung sowie die Baubewilligung kann man sich sparen. Und sollte der Standort der Schule gewechselt werden müssen, kann man die Bauelemente einfach mitnehmen.

Nella Nowlan leitet seit Jahren eine Schule. Was im Jahr 2010 mit 5 Kindern in Nellas eigenem Zuhause begann, umfasst unterdessen eine Vorschule sowie eine Primarschule. Ungefähr 70 Kinder können momentan vom Angebot einer guten Bildung profitieren.

In Südafrika umfasst die Primarschule die 1. bis 7. Klasse. Bis zum jetzigen Zeitpunkt kann, aufgrund der finanziellen Situation sowie fehlenden Schulzimmern, erst bis zur 5. Klasse unterrichtet werden.

Nella Nowlan und ihr Team wünschen sich noch 2 Klassenzimmer einzurichten, damit die Schüler die gesamte Primarschule in der Bridgeview Primary School abschliessen können.

Dieses Klassenzimmer ist für die Mittelstufe eingerichtet.

Bruntville ist eine Township, eine Wohnsiedlung also, die speziell für die arme Bevölkerung eingerichtet wurde. Die Bevölkerung von Bruntville wuchs schneller, als dass Infrastruktur und soziale Einrichtungen aufgebaut werden konnten. Es gibt darum nicht genügend Schulen.

Die Bridgeview Primary School ist eine christliche Schule mit gläubigen Leitern und Lehrern. Die Kinder bekommen, neben der ausgezeichneten Schulbildung, auch den christlichen Glauben vermittelt und, was in Afrika von grosser Bedeutung ist, die Hoffnung auf ein Leben, das nie endet.

In einem Land, in dem die Kinder sehr oft schon als Babys entsorgt oder auf der Strasse sich selbst überlassen werden, ist die Botschaft von einem ewigen Leben für Eltern und Kinder sehr wichtig.
Wer eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus hat, dessen Leben wird verändert. Alte Denkmuster und Verhaltensweisen verlieren an Bedeutung, Gottes Liebe verändert die Herzen.

Eine junge Mutter, die Gott kennen und lieben gelernt hat, wird ihr Kind nicht mehr aussetzen und sterben lassen. Ein junger Vater, der an Jesus glaubt, wird sein Neugeborenes nicht dem Tod überlassen. Eine Familie, die nach christlichen Massstäben lebt, wird ihre Kinder nicht auf die Strasse setzen.

Hier fühlen sich die Kleinen wohl und können sich entfalten.

Darum wird aus einer christlichen Schule eine regelrechte „Fabrik des Guten“.

Die Kinder und Jugendlichen lernen das Leben wertzuschätzen. Dadurch können später ihre eigenen Kinder überleben und erhalten so die Chance auf eine Zukunft.

Deshalb passen die angebotenen Gebäude zum Vorhaben der Verantwortlichen der Schule: Eine Fabrik des Denkens und des Guten errichten, in einer Umgebung, die von viel Hass, Bosheit, Armut und Leid geprägt ist.

Wir möchten der Bridgeview Primary School gerne helfen, ihre Schule zu erweitern und somit alle Primar-Klassen zu unterrichten. Auf den Fotos sehen Sie, liebe Spender, wie es aussehen könnte, wenn wir helfen. 12 500 Franken kostet ein Klassenzimmer, das 7x7 Meter gross ist, in Modul-Bauweise.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Projekt Nr. 3543 – "Primarschule in Südafrika"

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Ein Zaun als Schutz für Mensch und Tier
Familienvater fällt in der Not auf Kredithaie herein
Die ungeschützten Gleise sind eine Gefahr für die Kinder.
RUMÄNIEN – Die Abzocker hatten leichtes Spiel. Sebastian (30) ist ein einfacher Mann mit einem grossen Herzen. „Ich konnte mir gar nicht vorstellen, dass Menschen so schlecht sein können“, erzählt er traurig.

Die Geschichte begann damit, dass der Zaun, der das Grundstück der Familie von dem dahinterliegenden Bahntrasse abgrenzte, kaputt ging. Sebastian schenkte das marode Holz einem noch ärmeren Nachbarn, damit dieser sein Haus heizen konnte. „Ich wollte einen neuen Zaun bauen“, erzählt er. Sein Geld verdiente der Vater von sieben Kindern mit seinem Pferd und einem Wagen. Doch dieses Pferd rannte wegen des fehlenden Zaunes direkt vor einen Zug.

Das Pferd muss im Stall bleiben.

„Ich brauchte ein neues Pferd, damit ich meine Familie ernähren konnte. Aber die Banken wollten mir keinen Kredit geben. Da hörte ich von diesen Leuten, die unkompliziert Geld verleihen. Ich war so froh, als ich die Zusage bekam.“ Sebastian kaufte das Pferd, aber jetzt ist er an einen Vertrag und überhöhte Zinsen gebunden. „Es wird noch Jahre dauern, bis wir unsere Schulden abbezahlt haben“, sagt seine Frau Melania (29) traurig. Geld für einen neuen Zaun hat die Familie nun nicht mehr – rund 70 Prozent ihres schmalen Einkommens muss für die Raten geopfert werden. Sogar ihr Geflügel hat die Familie schon verkauft.

Die Bahnlinie ist weiterhin ungesichert. Deswegen muss das Pferd im Stall bleiben und auch die Kinder dürfen sich nicht weit vom Haus entfernen. „Ich habe ständig Angst, dass etwas passiert“, sagt Melania. Von den Sorgen ihrer Eltern sollen die Kinder allerdings nichts mitbekommen. „Wir versuchen, sie nicht übermässig zu belasten, auch wenn es manchmal schwerfällt, fröhlich zu sein“, sagt die Mutter.

Die ganze Familie wünscht sich einen sicheren Zaun.

Wir wollen der Familie das Holz für einen stabilen Zaun mit Gatter schenken, mit dem sie das gesamte Grundstück sicher eingrenzen kann.

Ausserdem soll sie für einen längeren Zeitraum Lebensmittel bekommen, denn die Schulden wirken sich natürlich auch negativ auf die Ernährung der Kinder aus. Dafür benötigen wir 3 500 Franken.

Bitte helfen Sie mit, dass die Kinder sicher und gesund aufwachsen und die Eltern hoffnungsvoller in die Zukunft schauen können. Vielen Dank für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 3544 – "Ungeschützte Gleise"

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Ein Kamin verhindert einen erneuten Brand
Carmen macht sich nach zwei Bränden grosse Sorgen um die Sicherheit ihrer Familie
RUMÄNIEN – Diese Frau kann sparen. Das hat sie bewiesen. „Ich habe jahrelang im Geheimen Geld für den Wasseranschluss zurückgelegt. Wir haben uns alle gefreut, als wir fliessendes Wasser bekommen haben“, erinnert sie sich und lächelt. Aber jetzt ist Carmen mit ihren Sparbemühungen am Ende und sie fürchtet um das Leben ihrer Familie.

Der alte Ofen bläst Rauch und Funken durch ein Metallrohr direkt aufs Dach.

Carmen lebt mit ihrem Mann Liviu (38), ihren Söhnen Ovidiu (18), Darius (8) und Samir (5), mit Ovidius Frau Tabita (17) und deren Sohn Timotei (7 Monate) in einem Haus aus Lehm und Holz.
Carmen ist mit zehn Geschwistern aufgewachsen und verliess früh die Schule, um zu arbeiten.
Auch Liviu konnte keinen Beruf erlernen und die beiden bringen ihre Familie mit Gelegenheitsjobs durch. Aber Carmen schaffte es wie gesagt, sogar Geld für das Wasser abzuzweigen. Doch jetzt ist die Familie durch Ovidius Hochzeit um zwei Mitglieder grösser geworden und es gibt kein Sparpotential mehr.

Dabei wäre dies so wichtig, denn das Dach der Hütte hat im vergangenen Jahr zweimal Feuer gefangen. Schuld ist der alte Ofen im Haus. Es gibt keinen gemauerten Kamin, daher ziehen Rauch und auch Funken über ein altes Metallrohr ab. Die Funken setzten das hölzerne Dach in Brand. Zwar hat Carmen das Dach mit Metallplatten notdürftig abgedeckt, doch die Brandgefahr besteht weiter.

Das Dach ist notdürftig mit Metallplatten abgedeckt, aber dies schützt nicht effektiv vor Feuer.

„Ich bete jeden Tag, dass nicht wieder ein Feuer ausbricht“, sagt sie. Nicht nur, weil das Haus alles ist, was die Familie besitzt, sondern vor allem, weil sich die 38-Jährige um das Wohlergehen ihrer Familie sorgt.

Wir möchten Carmen diese Sorge abnehmen und ihr Steine für einen Kamin zur Verfügung stellen. Ausserdem sollte das provisorische Dach ersetzt werden. Ein Segen für die Familie wäre zudem Zement, um die Wände des Hauses stabil zu machen. Die Familie kann sich kein neues Haus leisten, doch mit Ihrer Hilfe kann das alte renoviert werden. 3 800 Franken benötigen wir, damit Carmen und ihre Familie wieder ruhig und ohne Angst leben können. Vielen Dank für Ihre Gaben und Gebete!

Projekt Nr. 3545 – "Neuer Kamin als Feuerschutz"

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Schulbildung für Parascovia und Vasile
Verwitwete Mutter möchte ihren Kindern eine gute Zukunft ermöglichen
MOLDAWIEN – Eudochia hat noch immer Tränen in den Augen, wenn sie darüber spricht: „ Vor 3 Jahren starb mein Mann und der Vater unserer Kinder. Sein Tod hat in unserer Familie eine grosse Lücke hinterlassen. Er fehlt uns schmerzlich. Meine grösste Aufgabe im Leben ist es jetzt, gut für unsere Kinder zu sorgen.“

Die Hausaufgaben sind erledigt, jetzt bleibt Zeit zum Spielen.

Wir möchten Ihnen, liebe Leser, zum ersten Mal eine Familie aus dem Land Moldawien (Republik Moldova) vorstellen. Die Armut im Land ist erdrückend, Moldawien wird nicht ohne Grund das Armenhaus Europas genannt. Die Amtssprache der Republik Moldova ist Rumänisch. Auch hier wollen wir die Armut bekämpfen, Hilfe leisten und eine nachhaltige Unterstützung für Kinder anbieten. Wir möchten sie begleiten und materiell unterstützen, damit sie die Schule besuchen können und die Chance haben, ihre Zukunft anders zu gestalten. Durch diese Hilfe wollen wir auch das Evangelium weitergeben, denn „alle Hilfe kommt von dem Herrn“.

Eudochia Anghel (38) lebt mit ihren beiden Kindern Parascovia und Vasile in Clișova, einem einfachen und bescheidenen Dorf im Kreis Orhei.

Die Tochter Parascovia ist 15 Jahre alt. Vasile, der Sohn, ist 13. Seit dem Tod ihres Ehemannes muss Eudochia alleine für die beiden sorgen. Leider hat die kleine Familie keine Verwandten in der Nähe, die sie unterstützen könnten. Sie ist ganz auf sich gestellt.

Eudochia ist eine gute Schulbildung sehr wichtig. Ihr ist bewusst, wie viel im späteren Leben davon abhängt. Sie tut alles dafür, dass ihre Kinder in die Schule gehen können. Die weiterführende Schule befindet sich jedoch in der Stadt. Um Parascovia und Vasile den Schulbesuch dort zu ermöglichen, fehlt aber das Geld.

Verzweifelt sagt sie: „Bis hierhin habe ich es ohne fremde Unterstützung geschafft. Jetzt aber bin ich am Ende meiner Möglichkeiten. Ich weiss nicht mehr weiter.“

Die Witwe hat keine feste Arbeitsstelle, sie hält ihre Familie mit einer kleinen, staatlichen Rente über Wasser. Seit drei Jahren lastet die Verantwortung für die Familie auf ihren Schultern. Manchmal verzweifelt sie fast. Die Nahrungsmittel sind meistens knapp und es bricht ihr das Herz, wenn sie ihren Kindern auch die bescheidensten Wünsche nicht erfüllen kann.

Eudochia sorgt sich um die Schulbildung ihrer Kinder.

Umso wichtiger ist es ihr deshalb, dass die Kinder die Schule nicht abbrechen müssen, damit ihnen ein möglichst guter Start ins Leben offen steht.

Wir möchten dieser tapferen Familie unter die Arme greifen. Parascovia und Vasile sollen die weiterführende Schule in der Stadt besuchen können. Zudem wollen wir der Familie auch Geld für gesunde Lebensmittel und dringend notwendige Kleider schicken.

Mit 2 800 Franken können wir die Familie Anghel nachhaltig unterstützen und Parascovia und Vasile eine gute Schulbildung ermöglichen.

Herzlichen Dank für Ihre Spenden!

Projekt Nr. 3546 – "Schulbildung für Parascovia und Vasile"

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Ein Garten für Elena und Samuel
Junge, tapfere Mutter bringt ihre Kinder alleine durch
RUMÄNIEN – „Er wollte, dass ich meine Tochter abtreibe, aber das konnte ich doch nicht tun!“ Elena ist noch heute traurig und wütend zugleich. Eigentlich hatte sie gehofft, dass sich alles zum Guten gewendet hatte, aber die Forderung ihres neuen Mannes war keine Option für sie.

Samuel ist ein guter Schüler.

Elena war 16 Jahre alt, als sie zum ersten Mal schwanger wurde. Sie glaubte an die grosse Liebe und landete trotzdem mit ihrem Neugeborenen auf der Strasse, verstossen von der Familie und verlassen vom Vater ihres Kindes. Die junge Frau schaffte es, ihren Sohn Samuel und sich durchzubringen.

Als Samuel zwölf Jahre alt war, traf seine Mutter einen Mann, der sie heiraten und Samuel als Sohn akzeptieren wollte. Das war das, wonach sich der Junge immer gesehnt hatte: Ein männliches Vorbild, eine starke Schulter, an die er sich anlehnen konnte.

Die Familie wäre sehr dankbar für einen Garten.

Alles lief gut und die Familie war glücklich, bis Elena erneut schwanger wurde. Der Mann wollte kein zweites Kind und als sich Elena seinem Wunsch nach einer Abtreibung widersetzte, verliess er die Familie. Wiederum stand Elena mit ihren Kindern alleine da. Samuel hat seine Wut darüber tief in sich eingeschlossen.

Heute ist Samuel 16 Jahre alt. Seine Mutter hat ihn mit viel Liebe aufgezogen. Er ist ein sehr guter Schüler und soll das Abitur machen. Seine kleine Schwester Elizabeta geht in den Kindergarten. So kann Elena für zwei Stunden in der Nachbarschaft arbeiten gehen, denn sie hat hohe Schulden. Schulsachen, Buskosten, Kindergarten, Essen, Gas, Licht, Kleidung, Schuhe, Feuerholz, Medikamente – all das kostet und die Familie lebt nur vom Kindergeld plus dem bisschen, das Elena dazuverdient.

Mit einem kleinen Garten mit Obstbäumen wäre Elena und ihren Kindern auf Dauer geholfen. So könnten sie ein zusätzliches Einkommen erwirtschaften und hätten selbst auch gesünderes Essen. Samuel könnte ohne Sorgen die Schule beenden und seinen Weg in eine bessere Zukunft einschlagen. 4 000 Franken würde dieser Garten kosten. Bitte helfen Sie der Familie.

Herzlichen Dank.

Projekt Nr. 3547 – "Garten für Elena"

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direkte Hilfe am Mitmenschen“
Sylvia Lüscher – seit 11 Jahren bei Diaconia
DIACONIA

Ich bin verheiratet und Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Ich bin dankbar, dass uns Gott zwei gesunde Kinder geschenkt hat und mir und meiner Familie die Kraft gibt, um sozial schwächeren Menschen Unterstützung zu geben.

Ich bin sehr naturverbunden. Meine Leidenschaft ist die Floristik. Ich betreibe seit einigen Jahren in Beinwil am See einen kleinen Blumenladen. Mit meinem Hund «Milu» gehe ich gerne in der Natur spazieren. Er begleitet mich auch jede Woche ins Büro von Diaconia. Mein Chef, Hans-Rudolf Hintermann, seine Frau Esther und meine Arbeitskolleginnen und -kollegen geniessen es, wenn er mit dabei ist.

Meine Tätigkeit bei Diaconia mit einem kleinen Pensum ist für mich eine willkommene Abwechslung zum Haushalt und zum Geschäft.

Bei Diaconia bin ich zuständig für das Erfassen der Patinnen- und Patenbriefe im EDV-System und das Weiterleiten der Briefe an die in Rumänien oder Armenien zuständige Betreuungsperson von Diaconia. Dort wird jeder Brief in die entsprechende Sprache übersetzt und dem Empfänger, dem Patenkind, überreicht.

Auch wenn es nur ein sehr kleiner Bereich ist, den ich mit meiner Arbeit für Diaconia erledige, bin ich mir bewusst, dass jeder einzelne Brief in ein paar Tagen einen Menschen in Rumänien oder Armenien erreicht, Freude bereitet und tief berührt.

Im Büro von Diaconia haben wir einen tollen Teamgeist und alle stehen einander unterstützend zur Seite. Deshalb bin ich gern ein Teil dieses Teams.

Ich habe sozial Schwächeren immer meine Hilfe angeboten und versucht zu helfen, wo es nötig ist. Das war und ist mir immer noch ein grosses Bedürfnis.

Bei Diaconia durfte ich erfahren, wie wichtig die direkte Hilfe am Mitmenschen ist.

Mit Hilfe Ihrer finanziellen Unterstützung können wir gemeinsam vieles vollbringen.

Mutterlose Knaben brauchen unsere Hilfe
Drei Generationen kämpfen ums Überleben
RUMÄNIEN – Vasile erzählt: „Es ist wahr, meinem Bruder steht die Hälfte des Hauses zu. Wir haben jedoch schlichtweg kein Geld, um ihn auszubezahlen. Ich habe grosse Angst, dass wir alle auf der Strasse landen werden.“

Die Kinder vermissen ihre Mutter schmerzlich.

Razvan (12), Madalin (10) und Mihai (5) mussten schon viel Schweres durchmachen. Das Leben der Familie war immer schon hart und beschwerlich. Das Leid erreichte seinen Höhepunkt vor 2 Jahren, als ihre Mutter an Krebs starb.

Mihai, der Jüngste, war damals erst 3 Jahre alt. Als er lernte, „Mama“ zu sagen, war seine Mama bereits gestorben. Nie durfte er das Gesicht seiner Mutter aufleuchten sehen bei diesem ersten Wort. Anstatt Freude löste dieses Wort bei seiner Familie Tränen und Schmerz aus.

Der Vater Petru ist erst 35 Jahre alt. Da er nur 5 Jahre die Schule besuchte, hat er keine Chance, eine feste Stelle zu finden. Er besitzt ein Pferd. Damit kann er wenigstens von Zeit zu Zeit Aufträge erledigen und ein wenig Geld verdienen. Vasile, der Grossvater der Kinder, ist der Einzige, der ein regelmässiges Einkommen hat. Weil er invalid ist, bekommt er vom Staat 128 Franken Rente pro Monat. Ana, die Grossmutter, würde zwar gerne mehr arbeiten, dies ist jedoch nicht möglich, da sie sich um die Kinder und um ihren kranken Mann kümmern muss.

Die Kinder gehen in die Schule und in den Kindergarten. Sie brauchen, neben der Unterstützung bei den Hausaufgaben, die Aufmerksamkeit und Fürsorge einer Mutter. Die Grossmutter versucht, so gut es geht, auch diese Lücke zu füllen.

Dieser Familie fehlt vieles, um ein normales Leben führen zu können. Regelmässiges und gesundes Essen wäre für die Kinder und deren Entwicklung unabdingbar. Eine Waschmaschine würde der Grossmutter viel Zeit und Kraft ersparen – Zeit und Kraft, die sie braucht, damit sie sich um die Enkel und ihren kranken Mann kümmern kann.

Momentan jedoch bedroht ein noch grösseres Problem die Existenz dieser Familie: Ein Erbstreit in der Familie des Grossvaters. Das kleine Haus, in dem die Grosseltern mit ihrem Sohn und den drei Jungen wohnen, gehörte Vasiles Vater. Vasile hat noch einen Bruder, sie erbten das Haus gemeinsam. Leider kann Vasile den Bruder nicht ausbezahlen. Bedauerlicherweise hat dieser mit seinen verzweifelten Verwandten jedoch kein Mitleid. Er brachte die Sache vor den Richter. Vasile wurde dazu verurteilt, 1500 Franken zu bezahlen, sonst droht ihm und der ganzen Familie der Rausschmiss. Dies möchten wir verhindern. Razvan, Madalin und Mihai haben schon ihre Mutter verloren. Ohne ein Haus werden sie ein Fall für die Kinderschutzbehörde. Dann besteht die Gefahr, dass sie auch den Vater und die Grosseltern verlieren.

Wir möchten dieser Familie mit 3 500 Franken helfen.

Damit wäre die Sache mit dem Haus geregelt und wir könnten der Familie auch mit einem Ofen, einer Waschmaschine, Kleidung und Lebensmitteln helfen und ihre Situation erheblich verbessern. Herzlichen Dank für Ihr Mittragen.

Projekt Nr. 3549 – "Mutterlose Knaben"

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