DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 08 | August 2019 | Erscheint monatlich | 39. Jhg.
EDITORIAL
Ich erinnere mich...
Bis 2003 lebte ich in Rumänien. Ich erinnere mich an die bittere Armut, in welcher ich und auch die meisten meiner Familienangehörigen, Schulkollegen, Freunde und Bekannten gelebt haben. Auf meinen Reisen im Auftrag von Diaconia oder anderen Organisationen treffe ich sowohl in Rumänien als auch in Armenien, Albanien, Indien, Vietnam usw. auf die gleiche Armut mit vielen verschiedenen Gesichtern. Am meisten bewegen mich die Augen der Kinder.

Augen, die von grossem Leid erzählen...
Grosse Augen in scheuen, abgemagerten und teils schmutzigen Gesichtern, die uns traurig und wehmütig anschauen.

Ich erinnere mich an eine Begebenheit aus meiner Kindheit, als ich ungefähr sieben Jahre alt war. Ich hatte einen Ausschlag im Gesicht, vor allem an den Lippen. Zudem litt ich unter Wassermangel, weil ich den ganzen Tag, bei fast 40 Grad Celsius, die Tiere auf dem Feld gehütet hatte. Meine Lippen waren geschwollen und ausgetrocknet. Eine Frau aus dem Dorf entdeckte mich. Sie nahm mich mit in ihr Haus, strich mein Gesicht mit wohltuender Creme ein und gab mir Wasser. Während sie sich um mich kümmerte, wiederholte sie unter Tränen: „Diese Augen, diese grossen Augen...“

Sobald ich zuhause war, studierte ich in unserem zerbrochenen Spiegel mein Gesicht. Ich entdeckte jedoch nichts Merkwürdiges. Ich verstand nicht, was die Frau gemeint hatte. Meine Augen sahen doch aus wie immer.

Jetzt sehe ich solche Augen überall, wo Armut herrscht. Wo unschuldige Kinderherzen leiden müssen. Dort, wo man keinen Funken Hoffnung mehr entdecken kann, weil er erloschen ist. Dann erinnere ich mich...

Diese Kinder werden nie die Möglichkeit haben, in der Schule etwas über Tiere zu lernen.
Ich erinnere mich auch an die Worte unseres Herrn: „Wer solch ein Kind mir zuliebe aufnimmt, der nimmt mich auf. Und wer mich aufnimmt, der nimmt damit Gott selbst auf, der mich gesandt hat.“ (Markus 9,37)

Herzlich Ihr

Mihai Hunziker
Stv. Geschäftsführer
Logopädische Unterstützung
Nikolay möchte so vieles sagen und kann sich doch nicht ausdrücken.
ARMENIEN – Armine Tsarukyan ist 33 Jahre alt und lebt in der Provinz Kotayk. Im Jahre 2009 heiratete sie Armen Harutyunyan (43). Von da an lebten die beiden in verschiedenen Mietwohnungen.

"Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt." (Ludwig Wittgenstein).
Ihr erstgeborener Sohn heisst Nikolay und kam 2009 auf die Welt. Das junge Ehepaar hatte weder ein eigenes Heim noch eine feste Arbeitsstelle, aber die Dankbarkeit über die Geburt ihres Jungen war gross. Sie freuten sich über jeden Fortschritt, den er machte und sehnten den Tag herbei, an dem er „Mama“ und „Papa“ sagen würde.

Die Monate vergingen, aber zu sprechen begann Nikolay noch lange nicht. Die besorgten Eltern brachten ihn zum Arzt und es wurde festgestellt, dass er grosse Sprachprobleme hatte.

Als Nikolay drei Jahre alt war, bekam er einen kleinen Bruder, Daniel, welcher ihm später beim gemeinsamen Spielen zum Reden verhalf.

Um fliessend sprechen zu lernen, riet ihnen der Arzt, bei einem Logopäden Hilfe zu suchen. Leider aber fehlt der Familie das Geld für die dringend nötige Sprach-Therapie.

Die ganze Familie leidet mit Nikolay und hofft, dass er Hilfe bekommt.
Weil der Vater keine Arbeit fand, entschied er sich zu guter Letzt mutig dafür, in Russland eine Stelle zu suchen. Leider zerplatzten seine Hoffnungen wie Seifenblasen. Er fand keine Möglichkeit, Geld zu verdienen und kehrte enttäuscht und erschöpft heim. Die Familie überlebt nur dank der Armen-Unterstützung und der Möglichkeit, Mahlzeiten von einer Suppenküche zu beziehen.

Trotz aller Rückschläge hat die Familie die Hoffnung nicht aufgegeben, dass es eines Tages möglich sein wird, genügend Brot zu kaufen und Nikolay die nötige Hilfe bieten zu können.

Nikolay ist in der Schule gut integriert und versucht, mit den Kameraden zu kommunizieren. Die Lehrpersonen sind sehr hilfsbereit und mitfühlend, sie tun ihr Möglichstes, um den Jungen zu fördern und zu unterstützen. Er besucht mit Vorliebe den Zeichnungsunterricht. Beim Zeichnen kann er sich auch ohne Worte ausdrücken, das tut ihm gut.

Mit 1 200 Franken können wir Nikolay den Logopädie-Unterricht ein Jahr lang ermöglichen und ihm die Türe zu einem glücklichen Leben öffnen.

Wir danken Ihnen allen für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 3723 – "Logopädische Hilfe"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Der Traum wurde zum Albtraum
„Wir wünschten uns doch nur ein eigenes kleines Häuschen!“
RUMÄNIEN – Der zweifache Familienvater erzählt: „Für den Traum vom eigenen Zuhause waren wir sogar bereit, uns zu verschulden. Aber unsere Freude machte bald grosser Sorge Platz: Die Luft in unserem Zuhause ist giftig. Nicht nur der Gestank des Schimmelpilzes raubt uns nachts den Schlaf, sondern vor allem die Angst um die Gesundheit unserer Kinder.“

Gheorghe (36) und Elena (30) wohnen in Parsani, 45 Kilometer von Brașov entfernt. Sie haben zwei Kinder: Vladut ist zehn Jahre alt, Serban kam erst vor wenigen Wochen zur Welt.

Familie Mondoc freut sich sehr über die Geburt des kleinen Serban.
Gheorghe arbeitet als Installateur in einer Firma in Brașov, er muss täglich in die Stadt pendeln. Sein Lohn beträgt 300 Franken und reicht knapp für die benötigten Lebensmittel. Durch die Geburt des jüngsten Familienmitgliedes ist die finanzielle Lage der Familie noch angespannter, Windeln sind sehr teuer.

Sie sorgen sich jedoch um ihre Gesundheit, weil ihr Häuschen voller Schimmelpilz ist.
Gheorghe ist stark kurzsichtig, seine Augen bereiten ihm grosse Probleme. Eigentlich sollte er alle sechs Monate zum Augenarzt und seine Brille gegebenenfalls anpassen lassen, das Geld dazu fehlt jedoch.

Mit grosser Anstrengung und einem Darlehen bei der Bank hat es Gheorghe geschafft, ein Grundstück mit einem alten Häuschen zu kaufen. Fünf Jahre lang gehen jetzt monatlich 130 Franken des Lohnes direkt zur Bank.

Man sieht auf den ersten Blick, dass das Haus in einem bedenklichen Zustand ist.
Das Haus wurde vor 80 Jahren aus Holz und Erde erbaut. Es besteht aus einem Raum und einem Flur. Es gibt weder Toilette noch Dusche. Der Boiler, der warmes Wasser liefern sollte, ist inwendig verrostet. Nicht einmal zum Waschen kann man das Wasser benutzen, die Familie bekam davon einen Ausschlag.

Gheorghe flickt und repariert fleissig, aber er verliert den Kampf gegen den Zerfall des Gebäudes.
Gheorghe schaffte es zwar, das verlotterte Häuschen innen zu renovieren und dafür zu sorgen, dass der Raum wohnlich aussieht, aber die Bausubstanz ist sehr schlecht. Die Wände sind von Schimmelpilz durchzogen und beherbergen Mäuse. Die alte elektrische Installation stellt eine grosse Gefahr dar. Sehr schnell wurde Gheorghe klar, dass es keinen Sinn macht, noch mehr Geld in das alte Haus zu investieren.

Gheorghe ist ein fleissiger Mann, der hin und her überlegte, wie er seiner Familie bessere Lebensbedingungen schaffen könnte. Der Schimmelgeruch ist so stark, dass die Augen zu brennen beginnen. Die Familie schläft deshalb immer mit offener Haustüre.

Gheorghe schmiedete den Plan, neben dem alten Gebäude ein neues Häuschen zu bauen, konnte aber erst den Sand für das Fundament kaufen.

Um seine Familie über Wasser zu halten, sammelt Gheorghe Holz und Bauschutt.
Wir wollen Familie Mondoc das Baumaterial sowie eine Türe und ein Fenster für ein neues, sauberes Häuschen mit einem gesunden Raumklima kaufen. Gheorghe wollen wir die augenärztliche Untersuchung bezahlen. Der kleine Serban braucht Windeln, die ganze Familie benötigt Lebensmittel. Auch möchten wir der Familie einen Boiler und die elektrische Installation bezahlen.

Mit 4 500 Franken bringen wir gesunde Atemluft, sauberes Wasser und viel Freude in das Leben der fleissigen Familie.

Projekt Nr. 3724 – "Giftiges Raumklima"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Unter dem Strohdach
Kinder träumen vom Studium
INDIEN

Dass Statistiken nicht helfen können, wenn ihnen kein Handeln folgt, ist längst bekannt.

In Indien kommt die Schwierigkeit dazu, dass die Zahlen in jeder Statistik so unfassbar hoch sind. Armut, Kindersterblichkeit, Krankheit, Gewalt. Es ist erdrückend, über Indiens Probleme zu lesen und zu erfahren.

Wie viele Kinder leben unter einem notdürftigen Strohdach in Indien? Wie viele Familien verdienen weniger als einen Dollar pro Tag? Die Statistik verwirrt und erschreckt, weil die Zahlen so hoch sind.

Subinas Gebet wurde erhört – jetzt will sie anderen helfen.
Mit Ihrer Hilfe, liebe Spenderinnen und Spender, helfen wir aktuell täglich 220 indischen Kindern, die Schule zu besuchen, zwei warme Mahlzeiten zu geniessen, die Hausaufgaben zu erledigen und viel Liebe zu bekommen.

Lehrer, Köche und Pastoren sorgen einfühlsam für die wertvollen Kinder. Der Glaube wird ihnen ganz praktisch vorgelebt und erklärt.

Eines dieser Kinder heisst Subina Surjya. In ihrem Dankesbrief für unsere Unterstützung beginnt Subina ihre Erzählung mit dem traurigen Moment, in dem ihr Vater ihr mitteilen musste: „Leider kann ich die Kosten für deinen Schulbesuch nicht mehr tragen. Es tut mir sehr leid.“

Subina und ihre Eltern vor ihrer bescheidenen Hütte.
Subina wusste, dass sich ihr Vater anstrengte, Geld zu verdienen, aber sein geringer Lohn reichte einfach nicht aus. Aber Subina gab nicht auf. In einem christlichen Elternhaus aufgewachsen, wusste sie, dass für Gott nichts unmöglich ist. Sie betete treu und bat ihren himmlischen Vater, ihr den weiteren Schulbesuch zu ermöglichen.

Und Gott beantwortete das Vertrauen des Mädchens. Die Eröffnung der Kindertagesstätte Hrudai veränderte alles. Gott erhörte Subinas Gebet. Sie konnte dank der Unterstützung durch die Tagesstätte die Schule erfolgreich abschliessen und bereitet sich jetzt auf ein Studium vor. Sie möchte Lehrerin werden, damit sie Kindern aus armen Familien helfen kann. So wie ihr geholfen wurde.

In ihrem Fall wird der Traum, der unter einem indischen Strohdach geträumt wurde, wahr werden.

Wir von Diaconia, zusammen mit Mitarbeitern aus Indien, versuchen diesen Traum für ein paar Hundert Kinder und Jugendliche wahr werden zu lassen.

Auch wenn dies, gemessen an der Einwohnerzahl Indiens, ein Tropfen auf den heissen Stein ist, so ist es doch für jedes einzelne Kind, dem geholfen werden kann, ein unermessliches Geschenk.

Wer auch immer ein einziges Leben rettet, der ist, als ob er die ganze Welt gerettet hätte.

3 000 Franken kostet die Kindertagesstätte Hrudai in Indien pro Monat.

Wir sind dankbar für jede Unterstützung.

Projekt Nr. 3725 – "Unter dem Strohdach"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.



Sackgasse
Durch die Arbeitsunfähigkeit des Vaters landete die Familie in einer ausweglosen Situation
ARMENIEN Auch nach jahrzehntelanger Anstrengung und Entbehrung konnte das Haus der Familie noch immer nicht fertiggestellt werden. Familie Mkrtchyan lebt unter unvorstellbaren Bedingungen.

Als Armenien unabhängig wurde, mussten die meisten Fabriken im Land ihre Tore schliessen und der grösste Teil der Arbeitnehmer wurde arbeitslos.

So ging es auch Familie Mkrtchyan. Da Constantin (64) kein Einkommen mehr hatte, verkaufte er ihre Zweizimmer-Wohnung und zog mit seiner Familie von der Industriestadt aufs Land, ins Ararat-Tal.

Mkrtchyans Haus wurde vor Jahrzehnten gebaut und konnte noch immer nicht fertiggestellt werden.
Er plante, seine Familie durch den Aufbau eines landwirtschaftlichen Betriebes ernähren zu können. Constantin und Araxsya kauften ein Stück Land im Dorf Baghramyan, auf dem sie ein bescheidenes Häuschen bauen wollten. Das Geld, das sie durch den Verkauf ihrer Wohnung erhalten hatten, reichte aber leider nicht aus, um ihre neue Unterkunft fertigzustellen.

Währenddem die Familie hoffte, durch harte Arbeit etwas Geld verdienen und das Haus fertig bauen zu können, wurde Constantin, der Vater, schwer krank und konnte nicht mehr arbeiten.

Seine Frau Araxsya (61) gab nicht auf. Weil sie in ihrem Dorf keine Arbeit fand, suchte sie welche in Jerewan.

Darf der lang gehegte Traum der Familie Mkrtchyan doch noch wahr werden?
In einer Bäckerei fand sie schliesslich eine Arbeitsstelle als Verantwortliche für die Herstellung des Teiges. Obwohl es eine sehr anstrengende Arbeit war, freute sich Araxsya, das tägliche Brot für die Familie beschaffen zu können. Mit fortschreitendem Alter aber hatte sie nicht mehr die Kraft, diese strenge Arbeit zu verrichten und vor drei Monaten musste sie die Stelle aufgeben.

Ihr Sohn Onik (35), ihre Schwiegertochter Anoush (30) und ihre Enkelkinder Narek (10) und David (1) leben mit ihr und ihrem kranken Mann im gleichen Haus. Im Moment ist Onik der einzige Verdienende und versucht mit seinem knappen Einkommen, die Familie zu ernähren.

Während Jahrzehnten ist Mkrtchyans Traum von einem wohnlichen Zuhause leider nicht in Erfüllung gegangen. Das Haus hat noch immer kein fliessendes Wasser und kein Badezimmer. Aufgrund der kaputten Fenster und Türen können Skorpione in die Kinderzimmer eindringen. Die Küche ist in einer kleinen Ecke untergebracht, ohne Wasser und Gas, und die sanitären und hygienischen Bedingungen sind schlecht. Zwar führt die Gasleitung durch ihr Haus, aber das Geld für das Gas fehlt.

Das grösste Problem ist die Küche. Um die Kochnische in eine ordentliche Küche zu verwandeln mit Wasser und Gas, benötigen wir 3 300 Franken. Damit könnten wir auch die hygienischen Bedingungen verbessern.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Projekt Nr. 3726 – "Mkrtchyans Traum"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Brot für Tausende
ARMENIEN

Wir haben Ihnen im Juli 2018 das Projekt „Das tägliche Brot“ vorgestellt – ein Sommercamp für jährlich 10 000 Teilnehmer, mehrheitlich Kinder. Von anfangs Sommer bis in den Herbst hinein darf die Lagerküche Tag für Tag für 800 Personen Brot backen. Die uralten, sowjetischen Backöfen haben jahrzehntelang gute Dienste geleistet, mussten jetzt aber dringend ersetzt werden.

Die Kinder freuen sich über die Gemeinschaft ...
Kürzlich hat „Diaconia“ in Charentsavan die neue Kindertagesstätte eröffnet und möchte sich gern in dieser Region noch stärker für die in Armut lebenden Kinder einsetzen.

... und die feine Pizza.
Auch das Diaconia-Zentrum, geleitet von Sargis Svaryan, befindet sich in dieser Stadt. Die Kinder vom Zentrum werden an diesen Sommercamps teilnehmen.

Leider kam nur ein Bruchteil der benötigten Summe für den Kauf der neuen Backöfen zusammen.

Die lang ersehnten Öfen leisten gute Dienste.
Darum, liebe Spender, bitten wir Sie erneut um Hilfe zugunsten vieler armer Kinder in Armenien. Bitte helfen Sie uns, den fehlenden Betrag von 6 000 Franken zusammenzutragen! Vielen herzlichen Dank, auch im Namen der vielen hungrigen Kinder, die das köstliche Brot geniessen werden können.

Projekt Nr. 3727 – "Brot für Kinder"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Ein zweiter Raum für Familie Lingurar
Verantwortungsbewusster Vater stösst an seine Grenzen
RUMÄNIEN – Der Vater möchte die Situation seiner Familie verbessern und ein zweites Zimmer anbauen. So könnten die grösseren Kinder ihre Hausaufgaben konzentrierter erledigen und das Leben der ganzen Familie würde sich entspannen.

Die kinderreiche Familie lebt in dieser verlotterten Lehmhütte.
Familie Lingurar wurde mit fünf wunderbaren Kindern gesegnet. Alexandru ist der Älteste, er ist zehn Jahre alt. Gemeinsam mit seiner neunjährigen Schwester besucht er die 3. Klasse. Die Mutter hatte die kluge Idee, die beiden in die gleiche Klasse zu schicken. So können sich die Geschwister gegenseitig unterstützen und bei den Hausaufgaben helfen. Ihre Eltern sind Analphabeten. Beide hatten eine aussergewöhnlich harte Kindheit und konnten nicht ein einziges Jahr lang die Schule besuchen. Deshalb setzen sie sich nach Kräften dafür ein, dass ihre Kinder eine gute Schulbildung erhalten. Sie hoffen, dass mindestens die Kinder die grosse Armut hinter sich lassen können und ein besseres Leben haben dürfen.

Darius ist sieben Jahre alt und möchte nach den Sommerferien mit dem Schulbesuch beginnen. Die 6-jährige Delia ist entwicklungsverzögert und darum unter ärztlicher Kontrolle. Sie kann den Kindergarten im Moment noch nicht starten. Adelina, das jüngste Familienmitglied, ist ein Jahr alt.

Familie Lingurar geht zusammen durch dick und dünn.
Der Vater hat keine Ausbildung. Er nimmt jedoch jede sich bietende Gelegenheit zum Geldverdienen an, auch wenn die Arbeit noch so anstrengend ist.

Er arbeitet oft auf dem Bau und bemüht sich, möglichst viel Fachwissen und Erfahrung zu sammeln. Dieses Wissen wollte er auch für seine Familie nutzen und einen zweiten Raum anbauen.

Die Familie wohnt in einer armen Gegend am Stadtrand von Brașov, in einem kleinen, improvisierten Zimmerchen ohne Wasser, Strom, Badezimmer oder Küche.

Der Lohn des Vaters ist klein und reicht nicht, um die Bedürfnisse der sieben Familienmitglieder zu stillen, sie ausreichend zu ernähren und nebenbei für den Anbau eines zweiten Raumes zu sparen. Vor einigen Monaten entschloss sich der Vater dazu, Geld auszuleihen, um mit dem Anbau zu beginnen.

Wie schön wäre es, wenn hier ein Kinderzimmer entstehen dürfte!
Leider waren seine Berechnungen nicht korrekt, das Geld reichte nur für die Hälfte des Baumaterials. Jetzt steht der angebaute Raum halbfertig da und die finanziellen Mittel sind erschöpft.

Wir möchten Familie Lingurar unter die Arme greifen. Ihr grösster Wunsch ist es, ihren Kindern einen möglichst guten Start zu ermöglichen. Mit 4 000 Franken können wir das Baumaterial für die Fertigstellung des zweiten Raumes bezahlen und die Familie mit Lebensmitteln, Windeln und Kleidung unterstützen.

Lassen Sie uns Familie Lingurar Hoffnung schenken!

Vielen Dank!

Projekt Nr. 3728 – "Familienhilfe Lingurar"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Angst und Sorge
Das 14-jährige Mädchen leidet an Schuppenflechte (Psoriasis).
RUMÄNIEN – Nach Überzeugung ihres Arztes war grosser emotionaler Stress der Auslöser für den Ausbruch der Krankheit. Adrianas Augen mussten zu viel mitansehen.

Adriana ist 14 Jahre alt. Sie lebt mit ihrer Mutter Erji (51) und ihrem jüngeren Bruder Alexandru (10) zusammen. Zu dritt wohnen sie in einem zwölf Quadratmeter grossen Zimmer auf der 4. Etage eines Wohnblocks. In diesem Gebäude befinden sich noch 450 weitere solcher kleinen Zimmerchen. Es gibt weder WC noch Dusche in den winzigen Wohnungen. Auf jeder Etage befindet sich ein einziger Raum mit Toiletten, Duschen sucht man im ganzen Block vergeblich.

Erji, Adriana und Alexandru erwärmen Wasser auf dem Gasherd (oder im Wasserkocher, wenn die Gasflasche mal wieder leer ist) und waschen sich mithilfe eines Beckens.

Bis vor zwei Jahren lebten die drei im Haus ihrer Schwiegereltern, gemeinsam mit Erjis Mann. Dieser ist sehr gewalttätig. Er gab seinen gesamten Verdienst für Alkohol und Glücksspiele aus. Sehr oft mussten die Kinder hilflos mitansehen, wie der Vater die Mutter verprügelte.

Eines Tages nahm die verzweifelte Mutter ihre Kinder und verliess ihren Mann, ohne Geld in der Tasche, ohne Gepäck in der Hand.

Die ersten zwei Nächte mussten die drei in einem Warteraum am Bahnhof verbringen. Die folgende Zeit war geprägt von Umzügen und dem verzweifelten Kampf ums Überleben.

Trotz aller Not, die diese Augen schon sehen mussten, entdeckt man in ihnen noch immer einen Hoffnungsschimmer.
Adriana ist eine sehr fleissige und gute Schülerin. Im September wird sie die 8. Klasse beginnen. Die 6. Klasse musste sie wiederholen, denn sie verpasste zu viele Schultage aufgrund der grossen Armut und verschiedener Wohnungswechsel.

Erji kümmert sich um eine ältere Frau und verdient so 100 Franken im Monat. Damit kann die besorgte Mutter gerade mal die Miete für das Zimmerchen bezahlen. Adriana spürt die Unruhe ihrer Mutter. Sie merkt, dass diese vor lauter Sorgen nachts nicht schlafen kann und immer hoffnungsloser und erschöpfter wird. Dies führt natürlich auch zu Angst und Sorge bei Adriana.

Im Winter leidet Adriana besonders stark unter der Psoriasis. Die schuppenden Hautstellen auf dem Bauch, dem Kopf und den Oberschenkeln erscheinen grösser und ausgeprägter. Wegen des Geldmangels konnte Erji Adriana nicht angemessen und kontinuierlich behandeln lassen. Das junge Mädchen braucht unbedingt Creme für die Haut und Tropfen für die Wunden auf dem Kopf sowie spezielles Shampoo.

Die Familie Curca benötigt dringend Schulmaterialien, Nahrungsmittel und Hilfe bei der Bezahlung der Rechnungen.

Wir wollen Erji, Adriana und Alexandru für die nächsten zwei Jahre eine Wohnung mit WC und Dusche mieten. Wir möchten dafür sorgen, dass Adriana die Behandlung ihrer Hautkrankheit ohne finanziell bedingte Unterbrechungen durchziehen kann. Die Familie soll zudem Lebensmittel und Schulmaterial erhalten.

Mit 3 200 Franken können wir Hoffnung und Stabilität in diese von Sorgen und Stress geprägte Familie bringen.

Projekt Nr. 3729 – "Psoriasis"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Krankheit mit tragischen Folgen
Nach einer schweren Operation verlor Edgar seine Arbeitsstelle
ARMENIEN – In grosser Not bittet Angela um Hilfe: „Obwohl wir uns wirklich bemühen, müssen unsere Kinder unter der Armut leiden. Bitte helfen Sie uns!“

Angela Kirakosyan ist 37 Jahre alt und lebt mit ihrem Mann Edgar (39) und ihren vier Kindern in Charentsavan. Diese Stadt hat gut 20 000 Einwohner und befindet sich in der Provinz Kotayk.

Nach ihrer Heirat im Jahre 2000 lebten Angela und ihr Mann vorerst bei seinen Eltern. Da Edgars Eltern aber neun Kinder hatten, die alle im gleichen Haushalt lebten, war dies keine einfache Situation für die junge Familie. Daher zog das junge Ehepaar drei Jahre später mit ihrem kleinen David in eine Mietwohnung.

Edgar arbeitete viele Jahre in einer Stein-Werkstatt und verdiente genug, um die Familie durchzubringen. Im Laufe der Jahre wurden dem Ehepaar drei weitere Kinder geschenkt, die zusammen mit David den Eltern viel Freude bereiten.

Alles lief gut, Edgar hatte Arbeit und ein regelmässiges Einkommen. Angela war ausgefüllt mit Haushalts- und Mutterpflichten.

Leider wurde die Familie im Dezember 2018 mit grossen Problemen konfrontiert. Edgar hatte plötzlich starke Schmerzen im Bauch und wurde in einem besorgniserregenden Zustand ins Spital gebracht.

Nach einer schweren Operation verlor Edgar seine Arbeitsstelle.
Nach einer gründlichen Untersuchung entschieden sich die Ärzte für eine sofortige Operation. Zwei Drittel des Magens und ein Teil des Darmes mussten entfernt werden. Als Folge dieses schweren Eingriffes verlor Edgar seine Arbeitsstelle und ist nicht mehr fähig, körperlich anstrengende Arbeit zu verrichten.

Nach längerer Suche fand er die Möglichkeit, in Jerewan als Wachmann zu arbeiten. Leider verdient er dabei nicht viel.

Auch Angela hat gesundheitliche Probleme, sie musste sich einer Unterleibsoperation unterziehen.

David (16) studiert am Gymnasium, Arman (14) und Zhora (10) besuchen eine öffentliche Schule und der kleine Daniel (2) ist im Kindergarten.

Da das Einkommen sehr klein ist, reicht es leider nicht einmal für das Nötigste und darum bat uns Angela um Hilfe.

Gerne würden wir die Familie Kirakosyan unterstützen. Mit 2 000 Franken könnten wir ein Jahr lang für Essen, Kleider, Studium und die nötigen Medikamente aufkommen.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Projekt Nr. 3730 – "Hilfe für Familie Kirakosyan"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Wasser ist Leben
Lebensfreude für Mariam
ARMENIEN – Mariam schliesst keine Freundschaften. Dadurch, dass sie niemanden näher an sich heran lässt, kann sie verhindern, dass jemand ihr schmutziges, ärmliches Zuhause sieht. Gleichzeitig leidet sie unter der selbst gewählten Isolation.

Da Armenien reich gesegnet ist mit Wasser-Ressourcen, haben die meisten Menschen Trinkwasser in ihren Unterkünften. Leider gibt es aber immer noch Familien, die diesen Luxus nicht kennen. Zu ihnen gehört die Familie Papikyan. Sie lebt im Dorf Baghramyan in der Provinz Armavir.

Mariam versucht, ihr Zuhause trotz fehlendem Wasser möglichst sauber zu halten.
Seit 1997 wohnen Karen (50) und seine Frau Asya (44) in einer Hütte, die ihnen vom Staat zur Verfügung gestellt wird. Diese steht am Rande des Ortes, abgeschnitten vom Dorfkern.

Ihre Tochter Mariam (14) geht zur Schule, getraut sich aber nicht, mit den Klassenkameradinnen zu kommunizieren, denn sie schämt sich ihrer Armut. Ihre Unterkunft ist nur ganz spärlich eingerichtet und wegen des fehlenden Wassers sind die hygienischen Bedingungen im Argen.

Mariams Eltern sind beide gesundheitlich stark angeschlagen.
Der Vater Karen leidet an Epilepsie. Es ist ihm daher nicht möglich, zu arbeiten und für seine Familie zu sorgen.

Auch die Mutter hat Gesundheitsprobleme, musste über längere Zeit den Arzt konsultieren und braucht täglich Psychopharmaka. Die Anschaffung ihrer Medikamente stellt die Familie vor eine riesige Herausforderung. Eigentlich vermag die Familie die Kosten nicht zu tragen. Fehlen die Medikamente jedoch, so ist Asyas Zustand sehr instabil und ihr Handeln manchmal unberechenbar.

Die Familie hat weder Arbeit noch Einkommen. Es ist unvorstellbar, unter welchen Bedingungen die Familie haust.

Obwohl die Familie grosse Not leidet mangels Nahrung, Kleidung und Gesundheit, hat Mariam nur den einen Wunsch: Sie möchte fliessendes Wasser haben wie alle anderen Dorfbewohner.

Jetzt müssen sie das Wasser in Eimern bei Nachbarn erbetteln, die nicht immer bereit sind, ihr Trinkwasser mit Papikyans zu teilen.

Obwohl wir nicht alle Probleme der Familie lösen können, könnten wir mit 2 200 Franken doch Mariams grössten Wunsch erfüllen, indem wir eine Wasserleitung in ihre Hütte verlegen. Zusätzlich möchten wir gern für Asyas Medikamente aufkommen. Vielen herzlichen Dank, wenn Sie uns helfen, für diese arme Familie ein Segen und eine Ermutigung zu sein!

Projekt Nr. 3732 – "Wasser für Mariam"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Hunger, Einsamkeit und Schmerzen
„Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.“ Galater 6,2
RUMÄNIEN – Leise, aber in klaren, wohlbedachten Worten, erzählt die 60-jährige Frau: „Ohne die Gewissheit von Gottes Gegenwart und Liebe hätte ich schon lange aufgegeben. Der Glaube hilft mir, meinen Blick himmelwärts zu richten, weg von den Schmerzen und der Not. Ich finde Trost in Gottes Wort und in der Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern.“

Paraschivas Leidensweg begann im Jahr 1992, als sie beim Überqueren des Fussgängerstreifens von einem Auto angefahren wurde und schwere Kopf- und Beinverletzungen erlitt. Es folgten fünf Tage im Koma und ein monatelanger Spitalaufenthalt mit mehreren Operationen.

Paraschiva leidet noch heute unter den Folgen des Unfalls. Tagtäglich muss sie mehr als zehn verschiedene Medikamente einnehmen.

Derzeit macht ihr das Knie grosse Probleme. Injektionen könnten ihre Beschwerden lindern, sind aber zu teuer.

Die schwer verletzte Frau erhielt eine monatliche Invalidenrente von 110 Franken plus eine Zulage von 15 Franken. Der Anspruch auf diese Rente musste jährlich neu überprüft werden. Im Jahr 2012 gab es bei der zuständigen Stelle einen Wechsel. Der neue Arzt entschied, Paraschiva die Rente nicht mehr zuzusprechen, da ihr ein Resultat einer kardiologischen Untersuchung fehlte. Im gleichen Jahr verstarb Paraschivas Ehemann und ihr Sohn wurde schwerkrank und bettlägerig. Der Sohn litt an Diabetes und hatte Herz- und Gallenprobleme. Er starb letztes Jahr. Durch diese schweren Schicksalsschläge verschlechterte sich Paraschivas Gesundheitszustand rapide. Sie bekam Depressionen sowie Angstzustände und leidet unter Halluzinationen.

Der Glaube schenkt Paraschiva die Kraft, durchzuhalten.
Paraschiva klopfte bei Diaconia Brașov an und bat um Hilfe. Mit nur 15 Franken pro Monat ist ein Überleben praktisch nicht möglich. Sie benötigt Unterstützung, damit sie sich in Bukarest untersuchen lassen kann. Dank dieser Atteste könnte sie erneut die Invalidenrente beantragen.

Es ist ein Wunder, dass Paraschiva es geschafft hat, bis heute zu überleben. Nachbarn helfen ihr mit Nahrungsmitteln aus und bewahren sie so vor dem Verhungern. Die Medikamente werden von der Krankenkasse bezahlt, Paraschiva muss nur einen Anteil der Kosten selber tragen. Da sie so viele Medikamente benötigt, ist dieser Anteil von 80 Franken jedoch ein viel zu hoher Betrag für die bitterarme Frau.

Im Winter war die Not der Seniorin besonders gross. Das Feuerholz war knapp und Paraschiva fror erbärmlich in ihrem kalten Häuschen.

Es ist uns ein grosses Anliegen, Paraschivas Not zu lindern. Wir möchten ihr die nötigen medizinischen Untersuchungen in Bukarest bezahlen, damit sie die Invalidenrente wieder beantragen kann. Gern würden wir ihren Anteil der Medikamentenkosten übernehmen und dafür sorgen, dass ihr Knie behandelt werden kann. Zudem möchten wir Paraschiva mit Lebensmitteln und Brennholz unterstützen und ihre Stromrechnungen bezahlen. Für dieses Projekt benötigen wir 2 800 Franken. Wir bedanken uns von Herzen für Ihre Hilfe.

Projekt Nr. 3733 – "Paraschivas Leidensweg"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


Auf der Flucht
Kein Zuhause, kein Geld, keine Chance. Bianca schluchzt: „Ich hatte keine Wahl!“
RUMÄNIEN – „Die Gewalt gegen mich konnte ich aushalten. Aber zusehen, wie die Kinder geschlagen wurden, das war unmöglich. Ich musste fliehen.“

Bianca Giurgiu (28) ist eine junge Mutter mit drei Kindern. Sile ist zehn Jahre alt, Gabriel sieben und David zwei. Sie befinden sich in einer verzweifelten Situation. Vor einigen Wochen mussten sie fluchtartig ihr Zuhause verlassen. Zeit, um auch nur Kleider oder ein Plüschtier mitzunehmen, hatten sie nicht.

Biancas Gesicht ist gezeichnet von Not und Schmerz.
Seither hausen sie in einem Nachbardorf bei Biancas Schwester. Obwohl ihr Heim sehr ärmlich gewesen war, ohne fliessendes Wasser oder Strom, ist ihre Situation jetzt noch verzweifelter. Das Kindergeld erhält immer noch der Vater der Kinder, Bianca ist völlig mittellos.

Die Schläge und die Gewalt begannen vor langer Zeit. Bianca hat vieles ausgehalten. Einmal musste sogar die Polizei eingreifen, da Biancas Mann ihr ein Messer an die Kehle hielt und damit drohte, sie umzubringen.

Bianca blieb trotzdem. Was sollte sie sonst tun?

Die hoffnungslose Mutter erzählt: „ Die Wutausbrüche erfolgten aus heiterem Himmel, ohne Vorwarnung. Als mein Mann begann, auch die Kinder zu verprügeln, konnte ich es nicht mehr aushalten. Jetzt ging es nicht mehr nur um mich. Für die Kinder musste ich handeln. Ich nahm all meinen Mut zusammen und ging.“

Gabriel ist froh, dass er nicht mehr zusehen muss, wie seine
Mutter geschlagen wird.
Auch Bianca selbst wuchs in Armut auf. In der 6. Klasse wurde sie von der Schule ausgeschlossen, weil sie dem Unterricht zu oft fernblieb. Sie fehlte jedoch nicht freiwillig, sondern musste auf dem Feld mitarbeiten.

Mit 14 Jahren wurde das junge Mädchen von einem Auto angefahren. Seither hat sie eine Metallplatte im Bein und leidet unter unerträglichen Kopfschmerzen, die jedoch aus Geldmangel nie abgeklärt werden konnten.

Um ein bisschen Geld zu verdienen, sammelt Bianca im Wald Beeren und verkauft sie. Sie möchte sich am neuen Wohnort offiziell anmelden. So könnten Sile und Gabriel die Schule wieder besuchen und Bianca würde die Kinderzulage erhalten. Ohne dieses Geld ist es praktisch unmöglich, zu überleben.

Gabriel hat eine Missbildung am Herzen. Diese konnte nie richtig abgeklärt werden und Bianca lebt mit dieser Angst im Nacken. Die Ungewissheit ist für die liebevolle Mutter schwer auszuhalten.

Gern möchten wir Bianca dabei unterstützen, für sich und die Kinder eine Existenz aufzubauen. Wir wollen ihnen ein Jahr lang eine Unterkunft mieten und ihnen dabei helfen, sich am neuen Wohnort anzumelden. So können die Kinder die Schule besuchen und Bianca hat dank den Kinderzulagen ein zwar bescheidenes, aber regelmässiges Einkommen.

Bianca benötigt eine Computertomographie des Kopfes, Gabriel eine gründliche Herz-Untersuchung.

Die ganze Familie wollen wir mit gesunden Lebensmitteln sowie Kleidern und Schuhen unterstützen. Mit 3 100 Franken helfen wir einer verzweifelten Mutter mit ihren drei hungernden Kindern. Wir können Licht in die Dunkelheit bringen und Hoffnung mitten ins Elend. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3734 – "Auf der Flucht"

Wenn Sie für dieses Projekt spenden möchten, klicken Sie bitte HIER.


PDF dieser Ausgabe hier öffnen