DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk


DIACONIA-REPORTs ARCHIV 
Ausgabe Nr. 08 | August 2021 | Erscheint monatlich | 41. Jhg.

EDITORIAL
In seinem Sinn, auf eine neue Art
Liebe Spenderin, lieber Spender

Das waren meine Worte, als mir anlässlich der letzten Vorstandssitzung von Diaconia Internationale Hilfe am 26. Mai 2021 die Geschäftsleitung übergeben wurde. Es ist für mich eine grosse Ehre und Freude, das Lebenswerk von Hans-Rudolf Hintermann übernehmen zu dürfen. Mit grossem Respekt auf das Bisherige und mit ebenso grosser Erwartung in das Zukünftige wage ich den Schritt in diese verantwortungsvolle Aufgabe. Mein zentrales Anliegen mit Diaconia Internationale Hilfe wird auch in Zukunft auf die Menschen in Not gerichtet sein. Am Sinn und der Vision unseres Hilfswerks wird sich daher in Zukunft nichts ändern. Mit der neuen Art, wie ich das Hilfswerk weiterführen möchte, drücke ich aus, dass ich als andere Persönlichkeit auch andere Wege und neue Formen für das Erreichen desselben Ziels anstreben werde.

Ich sehe meine Hauptaufgabe vor allem darin, Raum zu schaffen, damit Gott Sein Werk tun kann. Seien es neue Orte, neue Möglichkeiten oder Gefässe, die Gott mit seinem Segen füllen kann. Denn es ist Sein Wille, dies zu tun.

Dem Verachteten hilft Gott aus seiner Not. Er zieht den Armen aus dem Schmutz. Psalm 113,7 HFA

Unsere Projekte, unsere Patenschaften, aber auch die Art und Weise, wie wir Menschen begegnen, und unser gesamter Auftritt sollen mehr und mehr von dieser Haltung geprägt sein.

Dies kann bedeuten, dass in Zukunft Angebote geschlossen, angepasst oder auch neue geöffnet werden müssen.

Der Fokus jedoch bleibt auf den Menschen in Not und auf unserer Hoffnung sowie auf unserem Gott, der grosszügig schenkt und diese Räume füllt.

Nicht zuletzt geht es mir auch darum, ein Hilfswerk zu führen, in dem gerne und mit Freude gespendet wird und Menschen Gefallen daran finden, gemeinsam mit uns, notleidenden Menschen zu helfen.

Es geht also weiter – ich bin sehr gespannt auf die Zukunft und freue mich, gemeinsam mit Ihnen unterwegs sein zu dürfen.

Stephan Schneider
Geschäftsführer
Diaconia Internationale Hilfe

Liana wünscht sich Gesundheit für die ganze Familie
Mit Ihrer Unterstützung schaffen wir Linderung
Armenien – Die gesundheitlichen Probleme von Levon (12) sowie die seiner Eltern Liana (40) und Armenak Buniatyan (44) belasten das Familienleben sehr.

Die Stärke von Diaconia ist seit vielen Jahren der persönliche Kontakt zu Familien in Not sowie wirkungsvolle Soforthilfe. Mit diesem Projekt wagen wir gerne den Schritt, die Not von Familie Buniatyan zu lindern.

Das Zweizimmerhaus von Familie Buniatyan liegt in der Stadt Metsamor und ist ein geerbtes Eigenheim. Es ist solide gebaut, wurde aber aus finanziellen Gründen leider nie fertiggestellt. Das Bad und die Toilette sind in einem baufälligen Zustand, Schlaf- und Wohnzimmer sind bewohnbar.

Familie Buniatyan benötigt vor allem finanzielle Hilfe für ihre Gesundheitskosten. Armenak leidet unter Schizophrenie, psychischen Störungen sowie Inkontinenz (Urinieren im Bett). Mit diesem Handicap ist er verständlicherweise nicht in der Lage, einer Arbeit nachzugehen. Er erhält eine Invalidenrente von 52 Franken monatlich. Liana erzählt uns, dass ihr Mann eines der beiden Zimmer für sich beansprucht, weil er von Zeit zu Zeit starke aggressive Anfälle hat. So schläft Liana mit Levon und seiner Schwester Knarik (15) im Wohnzimmer.

Liana wünscht sich Gesundheit für die ganze Familie.
Die einzige Arbeitskraft in der Familie ist Liana. Sie leistet harte Arbeit auf den Feldern, obschon die Ärzte davon abgeraten haben. Sie hat Probleme mit der Wirbelsäule und benötigt sofortige Behandlung. Diese hat sie bis jetzt aus finanziellen Gründen hinausgeschoben. Zu guter Letzt ist der gesundheitliche Zustand von Levon zu erwähnen. Er leidet an der Krankheit Spina bifida, einer Fehlbildung der Wirbelsäule, die ihn sowohl psychisch als auch physisch einschränkt. Er muss dringend medizinisch untersucht werden, was eine Reihe von teuren Tests mit sich bringt.

Armenaks Invalidenrente und das wenige Geld, das Liana bei den Feldarbeiten verdient, reichen bei Weitem nicht aus, um alle Bedürfnisse zu decken. Die Familie ist deprimiert und verzweifelt, glaubt aber fest daran, dass ihre Gebete erhört werden.

Liana möchte gerne Coiffeuse werden. Mit diesem Beruf könnte sie mit der harten Feldarbeit aufhören und eigenständig für den Unterhalt der Familie sorgen. Gerne unterstützen wir sie in ihrer Ausbildung und bezahlen die notwendigen Arztkosten und Untersuchungen für Liana, Armenak und Levon. Für dieses Vorhaben benötigen wir 2 600 Franken.

Herzlichen Dank, dass Sie uns dabei unterstützen.

Projekt Nr. 4081 – "Gesundheit für Familie Buniatyan"


Mit unserer Hilfe soll Tsovinar ihr Trauma bewältigen können
Armenien – Nicht nur Hunger, Kälte und Krieg, auch schlimme Unfälle können das Schicksal ganzer Familien bestimmen. Dies musste Familie Grigoryan sehr schmerzhaft erleben.

Viele Menschen in der Stadt Charentsavan kennen Familie Grigoryan sehr gut. Das Ehepaar war bekannt für seinen liebevollen Umgang miteinander. Ein tragischer Unfall überzog die Familienidylle mit dunklen Wolken. Bei einem Ausflug an einen See im Sommer 2020, ertrank Vater Norayr (30) beim Schwimmen in unmittelbarer Nähe seiner Ehefrau Tsovinar (29). Sie konnte nicht helfen und musste der Tragödie hilflos zusehen. Bei diesem schlimmen Ereignis verloren auch die drei minderjährigen Kinder Alina (9), Garik (8) und Narek (1) ihren Vater. Von diesem Tag an hatte Tsovinar psychische Probleme. Ihr Leben änderte sich von da an völlig. Um ihren Schmerz besser verarbeiten zu können, zog sie mit den drei Kindern aus ihrer Mietwohnung aus und fand bei ihrer Mutter Haykush (52) und ihrer Schwester Tatev (21) eine neue Bleibe.

Tsovinar hält ein Bild von glücklichen Tagen in ihrer Hand.
Etwas später suchte sie Hilfe bei Diaconia Armenien. Der einzige Lebensunterhalt für die Familie ist die monatliche Familienhilfe von 74 Franken, wovon sie 60 Franken an die Miete zahlen muss. Eine Arbeit kann Tsovinar wegen ihres psychischen Zustands nicht annehmen, denn sie fällt oft in Ohnmacht. Die Schwester Tatev bekam glücklicherweise in der Stadt einen neuen Job als Verkäuferin. So setzt sie sich für bessere Lebensumstände der Familie ein. Tsovinar leidet jedes Mal, wenn die Kinder nach ihrem Vater fragen. Sie weiss nicht, was sie antworten soll, und die Tränen kullern aus ihren Augen. Familie Grigoryan braucht unsere Hilfe. Gerne möchten wir Tsovinar in den nächsten Tagen zu einem Psychologen begleiten und die Kosten dafür übernehmen. Es ist unser Anliegen, die Familie in den nächsten Monaten mit Kleidern, Nahrungsmitteln und allen notwendigen Medikamenten einzudecken.

Dazu benötigen wir 2 000 Franken.

Vielen herzlichen Dank für jede Gabe!

Projekt Nr. 4082 – "Familienhilfe Grigoryan"


Unterstand für Landmaschinen
Rumänien – Auf dem Bauernhof der Hoffnung in Rumänien stehen unsere unentbehrlichen Landmaschinen das ganze Jahr hindurch ungeschützt vor jeder Witterung im Freien. Gerne würden wir gemeinsam etwas dagegen unternehmen.

Nicht nur Kinder und Familien benötigen unseren Schutz. Auch wertvolle Landmaschinen wollen gepflegt und gewartet sein.

Diese Bilder zeigen in etwa ...
Mit dem Bauernhof der Hoffnung betreibt Diaconia in Braşov ein nachhaltiges Hilfsprojekt. Hier werden Angusrinder gezüchtet, Ackerbau wird betrieben und Bienenhonig hergestellt. Dazu erhalten viele Bauern in der Umgebung praktische Hilfe bei der Bewirtschaftung ihrer Felder mittels unserer Ackerbaugeräte. Der Landmaschinenpark durfte dank Ihrer Spenden stets aufgestockt werden, um umfangreichen Arbeiten auf dem Bauernhof gerecht zu werden. Leider sind die Traktoren und landwirtschaftlichen Geräte der Witterung ausgesetzt und der Rost macht sich bemerkbar. Dies wollen wir in Zukunft ändern. Da uns als Hilfswerk in erster Linie die direkte Nothilfe unter armen Menschen am Herzen liegt, wollen wir nicht zu viele Spendengelder für Unterstände und Garagen verwenden. Aus diesem Grund soll auf dem Bauernhof der Hoffnung ein einfaches, aber sehr bewährtes Garagensystem aus zwei Schiffscontainern erstellt werden.

... das Konzept des Unterstandes.
Zu dem bereits in Rumänien vorhandenen Container haben wir die Möglichkeit, einen zweiten zu kaufen. Das Metalldach ist bereits vorhanden. Diese Konstruktion ist dafür vorgesehen, als Werkstatt zu dienen, um Maschinen und Geräte zu überholen, reparieren und zu lagern.

In Rumänien sind solche qualitativ guten Container sehr teuer. Ein holländisches Transportunternehmen kann uns für 6 500 Franken einen solchen besorgen. Aus ökologischen Gründen ist geplant, den Container auf dem Weg nach Rumänien noch mit Gütern zu beladen. So kann der Gesamtpreis auf 5 500 Franken reduziert werden.

Gerne würden wir Sie für dieses Projekt gewinnen. Es hilft uns, für die Zukunft teure und unnötige Reparaturkosten einzusparen.

Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

Projekt Nr. 4083 – "Unterstand für Landmaschinen"


Der Weg zum Erfolg führt über eine gute Schulbildung
Das KiBiZ (Kinderbildungszentrum) in Braşov, Rumänien, ist eine Insel der Ruhe und des Glücks, ein Ort, wo die Kinder unterstützt und gefördert werden.
Rumänien – Narcisa und Natalia sind zwei kleine und sensible Schwestern, die sich glücklich schätzen können, zusammen mit ihren Eltern und zwei jüngeren Geschwistern aufzuwachsen.

Das ist nicht selbstverständlich, denn beide Elternteile haben eine schwere Kindheit durchleben müssen. Trotz aller Widrigkeiten sind sie fest entschlossen, ihre Kinder niemals im Stich zu lassen und gut für sie zu sorgen.

Das KiBiZ (Kinderbildungszentrum) in Braşov, Rumänien, ist eine Insel der Ruhe und des Glücks, ein Ort, wo die Kinder unterstützt und gefördert werden.
Die Mutter wuchs in einer Familie mit vielen Kindern auf. Von der eigenen Mutter verlassen und mit dem frühen Tod des Vaters konfrontiert, wuchs sie auf der Strasse auf. Narcisas und Natalias Vater lebte im Waisenhaus und kannte weder Vater noch Mutter. Die Eltern der Kinder sind Kämpfer und wollen nicht aufgeben. Das Gesamteinkommen ist sehr gering und reicht bei Weitem nicht aus, um alle Bedürfnisse zu decken.

Narcisa ist fest entschlossen, zur Schule zu gehen, denn sie möchte einmal Lehrerin werden und andere Kinder unterrichten. Natalias Berufswunsch ist Kinderbetreuerin, denn sie glaubt an das Gute des Menschen und möchte dies so vielen Kindern wie möglich weitergeben.

Die zwei grossen Schwestern profitieren sehr vom Besuch des KiBiZ.
Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Die Aufgabe des KiBiZ besteht unter anderem darin, Kindern wie Narcisa und Natalia Raum und Zeit zu schaffen, damit sie ihr Potenzial ausschöpfen können.

Die Lehrpersonen sowie die Infrastruktur der Tagesstätte ermöglichen es, dass kleine Kinderwünsche wahrgenommen und gefördert werden. In Rumänien gibt es zu wenige solche Möglichkeiten und es besteht ein grosser Mangel an Pädagogen in diesem Bereich.

Ergänzend zur öffentlichen Schule erhalten Kinder im KiBiZ Unterstützung und Nachhilfe im täglichen Schulstoff was die Lehrer wie auch die Stadt Braşov sehr begrüssen.

Für viele Kinder scheint Bildung in einer anderen Welt zu existieren, fern von der Realität, in der sie leben. Aufgewachsen in armen Familien – oftmals in Slums, mit vielen Schwierigkeiten kämpfend, ist nur schon der Gedanke an Bildung ein hoffnungsloser Traum.

Doch gemeinsam schaffen wir es, DEN entscheidenden Unterschied für viele Kinder wie Narcisa und Natalia zu bewirken.

Seien Sie ein Teil dieses Erfolges und unterstützen Sie unsere Vision.

Herzlichen Dank dafür.

Projekt Nr. 3750 – "KiBiZ Kinderbildungszentrum"


Geborgenheit für ein Neugeborenes
Elena kämpft für ihr Ungeborenes, sie benötigt jedoch unsere Unterstützung.
Rumänien – Das Leben der 18-jährigen Elena war schon so oft von grossen Schwierigkeiten geprägt. Ihre alkoholkranken Eltern waren zu keiner Zeit in der Lage, für ihre Kinder zu sorgen und ihnen Schutz und Geborgenheit zu geben.

Elena kämpft für ihr Ungeborenes, sie benötigt jedoch unsere Unterstützung.
So landete Elena schon mit 14 Jahren auf der Strasse. Sie begann zu arbeiten und lebte allein in einem Zimmer, dessen Miete sie mit dem verdienten Geld bezahlte. Es kam ihr zugute, dass sie bereits als Kind kochen und putzen gelernt hatte. Mit grossem Fleiss und viel Ausdauer gelang es ihr, stets für sich selbst zu sorgen.

Vor einem Jahr begann sie eine Beziehung, in der Hoffnung, den in ihrer Jugend nie dagewesenen Rückhalt zu erhalten. Doch statt Liebe erfuhr sie nur Schmerz und Demütigung. Ihr Partner entpuppte sich als gewalttätig und schlug immer wieder auf Elena ein. Zum Glück gelang es ihr, sich aus der Beziehung zu lösen und den Albtraum zu beenden. Doch bald stellte sich heraus, dass sie schwanger ist. In Ihrer Verzweiflung suchte sie Diaconia auf, um Hilfe zu erhalten.

Elena steht vor einer grossen Herausforderung. Ohne Eltern, ohne Partner und ohne jegliche Hilfe soll sie in Zukunft auch noch für ein Kind da sein. Ihr eiserner Wille treibt sie trotz Schwangerschaft an, ihren Lebensunterhalt weiterhin selbstständig zu bestreiten, um wenigstens einen kleinen Teil ihrer Bedürfnisse nach der Geburt abdecken zu können. Ihr Einkommen ist sehr gering und die Miete mit den Nebenkosten sind schon jetzt sehr belastend. Elena ist stark, aber jetzt braucht sie unsere Unterstützung mehr denn je. Sie möchte ihr Kind unbedingt behalten und ihr Bestes für dessen Erziehung geben. Damit sie dies meistern kann, braucht sie unsere Hilfe. Gerne stehen wir an ihrer Seite und bitten Sie, dieses Projekt zu unterstützen. Mit einem Kinderwagen, einem Kinderbett, Kleidung, Windeln und Lebensmitteln können wir Elena von den finanziellen Sorgen entlasten.

Wo die Eltern und der Partner fehlen, nehmen wir als Hilfswerk unseren Platz ein. Herzlichen Dank für Ihre Hilfsbereitschaft.

Projekt Nr. 4084 – "Kinderaussteuer für Elena"


Ein neues Haus für Familie Sohrabyan
Nach langem Hin und Her hat sich die Familie entschieden, in Armenien einen Neubeginn zu starten.
Armenien – Garnik Sohrabyan (42) und Astchik Pirusyan (33) kommen aus verschiedenen Regionen in Armenien. Garnik stammt aus dem im Süden gelegenen Karagluch und Astchik aus der nördlichen Stadt Alawerdi.

Freudig erinnern sie sich an den Tag ihrer ersten Begegnung, die zufällig bei einem Besuch bei Verwandten stattfand.

Die beiden verliebten sich und heirateten bald darauf im Jahr 2008. Zuerst lebten sie gemeinsam mit den Eltern, dem Bruder und drei Schwestern im Elternhaus.

Der Platz wurde jedoch bald einmal knapp, denn Astchik und Garnik bekamen in der Zwischenzeit die beiden Kinder Armen (12) und Angelina (8). Aus diesem Grund kaufte Garnik damals in der Nachbarschaft ein älteres Holzhaus, in das die junge Familie einzog. Das Haus war gemütlich, hatte jedoch eine schlechte Bausubstanz. Die Witterung hat in kurzer Zeit überall ihre Spuren hinterlassen.

Die Wände waren brüchig und das Holz morsch. Die Familie suchte lange Zeit vergeblich nach einer sicheren Bleibe. Als Freunde von Garnik eine gute Arbeitsstelle in Russland vermittelten, entschloss sich die Familie, dorthin auszuwandern.

Ein neues Haus für Familie Sohrabyan.
Im ersten Jahr erfüllten sich ihre Erwartungen und alle waren glücklich und zufrieden, bis zu dem Tag, als Garniks Arbeitgeber das Gehalt nicht mehr auszahlen konnte.

Das Leben in Russland wurde zunehmend teurer, und Familie Sohrabyan konnte nicht mehr überleben. Enttäuscht kehrte sie zurück nach Armenien in ihr altes Haus in Karagluch. Garnik fand eine Beschäftigung als Saisonhirt im Nachbardorf. Durch sparsamen Umgang mit seinem kleinen Einkommen schaffte er es, etwas Geld für einen Neubau auf die Seite zu legen. Dies reichte gerade einmal für die Backsteine, um eine Wand aufzustellen.

Seither wurde am neuen Haus leider nichts mehr gemacht, denn das Geld dafür fehlt. Es ist kaum vorstellbar, wie armselig die kleine Familie in diesem Haus wohnen muss. Trotzdem sind die Eltern sehr glücklich und ziehen ihre Kinder liebevoll und warmherzig auf.

Gerne würden wir diese Familie dabei unterstützen, ihr Haus fertig zu bauen. Dafür benötigen wir 3 500 Franken. Dürfen wir Sie um Ihre finanzielle Unterstützung bitten?

Herzlichen Dank dafür.

Projekt Nr. 4085 – "Garniks Bauvorhaben"


Diese junge Familie in Not verdient eine Chance
Wenn die eigene Kraft nicht mehr ausreicht, stehen wir zur Seite
Rumänien – Claudia (25) und ihr Ehemann Alin Ciubotar (26) haben fünf kleine Kinder. Der Familienvater nimmt jede noch so harte Gelegenheitsarbeit an, um mit seinem Einsatz seine Kinder so gut als möglich zu versorgen.

Das Ehepaar hat früh, mit wenig Lebenserfahrung geheiratet. Beide sind ohne Eltern aufgewachsen. Dies macht die Erziehung von 5 kleinen Kindern zu einer grossen Herausforderung. Bis vor der Geburt des ersten Kindes schaffte es Alin aus eigener Kraft, in weniger als zwei Monaten ein provisorisches Haus aus Schilf und wiederverwertbaren Materialien zu bauen. Dank dieser Eigenleistung hat die Familie ein notdürftiges Dach über dem Kopf.

Trotz gegenseitiger Unterstützung sind die Bedürfnisse des täglichen Lebens jedoch kaum zu bewältigen. Georgel (2) trägt die abgetragenen und teilweise zerrissenen Kleider seiner Brüder auf. Seine zwei ältesten Geschwister (7 und 8 Jahre) gehen regelmässig in die Schule. Dies belastet die Haushaltskasse der Familie enorm, denn Grundvoraussetzung sind gute Kleidung und das nötige Schulmaterial. Claudia ist eine starke Frau, die gelernt hat, auch mit widrigen Umständen klarzukommen. In letzter Zeit jedoch haben ihre Kräfte nachgelassen und sie fühlt sich stark überfordert. Dies löst bei ihr manchmal depressive Verstimmungen aus, die vielleicht medikamentös behandelt werden müssen.

Mit einer monatlichen finanziellen Unterstützung von 300 Franken während eines Jahres entlasten wir die Familie, und der Vater kann das provisorische Haus ausbauen und renovieren. Die Kinder sollen grössere Räume erhalten und das Dach muss abgedichtet werden. Alin ist fest entschlossen, für seine Familie bessere Lebensbedingungen zu schaffen. Zusätzlich wollen wir Kleidung, Lebensmittel und Schulmaterial für die Kinder kaufen und der Mutter psychologische Hilfe und Unterstützung ermöglichen.

Damit wir unser Ziel erreichen können, benötigen wir 4 500 Franken.

Wir freuen uns auf jeden Beitrag.

Projekt Nr. 4086 – "Familienhilfe Claudia und Alin"


Nach zwei gescheiterten Beziehungen sucht Anna einenAusweg
Der Besuch bei Diaconia gibt Anna die Hoffnung, ihr Leben in den Griff zu bekommen.
ARMENIEN – Anna Sargsyan (35) hat sich ihr Leben ganz anders vorgestellt. Nach zwei gescheiterten Beziehungen bat sie uns um Rat, denn sie wusste nicht mehr weiter.

Nachdem Anna uns ihre Lebensgeschichte erzählt hatte, verloren wir keine Zeit, die Familie an Ort und Stelle zu besuchen, um uns ein Bild der Situation zu machen. Familie Sargsyan lebt in einer heruntergekommenen Mietwohnung in Charentsavan.

Als wir die feuchte und muffige Wohnung betraten, machten wir Bekanntschaft mit den vier minderjährigen Kindern, Vahe (14), Zaven (13), Mariam (7) und Alex (3). Die drei älteren Kinder stammen aus Annas erster Ehe und der kleine Alex aus der zweiten. Von ihrem ersten Mann Hamlet ist Anna seit bereits acht Jahren geschieden. Dieser kam jeden Tag betrunken nach Hause und schlug seine Frau und die Kinder. Hamlet schlug Anna sogar während ihrer Schwangerschaft, bis sie keinen anderen Ausweg wusste, als auszuziehen.

Doch die grausamen Tage der letzten Monate gingen nicht spurlos an ihr und ihrem Kind vorbei. Mariam wurde mit einer leichten geistigen Behinderung geboren und wegen ihrer psychischen Probleme in keine Schule aufgenommen. Sie bekommt Hilfe von einem Psychologen und einem Logopäden, wofür die Mutter 20 Franken pro Monat bezahlen muss.

Der Besuch bei Diaconia gibt Anna die Hoffnung, ihr Leben in den Griff zu bekommen.
Vor vier Jahren lernte Anna Manvel kennen, den sie etwas später heiratete. Sie wollte mit ihm eine neue Zukunft wagen und die vergangenen Jahre ihrer traumatischen Ehe hinter sich lassen. Manvel versprach Anna, ihre Kinder aus erster Ehe aufzunehmen und für sie zu sorgen.

In der Zwischenzeit kam der kleine Alex auf die Welt und das Glück schien perfekt. Doch ein paar Monate nach der Geburt war Manvel komplett überfordert und verliess die Familie. Anna hat bis heute keinen Kontakt zu ihm aufnehmen können. Sie ist nicht in der Lage, sich allein um ihre vier Kinder zu kümmern.

Mit einem monatlichen Einkommen von 96 Franken Familienhilfe muss Anna ihre Kinder durchbringen. In der Beerensaison hilft sie bei der Ernte, was ihr einen kleinen Nebenverdienst einbringt.

Der kleine Alex hat kürzlich ein kaputtes Spielauto von den Nachbarn erhalten mit dem er sich den ganzen Tag beschäftigt. Er ist glücklich, denn die familiären Probleme belasten ihn noch nicht.

Diese Familie verdient unsere volle Aufmerksamkeit, denn es fehlt ihr an allem. In erster Linie wollen wir sie mit Lebensmitteln und Kleidern eindecken, dazu benötigt auch Anna psychologische Hilfe, um ihr Trauma aufarbeiten zu können.

Des Weiteren ist es unser Anliegen, der Familie auch finanziell über die Runden zu helfen, bis sich ihre Situation stabilisiert hat. Mit einem Startbetrag von 2 000 Franken verhelfen wir Anna zu einem neuen Anfang.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Projekt Nr. 4087 – "Annas Neubeginn"


Madalin, der verlassene Sohn
Gemeinsam sorgen wir für das Wohlergehen von Madalin und schenken ihm eine sichere Zukunft.
RUMÄNIEN – Madalin (8) ist das Kind von Florentina (25) und Ovidiu (28). Seine Eltern waren noch sehr jung, als sie sich kennenlernten. Die zwei waren noch sehr unerfahren und haben sich nach kurzer Zeit wieder getrennt. Den kleinen Madalin haben sie in die Obhut der Grosseltern gegeben. Inzwischen sind beide in anderen Beziehungen und haben je zwei Kinder – für Madalin zeigt keiner von ihnen Interesse.

Die Grosseltern väterlicherseits, Ana und Nicolae Dudas, sorgen seither für Madalin. Der Junge geht sehr gerne in die erste Klasse und ist sehr fleissig.

Ana ist Analphabetin, sie hatte nie eine Arbeit und bekommt deshalb auch keine Rente. Sie begleitet aber stets ihren Mann Nicolae in den Wald, um Holz für Schnitzarbeiten zu sammeln. Die zwei fertigen mit Leidenschaft daraus Löffel und Schalen an. In Braşov haben sie die Möglichkeit, diese Kunstwerke auf dem Markt zu verkaufen. Auf diese Weise verdienen sie ein wenig Geld, um sich das Allernötigste für den Lebensunterhalt leisten zu können. Ausserdem gehen sie auf die Felder und pflücken Blumen, welche sie ebenfalls zum Kauf anbieten. Madalin hilft den Grosseltern oft dabei. Er ist sehr geschickt und bereits der Schnellste darin. Das Ehepaar hat sich entschlossen, solange es lebt für Madalin zu sorgen.

Gemeinsam sorgen wir für das Wohlergehen von Madalin und schenken ihm eine sichere Zukunft.
Nicolae hatte in seinen jungen Jahren einen Job bei der Eisenbahn. In zwei Jahren wird er pensioniert und erhält dann eine Rente von 100 Franken. Anas Gesundheitszustand hat sich im Alter verschlechtert, doch sie hat die finanziellen Mittel nicht, um einen Arzt zu konsultieren.

Ana, Nicolae und Madalin leben in einem alten Haus mit zwei kleinen Zimmern. Die Toilette ist hinten im Hof. Für die Körperpflege benutzen sie eine kleine Plastikschüssel. Sie brauchen dringend einen Duschraum. Ein grosser Wunsch von Ana ist es, eine Waschmaschine zu besitzen. Sie hatte noch nie eine. Ihr ganzes Leben lang hat sie von Hand gewaschen.

Gerne würden wir den fürsorglichen Grosseltern unter die Arme greifen, indem wir dafür sorgen, dass sie ein Badezimmer mit Dusche und die langersehnte Waschmaschine erhalten. Dazu brauchen sie Lebensmittel und Kleider für Madalins Schulbesuch. Hierfür würden wir einen Betrag von 2 900 Franken benötigen. Haben wir Sie angesprochen? Wir würden uns um Ihre Unterstützung freuen.

Projekt Nr. 4088 – "Wir denken an Madalin"



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