DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
Ausgabe Nr. 10 | Oktober 2019 | Erscheint monatlich | 39. Jhg.
EDITORIAL
Ein Land im Wandel
Ich schreibe gerne über Rumänien! Es ist ein wunderschönes Land. Wer schon einmal dort war, kann das Erlebte nicht so schnell wieder vergessen. Oft bleibt man innerlich mit dem Land verbunden. Das hat verschiedene Gründe, davon möchte ich drei nennen.

Es sind die Menschen, die einem ans Herz wachsen: Rumäninnen und Rumänen sind oft fröhliche, nette und sehr gastfreundliche Leute. Ein Lächeln kommt meist von Herzen.

Es ist die Natur, die einen berührt: Rumänien ist ein grosses Land. Die Distanzen sind erheblich grösser als in der Schweiz. Die Berge sind kleiner, dafür viel älter als die Alpen. Vielfalt ist grossgeschrieben, Gletscher- und Vulkanseen inbegriffen. Die altertümlichen Burgen, Ruinen und Kirchen zeugen von einer langen Geschichte. Die Donau mündet durch ein grosses Delta ins Schwarze Meer.

Es ist auch die Armut, die sich fest in die Erinnerungen einprägt: Es muss nicht zuerst ein Vorhang oder eine Fassade fallen, damit man die Armut sieht. Sie ist allgegenwärtig. Denn sogar dort, wo Reichtum vorhanden ist, herrscht die Armut. Armut an Beständigkeit, an Wert, an Glauben und Handeln für das Gute. Nach der Wende im Jahr 1989 haben die Menschen in Rumänien viel vom Westen importiert. Die Regale in den Läden sind voll geworden, die Menschen dagegen immer leerer. Sie haben sich sowohl in den Städten als auch auf dem Lande selbst ein Stück weit verloren. Die Rumänen haben damals die Freiheit gewonnen, zu glauben. Sie müssen jedoch noch DEN finden, an den sie glauben sollen, damit ihnen geholfen wird, damit der einzelne Mensch und somit das ganze Land verändert werden kann. In diesem Land hat die Geschichte von Diaconia Internationale Hilfe angefangen. Wir setzen uns für Kinder ein und kämpfen gegen die Armut.

Ich lade Sie ganz herzlich dazu ein, nächstes Jahr gemeinsam mit dem pensionierten Pfarrer Paul Hunziker und mit mir das Land Rumänien und unsere Arbeit im Land zu entdecken. Ich würde mich freuen, Sie auf unserer Rumänienreise begrüssen zu dürfen.

Herzlich Ihr

Ihr

Mihai Hunziker
Stv. Geschäftsführer
Direkt neben der Müllhalde
Familie Caltea träumt von einem Zaun
RUMÄNIEN – Bloss vier Meter neben ihrem Häuschen türmt sich der Abfall auf. Die sechsköpfige Familie lebt direkt neben der Müllhalde am Rande der Ortschaft Prejmer, 17 Kilometer von Brașov entfernt.

Direkt neben der Müllhalde.
„Sobald eines unserer Kinder die ersten Anzeichen einer Erkältung zeigt, wissen wir: Jetzt kommt wieder eine besonders schwierige Zeit auf uns zu. Die Ansteckung der Geschwister bleibt nie lange aus, dafür ist der Wohnraum zu knapp und die hygienischen Bedingungen sind mangelhaft. Das Geld für Hustensirup und Medikamente gegen das Fieber reissen jeweils ein grosses Loch in unsere Finanzen. Gott sei Dank ist keines unserer Kinder ernsthaft krank.“

Drei herzige Kinder wollen spielen und lernen.
Mircea (47), der Vater von Raluca (7), Daniel (4), Ana-Maria (3) und Rebeca (1), wuchs in einer christlichen Familie auf. Er ist dankbar für das Fundament, das ihm seine gläubigen Eltern mit auf den Lebensweg gaben. Sein Ziel ist es, die Werte und Grundsätze des christlichen Glaubens auch in seiner Familie vorzuleben und seinen Kindern mitzugeben.

Drei herzige Kinder wollen spielen und lernen.
Mircea und seine Frau Ramona (24) leben mit den Kindern in einem Häuschen mit nur einem Zimmer. Obwohl die fleissigen Eltern alles möglichst sauber und ordentlich halten, ist das Wohnen auf so kleinem Raum eine Herausforderung.

Das Zimmerchen misst bloss zwölf Quadratmeter. Es gibt weder Küche noch Toilette, auch Strom oder fliessendes Wasser fehlen.

Kranksein bedeutet für die ganze Familie, eine schwierige Zeit durchzustehen.
Mircea konnte zehn Jahre lang zur Schule gehen und anschliessend die Berufsschule als Mechaniker abschliessen. Trotzdem hat er bis jetzt keine feste Anstellung gefunden und hält die Familie mit Gelegenheitsarbeiten über Wasser.

Kinder können überall glücklich sein.
Auch seine Frau nimmt jede Arbeit an, die sie finden kann. Die Eltern wechseln sich mit der Kinderbetreuung und den Gelegenheitsarbeiten ab, so dass immer jemand bei den Kindern sein kann. Sie allein lassen, und sei dies nur für ein paar Stunden, ist für die liebevollen Eltern keine Option. Sie wollen voll und ganz für ihre Kinder da sein und ihnen Liebe und Geborgenheit schenken.

Wir möchten Familie Caltea mit Nahrungsmitteln, Kleidung und Schuhen sowie Windeln und Milchpulver für die kleine Rebeca unterstützen. Mircea wollen wir Baumaterial kaufen. So kann er einen Zaun hochziehen, der das Grundstück von der Müllhalde trennt sowie ein zweites Zimmer und ein kleines Badezimmer bauen.

Mit 3 100 Franken können wir dieses Projekt verwirklichen. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3747 –
"Spielplatz statt Müllhalde"


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Eine sorgenfreie Kindheit für den siebenjährigen Armen
Die Grossmutter kämpft mutig für Tochter und Enkel
ARMENIEN – Grossmutter und Mutter kämpfen Tag für Tag, um Armen die Schule zu ermöglichen, ihn zu ernähren und ihm Kleider und Schuhe zu kaufen. Jetzt brauchen sie unsere Hilfe.

Die Familie Ghazaryan musste schon viel Schweres erleben.

Svedik (56) und ihr Ehemann bekamen zwei Kinder, Armenuhi und Armen. Als der kleine Armen acht Jahre alt war, kam er bei einem Autounfall ums Leben.

Svediks Mann starb im Jahre 2010.

Die Grossmutter kämpft mutig für Tochter und Enkel.
Armenuhi wurde erwachsen und heiratete Hayk (34). Das Ehepaar bekam einen kleinen Sohn. Die dankbare Mutter gab ihrem Neugeborenen den Namen Armen, im Gedenken an ihren verstorbenen Bruder.

Es sah aus, als würden endlich Frieden und Glück einkehren in der Familie Ghazaryan. Aber dieser Zustand währte leider nicht lange. Kurz nach der Geburt des Kindes verliess Hayk seine Familie und wanderte nach Russland aus.

Svedik kümmerte sich fortan nach Kräften um die verlassene Armenuhi und den kleinen Armen. Sie war damals als Melkerin im Dorf Vardadzor angestellt. Sie konnte mit ihrer Tochter und dem Grosskind in einem Zimmer auf dem Bauernhof leben.

Svedik und Armenuhi waren sehr dankbar für das Einkommen und das bescheidene Heim. Je grösser Armen jedoch wurde, umso mehr wurde den zwei Frauen klar, dass sich etwas ändern musste. Auf dem Bauernhof war Armen von der Aussenwelt abgeschnitten. Er konnte weder eine Spielgruppe noch den Kindergarten besuchen.

So zog die Familie nach Charentsavan, als für Armen die Zeit kam, in die Schule zu gehen. Sie fanden eine kleine Wohnung für 32 Franken Miete.

Armenuhi ist krank. Sie leidet unter Herzproblemen und Diabetes. Weil ihr Zustand zuweilen sehr schlecht ist, kann sie keine Arbeitsstelle annehmen. Eine medizinische Behandlung kann sie sich jedoch nicht leisten.

Auch Svedik hat gesundheitliche Probleme. Im letzten Jahr wurde sie von einem Auto angefahren. Seither leidet sie unter Knieschmerzen und hat zwei Diskushernien. Die tapfere Grossmutter ignoriert jedoch ihre Schmerzen und kämpft heroisch für ihre Tochter und den Enkel. Sie arbeitet als Putzfrau und schafft es so, die Familie durchzubringen.

Drei Generationen sind gemeinsam unterwegs.
Wir möchten Svedik, Armenuhi und Armen helfen. Beide Frauen brauchen eine ärztliche Untersuchung und evtl. eine Behandlung oder Medikamente. Mit 1 800 Franken können wir der Grossmutter und der Mutter die nötigen Untersuchungen bezahlen. Dadurch können sie sich wieder voll und ganz auf ihren grössten Wunsch konzentrieren: Armen eine möglichst schöne Kindheit zu ermöglichen. Wir bedanken uns herzlich für alle Unterstützung.

Projekt Nr. 3748 – "Armen braucht Hilfe"

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„Gib uns heute unser tägliches Brot!“
„Gesegnet sind die Barmherzigen, denn sie werden Barmherzigkeit erlangen.“ (Matthäus 5,7)
ARMENIEN – Da Ani Sahakyan nach einem schweren Unfall Mühe hat, Arbeit zu finden, müssen ihre Kinder am Abend oft hungrig ins Bett.

„Gib uns heute unser tägliches Brot!“, beten Hunderttausende von Menschen jeden Tag. Bei Familie Sahakyan ist dieses Gebet von grösster Bedeutung.

Ani Sahakyan (35) und Gabriel (40) heirateten im Jahre 2004. Sie lebten zusammen in Gabriels Elternhaus. Im Laufe der Jahre wurden ihnen drei Kinder geschenkt: Sveta (14), Seryozha (11) und Gabriela (9).

Anis Familienalltag war nie einfach. Ihr Mann hat sie von Anfang an sehr geringschätzig behandelt. Als die Situation unerträglich wurde, verliess Ani im Jahr 2011 mit ihren drei Kindern ihr bisheriges Zuhause.

Sie fanden vorerst in ihrem Elternhaus Unterschlupf. Da wohnten aber auch ihre Eltern und ihr Bruder mit seiner Frau und den Kindern. Daher war der Platz zu eng und Ani musste mit Sveta, Seryozha und Gabriela wieder ausziehen.

Es schien, als wären für die junge Frau und ihre Kinder alle Türen verschlossen.

Sie zogen schlussendlich in die Einzimmerwohnung ihres Grossvaters, die leider in einem erbärmlichen Zustand ist.

Da Ani nie einen Beruf erlernen konnte, arbeitete sie bei verschiedenen Leuten als Putzfrau, um für ihre Kinder sorgen zu können.

Alleinerziehende Mutter kämpft ums Überleben.
Im Jahr 2014 geschah ein schrecklicher Unfall: Ani wurde von einem Auto angefahren, brach sich den Rücken, die linke Hand und ein Bein. Zweimal musste sie operiert werden. Lange Zeit war sie im Rollstuhl.

Sveta, die älteste Tochter, wollte nicht für ihre Mutter sorgen und entschied sich, zu ihrem Vater zu ziehen. Seryozha und Gabriela blieben bei Ani und halfen ihr durch diese schwere Zeit hindurch. Sie besuchen beide die Schule und lernen fleissig.

Gott sei Dank verheilten die Verletzungen gut und Ani ist unterdessen nicht mehr auf den Rollstuhl angewiesen. Sie ist wieder kräftiger geworden und hat begonnen, eine Arbeitsstelle zu suchen. Nach der schwierigen Handoperation darf sie aber keine schweren Arbeiten verrichten.

Ihr einziges Einkommen ist das monatliche Sozialgeld von 65 Franken. Deshalb kam sie auf uns zu mit der Bitte, ihr zu helfen, damit die Kinder nicht hungern müssen.

Mit 2 400 Franken könnten wir Ani, Seryozha und Gabriela ein Jahr lang mit gesundem Essen versorgen.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Projekt Nr. 3749 –
"Essen und Gebet für Ani"


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Das Diaconia-Zentrum schenkt Hoffnung
Unsere Arbeit verändert aussichtslose Situationen
RUMÄNIEN Als kleines Dankeschön für Ihre wertvolle und treue Unterstützung des Kinderbildungszentrums KiBiZ möchten wir Ihnen heute einige Kinder vorstellen, deren Leben Sie, liebe Spenderinnen und Spender, verändern durften.

Monica ist glücklich über das erkämpfte Stipendium und sehr dankbar für alle Hilfe im KiBiZ.
Monica ist 15 Jahre alt. Sie ist das siebte von elf Geschwistern. Keines ihrer Geschwister konnte mehr als sechs Schuljahre abschliessen. Das Einkommen der Familie war schon immer sehr knapp, an vielen Tagen mussten die Kinder hungrig zu Bett gehen. Anfangs 2018 wurde Monica ins KiBiZ aufgenommen, in erster Linie damit sie sich einmal am Tag satt essen konnte. Ihre schulischen Leistungen waren zu diesem Zeitpunkt sehr schwach und der weiterführende Schulbesuch war gefährdet. Monica wusste, dass ihre Chancen auf eine Berufsausbildung ohne schulischen Abschluss äusserst gering wären. Durch die Aufnahme ins KiBiZ schöpfte sie neue Hoffnung für ihre Zukunft.

Ein Jahr lang wurde Monica in unserem Zentrum unterstützt, ernährt und geliebt. Die Frucht dieser Zuwendung wurde im Juni sichtbar. Monica schloss die Schule mit einem aussergewöhnlich guten Resultat ab. Dank dem guten Abschluss und dem Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Diaconia Brașov beginnt Monica nun eine Berufsschule. Sie erhält sogar ein Stipendium, welches ihr ermöglicht, auf eigenen Beinen zu stehen.

Dank dem KiBiZ kann David weiterkommen.
David ist ein respektvoller Teenager. Auch er lebt in sehr schwierigen Verhältnissen. Seine Eltern sind geschieden. Die Mutter zieht ihre fünf Kinder allein gross und arbeitet hart, um die Familie über Wasser zu halten.

Dank der Unterstützung des KiBiZ konnte David die Schule mit guten Noten abschliessen. Auch er erhielt ein Stipendium und wurde in die gewünschte Berufsausbildungsklasse aufgenommen. Das hat er dem motivierten Team von Diaconia und Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender, zu verdanken.

Das KiBiZ hat Lacramioaras Zukunft zum Guten gewendet.
Lacramioara ist ein aussergewöhnlich hübsches und kluges Mädchen und eine grossartige Kämpferin. Sie besucht unser Zentrum seit einigen Jahren. Sie weiss, dass sie hier emotionale, materielle und schulische Unterstützung und die dringend benötigte Ermutigung erhält, die ihr zuhause vorenthalten wird. In ihrer Familie gilt die Schule als unwichtig. Nach Meinung der Eltern ist Lacramioaras Lernen reine Zeitverschwendung. Immer wieder fordern sie das kluge Mädchen dazu auf, zu heiraten und ihre Träume zu begraben. Sie können es nicht verstehen, dass Lacramioara so wissbegierig ist, dass sie sich eine andere Zukunft erhofft und auf ein anderes Ziel hin arbeitet.

Dieses Ziel ist vor Kurzem ein grosses Stück näher gerückt: Das kluge Mädchen bestand die Aufnahmeprüfung fürs Gymnasium! Wir freuen uns riesig mit ihr.

Dies waren drei Beispiele, in denen Ihre Unterstützung zu einem erfolgreichen Schulabschluss führte. Auch der Schulstart ist eine sensible Phase und gelingt nicht unter allen Umständen. Ob ein Kind beim Schulbeginn vom Elternhaus Unterstützung und Rückhalt erfährt oder nicht, entscheidet oftmals darüber, ob die Schulbildung weitergeführt wird oder schon nach einigen Jahren wieder abgebrochen werden muss. Für Eltern, die selber Analphabeten sind, ist es nicht einfach, ihre Kinder in den ersten Schuljahren ausreichend zu begleiten und zu unterstützen. Im KiBiZ tun wir deshalb alles in unserer Macht Stehende, damit die Schülerinnen und Schüler alles haben, was sie brauchen, um gut zu starten. Unser Ziel ist es, dass sie nicht aufgeben, bevor sie tiefe Wurzeln schlagen konnten.

Mariana träumt davon, wie ihre liebevolle Lehrerin einmal selber Kinder zu unterrichten.
Mariana hatte vor einem Jahr noch keine Geburtsurkunde. Dadurch konnte sie weder von einem Arzt behandelt werden noch die Schule besuchen. Das Eingreifen unserer Sozialarbeiterin hat die Situation grundlegend verändert. Heute, ein Jahr später, darf Mariana stolz sein auf ihre schulischen Erfolge und den guten Abschluss der 1. Klasse. Sie ist sehr dankbar, dass ihr die Möglichkeit geschenkt wurde, auf eine bessere Zukunft hinzuarbeiten.

Projekt Nr. 3750 – "KiBiZ - Schule mit Herz"

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Urgrossmutter mit Herz
Eine 79-jährige Heldin
RUMÄNIEN „Vor zwölf Jahren brachte ich meinen grössten Wunsch im Gebet vor Gott: Noch so lange zu leben, bis Ionut auf eigenen Beinen stehen würde.“

Der Anfang der Geschichte liegt weit zurück. Frau Dumitrascus Mann starb, als ihre drei Kinder noch klein waren. Es war nicht einfach, während dem Kommunismus drei Söhne allein grosszuziehen. Zwei der Kinder verliessen ihr Heimatland und zogen weg. Nur der älteste Sohn blieb in der Nähe seiner Mutter. Er heiratete und bekam einen Sohn, Andrei.

Andrei wurde von seinen Eltern mit viel Liebe grossgezogen, auch die Grossmutter kümmerte sich gerne um ihn. Als Andrei erwachsen war, heiratete er. Seine Frau und er bekamen einen Sohn, Ionut.

Als dieser noch klein war, trennten sich seine Eltern. Und unverständlicherweise verliessen ihn beide Elternteile.

Ionut war erst drei Jahre alt und von einem Tag auf den andern verwaist.

Gott sei Dank hatte er seine Urgrossmutter. Seit jenem Tag vor 12 Jahren versucht sie, Ionut Vater und Mutter zu ersetzen. Ihre grösste Angst war es, dass der kleine Junge in einem Waisenhaus landen würde. Gott erhörte ihr Flehen und schenkte ihr Gesundheit sowie Tag für Tag genug Kraft. Frau Dumitrascu schaffte es, Ionut den Schulbesuch zu ermöglichen und ihn mit allem zu versorgen, was er brauchte. Er sollte nicht fühlen, dass er ein Waise ist. Es sollte ihm an nichts fehlen.

Eine 79-jährige Heldin.
Ionut ist ein fleissiger Schüler und ein respektvolles Kind. Er hilft seiner Urgrossmutter nach Kräften und erfüllt ihr Herz mit Stolz und Dankbarkeit.

Vor einigen Monaten wurde Ionut 15 Jahre alt. Er ist schon gross und die Urgrossmutter fühlt, dass ein grosser Teil ihrer Mission erfüllt ist.

Der tägliche Überlebenskampf der alten Frau ist enorm. Ihre Rente ist sehr klein, die Bedürfnisse des Jungen jedoch wachsen proportional zu seiner Körpergrösse.

Ionut braucht noch einige Jahre unsere Unterstützung. Wir wünschen uns, dass er einen guten Schulabschluss erhalten und anschliessend auf eigenen Beinen stehen kann. Sein grösster Wunsch ist es, seine Urgrossmutter stolz zu machen.

Mit 2 500 Franken helfen wir Ionut durch ein weiteres Schuljahr hindurch und lassen die Anstrengungen und Entbehrungen seiner Urgrossmutter Früchte tragen. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3751 – "Urgrossmutter und Kind brauchen Hilfe"

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Gesundes Essen für Familie Torosyan
Das Geld fehlt an allen Ecken und Enden
ARMENIEN – Obwohl der Vater von früh bis spät arbeitet, reicht sein karger Lohn nicht. Die Kinder können weder die Schule besuchen noch sich an gesunder Nahrung satt essen. Der Alltag der Familie ist geprägt von Schwierigkeiten und Entbehrungen.

Arayik Torosyan (30) und Gayane Papoyan (27) leben in Zovuni, einem Dorf in der Provinz Kotayk. Sie sind seit 2011 verheiratet und haben fünf Kinder: Astghik (7), Varduhi (6), Samvel (4), Liana (3) und David (2).

Um seine Familie durchbringen zu können, tut Arayik alles, was ihm möglich ist. Er hat schon auf verschiedenen Bauernhöfen als Viehzüchter gearbeitet. Bis Torosyans im Dezember 2018 in die jetzige Mietwohnung einzogen, wohnten sie immer auf demjenigen Hof, auf dem Arayik gerade beschäftigt war. Deshalb mussten er und seine Familie immer wieder umziehen.

Für die Wohnungsmiete bezahlen sie 107 Franken. Das ist ein sehr hoher Betrag bei einem Tageslohn von sechs Franken. Deshalb reicht Arayiks Lohn bei Weitem nicht, um alle Unkosten begleichen zu können. Weil er mit seiner Miete im Rückstand ist, hat der Vermieter gedroht, ihn und seine Familie auf die Strasse zu setzen.

Das Geld fehlt an allen Ecken und Enden.
Die Kinder leiden unter der unausgewogenen Ernährung. Aufgrund des Vitaminmangels sind sie oft müde und krank. Als Folge der häufigen Wohnortwechsel besuchen sie weder den Kindergarten noch die Schule. Sie sind isoliert von der Aussenwelt.

Weil die Familie in keiner Gemeinde offiziell angemeldet ist, bekommt sie auch keine Sozialzulagen.

Familie Torosyan lebt unter extrem schwierigen Bedingungen und braucht dringend Unterstützung.

Nur mit Hilfe barmherziger Menschen haben Astghik, Varduhi, Samvel, Liana und David die Chance, eine einigermassen sorglose Kindheit zu verbringen.

Mit 3 200 Franken könnten wir ein Jahr lang für gesunde Nahrung, Kleider und Miete aufkommen.

Herzlichen Dank für jede Spende!

Projekt Nr. 3752 – "Dringende Hilfe für junge Familie"

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Plötzlich allein
Als der langgehegte Traum sich erfüllt, nimmt eine Tragödie ihren Lauf
ARMENIEN – Haykush Grigoryan (36) und Robert Badalyan heirateten im Jahre 2007. Sie starteten ihr gemeinsames Leben voller Pläne und Träume. Um ihren künftigen Kindern die besten Voraussetzungen zu ermöglichen, zogen sie extra nach Charentsavan, einer Stadt mit guten Ausbildungsmöglichkeiten.

Leider bekam das Ehepaar keine Kinder. Sie liessen jahrelang medizinische Therapien über sich ergehen, aber ohne Erfolg. Diese Behandlungen verschlangen viel Geld, welches ihnen von Freunden und Familienangehörigen geliehen wurde. Als Folge häuften sich ihre Schulden mehr und mehr.

Endlich, nach fünf Jahren, wurde Haykush schwanger und freute sich zusammen mit Robert riesig auf das Baby. Da sich der Traum von einer richtigen Familie jetzt endlich erfüllen sollte, wollte der Vater alles tun für einen guten Start ins Familienleben. Sein Ziel war es, möglichst schnell die Schulden zurückzuzahlen.

Anfang 2013, kurz vor Angelinas Geburt, beschloss er, in Russland Arbeit zu suchen. Er hoffte, in kurzer Zeit genügend Geld zu verdienen, um schon bald zu seiner Familie in Armenien zurückkehren zu können.

Im August 2013 kam Robert heim. Da erfüllte schon das Lachen und Weinen der kleinen Tochter das Zuhause, aber Robert war nicht mehr derselbe. Innerhalb weniger Monate hatte er sich sehr verändert. Er war psychisch krank. Er redete nicht mehr, zeigte keine Emotionen und konnte sich nicht an der lang ersehnten Tochter erfreuen.

Vom Leben schwer geprüft und gezeichnet.
Haykush hoffte, dass es ihrem Mann bald besser gehen würde. Als sie bereits ihr zweites Kind erwarteten, geschah etwas Furchtbares: Robert beging Suizid.

Haykush war verzweifelt. Als Folge des riesigen Schocks verlor sie ihr Baby und blieb mit der fünf Monate alten Angelina allein. Es folgte eine schreckliche Zeit für die junge Mutter. Nur ihre kleine Tochter gab ihr die nötige Kraft.

Angelina ist inzwischen sieben Jahre alt geworden und geht zur Schule. Sie wohnt mit ihrer Mutter im Haus von Roberts Vater. Das Verhältnis zu dem alten Mann ist leider nicht gut, er hat ihnen schon mehrmals gedroht, sie aus dem Haus zu werfen.

Ihr Einkommen besteht aus einem monatlichen Sozialzuschuss von 100 Franken.

Haykushs einzige Sorge gilt Angelinas Gegenwart und Zukunft.

Sie wünscht sich von ganzem Herzen, ihrer Tochter eine möglichst sorgenfreie Kindheit zu ermöglichen, ihr Mutter und Vater zu sein, sie täglich mit dem nötigen Essen versorgen zu können und ihr all das zu geben, was sie braucht. Wir glauben daran, dass diese Wünsche dank Ihrer Spenden in Erfüllung gehen können. Wir möchten Angelina und ihrer Mutter in ihrer grossen Not beistehen.

1 800 Franken sind nötig, um Angelina mit dem Nötigsten zu versorgen. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Projekt Nr. 3753 – "Unterstützung für schwergeprüfte Witwe"

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Alleinerziehende Mutter kämpft gegen den Krebs
Wenn Satenik stirbt, sind die Mädchen ganz alleine auf der Welt
ARMENIEN – Unter Tränen erzählt die kranke Frau: „Ich habe keine Angst vor dem Tod. Aber ich fürchte mich davor, meine Töchter im Stich zu lassen. Mein einziger Wunsch ist es, ihnen noch einige Jahre Fürsorge und Mutterliebe zu schenken!“

Satenik Tananyan ist 30 Jahre alt. Sie lebt momentan in Charent-savan in der Region Kotayk.

Im Jahre 2008 heiratete sie Artak (35). Das Ehepaar lebte bei Artaks Eltern. Ihnen wurden zwei Töchter geschenkt. Milena kam ein Jahr nach der Hochzeit zur Welt, Valentina im darauffolgenden Jahr. Heute sind die zwei Mädchen zehn und neun Jahre alt.

Durch die Geburt der Töchter wurde der Platz in Artaks Elternhaus zu eng.

Die Familie musste ausziehen.

Kurz darauf trennte sich Artak von seiner Frau und den Kindern. Im Jahre 2010 wurde er festgenommen und musste eine Gefängnisstrafe absitzen.

Sateniks Leben war unvorstellbar schwierig. Sie litt unter der Trennung von ihrem Mann, unter der Trauer darüber, dass er in die Kriminalität abgerutscht war, unter der Schande. Zudem musste sie allein für die Kinder sorgen. Sie versuchte, die kleine Familie über Wasser zu halten, eine Wohnung zu bezahlen und die Kinder zu ernähren sowie einzukleiden.

Die Mutter will für ihre Töchter leben.
Als Artak aus dem Gefängnis entlassen wurde, liess er sich von seiner Frau scheiden und ging nach Russland. Dort gründete er eine neue Familie.

Satenik muss sich immer noch alleine durchschlagen. Nur bleibt ihr jetzt nicht einmal mehr die Hoffnung, dass ihr Mann eines Tages heimkommt.

Im Jahre 2017 zog sie mit den Töchtern nach Charentsavan, weil dort die Mietkosten tiefer sind. Kaum hatten sich die drei im neuen Zuhause eingerichtet, wurde bei Satenik Krebs diagnostiziert. Sie wurde operiert, erhielt dreimal Chemotherapie sowie Strahlentherapie.

Momentan fehlt ihr das Geld für die medizinische Betreuung und Behandlung. Durch die Krankheit kann sie nicht mehr arbeiten, ihr einziges Einkommen besteht aus der staatlichen Unterstützung von 114 Franken.

Satenik versucht, nicht an ihre gesundheitlichen Probleme zu denken und ihre ganze Energie und Liebe den Kindern zu schenken. Für Milena und Valentina möchte sie weiterleben.

Wir können helfen! Wir können Satenik neue Hoffnung und den beiden Mädchen wertvolle Zeit mit ihrer Mutter schenken! Mit 1 900 Franken ermöglichen wir der krebskranken Mutter die nötige medizinische Behandlung. Herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3754 – "Kampf gegen den Krebs"

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Überlebenschance für Ioan
Ioan will arbeiten – wir können es ihm ermöglichen
RUMÄNIEN – Nächtelang zerbrach sich der einsame, von Schmerzen gezeichnete Mann den Kopf über seine Zukunft. Durch seine Behinderung stehen ihm nur wenige Möglichkeiten offen. Endlich hatte er den erlösenden Gedanken: „Als Chauffeur könnte ich mir ein paar zusätzliche Lei verdienen!“

Entschlossen, diesen Gedanken in die Tat umzusetzen, liess Ioan sich von einer Ärztekommission untersuchen und bekam die offizielle Bestätigung, dass er die Chauffeur-Schule machen darf. In seinem Dorf besteht grosser Bedarf an einem Fahrer, deshalb ist er sich sicher, dass diese Ausbildung es ihm ermöglichen würde, Geld zu verdienen und so sein Überleben zu sichern.

Er erhält zwar eine Invalidenrente von 145 Franken monatlich, aber dieser Betrag reicht bei Weitem nicht aus, um davon leben zu können.

Ioan ist 44 Jahre alt. Seit Geburt leidet er an einer erblichen Gelenkerkrankung. Er ist kleinwüchsig (1,42 m), hat grosse Mühe zu gehen oder Lasten zu heben und leidet zudem unter Skoliose und Atembeschwerden.

Ioan wurde von seiner Mutter grossgezogen. Der Vater verliess die Familie, als sein Sohn sechs Jahre alt war. Seit die Mutter vor zwei Jahren an Krebs starb, lebt Ioan allein in dem alten Haus mit Baujahr 1927. Sein Alltag ist hart und beschwerlich. Es ist für den kranken Mann sehr anstrengend, das Wasser für den täglichen Gebrauch aus dem Ziehbrunnen zu schöpfen. Die schmutzigen Kleider muss er von Hand waschen. Im Winter friert er, weil er sich nicht genügend Brennholz leisten kann.

Ioan will arbeiten – wir können es ihm ermöglichen.
Im vergangenen Jahr ging es Ioan plötzlich noch schlechter als gewöhnlich. Als er schlussendlich zum Arzt ging, teilte ihm dieser mit, dass sich sieben Liter Wasser in seinem Körper angesammelt hatten. Die folgende Behandlung verschlang alles Ersparte, das Ioan hatte zur Seite legen können. Jetzt wurde ihm klar, dass er einen Weg finden muss, Geld zu verdienen. Als Chauffeur wäre dies möglich.

Wir möchten Ioan die Fahrschule bezahlen und auch die Fahrtkosten zu den Kursen übernehmen.

Mit 2 900 Franken können wir Ioan zusätzlich auch eine Waschmaschine kaufen, ihm fliessendes Wasser ermöglichen und auch Lebensmittel, Medikamente und Brennholz bringen. Wir bedanken uns ganz herzlich für jede Hilfe, die Ioans entbehrungsreiches, einsames Leben einfacher und heller macht.

Projekt Nr. 3755 – "Überlebenschance für Ioan"

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Zuerst Musiker, dann Bauarbeiter, zuletzt arbeitsunfähig
Wie gern würde Armen für seine Familie sorgen können!
ARMENIEN – Es fällt dem fleissigen Familienvater unglaublich schwer, seine Tage im Bett zu verbringen, während seine Familie ums Überleben kämpft.“

Eigentlich ist Armen Musiker. Weil er mit diesem Beruf jedoch nicht genügend Geld verdienen konnte, um seine Frau Karine (42) und die beiden Söhne Eric (20) und Narek (14) zu ernähren, ging er im Jahr 2004 nach Russland und begann, dort auf dem Bau zu arbeiten. Immer häufiger litt er unter Rückenschmerzen, schrieb aber diese der körperlich anstrengenden Arbeit zu. Mit 27 Jahren hatte sich sein Gesundheitszustand jedoch so weit verschlimmert, dass sich der Arztbesuch nicht mehr weiter aufschieben liess. Die Diagnose Strümpell-Lorrain-Krankheit (familiäre spastische Spinalparalyse) veränderte sein Leben mit einem Schlag. Die unaufhaltsam fortschreitende Krankheit wird durch eine Störung der Nerven in Gehirn und Rückenmark verursacht und führt zu zunehmenden spastischen Lähmungen in den Beinen.

Armen konnte nicht mehr richtig gehen und verlor daraufhin seinen Job. Er kehrte nach Armenien zurück und fand glücklicherweise eine Arbeitsstelle in Jerewan. Drei Jahre lang schaffte es der tapfere Familienvater, unter grossen Schmerzen zur Arbeit zu gehen und für seine Familie Geld zu verdienen.

Eines Tages war es jedoch so weit: Armen konnte nicht mehr stehen. Jetzt war an ein Weiterarbeiten nicht mehr zu denken. Die Familie befand sich in einer hoffnungslosen Situation.

Wie gern würde Armen für seine Familie sorgen können!
Zusätzlich wurde bei dem jüngeren Sohn Narek eine Entzündung der Blutgefässe (Vaskulitis) diagnostiziert. Er leidet auch unter entzündeten Mandeln, aber aufgrund seiner Erkrankung kann er nicht operiert werden.

Eric, der älteste Sohn, diente zwei Jahre lang in der Armee. Anschliessend übernahm er die Aufgabe, für seine Familie zu sorgen und ging nach Russland.

Armens Invalidenrente beträgt 53 Franken. Karine findet keine feste Arbeitsstelle, arbeitet aber in verschiedenen Häusern als Putzfrau und verdient so ein bisschen Geld. Wegen seiner Behinderung 2. Grades ist Armen unter stetiger ärztlicher Kontrolle. Die Medikamente sind teuer und müssen aus dem Ausland importiert werden. Die Behandlung kostet monatlich über 210 Franken.

Obwohl Familie Margaryan sehr viel Schweres durchmachen musste, strahlt sie Liebe, Hoffnung und Wärme aus. Vielleicht ist dies der Grund, warum Armen so viele hilfsbereite Freunde hat, die ihn unterstützen, so gut sie können. Sie bringen ihn an die frische Luft und begleiten ihn zu den Terminen beim Arzt.

Mit 2 500 Franken können wir Armen ein Jahr lang die teuren Medikamente und Spritzen kaufen, die seinen Krankheitsverlauf verzögern. Herzlichen Dank für die Unterstützung, die Sie Armen und seiner Familie zukommen lassen!

Projekt Nr. 3757 – "Hilfe für Familie
Margaryan"


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Hilfe für Matei
Entwicklungsverzögerung und Atembeschwerden
RUMÄNIEN – „Noch während der Schwangerschaft hat mich der Vater unseres gemeinsamen Kindes verlassen. Mir blieb keine andere Wahl, als zurück zu meinen Eltern zu ziehen. Hier dürfen wir in einem kleinen Zimmerchen leben, Matei und ich.“

35 Kilometer von Brașov entfernt befindet sich Belin-Vale, das Dorf, in dem Dorina und Matei Unterschlupf fanden. Ihr Zimmerchen ist 15 Quadratmeter gross und enthält ein Bett, zwei Schränke und einen Ofen.

Entwicklungsverzögerung und Atembeschwerden.
Dorina (35) freut sich an ihrem sieben Monate alten Sohn und wünscht sich, gut für ihn sorgen zu können. Leider entwickelt er sich nicht seinem Alter entsprechend. Er kann weder den Kopf selbstständig halten noch Gegenstände greifen. Zudem hat er Atemprobleme und braucht Medikamente zum Inhalieren.

Ihrem geliebten Jungen nicht helfen zu können, ist Dorinas grösste Not.
Dorina macht sich grosse Sorgen um die Zukunft ihres Kindes. Weder die Medikamente noch die Säuglingsnahrung, die Matei braucht, kann sie sich wirklich leisten. Die Unterstützung des Staates beträgt 60 Franken, dieser Betrag reicht aber nicht weit. Dorina möchte gern arbeiten. Leider hat sie keinen Abschluss, sie konnte die Schule nur vier Jahre lang besuchen. Da sie an einer Niereninsuffizienz leidet, kann sie keine körperlich anstrengenden Arbeiten erledigen. Für Büroarbeiten oder ähnliches fehlt ihr jedoch die Schulbildung.

Unter Tränen erzählt Dorina: „Die Ärzte legten mir ans Herz, Matei spezifische Therapiestunden zu ermöglichen, um seine motorische Entwicklung zu fördern. Es macht mich unendlich traurig, dass ich meinem Sohn diese Chance nicht geben kann, weil das Geld fehlt. Wann immer ich in seine dunklen Augen sehe, überfällt mich ein Gefühl der Ohnmacht. Ich möchte ihm so gern helfen und vermag es nicht!“

Mit 3 600 Franken können wir die Ohnmacht in Hoffnung verwandeln. Matei soll in einer Spezialklinik Therapiesitzungen erhalten. Wir wollen die nötigen Medikamente und die Babynahrung bezahlen und Matei zudem ein Babybett kaufen. Wir bedanken uns von Herzen für alle Unterstützung.

Projekt Nr. 3758 – "Hilfe für Matei"

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