DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk


DIACONIA-REPORTs ARCHIV 
Ausgabe Nr. 10 | Oktober 2021 | Erscheint monatlich | 41. Jhg.

EDITORIAL
„Ich (Jesus) aber bringe Leben – und dies im Überfluss.“ Johannes 10,10b
Liebe Spenderin, lieber Spender

Es ist Teil unserer Aufgaben als Hilfswerk, uns um die täglichen Bedürfnisse Not leidender Menschen zu kümmern. Mittels unserer Projekte und Patenschaften ist es uns gemeinsam möglich, Bedürftige über längere Zeit zu unterstützen. Sei dies in Form von Nothilfe, Bildung oder Aufbauhilfe. Die Wirkung unserer Arbeit verändert Leben und schenkt Hoffnung. Die ermutigenden Geschichten und Erfolgsberichte von den Beschenkten in unseren Einsatzländern zeigen auf, wie wichtig unser Rückhalt für sie ist.

Nicht nur die materielle Hilfe, sondern auch unser christlich-soziales Engagement wird sehr geschätzt. Wir erleben, wie Träume und Berufswünsche in Erfüllung gehen, Bücher geschrieben und Unternehmen gegründet werden, aber auch Beziehungen entstehen. Das alles würde ohne Diaconia nie geschehen. Gott schenkt diesen Menschen eine unglaubliche Fülle von unentdeckten Möglichkeiten und Chancen. Dies motiviert uns als Team immer wieder, unsere eingeschlagene Richtung weiter zu verfolgen und neue Konzepte zu entwickeln.

Eine dieser neuen Ideen besteht darin, unsere langjährige und gut funktionierende Arbeit in Rumänien über die Grenze nach Moldawien zu erweitern. Unser verantwortlicher Leiter aus Rumänien, David Dugeniuk, war bereits mit seiner Tochter Alesia und ihrem aus Moldawien stammenden Ehemann John Rotaru zu Besuch bei armen Familien und hilfsbedürftigen Kindern, welche von unserer unkomplizierten Art zu helfen neue Hoffnung schöpfen könnten. Daraus sind die ersten zwei Projekte entstanden, die wir Ihnen in dieser Ausgabe des Reports vorstellen.

MOLDAWIEN
Die Not im Nicht-EU-Land Moldawien ist um ein Vielfaches grösser als in Rumänien.

Die Bevölkerung der Republik Moldau zählt 3 557 634 Menschen. 28 % der Kinder im Land leben unterhalb der Armutsgrenze und weitere 100 000 leben sehr nahe an der Armutsgrenze. Etwa 20 % der Kinder leben ohne oder mit nur einem der Elternteile, weil diese im Ausland auf Arbeitssuche sind. Diese Statistik überrascht nicht. Das Leben in einem Land, wo der Mindestlohn bei 2 275 moldawischen Lei – umgerechnet 116 Franken – liegt, ist unglaublich belastend.

Und wo Armut herrscht, wo es an Verantwortung und Bildung mangelt, bekommen Laster wie Alkohol, Zigaretten, Drogen, Verbrechen aller Art einen grossen Stellenwert. Einer Umfrage zufolge liegt der Konsum von alkoholischen Getränken monatlich bei 62,2 % der Männer und 57,1 % der Frauen. In den meisten Fällen werden die Kinder solcher Eltern vernachlässigt.

Dies ist nur ein kleiner Einblick in den moldawischen Familienalltag. Grund genug für Diaconia, diesen Kindern eine Chance auf eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Wir können ihnen Liebe schenken und uns um ihre Grundbedürfnisse wie warme Mahlzeiten, saubere Kleidung und eine sichere Unterkunft kümmern. Wir freuen uns, liebe Spenderinnen und Spender, wenn Sie unser Herzensanliegen auf dem neuen Weg nach Moldawien begleiten und unterstützen.

Mit herzlichen Segenswünschen

Stephan Schneider
Geschäftsführer
Diaconia Internationale Hilfe

Kleider und Lebensmittel für Familie Arustamova
Gerne helfen wir einer Familie, die wegen des gesundheitlich angeschlagenen Vaters auf das Nötigste verzichten muss
Armenien – Lilit Arustamova (30) lebt mit ihren vier minderjährigen Kindern Gohar (8), Robert (5), Alex (3), Mark (6 Monate) und ihrem Ehemann Vyachislav (35) in Armavir, Armenien.

Sie leben im Haus ihres Nachbarn, der vor zwei Jahren das Land verlassen hat. Er hat ihnen erlaubt, bis zu seiner Rückkehr dort zu wohnen. Das Haus ist nicht möbliert. Es hat keine Waschmaschine, kein Bad, keine Küche und es fehlt an Allem. Es ist erdrückend zu wissen, dass sie jederzeit von dort ausziehen müssen, wenn der Nachbar zurückkehrt. Der Familie bleibt aber keine andere Möglichkeit, als vorläufig dort zu leben. An ein in die Zukunft ausgerichtetes Leben ist aus finanziellen Gründen nicht zu denken.

Ausser diesem Schrank befinden sich keine Möbel im Haus.
Lilit verzichtet zugunsten der Familie, eine Arbeit anzunehmen. Ihr liegt sehr viel an einer guten Erziehung und Versorgung ihrer Kinder. Vyachislav kann aufgrund einer Gehirnerkrankung und einer Wirbelsäulenverkrümmung nicht arbeiten. Das einzige feste Einkommen ist die Familienhilfe von 92 Franken monatlich, mit der nur knapp die Miete und die Nebenkosten bezahlt werden können. Für die Medikamente des Vaters und die alltäglichen Lebensmittel reicht es nicht aus. Manchmal erhalten die Kinder von freundlichen Nachbarn etwas Brot oder Essensreste.

Wir möchten diese Familie gerne mit Nahrung und Kleidung versorgen und für die notwendigen Medikamente aufkommen. Dafür sind wir auf einen Betrag von 2 200 Franken angewiesen. Wir sind Ihnen sehr dankbar für Ihre Mithilfe.

Projekt Nr. 4119 – "Familienhilfe Arustamova"


Hühner für Familie Grama
Gemeinsam verhelfen wir zur Eigenständigkeit
Moldawien – Margareta Grama lebt mit ihren drei Kindern, ihrem pensionierten Vater und ihrem Lebenspartner in einer 20m2 grossen Hütte.

Immer zu einem Spass bereit.
Der kleine Igor kennt keine Sorgen.
Margareta kann nicht arbeiten, da sie sich um ihre drei Kinder, Victoria (10), Dahu (8) und Igor (3) kümmert. Der jüngste Sohn hat das Down-Syndrom und braucht deshalb besondere Betreuung. Der Grossvater erhält eine kleine Rente und Margaretas Partner arbeitet für wenig Geld als Tagelöhner. Das kleine Einkommen hat zur Folge, dass sie oftmals nicht genügend Essen haben, ganz zu schweigen von Kleidung und Schulmaterial. Für das Trinkwasser muss die Mutter jeden Tag einen langen Weg zu einer Quelle zurücklegen. Ein Badezimmer haben sie nicht. Ein mit Wasser gefülltes Regenfass vor der Hütte dient zur Körperwäsche.

Victoria kümmert sich pflichtbewusst um die Tiere.
Die Familie besitzt einige Gänse und Enten, eine Katze und einen Hund, der gerade acht Welpen zur Welt gebracht hat. Die Tiere schenken dem kleinen Igor viel Freude. Gepflegt und gefüttert werden sie von Victoria.

Die Kinder sind Margaretas Glück.
Familie Grama hat grosses Gottvertrauen im Wissen, dass Er durch Menschen wirkt. Deshalb wollen wir der Familie helfen, indem wir ihr 30 Hühner kaufen und Futter für ein Jahr. Auf diese Weise hat sie einerseits eine Nahrungsquelle, andererseits ein Einkommen mit dem Verkauf von Eiern und Fleisch. Wenn sich die Hühner vermehren, werden die Einnahmen grösser und die Sorgen für Lebensmittel, Kleidung und Schulmaterial kleiner. Damit für die Tiere Trinkwasser vorhanden ist und die hygienischen Bedingungen der Familie besser werden, graben wir in ihrem Garten nach Wasser und legen einen Brunnen an. Gerne unterstützen wir die Kinder vorerst mit Kleidern, Winterschuhen und Nahrungsmitteln.

Die Familie besitzt einige Gänse und Enten, eine Katze und einen Hund, der gerade acht Welpen zur Welt gebracht hat. Die Tiere schenken dem kleinen Igor viel Freude. Gepflegt und gefüttert werden sie von Victoria.

Hier könnte ein Hühnerstall eingerichtet werden.
Um dieses Projekt zu realisieren, benötigen wir 5 000 Franken. Wir sind Ihnen sehr dankbar für jede Unterstützung.

Projekt Nr. 4120 – "Brunnen für Selbstversorgung"


Standhaftigkeit und Bescheidenheit soll belohnt werden
Obwohl dieser Familie durch den Krieg alles genommen wurde, gibt sie nicht auf
Armenien – Bis im September letzten Jahres lebte Familie Gevorgyan in der Region Shahumyan in Bergkarabach. Sie hatte dort ein Haus mit Grundstück und betrieb eine Imkerei, mit der sie sich ihren Lebensunterhalt verdienen konnte.

Nach Ausbruch des Krieges geriet ihr Dorf jedoch unter aserbaidschanische Herrschaft und die Bewohner wurden von ihrem Zuhause vertrieben. Dabei verloren sie ihren gesamten Besitz. So auch Familie Gevorgyan. Mehr als 11 Monate lang zog sie von Dorf zu Dorf, auf der Suche nach einer Unterkunft. Mitte Juni hat sie schlussendlich für 92 Franken pro Monat eine Mietwohnung in Charentsavan gefunden und ist dort eingezogen.

Mutter und Schwiegertochter stützen sich gegenseitig.
Die Familie, bestehend aus der Mutter Qanaqara, Sohn Mkhitar (25), Schwiegertochter Shushanik (20) und den Enkelkindern Angelina (2) und John (9 Monate), blieb trotz ihres Verlustes voller Hoffnung. Sie beschloss, nicht aufzugeben, sondern in Charentsavan gemeinsam eine neue Zukunft aufzubauen. Mkhitar diente weiter für das Militär, bis sich am 14. Juli ein schrecklicher Unfall ereignete. Während eines Einsatzes im Konfliktgebiet trat Mkhitar auf eine Mine, die explodierte. Sein Leben konnte gerettet werden, aber er verlor seinen rechten Unterschenkel und wurde arbeitsunfähig.

Mkhitar hofft auf baldige Genesung.
Die Familienverhältnisse haben sich dadurch drastisch verschlechtert. Sohn Mkhitar kann nicht mehr arbeiten und Qanaqara darf sich wegen Diabetes körperlich nicht anstrengen. Shushanik hat sich während ihrer Schwangerschaft mit Covid-19 infiziert, was dazu führte, dass die Geburt des kleinen John bereits im 6. Monat eingeleitet wurde. Das Kleinkind hatte ein Blutgerinnsel und muss momentan zweimal wöchentlich ins Spital nach Jerewan zur Kontrolle, was zusätzlich für hohe Kosten sorgt.

Die verzweifelte Familie wendete sich in ihrer Not an Diaconia und bat bescheiden nur um Lebensmittel. Bis sich ihre Lage stabilisiert hat, helfen wir ihr gerne. Nebst Esswaren möchten wir die zusätzlich anfallenden medizinischen Kosten sowie die Fahrten ins Krankenhaus übernehmen.

Dafür benötigen wir 2 500 Franken. Danke für Ihr finanzielles Mittragen.

Projekt Nr. 4121 – "Nothilfe für Familie Gevorgyan"


Zwillinge verdienen bessere Lebensbedingungen
Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen wir diesen Kindern, in einem trockenen und warmen Zuhause aufzuwachsen
Armenien – Svetlana Harutyunyan (43) lebt mit ihren Zwillingen Ani und Narek (11) in Armavir.

Kurz nach der Geburt der Kinder verliess Svetlanas Ehemann die Familie und ist bis heute nicht wieder aufgetaucht. Svetlana wusste zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ein und aus, doch Ihre Mutterliebe ist so stark, dass sie sich der Aufgabe als Alleinerziehende gestellt hat. Der Kindsvater wollte die Kinder nie sehen und kennt sie deshalb auch nicht.

Zwillinge verdienen bessere Lebensbedingungen.
Die Zwillinge entwickelten im frühen Alter eine Neurose. Für Svetlana folgten viele schwierige Jahre. Mit viel mütterlicher Geduld und Liebe sind Ani und Narek zu freundlichen und warmherzigen Kindern herangewachsen, die ihre Mutter sehr lieben. Bei unserem Besuch spürte man die gute gegenseitige Beziehung und die Dankbarkeit der Mutter gegenüber. In der Schule haben sie es jedoch nicht so einfach. Sie verstehen die Gespräche der anderen Kinder oft nicht und es fällt ihnen schwer, sich mit anderen Personen zu unterhalten. Deshalb haben sie auch kaum Freunde.

Svetlana hat mit viel Liebe Grosses erreicht.
Svetlanas Eltern sind beide gestorben. Ihr Vater hat ihr sein Haus überlassen, in dem sie jetzt mit ihren Kindern lebt. Die Lebensbedingungen dort aber sind sehr bedrückend. Das Dach ist undicht, sodass es bei Regen im Inneren feucht und ungemütlich ist. Das Badezimmer wurde nie fertiggestellt, sodass sie unzureichende Bade- oder Waschmöglichkeit haben. Es fehlt auch ein richtiges Heizsystem, mit dem sie im Winter das ganze Haus warm halten können. Oft frieren sie die ganze Nacht hindurch.

Svetlana arbeitet in der Schule als Reinigungskraft. Für sie ist es hart zu wissen, dass ihre psychisch beeinträchtigten Zwillinge nach dem Schulunterricht zu Hause nicht von ihrer Mutter erwartet werden. Aber sie ist auf ihren Lohn angewiesen und muss deshalb trotzdem zur Arbeit gehen.

Svetlana hat uns gebeten, ihr zu helfen, indem wir das Dach reparieren und ein Heizungssystem installieren. Gerne wollen wir dies der Familie mit einer Investition von 3 200 Franken ermöglichen.

Vielen herzlichen Dank für Ihr Mittragen.

Projekt Nr. 4122 – "Bessere Lebensbedingungen für Zwillinge"


Grosse Träume in einer armen Welt
Das Kinderbildungszentrum KiBiZ in Braşov hilft, diese Träume zu verwirklichen
Rumänien – „Wenn ich gross bin, möchte ich Turnerin werden.“ So stellte sich Mihaela bei uns vor. Sie ist ein fast 9-jähriges Mädchen mit grossen Augen und einem kleinen, schüchternen Lächeln. Mihaela ist ein Naturtalent im Turnen und Tanzen und übt bei jeder Gelegenheit.

Mihaelas Bezugsperson ist ihre Grossmutter.
Die finanziellen Verhältnisse haben es ihr jedoch nicht erlaubt, eine Schule für sportlich Begabte zu besuchen oder sich in einem Sportverein anzumelden.

Aber sie übt trotzdem fleissig weiter, weil es ihr so grosse Freude bereitet. Sie hat grosse Träume und Wünsche, die sie vorantreiben.

Ein grosser Lichtblick ist für sie das KiBiZ.
Die Kindheit des Mädchens ist stark von Mangel und Leid geprägt, aber sie hat ihr Lächeln nicht verloren. Ihre Mutter, die bei ihrer Geburt noch minderjährig war, konnte sie nicht versorgen und überliess deshalb die Erziehung ihrer eigenen Mutter.

Mihaela lebt jetzt seit ihren ersten Lebenstagen bei den Grosseltern, dem Onkel und ihrer Tante. Der Grossvater ist inzwischen schwer krank und die Grossmutter geht arbeiten, um die Familie mit Essen versorgen zu können.

Das KiBiZ erfüllt Kinderwünsche.
Mihaelas Alltag ist um einiges leichter, weil sie regelmässig das Tageszentrum von Diaconia besuchen darf. Dort bekommt sie Essen, Kleidung, Aufgabenhilfe und viel Liebe. Zusätzlich wird sie pädagogisch betreut, damit sie die Schule nicht abbrechen muss. Mihaela lernt dort auch, sich auf die Zukunft vorzubereiten und ein durch den Glauben gestärktes Selbstbewusstsein zu entwickeln.

Ihre Leidenschaft ist das Turnen.
Menschen wie Sie, die das KiBiZ in Braşov unterstützen, ermöglichen Kindern wie Mihaela, die keine Chance auf eine Zukunft haben, Hoffnung auf ein Leben mit vielen Möglichkeiten.

Kennen Sie die Arbeit unseres Kinderbildungszentrums noch nicht? Gerne dürfen Sie unsere Sonderbroschüre KiBiZ bei uns beziehen.

Vielen Dank für Ihr Mittragen.

Projekt Nr. 3750 – "KiBiZ – Grosse Träume werden wahr"


Ein Taxifahrer, der Gutes tun möchte
Wir unterstützen Menschen, die Leben verändern möchten
Rumänien – Claudiu Crișu wurde in eine intellektuelle Familie mit jüdischen Wurzeln geboren. Seine Mutter, die in Cernăuți (UdSSR) aufwuchs, war Jüdin, die vor der Deutschen Staatsmacht flüchten musste.

In Rumänien lernte sie Claudius Vater kennen, den sie später heiratete. Dieser starb zu der Zeit, als das kommunistische Regime in Rumänien zusammenbrach. Claudiu musste deshalb schon in seinen jungen Jahren sein Leben in die eigene Hand nehmen und heuerte auf einem Kreuzfahrtschiff als Bediensteter an. Er genoss die Freiheit, die ihm in seinem Vaterland nicht gewährt wurde. Während 16 Jahren ging er dieser Arbeit nach, bis er sich entschloss, nach Rumänien zurückzukehren. Die Arbeit auf dem Kreuzfahrtschiff war stressig und belastend und seine Einsamkeit bewog ihn dazu, sesshaft zu werden.

Bilder aus vergangenen Tagen.
Die Integration in seinem Heimatland gestaltete sich jedoch nicht so einfach. Das rumänische Volk war immer noch ziemlich unterentwickelt und das Arbeitssystem oftmals korrupt. Deshalb war es für Claudiu nicht einfach, Arbeit zu finden, und er wurde depressiv. Zum Glück lernte er Andreea, eine Einheimische, kennen und heiratete sie. Gemeinsam fanden sie dann den Weg zu Jesus und entschieden sich, Ihm nachzufolgen und Ihn in ihr Leben aufzunehmen. Gott hat Claudiu geholfen, seine Depressionen zu bewältigen, und hat dem Ehepaar immer wieder gezeigt, wie gut Er ist und wie sehr Er sie liebt.

Ein Taxifahrer, der Gutes tun möchte.
Noch heute fällt es Claudiu schwer, Teil der rumänischen Gesellschaft zu sein. Ihm fehlt auch eine Kirche, wo er zum Gottesdienst gehen kann. Da der gläubige Mann nicht bereit ist, für einen korrupten Arbeitgeber zu arbeiten, möchte er gerne selbstständig werden. Sein Wunsch ist es, seine Arbeit und die Verkündigung des Evangeliums miteinander zu verbinden.

Deshalb helfen wir Claudiu gerne, als eigenständiger Taxichauffeur seinem Wunsch nachzukommen. Gerne möchten wir ihm ein Auto der günstigsten rumänischen Automarke schenken. Wir glauben, dass Ihre Hilfe Claudiu grossen Segen bringt, den er wiederum an andere weitergeben kann.

Um ihn in seinem Vorhaben zu unterstützen, benötigen wir 8 000 Franken. Wir bedanken uns herzlich für Ihr finanzielles Mittragen.

Projekt Nr. 4123 – "Ein Taxi für Claudiu"


Mit Ihrer Unterstützung bringen wir Marianna zurück zur Selbstständigkeit
Eine zweite Operation ermöglicht der Mutter, wieder für ihre Kinder zu sorgen
Armenien – Familie Mirzoyan lebt in der Stadt Hrazdan, in der Region Kotayk. Die Mietwohnung liegt am Rande der Stadt. Marianna (43) wandte sich hilfesuchend an uns.

Sie lebt zusammen mit ihren zwei Kindern Lilit (13) und Grigor (19), der kürzlich seinen Militärdienst absolvierte. Mariannas alkoholkranker Ehemann Gabriel hat die Familie vor einem Jahr verlassen. Wo er sich nun befindet oder wie es ihm geht, weiss niemand.

Grigor wurde letzten September in den Krieg eingezogen und leidet seither stark unter den psychischen Folgen. Lilit ist vor drei Jahren an Diabetes erkrankt und benötigt seitdem Insulin. Bis letztes Jahr, zu dem Zeitpunkt, als Marianna starke Rückenschmerzen bekam, hatte sie eine Arbeitsstelle und konnte gut für sich und ihre Kinder sorgen. Besorgt suchte sie das Krankenhaus auf und liess sich untersuchen. Die Ärzte rieten ihr zur sofortigen Operation. Dies hat sie auch gemacht und die Kosten dafür wurden sogar vom Staat übernommen, weil ihr Sohn zu dieser Zeit Soldat war. Jetzt benötigt Marianna allerdings eine zweite Operation. Es müssen Implantate zwischen ihre Wirbel gesetzt werden, doch dafür fehlt ihr das nötige Geld.

Mit Ihrer Unterstützung bringen wir Marianna zurück zur Selbstständigkeit.
Marianna erhält monatlich 47 Franken Familienhilfe, die aber nicht einmal für die Wohnungsmiete ausreicht. Wären da nicht ihre guten Nachbarn, die sie mit Lebensmitteln unterstützen, müsste die ganze Familie hungern.

Gerne helfen wir Marianna, indem wir ihr die zweite Operation finanzieren, damit sie sich wieder schmerzfrei bewegen und arbeiten kann. Ihr Wunsch, gesund zu werden und sich wieder um ihre Kinder sorgen zu können, kann mit unserer Hilfe Realität werden. Für dieses Unterfangen benötigen wir 3 100 Franken. Vielen Dank für Ihre Grosszügigkeit.

Projekt Nr. 4124 – "Zweite Operation für Marianna"


Ehrlicher Familienvater setzt sich für das Wohl seiner Familie ein
Mit Ihrer Hilfe können die Kinder wieder in ihrem eigenen Zimmer schlafen
MOLDAWIEN – Radu Gorita lebt mit seiner Frau, seinen Kindern und seiner pensionierten Mutter in Moldawien. Er arbeitet als Wachmann für einen Monatslohn von 160 Franken.

Dieses Geld gibt er nicht für Alkohol und Zigaretten aus, wie es in Moldawien oftmals der Fall ist, sondern er investiert alles in seine Familie und sein Haus. Als wir ihn besuchten, gestand er uns, dass er für sich selbst schon seit Jahren keinen neuen Mantel mehr gekauft hat.

Dieses Zimmer könnte von den Kindern benützt werden.
Familie Gorita lebt im alten Haus der Grosseltern, das aus der Zeit des Kommunismus stammt. Inzwischen ist ihr Eigenheim jedoch baufällig geworden.

Radu macht alles Mögliche für seine Familie.
Einige Fensterscheiben sind kaputt und deshalb provisorisch mit Stofftüchern und Plastikfolien abgedeckt. Diese Massnahmen bieten aber fast keinen Schutz gegen Wind und Kälte. Über dem Kinderzimmer ist ein grosses Loch im Dach, sodass die Geschwister ihren Schlafraum nicht benützen können. Dies hat zur Folge, dass sich alle Personen in zwei Zimmern zusammenpferchen müssen. In den letzten zwei Jahren wurden mit der Rente von Radus Mutter die Heizkosten bezahlt. Nun wird dieses Geld aber benötigt, um das Dach zu flicken. Da diese Reparatur viel kostet, fehlt das Geld für Heizkosten und Lebensmittel.

Mit Ihrer Hilfe können die Kinder wieder in ihrem eigenen Zimmer schlafen.
Radu sagt, dass er nicht viel braucht, um glücklich zu sein. Aber er wünscht sich, dass seine Kinder einen Freiraum zum Spielen und Lernen erhalten, damit sie die Möglichkeit auf eine bessere Zukunft haben. Gerne unterstützen wir ihn in seinem Wunsch, indem das Dach repariert wird, die Fenster ersetzt werden und die Familie im Winter Lebensmittel erhält. Für dieses Unterfangen benötigen wir 5 000 Franken.

Zusammengepfercht aber glücklich.
Dürfen wir auf Ihre Unterstützung zählen? Vielen herzlichen Dank.

Projekt Nr. 4125 – "Bessere Zukunft für Familie Gorita"


Eltern kämpfen um das Leben von Anais und Maria
Zwei Mädchen brauchen medizinische Unterstützung
RUMÄNIEN – Familie Mariaș besteht aus Mutter Ionela (20), Vater Simion (23) und ihren 4 Kindern: Andreea (4), Maria (3), Teodora (2) und der kleinen Anais (3 Monate).

Die Eltern sind fleissig und geben sich Mühe, ihre Kinder gut zu erziehen. „Ich lebe in einem armen Dorf, wo es schwer ist, Arbeit zu finden“, sagt Simion, der sehr verantwortungsbewusst ist. Jeden Morgen verlässt er früh das Haus, um als Tagelöhner eine Arbeit zu ergattern. Dies ist für ihn die einzige Möglichkeit für seine Familie zu sorgen. Die junge Mutter hat keine grosse Schulbildung, spürt aber instinktiv, was für ihre Kinder am besten ist. Die Familie hat ein geringes Einkommen, beklagt sich aber nicht. Im Gegenteil: Sie ist jederzeit bereit, den Menschen in ihrer Umgebung zu helfen.

Maria sowie Anais...
Leider ist der Gesundheitszustand von zwei der vier Kindern sehr belastend für alle. Maria und Anais leiden an einer seltenen erblich bedingten Stoffwechselerkrankung (adrenogenitales Syndrom), die ihnen grosse gesundheitliche Probleme bereitet. Sie haben ein hormonelles Ungleichgewicht mit Salzverlust im Körper. Die Krankheit, an der die beiden leiden, gefährdet ihr Leben, weshalb die Eltern mit allen Kräften versuchen, den Mädchen eine angemessene medizinische Versorgung zukommen zu lassen. Die hohen Kosten für die Untersuchungen übersteigen ihr Budget jedoch derart, dass sie keinen Ausweg finden und deshalb Diaconia kontaktierten. Maria und Anais benötigen unsere volle Aufmerksamkeit in Form einer Soforthilfe.

... benötigen über Jahre medizinische Hilfe.
Wenn den Mädchen durch unsere Unterstützung geholfen wird, kann die grosse Angst und Verzweiflung der Eltern weichen und die Mädchen haben eine reelle Chance, zu genesen und zu erwachsenen Menschen heranzuwachsen.

Der Betrag von 5 000 Franken würde den Mädchen für mindestens 2 Jahre die Transportkosten zum Krankenhaus in die Stadt sowie die ärztlichen Konsultationen und die anspruchsvollen Tests, die regelmässig durchgeführt werden müssen, garantieren. Unser Ziel ist es jedoch, Maria und Anais über mehrere Jahre zu begleiten.

Herzlichen Dank für Ihre Spenden und Ihr Engagement zugunsten dieser kleinen Mädchen.

Projekt Nr. 4126 – "Medizinische Hilfe für Maria und Anais"



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