DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
DIACONIA-REPORTs ARCHIV 
Ausgabe Nr. 12 | Dezember 2020 | Erscheint monatlich | 40. Jhg.

EDITORIAL
ICH HABE KEINE ANGST, DENN DER HERR IST MIT MIR.
Liebe Spenderin, lieber Spender

Fassungslos und tief betroffen höre ich jeden Tag die aktuellen Berichte aus dem Kriegsgebiet in Armenien. Viele Soldaten, vor allem auch junge, sterben an der Front. Gegen 80‘000 Armenier aus Bergkarabach sind auf der Flucht ins Landesinnere. Im christlichen Bergkarabach verkünden aserbaidschanische Besetzer die Stimme des muslimischen Muezzins. Die Ereignisse überschlagen sich und die Welt hat nicht mitbekommen, was dort in Wirklichkeit passiert. Im letzten Report durften wir Sie, liebe Spenderinnen und Spender, bereits über den geschichtlichen Hintergrund dieses Krieges informieren. Die Situation hat sich weiterhin dramatisch verschlechtert. Das armenische Volk bekommt weder vom Westen noch vom verbündeten Russland Unterstützung, es ist auf sich alleine gestellt.

Innerlich durchgewühlt und frustriert in Anbetracht dieser Situation, wird mir soeben ein Video eines armenischen Soldaten auf dem Weg an die Front, mit folgender Aussage zugespielt: «Wenn ich auch durch das Tal des Todesschattens gehe, habe ich vor nichts Angst. Der Herr ist mit mir. Er füllt mein Herz mit Stärke und beruhigt meine Seele in diesem Moment auf dem Schlachtfeld. Und er gibt mir Kraft, meinen inneren Gideon zu besiegen und das kann ich nur durch den Namen Jesu. Ich werde nicht sterben, sondern von Gottes Werken erzählen im Namen des allmächtigen Jesus». Diese Botschaft hinterliess er mit drei Küsschen an seine Familie und zog in den Krieg. Sie stammt aus dem Psalm 23 Vers 4 und erinnert uns daran, dass Gott die Zuversicht und Hoffnung in allen Situationen ist, sowohl für das armenische Volk wie auch für uns.

Ich schäme mich, denn eigentlich müsste ich diesen Soldaten ermutigen, es ist jedoch umgekehrt, ich werde von ihm ermutigt, für ihn einzustehen.

Vielleicht geht es Ihnen ähnlich wie mir. Sie fragen sich, wie Sie helfen können und was Sie tun können.

Gerne lade ich Sie dazu ein, für Armenien zu beten.

Mit Ihrer finanziellen Unterstützung des Projekts Nr. 3969 „Hilfspakete“ aus dem letzten Report, haben Sie die Möglichkeit, den dortigen Bedürfnissen angemessen zu helfen.

Unsere Stiftung in Charentsavan unterstützt in Zusammenarbeit mit der örtlichen Kirche die Flüchtlinge aus Bergkarabach. Es werden Notschlafstellen eingerichtet und Lebensmittel sowie Hygieneartikel verteilt. Projekt Nr. 3865 „Leuchtturm“

Trotz des Krieges sind wir in Armenien immer noch in der Lage, unseren bisherigen Aufgaben nachzukommen. Die Unterstützung Ihrer Patenkinder und deren Familien ist unter erschwerten Bedingungen gewährleistet, auch die Hilfe durch Projekte können wir weiterhin ausführen.

Traurig, aber hoffnungsvoll schaue ich in die Zukunft. Ich glaube an Jesus, ich glaube an die Zukunft Armeniens.

Herzlichen Dank, wenn Sie Armenien gerade in diesen schweren Stunden zur Seite stehen.

Stephan Schneider
Stv. Geschäftsführer
Diaconia Internationale Hilfe
Geborgenheit schenken
Lavinia ist erst 19 Jahre jung und sehnt sich nach Geborgenheit
Rumänien – Trotz ihres jungen Alters weiss Lavinia Lingurar nicht, was „leben“ wirklich bedeutet. Sie stammt aus einer Familie mit 8 weiteren Geschwistern und ist die Zweitgeborene. Lavinia erzählt, dass sie ihre jüngsten Geschwister grossgezogen hat, von ihrem alkoholisierten Vater geschlagen wurde und nur dann etwas zu Essen bekam, wenn Lebensmittel übrigblieben.

Lavinia ist erst 19 Jahre jung und sehnt sich nach Geborgenheit.
Sie ist eine sehr zierliche junge Frau und hat bereits 3 Kinder: Cristian (2 ½ Jahre), Luca (1 ½ Jahre) und Dragoș, der gerade einmal 6 Monate alt ist. Im Alter von 15 Jahren traf sie einen jungen Mann, den Vater ihrer Kinder. Sie dachte, das Leben würde einfacher werden: Was hätte schon schlimmer sein können, als mit einem ständig betrunkenen Vater zusammenzuleben und sich um die jüngeren Geschwister zu kümmern?

Aus der Not heraus, beschloss sie, sich mit ihrem Freund eine neue Existenz aufzubauen – sie war überzeugt, sie hätte eine sichere Zukunft. „Arm, aber glücklich“, dachte sie. Jetzt steht sie nach 4-jähriger Beziehung alleine und ohne Lebensunterhalt da. Ihr Freund hat sie für eine andere Frau verlassen. Gelegentlich bringt eine Tante ihr Milch oder ein paar Windeln für die Kinder.

Wenig Zukunftsperspektive.
Lavinia ist nicht in der Lage, einer Arbeit nachzugehen, denn sie hat die Schule nur 6 Jahre lang besucht und muss ausserdem zu Hause bleiben, um sich um ihre Kinder zu kümmern. Die junge Mutter kämpft Tag für Tag gegen Depressionen an. Sie und ihre Kinder leben in einer kleinen Hütte aus Backsteinen ohne fliessendes Wasser und Toilette. Die Hütte wurde vom Vater der Kinder ohne Baugenehmigung an einer Strasse errichtet, an der auch andere Familien leben. Die Behörden wissen um die Notlage von Lavinia und drücken ein Auge zu, denn ihnen ist bekannt, dass die Hütte an dieser Strasse illegal gebaut wurde. Sie erteilten für sie sogar eine Hausnummer und erlaubten Lavinia, sich einen Personalausweis mit dieser Adresse zu beschaffen.

Nun steht der Winter bevor. Die Tür und die Fenster von Lavinias Hütte sind in einem desolaten Zustand. Zudem kann sie es sich nicht leisten, Brennholz zu kaufen, sodass es bald ziemlich kalt in der Behausung werden wird. Die Wände sind nicht verputzt, das Dach besteht aus alten Teilen. Lavinia macht sich keine Gedanken um sich, sondern um ihre Kinder. Die Diaconia-Mitarbeiter haben ihr ans Herz gelegt auch für sich gut zu schauen, denn auch ihr muss es gut gehen, wenn sie sich um ihre Kinder kümmern möchte.

Die junge Lavinia mit ihrem jüngsten Sohn.
Wir möchten Lavinia und ihren Kindern mit Lebensmitteln, Kleidung, Schuhen, Windeln, Brennholz für den Winter und einer handbetriebenen Waschmaschine helfen. Ebenso würden wir gerne eine stabile Tür und Fenster montieren, das Haus verputzen und das Dach eindecken. Hierfür benötigen wir eine Summe von 3 400 Franken. Wir würden uns freuen, wenn auch Sie einen kleinen Beitrag leisten könnten.

Projekt Nr. 3980 – "Geborgenheit schenken"

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Wenn Krankheit und Armut das Leben bestimmen …
... schenken wir mit Gottes Hilfe neue Zuversicht.
Armenien – Lilit Mnatsakanyan (35) liess sich vor 6 Jahren von ihrem Ehemann scheiden und lebt nun mit ihren 4 Kindern Lusine (17), Shushanik (15), Milena (11) und Sargis (8) in Metsamor. Lilit erzählte uns, dass ihr Ehemann sie und ihre vier Kinder vor 6 Jahren einfach verliess und sie sich von einem Tag auf den anderen hungrig und durstig auf der Strasse wiederfanden.

Eine gewisse Zeit fanden sie in der Garage eines Fremden Unterschlupf, anschliessend konnten sie dank der Hilfe freundlicher Menschen ein Haus in Metsamor beziehen, für das sie heute 40 Franken Miete zahlen. Sie leben jetzt bereits seit 5 Jahren in Metsamor. Lilit leidet unter Augenproblemen sowie einer Neurose. Ihre Sehkraft ist sehr schlecht, was sie daran hindert, sich zu bücken und ihren Kopf nach unten zu neigen. Doch da die gesamte Familie von Lilits Einkommen abhängig ist, riskiert sie ihr Leben und verrichtet Erntearbeiten. Am Ende des Arbeitstages wird sie oftmals vom Krankenwagen in die Klinik gebracht. Lilit berichtet, dass sie dem Krankenhauspersonal bereits bekannt ist. Die Ärzte haben sie sogar gebeten, im Krankenhaus zu bleiben und sich sofort behandeln zu lassen, doch Lilit kann ihre Kinder nicht allein lassen und hat zudem nicht genug Geld für eine Therapie. Wenn es um Lilits gesundheitliche Probleme geht, schweigt sie und wechselt das Thema.

Sie spricht vielmehr über ihre Kinder und deren Erkrankungen. Lilits älteste Tochter Lusine leidet unter Problemen mit ihren Beinen sowie schwerwiegenden Hormonstörungen, Kopfschmerzen und Schwindel. Lilit sagt uns, dass ihre Tochter wochenlang im Krankenhaus liegt. Manchmal sind ihre Beinschmerzen so stark, dass sie nicht einmal gehen kann. Sie benötigt dringend Therapien, für die Lilit nicht aufkommen kann. Der Vater der Kinder lässt der Familie keinerlei finanzielle Unterstützung zukommen.

... schenken wir mit Gottes Hilfe neue Zuversicht.
Lilit und ihre Kinder sind allein, haben keine Helfer und bislang keinerlei Unterstützung erhalten. Lilits kleiner Sohn ist ebenfalls erkrankt. Er leidet an Pseudokrupp. Er verliert fast täglich das Bewusstsein und dies kann sich jederzeit verschlechtern. Er nimmt Medikamente dagegen ein. Dennoch verhält sich der Junge gegenüber seiner Mutter und seinen Schwestern sehr fürsorglich. Er erzählte uns, dass er der Mann im Haus ist und sich darauf freut, endlich erwachsen zu werden, damit er arbeiten und seiner Familie helfen kann. Diese Familie befindet sich in einer wirklich prekären Lage und benötigt dringend unsere Hilfe. Ihr einziges festes Einkommen ist das Kindergeld in Höhe von 75 Franken, von denen 40 Franken für die Miete und 20 Franken für Energiekosten aufgewendet werden müssen.

Für die Familie selbst bleibt somit kaum etwas übrig. Es kommt vor, dass die Kinder hungrig zu Bett gehen, doch das macht ihnen nichts aus. Sie wünschen sich nur, dass ihre Mutter gesund wird und an ihrer Seite bleibt. Manchmal hilft auch Lusine, die älteste Tochter, trotz ihrer schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen dabei, Konserven für Fremde herzustellen, um ein wenig Geld zu verdienen. Alle vier Kinder gehen eigentlich zur Schule, doch sie haben keine Kleidung oder Schreibmaterial und schämen sich so sehr, dass sie lieber zu Hause bleiben. Dies alles ist ziemlich belastend für Lilit. Nachts im Bett kreisen die Gedanken, und morgens wacht sie mit Tränen in den Augen auf, nimmt sich zusammen und versichert ihren Kindern, dass alles gut werden wird, der liebe Gott sie nicht vergessen hat und sie eines Tages genauso glücklich sein werden wie die anderen Menschen. Wenn wir die Familie mit Lebensmitteln, Kleidung und Medikamenten unterstützen würden, könnten wir den Kindern die Hoffnung auf ein besseres Leben geben und ihnen dabei helfen, weiter an ihren Traum von einer besseren Zukunft zu glauben. Mit 2 400 Franken könnte der Familie bereits ein Stück weit geholfen werden. Wir danken Ihnen für Ihre Mithilfe!

Projekt Nr. 3981 – "Traum von besserem Leben"

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Eugenia hofft auf Gottes Hilfe
Krank und alleine mit ihren Enkelinnen – Eugenia braucht unsere Hilfe
Rumänien – Nach 30 Jahre währender Ehe und 4 Kindern liess sich die diabeteskranke Eugenia (61) von ihrem Ehemann scheiden. Eugenias erstes Kind starb bereits nach nur 3 Monaten aufgrund eines Herzversagens. Sie kümmert sich liebevoll um zwei ihrer Enkelkinder: Daria ist 11 Jahre alt und geht in die 5. Klasse, Larisa ist 9 Jahre alt und besucht das 3. Schuljahr. Aufgrund ihres Diabetes leidet Eugenia an schwerwiegenden Problemen mit ihrem linken Bein.

Eugenia zeigt uns ihr krankes Bein.
Darias und Larisas Eltern trennten sich vor einigen Jahren und hinterliessen ihre Kinder in der Obhut von Eugenia. Eugenias Tochter, die Mutter der Mädchen, besucht ihre Kinder äusserst selten und lässt ihnen keine Unterstützung zukommen. Das einzige Einkommen, auf das Eugenia und ihre Enkelinnen zählen können, ist das Kindergeld.

Gemeinsam leben sie in einem kleinen Zimmer im Dorf Hăghig, 25 km von Brașov entfernt.

Die Grossmutter und ihre Enkelinnen freuen sich an unserem Besuch.
Grossmutter Eugenia benötigt jede Hilfe, um Lebensmittel und Schuhe für ihre Enkelinnen zu kaufen. Aufgrund ihrer Krankheit braucht sie auch ärztliche Untersuchungen und Therapien. Infolge von Geldmangel hat sie die notwendigen Arztbesuche allerdings vernachlässigt.

Eugenia ist für jegliche Hilfe dankbar, die sie bekommt, um Brennholz, Lebensmittel sowie Kleidung und gute Schuhe für die Mädchen zu kaufen. Sie möchte, dass ihre Enkelinnen die Schule weiterhin besuchen und etwas lernen, damit sie eine bessere Zukunft haben.

Eugenia betet jeden Tag zu Gott, dass sie weiterhin in der Lage sein kann, sich um Daria und Larisa zu kümmern.

Wir möchten der Grossmutter und den beiden Enkeltöchtern mit einem neuen Ofen, Brennholz, ärztlicher Behandlung und medizinischen Untersuchungen für Eugenia sowie Schuhen und Grundlebensmitteln helfen. Ein Betrag von 2 900 Franken wäre ein grosser Segen für die Familie und würde ihr ermöglichen, eine Zeit lang gut auszukommen.

Wir freuen uns über jeden Betrag und danken Ihnen von Herzen!

Projekt Nr. 3982 – "Unterstützung für Eugenia"

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Von Sorgen geplagt – Wir schenken neue Hoffnung
Wie wird die Zukunft aussehen? Elena und ihre Kinder wissen nicht mehr weiter!
Rumänien – Elena und ihre Kinder Mădălin (13) und die kleine Sofia (7 Monate) schauen mit düsterem Blick in die Zukunft. Ihr Leben ist von zermürbenden Sorgen und Nöten geprägt. Elena hat sich an Diaconia Brașov gewandt, um Hilfe zu bekommen.

Sie ist noch immer mit dem Vater ihrer Kinder verheiratet, allerdings wohnt sie nicht mehr mit ihm unter einem Dach. Elena hat bereits während ihrer zweiten Schwangerschaft eine einstweilige Verfügung gegen ihren Ehemann erwirkt, denn er ist sehr gewalttätig. Sie hat vor, sich von ihm scheiden zu lassen.

Elena hatte eine sehr schwere Kindheit. Sie wuchs mit 4 weiteren Geschwistern auf. Ihre Mutter war derart mittellos, dass sie ihre Kinder nach der Scheidung von Elenas Vater mehrere Jahre in einem Heim unterbringen musste. Elenas Mutter hatte weder eine Arbeit noch ein anderweitiges Einkommen, sodass es ihr nicht möglich war, die Kinder zu ernähren. Elena musste 3 Jahre im Heim verbringen, bevor ihre Mutter sie endlich nach Hause holen konnte. Elena hat die Schule nur 3 Jahre lang besucht. In den vergangenen Jahren schlug sie sich mit verschiedenen Gelegenheitsarbeiten als Putzfrau durch, einen Arbeitsvertrag hat sie allerdings nie bekommen. Sie erzählt, dass sie in ihrem Leben seit ihrer Kindheit nie Stabilität erfahren hat.

Die Liebe zu ihren Kindern macht Elena stark.
Aufgrund der tiefgreifenden Ereignisse in der Familie und der wenigen Zeit, die Elena für Mădălins Erziehung zur Verfügung hatte, musste der Junge das 4. Schuljahr zwei Mal wiederholen. Glücklicherweise besucht er jetzt die 5. Klasse.

Derzeit leben die Mutter und ihre beiden Kinder in einer Mietwohnung, doch sie fürchten, dass sie mitten im Winter auf die Strasse gesetzt werden, da Elena die letzten 8 Monatsmieten nicht bezahlen konnte.

Elena räumt ein, dass das Kindergeld ihr einziges festes Einkommen ist. Es reicht gerade einmal für Lebensmittel. Die kleine Sofia benötigt Windeln, was für Elena einen enormen Kostenaufwand darstellt.

Wir möchten der Mutter und ihren Kindern helfen, ihre Schulden und Rechnungen der letzten 8 Monate zu begleichen und sie für die nächsten 2 Jahre unterstützen, bis die kleine Sofia den Kindergarten besuchen und Elena arbeiten gehen kann. Wir möchten ebenfalls mit Windeln, Lebensmitteln sowie Kleidung für die drei aushelfen. Ein Betrag von 4 200 Franken würde ausreichen, um Elena, Sofia und Mădălin einige Sorgen abzunehmen und ihnen einen neuen Start zu ermöglichen.

Wir freuen uns, wenn auch Sie einen kleinen Beitrag leisten!

Projekt Nr. 3983 – "Starthilfe Elena"

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Endlich ein Zuhause …
Ungewisse Zukunft
Armenien – Diese Familie, die sich an unsere Stiftung gewandt hat, befindet sich in einer schwierigen Lage. Die Mutter der Familie, Zarine Sargsyan (32), die gemeinsam mit ihren Kindern viele Jahre obdachlos war und von Haus zu Haus ziehen musste, hat sich an uns gewandt.

Zarine wurde vor über 7 Jahren von ihrem Ehemann verlassen und fand sich mit ihren Kindern auf der Strasse wieder. Nach einer Weile heiratete Zarine zwar erneut und bekam ein weiteres Kind, doch auch diese Ehe nahm ein schmerzhaftes Ende. Der Ehemann wollte sich nicht um sie kümmern und ging einfach fort. Zarine kann nicht arbeiten, weil sie sich um die Kinder kümmern muss und niemanden hat, der ihr unter die Arme greift. Sie lebt jetzt mit ihren 5 Kindern Marietta (13), Armen (12), Roman (10), Argam (7) und Tamara (1) im Dorf Lukashin. Als alleinerziehende Mutter erhält Zarine Kindergeld in Höhe von 110 Franken, was gerade ausreicht, um Lebensmittel für die Kinder zu kaufen, doch manchmal ist auch dieses Geld zu wenig. Zarines Sohn Armen ist der einzige in der Familie, der eine feste Arbeit hat. Als er merkte, dass seine Mutter grosse Schwierigkeiten meistern muss, tauschte er kurzum seine sorgenfreie Kindheit gegen harte Arbeit ein. Armen besteigt Berge, hilft beim Hüten von Schafen und muss über längere Zeiträume bei Fremden leben. Am Tag unseres Besuches wurde uns erzählt, dass Armen bereits seit vier Monaten nicht mehr zu Hause gewesen ist. Seine Mutter war ziemlich deprimiert, weil sie ihren Jungen sehr vermisst. Als wir über ihn sprachen, kullerten dicke Tränen über ihr Gesicht.

Ungewisse Zukunft.
Auch die Kinder weinten, weil sie ihren Bruder unendlich vermissen. Der kleine Argam sagte sogar, dass er Armen bei seiner Rückkehr fest drücken und nie wieder mit ihm streiten würde … Die kleine Tamara mit ihren strahlenden Augen ist der Sonnenschein dieser Familie. Zarine sagte uns gegenüber, dass ihre Kinder sie sehr lieben und alles Mögliche tun, um sie zu unterstützen.

Gelegentlich nimmt ihre Tochter Marietta verschiedene Arbeiten an. Sie betätigt sich in der Landwirtschaft und erntet Trauben, um ein wenig Geld nach Hause zu bringen. Die Kinder gehen nicht zur Schule, weil sie das notwendige Schulmaterial und die Kleidung nicht haben. Ausserdem ziehen sie fortwährend von Haus zu Haus.

Bis vor Kurzem lebten sie zur Miete im Dorf Baghramyan, doch vor einigen Monaten zwang sie der Hauseigentümer, das Haus zu räumen, sodass sie kurzfristig im Haus der Nachbarn Unterschlupf fanden. Zarine bat ihre Mutter, mit ihren Kindern im Elternhaus wohnen zu dürfen, bis sie eine neue Unterkunft finden würden. Gegenwärtig leben sie in Lukashin im Haus von Zarines Eltern, doch Zarines Mutter leidet an schwerwiegenden mentalen und neurotischen Problemen und hat ihrer Tochter eine Frist gesetzt, um das Haus zu verlassen. Zarines Kinder brauchen wirklich unsere Hilfe. Wie gerne würden sie sich mit Spielsachen beschäftigen. Sie hoffen, dass sie eines Tages sorgenfrei leben und normale Kleidung tragen können.

Bitte helfen Sie uns, der Familie einige Sorgen abzunehmen und die benötigten 2 200 Franken für eine eigene Wohnung zusammenzutragen!

Projekt Nr. 3984 – "Familienhilfe Sargsyan"

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Vier Schicksale warten immer noch auf Ihre Hilfe
INDIEN – Einem hoffnungslosen alten Mann ein Zuhause zu schenken, einem Vater und seinen beiden Söhnen nach dem Tod der Mutter ein Obdach zu ermöglichen, einer 11-köpfigen Familie, welche im Müll lebt ein stabiles Haus zu bauen und einer obdachlosen Familie eine trockene Behausung zu übergeben - das war das Ziel unserer letzten vier Indien-Projekte.

Die Menschen in Indien leben im Augenblick in einer sehr herausfordernden Situation. Die Armut ist allgegenwärtig, die Corona-Pandemie brachte neue Probleme mit sich, denn den Menschen wird sogar das Betteln verwehrt, weil die Distanz nicht eingehalten werden kann. So müssen sie zuhause bleiben und werden nicht mehr gehört und bemerkt. Wäre nicht Rajat Pani, unser Mitarbeiter vor Ort tatkräftig im Einsatz für diese verarmten Menschen, würden diese in ihrem Schicksal gänzlich untergehen.

Dank seiner Aufmerksamkeit und Hilfsbereitschaft durften wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser in den letzten Report-Ausgaben diese vier bewegenden Geschichten ans Herz legen. Wir sind dankbar für alle eingegangen Spenden und freuen uns, dass diesen Menschen Beachtung geschenkt wurde.

Leider haben wir feststellen müssen, dass wir alle vier Projekte, wegen fehlender Finanzen noch nicht abschliessen konnten, was wir sehr bedauern. Dürfen wir Sie darum noch einmal auf diese vier Projekte hinweisen?

Wir hoffen und beten, dass wir auch in Zukunft trotz verschärften Massnahmen, welche die indischen Behörden den ausländischen Hilfswerken auferlegt haben, unsere Arbeit weiterführen dürfen.

Herzlichen Dank, wenn Sie uns beistehen - denn diese hoffnungslosen Menschen haben es verdient.

Projekt Nr. 3916
«Alt und schwach»
Report August 2020
Zielsumme 3 200 Franken
Fehlender Betrag 1 981 Franken


Projekt Nr. 3928
«Brustkrebs brachte grosse Not»
Report September 2020
Zielsumme 3 500 Franken
Fehlender Betrag 2 865 Franken


Projekt Nr. 3959
«Glück für Familie Patro»
Report Oktober 2020
Zielsumme 5 000 Franken
Fehlender Betrag 3 387 Franken


Projekt Nr. 3974
«Haus für Rajus Familie»
Report November 2020
Zielsumme 4 500 Franken
Fehlender Betrag 4 385 Franken


Wir brauchen nicht viel …
Gesundheit ist das Wichtigste
ARMENIEN – Lala Vardanyan (52), die seit vielen Jahren in Metsamor in der Region Armavir lebt, wandte sich an uns. Sie lebt mit ihrer Familie in der Wohnung, die sie und ihr Mann von dessen Grossvater geerbt haben.

Insgesamt sind sie zu sechst: Ehemann Paruyr (55), Sohn Sevak (31) mit Schwiegertochter Anush (28) und ihren Kindern Narek (5) und Alexan (13). Lalas Ehemann, Paruyr, ist seit 7 Jahren krank. Er hat einen Schlaganfall erlitten. Dadurch leidet er an kognitiven Störungen, er kann nicht sprechen oder etwas erklären, aber er kann noch einigermassen laufen. Lala ist eine starke Frau und hat nie aufgegeben.

Ihr Mann benötigt nahezu so viel Aufmerksamkeit und Fürsorge wie ein Kind, was für Lala äusserst schwierig ist. Lalas Schwiegertochter ist die Einzige aus der Familie, die arbeitet. Doch auch das wird bald nicht mehr möglich sein, denn sie ist schwanger und erwartet ihr drittes Kind. Lalas Sohn Sevak leidet an ernsten gesundheitlichen Problemen mit der Wirbelsäule. Er kann nicht arbeiten.

Lala kümmert sich um alle.
Die Lage ist so schlimm, dass er für mehrere Monate ins Krankenhaus muss, sobald er auch nur leichte Arbeiten verrichtet. Lala ist äusserst deprimiert und verzweifelt, denn ihre familiäre Situation ist ziemlich schwierig. Sie kümmert sich um Ehemann, Enkelkinder und Sohn, während ihre Schwiegertochter Anush in einem Geschäft arbeitet. Es ist ihr einziges Einkommen, und die 120 Franken reichen gerade einmal für die Energiekosten und Lebensmittel.

Das Bad befindet sich in einem extrem unhygienischen und heruntergekommenen Zustand. Der Balkon ist ebenfalls in einem solch desolaten Zustand, dass die Familie sogar Angst hat, sich aus dem Fenster zu lehnen. Sie wünscht sich nichts sehnlicher als die Balkonwand zu renovieren und mit neuen Fenstern und einer Türe zu versehen. Die Kinder dürfen sich dem Fenster nicht einmal nähern, denn man fürchtet, dass die Wand plötzlich zusammenbricht und die Kinder stürzen könnten. Ihre Wohnung befindet sich auf der 4. Etage des Gebäudes, und derartige Umstände bergen natürlich Gefahren, insbesondere für die Kinder. Lala bittet darum, dass wir die Familie finanziell unterstützen, um zumindest den Balkon zu renovieren. Dies würde eine grosse Hilfe bedeuten.

Um dieser Familie unter die Arme zu greifen, benötigen wir 1 600 Franken. Wir freuen uns über jeden Betrag!

Projekt Nr. 3985 – "Baumaterial"

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Computer ermöglichen ein Lernen von zu Hause aus
Helfen Sie mit, die Schulbildung für ein lernwilliges Kind zu gewährleisten!
RUMÄNIEN – Mit diesem Projekt hoffen wir, das Leben von über 100 Kindern zum Positiven zu verändern.

Die Kinder von heute sind die Erwachsenen von morgen – sie werden die kommenden Generationen erziehen, prägen, führen und das Schicksal ihrer Nachkommen bestimmen.

Als in jüngster Zeit alle zu Hause isoliert waren, konnten viele der Kinder unseres Kinderbildungszentrums KiBiZ nicht mit Erziehern und Sozialarbeitern kommunizieren, da sich ihre Eltern keinen Computer leisten konnten. Häufig hatten sie nicht einmal Zugang zu Lebensmitteln, Hygieneartikeln oder Kleidung.

Wir möchten, dass diese Kinder täglich mit Erziehern kommunizieren und mit der Schule Kontakt halten können, damit sie gesund bleiben und gut versorgt werden – denn dies ist eine der Hauptvoraussetzungen dafür, dass sie erfolgreich lernen können.

Wir arbeiten daraufhin, dass sie ihre Talente und Leidenschaften entdecken, wir möchten sie dazu anregen, an ihre Träume zu glauben, und sie dabei unterstützen, einen Beruf in ihrem Leben anzustreben. Wir sind davon überzeugt, dass Bildung der beste Weg ist, um Armut zu bekämpfen. Bildung bedeutet Wohlergehen!

Wenn wir die Zukunft einer Gemeinschaft positiv beeinflussen, ändern wir in der Tat auch die Welt, in der wir leben. Das Wohlergehen des Kindes ist eng mit dem Wohlergehen seiner Familie und den in seinem Umfeld lebenden Menschen verbunden.

Die Diaconia-Mitarbeiter arbeiten mit Menschen jeder Gemeinschaft gemeinsam daran, ihre Probleme zu lösen, sodass sie imstande sind, ihr Schicksal selber in die Hände zu nehmen, Verantwortung zu tragen und sich besser um ihre Kinder zu kümmern.

Helfen Sie mit, die Schulbildung für ein lernwilliges Kind zu gewährleisten!
Eine Geschichte - Roland ist 11 Jahre alt und seit seiner Geburt bei seiner Grossmutter aufgewachsen. In der Schule erzielt er gute Fortschritte; für ihn ist das Lernen ein reiner Selbstzweck. Roland möchte später Arzt werden und weiss, dass er hierfür viele Jahre in die Schule gehen muss. Seine Grossmutter hat nur einige Schuljahre besucht, sein Grossvater hingegen war Analphabet. Roland möchte seine Grossmutter glücklich machen und alle Menschen heilen, die leiden. Er liest gerne, schreibt ausserordentlich gut und liebt Geschichten. Seit die Schule geschlossen ist, ist er sehr traurig. Er besitzt keinen Computer, mit dem er die Kurse mitverfolgen kann, die seine Klassenkameraden aus der Ferne mit den Lehrern absolvieren. Roland wünscht sich einen Computer, doch seine Grossmutter bezieht nur eine kleine Rente, mit der sie ihm gerade einmal das Essen ermöglichen kann. Aus diesem Grund benötigt Roland unsere Hilfe.

Genau wie er sind Dutzende von Kindern derzeit aufgrund ihrer Armut nicht in der Lage, zur Schule zu gehen. Wir konnten den Kindern bislang einige Computer, die wir von einer Schweizer Schule erhalten haben, zur Verfügung stellen. Der Bedarf ist allerdings sehr hoch. Diaconia betreut über 100 Kinder, die keine Möglichkeiten haben, die Schule zu besuchen und keinen Zugang zum Online-Unterricht haben.

Für die geplante Computer- Ausrüstung im KiBiZ benötigen wir pro Kind 600 Franken, für eine Gruppe von fünf Kindern 3 000 Franken. Gerne nehmen wir auch Teilbeträge entgegen.

Danke, dass sie mit dieser Aktion in die Zukunft unserer KiBiZ-Kinder investieren.

Projekt Nr. 3986 – "Computer"

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Im Krieg gibt es meist nur Verlierer …
Die Karapetyans leben auf engstem Raum zusammen.
ARMENIEN – Familie Karapetyan lebt in Charentsavan, in der Region Kotajk. Die Mutter der Familie, Nelli Ananyan (39), befindet sich in einer verzweifelten Situation und hat sich daher an uns gewandt.

Die Karapetyans leben auf engstem Raum zusammen.
Nelli lebt mit ihrem Ehemann Khachik Karapetyan (47) und ihren Kindern im Haus ihrer Eltern, welche zurzeit noch im Ausland leben. Nellis älteste Tochter Laura ist mit Gevorg (28) verheiratet und lebte bis vor Kurzem mit ihrem Ehemann und den beiden Söhnen Edmon (5) und Edgar (3) am Stadtrand von Chambarak. Unglücklicherweise wurde ihr Dorf kurz nach Kriegsbeginn vor einigen Tagen durch Bomben zerstört. Gevorg schickte daraufhin Frau und Kinder nach Charentsavan und zog in den Krieg. Die zwei Familien leiden massiv unter den gegenwärtigen Umständen, denn sie leben in der 2-Zimmerwohnung auf engstem Raum zusammen. Die schwierige Lage ist auch den Nachbarn nicht entgangen. Sie haben der Familie Sofas zur Verfügung gestellt, damit die Kinder einen Platz zum Schlafen haben. Khachik arbeitet als Saisonkraft und ist derzeit arbeitslos. Das einzige Einkommen der Familie ist das Kindergeld in Höhe von 120 Franken pro Monat. Nelli kann aufgrund von Rückenproblemen nicht arbeiten. Ihre Kinder Marine und Milena befinden sich mitten im Schulalter. Sie gehen oftmals in den Kleidern ihrer älteren Schwestern zum Unterricht. Von den Nachbarn erhielten sie Schreibwaren. Lauras drittes Kind wird in einigen Monaten das Licht der Welt erblicken, doch auch ihr fehlt es an allem. Sie betet zusammen mit ihren beiden Kindern jeden Morgen dafür, dass der Krieg endlich enden und ihr Ehemann nach Hause kommen möge.

Nun haben sich die Eltern aus dem Ausland gemeldet und Nelli gebeten die Wohnung zu verlassen, da sie zurückkehren werden. Nelli ist verzweifelt, denn bald muss sie mit ihren Kindern und den Enkelkindern die Wohnung verlassen. Die Diaconia-Mitarbeiter möchten ihr helfen, eine Wohnung zu mieten und Lebensmittel zu kaufen. Bitte helfen Sie gemeinsam mit uns, dieser Familie, deren Schicksal sich durch den Krieg verändert hat zu helfen.

Für dieses Projekt benötigen wir 3 500 Franken. Wir sind sicher, dass wir diesen Betrag mit Ihrer Hilfe schnell zusammenbekommen!

Projekt Nr. 3987 – "Wohnung für Nelli"

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Ein wenig Hilfe zum Glück …
Enge Wohnverhältnisse
RUMÄNIEN – Für Simona (40) und Benone (44) ist es die zweite Ehe. Sie haben beide eine komplizierte Vergangenheit hinter sich: Simona musste vor ihrem gewalttätigen Ehemann fliehen, Benone hingegen ist verwitwet.

Simona hat zwei grosse Töchter aus erster Ehe, die 22 und 20 Jahre alt sind und jeweils ihre eigene Familie haben.

Simona ist glücklich mit Benone und ihren Kindern.
Sie ist glücklich in ihrer zweiten Ehe und hat zwei weitere Mädchen, Silvia (5) und Adelina (6). Silvia geht in den Kindergarten, Adelina hat gerade mit der Vorschule begonnen. Silvia hat ihren ersten Tag im Kindergarten versäumt, da sie keine ordentlichen Schuhe besass.

Adelina und Silvia schauen hoffnungsvoll in die Zukunft.
Simona hat die Schule nur 4 Jahre lang besucht, Benone hingegen 8 Jahre. Er verdient sein Geld mit jeder erdenklichen Arbeit im Bauwesen für verschiedenen Menschen des Dorfs, allerdings ohne Arbeitsvertrag. Aus diesem Grund hat keiner aus der Familie eine Krankenversicherung. Sein Lohn beträgt täglich ca. 20 Franken, leider hat er jedoch nicht immer Arbeit. Das Geld reicht gerade einmal, um ein paar Kartoffeln und etwas Brot für seine Familie zu kaufen.

Alle 4 Familienmitglieder teilen sich ein Zimmer. Benone wünscht sich für die Mädchen ein eigenes Zimmer, doch er hat keine Möglichkeit, Baumaterialien zu beschaffen. Mutter Simona macht sich Sorgen, weil der Winter vor der Tür steht und die Familie nicht weiss, ob das Brennholz reichen wird.

Wir möchten diese Familie mit Lebensmitteln, Kleidung und guten Schuhen für die Mädchen, jedoch auch mit Brennholz für die Winterzeit und einigen Baumaterialien helfen, damit ein Zimmer für Silvia und Adelina gebaut werden kann. Ein Betrag von 3 000 Franken wäre den Eltern eine riesige Hilfe. Wir freuen uns, wenn auch Sie uns dabei unterstützen, Familie Rupi ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern!

Projekt Nr. 3988 – "Bessere Wohnbedingungen"

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Hilfe durch Patenschaften
Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen. Matthäus 25,35
Eine Patenschaft bei Diaconia stellt eine wirkungsvolle Hilfe für bedürftige Kinder dar. Als christliches Hilfswerk sanieren wir unter anderem auch Häuser, bringen armen Menschen Esswaren und Kleider, schenken Kühe und andere Nutztiere - alles wertvolle und geschätzte Hilfsleistungen, für welche die Not leidenden Menschen immer sehr dankbar sind.

Wir investieren uns sehr gerne für diese Menschen und fühlen uns besonders dann bestätigt, wenn wir die Früchte unserer Hilfstätigkeit miterleben dürfen. Was uns jeweils besonders bewegt, sind die freudigen Begegnungen zwischen Paten und Patenkindern auf unserer Armenienreise. Kinder tragen ihren Paten zum Beispiel Musikstücke vor, als Dank dafür, dass diese ihnen den Musikunterricht ermöglicht haben.

Bei unseren Patenschaften geht es nicht nur bloss um materielle Hilfeleistungen, sondern um eine herzliche Zuwendung, eine Beziehung. Durch die kontinuierliche Investition der Paten in Ihre Patenkinder, ist ein stetiger Fortschritt feststellbar, welcher ohne diese Unterstützung nicht stattfinden würde. Auch wenn lange nicht alle Paten die Möglichkeit haben, an unserer alljährlichen Reise nach Armenien teil zu nehmen, so bietet eine Patenschaft von Diaconia trotzdem die tolle Möglichkeit einer persönlichen, über Jahre hin gelebte Beziehung – eine Beziehung, die Leben verändert.

Vielleicht sind Sie, liebe Spenderinnen und Spender darüber erstaunt, dass wir für die Beschreibung unserer Patenschaften das Wort investieren gewählt haben, welches sonst eher bei Bankangelegenheiten gebräuchlich ist. Tatsächlich kommt das Wort investieren aus dem Lateinischen investire «einkleiden», was genau beschreibt, was wir unter einer Patenschaft verstehen. Wir kleiden Kinder ein, nicht nur mit Kleidern, sondern auch mit allem, was ihr Leben in Armut lebenswert macht.

Wollen auch Sie sich für eines dieser ärmsten Kinder mittels einer Patenschaft investieren?

Eine Auswahl an Kindern aus Armenien, Rumänien und Indien finden Sie HIER.

Bereits mit Fr. 1.65 pro Tag (Fr. 50.- monatlich), können Sie einem dieser Kinder aktiv helfen, der grössten Not zu entfliehen.

Ihre Hilfe ermöglicht dem Kind:
Täglich eine regelmässige und ausgewogene Mahlzeit
Kleidung
Notwendige medizinische Versorgung
Schulunterricht

Von unseren geschulten Mitarbeitern in den verschiedenen Einsatzgebieten empfängt es zudem dringend benötigte Zuwendung und Annahme sowie Fürsorge und Geborgenheit.

Gerne senden wir Ihnen bei Interesse die entsprechenden Unterlagen zu.

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