DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk


EIN LAND IN NOT!
ARMENIEN leidet auch heute noch unter den Folgen des Zusammenbruchs der Sowjetunion. Das verheerende Erdbeben von 1988, der andauernde Konflikt mit dem Nachbarland Aserbaidschan um die Region Bergkarabach und die angespannte Beziehung zur Türkei belasten das armenische Volk stark. Diese und andere Umstände hemmen das Wachstum der Wirtschaft so sehr, dass es für kleinere und mittlere Betriebe schwierig ist, im Land Fuss zu fassen. Deshalb gehört Armenien noch immer zu den ärmsten Ländern dieser Region und ist weiterhin auf ausländische Hilfe angewiesen.


GEMEINSAM FÜR DIE KINDER
IN CHARENTSAVAN, der Provinzhauptstadt der Region Kotajk, leben heute rund 20’000 Einwohner. Die Stadt liegt 1660 Meter über dem Meer. Zu Sowjetzeiten war Charentsavan eines der wichtigsten Industriezentren Armeniens. Zahlreiche Fabriken boten damals den meisten Menschen in der Stadt eine feste Anstellung und damit ein sicheres Einkommen. Mit der Auflösung der Sowjetunion im Jahr 1991 wurden jedoch viele Industrieanlagen privatisiert und mussten aufgrund der wirtschaftlichen Rezession ihre Kapazitäten reduzieren. Für unzählige Einwohner der Stadt – die damalige Einwohnerzahl betrug ca. 33‘000 – bedeutete dies der unweigerliche Abstieg in Armut und Not. Viele Familien versuchten, in der Hauptstadt Jerewan oder im benachbarten Ausland eine Arbeit zu finden. Alle anderen leben heute noch in der zerfallenen und in Armut versunkenen Stadt.


DIE GROSSE NOT
der Familien, Kinder und älteren Leute in Charentsavan und Umgebung ist naheliegend. Die heruntergekommenen Fassaden der Wohnhäuser, die löcherigen Strassen und die fehlende Infrastruktur lassen erahnen, wie es in den Häusern aussieht. Die Wohnungen haben meist keine dichten Fenster und Türen, es fehlt an hygienischen Einrichtungen. Grossfamilien leben auf engstem Raum zusammen. Die Kinder können zwar zur Schule gehen, gute Ausbildungs- oder Weiterbildungsmöglichkeiten fehlen jedoch. Lange nicht alle Menschen kommen in den Genuss gesunder Lebensmittel oder genügend warmer Kleidung. Oft fehlt es den Menschen in diesen Situationen auch an Mut, Hoffnung und Glauben, etwas bewegen und verändern zu können. Besonders leidtragend sind einmal mehr die Kinder.

Eine neue Kindertagesstätte
von „Diaconia Internationale Hilfe Schweiz“ als Antwort auf diese Not – Unser Motto: Glauben und Handeln
„Diaconia Internationale Hilfe“ setzt sich bereits seit einigen Jahren erfolgreich für die notleidenden Menschen in Armenien ein, sei dies durch Patenschaften, Projekte, Soforthilfe, Tieraktionen oder medizinische Hilfe.
Wir glauben, dass Gott durch unsere Hilfe Menschen in schwierigen Situationen nahe kommt und ihnen neue Hoffnung schenkt.
Wir handeln, indem wir den Menschen in Charentsavan einen Ort anbieten, an dem sie angenommen und wertgeschätzt werden und wo auf sie eingegangen wird.
Wir dürfen sehen, wie der jahrtausendealte christliche Glaube durch Taten der Liebe zum Leben erweckt wird.
Zu diesem Zweck hat „Diaconia Internationale Hilfe Schweiz“ am 26. März 2019 eine neue Kindertagesstätte erworben und eingeweiht. Diese Einrichtung ist Teil unserer Stiftung „Diaconia International Relief Charity Foundation“ vor Ort und wird von unserem langjährigen Mitarbeiter Sargis Svaryan geleitet. Der erfahrene Pastor war viele Jahre für uns im Berufsbildungszentrum „BAZ“ im Dorf der Hoffnung tätig.


Die Kindertagesstätte übernimmt folgende Aufgaben:
Unser Hauptanliegen besteht darin, Kinder mit Defiziten aufzunehmen und ihnen in ihren sozialen, schulischen und gesundheitlichen Problemen professionell zu helfen. Wir geben ihnen die Möglichkeit, sich in ein soziales Gefüge einzuordnen. Die Tagesstätte soll für sie zu einem Ort werden, wo sie sich gern aufhalten, und sich wohl fühlen, weil sie Annahme und Wärme spüren, mit anderen Kindern kommunizieren, spielen und essen können und weil sie Antworten bekommen auf ihre Fragen.
Das Gebäude ist so konzipiert, dass auch Lager durchgeführt sowie Gruppen- und Einzelspiele, Sportanlässe und Freizeitaktivitäten organisiert werden können.
Unsere Angebote sollen den Kindern helfen, wichtige Grundlagen fürs Leben zu lernen, neue Interessen zu wecken und Stärken zu entdecken. Dies ist zu Hause oft nicht möglich, weil die Familien sehr arm sind oder weil Krankheiten oder andere tragische Nöte ihr Zuhause belasten.




Wir setzen folgende Schwerpunkte:
Schulische Unterstützung, Fremdsprachenunterricht
Die wichtigste Voraussetzung, um in die Gesellschaft integriert und eine qualifizierte, freundliche und hilfsbereite Persönlichkeit zu werden, ist eine gründliche Schulbildung. Diese ist vielen armen Kindern verwehrt. Die Atmosphäre zu Hause, die Familienprobleme und die bittere Armut belasten die Kinder und verwehren oder erschweren ihnen ein Vorankommen in der Schule. Unser Ziel ist es, gerade da anzusetzen und die Kinder mit viel Liebe, aber auch mit Professionalität zu unterstützen. Wir nehmen sie ernst und helfen ihnen, Lernschwierigkeiten und andere Probleme zu überwinden. Nur mit einer guten Bildung haben sie die Möglichkeit, eines Tages aus der Armut auszubrechen.

Musik-, Mal- und Kochkurse
Alle Kinder haben Träume. Einige wollen Arzt oder Forscher werden, andere Lehrer, Koch, Künstler oder Musiker. Die Kinder unserer Tagesstätte haben von zuhause aus keine Möglichkeit, diesen Träumen nachzugehen. Wir machen es möglich: Wir bieten ihnen Kurse an für Musik, Malen und Kochen. Wer weiss, vielleicht ist unter ihnen ein späterer Küchenchef, ein Mozart oder ein Michelangelo!?

Sonntagsschule
Die Kinder hören biblische Geschichten und lernen den christlichen Glauben kennen. Sie erfahren, dass Gott sie liebt und eine lebendige Beziehung mit ihnen möchte.

Warme Mahlzeit
Die Kinder armer Familien sind sich Hunger gewohnt. Bei uns bekommen sie gesundes und ausreichendes Essen.

Outdoor-Spiele
Gruppenspiele fördern das Selbstvertrauen, stärken den Zusammenhalt untereinander, verhelfen zu neuen Freundschaften und spornen die Kinder an, Probleme gemeinsam zu lösen.

Exkursionen
Durch Ausflüge lernen die Kinder die nationale Geschichte und Kultur kennen und lieben.


In unserer Tagesstätte
wird den Kindern Bildung und Erziehung vermittelt. Ihr Hunger wird gestillt und Lager, Spiele und diverse Kurse werden für sie organisiert. Unser Angebot ist facettenreich und die Kinder werden ihrem Alter entsprechend gefördert. Durch das Einbeziehen der Kinder in unsere Hilfsprojekte und durch Besuche bei älteren und kranken Menschen sensibilisieren wir sie für die Nöte anderer.

Die Betriebskosten inklusive Essen, Spiele und Räumlichkeiten belaufen sich monatlich auf 5 000 Franken.

All diese Projekte sind nur möglich dank Ihren Spenden. Gemeinsam können wir viel bewegen! Danke, liebe Spenderinnen und Spender, dass Sie die Kindertagesstätte mittragen und einen wertvollen Beitrag für die Menschen in Charentsavan leisten.


Auch Teilbeträge sind wertvoll und willkommen. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

Projekt. Nr. 3721 – Gemeinsam für die Kinder von Charentsavan


Ja! Ich will helfen!
Wenn Sie uns bei unserem Projekt GEMEINSDAM FÜR DIE KINDER VON CHARENTSAVAN unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.


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Wunderbare Erträge
Diaconia Brașov pflanzt jedes Jahr mehrere Hektaren Kartoffeln an. Zur Ernte sind arme Familien eingeladen. Sie dürfen für sich selber einen Wintervorrat anlegen.

Im Herbst wird jeweils die „Aktion Vorratskammer“ durchgeführt: Das Team von Diaconia Brașov verteilt Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln und anderes Gemüse an Notleidende. Die Reaktionen sind überwältigend.

Für arme Familien ist es praktisch unmöglich, ihre Kinder ausgewogen zu ernähren. Gesundes Essen ist unerschwinglich. So sind unsere frischen und vitaminreichen Lebensmittel ein grosses Geschenk.

Wir würden Diaconia Brașov gerne zusätzliches Ackerland kaufen. Die initiativen Mitarbeiter möchten Karotten, Zwiebeln und anderes Gemüse anpflanzen. So könnte das KiBiZ mit frischem Biogemüse beliefert werden und viele arme Familien würden profitieren.

So können Sie helfen: LANDKAUF
10 000 m2 (1 ha) Land: 3 000 Fr.: Projekt Nr. 3674
1 000 m2: 300 Fr.: Projekt Nr. 3675
100 m2: 30 Fr.: Projekt Nr. 3676

Fischzucht
Auf dem Bauernhof in Poiana Marului gibt es zwei Teiche, die durch einen kleinen Wasserfall miteinander verbunden sind. Mit einer kleinen Investition und dem nötigen Arbeitseinsatz könnte man daraus schöne Fischteiche machen. Der erste Versuch, Fische dort auszusetzen, ist geglückt. Sie gedeihen prächtig. Wir planen, die Teiche zu vergrössern und Fische zu züchten, welche wir wiederum an arme Familien verschenken könnten.

"Stupina", das Bienenhaus
Unsere Imkerei befindet sich in Viscri, einem hübschen, touristischen Dorf (Kirchenburg und Dorf stehen auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO).

Sie ist eine Nahrungs- und Vitaminquelle und hilft gleichzeitig der Natur. Mit dem Honig können wir armen Familien mit mangelernährten Kindern durch den Winter helfen.

Wir planen, unsere Bienenzucht für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen und hoffen, andere dadurch zu ermutigen, selber Bienen zu züchten. Wir würden willige Neu-Imker gerne mit Rat und Tat unterstützen, sie begleiten und ausbilden.

So können Sie helfen: BIENENZUCHT "STUPINA"
Bienenstock: 360 Fr.: Projekt Nr. 3677
Ausbildung Imker: 1 000 Fr.: Projekt Nr. 3678
Startkapital Neu-Imker: 1 500 Fr.: Projekt Nr. 3679

Tierbestand
Nebst den Tieren verfügt der Bauernhof über 130 Hektaren Ackerland, Weiden und Wiesen. 70 Hektaren davon sind gepachtet. Die weitläufigen Hügel in Poiana Marului bieten im Sommer Weideland und liefern Tierfutter für den Winter: ein grünes, gesundes Paradies für unsere Angus-Rinderherde. Die Tiere dürfen auf natürlichen Wiesen grasen und sauberes Quellwasser trinken. Die Herde zählt momentan über 60 Rinder. Der Verkauf einzelner Tiere ist eine wertvolle Einnahmequelle für Diaconia Brașov.

Ausser den Rindern leben bei uns auch Schweine, Pferde und Gänse.

Wir hoffen, unseren Tierbestand vergrössern zu können. Wir möchten die Jungtiere, die geboren werden, an arme Familien weitergeben. So könnten wir ihnen eine Einkommensgrundlage und eine Nahrungsquelle schenken und ihrem Leben dadurch eine neue Wende geben.

So können Sie helfen: TIERE
Kuh: 1 280 Fr.: Projekt Nr. 3680
Schaf: 435 Fr.: Projekt Nr. 3681
Schwein: 360 Fr.: Projekt Nr. 3682
Geflügel: 25 Fr.: Projekt Nr. 3683

ESEL-THERAPIE
Eine neue Idee wurde geboren, ein neues Projekt ist geplant.

Die meisten Kinder, die von Diaconia unterstützt werden, stammen aus zerrütteten Familien. Ihr Leben ist geprägt von traumatischen Erlebnissen.

Aufgrund zahlreicher wissenschaftlicher Studien wurde bewiesen, dass Tiere im Allgemeinen hervorragend als sogenannte „Co-Therapeuten“ eingesetzt werden können. Esel verhalten sich ähnlich wie Hunde, die durch ihre
Kontaktfreude und Anpassungsfähigkeit sowie ihr sensibles Einfühlungsvermögen perfekt für eine tiergestützte Therapie geeignet sind.

Deshalb wollen wir eine Esel-Therapie anbieten. Kinder mit besonderen Bedürfnissen können davon stark profitieren, insbesondere psychisch erkrankte, autistische und geistig oder körperlich behinderte.

Die Kinder lernen spielerisch, Kontakte zu knüpfen, sich im Gleichgewicht zu halten und Vertrauen in sich zu gewinnen. Frustrationen können reduziert, Aggressionen abgebaut und Beziehungen verbessert werden.

Wir freuen uns darauf, mit dieser Therapie möglichst vielen leidenden Kindern helfen zu können.

So können Sie helfen: ESEL-THERAPIE
Esel: 300 Fr.: Projekt Nr. 3684
Pflege und Nahrung: 280 Fr.: Projekt Nr. 3685
Therapeut / Jahr: 1 200 Fr.: Projekt Nr. 3686

MASCHINENPARK
Der „Bauernhof der Hoffnung“ liegt in einer hügeligen Gegend. Man könnte fast meinen, man befinde sich in der Schweiz. Durch das Wachstum des Bauernhofs ist es dringend notwendig, dass wir unsere Infrastruktur ausbauen. Um alle Arbeiten erledigen zu können, benötigen wir verschiedene Maschinen. Seit letztem Jahr ist auch ein Steyr-Lastwagen im Einsatz und erleichtert uns die Arbeit sehr.

Für die grosse Fläche, welche bearbeitet wird, ist ein Motormäher dringend notwendig. Da das Gelände teilweise steil ist, wäre ein Bergmäher von Brielmaier ideal. Im Herbst 2019 wird die Rinderherde 100 Tiere übersteigen. Der Bedarf an Biofutter steigt somit und macht die Investition in den Bergmäher unabdingbar.

Damit die wertvollen Maschinen und Fahrzeuge – dazu gehört ein Traktor – nicht frühzeitig kaputt gehen, brauchen wir unbedingt einen Unterstand.

Die Kosten für das Material belaufen sich auf 20 000 Franken, die Bauarbeiten werden von den Mitarbeitenden geleistet werden.

Helfen Sie bitte mit, dass die kostbaren Maschinen und Geräte vor der Witterung geschützt werden können und sich die Investitionen noch viele Jahre lohnen!

So können Sie helfen: INFRASTRUKTUR
Baumaterial Remise: 20 000 Franken: Projekt Nr. 3687
Kosten Motormäher von Brielmaier: 30 000 Franken: Projekt Nr. 3688

Wer da sät im Segen, der wird auch ernten im Segen. (2. Korinther 9,6)
Im Lauf der Jahre haben uns viele Spender geholfen, indem sie in unsere Arbeit investiert haben. Dank ihnen konnten wir vorankommen. Mit dem Ertrag unseres Hofes wollen wir armen Menschen in Brașov und Umgebung beistehen. So können wir für bedürftige Familien ein grosser Segen sein und der „Bauernhof der Hoffnung“ kann vielen Notleidenden wirklich echte Hoffnung bringen.

Wir bitten Sie herzlich, unsere Arbeit weiterhin zu unterstützen. Menschen wie Sie haben diese Farm zu dem gemacht, was sie heute ist. Wir haben unsere Spenderinnen und Spender nicht enttäuscht, die Investitionen haben Früchte getragen.

Bitte helfen Sie mit und schenken Sie Hoffnung!

Projekt Nr. 3689 – Bauernhof der Hoffnung
Für „wo am nötigsten“
Ob für bestimmte Projekte oder zur Deckung der allgemeinen Kosten,
jede Spende wird sehr geschätzt.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Hilfe! Gott segne Sie!


Ja! Ich will helfen!
Wenn Sie uns bei unserem Projekt BAUERNHOF DER HOFFNUNG 2019 unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.


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