DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk


SONDERAKTIONEN & -PROJKTE ARCHIV 


Ausbeutung der Schwachen

Dringlichkeit und schnelles Handeln hatten schon immer Priorität im Kampf gegen den Menschenhandel, doch die Folgen der COVID-19-Pandemie haben uns verstärkt bewogen, in diesem Kampf mehr denn je zusammenzurücken und Hand in Hand zu arbeiten. Wir wissen, dass skrupellose Händler auf die gnadenloseste Art Jagd auf Menschen machen und jede Gelegenheit wahrnehmen, um sie auszubeuten. Die unsichere wirtschaftliche Lage und der fehlende Zugang zu wichtigen Dienstleistungen infolge der Pandemie bewirken, dass die Anzahl der Menschen, die für eine Ausbeutung durch Menschenhändler anfällig sind, rapide ansteigt. Genauso, wie wir während der COVID-19-Pandemie unsere Arbeit fortgeführt haben, haben auch die Menschenhändler ihre Hände nicht in den Schoss gelegt. Sie fügen Menschen weiterhin Schaden zu, indem sie immer neue Wege finden, sich auch im gegenwärtigen Chaos neu zu erfinden und Kapital daraus zu schlagen. Das Verhältnis zwischen Risiko und Gewinn verschiebt sich momentan zu ihren Gunsten. Folglich müssen wir uns umso mehr sputen. Da die Skrupellosen zunehmend skrupelloser werden, bleiben wir in unserem Bestreben fest entschlossen, jedem Opfer seine Freiheit zurückzugeben und jeden Menschenhändler zur Rechenschaft zu ziehen.

Der Menschenhandel in Rumänien ist ein unvorstellbar tiefer Sumpf. Menschenhändler beuten die Opfer in Rumänien und im Ausland aus. Rumänien ist und bleibt eines der Hauptländer für Prostitution und Arbeitshandelsopfer in Europa. Menschenhändler unterwerfen rumänische Männer, Frauen und Kinder dem Arbeitshandel in den Bereichen Landwirtschaft, Baugewerbe, Hotels, Produktion und Haushaltsdienstleistungen oder zwingen sie, in Rumänien oder anderen europäischen Ländern zu betteln und zu stehlen. Frauen und Kinder werden in Rumänien und anderen Ländern Europas Opfer von sexueller Gewalt. Experten berichten von einer steigenden Anzahl rumänischer Frauen, die für Scheinehen in Westeuropa rekrutiert werden. Nachdem diese Ehen geschlossen werden, zwingen die Menschenhändler diese Frauen zur Prostitution oder zum Arbeiten. Minderjährige machen nahezu 50 Prozent der identifizierten Opfer in Rumänien aus. Die Ausbeuter unterwerfen Kinder, die unter staatlicher Obhut stehen, dem Menschenhandel, insbesondere in kleinen Städten. Roma-Kinder, die gerade einmal 11 Jahre alt sind, sind besonders gefährdet dafür, zum Betteln und sexuellen Handlungen gezwungen zu werden.

Korrupte Beamte erschweren die Ermittlungen

Aufgrund mutmasslicher Mittäterschaft von Beamten bei illegalem Handel, konnten die Behörden leider nur wenige Menschenhändler ermitteln, sie strafrechtlich verfolgen und überführen. Minderjährige, die sich in der Obhut von staatlichen Heimen und Unterbringungszentren befinden, werden oft ausgebeutet und die Verbrechen bleiben ungestraft. Die Behörden haben zu wenig Beweismaterial, um gegen diese Machenschaften vorzugehen und die betroffenen Kinder erhalten keine angemessene Hilfe. Zudem fehlt von Seiten der Regierung die Bereitstellung von Geldern zur Unterstützung und zum Schutz der Opfer. Statistiken von laufenden Ermittlungen und strafrechtlichen Verfolgungen belegen, dass im Jahr 2019 insgesamt 698 Opfer erfasst wurden. (518 im Sexhandel; 138 im Arbeitshandel und 42 versuchte Verschleppungen (einschliesslich Zwang zum Betteln und Stehlen). Von diesen Opfern waren 327 minderjährig. Weniger als 50 Prozent der Betroffenen erhielten Hilfe und Unterstützung von öffentlichen Einrichtungen oder öffentlich-privaten Partnerschaften und Nichtregierungsorganisationen.


Hilfe und Zuwendung

Sofia war voller Optimismus, als sie mit ihrem neuen Verlobten in Italien ankam. Sie war begeistert von all dem Luxus, den ihr ländliches rumänisches Dorf ihr nicht bieten konnte. Unmittelbar nach der Ankunft übergab Sofias Verlobter ihr eine detaillierte Rechnung für sämtliche Mahlzeiten, Reisen und Geschenke, die er für sie gekauft hatte. Er sagte ihr, dass sie ihm alles zurückzahlen müsse, indem sie sich dem gewerblichen Sex hingebe. Er zwang sie unter Drohungen, körperlicher Gewalt und Zerstörung ihres persönlichen Eigentums dazu.

Sofia floh zurück nach Rumänien und erhält nun gemeinsam mit anderen Opfern, die dem Menschenhandel entkommen sind, Unterstützung. Doch anders als Sofia, sind viele Mädchen dort draussen in einer ähnlichen Situation gefangen. Wir möchten derartige Ereignisse vorbeugen, indem wir die Mädchen aufklären, solange sie noch jung sind. Unsere Unterstützung im KiBiZ von Diaconia umfasst einen professionellen und liebevollen Ansatz gegenüber jungen Mädchen, die aus gewalttätigen Familien und ärmlichen Verhältnissen stammen. Und wir möchten unseren Einfluss noch weiter steigern.

Schutz vor häuslicher Gewalt

Die nachfolgende Lebensgeschichte von Samantha ist ein Beispiel dafür, wie wir einem Mädchen dabei helfen konnten, ihr Trauma zu überwinden. Die Geschichte ist wahr.

Auf ihrem Heimweg wurde die 16-jährige Samantha brutal am Handgelenk gepackt und aus dem Bus gezerrt, in dem sie sich befand. Der Täter schubste sie in ein Auto und verbat ihr, sich zu bewegen. Sie rang nach Luft und hatte Angst vor dem, was ihr bevorstehen würde. Plötzlich hielt das Auto an und der Mann zog sie gewaltsam nach draussen. Samantha blickte sich um, doch alles, was sie sah, war ein leeres Feld. Niemand in Sichtweite. Der Mann stiess sie zu Boden. Samantha zitterte, ihr Hals kratzte und Tränen stiegen ihr in die Augen. Erinnerungen schossen ihr ins Gedächtnis, wie ihr betrunkener Vater sie, ihre Mutter und ihre Schwestern mit einer Kettensäge bedroht hatte. Das Rattern der Säge, das Wegrennen, um sich zu verstecken und ihr Leben zu retten, die Drohungen... alles kam auf einmal wieder hoch. Dann war alles schwarz vor ihren Augen.

Verschwommen nahm sie zur Kenntnis, dass der Täter sie wegstiess und floh. Sie lag nackt da, mit dem Gesicht nach unten im Gras und konnte das Fahrzeug hören, wie es sich entfernte. Anschliessend nahm sie kaum bei Bewusstsein wahr, dass einige Menschen ihr zu Hilfe kamen. Das Nächste, an das sie sich erinnern konnte, war ihr Zuhause, ihr Bett und ihr tobender Vater. Sie wusste nicht, wie sie dorthin gekommen war. Sie erinnerte sich nur noch vage daran, wie sie nackt auf dem offenen Feld gelegen hatte.

Dann das plötzliche Aufwachen in einem Krankenhausbett. Der Hals trocken, das Gesicht geschwollen. Sie habe eine Panikattacke gehabt, sagte man ihr. Ihre traumatische Erinnerung war teilweise verloren gegangen. Sie erinnerte sich nur noch an Bruchstücke.


Prävention kann viel bewirken

In der Zwischenzeit suchte Samantha Diaconia auf, den einzigen Ort den sie kannte, und bat um Hilfe. Regelmässig besuchte sie das KiBiZ in Braşov bereits von Kindesbeinen an. Sie war eines der aufgewecktesten Kinder. Wunderschön, mit stechend blauen Augen, einer kleinen Nase und blondem Haar. Hinter ihrer Familie steckt eine traurige Geschichte: Ihr Vater ist ein notorischer Trinker, ihre Mutter wurde wegen des Missbrauchs durch ihren Ehemann psychisch krank. Von fünf Geschwistern ist Samantha die Zweitälteste. Sie leben allesamt in einem Ghetto, einem improvisierten Zuhause, das aus Altmaterial besteht.
Ausserhalb dieser Umgebung gab Samantha ihr Bestes, um gute Ergebnisse in der Schule zu erzielen und suchte das KiBiZ von Diaconia täglich auf. Sie befand sich auf einem guten Weg und wurde von ihren Lehrern bei Diaconia mit Liebe und Zuwendung unterstützt. Als ihre Welt zusammenbrach, wandte sie sich direkt an Diaconia, wo sie mit offenen Armen aufgenommen wurde. Dort half man ihr, ein neues Zuhause in einer christlichen Mädchenwohngemeinschaft zu finden. Man unterstützte sie ausserdem dabei, mit ihrem Trauma umzugehen und es zu bewältigen. In Jesus fand sie ein neues Leben und unter der Leitung von Diaconia befindet sie sich auf einem guten Weg zur inneren Heilung.

Stoppen Sie mit uns den Menschenhandel!

An Diaconia wenden sich viele Mädchen, die es gar noch schwerer als Samantha getroffen hat. Deshalb möchten wir den Menschenhandel weiterhin bekämpfen.

Da bisher in dieser Hinsicht wenig getan wurde, fühlen wir uns umso mehr verpflichtet, Mädchen vor diesem Schicksal zu bewahren.

Bitte helfen Sie uns, Menschen Freiheit zu schenken. Unterstützen Sie uns in dieser Aufgabe.

Herzlichen Dank!


Ja! Ich will helfen!
Wenn Sie uns bei unserem Projekt STOPP DEM MENSCHENHANDEL unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.


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Weihnachten: Kerzen, eine warme, geschmückte Stube, ein Festessen und viele Geschenke. Doch warum schenken wir einander an Weihnachten denn überhaupt etwas? Aus Dankbarkeit für das allergrösste Geschenk, das Gott uns gemacht hat in der Geburt seines Sohnes.

Durch die Geburt Jesu schenkt uns Gott Rettung. Aus unserer Dankbarkeit und Freude heraus entsteht in uns der Wunsch, auch unseren Mitmenschen Freude zu bereiten, deshalb die Geschenke zu Weihnachten.

In unseren Einsatzländern können Geschenke Leben retten, Leben erhalten und Leben verändern. Unsere Hilfe kann Familien vor dem Verhungern und Erfrieren bewahren. Das schönste Geschenk, das wir jemandem anbieten können, ist Nächstenliebe!




Weihnachtsaktion "Warme Stube"

Sprachlos vor Dankbarkeit

Mirela hat drei kleine Kinder, die sie allein grossziehen muss. Ihr Mann hat sie und die Kinder verlassen. Die alleinerziehende Mutter konnte die Schule nie besuchen. Ihre Aussichten auf eine Arbeitsstelle sind mit den kleinen Kindern und ohne Schulbildung verschwindend klein.

Die arme Familie lebt in einem randständigen Viertel der Stadt Rasnov. Als Mitarbeiter von Diaconia Mirela besuchten, waren sie zutiefst betroffen. In dem kleinen, verlotterten Häuschen gibt es keine Heizquelle. Unvorstellbar, wie die vier Notleidenden bis jetzt überleben konnten.

Mirela fand keine Worte, sich zu bedanken. Die Vorstellung, dass ihre drei kleinen Kinder diesen Winter in einem beheizten Raum verbringen dürfen, verschlug ihr die Sprache und trieb ihr Tränen der Dankbarkeit in die Augen.


HHilfe in der Einsamkeit

Nach einer missglückten Beziehung blieb Ana Maria mit zwei kleinen Mädchen und einer grossen Leere zurück. Sie fiel in eine schwere Depression und verlor ihre Arbeitsstelle. Jetzt steht der Winter vor der Türe und die Mutter befindet sich mit ihren Kindern in einer sehr schwierigen Situation. Mit einer grossen Lieferung Brennholz konnten wir der leidgeprüften Mutter Weihnachtsfreude bringen. Ana Maria durfte durch unser Geschenk sehen, dass Gott uns Menschen nicht verlässt, sondern uns in den schwierigsten Situationen finden und retten kann.





Weihnachtsaktion "Kartoffeln und Gemüse"
Kartoffeln bringen Freude

Für Florin, Adriana und ihre Kinder bedeuten die Lebensmittellieferungen von Diaconia eine riesige Erleichterung im harten Alltag. Florin kann weder lesen noch schreiben, aber er arbeitet Tag für Tag, um seine Familie über Wasser zu halten. Zudem versucht er, seine Frau zu unterstützen, denn sie ist krank und leidet zudem unter Depressionen.

Wenn ein Auto von Diaconia vorfährt, beginnen die Augen der Kinder zu leuchten. Sie wissen, dass Hilfe naht – zum Beispiel in Form von nahrhaften Kartoffeln für den Winter.



Vorratskammer

Wie jedes Jahr gab es in Viscri (Unesco Weltkulturerbe) einen gemeinsamen Arbeitseinsatz von Diaconia Brașov und Vodafone Romania. Viele Hundert Kilos Gemüse wurden verarbeitet und anschliessend an bedürftige Familien verteilt.





Weihnachtsaktion "Schuhe und mehr"
Die Winter in unseren Einsatzländern sind bitterkalt. Viele Familien können ihre Häuser in der kalten Jahreszeit praktisch nicht verlassen. Zwar sind auch ihre Wohnungen frostig, aber ohne angemessene Kleidung können sich die Bewohner nicht durch den hohen Schnee kämpfen. Die Kinder haben keine Möglichkeit, in die Schule zu gelangen. Viele arme Menschen sind wochenlang von der Umwelt praktisch abgeschnitten.

Kleidung und warme Schuhe ermöglichen es den Bedürftigen, auch im Winter das Haus zu verlassen.


GROSSER SEGEN VOR DEM WINTEREINBRUCH

Die vier Geschwister Elena, Ana, Emilia und Ionut wurden von ihren Eltern verlassen. Ihre Grosseltern, die von einer sehr bescheidenen Rente leben, nahmen die Kinder zu sich. Elena und Ana besuchen beide die 2. Klasse. Emilia hätte die erste Klasse beginnen sollen, da aber die Grossmutter im Sommer eine Zeitlang im Spital sein musste und der Grossvater nicht mehr gut auf den Beinen ist, verpasste sie leider den Schulstart.

Welche Überraschung, Freude und Erleichterung, sowohl bei den Kindern als auch bei den Grosseltern, als ihnen die schönen, guten Winterschuhe überreicht wurden!






Liebe Freunde und Gönner
An Weihnachten schenkte uns Gott seinen Sohn Jesus. Das ist das grösste Geschenk, welches ein Mensch erhalten kann. Der tiefe Frieden, mit dem ein Mensch durch die Beziehung zu Jesus beschenkt wird, ist wertvoller als das grösste Geschenk auf der Welt. Gott ist ein grosszügiger Geber. In Psalm 132,15 kommt dies sehr gut zum Ausdruck: «Ich werde sie reichlich versorgen, auch ihre Armen mache ich satt». Es ist der Wille unseres Vaters, die Menschen zu versorgen und satt zu machen.

Mit unserer Aktion «Weihnachtsfreude» setzen wir Gottes Wille in die Tat um. Die Dankbarkeit der Kinder und die Freude ihrer Eltern, welche wir immer wieder beschenken können, ist unbeschreiblich. Sei dies in Armenien, Rumänien oder Indien, jedes Jahr aufs Neue dürfen wir mit der «Aktion Weihnachtsfreude» diesen Familien eine riesige Freude bereiten. Täglich kämpfen sie ums Überleben, werden von Krankheiten heimgesucht und haben Hunger. Wenn der Winter kommt, stehen viele vor dem Nichts. Mit einem neuen Ofen, Brennholz, warmer Kleidung und Lebensmitteln bringen wir diesen Menschen wieder neue Hoffnung und vermitteln ihnen damit Liebe und Annahme.

Bitte unterstützen Sie uns dabei! Unsere christliche Nächstenliebe gilt den Schwachen und Bedrückten – mit Ihrer Spende ermöglichen Sie es, dass wir unseren Auftrag erfüllen können. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Stephan Schneider
Stv. Geschäftsführer und Team




Bitte spenden Sie!
WIR SIND DA, WO HILFE AM NÖTIGSTEN GEBRAUCHT WIRD!

Seit 40 Jahren leistet „Diaconia Internationale Hilfe“ christlich-humanitäre Hilfe in Armenien, Rumänien und Indien. Wir helfen armen, benachteiligten Menschen – insbesondere Kindern und Kranken – sowohl durch nachhaltige Projekte als auch durch Hilfe zur Selbsthilfe.
Bitte helfen auch Sie!


Mit Ihrer Spende schenken Sie WEIHNACHTSFREUDE. Jede Hilfe zählt!
Vielen herzlichen Dank!



Ja! Ich will helfen!
Wenn Sie uns bei unserem Projekt WEIHNACHTSAKTION 2020 unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.


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Bittere Armut in Armenien und Rumänien
In Armenien ist der Kampf ums Überleben gross und das Leben sehr hart. Mütter und Kinder werden von den Familienvätern im Stich gelassen, die in der Hoffnung auf eine Arbeitsstelle nach Russland reisen und dann nicht mehr zurückkommen. Kinder gehen am Abend ohne Nachtessen ins Bett, weil das geringe Einkommen und der dürftige Ertrag des kargen Landes es ihren Eltern nicht erlauben, regelmässig ein nahrhaftes Essen zuzubereiten. Es gibt Dörfer in Rumänien, in welchen nicht die Menschen, die arbeitslos sind, erfasst werden, sondern die Menschen, die eine Stelle haben. Und oft ist dieser Prozentsatz sehr tief. Alle anderen kämpfen ums Überleben. Es ist uns ein grosses Anliegen, die erdrückende Not zu lindern, Hoffnung zu bringen und nachhaltige Hilfe anzubieten. Die Tieraktion ist eine effiziente, sofortige, aber auch nachhaltige Hilfe.


Hilfe verändert
"Tiere gegen die Armut“ ist eine effektive Massnahme, um das Elend zu bekämpfen. Durch die Hilfe werden nicht nur Nöte gelindert und Bedürfnisse gestillt, sondern das Leben armer Familien wird nachhaltig verändert. Die dankbaren Eltern können durch die Tiererzeugnisse ihre hungrigen Kinder ernähren und ihre Existenz sichern. Sie können sogar Produkte verkaufen und so wird unsere Hilfe zur Einkommensquelle für arme Familien.


Hilfe zur Selbsthilfe
Wenn Menschen die Hilfe nicht nur konsumieren, sondern durch kluges Wirtschaften multiplizieren, entsteht eine neue Form der Hilfe, die unabhängig ist von Unterstützung aus dem Ausland. Die Tatsache, dass man durch das Schenken des Jungtieres selber zu einer Hilfe und zu einem Segen für eine andere Familie werden darf, gibt ein neues Selbstwertgefühl und eine andere Einstellung der Arbeit gegenüber. Dadurch wird es den Eltern möglich, die Verantwortung für ihre Zukunft und die ihrer Kinder getrost zu tragen. Hilfe wird zur Selbsthilfe und ein Segen für immer mehr Menschen.




Hilfe erhalten und weitergeben
Es ist Ziel und Tradition unserer Aktion „Einmal spenden – Zweimal helfen“, dass der erste weibliche Nachwuchs der Tiere weitergegeben wird. Dies ist in der ganzen Nachbarschaft und Region ein starkes Zeichen, ein Zeugnis der Veränderung, ein Zeugnis für das Evangelium.


Danke für Ihre Hilfe!
Diaconia Internationale Hilfe trägt diese wertvolle Arbeit mit Freude mit und ist Ihnen zutiefst dankbar für Ihre langjährige Unterstützung. Wir lassen einige Familien aus unseren beiden Einsatzländern Armenien und Rumänien ihre Situation sowie ihre Dankbarkeit und Freude zeigen.


RUMÄNIEN

Familie Necula

Für Familie Necula kam unsere Hilfe zum richtigen Zeitpunkt. Denn trotz aller Bemühungen der Eltern Tudor und Maria Necula, ihren beiden Kindern eine unbeschwerte Kindheit zu ermöglichen, war es bisher nicht möglich für alle Finanzen aufzukommen. Die Eltern mit den beiden Kindern Silviu (15) und Teodora (5) standen am Ende ihrer Kräfte. Tudor ging nur 4 Jahre in die Schule, weil er damals schon als Kind in den Wald zur Arbeit gezwungen wurde. Auch heute arbeitet er noch im Wald. Maria hat nach acht Jahren die Schule abgeschlossen, es gibt jedoch in der Gegend keine Arbeit für sie.

Wir freuen uns, dass wir dieser armen Familie einige Hühner bringen konnten. Die Freude ist auch auf der Seite der Familie Necula, welche sich herzlich bei allen Spendern bedankt.

Ihr Plan ist es, die Zahl der Hühner zu erhöhen und in der Lage zu sein, anderen Familien aus der Gegend zu helfen.


Familie Șerban

Familie Șerban lebt im Dorf Țufalău, nicht sehr weit von Brașov entfernt. Zur Familie gehören die Eltern, Marius und Tunde, und die drei Kinder Zoly, Monica und Ofelia.

Als wir ihnen einige Hühner und Gänse brachten, war nur die Tochter Monica zu Hause, die sich um ihre kleine Schwester Ofelia kümmerte. Die Mutter Tunde war in einem Nachbarhaus, um einige Fenster zu putzen, und der Vater war mit einem seiner Gelegenheitsjobs beschäftigt. Die Familie ist sehr arm, sie hat nie die Gewissheit, ob sie morgen etwas zu Essen haben wird. Die älteren Kinder gehen aufgrund der fehlenden Möglichkeiten nur teilweise in die Schule.

Mit diesem neuen Hofgefieder aus der Tieraktion haben die Eltern das Gefühl, nicht alleine gelassen zu sein. Die Armut ist zwar immer noch da, aber die Zuversicht ist zurückgekehrt. Das Geschenk bedeutet für sie einen grossen Segen!


Familie Ațef

Der Hof der Familie Ațef ist sehr klein. Die Familie lebt in einer armen Gegend in der Nähe von Brașov, sie besass bisher noch nie Hühner. Der 36-jährige Vater Ion erinnert sich als er klein war, dass seine Eltern für eine kurze Zeit einige Hühner hatten. Als wir mit den Hühnern aus der Tieraktion bei der Familie ankamen, haben wir uns gefragt wo sie die Tiere halten werden? Die vier Kinder Narcisa (15), Maria (13), Florin (11) und Nicolae (9) hatten mit dem Bau des Hühnerstalls aber bereits begonnen, denn ihre Vorfreude war riesengross. Dank dieser Tierspende hat die Familie ein zusätzliches Einkommen.

Sie kann so die nicht selbst verwendeten Eier weiterverkaufen und zudem haben die Kinder eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Wenn alles nach Plan verläuft, soll die Anzahl der Hühner bald erhöht werden, damit auch einige an die Nachbarschaft weitergegeben werden können.

Überglücklich bedankt sich Familie Ațef bei allen Spenderinnen und Spender der Aktion einmal Spenden - zweimal helfen.


ARMENIEN

Ein Kindertraum ging in Erfüllung

Die Familie Margaryan lebt mit acht Kindern im Dorf Ayntap in der Region Ararat. Wie die meisten grossen Familien, haben auch Margaryans mit vielen Problemen zu kämpfen. Die Kinder müssen mit Nahrung und Schulmaterial versorgt werden. Die Eltern unternehmen alles, damit sie sich wegen ihrer Armut nicht schämen müssen. Durch die Initiative und den grossen Einsatz eines Jungen aus einer Kirche in der Schweiz, konnte Geld für zwei ausgewachsene und vier junge Ziegen und ein paar Hühner gesammelt werden. Das Geschenk wurde nicht nur zu einem wichtigen Einkommensmittel für die Familie, sondern auch zu einem wahr gewordenen Traum für die Kinder. Jeden Tag kümmern sie sich mit viel Liebe um die kleinen Ziegen. Die Familie bedankt sich von ganzem Herzen für dieses grosse Zeichen der Verbundenheit.


Eine Familie, die auch in schwierigen Zeiten glücklich ist

Vor einiger Zeit durften wir Familie Grigoryan aus Lernagog in der Region Armavir mit einer Viehspende aus unserer Tieraktion beschenken. Sargis, der Familienvater lebt mit seiner Frau, seiner Mutter und seinen Kindern im selben Haushalt. Die grosse Familie ist trotz unzähligen Herausforderungen glücklich, die grosse Solidarität in ihrer Beziehung trägt sie durch diese schwierigen Zeiten. Der Familienvater hat keinen Hauptberuf und somit auch sehr wenig Einkommen, um für Kindernahrung, Kleidung und die notwendigen Hygieneartikel aufzukommen. Die Bedingungen mit kleinem Umschwung reichen aber aus, um die geschenkte Kuh aus unserer Tieraktion zu halten, zu versorgen, und dank der täglich frischen Milch, Käse, Butter und Joghurt, für die Familie herzustellen. Die Familie bedankt sich ganz herzlich für dieses wertvolle Geschenk.


Unsere Hoffnung sind gute Menschen...

Diaconia Armenien hat vor kurzer Zeit Familie Dashchyan in Armavir besucht. Die grosse Familie lebt in sozial sehr schlechten Verhältnissen. Sie musste einen Kredit von der Bank aufnehmen, um ihr Haus bauen zu können. Die Rückzahlung brachte sie jedoch in neue grosse Schwierigkeiten. Um das Geld zusammen zu bekommen, arbeitet die Mutter als Putzfrau und der Vater pflegt die Gärten anderer Dorfbewohner. Kürzlich erhielt die Familie ein paar Hühner und dazu gebrauchte Betten. Um den Hunger der Kinder zu stillen, überreichte Diaconia der Familie eine Kuh und Futter für ein Jahr. Die Familie kann ihr Glück kaum fassen, denn nun hat sie eine regelmässige Einnahmequelle welche ihr erlaubt, die Kinder zu versorgen und den Schulbesuch in den Griff zu bekommen. Die überglückliche Familie bedankt sich bei den Spendern von Diaconia für die Unterstützung.


Unzählige Familien beten für eine Viehspende

Bitte helfen Sie uns dabei, möglichst Vielen den Traum von eigenen Nutztieren zu erfüllen. Es warten noch viele Familien auf diese wertvolle Hilfe. Die Hühner, Gänse, Schweine, Schafe, Ziegen und Kühe sind für sie überlebenswichtig.



LANGZEITPROJEKT EINMAL SPENDEN – ZWEIMAL HELFEN


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KiBiZ – Kinderbildungszentrum
Gestohlene Kindheit


Etwa 10.000 rumänische Kinder werden jedes Jahr in Kinderheimen zurückgelassen. Eine Perspektive haben sie nicht.

Sie haben zwar Eltern, doch diese sind zu arm, um sie zu ernähren, oder eine Lebenskrise ermöglicht ihnen nicht, sich innerhalb der Familie um das Kind zu kümmern.

Zwei MILLIONEN Kinder in Rumänien können von sich behaupten, dass man ihnen die Kindheit gestohlen hat.

Laut der jüngsten statistischen Studie sind 50 % der rumänischen Kinder von Armut und gesellschaftlicher Ausgrenzung bedroht.

Mehr als die Hälfte der zukünftigen Erwachsenen der Gesellschaft haben keinen Zugang zu den Grundrechten: Schule ist für sie ein Fremdwort, sie gehen hungrig zu Bett oder waren noch nie beim Arzt.

Jeden Tag werden Tausende von traurigen Geschichten über Schicksale von Kindern geschrieben, die im Leben weniger Glück hatten, denen das Recht auf Kindheit verwehrt wurde.


KiBiZ verändert Leben
Marian ist 11 Jahre alt und hat schöne blaue Augen. Wenn man ein wenig in die Vergangenheit zurückgeht, erfährt man, dass sich einst hinter diesen Augen viel Traurigkeit und Schmerz verbarg. Marian lebte mit seiner Familie in bescheidenen Verhältnissen in einem Haus am Stadtrand. Die Eltern konnten dem Kind mit viel Liebe und einer vernünftigen materiellen Unterstützung ein einigermassen ausgewogenes Leben bieten.

Auch, wenn die finanzielle Lage nicht ganz so stabil war, konnte dieser Mangel einfach dadurch ausgeglichen werden, indem man einander lieb hatte.

Leider wurde die Familie von einer unerbittlichen Krankheit heimgesucht. Einige Monate nach einem schweren Kampf, der mit unglaublich viel Leid verbunden war, verstarb die Mutter. Marians Leben wurde in seinen Grundfesten erschüttert.

Der Vater blieb in seiner Fassungslosigkeit und Überforderung mit dem gesamten Drama der Familie treu. Sein Kind zurückzulassen, kam für ihn nicht infrage, doch er musste hart mit sich ringen, und Marian war derjenige, der all diesen Schmerz abbekam.

Der Vater ging seiner Arbeit zwar weiter nach, jedoch war das Kind die ganze Zeit über alleine, vernachlässigt und unbeaufsichtigt.

Marian entwickelte nachts Panikattacken. Er wurde depressiv und sprach davon, sterben zu wollen.

Den Vater beschlichen nach und nach die Gedanken, dass er ohne fremde Hilfe nicht weiterkommen würde. Das Kind in ein Heim zu geben, war natürlich eine Idee, die man in Betracht ziehen musste.


Inmitten derartigen Kummers und Sorgen bot sich ihm mit dem Diaconia-Zentrum die beste Lösung. Wir reichten dem Vater eine helfende Hand und ermutigten ihn, eine auf christlicher Basis gegründete Unterstützung anzunehmen, anstatt das Kind seinem Schicksal zu überlassen.

Marian kam zunächst mit verschiedenen Gefühlen und Ängsten in unser Zentrum. Er war verwirrt, verängstigt und instabil. In seinen Augen spiegelten sich viele schlaflose Nächte und die Folgen bitterer Tränen wider.


Es ging nur langsam voran, doch zu jedermanns Freude machte sich Marian ziemlich gut. Seine Gesundheit besserte sich nach und nach, und es ist schön, mitanzusehen, wie sich sein Leben seit der Integration im Zentrum radikal verändert hat.

Mittlerweile sind etwas mehr als zwei Jahre vergangen, und Marian ist ein liebevolles, aufgeschlossenes Kind, das vor Energie und Pfiffigkeit nur so strotzt: Das zeigt uns, dass sein Heilungsprozess voll im Gange ist. Die Freundschaften, die er hier geschlossen hat, lassen ihn positiv in die Zukunft blicken. Er kann neue Hoffnung schöpfen, dass es auch für ihn ein besseres Leben geben kann. Marian liebt seine Lehrer von Diaconia und er kann sich ein Leben ohne die Menschen, die ihm in seiner Not neue Wege aufgezeigt haben, nicht vorstellen.


KiBiZ, ein Zufluchtsort

Sein Leben konnte dank unseres Zentrums ganz gezielt verändert werden, auch konnte er neue Kraft schöpfen, denn bei uns fand er die Liebe, die er verloren geglaubt hatte.

Sie haben einen Beitrag zu seiner Rettung und all den guten Dingen geleistet, die ihm widerfahren sind, denn Marian hatte einen Zufluchtsort.

Unglücklicherweise hat sich für Marian und die anderen Kinder wieder alles zum Schlechten gewendet.

Im Rahmen der Covid-19-Pandemie musste das Tageszentrum von Diaconia, das für Kinder aus 3 armen Gemeinden in Brașov gegründet wurde, leider vorübergehend schliessen. Für fast 130 Kinder war dieses Zentrum der einzige Ort, an dem sie inneres Gleichgewicht sowie Unterstützung finden und ihre Kindheit ein Stück weit geniessen konnten.




Erwartungsfreudige Kinder

Die vorübergehende Schliessung des Zentrums bedeutet für sie, dass sie keine andere Wahl haben, als sich in engen Häusern aufzuhalten, in denen die Familienmitglieder auf kleinem Raum zusammenleben: ohne fliessendes Wasser, Kanalisation oder ein Mindestmass an Hygiene. Der Schock, der auseinandergehende Beziehungen verursachen kann, bewirkt zudem ein hohes Ausmass an seelischem Ungleichgewicht und emotionaler Instabilität.

Die Kinder werden anfällig für Armut, Krankheit sowie mangelhafte Hygiene, und der fehlende Zugang zu moderner Technologie macht es ihnen nicht möglich, zu Hause weiterzulernen.

In dieser Zeit möchten wir diesen Kindern aus extrem armen Familien, die von der gegenwärtigen Krise betroffen sind, ein Programm aus materieller, psychosozialer und emotionaler Unterstützung bieten, sie aber auch begleiten, um körperlichem und seelischem Missbrauch vorzubeugen, eine Anfälligkeit gegenüber Erkrankungen zu vermeiden sowie die Gefahr, zurückgelassen zu werden, zu verringern.

Die 130 Kinder und ihre Familien erhalten monatlich Hilfspakete mit Lebensmitteln, Körper- und Haushaltshygieneartikeln und anderen Dingen nach Bedarf, jedoch auch Bildungssets, sodass die Kleinen ihre Bildungsaktivitäten zu Hause fortführen können.





Die Beratungs- und therapeutischen Tätigkeiten des KiBiZ erfolgen coronabedingt per Telefon. Sobald die Beschränkungen aufgehoben sind, können unsere Erzieher dazu übergehen, mit den Unterstützungsempfängern persönlich Kontakt zu halten.

Sie, liebe Spender, können etwas ändern, indem Sie gemeinsam mit anderen die Kräfte bündeln, um ein Kind ohne eine Zukunft in einen verantwortungsvollen, geliebten und gebildeten Jugendlichen zu verwandeln, der eine gesunde Einstellung zum Leben entwickelt.

So können Sie unser KiBiZ (Kinderbildungszentrum) unterstützen:
– Einmaliger Betrag in beliebiger Höhe
– Langzeitunterstützung
Falls Sie sich für die Langzeitunterstützung entscheiden, senden wir Ihnen gerne auf Wunsch eine Anzahl Einzahlungsscheine.



LANGZEITPROJEKT KiBiZ – Nr. 3750 – Kinderbildungszentrum


Ja! Ich will helfen!
Wenn Sie uns bei unserem Langzeitprojekt KIBIZ – Kinderbildungszentrum unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.


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Der Frühling steht schon vor der Tür. Wie jedes Jahr nehmen wir die erwachende Natur zum Anlass, Ihnen einen Einblick zu geben in die Arbeit auf dem „Bauernhof der Hoffnung“. Wir wollen dieses Projekt weiterentwickeln und zu einem selbsttragenden Unternehmen im Dienste armer Menschen heranwachsen lassen.

Die Produktion von vollwertigen, biologischen Nahrungsmitteln • Angusrinder • Honig unserer Bienenvölker • Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln.
Die Schaffung von Arbeitsstellen
Der Wissenstransfer bzw. die professionelle Schulung junger Menschen

Die Produktion von vollwertigen, biologischen Nahrungsmitteln


Man kann unseren „Bauernhof der Hoffnung“ als einen der seltenen Bio-Landwirtschaftsbetriebe Rumäniens bezeichnen. Heutzutage steht bei den meisten Organisationen der Profit im Mittelpunkt mit dem Ziel, bei kleinstmöglichen Kosten den Gewinn zu optimieren. Die ökologischen und biologischen Prinzipien werden dabei gern ignoriert. Uns ist es jedoch sehr wichtig, im Einklang mit der Natur zu arbeiten.

Durch die ideale Lage, die nahegelegenen grossen Waldflächen und die Höhenlage ist die Luft auf unserem Bauernhof sehr sauber.

Der Bauernhof verfügt über einen Stall von 490 Quadratmetern Fläche. Das nötige Acker-, Heu- und Weideland von insgesamt 100 Hektaren ist gekauft oder langzeitig gepachtet.

ANGUSRINDER
Unsere 90 Angusrinder leben in einer unberührten Natur in den Karpaten.

Sie können im Sommerhalbjahr auf saftigen, nahrhaften Wiesen in den Hügeln von Poiana Marului weiden. Sie grasen, trinken und schlafen sechs Monate lang in der freien Natur. Damit sich das Gras regenerieren kann, halten wir nur eine geringe Anzahl von Kühen auf einer Weide. Wir achten darauf, dass es nicht zu Überweidung kommt und behalten die ökologische Balance im Auge.

Im Winter sind die Kühe im Stall vor der ärgsten Kälte geschützt. Sie fressen Heu, Getreide und Silofutter, das auf unserem Land ganz ohne Einsatz von Pestiziden gewonnen wurde.


IMKEREI
Die 100 Bienenvölker, die auch zum „Bauernhof der Hoffnung“ gehören, produzieren fleissig Honig. Sie werden von unseren Mitarbeitern in verschiedene Gebiete transportiert, in die Berge oder auch in weit entfernte Wiesenlandschaften. Diese Art der Imkerei ist mit mehr Aufwand verbunden, verspricht aber auch mehr Ertrag.


ESEL-THERAPIE
Wir stellten Ihnen im letzten Flyer unsere Idee vor, eine Esel-Therapie anzubieten. Die Mitarbeiter vor Ort stehen mit der Gemeinde Cristian in Verhandlungen, der Bewilligungsantrag konnte eingereicht werden. Wir hoffen auf eine schnelle und positive Antwort von offizieller Seite, damit die Esel gekauft werden können und das Therapieangebot gestartet werden kann. Kinder mit besonderen Bedürfnissen könnten davon stark profitieren, insbesondere psychisch kranke, autistische und geistig oder körperlich behinderte.

FISCHZUCHT
Die Fischteiche werden in nächster Zeit ausgebaut und vorbereitet. Wir hoffen auf eine erfolgreiche Fischzucht.


„Aktion Vorratskammer“

Wie jedes Jahr ist auch für den kommenden Herbst die „Aktion Vorratskammer“ geplant. Das Team von Diaconia verteilt Karotten, Kartoffeln, Zwiebeln und anderes Gemüse an Notleidende und unterstützt dadurch arme Familien.



Arbeitsstellen

Viele Rumänen verlassen die ländlichen Gebiete auf der Suche nach einem Einkommen, das ihnen das Überleben sichert. Aus diesem Grund ziehen sie entweder in die Stadt oder ins Ausland. Wir möchten gegen die Landflucht ankämpfen, indem wir jungen Menschen die Chance geben, zu einem anständigen Lohn einer sinnvollen Arbeit nachzugehen.

Marius Ionescu
Heute gewähren wir Ihnen einen Blick hinter die Kulissen und stellen Ihnen Marius Ionescu vor. Er stammt ursprünglich aus dem Kreis Buza und wuchs in einem traditionellen Dorf auf. Sein Vater züchtete Schafe, Marius ist also auf einem Bauernhof gross geworden und mit der landwirtschaftlichen Arbeit bestens vertraut. Zudem besitzt er eine grossartige Begabung. Von seiner Grossmutter wurde ihm die Bienenzucht von Kindesbeinen an lieb gemacht. Sie steckte ihn an mit ihrer Begeisterung für die fleissigen, summenden kleinen Insekten.

Nach der Matura verliess Marius auf der Suche nach einem Lebensinhalt sein Heimatdorf. Er landete in Brașov und begann, auf dem Bau zu arbeiten, um sich eine Existenz aufzubauen. In dieser Zeit lernte er Alina kennen und lieben. Sie heirateten und bald darauf machte ihr Sohn Matei ihr Glück vollkommen.

Eines Tages kam Marius mit seiner Baufirma zu Diaconia, um Reparaturarbeiten auszuführen. Beim Gespräch erfuhren wir von seiner Leidenschaft für die Bienenzucht. Das passte ausgezeichnet. Diaconia hatte zwar wunderbare Bienenvölker, aber es fehlte ein kundiger Imker. Marius freute sich riesig über das Stellenangebot und kümmert sich seither mit Herzblut um unsere Bienen. Unter seiner geschickten Hand wuchsen die Anzahl der Völker sowie die Qualität des Honigs und der daraus entstehenden Produkte erheblich.

Wenn ihm, vor allem in der Winterzeit, neben der Arbeit mit den Bienen Zeit blieb, half er auch auf der Angusfarm aus. Er, der seit seiner Kindheit mit der Arbeit auf einer Farm vertraut ist, wurde eine treue und wertvolle Hilfe und Unterstützung. Er kümmert sich mit Leidenschaft um die ihm anvertrauten Tiere. Oft nimmt er seine Familie mit und lehrt seinen Sohn schon jetzt den respektvollen Umgang mit der Schöpfung.

Heute leitet Marius sowohl die Bienenzucht als auch die Angusfarm mit Begeisterung. Er liebt seine Arbeit und weiss, dass dieser Bauernhof vielen Familien, unzähligen Kindern und ganzen Vierteln Hoffnung schenkt.



PROFESSIONELLE SCHULUNG JUNGER MENSCHEN

Praktische, solide Ausbildungsmöglichkeiten gibt es in Rumänien immer noch viel zu selten. Wir träumen von einer Berufsschule für die Ausbildung zum Landwirt mit praktischer Arbeit auf einem Bauernhof.



Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein. 1. Mose 12,2

Dank Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender, darf unser Bauernhof seit vielen Jahren Hoffnung schenken. Bedürftige Familien erhalten vollwertige Lebensmittel, Jungtiere werden verschenkt und die Kinder der Tagesstätte können bei Ausflügen die Natur mit allen Sinnen entdecken.

Das Kinder-Bildungszentrum KiBiZ kann dank der biologischen Lebensmittel die Kinder mit gesunder Nahrung versorgen.

Der „Bauernhof der Hoffnung“ soll weiterhin ein Segen sein für viele hilfsbedürftige Menschen. Dazu braucht Diaconia Ihre Hilfe.

Mit Ihrer Spende leisten Sie einen wichtigen Beitrag. Vielen herzlichen Dank!



Projekt Nr. 3890 – Bauernhof der Hoffnung


Ja! Ich will helfen!
Wenn Sie uns bei unserem Projekt BAUERNHOF DER HOFFNUNG unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.


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Längst wird in der ganzen Stadt über die Tagesstätte von Diaconia geredet. Sogar der Bürgermeister hat sich für das Projekt begeistern lassen und schickt hilfsbedürftige Familien zu uns.

Inzwischen ist aus der Tagesstätte ein Zentrum geworden, welches mehr als „nur“ Kinderprogramme anbietet. Im vergangenen Jahr erhielten gut 28 Familien Hilfe durch unsere humanitären Projekte. Sie bekamen monatlich Nahrungsmittel, teilweise wurden Badezimmer oder Küchen saniert. Wir unterstützten Menschen, welche nicht selbst für ihre Mieten aufkommen konnten. In 20 Häuser lieferten wir Brennholz und reparierten die Öfen. Dazu helfen wir regelmässig 14 kranken Personen, welche ohne medizinische Versorgung auskommen müssen. In der einzigen Bildungseinrichtung in Charentsavan, in der rund 256 junge Leute studieren, sanierten wir die Kochschule von Grund auf und richteten neue Möbel, Kochherd, Backofen, Kühlschrank und ein Theoriezimmer ein. Durch diese Veränderungen bekam das College einen neuen Status, in dem heute auch Abschlussprüfungen abgenommen werden können. Wir freuen uns auch, dass unzählige ältere Menschen durch einen Zuspruch oder eine Ermutigung Wertschätzung und Trost erhalten haben.

Nach diesen positiven Veränderungen und den neuen Angeboten unserer Hilfstätigkeiten in Charentsavan liegt es auf der Hand, das Haus mit einem neuen, der Ausrichtung entsprechenden Namen, zu ergänzen.

Aus der Kindertagesstätte wurde ein Hilfszentrum (das heisst, aus einem kleinen Licht wurde ein grosses), ein Leuchtturm oder ein Lichthaus, wie es die Menschen vor Ort gern nennen.

Die Hauptaufgaben und Ziele bleiben jedoch dieselben: Wir wollen sozial schwache Familien langfristig und nachhaltig unterstützen, damit sie für sich selbst aufkommen können.


Im LEUCHTTURM werden in Zukunft folgende Hilfstätigkeiten weitergeführt und ausgebaut:

1. Medizinische Hilfe:
Medikamente
Hygienische Hilfsmittel
Vermittlung ärztlicher Hilfe

2. Warme Winter:
Abgabe von warmer Kleidung und Schuhen
Brennholz und Öfen

3. Verbesserung der Wohnsituation:
Haus- und Wohnungssuche
Renovierungen
Hilfe bei der Finanzierung der Mieten

4. Nahrungsmittelhilfe:
Monatliche Essensausgaben

5. Kinderbetreuung:
Kochunterricht und gemeinsames Essen
Musikunterricht
Sonntagsschule
Exkursionen
Aufgabenhilfe
Bewegung und Sport

6. Tieraktion:
Verteilung von Nutztieren für die Selbstversorgung
Futtervorrat


1. Medizinische Hilfe
Durch die grosse Armut ist die Krankheitsrate in den Familien aufgrund von Mangelernährung, fehlender Heizung und mangelhafter Hygiene sehr gross.

Der Leuchtturm bietet den Menschen ein medizinisches Hilfsprogramm mit der Möglichkeit, sich untersuchen zu lassen und notwendige Medikamente sowie Hygieneartikel zu erhalten.

Die meisten Patienten sind bettlägerig und benötigen Bettlaken, Windeln und spezielle Salben, um Druckgeschwüre am Rücken zu lindern. Bei Bedarf wird Kindern auch Babynahrung zur Verfügung gestellt.



2. Warmer Winter
Mit diesem Angebot werden bedürftige Familien mit warmer Kleidung und Schuhen ausgestattet.

Dies ist vor allem in den Wintermonaten November bis März von grosser Bedeutung. Begünstigte erhalten einen Holzofen und Brennholz oder eine elektrische Heizung. In Einzelfällen kommt der Leuchtturm auch für die Stromrechnung auf.



3. Wohnhilfe
In einem weiteren Angebot des Leuchtturms erhalten obdachlose Familien Häuser zu einem erschwinglichen Preis.

Bei prekären Wohnsituationen werden Dächer, Badezimmer oder Küchen renoviert und alte Türen und Fenster ersetzt. In Notsituationen wird vorübergehend die Miete für Wohnungen bezahlt. Diese Angebote werden mittels spezifischer Projekte finanziert.



4. Nahrungsmittelhilfe
Mit der Nahrungsmittelhilfe leistet der Leuchtturm einen wesentlichen Beitrag zur Linderung der Armut.

Hungernde Familien in Charentsavan erhalten jeden Monat umfangreiche Nahrungsmittelpakete, welche vor Ort abgeholt werden. In abgelegene Gebiete werden die Nahrungsmittel mit dem Auto geliefert. Neben den monatlichen Lebensmittelpaketen erhalten Familien auch Vorräte an Kartoffeln, Zwiebeln und anderem Gemüse.



5. Kinderbetreuung
Der Leuchtturm setzt sich für das Wohl der Kinder ein, insbesondere dafür, deren Alltag sinnvoll zu gestalten.

Es ist uns ein Anliegen, dass die Kinder, welche das Zentrum besuchen, verändert wieder nach Hause gehen. Sei dies, weil sie von den Aktivitäten und Lektionen etwas für die ganze Familie nach Hause bringen oder dadurch, dass sie durch die Begegnung mit anderen Kindern sowie dem Diaconia-Team die Liebe Gottes erleben dürfen. So schöpfen sie neuen Mut und Hoffnung und dürfen erfahren, was Annahme bedeutet. Der aktivste Teil des Programms findet während der Schulferien im Sommer statt. Viele Angebote werden zunehmend auch ausserhalb der Schulferien angeboten.



6. Tieraktion
Im Rahmen der jährlichen Tieraktion von „Diaconia Internationale Hilfe Schweiz“ erhält der Leuchtturm die finanziellen Mittel für die Realisierung des Projekts.

Eine Tierspende beinhaltet ein für die Familie geeignetes Tier, z.B. Kühe, Schweine, Schafe oder andere Nutztiere sowie das Futter für ein Jahr. Die Familien verpflichten sich, für die Tiere zu sorgen, sie zu pflegen und das erste weibliche Jungtier weiter zu schenken. Durch diese Aktion können Familien ihr eigenes kleines Unternehmen

entwickeln, sich selber versorgen und haben darüber hinaus mit dem Überschuss die Möglichkeit, Tauschgeschäfte abzuwickeln. Dazu bietet die Tierhaltung auch den Kindern eine sinnvolle Beschäftigung.

Herzlichen Dank, liebe Spenderinnen und Spender, dass Sie uns geholfen haben, ein für die notleidenden Menschen so wichtiges Standbein aufzubauen. Ihre Investition hat vielen mutlosen Menschen geholfen, neue Hoffnung zu finden.

Damit durch unsere Arbeit auch in Zukunft Licht in die Häuser und Herzen der notleidenden Menschen in Charentsavan und Umgebung strömen kann, sind wir weiterhin auf Ihre finanzielle Hilfe angewiesen.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung

Stephan Schneider


Projekt Nr. 3865 – LEUCHTTURM


Ja! Ich will helfen!
Wenn Sie uns bei unserem Projekt LEUCHTTURM unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.


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Leben verändern – Hoffnung schenken: Die grosse Chance
Vielleicht erinnern sich einige von Ihnen noch an das schmale Gesicht mit den grossen Augen und dem riesigen Lachen, welches Sie aus dem Diaconia-Report im Oktober 2017 anstrahlte.

Der kleine Knirps, der zu den ersten Jahrgängen in der Kindertagesstätte Hrudai gehörte, ist gross geworden. Gibbs hatte einen schweren Start sowohl ins Leben als auch in die Schule. Neben einer schwachen Gesundheit und häufigen Krankheiten kämpfte er auch mit der desolaten familiären Situation. Er war weder regelmässig in der Schule noch konnte er wirklich am Leben teilnehmen. Es fehlte buchstäblich an allem. Heute geht Gibbs in die 5. Klasse. Er besucht die Schule begeistert und geniesst sowohl das warme Essen als auch den Stützunterricht und das „After School Program“ in Hrudai.

Ich schrieb damals: „Wir können nicht die ganze Welt retten, das ist leider eine Tatsache. Ein Kind jedoch schon!“

Ich darf Ihnen, liebe Spenderinnen und Spender, mitteilen, dass wir im Falle von Gibbs die entscheidende Hilfe leisten durften, damit sein Leben eine Wende zum Guten nahm. Seine Situation hat sich enorm verändert und er kann zuversichtlich in die Zukunft schreiten.

Wie wir Kindern in Indien helfen:
Wir ermutigen und begleiten die Kinder durch ihre Schul- und Ausbildungszeit.
Wir helfen bei den Hausaufgaben und bei Problemen in der Schule.
Wir geben den Kindern ein warmes Mittagessen, oft die einzige richtige Mahlzeit am Tag.
Wir helfen mit Kleidern und Schuhen, mit Waschgelegenheiten und Sanitäranlagen.
Wir sorgen uns um die Gesundheit der Kinder und deren Familien.
Wir stellen den Kindern nach Möglichkeit Schuluniform, Lern- und Bastelmaterialien zur Verfügung.
Wir geben ihnen Unterweisung und Licht mit auf den Weg.


Ohne die Hrudai-Tagesstätte könnten 220 Kinder die Schule nicht oder nur beschränkt besuchen. Einige Kinder würden die Schule gar nicht starten, viele würden die Schule abbrechen.

Viele Kinder würden, wie ihre Eltern, nie lesen und schreiben lernen.

Ihre Zukunft wäre geprägt von Arbeitslosigkeit und Armut, ohne Hoffnung für die neue Generation.

Mädchen wären weiterhin stark benachteiligt, viele davon chancenlos.

Viele der Kinder würden nicht erfahren, was Nächstenliebe ist und woher diese Lehre kommt.

220 Familien mit noch mehr Geschwistern würden die einzige Hilfe, die sie bekommen, verlieren.


Gibbs hat in unserer Tagesstätte Hrudai 219 Kolleginnen und Kollegen.

Wir beschäftigen eine Lehrperson, einen Koch, einen Pastor und einige Mithelfer. Viele engagieren sich und packen mit an, auch Eltern der Kinder. Es ist erfreulich zu sehen, dass unser Unternehmen in Indien Herzen bewegt.

Bis jetzt sind die Kinder auf drei Standorte verteilt. Die gemieteten Gebäude sind jedoch teuer und für Kinder ungeeignet.

Nach den Überschwemmungen Ende 2019 entschieden wir, nach einer Lösung zu suchen. Den An-stoss zum Bau einer Tagesstätte erhielten wir durch die Schenkung von Uppahar, einer befreundeten Organisation aus Indien, die uns 4150 Quadratmeter Bauland zur Verfügung stellte. Rajat Pani, unser Verantwortlicher vor Ort und die Verbindungsperson zu Uppahar, sagte: „Dieses Gebäude wird ein Segen für viele Kinder sein. Kinder, die weitab von der Stadt und weit entfernt von Chancen und Möglichkeiten aufwachsen. Hier werden sie Liebe und Geborgenheit, Bildung, Förderung und Unterstützung erhalten. Die Dorfbevölkerung freut sich sehr über unsere Arbeit, von der die ganze Region profitiert. Sogar die Presse aus der Stadt berichtete bereits über die Tagesstätte.“

Die Meinung unter den Bewohnern von Gumma ist: „Wenn Menschen aus der weit entfernten Schweiz etwas für unsere Kinder tun, wenn ihnen unsere Kinder so sehr am Herzen liegen, dann ermutigt uns dies, auch unser Bestes zu geben, damit unsere Kinder alle Hilfe bekommen, die sie brauchen.“

Mahatma Gandhi sagte einmal: „Ich liebe Christus, verachte aber die Christen, weil sie nicht wie Christus leben.“ Ein Herz für Inder zu haben, Hoffnung für Indien zu hegen, ist der liebevolle Weg, den suchenden Menschen zu begegnen und unzähligen benachteiligten Kindern in Indien zu helfen. Es wird auch berichtet, dass der oben genannte, weise Mann einmal die Bibel, die er immer bei sich hatte, hervorholte, die Seligpreisungen daraus vorlas und sagte: „Mehr habe ich euch nicht zu sagen“. Dieser Inder liebte Jesus und wollte mehr über Liebe, Wahrheit und den richtigen Lebensweg wissen. Menschen wie ihn gibt es noch viele in Indien. Sie leben in Armut und Verachtung. Sie sehnen sich nach Frieden, Liebe und Gerechtigkeit. Durch unsere Taten der Liebe können wir ihnen unsere Annahme zeigen und ihnen den Weg weisen.

Hrudai heisst übersetzt „Herz“. Darum geht es bei unseren Bemühungen in Indien: Herzen zu erreichen und Herzen zu bewegen.


Grundriss der Hoffnung

600 Quadratmeter zum Lernen, Spielen, Freude erleben
Das Gebäude wird aus zwei grossen Sälen, einer Küche, einem Lagerraum sowie weiteren Räumlichkeiten bestehen. Die Toiletten werden ausserhalb des Gebäudes gebaut werden.

Durch die bereits erhaltene Hilfe einiger Spender konnte man bereits das Fundament und die Tragwände bauen.

Um das Gebäude fertigzustellen und den Kindern tagsüber ein Zuhause anbieten zu können, brauchen wir noch ungefähr 40 000 Franken.



Bausteine fürs Leben
Jede Spende und jede kleine Zuwendung ist wertvoll und dient dazu, das Tageszentrum zu bauen. Die Menschen vor Ort beteiligen sich mit grossem Arbeitseinsatz, damit der Bau überhaupt realisiert werden kann. Die Entscheidung, bereits 2019 mit dem Bauen anzufangen, wurde getroffen, damit man so der Teuerung anfangs 2020 entgehen kann.

Wir bitten Sie, liebe Spenderinnen und Spender, von ganzem Herzen um Ihre Mithilfe. Wir freuen uns auch über kleine Spenden. Zusammen können wir viel erreichen und das Tageszentrum Hrudai anfangs Sommer 2020 den Kindern als Zuhause zur Verfügung stellen.

7 500 Franken konnten bereits geschickt und verwendet werden. Bitte helfen Sie uns, damit auch der Restbetrag zusammenkommen darf!

Mit grosser Vorfreude, die Arbeit von Diaconia in Indien wachsen zu sehen, grüsse ich Sie ganz herzlich und bedanke mich im Namen des ganzen Diaconia-Teams für das treue Mittragen und Ihre Unterstützung.

Mihai Hunziker
Geschäftsführer Diaconia Internationale Hilfe

Eva (Mitte) ist gleich alt wie Asha, die Tochter von Anne und Rajat Pani (links). Eva wurde als Säugling zum Sterben ausgesetzt, konnte aber von der Familie von Bapi Pani gerettet werden. Das tapfere Mädchen kämpft gesundheitlich mit grossen Schwierigkeiten, aber ihm wurde buchstäblich ein zweites Leben geschenkt.

Projekt Nr. 7005 – Leben verändern – Hoffnung schenken


Ja! Ich will helfen!
Wenn Sie uns bei unserem Projekt LEBEN VERÄNDERN - HOFFNUNG SCHENKEN 2020 unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.


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