DIACONIA Internationale Hilfe – Christliches Hilfswerk
SONDERAKTIONEN & -PROJKTE ARCHIV 

Liebe Leserinnen und Leser

Mein Name ist Edward und ich arbeite seit eineinhalb Jahren auf dem Bauernhof der Hoffnung. Dies ist ein wichtiges Praktikum für mich, denn nach dem Uni- Abschluss im Juni 2021 für Rechtswissenschaften, werde ich verschiedene landwirtschaftliche Bildungskurse belegen.
Der Bauernhof der Hoffnung begeistert mich! Es ist ein besonderer Ort mit einer besonderen Mission.
Die Arbeit auf dem Bauernhof ist von unschätzbarer Bedeutung. Hier geht es nicht in erster Linie um Profit. Ich fühle mich geehrt, in einem Umfeld arbeiten zu dürfen, in dem nicht nur eigene Interessen verfolgt werden, sondern wo vor allem das Wohlergehen der Umwelt und die Menschen in Not im Zentrum stehen. Ich habe gelernt, der Natur mit Respekt zu begegnen und ihren Ertrag auf eine wertschätzende Art zu nutzen und zu teilen. Der Bauernhof der Hoffnung ist ein gutes Beispiel für eine nachhaltige und zielorientierte Sozialarbeit.
Ich bin stolz, Teil eines so grossartigen Teams sein zu dürfen. Gerne führe ich Sie mit den folgenden Berichten durch unsere Tätigkeiten auf dem Bauernhof.

 Bauernhof
 Angusrinder
 Bienenzucht
 Fischzucht
 Lebensmittel
 Maschinenpark
 Ausbildungsmöglichkeit
 Erfolgsgeschichte


Mit viel Herzblut und mit ganzem Einsatz setze ich mich mit meinem Team dafür ein, dass das Leben von verzweifelten Menschen verändert wird und sie wieder neue Hoffnung schöpfen können. Wir kümmern uns um benachteiligte Kinder, Frauen, Familien und Minderheiten. Der Bauernhof der Hoffnung ermöglicht uns, dieser grossen Aufgabe gerecht zu werden. Mit dem Ertrag der Arbeit kann unter anderem das Kinderbildungszentrum KiBiZ finanziell und praktisch unterstützt werden.
Unser Bauernhof der Hoffnung befindet sich in der Gegend von Poiana Marului in einer ruhigen und höher gelegenen Landschaft mit sehr sauberer Luft. Der ganze Betrieb wird biologisch betrieben. Die aktuelle Fläche umfasst weit über 100 Hektar Land für die wirtschaftliche Nutzung. Die Hälfte davon ist gepachtet. Auf unserem Gelände befinden sich auch zwei Naturteiche mit frischem Wasser aus diversen nahegelegenen Quellen.

ANGUSRINDER

Die Wiesen bieten sowohl Futter als auch ein Zuhause für unsere Angusrinder.
7 Monate lang weiden die über 100 Tiere auf dem Gelände, bevor sie vor dem Wintereinbruch wieder in den offenen Stall zurückkehren. Der Verkauf des qualitativ hochwertigen Rindfleisches ist für Diaconia Braşov eine wichtige Einnahmequelle.
Es ist unser Bestreben, die Anzahl der Rinder kontinuierlich zu erhöhen, damit der Ertrag zu Gunsten unserer Mission vergrössert werden kann. Wenn es die Finanzen erlauben, möchten wir durch den Zukauf von weiteren Landparzellen zusätzliche Weidefläche gewinnen und dazu einen dritten Zuchtbullen anschaffen.




Unsere 80 gesunden Bienenvölker haben den relativ milden Winter gut überstanden und sind bereits wieder eifrig an der Arbeit. Die während den Wintermonaten mit grosser Sorgfalt unternommenen Behandlungen von Krankheiten haben sich ausbezahlt. Der hochwertige Honig dient ebenfalls dem Vorhaben, bedürftigen Familien gesunde Nahrung zur Verfügung zu stellen.



Auf dem Hofgelände stehen uns seit einigen Jahren zwei Naturteiche mit frischem Quellwasser und vielen Fischen ungenutzt zur Verfügung. Es ist geplant, die Teiche so umzugestalten, dass daraus mit wenig Aufwand eine Fischzucht betrieben werden kann. Ausserdem soll die idyllische Umgebung der Teiche auch zu einem Ort der Ruhe und Erholung werden.

Lebensmittelvorrat für Hungrige/Bedürftige

Die Karotten-, Zwiebel- und Kartoffelernte dient wie jedes Jahr als Vorrat für den langen Winter. Bei Anfragen können wir auf diese Weise stets aus dem Vollen schöpfen und bedürftige Familien mit unserem Eigenertrag eindecken.

Unser Maschinenpark

Für die Bewirtschaftung des grossen Geländes ist ein intakter Maschinenpark Voraussetzung. Mit der Getreide- und Heuernte wird das Tierfutter vor Ort gemischt und für den Winter gelagert. Der grosse Bedarf an Stroh und Heu für die Tiere verlangt grosse Scheunen und trockene Abstellplätze. Auch der Fahrzeugpark muss regelmässig gewartet werden. All dies ist mit grossen finanziellen Aufwendungen verbunden. Durch das stetige Wachstum des Tierbestandes steigt auch der Anteil dieser Bedürfnisse.

Ausbildungsmöglichkeit

Mit dieser Aktion unterstützen Sie uns nicht nur mit Maschinen, Land und Tieren, sondern ermöglichen auch Menschen ohne Arbeit, bei uns eine Beschäftigung zu finden. Wir wünschen uns für die Zukunft, auch eine Ausbildung zum Landwirt auf dem Bauernhof anbieten zu können, da es in Rumänien nur wenige praktische Berufsbildungsstätten gibt.

Erfolgsgeschichten

Auf dem Bauernhof der Hoffnung beschäftigen wir auch Familien aus der näheren Umgebung. Im April und Mai 2020 führten wir in vielen verarmten Höfen, Feld- und Gartenarbeiten durch, indem wir den Bauern mit unseren Maschinen die Felder pflügten und das Land für die Saat vorbereiteten. Ausserdem spendeten wir ihnen über 3400 verschiedene Samentüten, 2000 Gemüsesetzlinge und 112 Nussbäume. Für diese Menschen war dies eine sehr grosse Erleichterung.

Maria ist eine der Frauen, die sich von Herzen für diese Unterstützung bedankt. „Ich bin so froh über die Hilfe der Mitarbeiter vom Bauernhof der Hoffnung. Dank der maschinellen Bearbeitung meines Landes konnte ich alles bepflanzen. Früher musste ich alles von Hand bearbeiten und war deshalb nicht in der Lage, die ganze Fläche zu nutzen. So lag ein Grossteil brach. Vielen Dank an die Mitarbeiter von Diaconia und an alle Spenderinnen und Spender für die Hilfe“ Maria.

Wer da sät im Segen, wird auch ernten im Segen.
(2. Korinther 9,6)




Es hat mir grosse Freude bereitet, Sie, liebe Spenderinnen und Spender, aus unserer Arbeit auf dem Bauernhof der Hoffnung zu berichten. Dank Ihrer Hilfe in den vergangenen Jahren durften wir mit unserer Arbeit vielen bedürftigen Menschen Hoffnung schenken.
Dies wollen wir auch in Zukunft tun. Mit Ihren Spenden wollen wir unsere Arbeit nicht nur aufrechterhalten, sondern sie auch ausbauen. Mit dem Kauf von Land, der Zucht von Tieren und der Erweiterung unseres Maschinenparks soll die Effizienz und Ertragskraft unserer Tätigkeit auch in Zukunft vielen Menschen in der Region um Braşov ein Segen sein.
Ich bedanke mich für Ihre Unterstützung und grüsse Sie herzlich.

Edward Dugeniuk

Ihre Investition trägt Früchte.
Wir bitten Sie herzlich, unsere Arbeit weiterhin zu unterstützen. Mit Ihrer Spende leisten Sie einen wichtigen Beitrag. Vielen herzlichen Dank!

Projekt Nr. 3890 „Bauernhof der Hoffnung“


Ja! Ich will helfen!
Wenn Sie uns bei unserem Projekt BAUERNHOF DER HOFFNUNG unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.


PDF


In der Provinzstadt Charentsavan in Armenien leuchtet ein helles Licht! Dieses Leuchten verbreitet sich weit über die Stadtgrenze hinaus. Menschen aus der Stadt und der Umgebung werden von diesem Licht angezogen und machen sich auf den Weg zu uns!

Liebe Leserinnen und Leser

Mit Ihrer Unterstützung durften wir im Jahr 2018 unser neues Diaconia-Zentrum in Armenien eröffnen. Was als Kindertagesstätte seinen Anfang nahm, ist heute zu einem Ort geworden, an dem viele Menschen mit verschiedensten Nöten Zuflucht finden. Die Auswirkungen unserer Tätigkeit auf die von Krieg und Elend gebeutelten Menschen in der Umgebung von Charentsavan bewirkt einen grossen und bedeutsamen Unterschied.

So kam Ihre Hilfe im vergangenen Jahr an:
44 Menschen wurden medizinisch schnellversorgt
45 Familien erhielten laufend Brennholz für die Öfen und warme Kleidung
23 Familien halfen wir bei der Wohnungssuche oder bei Renovierungsarbeiten
85 Familien bekamen monatlich Lebensmittel und Hygieneartikel geschenkt
60 Kindern wurden Spezialprogramme über die Sommerzeit ermöglicht
12 Familien wurden mit Tierspenden und Futter unterstützt
95 vertriebene Familien aus dem Karabach-Krieg wurden betreut
25 Kriegswitwen mit ihren 52 Kindern erhielten finanzielle Hilfe, Lebensmittel und Hygieneartikel
13 verwundete und behinderte Soldaten wurden mit Medikamenten und Lebensmitteln versorgt
43 an COVID-19 erkrankte Personen wurden fachmännisch betreut und versorgt
62 Kinder konnten wir mit Schulmaterial und Studiengeldern unterstützen


Die Auswirkungen unserer Arbeit – Stimmen von Betroffenen


Kriegswitwen erhalten finanzielle Unterstützung

„Herzlichen Dank für alles, was Sie für unsere Witwen und ihre Kinder tun. Wir schätzen die Arbeit von Pastor Sargis Svaryan und seinen Mitarbeitern sehr.“
Während des Treffens einiger Witwen von Kriegsopfern mit dem Bürgermeister von Hrazdan, Sevak Mikaelyan, bedankt sich dieser herzlich für die grosse finanzielle Unterstützung durch Diaconia. Seine Wertschätzung gegenüber unserer Arbeit ist für uns eine grosse Bestätigung. Sargis Svaryan, Leiter vom Leuchtturm, setzt sich unermüdlich und mit ganzer Hingabe für diese Menschen ein.

Unsere Kinderprogramme erfreuen Gross und Klein

„Hier kann ich glücklich sein und erlebe einige Augenblicke ohne Angst und Sorgen.“
Eine besondere Abwechslung für den eher trostlosen Alltag vieler Kinder, bietet unsere Tagesstätte. Die Kinder üben sich im Kochen, sie singen, basteln, hören biblische Geschichten und lernen so spielerisch einen positiv geprägten sozialen Umgang miteinander. Der Höhepunkt ist jeweils das Programm während den Sommerferien. Gemeinsame Ausflüge und die damit verbundene entspannte Atmosphäre bedeuten den Kindern sowie auch den Betreuern ein noch nie zuvor erlebtes Beisammensein.




Kriegsflüchtlinge finden einen treuen Freund

„Wir, die Vertriebenen aus Berg-Karabach, haben einen treuen Freund, der uns in unseren schweren Tagen geholfen hat. Wir erhielten ein Dach über dem Kopf, mussten nicht mehr frieren und die Kinder blieben nicht hungrig. Wir sind Diaconia sehr dankbar.“
Das unbeschreibliche Leid der Flüchtlinge aus Berg-Karabach und die daraus folgende Ratlosigkeit übersteigt all unsere Vorstellungen. Diaconia setzt sich in der aktuellen Krise für diese Flüchtlinge mit Nahrungsmitteln, Kleidern, Decken und medizinischer Versorgung ein. Die Menschen machen hier Halt, kommen zur Ruhe und finden mit unserer Hilfe die Orientierung für ihre nächsten Schritte.



Verwundete und Kranke erhalten Erste Hilfe

Narek Asatryan wurde im Karabach-Krieg verwundet und verlor mehrere Finger. Diaconia kam für alle angefallen Kosten auf, wofür er sehr dankbar ist.
„Ich kam mit offenen Wunden aus dem Krieg nach Hause und brauchte dringend Verbandsmaterial und Medikamente. Die Mitarbeiter von Diaconia versorgten mich mit dem Nötigsten und begleiteten mich zur weiteren Behandlung.“
Diaconia kümmert sich nicht nur um Verletzte aus dem Krieg. Oft kommen Menschen direkt zu uns, weil sie wegen grosser Armut erst gar nicht einen Arzt aufsuchen können. Diaconia leistet erste Notversorgung sowie finanzielle Hilfe und Begleitung zu Ärzten und Spitälern.
Die Mitarbeiter von Diaconia hören immer wieder diese Worte: „Vielen Dank, Gott segne Sie.“

Die Wertschätzung dieser Menschen für die ihnen entgegengebrachte Aufmerksamkeit ist gross. Für sie ist der Leuchtturm nicht bloss eine Anlaufstelle, sondern auch zweites Zuhause geworden.






„Eines Tages ist das Vorwort zu Ende, und das erste Kapitel beginnt.“ (Zitat von C.S Lewis)


Gerne übernehmen wir dieses Zitat auch sinnbildlich für unseren Leuchtturm. „Das Vorwort ist geschrieben. Lasst uns gemeinsam das erste Kapitel schreiben.“
Damit durch unsere Arbeit auch in Zukunft Licht in die Häuser und Herzen der notleidenden Menschen in Charentsavan und Umgebung strömen kann, sind wir auch weiterhin auf Ihre finanzielle Unterstützung angewiesen.

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie uns wie folgt:
• Deckung der laufenden Betriebskosten für Strom, Gebühren, Taxen und Unterhalt
• Lebensmittel, Kleidung und Decken für die Kriegsflüchtlinge
• Medikamente und Hygieneartikel für die medizinische Schnellversorgung
• Schulmaterial und Studiengelder für Kinder


Ziele für die Zukunft:
Unser wachsender Betrieb erfordert in Zukunft auch entsprechende Veränderungen an der Infrastruktur. Gerne würden wir unser Gebäude um ein Stockwerk erhöhen. Dort sollen Schul- und Versammlungsräume sowie ein Gästezimmer mit Bad Platz finden.
Für den Aussenbereich sind Gartenmöbel, Bänke, Pavillons und eine Aussenbeleuchtung sowie weitere Parkplätze geplant.

Dürfen wir weiterhin mit Ihrer Unterstützung rechnen? Wir freuen uns auf dieses neue Kapitel, welches wir mit Ihnen gemeinsam schreiben wollen. Herzlichen Dank für Ihre Treue.

Projekt Nr. 3865 Leuchtturm


Ja! Ich will helfen!
Wenn Sie uns bei unserem Projekt LEUCHTTURM ARMENIEN unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.


PDF


OSTER AKTION - "GESUNDHEIT"

KEINE CHANCE AUF BILDUNG
Flavius und Vlad sind zwei Brüder aus einer sehr armen Familie. Ihre genetisch bedingten Augenprobleme haben sie von ihrer Mutter geerbt. Aufgrund ihrer schlechten Sehkraft hatten die Knaben eine schwere Zeit im Kindergarten. Sie konnten sich nicht richtig verständigen, stolperten oder stürzten oft. Selbst von ihrer Kindergärtnerin wurden die beiden als „hoffnungslos“ eingestuft und wurden nicht gefördert. So kam es, dass Flavius und Vlad anschliessend die Schule aufgrund medizinischer Probleme abbrechen mussten.


DANK MEDIZINISCHER HILFE, ANSCHLUSS WIEDER GEFUNDEN
Glücklicherweise waren die Diaconia-Mitarbeiter zur Stelle und dank Ihren Spenden konnten die Augenoperationen der Jungen, die Nachbehandlungen und ihre Brillen bezahlt werden – und das mit Erfolg! Ihre Sehkraft hat sich soweit verbessert, sodass sie den Schulunterricht wieder aufnehmen konnten und nun mit ihren Altersgenossen mithalten können. Flavius und Vlad können ihrer Zukunft freudig entgegenblicken.


UNGLAUBLICH ...
„Die kleine Larisa braucht dringend eine Augenoperation, sonst wird sie ihr Augenlicht verlieren!“, erzählte uns die verzweifelte Mutter mit zitternder Stimme.
Es war ein Unfall. Während Larisa mit ihren Freunden spielte, verletzte sie ihr Auge an einem herunterhängenden Zweig. Nur eine Operation konnte ihr weiterhelfen. Im Krankenhaus behandelte man das Mädchen mit Ignoranz, denn seine Eltern sind arm und nicht versichert. Es interessierte scheinbar niemanden, ob Larisa ihr Augenlicht verlieren würde.
War die Schule wegen der Armut schon eine grosse Herausforderung, so wurde sie für Larisa durch den erlittenen Unfall gänzlich unmöglich. Sie sah keinen Sinn mehr in ihrem Leben und wollte die Schule abbrechen.


... ABER WAHR
Hilflos und verzweifelt bat die Familie Diaconia um Hilfe. Unsere Mitarbeiter vor Ort handelten sofort und bezahlten die Augenoperation. Auch in der Erholungszeit kümmerten sich unsere Mitarbeiter um das Mädchen und halfen ihm, den Schulanschluss wieder zu erlangen. Larisa hat sich inzwischen wieder gut erholt, sie geht zur Schule und hat neue Lebensfreude.

OSTER AKTION - "INTEGRATION"

JUNG UND ALT BESCHENKEN SICH
Ältere Menschen, die bereit sind, ihre Zeit, Erfahrungen und Fähigkeiten Kindern weiterzugeben, sind Gold wert. Oft ersetzen sie die hoffnungslos überforderten Eltern, die ungenügend für ihre Kinder sorgen können. Mit geringem Selbstwert, mangelndem sozialen Verhalten und fehlender Unterstützung von aussen, ist für diese Kinder die Hürde, den schulischen Anforderungen gerecht zu werden, enorm hoch. Diaconia fördert aus diesem Grund generationenübergreifende Dienste durch den Einbezug älterer Menschen, welche Kindern Werte und positive Verhaltensweisen vermitteln. Im Gegenzug fühlen sie sich gebraucht und profitieren von der Energie und Begeisterung der Kinder und Jugendlichen.
Diese Art von Gemeinschaft ist förderlich für die Bedürfnisse beider Seiten. Die erhaltene Unterstützung hilft ihnen die Schule zu bewältigen, als auch eine alternative Ausbildung für die Integration in die Gesellschaft in Angriff zu nehmen.


FREUDE SCHENKEN
Sarto Gavril ist 66 Jahre alt und hat 5 erwachsene Kinder. Seit fast fünf Jahren ist er im Ruhestand. Er ist ein fröhlicher Mann mit einem grossen Herz und es ist eine wahre Freude, wie er mit Kindern umzugehen weiss. Er hat Ideen für alles, was geschaffen werden muss, und vor allem versteht er es, die Kinder zu ermutigen, sich einzubringen und ihre persönlichen Gaben zu entdecken. Sarto sagt: „Diese Kinder haben keine Familien, die sie unterstützen und sie haben niemanden, der ihnen all dies beibringt. Was ich heute diesen Kindern schenke, wird in der Zukunft Früchte tragen. Das bestärkt mich sehr, in dem was ich tue. Ich bin da, wo ich sein muss.“



OSTER AKTION - "BILDUNG"

Marianas Familie lebt in einer extremen Situation. Ihre Eltern sind geistig zurückgeblieben und werden den Schritt aus der Armut nie schaffen. Sie sind, wie so viele andere Menschen in Rumänien, Analphabeten und haben keine Chance eine Arbeit zu finden. Im Haus der Familie gibt es keinen Wasser- und Stromanschluss und die fünf Kinder leben manchmal mehrere Tage ohne richtige Mahlzeit. Mariana, eines dieser Kinder ist besonders ehrgeizig und intelligent. Sie wird seit 3 Jahren im Kinderbildungszentrum KiBiZ in Braşov betreut. Dort trifft Mariana eine neue Welt an. Sie hat eine grosse Familie gefunden, die sie unterstützt, fördert und sich um alle ihre Bedürfnisse kümmert. Sie erhält Hilfe bei ihren Hausaufgaben und hat sogar Zugang zum Online-Unterricht. Zudem erhält sie eine warme Mahlzeit und saubere Kleidung. Sie hat grosses Glück.
Diaconia setzt sich dafür ein, dass so viele Kinder wie möglich Zugang zu Bildung, Hygiene, moralischen Werten, Disziplin und gesunden Lebensbedingungen erhalten wie Mariana.
Wir glauben fest daran, dass sie es schaffen wird!


EIN TRAUM GEHT IN ERFÜLLUNG
Auch Roza besucht das KiBiZ schon seit 8 Jahren. Sie hat grosse Pläne und ist eine Kämpferin.
Ihre Familie wünschte sich immer, dass sie als älteste Tochter eine Schule besuchen und später einen Beruf erlernen kann. Rozas Eltern wissen aber, dass dies aufgrund ihrer begrenzten finanziellen Mittel gar nicht möglich ist. Roza schätzt alles, was ihr angeboten wird, ist für alles offen, fleissig und bereit, Neues zu lernen. Ihr Traum ist es einmal, selber schöne Kleider herstellen zu können. Sie näht so gut, dass sie nächstes Jahr auf eine professionelle Schneiderschule gehen kann.
Roza ist der Beweis dafür, dass Kinder, die in Armut geboren werden, erfolgreich sein können, wenn sie Hilfe bekommen!


Liebe Freunde und Gönner

Stellen Sie sich vor, Sie könnten weder lesen noch schreiben – somit auch keinen Beruf erlernen. Die Herausforderungen des täglichen Lebens würden Sie vor unlösbare Probleme stellen. Vielen Mädchen und Jungen in Rumänien bleibt eine hoffnungsvolle Zukunft verwehrt, weil sie nicht in die Schule gehen können oder diese vorzeitig abbrechen müssen. Viele Kinder verlieren den Anschluss ans Bildungswesen, entweder aus gesundheitlichen, sozialen oder schulischen Defiziten.

Diaconia setzt sich seit vielen Jahren erfolgreich für benachteiligte Kinder ein. Mit unserer „Oster-Aktion“ engagieren wir uns speziell für Gesundheit, Integration und Bildung in Rumänien. Die Kinder sollen eine faire Chance für die Zukunft erhalten.

Bitte unterstützen Sie uns dabei! Unsere christliche Nächstenliebe gilt ganz besonders diesen benachteiligten Jugendlichen. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie es, dass wir unseren Auftrag erfüllen können und der Sinn von Ostern weit über unsere Grenzen zu neuem Leben hinausgetragen wird.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie ein frohes und gesegnetes Osterfest.

Stephan Schneider
Stv. Geschäftsführer und Team




WIR SIND DA, WO HILFE AM NÖTIGSTEN GEBRAUCHT WIRD!

Seit 40 Jahren leistet „Diaconia Internationale Hilfe“ christlich-humanitäre Hilfe in Rumänien und weiteren Ländern. Das Kinderbildungszentrum KiBiZ in Braşov, setzt sich für arme, benachteiligte Kinder und ihre Familien durch nachhaltige Projekte, Kinderpatenschaften und spezifische Unterstützung wie diese Osteraktion ein.



Mit Ihrer Spende schenken Sie Kindern besondere Wertschätzung.
Jede Hilfe zählt! Vielen herzlichen Dank.


Haben Sie Fragen zu Ihrer Spende oder möchten Sie nähere Informationen?
Rufen Sie einfach an – wir helfen Ihnen gerne weiter.


Ja! Ich will helfen!
Wenn Sie uns bei unseren Projekten MEDIZIN / INTEGRATION / BILDUNG unterstützen möchten, senden wir Ihnen gerne weitere Informationen und dementsprechende Zahlscheine zu. Für Ihre E-Mail mit Angaben Ihres Namens und Ihrer Adresse seien Sie herzlich bedankt.


PDF