Rafik M.
25.11.2012
Rafik kommt aus Dilijan, einem kleinen Städtchen mit 16 000 Einwohnern. Es liegt in der malerisch schönen Tawusch-Region, die man auch die Armenische Schweiz nennt. Sie liegt 100 km nordöstlich von Jerewan entfernt. Einst war diese Stadt ein sehr berühmter Kurort mit vielen Erholungsheimen und Sanatorien. In den 90er Jahren wurde es still um Dilijan. Seit Anfang 2000 entstanden in der Stadt viele neue Hotels und Bed and Breakfast’s. Inzwischen besuchen wieder viele Touristen diese schöne Gegend. Jobs gibt es leider nur zur Ferienzeit.
Familie Mnazakanyan lebt unter der Armutsgrenze, sodass sie 108 Franken Sozialhilfe erhält. Rafiks Mutter Tehmine Soloyan (1983) ist Hausfrau. Im Sommer, wenn die Kinder Sommerferien haben, arbeitet sie gelegentlich in einem Gästehaus als Putzfrau. Ihr Ehemann Artur Mnazakanyan (1985) arbeitet als Tagelöhner. Er macht jede sich bietende Arbeit. Vor allem die Winterzeit bereitet den Eltern viel Kummer, da hohe Heizkosten anfallen und beide keinen Verdienst haben. Rafik ist ein ruhiger und friedlicher Junge, der die 8. Klasse abgeschlossen hat. Er hat 2 kleine Schwestern und 1 kleinen Bruder.
Mit einer Patenschaft sichern Sie Rafik den regelmässigen Schulbesuch und ermöglichen ihm eine unbeschwerte Kindheit.