Rudolf R.
27.09.2016
Rudolf geht in die zweite Schulklasse. Er ist ein fröhlicher und energiegeladener Junge, der immer bereit ist, Neues zu lernen. In der Schule sitzt er am Schreibtisch neben seiner Schwester Olga. Zu Hause machen die beiden zusammen die Hausaufgaben. Nebst der Schule besucht Rudolf auch eine Musikschule, wo er Flöte und Klavier spielt. Die Musik ist seine grosse Leidenschaft, und der Musikunterricht hilft ihm, seine Kreativität und sein Talent zum Ausdruck zu bringen.
Der Lebensraum zu Hause ist sehr begrenzt. Rudolf schläft mit sechs Geschwistern und seiner Mutter in einem Zimmer. In dem anderen Raum schläft der Vater mit dem ältesten Sohn. Trotz aller Entbehrungen ist er ein fröhlicher und optimistischer Junge, der von einem eigenen Instrument träumt, mit dem er jederzeit und überall üben kann.
Rudolf sieht seinen Vater nicht oft, denn dieser arbeitet jeweils 3 Monate am Stück als Schweisser in Deutschland. Die Familienmutter ist Hausfrau und kümmert sich um die Kinder. Rudolf bekommt viel Liebe von seinen Eltern und er seinerseits unterstützt seine jungeren Geschwister.
Für Rudolf ist es ein grosser Segen, dass er dank dieser Patenschaft mit dem Allerwichtigsten versorgt wird. Diese Hilfe macht einen grossen Unterschied in seinem noch so jungen Leben.